DE2321760C2 - Druckmittelvibrator - Google Patents
DruckmittelvibratorInfo
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- DE2321760C2 DE2321760C2 DE19732321760 DE2321760A DE2321760C2 DE 2321760 C2 DE2321760 C2 DE 2321760C2 DE 19732321760 DE19732321760 DE 19732321760 DE 2321760 A DE2321760 A DE 2321760A DE 2321760 C2 DE2321760 C2 DE 2321760C2
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- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K9/00—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
- G10K9/08—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers driven by water or other liquids
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- Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
Description
was größer ist als die Summe der Radien des Gehäuseinnenraumes (10) und des zentrischen Strömungsmittelzufuhrrohres
(6).
1. Druckmittelvibrator mit einem hohlzylinderförmigen
Arbeitskörper, der auf einer ringförmigen Gehäusewand abrollt und seitlich durch mit
funktioneUem Spiel schließende Gehäusedeckel geführt ist, wobei der eine Deckel mit einem zentrischen
Strömungsmittelzufuhrrohr versehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß in den io kommenen Ausschließen des Schmierens eine Kon-Stirnflächen
des hohlzylinderförmigen Arbeits- taktmikroschweißur.g der Arbeitselemente zustande,
körpers (I) bogenförmige Strömungsmittelkanäle und dadurch wird die Funktionsfähigkeit wesentlich
(2) mit sich änderndem Querschnitt in symmetri- gemindert — somit ist auch diese Erscheinung eine
scher Anordnung eingenutet sind. der allgemein erwähnten Schwächen und Nachteile
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- 15 der bekannten Vibratoren dieser Bauart,
kennzeichnet, daß das zentrische Strömungsmit- Die Vibratoren mit abrollendem Körper und Latelzufuhrrohr
(6) durch den Gehäiiseinnenraum melle haben den wesentlichen Nachteil schon darin,
(10) hindurch verlängert und am gegenüberlie- daß sie ein Gleitelement — Lamelle — haben, das
genden Gehäusedeckel (12) gelagert ist und im bei der Arbeit, besonders bei hoher Drehzahl (beiBereich
der mittleren Querschnittsebene des Ge- ao spielsweise bei 10 000 bis 15 000LLp-M.), bedeuhäuseinnenraumes
(10) mit Strömungsmittelöff- tende Widerstände und einen bedeutenden Leistungsnungen
(7) versehen ist. verlust hervorruft. Weitere Unzulänglichkeiten sol-
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- eher Vibratoren bestehen darin, daß sie eine axiale
kennzeichnet, daß die ringförmige Gehäusewand Zufuhr und Abfuhr des Fluids haben — also räum-
(3) in ihrer mittleren Querschnittsebene eine grö- 25 Hch beschränkt—,so daß das auch in den Dimensioßere
Anzahl symmetrisch angeordneter Aus- nen begrenzte öffnungen voraussetzt, weshalb das
Strömöffnungen (11) aufweist. Strömen des Fluids durch diese Öffnungen großen
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, Lärm hervorruft. Die konstruktive Ausführung dieser
dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz zwi- Vibratoren erfordert eine hohe Präzision (die Laschen
äußerem Durchmesser und der Wandstärke 30 melle muß sehr genau auf der ausführenden Linie,
des hohlzylinderförmigen Arbeitskörpers (1) et- die die zylindrische Fläche beschreibt, liegen) — was
relativ hohe Herstellungskosten dieser Vibratoren nach sich zieht.
Bei den bekannten Vibratoren mit frei eingesetz-35 tem ringförmigem Arbeitskörper, durch dessen Wand
das Arbeitsfiuid in axial-radialer Richtung strömt, entstehen axiale Bremskräfte. Die Zahl der Arbeitskanäle in beschränkt. In den Arbeitskanälen kann
keine Ultraschallströmungsgeschwindigkeit gasartiger
Die Anmeldung bezieht sich auf einen Druckmit- 40 Fluide und Dampf entstehen, was in einem großen
lelvibrator der im Oberbegriff des Hauptanspruchs Umfang — bei diesen Vibratoren — das Erreichen
genannten Bauweise. hoher Frequenzen wegen des Verlustes durch die
Bei den bis jetzt bekannten Typen derartiger fluid- entstehenden Widerstände und der nicht vollen Ausbetriebener
Vibratoren mit Rotationsköipern, die auf nutzung der Fluidenergie (Überschallgeschwindigkeider
inneren Bahn des Vibratorengehäuses abrollen, 45 ten der Gasfluide und Dampf können nicht erreicht
wurde dieses Abrollen, sei es durch äußere tangen- werden) unmöglich macht,
tiale Einwirkung des Fluidstromes auf den Arbeitskörper oder über ein Lamellenelemerit (Schaufel),
das im Prozeß des Abrollens des Arbeitskörpers
selbst radial und quer gleitet, erreicht (wie beispiels- 50
weise bei den bekannten sogenannten turboplanetaren Vibratoren der Firma Netter).
das im Prozeß des Abrollens des Arbeitskörpers
selbst radial und quer gleitet, erreicht (wie beispiels- 50
weise bei den bekannten sogenannten turboplanetaren Vibratoren der Firma Netter).
Der Vibrator nach der Erfindung hat auch funktioneile und konstruktive Vorteile in bezug auf den _
bekannten Vibrator planetarer Bauart mit frei einge- 55 mungsmittelkanäle wird die Reaktivkraft des°Drucksetztem
ringförmigem Körper, durch dessen Wand in mittelschwenkens genutzt, und durch sich ändernden
axial-radialer Richtung Fluid strömt. Querschnitt der Kanäle können gewünschte Strö-
Die fluidbetriebenen Vibratoren mit freiem Ar- mungsgeschwindigkeiten im Strömungskanal sowie
beitskörper und tangentialer Einführung des Fluides Ultraschallgeschwindigkeiten bei gasartigen Fluiden
in die Arbeitskammer bedürfen einer relativ langen 60 oder Dampf erreicht werden), er hat besseren Schub
bogenförmigen Führung des Fluidstromes an den in- des Arbeitskörpers (er kann eine Vielzahl von Arneren
Wänden der Kammer (Beispiel: Der Strom beitskanälen haben), der Arbeitskörper ist in allen
dringt in die Kammer ein und windet sich bogenför- Positionen symmetrisch mit dem Arbeitsfiuid belastet
mig um etwa 300° und ^treibt« den Arbeitskörper (es entstehen keine axialen Bremskräfte), und er hat
vor sich hin) bis zum freien Ausgang — und wäh- 65 einen hohen Grad des dynamischen Widerstandes
rend der ganzen Zeit »flieht« das Fluid und verliert der Teile, die außer den funktionalen und konstruktisich,
wobei auch die Funktion selbst dadurch zum ven Vorteilen auch den Vorteil der einfachen und
Teil behindert wird. Des weiteren stößt der Körper billigen Herstellung haben.
Der vorliegenden Anmeldung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Druckmittelvibratoren konstruktiv
und funktionell zu verbessern.
Diese Aufgabe wird durch die im Hauptanspruch gekennzeichneten Merkmale gelöst.
Im Gegensatz zu den bekannten Vibratoren nutzt der Vibrator nach der Erfindung besser das Arbeitsfiuid
(durch das Strömen durch bogenförmige Strö-
In den Unteransprüchen 2 bis 4 wird der Gegenstand des Hauptanspruchs konstruktiv weitergebildet.
Es folgt die Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. Die
F i g. 1 zeigt einen Längsschnitt des Druckmittelvibrators, und auf der
F i g. 2 ist der Vibrator schematisch dargestellt, in der Ansicht N auf den Vibrator ohne den oberen
Deckel des Gehäuses 12 und mit Querschnitt des Gehäuses und des Zuleitungsrohres 12 in der Ebene
A-B.
Der Vibrator besteht aus einem Arbeitskörper 1, Gehäuse 3, zwei Deckeln des Gehäuses 12, Zuleitungsrohr
6, Verschluß 14 und Muttern 13.
Die Arbeitskammer des Vibrators stellt einen zylindrischen Raum 10 dar, der seitlich mit geraden
Gehäusedeckeln 12 abgegrenzt ist. Koaxial mit der zylindrischen Arbeitsfläche des Gehäuses 4 ist das
Zuleitungsrohr 6 angeordnet mit radialen öffnungen 7, die symmetrisch in bezug aiJ die Gehäusedekkel
12 angeordnet sind. Ein Ende des Zuleitungsrohres ist durch den Verschluß 14 verschlossen. Das Zuleitungsrohr
6 ist axial mit den Muttern 13 fixiert. Der Arbeitskörper 1 des Vibrators hat die Form
eines hohlen zylindrischen Körpers, dessen Länge annähernd gleich mit dem Abstand zwischen den
Deckeln ist (um so viel kleiner wie das funktionsbedingte Spiel ausmacht), der äußere Durchmesser kleiner
als der innere Durchmesser des Gehäuses und der innere Durchmesser so bestimmt, daß die innere
zylindrische Fläche des Arbeitskörpers 1 nicht die äußere zylindrische Fläche des Zuleitungsrohres 6
berühren kann. An den Seitenwänden des Arbeitskörpers 1 sind Strömungskanäle eingenutet, die symmetrisch
bogenförmig angeordnet sind (zwei, drei oder mehr Strömungskanäie von jeder Seitenfläche
des Arbeitskörpers 1). Eine größere Anzahl von Ausgangsöffnungen 11 ist radial — am Umfang des Gehäuses
3 — symmetrisch in bezug auf die Deckel 12 — angeordnet. Diese öffnungen sind annähernd auf
gleichmäßigen Bogenabständen angeordnet.
Der Vibrator nach der Erfindung hat folgende Arbeitsweise: Das Fluid tritt unter Druck durch das Zuleitungsrohr
6 in Richtung N ein und fließt durch die Radialöf fnungen 7 in den Innenraum des Körpers 9,
der an den Seiten durch die Deckel des Gehäuses 12 geschlossen ist. Aus dem Innenraum 9 fließt das
Fluid durch die Stromkanäle 2 aus und ändert in den Kanälen sowohl seine Geschwindigkeit als auch die
Richtung — und erzeugt die Schubkraft F, die den
ίο Körper zu drehen trachtet. (Die Stromkanäle sind
ähnlich den Stromkanälen der reaktiven Turbinen.) Alle Kräfte aus allen Stromkanälen bewirken dieselbe
Umdrehungsrichtung, so daß die momentan resultierende Kraft, die den Körper dreht, gleich der
arithmetischen Addition einzelner Kräfte aus sämtlichen Stromkanälen ist.
Der Arbeitskörper 1 trifft beim Start auf die zylindrische Arbeitsfläche des Gehäuses 4, an der er beginnt
abzurollen und danach auch sein Arbeitsabrol-
ao len fortsetzt. Das Fluid, welches aus den Stromkanälen
2 ausfließt, gelangt in den freien Raum zwischen dem Arbeitskörper 1 und der zylindrischen Arbeitsfläche
des Gehäuses 4 und entfernt sich danach frei durch die Ausgangsöffnungen 11. Der beschriebene
Durchgang und das Strömen des Fluids durch den Vibrator löst die kontinuierliche Bewegung des Arbeitskörpers
1 aus mit den charakteristischen Elementen der planetaren Bewegung — der Körper
dreht sich um die eigene Achse in Richtung der Wir-
kung der Kräfte F und rollt gleichzeitig auf der Wand der Arbeitskammer des Vibrators um die Achse des
Gehäuses 3. Die zentrifugale Kraft, die durch die beschriebene Bewegung des Arbeitskörpers 1 entsteht,
bewirkt Kreisoszillationen des Gehäuses 3, die sich weiter auf die zu vibrierenden Objekte übertragen
kann.
Die wesentliche funktioneile Eigenschaft und der Vorteil des Vibrators nach der Erfindung bestehen
darin, daß er einen besonders breiter. Wirkungskreis hat (durch entsprechende konstruktive Ausführungen
und Durchfluß des Fluids große Möglichkeiten in der Wahl der Amplitude und Frequenz).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentansprüche:solcher Vibratoren ununterbrochen auf die Eingangsund Ausgangsöffnung — so daß der Fluidstrom nicht kontinuierlich, sondern impulsartig fließt, wodurch die schadhafte unangenehme Erscheinung des 5 Lärms entsteht, den zu beseitigen das Gebot der Zeit ist und auch durch besondere technische Maßnahmen erzielt werden soll. Die Schmierung der Vibratoren mit freiem Arbeitskörper muß streng beschränkt sein, andererseits kommt bei einem voll-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732321760 DE2321760C2 (de) | 1973-04-30 | 1973-04-30 | Druckmittelvibrator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732321760 DE2321760C2 (de) | 1973-04-30 | 1973-04-30 | Druckmittelvibrator |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2321760B1 DE2321760B1 (de) | 1974-08-22 |
| DE2321760C2 true DE2321760C2 (de) | 1975-04-17 |
Family
ID=5879669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732321760 Expired DE2321760C2 (de) | 1973-04-30 | 1973-04-30 | Druckmittelvibrator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2321760C2 (de) |
-
1973
- 1973-04-30 DE DE19732321760 patent/DE2321760C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2321760B1 (de) | 1974-08-22 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |