DE2405723B2 - Schwungrad mit berstsicherung - Google Patents

Schwungrad mit berstsicherung

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DE2405723B2 DE19742405723 DE2405723A DE2405723B2 DE 2405723 B2 DE2405723 B2 DE 2405723B2 DE 19742405723 DE19742405723 DE 19742405723 DE 2405723 A DE2405723 A DE 2405723A DE 2405723 B2 DE2405723 B2 DE 2405723B2
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Max Dipl.-Ing. Dr.techn. 6051 Dietzenbach Hintergräber
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/30Flywheels
    • F16F15/315Flywheels characterised by their supporting arrangement, e.g. mountings, cages, securing inertia member to shaft
    • F16F15/3153Securing inertia members to the shafts

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Description

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Pumpenantriebe sind in vielen Fällen mit Schwungrädern ausgerüstet. Insbesondere in Kernreaktoranlagen muß dabei für den Fall eines Unfalls sichergestellt sein, daß das Schwungrad auch bei höheren Drehzahlen als den im Betrieb vorkommenden nicht bersten und damit Zerstörungen in der Umgebung verursachen kann.
Für den Fall, daß bei einem auftretenden Unfall Sicherungseinrichtungen gegen das Auftreten von Überdrehzahlen eines mit einem Schwungrad versehenen Maschinensatzes ausfallen oder erst zu spät wirksam werden, wird das Schwungrad durch die auftretenden Fliehkräfte zuerst zerstört werden. Bedingt durch die große Schwungradmasse kann dies in der Umgebung erhebliche Zerstörungen verursachen.
Gegenstand der Hauptanmeldung ist ein derartiges Schwungrad mit Berstsicherung zum Schutz gegen Überdrehzahlen, das auf einen kegelstumpfförmigen Wellenteil aufgeschrumpft ist, bei dem auf das Schwungrad eine Kraft in Richtung auf die Stirnseite des kegelstumpfförmigen Wellenteils mit dem kleineren Durchmesser wirkt und bei dem in dieser Richtung neben dem Schwungrad eine Fang- und/oder Zentriervorrichtung für das Schwungrad vorgesehen ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem derartigen Schwungrad mit Berstsicherung sicherzustellen, daß nur bei Erreichen einer kritischen Drehzahl ein Abkuppeln des Schwungrads erfolgt und daß auch große Antriebs- oder Bremsmomente bei geringer Drehzahl nicht zu einem Abkuppeln des Schwungrads führen.
Das Neue besteht erfindungsgemäß darin, daß an das Ende des kegelstumfförmigen Wellenteils mit dem größeren Durchmesser ein Wellenteil mit Ausnehmungen angrenzt, daß in diese Ausnehmungen mit dem Schwungrad gekoppelte Teile zur Bildung einer in tangentialer Richtung formschlüssigen Verbindung hineinragen und daß die in die·. Ausnehmungen hineinragenden Teile in diesen Ausnehmungen axial beweglich angeordnet sind.
Die Anordnung des Schwungrads ist in F i g. 1 dargestellt. Die F i g. 2, 3 und 4 zeigen Ausführungsbeispiele für die Art der formschlüssigen Verbindung zwischen Schwungrad und Welle.
In F ι g. 1 ist die Welle 1 eines Motors 2 mit einem Schwungrad 3 versehen. Das Schwungrad 3 ist auf einen kegelstumpfförmigen Wellenteil 4 aufgeschrumpft. Auf dem Gehäuse des Motors 2 unterhalb des Schwungrads 3 ist eine Lagerscheibe 23 mit kreisförmigem Querschnitt konzentrisch zur Welle 1 angeordnet. Die Lagerscheibe 23 kann an ihrer dem Schwungrad 3 zugewandten Oberfläche Gleit- oder Wellenlager enthalten. Auf der Lagerscheibe können plastisch leicht verformbare Auffangkörper 42 angeordnet sein. Diese bestehen z. B. aus Aluminium, mildern die auf die Lagerscheibe wirkenden Stoßkräfte bei herabfallendem Schwungrad und dienen dann auch als Gleitelemente.
Bei Überschreiten einer bestimmten Drehzahl weitet sich das Schwungrad 3 infolge der wirkenden Zentrifugalkräfte so weit auf, daß sich die Schrumpfverbindung zur Welle 1 löst. Das Eigengewicht des Schwungrads bewirkt dann, daß das Schwungrad 3 nach unten fällt, wo es sich auf der Lagerscheibe 23 abstützt und durch Reibungskräfte und den dann fehlenden Antrieb langsam abgebremst wird. Lager 24 und 25 zwischen der Welle 1 und dem Schwungrad 3 bewirken, daß auch nach dem Lösen der Schrumpfverbindung zum kegelstumpfförmigen Wellenteil 4 das Schwungrad auf der Welle geführt wird. Damit die Schrumpfverbindung nur mit Rücksicht auf die gewünschte Auskuppeldrehzahl zwischen Schwungrad 3 und Welle 1 dimensioniert werden kann, ohne Rücksicht auf die beim Beschleunigen und Abbremsen der Welle zwischen Schwungrad und Welle wirkenden Kräfte, ist in dem Bereich II bis IV eine formschlüssige Verbindung zwischen Welle 1 und Schwungrad 3 vorgesehen. Ausführungsbeispiele für diese formschlüssige Verbindung sind in den F i g. 2 bis 4 im einzelnen dargestellt.
Der oberhalb des kegelstumpfförmigen Wellenteils 4 befindliche Teil der Welle 1 besitzt einen größeren Durchmesser als der kegelstumpfförmige Wellenteil 4. Hierdurch entsteht eine Stirnseite 26. In diese Stirnseite sind Ausnehmungen 27 bis 31 eingearbeitet. Zusätzlich sind am Umfang der Welle 1 oberhalb des kegelstumpfförmigen Wellenteils 4 Ausnehmungen 32 vorgesehen. Diese Ausnehmungen 32 bilden einen die Welle 1 umgebenden Zahnkranz, in den Vorsprünge 33 auf einem mit dem Schwungrad 3 verbundenen Ring 34 eingreifen.
Eine Verbindung nach Art einer Zahnradverbindung besteht auch zwischen den Ausnehmungen 29 in F i g. 3 und den Vorsprüngen 35, die in F i g. 3 in die Ausnehmungen 29 hineinragen.
Wesentlich für die Erfindung ist es, daß eine in Tangentialrichtung wirksame formschlüssige Verbindung zwischen dem Wellenteil 1 und dem Schwungrad 3 besteht. In die Ausnehmungen 27, 28, 30 und 31 ragen Formstücke hinein. Diese Formstücke sind z. B. die Kugel 36, die Walze 37, die Kugel 38 oder das kugelförmi-
ge Einsatzstück 39. Diese Formstücke stellen jeweils die Verbindung zwischen Welle 1 und Schwungrad 3 her, da sie in einer durch aneinandergrenzende Ausnehmungen gebildeten öffnung angeordnet sind. Besteht die formschlüssige Verbindung in Vorsprüngen und Ausnehmungen, die in Stirnseiten eingearbeitet sind und liegen die Berührungsflächen nicht parallel zur Achse £0 der Welle 1, wie dies z. B. für die Berührungsfläche 41 zwischen der Kugel 36 und dem Schwungrad 3 zutrifft, so entsteht bei großem Drehmoment zwisehen Schwi-ngrad 3 und Welle 1 eine zusätzlich in axialer Richtung auf das Schwungrad wirkende Kraft. Diese Kraft unterstützt die Schwerkraft des Schwungrads 3 und führt zu einer Verringerung der AbKuppeldrehzahl, abhängig von der Größe des auf das Schwungrad wirkenden Antriebsmoments. Die Neigung dieser Berührungsfläche kann nun für verschiedene Momentrichtungen zwischen Schwungrad 3 und Welle 1 unterschiedlich gewählt sein. Hierdurch läßt sich erreichen, daß bei einem die Drehzahl verringernden Moment der Effekt der Verringerung der Abkuppeldrehzahl abhängig vom Moment nicht wirksam wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Schwungrad mit Berstsicherung zum Schutz gegen Überdrehzahlen, das auf einen kegelstumpfförmigen Wellenteil aufgeschrumpft ist, bei dem auf das Schwungrad eine Kraft in Richtung auf die Stirnseite des kegelstumpfförmigen Weilenteils mit dem kleineren Durchmesser wirkt und bei dem in dieser Richtung neben dem Schwungrad eine Fang- und/oder Zentriervorrichtung für das Schwungrad vorgesehen ist, nach Patentanmeldung P 23 38 265.2-13, dadurch gekennzeichnet, daß an das Ende des kegelstumpfförmigen Wellenteils (4) mit dem größeren Durchmesser ein Wellenieil mit Ausnehmungen (27 bis 32) angrenzt, daß in diese Ausnehmungen mit dem Schwungrad (3) gekoppelte Teile (36 bis 39) zur Bildung einer in tangentialer Richtung formschlüssigen Verbindung hineinragen und daß die in die Ausnehmungen hineinragenden Teile in diesen Ausnehmungen axial beweglich angeordnet sind.
2. Schwungrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der an den kegelstumpfförmigen Wellenteil (4) angrenzende Wellendurchmesser größer ist als der größte Durchmesser des kegelstumpfförmigen Wellenteils und daß die Ausnehmungen (27 bis 31) in die so gebildete Stirnseite (26) in axialer Richtung eingearbeitet sind.
3. Schwungrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Ausnehmungen an aneinander grenzenden Stellen der Welle und des Schwungrads vorgesehen sind und daß in diese Hohlräume Formstücke (36 bis 39) eingelegt sind.
DE19742405723 1973-07-27 1974-02-06 Schwungrad mit Berstsicherung Expired DE2405723C3 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742405723 DE2405723C3 (de) 1974-02-06 Schwungrad mit Berstsicherung
US05/488,921 US3960034A (en) 1973-07-27 1974-07-16 Flywheel with anti-cracking safeguard for protection against overspeed

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19742405723 DE2405723C3 (de) 1974-02-06 Schwungrad mit Berstsicherung

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2405723A1 DE2405723A1 (de) 1975-08-14
DE2405723B2 true DE2405723B2 (de) 1976-03-25
DE2405723C3 DE2405723C3 (de) 1976-11-11

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Publication number Publication date
DE2405723A1 (de) 1975-08-14

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Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977
8320 Willingness to grant licences declared (paragraph 23)
8340 Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent