DE2325814A1 - Membran, insbesondere membranventile - Google Patents
Membran, insbesondere membranventileInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J3/00—Diaphragms; Bellows; Bellows pistons
- F16J3/02—Diaphragms
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K7/00—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
- F16K7/12—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with flat, dished, or bowl-shaped diaphragm
- F16K7/126—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with flat, dished, or bowl-shaped diaphragm the seat being formed on a rib perpendicular to the fluid line
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Description
Fonderie et Ateliers de Mersch S.A., Mersch (Luxembourg)
und
Clouth Gummiwerke Aktiengesellschaft, Köln
Membran, insbesondere für Membranventile
Gegenstand der Erfindung ist eine Membran, insbesondere für Membranventile,
mit einer verstärkenden Gewebeeinlage und einem der Halterung der Membran
in einer durch zwei Gehäuseteile gebildeten Kammer dienenden wulstartig
verdickten Rand,
Durch das DT-Gbm 1 532 826 ist eine Membran aus einem elastischen Werkstoff
bekanntgeworden, deren. Rand mit einem Wulst versehen ist, der außerhalb der die Membran halternden Klemmteile liegt. Laut Aussage der Gebrauchsmusterschrift
soll durch den Wulst ein Abscheren, Abklemmen oder Verspannen der
Membran vermieden werden,
Durch die DT-PS 976 108 ist weiterhin eine Membran bekannt, die an ihrem
Rand einen durch zwei durchlochte Zungen unterbrochenen runden Wulst besitzt. Die Membran wird in einem Ventilgehäuse durch Klemmung des Randes unmittelbar
vor dem Wulst gehaltert. Zwei die Lochungen der erwähnten Zungen durchstoßenden
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Verschraubungen dienen zur Ausübung der notwendigen Klemmkraft. Durch den
außerhalb des Gehäuses verlaufenden unterbrochenen Wulst soll ein Einwärtsziehen
der Membran verhindert werden.
Anstatt eines runden Wulstes kann als Halterand der Membran aber auch eine
schwalberedwcnzförmig verlaufende Verdickung vorgesehen werden, wie es
bei weiteren bekannten Membranventilen der Fall ist, Die schwalbenschwanzförmige
Verdickung des Randes stellt gewissermaßen eine Sonderform des Haltewulstes dar. Die FR-PS 1 271 905 besitzt eine derartig geformte Membran.
Das Membranventil dieser Patentschrift zeigt aber noch ein weiteres vorteilhaftes
Merkmal: Die Klemmung des Membranrandes erfolgt nicht mehr durch den Membranrand durchstoßende Schrauben; die Membran wird vielmehr in einer
durch das Gehäuseunterteil und den Gehäuseaufsatz gebildeten Kammer gehaltert,
wobei die Klemmkraft über einen außerhalb des Membranbereiches verlaufenden Spannbügel auf den Gehäuseaufsatz ausgeübt wird. Diese Art der Befestigung
der Membran bietet zwei Vorteile: erstens wird durch die Kammerung ein zu starkes Anziehen und damit eine Beschädigung der Membran vermieden; zweitens
wird durch die Vermeidung von Befestigungslöchern innerhalb der Membran eine bessere Dichtheit am Membranrand erzielt, da Undichtigkeiten erfahrungsgemäß
zunächst und vor allem an den Löchern und in deren Bereich auftreten.
-3-
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Die Praxis hat nun gezeigt, daß bei den geschilderten Membranen die
bereits in der DT-PS 976 108 erwähnte Wirkung bei höherer Belastung
noch nicht mit Sicherheifs vermieden wird: Bei der Ventilbetätigung und
bei Auftreten hoher Drücke kann es vorkommen, daß der Wulstrand der
Membran aus seiner Ausnehmung im Gehäuse herausgezogen wird. Das Gehäuse wird dadurch undicht, Diese negative Erscheinung tritt vor allem
bei solchen Membranen auf, die durch eine Gewebeeinlage verstärkt sind. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß gerade die Gewebeverstärkung
den auf den Membranrand wirkenden Zug noch vermehrt. Der notwendigerweise nachgiebige Wulstrand wird durch die Gewebefäden förmlich
in das Gehäuse hineingezogen, Das Material des Wulstes der bekannten Membranen vermag dem in Richtung Gehäuseinneres ausgeübten Zug auf
die Dauer nicht standzuhalten. Die durch Formung eines Wulstes bewirkte Volumenvergrößerung und die zwischen der diesen Wulst aufnehmenden
Kammer und dem Gehäuseinnem gelegene Engstelle vermochten das Einwärtsziehen des Membranrandes, welches gewissermaßen einem langsamen
Fließen des Membranwerkstoffes gleichkam, nicht zu verhindern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Membran der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei der das Herausziehen des wulstartig verdickten
Randes aus der ihn aufnehmenden Kammer mit Sicherheit vermieden wird.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Gewebeeinlage
der Membran innerhalb des Membranrandes, der Kontur des Wulstes folgend,
schleifenförmig geführt ist„
Die erfindungsgemäße Maßnahme hat folgende Wirkung: Innerhalb der einen
großen Teil des Volumens des Randwulstes umschließenden Gewebeschleife
wird praktisch ein relativ starrer Pfropfen gebildet. Das innerhalb dieses Pfropfens befindliche Material vermag nun nicht mehr über die dem Gehäuseinnern
vorgeschaltete Engstelle abzufließen, da jeder in Richtung des Gehäuseinnern ausgeübte Zug auch gleichzeitig eine Einschnürung des
innerhalb des Pfropfens befindlichen Materials durch die Gewebeschleife hervorruft, Das an sich weiche Material des Wulstes setzt also dem Zug
nach Innen eine hohe Steifigkeit entgegen, ohne daß die für die Abdichtung wichtige Weichheit der Oberfläche des Wulstes verlorengeht.
Zur Lösung der Aufgabe, ein Einwärtsziehen des verdickten Membranrandes
mit Sicherheit zu vermelden, wird weiterhin vorgeschlagen, daß der Querschnitt
der Membran zwischen deren scheibenförmigem Teil und deren wulstartigem Rand verringert ist. Eine solche Querschnittsverminderung, die
beispielsweise die Gestalt einer Nut haben kann, bewirkt, daß der auf den Wulstrand ausgeübte Zug ebenfalls vermindert wird. Außerdem kann bei
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Verwendung dieses Merkmals eine weitere, einem möglichen Einwärtsziehen
entgegenwirkende Maßnahme verwirklicht werden: Der zwischen dem Wulstrand und dem Gehäuseinnern gelegene Engraum kann noch verschmälert werden.
Die beiden vorstehend geschilderten Lösungen können allein oder, in vorteil"
hafter Ergänzung zueinander, gemeinsam angewendet werden. Die - alleinige Anwendung
der zweiten Lösung empfiehlt sich vor allem bei Membranen ohne Gewebeverstärkung, Als vorteiihafte Weiterbildung der Erfindung wird eine
Ausführung vorgeschlagen, bei der der wulstartige Rand der Membran ganz oder teilweise aus härterem Material als der scheibenförmige Teil besteht. Als
vorteilhaft erweist sich auch eine solche Membran^ in deren Rand ein Einlegeteil
aus härterem Werkstoff als das Membranmaterial angeordnet ist.
Die Form des Membranrandes beschränkt sich nicht auf die bereits erwähnten
runden oder schwalbenschwanzförmigen Querschnitte. Die Erfindung kann
vielmehr auch bei im Querschnitt anders gestalteten verdickten Membranrändern angewandt werden, Zur Aufnahme der durch die Membran auf deren
Rand ausgeübten Zugkraft können auch noch ein'oder mehrere weitere Wulste
an der Ober- und/oder der Unterseite des Membranrandes vorgesehen werden.
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Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Die
Zeichnung zeigt einen Längsschnitt durch ein Ventilgehäuse mit einer darin
angeordneten erfindungsgemäß gestalteten Membran. Als Einzelheit wird ein vergrößerter Ausschnitt der Einspannpartie dargestellt,
Zwischen dem Unterteil 1 und der Haube 2 des Ventilgehäuses ist die
Membran 3 eingespannt» Die Betätigung der an einem DruckstUck 4 befestigten
Membran 3 erfolgt Über eine Spindel 5 mittels eines Handrades 6,
«
Die Membran 3 ist mit einem Gewebe 7 verstärkt. Sie hat an ihrem Rand einen Wulst 8, der in einer durch das Gehäuseunterteil 1 und die Ventil haube 2 gebildeten Kammer gehaltert wird. Zwischen dem scheibenförmigen Mittelteil der Membran 3 und dem Wulst 8 ist eine umlaufende Nut 9 angeordnet. Die Ventilhaube 2 besitzt eine in die Nut 9 eingreifende, ebenfalls umlaufende Erhebung 10.
Die Membran 3 ist mit einem Gewebe 7 verstärkt. Sie hat an ihrem Rand einen Wulst 8, der in einer durch das Gehäuseunterteil 1 und die Ventil haube 2 gebildeten Kammer gehaltert wird. Zwischen dem scheibenförmigen Mittelteil der Membran 3 und dem Wulst 8 ist eine umlaufende Nut 9 angeordnet. Die Ventilhaube 2 besitzt eine in die Nut 9 eingreifende, ebenfalls umlaufende Erhebung 10.
Das verstärkende Gewebe 7 liegt im scheibenförmigen Mittelteil der Membran 3
etwa in der Mitte des Membranquerschnittes, Gegen den Rand hin verläßt das Gewebe 7 die Mitte und liegt schließlich an der Nut 9 dicht unter der
Oberfläche der Membran 3, In den Wulst 8 hinein setzt sich das Gewebe 7, der
Kontur des Wulstes 8 dicht unter dessen Oberfläche folgend, schleifenförmig fort.
-7-
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Im Zusammenwirken mit den Wänden der den Wulst 8 umgebenden Kammer bildet
die Gewebeschleife gewissermaßen eine Klammer, die verhindert, daß der
von ihr umschlossene Pfropfen des Wulstes 8 durch den Spalt zwischen dem
Gehäuseunterteil 1 und der Erhebung der Ventilhaube 2 gezogen wird. Es wird also erreicht, daß das Material des Wulstes 8 nur insgesamt bewegt werden kann,
nicht aber durch ständige Belastung nach und nach ins Kriechen gerät.
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Claims (4)
- Patentansprüche-»· 23258UMembran, insbesondere für Membranventile, mit einer verstärkenden Gewebesinlage und einem der Halterung der Membran in einer durch zwei Gehäuseteile gebildeten Kammer dienenden wulstartig verdickten Rand, dadurch gekennzeichnet, daß die Gewebeeinlage (7) innerhalb des Membranrandes, der Kontur des Wulstes (8) folgend, schleifenförmig geführt ist,
- 2. Membran, insbesondere nach Anspruch T, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Membran (3) zwischen deren scheibenförmigem Teil und deren wulstartigem Rand (8) verringert Ist,
- 3. Membran noch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der wulstartige Rand (8) der Membran (3) ganz oder teilweise ous härterem Materiel eis der scheibenförmige Teil besteht.
- 4. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Membranrand ein Einlegeteil aus härterem Werkstoff als das Membranmaterial angeordnet ist.5„ Membran nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der durch die Membran (3) auf deren Rand ausgeübten Zugkraft ein oder mehrere weitere Wulste an der Ober- und/oder der Unterseite des Membranrandes vorgesehen sind.409851 /041 2
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732325814 DE2325814C3 (de) | 1973-05-22 | Membran für Membranventile | |
| FR7417445A FR2230905B1 (de) | 1973-05-22 | 1974-05-20 | |
| GB2273174A GB1476334A (en) | 1973-05-22 | 1974-05-21 | Diaphragm valve |
| NL7406948A NL157974B (nl) | 1973-05-22 | 1974-05-22 | Membraan, in het bijzonder voor een membraanklep. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732325814 DE2325814C3 (de) | 1973-05-22 | Membran für Membranventile |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2325814A1 true DE2325814A1 (de) | 1974-12-19 |
| DE2325814B2 DE2325814B2 (de) | 1976-07-29 |
| DE2325814C3 DE2325814C3 (de) | 1977-03-10 |
Family
ID=
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2243422C2 (ru) * | 2002-12-15 | 2004-12-27 | Государственное унитарное предприятие "Конструкторское бюро приборостроения" | Способ изготовления мембраны пневмоцилиндра |
| US9010729B2 (en) | 2011-03-31 | 2015-04-21 | Buerkert Werke Gmbh | Membrane valve |
| DE102016119176A1 (de) * | 2016-10-10 | 2018-04-12 | Hengst Se | Dichtung zur Anordnung zwischen zwei miteinander verbindbaren, wenigstens einen durchgehenden Fluidkanal ausbildenden Bauteilen und Bauteilanordnung mit Dichtung |
| EP4184042B1 (de) * | 2021-11-17 | 2026-04-08 | SISTO Armaturen S.A. | Membranventil mit einer sekundaerabdichtung |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2243422C2 (ru) * | 2002-12-15 | 2004-12-27 | Государственное унитарное предприятие "Конструкторское бюро приборостроения" | Способ изготовления мембраны пневмоцилиндра |
| US9010729B2 (en) | 2011-03-31 | 2015-04-21 | Buerkert Werke Gmbh | Membrane valve |
| DE102016119176A1 (de) * | 2016-10-10 | 2018-04-12 | Hengst Se | Dichtung zur Anordnung zwischen zwei miteinander verbindbaren, wenigstens einen durchgehenden Fluidkanal ausbildenden Bauteilen und Bauteilanordnung mit Dichtung |
| EP4184042B1 (de) * | 2021-11-17 | 2026-04-08 | SISTO Armaturen S.A. | Membranventil mit einer sekundaerabdichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2230905A1 (de) | 1974-12-20 |
| GB1476334A (en) | 1977-06-10 |
| NL7406948A (de) | 1974-11-26 |
| DE2325814B2 (de) | 1976-07-29 |
| NL157974B (nl) | 1978-09-15 |
| FR2230905B1 (de) | 1979-02-16 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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