DE2229535A1 - Verfahren und vorrichtung zum formpressen von kunststoffen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum formpressen von kunststoffenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
DR.-ING. RICHARD GLAWE · DIPUNG. KLAUS DELFS · DIPL-PHYS. DR. WALTER MOLL
MÜNCHEN HAMBURG MÜNCHEN
8 MÖNCHEN 2« 2 HAMBURG
A 91
Kanegafuchi Chemical Industries Go. Ltd.
Osaka-sM, Osaka-fu, Japan
Verfahren und Vorrichtung zum Formpressen von Kunststoffen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Formpressen von Kunststoffen, insbesondere zur Beseitigung
großer Mengen von Kunststoffabfällen einerseits und zum Formpressen eines übelriechenden und eines großdimensionierten
Produktes, das im Inneren vollkommen verschweißt ist.
Zur Beseitigung von Kunststoffabfällen sind gegenwärtig verschiedene Arten von Verfahren bekannt. Eines dieses Ver-
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fahren ist ein Verbrennungsverfahren. Dabei sind jedoch
viele Probleme zu lösen, z.B. die Zerstörung des Verbrennungsofens
infolge von hohen Temperaturen und die Beseitigung oder Neutralisation von bei diesem Verfahren
gebildeten Gasen. Ein anderes Verfahren besteht aus dem Ablagern unter der Erde oder im Meer nach dem erneuten
Pressen bzw. Formen. Im letzteren Verfahren ist es jedoch schwierig, in wirtschaftlicher Weise gemäß den
üblichen Maßnahmen große Mengen von Kunststoffabfällen zu beseitigen. Weiterhin ist es schwierig, ein großdimensioniertes
Produkt formzupressen, weil die inneren Bereiche der Materialien nicht genug erhitzt werden
können, um Erweichen und miteinander verschweißt werden zu können. Auf diese Weise hergestellte Produkte sind
gewöhnlich übelriechend und können infolge von äußerem Druck oder Stoß zerbrechen. Demzufolge werden sie häufig
mit einem Drahtnetz zusammengebunden und dann mit Asphalt verdichtet, um das Brechen zu vermeiden. Diese Armierung
er
ist jedoch erheblich kostspielig und zur Erreichung des gewünschten Zweckes immer noch ungeeignet. Gegenwärtig sind drei verschiedene Methoden bekannt, gemäß denen Materialien erhitzt und vollständig erweicht werden, um formgepreßt werden zu können. Die erste ist eine Plastifizierungsmethode unter Verwendung einer Vorrichtung von der Art einer rotierenden Schraube. Die Methode umfaßt die Umwandlung von mechanischer Mischungsenergie
ist jedoch erheblich kostspielig und zur Erreichung des gewünschten Zweckes immer noch ungeeignet. Gegenwärtig sind drei verschiedene Methoden bekannt, gemäß denen Materialien erhitzt und vollständig erweicht werden, um formgepreßt werden zu können. Die erste ist eine Plastifizierungsmethode unter Verwendung einer Vorrichtung von der Art einer rotierenden Schraube. Die Methode umfaßt die Umwandlung von mechanischer Mischungsenergie
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zu thermischer Energie. Sie erfordert jedoch eine großdimensionierte
Schraube oder einen Rotor, damit hohe Temperaturen erreicht werden können. Diese Methode ist
somit infolge der teuren Vorrichtung und des hohen Verbrauchs an elektrischer Energie ziemlich kostspielig.
Weiterhin führt sie zu erheblichen Abriebserscheinungen an der Vorrichtung z.B. an der Schraube, wenn Armierungsmittel
die Glasfasern oder Baumwolle zur Vergrößerung der Festigkeit des Produktes den Materialien zugemischt
werden. Diese Methode ist daher in der Praxis nicht annehmbar. Bei der zweiten Methode wird Hitze von
außen zugeführt. Sie besteht daraus, daß die Metallform mit Hilfe einer elektrischen Heizung od.dgl. von
außen erhitzt wird. Dabei ist es jedoch fast unmögliche das ganze System rasch aufzuheizen, falls eine große
Materialmenge formgepreßt werden soll. Weiterhin bringt diese Methode Schwierigkeiten beim Formpressen mit sich,
da in den äußeren Bereichen der Materialien thermische Zersetzungen auftreten, welche dem lang andauernden
Aufheizen zuzuschreiben sind, das erforderlich ist, um alle Materialteile zu erwärmen. Die zweite Methode
ist daher ebenfalls ungeeignet. Die letzte Methode bedient sich eines elektrischen Heizverfahrens unter
Verwendung von Hochfrecmenz- oder Mikrowellen. Diese
Methode erfordert jedoch eine ziemlich kostspielige Vorrichtung und ist im Falle von Material mit niedriger
Elektrizitätskonstante, wie Polyäthylen, ungeeignet.
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Die Erfindung ist auf ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zur Vermeidung der
vorstehend beschriebenen Nachteile gerichtet.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Formpressen von Kunststoffen, wobei man
Wasserdampf und/oder Dampf von organischen Lösungsmitteln direkt durch Preßmaterialien bläst, um diese
bis zu der Temperatur ihrer Erweichungspunkte oder darüber zu erhitzen, bevor man einen Kunststoff oder
(3.ΧΘ
mehrere, mit Verunreinigungen oder Armierungsmitteln vermischt sein können, dem Formpreßverfahren unterwirft.
Weiterhin betrifft die Erfindung insbesondere ein Verfahren zum Beseitigen großer Mengen von Plastikabfällen,
ohne daß dabei Geruchsbelästigungen auftreten. Im weitesten Sinne schafft die Erfindung ein verbessertes
Verfahren zur Herstellung von festen Kunststoffen, unabhängig von ihrer Menge, die im Ganzen vollständig verschweißt
sind. Die auf diese Weise hergestellten Kunststoffe sind durch äußeren Druck oder Stoß schwer zu zerbrechen.
Die in die fest verschließbaren Metallformen oder Materialbehälter eingefüllten Preßmaterialien werden
gleichmäßig in kurzer Zeit auf die gewünschte Temperatur, d.h., ihre Ervreichungstemperatur oder darüber, durch den
Energiegehalt des Wasserdsrrofes und/oder des Dampfes
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erhitzt, wobei weder eine lokale Heizung noch die thermische Zersetzung von Material auftritt, und zwar
unabhängig von der Produktmenge. Die Materialien werden auf diese Weise flüssig erhalten und können leicht
formgepreßt werden.
Danach können die so erhitzten Materialien, die Verunreinigungen,
wie Kiesel,.Sand od.dgl. oder einige Arten von Armierungsmitteln enthalten können, direkt
in der Metallform gepreßt oder durch eine Düse des fest verschließbaren Materialbehälters extrudiert und
können leicht durch Strangpressen, Spritzgußblasverformen od.dgl. formgepreßt werden. Da mechanische Maßnahmen
zum Heizen gemäß dem Verfahren nach der Erfindung kaum durchgeführt werden, wird die Vorrichtung praktisch
nie beschädigt, selbst wenn die Materialien die oben genannten Verunreinigungen oder Armierungsmittel enthalten,
Die Periode des Formpressens ist daher kurz und die Produktivität des Verfahrens der Erfindung außerordentlich
hoch. Die Erfindung ist weiterhin zur Beseitigung großer Mengen von Kunststoffabfallen geeignet, weil sie
den Vorteil bietet, daß die Kunststoffabfalle vollkommen
geruchlos und bis ins Innere während des Heizprozesses sterilisiert werden. Die Erfindung ist weiterhin für
den Zweck geeignet, Produkte mit hohem spezifischem Gewicht zu erhalten, falls die Verunreinigungen, wie
Sand, Kiesel oder andere Substanzen enthalten sind.
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Darartige Verunreinigungen beeinträchtigen nämlich
nicht das glatte bzw. störungsfreie Formpressen und die erhaltenen Kunststoffe sind bis ins Innere vollständig
verschweißt.
Als Kunststoffe, die erfindungsgemäß formpreßbar sind,
können thermoplastische Harze, z.B. Polyvinylchlorid,
Polystyrol, ABS-Harze, AS-Harze und Folyolefin-Harze,
z.B. Polyäthylen und Polypropylen od..dgl. sowie hitzehärtbare
Harze, z.B. PoIyphenolharze und Polyharnstoffharze
od.dgl, verwendet werden.
Diese Kunststoffs können als Materialien gemäß
dieser Erfindung formgepreSi- werden. Falls erforderlich
kann das gewünschte Frcdv/-:· aus einem oder mehreren
Kunststoffmater-iSilien. formgepreßt v/erden,
Ein hitzehärtbares Hars., das bereits formgepreflt wurde,
kann alleine nicht- erneut formgspreßt werden, so daß
hitzehärtbare Harae vorteilhafterweise vor dem Heiz« prozeä zusammen mit thermoplastischetTi Harz granuliert
oder zerkleinert werden« Obwohl Waoserdampf und/oder
Dampf erflndungsgemäß gewöhnlich für äc-.n oben beschriebenen
Heizproseß vervjendet werden können, ist Wasserdampf
besonders geeignet, AndererseitB ist Dampf von
organischen Lösungsmitteln der den Kunststoff auflösen
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oder quellen lassen kann, der Festigkeit des Produktes geeignet. Mittel zum Formpressen, die erfindungsgemäß
verwendet werden können, sind z.B. Kunststoffpreßverfahren,
Strangpreßverfahren, Spritzgußverfahren, Blasverfahren, Spritz- Blasverfahren und Extrusions-Preßverfahren
od.dgl.
Wasserdampf und/oder Dampf werden direkt durch die Materialien von einer Seite der Metallform oder des
Materialbehälters,in denen die Materialien eingefüllt sind, geblasen. Dieses Verfahren kann auch so geführt
werden, daß man Wasserdampf und/oder Dampf durch die Materialien von einer Seite der Metallform oder des
Metallbehälters her bläst und dann diese von einer anderen Seite her wegführt, wobei man den gewünschten
Innendruck aufrecht erhält. Nachdem man die Materialien bis zum Erreichen des flüssigen Zustandes durch den
Energieinhalt des Wasserdampfes und/oder Dampfes erhitzt hat, kann der Innendruck auf Normaldruck oder weiter
bis zu einem Unterdruck reduziert werden. Die so erhitzten und verflüssigten Materialien können, falls
erwünscht mit Luft oder Heißluft behandelt werden, um Wasserdamp und/oder Dampf, welcher in der Metallform
oder dem Materialbehälter noch zurückgeblieben ist, zu ersetzen. Das System kann dann erneut evakuiiert
werden.
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In der ersten ßtufe des Blasens von Wasserdampf und/oder Dampf können diese bei der Berührung mit den
Materialien und der Vorrichtung abgekühlt werden und haften dann an der Oberfläche oder an inneren Bereichen
des Materials und der Wandung der Vorrichtung als kondensierte flüssige Phase. Diese zurückbleibende Flüssigkeit
führt zu Störungen im Formpreßprozeß, weil die kondensierte Flüssigkeit durch bei dem folgenden Prozeß
erzeugte innere Hitze erneut verdampft wird. Weiterhin kann ein so hergestellter Kunststoff Blasen
entfalten und leicht durch äußeren Druck oder Stoß brechen. Die Flüssigkeit kann jedoch praktisch vollständig
durch fortgesetztes Blasen entfernt werden, welches die Flüssigkeit mit steigenden inneren Temperaturen
erneut in Wasserdampf und/oder Dampf überführt. Die Flüssigkeit verflüchtigt sich dann während des
Evakuiierungsprozesses. Der Prozeß zum Austauschen des Wasserdampfes und/oder Dampfes mit Luft oder Heißluft
kann weiterhin, falls erwünscht, zur vollständigen Entfernung des Wasserdampfes und/oder Dampfes nach dem
Evakuiierungsprozeß (reducing process) oder während desselben durchgeführt werden.
Die erhaltenen Materialien werden getrocknet und enthalten keinen Dampf und/oder Wasserdampf. Demzufolge
können sie ohne Blasenbildung zu den gewünschten Kunststoffen preßgeformt werden. Schließlich ist bemerkens-
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wert, daß ein den Materialien anhaftender übler Geruch ebenfalls durch die Dampfdestillation beseitigt
wird. Das gewünschte Preßformverfahren kann nach dem oben beschriebenen Heizprozeß durchgeführt werden. Das
Formpreßverfahren wird normalerweise gleichzeitig mit oder sofort nach dem Wiedereinstellen des Innendruckes
auf atmosphärischen Druck, wobei der zurückbleibende Wasserdampf und/oder Dampf in der Vorrichtung entfernt
wird, durchgeführt .
Falls erwünscht, kann das Formpreßverfahren auch erfolgen nach-dem der Innendruck bis zu dem verminderten
Druck reduziert worden ist, wobei gleichzeitig oder ohne daß in der gasförmigen Phase zwischen der Wandung
der Vorrichtung und der Oberfläche der Materialien zurückgebliebener
Wasserdampf und/oder Dampf gegen Luft oder Heißluft ausgetauscht wird. Wenn sich viel Wasserdampf
und/oder Dampf in der genannten gasförmigen Phase befindet, ist es nicht möglich, das bevorzugte Formpreßverfahren
durchzuführen, sodaß für das vollständige Formpressen der genannte Austausch- oder Reduzierprozeß
erforderlich sein kann. Das Ausmaß des Heizens und Trocknens kann in leichter Weise durch den Druck
und die Temperatur des Wasserdampfes und/oder Dampfes
oder die Blasdauer kontrolliert werden. Die oben beschriebene Vorrichtung zum Formpressen kann weiterhin,
falls erwün%ht, mit einer oder mehreren Einrichtungen
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zum Desodorieren des Gases ausgestattet werden, welches durch den Heizprozeß gemäß der Erfindung entsteht. Die
in Kunststoffabfällen enthaltenen üblen Geruchsstoffe gelangen zusammen mit Dampf und/oder Wasserdampf,
welcher durch die Materialien in der Metallform oder in dem Materialbehälter durchtritt, an die Atmosphäre.
Erfindungsgemäß kann daher ein Teil der Geruchsstoffe im Wasser eines Kondensators aufgelöst werden, während
der andere Teil zusammen mit Luft oder nicht kondensiertem Gas durch das Belüftungsloch des Kondensators
abgelassen werden kann. In diesem Fall kann der Kondensator vom Typ eines barometrischen Kondensators,
eines rohrförmigen Kondensators,eines Plattenkondensators od.dgl. sein. Besonders vorteilhaft ist ein Typ des
indirekten Kühlers, weil dadurch ein Anstieg der Kondenswassermenge
verhindert wird, welches die üblen Geruchsstoffe enthalten kann.
Luft oder nicht kondensiertes Gas kann direkt zusammen mit den üblen Geruchsstoffen an die Atmosphäre
abgegeben werden, was jedoch zu einer sekundären Umweltverschmutzung führen kann. Die Luft oder das unkondensierte
Gas kann demzufolge vorzugsweise in einen Desodoreslerungsofen überführt und zum Zwecke der Befreiung
von üblen Geruchsstoffen bei Temperaturen von 45o°C
oder mehr, welche mit Brennstoffen erreicht werden können,
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verbrannt werden. Der Desodorierungsofen kann als Typ
für ein Verfahren mit direkter oder indirekter Beheizung erstellt werden. Weiterhin kann anstelle des
Desodorierungsofens zu diesem Zweck auch die Verbrennungskammer
eines Dampfkessels verwendet werden.
Obwohl die üblen Geruchsstoffe in der Luft oder dem nicht kondensierten Gas mit Hilfe des vorstehend beschriebenen
Verfahrens entfernt werden kann, ist der Übelgeruch der Ablaufflüssigkeit immer noch außerordentlich
stark. Die Ablaufflüssigkeit kann daher in einen Desodoresierungsturm für die kondensierte Ablaufflüssigkeit
überführt werden, in welchem man sie von der Turmspitze herunterregnen läßt. Gleichzeitig wird
Luft vom unteren Teil durch den Turm geblasen.
Die Luft absorbiert übelriechende Stoffe in dem Turm
und wird anschließend bei Temperaturen von 4-5o°C oder
mehr in dem genannten Desodoresierungsofen* oder Dampfkessel verbrannt. Die Kunststoffabfalle werden vor dem
Erhitzen und bevor sie dem. Formpreßverfahren zugeführt werden, vorteilhafterweise granuliert oder zerkleinert
bzw. zerstoßen.
Da Kunststoffabfalle normalerweise aus verschiedenen
Kunststoffen bestehen, welche unterschiedliche Erweichungspunkte aufweisen, kann die Leistungsfähigkeit der Zer-
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kleinerungsmaschine allmählich abnehmen oder verschwinden,
wenn die Innentemperatur der Zerkleinerungsmaschine sich der Erweichungstemperatur der Kunststoffe nähert.
Weiterhin können die üblen Gerüche der Kunststoffabfälle aus der Zerkleinerungsmaschine mit steigender
innerer Temperatur derselben austreten, wodurch wiederum eine übelriechende Umweltverschmutzung verursacht werden
kann. Daher kann Luft oder Kaltluft durch die Zerkleinerungskammer geblasen werden, wodurch die Temperatur
der Materialien während des Zerkleinerungsprozesses unterhalb der Erweichungstemperaturen derselben gehalten
werden kann. Die ausgeblasene Luft oder kalte Luft von der Zerkleinerungsmaschine kann die übelriechenden
Geruchsstoffe enthalten und wird daher zur Entfernung derselben bei Temperaturen von 45o°C oder mehr in der
Verbrennungskammer des Desodoresierungsofens verbrannt.
Wie sich aus der Beschreibung der vorliegenden Erfindung und bei Berücksichtigung der genannten Nachteile
der bekannten Verfahren ergibt, ist die Erfindung in erster Linie auf ein Verfahren und eine Vorrichtung
zum Formpressen von Kunststoffen gerichtet, und zwar insbesondere mit den folgenden Zielen:
l) Ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Formpressen
eines Kunststoffes.
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2) Ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Behandeln großer Mengen von Kunststoffabfällen.
3) Ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entfernen von
üblen Gerüchen aus Plastikabfällen in der oben beschriebenen Weise.
4) Ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Sterilisieren
von Plastikabfällen in der oben beschriebenen Weise.
5) Ein Verfahren und eine Vorrichtung, die in der oben beschriebenen Weise für eine breite Skala von Formpreßverfahren
anwendbar ist.
6) Ein Verfahren und eine Vorrichtung, die in der oben beschriebenen Weise billig und schnell arbeiten.
Im folgenden werden Ausführungsformen der Erfindung
anhand der Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
Pig, 1 ein Fließbild mit einer Vorrichtung für das Pormpreßverfahren der Erfindung.
Fig. 2 ein Fließbild einer anderen Vorrichtung für das Formpreßverfahren nach der Erfindung.
Fig. 5 ein Fließbild für eine andere Vorrichtung nach
der Erfindung mit einem Kondensator und einem Desodoresierungstürmt.
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Pig. 4 ein Fließbild einer weiteren Vorrichtung der
Erfindung mit einem Kondensator und einem Dampfkessel.
Fig. 5 ein Fließbild einer weiteren Vorrichtung der Erfindung, die für das Zerkleinerungsverfahren angewendet
wird.
Die Zeichnungen dienen lediglich zur Erläuterung und sind nicht im Sinne einer Einschränkung der Erfindung zu
'verstehen, da zwahlreiche Modifikationen der gezeigten Anordnungen für jeden Fachmann offensichtlich sind.
Fig. 1 zeigt das Fließbild einer Vorrichtung, die mit einer Metallform 1 ausgestattet ist. Preßmaterialien
werden in die Metallform durch die öffnung 2 eingeführt und bilden Materialschichten 3. Ein Kolben 5 ist oberhalb
der Metallform 1 angeordnet. Nachdem die Materialien vollständig in die Metallform 1 eingefüllt sind, wird
der Kolben 5 mit Hilfe von Öldruckmitteln 4 auf das
untere Niveau der öffnung 2 abwärts bewegt. Danach werden ein Wasserdampf und/oder Dampfeinlaßventil 6 ein Eirikßregulierventil
7 ein Auslaßregulierventil 8 und ein Auslaßventil 9 geöffnet und Wasserdampf und/oder Dampf
werden über eine Zufuhrleitung eingeleitet. Der Wasserdampf
und/oder der Dampf werden durch die Materialien von oben nach unten geblasen und dann über die Auslaßleitung
abgeleitet, welche den gewünschten Druck eier Metall-
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form 1 mittels eines Druckregelventils Io steuert. In
dieser Weise werden die Materialien durch den Energieinhalt des Wasserdampfes und/oder Dampfes auf die gewünschte
Temperatur aufgeheizt und geeignet weich gemacht, um formgepreßt werden zu können.
Die Materialien können durch um eine gewünschte Zeitspanne verlängertes Blasen getrocknet und desodoresiert
werden. Danach werden das Einlaßventil 6 und das Auslaßventil 9 geschlossen. Dann wird ein den oberen Teil be-
lüftendes Ventil 11 und ein den unteren Teil belüftendes Ventil 12 geöffnet, um den zurückbleibenden Wasserdampf
und/oder Dampf der Metallform 1 abzulassen.
In der in Fig. 2 gezeigten anderen Ausführungsform der Erfindung werden das Einlaßventil 6 und Auslaßventil 9
und das Einlaßregulierventil 7 sämtlich geschlossen und danach das Belüftungsventil 2o geöffnet, um den zurückbleibenden
Wasserdampf und/oder Dampf der Metallform 1 abzulassen. Der Innendruck der Metallform 1 erreicht
auf diese Weise wie in Fig. 1 Atmosphärendruck.
Aus der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform der
Erfindung ist ersichtlich, daß das Belüftungsventil 2o geschlossen wird, nachdem der Innendruck der Metall- form
1 Atmosphärendruck erreic-ht hat. Danach wird ein
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Evakuierventil 21 geöffnet und die Metallform 1 wird mit,Hilfe eines Vakuumtankes 18 evakuiert, welcher seinerseits
mittels einer Vakuumpumpe 19 evakuiert werden kann. Die kondensierte Flüssigkeit, die an der Wandung oder
dem Boden der Metallform 1 und an der Oberfläche der Materialien haftet, wird erneut verdampft und über den
Vakuumtank 18 und die Vakuumpumpe 19 abgelassen. Gleichzeitig wird der Wasserdampf und/oder Dampf,der in den
Materialien und in der gasförmigen Phase der Metallform 1 zurückgegeben ist, ebenfalls ausgestoßen. Danach
werden, wie aus Pig. I ersichtlich, das Einlaßregulierventil 7, das den oberen Teil entlüftende Ventil 11,
das Auslaßregulierventil 8 und das den unteren Teil entlüftende Ventil 12 sämtlich geschlossen und der Kolben
5 wird zum Formpressen der weichgemachten Materialien abwärts bewegt. Der preßgeformte Kunststoff wird abgekühlt
und bei 14 (jacket) herausgezogen. In der hier gezeigten Ausführungsform kann ein den Wasserdampf- und/
oder Dampfdruck reduzierendes Ventil IJ benachbart zu dem
Einlaßventil ό angeordnet sein, um den Druck des Wasserdampfes und/oder Dampfes herabzusetzen. Wenn der Druck
des Wasserdampfes und/oder Dampfes vermindert wird, steigt die Temperatur entsprechend dem Reduzierungsgrad an.
Zum Zwecke der vollständigen Trocknung vor dem Formpreßverfahren werden das Regulierventil 7 und das Luft-
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einlaßventil 15 erneut nach dem Reduzierprozeß geöffnet und von außen wird Frischluft eingeführt. Die Frisch- ,
luft tritt durch einen Luftfilter 16 und wird, falls erwünscht, mittels der Heizung 17 erhitzt. Die so
erhaltene Heißluft ersetzt den zurückgebliebenen Wasserdampf und/oder Dampf der Metallform 1 und der Materialien.
In der nächsten Stufe werden das Einlaßregulierventil 7 und das Lufteinlaßventil 15 geschlossen, wonach der
Reduzierprozeß und der Formpreßprozeß in der vorstehend beschriebenen Weise durchgeführt wird.
Erfindungsgemäß kann das Auslaßventil für Kunststoff
unterhalb eines Materialbehälters anstelle der Metallform 1 vorgesehen sein. Das Ventil ist dabei direkt mit einer
Spritzform od.dgl. oder Düse verbunden. Dadurch können Materialien in flüssigem Zustand extrudiert und formgepreßt
werden,und zwar nach irgendeinem Extrusions-, Spritz-, Blas-, Spritz-Blas- und Extrusions-Blas-Formverfahren
od.dgl., wobei die vorstehend beschriebene Vorrichtung verwendet wird.
Fig. 3 zeigt ein Fließbild einer anderen Ausführungsform, d|ie für unter Druck arbeitende Extrudereinrichtungen
verwendet wird. Öldruckmittel 2j5 und ein Kolben 24 aindj am oberen Teil eines Behälters 22 angeordnet.
Die Materialien werden in den Behälter 22 unter Bildung
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einer Materialschieht 25 eingefüllt. Wasserdampf und/
oder Dampf wird durch die Materialien über ein Einlaßventil 27 eingeblasen und an die Atmosphäre über ein
Auslaßventil 28 abgegeben, in dem der gewünschte Innendruck des Behälters 22 beibehalten wird. Danach wird
der abgegebene Wasserdampf und/oder Dampf durch die
Leitung 29 geleitet und in einem Kondensator 30 eingegeben, welcher mit kaltem Wasser gekühlt wird, das von der Kaltwasser-Einlaßleitung 31 zur Kaltwasser-Auslaßleitung 32 strömt. Wasserdampf und/oder Dampf können
somit kondensiert werden. Auf diese Weise werden üble Geruchsstoffe der Plastikabfälle zusammen mit dem Wasser dampf und/oder Dampf, welcher von den Materialien freigegeben wird, ausgestoßen und dann in den Kondensator
3o eingeführt.
Auslaßventil 28 abgegeben, in dem der gewünschte Innendruck des Behälters 22 beibehalten wird. Danach wird
der abgegebene Wasserdampf und/oder Dampf durch die
Leitung 29 geleitet und in einem Kondensator 30 eingegeben, welcher mit kaltem Wasser gekühlt wird, das von der Kaltwasser-Einlaßleitung 31 zur Kaltwasser-Auslaßleitung 32 strömt. Wasserdampf und/oder Dampf können
somit kondensiert werden. Auf diese Weise werden üble Geruchsstoffe der Plastikabfälle zusammen mit dem Wasser dampf und/oder Dampf, welcher von den Materialien freigegeben wird, ausgestoßen und dann in den Kondensator
3o eingeführt.
Ein Teil der üblen Geruchsstoffe 1st in dem Abflußwasser gelöst und wird an die Atmosphäre über eine Abflußleitung
4o und eine Abschlußpumpe 4.1 abgegeben,
während ein anderer Teil in ein Gebläse 3^ über einen
oberen Ventilator 33 zusammen mit nicht kondensiertem
Gas oder Luft sowie Wasaerdarapf und/pder gesaugt wird. Der letztere Teil wird dann unter Druck gesetzt und über die Belüftungsleitung 35 einem Desodoresierungsturm 36 zugeführt. Von dort wird daa Abgas geruchlos an die
Atmosphäre abgegeben, nachdem es mit oder ohne Frisch-
während ein anderer Teil in ein Gebläse 3^ über einen
oberen Ventilator 33 zusammen mit nicht kondensiertem
Gas oder Luft sowie Wasaerdarapf und/pder gesaugt wird. Der letztere Teil wird dann unter Druck gesetzt und über die Belüftungsleitung 35 einem Desodoresierungsturm 36 zugeführt. Von dort wird daa Abgas geruchlos an die
Atmosphäre abgegeben, nachdem es mit oder ohne Frisch-
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Λ 222953$
luft bei Temperaturen von 45ö°C oder mehr die beider
Verbrennung von Brennstoff erreicht werden, erhitzt worden ist. Der Brennstoff wird über die Brennstoffzufuhrpumpe
37 zugeführt und mit einem Brenner 38 verbrannt. Auf
diese Weise werden die Materialien mit Hilfe des Energieinhaltes des Wasserdampfes und/oder Dampfes erhitzt,
sterilisiert und desodoresiert.
Danach werden das Einlaßventil 27 und das Auslaßventil
28 geschlossen und die Materialien mittels des Kolbens 24-durch das geöffnete Kolbenventil 26 extrudiert. Die
extrudierten Materialien werden dann gemäß der gewünschten Formpreßmethode weiter behandelt.
Fig. 4 zeigt ein Fließbild einer weiteren Vorrichtung,
welche für das Formpreßverfahren angewendet wird. Die
Vorrichtung ist mit einem Kondensator und einem Dampfkessel ausgestattet. Der Dampfkessel ist dabei anstelle
des in Fig. 3 gezeigten Desodoresierungsturmes vorgesehen.
Die Öldruckeinrichtungen 23 und der Kolben 24 sind
am oberen Teil des Behälters 25 vorgesehen, während am
unteren Teil ein Schubkasten (drawer element) 25 vorgesehen ist, welcher mit Hilfe eines Gelenkhebels (toggle)
geöffnet und geschlossen werden kann.
Die i4atorialien werden in den Behälter 22 unter Bildung
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der Materialschichten 25 eingefüllt. Die Heiz- und Desodoresierungsprozesse werden in der in Fig. 3 beschriebenen
Weise durchgeführt.
Ein Teil der üblen Geruchsstoffe wird in der Ablaßflüssigkeit
gelöst, welche zum Desodoresxerungsturm 43 über das Abflußrohr 4o die Abflußpumpe 41 und Anflußleitung
42 gebracht wird. Der Abfluß regnet von dem Desodoresierungsturm
43 herab und wird mit Frischluft in Berührung gebracht, die von einer Einblasleitung 45 eingesaugt
ist. Die Leitung 45 ist am unteren Teil des Turmes 43 angeordnet. Die übelriechenden Stoffe werden
aus dem Abfluß zusammen mit der Luft entfernt und vom Kopf des Turmes 43 mittels des Gebläses 44 abgesaugt.
Die somit entfernten übelriechenden Stoffe werden über die Auslaßleitung 35 zum Dampfkessel 36 geleitet.
Ein anderer Teil der übelriechenden Stoffe wird in das Gebläse 34 über den oberen Ventilator 33 zusammen
mit nicht kondensiertem Gas oder Luft einschließlich Wasserdampf und/oder Dampf gesaugt, danach unter Druck
gesetzt und in den Kessel 36 über die Auslaßleitung 35
eingeführt. Die Abgase werden als geruchsfreie Gase über die Auslaßleitung 39 an die Atmosphäre abgegeben,
nachdem sie auf 45o°C oder darüber in der in Bezug auf Fig. 3 beschriebenen Weise erhitzt worden sind. Der im
Dampfkessel j>6 freigesetzte Dampf wird wiederum am Ein-
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laßventil 27 der Metallform 22 über die Dampfleitung 49
eingegeben.
Nach Beendigung der Heiz-, Sterilisierungs- und Desodoresierungsprozesse
werden das Einlaßventil 27 und das Auslaßventil 28 geschlossen. Dann wird der Kolben 24 abwärts
bewegt, um die erweichten Materialien formzupressen. Der formgepreßte Kunststoff wird abgekühlt und herausgezogen,
indem man den Zugkasteh 26 (drawer element) mittels
des Gelenkhebels (toggle) öffnet. Der vorstehend beschriebene Desodoresierungsturm kann in einen anderen Turmtyp
umgewandelt werden, z.B. in einen "russeling tower" ,
einen Turm mit porösem Material (porous tower) oder abgedeckten Turm (cap tower) od.dgl., welcher lediglich einen
ausreichenden Kontakt zwischen Luft und Flüssigkeit gewährleisten muß. Der Desodoreslerungsgrad, wie in Fig. 4
gezeigt m kann leicht mit Hilfe des Druckes, der Temperatur
und des Volumens des Wasserdarapfes und/oder Dampfes oder der Hei^dauer kontrolliert werden. Weiterhin kann Luft
oder Heißluft durch die Materialien zum Zwecke der vollständigen
Trocknung nach Beendigung des allgemeinen Heizprozess$s geblasen werden.
Fig. 5 zeigt eine Vorrichtung zum Zerkleinern der Preßn^^rialien, welche vorzugsweise vor dem Heizprozeß
der Erfindung angetrieben bzw. betätigt wird. Eine Zerkleherungsmaschine
5I ist an einen Motor 50 angeschlossen.
- 21 -
309808/0741
Kunststoffabfälle werden vollständig von einem Behälter 52 über eine Zufuhreinrichtung 53 in die Zerkleinerungsmaschine
51 gegeben. Eine Zerkleinerungskammer 54 der Zerkleinerungsmaschine 5I ist mit einem Kühler 58
über ein Verbindungsrohr 59 verbunden. In den Kühler 58 wird Luft über einen Lufteinlaß 55 eingeführt und durch
kaltes Wasser gekühlt, das von einem Kühlwassereinlaß 56 zu einem Kühlwasserauslaß 57 fließt. Dies ist erforderlich,
da die zu zerkleinernden Kunststoffe durch die Energie erhitzt werden, welche bei dem Zerkleinerungsprozeß entsteht.
Die so erhaltene Kaltluft wird in die Zerkleinerungskammer 51 eingeblasen, um das Überhitzen auf Temperaturen,
welche oberhalb des niedrigsten Erweichungspunktes von mehreren Arten von Kunststoffen liegen, einzuschränken
bzw. zu verhindern.
Da die Temperaturen und das Volumen der Kaltluft in der vorstehend beschriebenen Weise kontrolliert werden,
erhält man einen wirksam arbeitenden Zerkleinerungsprozeß. Die Kaltluft absorbiert die übelriechenden
Stoffe der Kunststoffabfälle in der Zerkleinerungskammer 24 und wird zusammen mit den zerkleinerten Materialien
einem Zyklon 60 zugeführt, wobei die die Geruchastoffe enthaltende Kaltluft von den zerkleinerten Materialien
getrennt werden kann. Die die Geruchsstoffe enthaltende. Kaltluft wird über eine Auslaßleitung 61 und einen Auslaßventilator
62 in einen Desodoresierungsbrenner 65 geleitet, wo sie durch Erhitzen auf Temperaturen von 45o°C
- 22 309808/0741
oder mehr mittels eines Brenners 64 desodoriert wird.
Die desodoresierte Luft wird an der Ablaßöffnung 66
über die Ablaßleitung 65 an die Atmosphäre abgeblasen. Die Ablaßöffnung 66 ist am oberen Teil der Verbrennungseinrichtung 6j angeordnet. Die zerkleinerten Materialien
werden in 57 gelagert und je nach Bedarf weggeführt.
Obwohl jede Art von Zerkleinerungsmaschinen, z.B. vom Impuls- oder Hammertyp od.dgl., im Verfahren der Erfindung
verwendet werden kann, wird eine geeignete Zerkleinerungsmaschine entsprechend der Natur der Kunststoffabfalle ausgewählt
und verwendet. Weiterhin kann auch jede Art von Verbrennungseinrichtungen eingesetzt werden. Weiterhin
kann jeder Katalysator für die Desodoresierung zugesetzt werden, um die Abgase durch Erhitzen auf Temperaturen
von 45o°C oder mehr zu desodoresleren. Die Kaltluft
kann mittels eines Kühlers der vorstehend beschriebenen Art bereitet werden, während flüssige Luft oder flüssiger
Stickstoff, welche adiabatisch verdampft wurden, umsetzbar verwendet werden können, um die niedrige Temperatur
unterhalb der Erweichungspunkte der Plastikabfälle einzuhalten. Andererseits kann auch normale Luft in großen
Mengen für diesen Zweck verwendet werden. In jedem Falle ist es besonders wirtschaftlich, Kaltluft mit Temperaturen
im Bereich zwischen 0 bis 10°C zu verwenden.
Weitere Ausführungsformen der Erfindung werden in den
3ÜÜÖU8/0741
nachstehenden Beispielen erläutert:
Abfälle von Polyvinylchlorid-Flaschen wurden zu Io mm
Würfeln zerkleinert und in eine Metallform mit 2o cm Durchmesser gefüllt. Nach dem Vorpressen der fein zerkleiner-
ten Teilchen bei I5 kg/cm (Gauge pressure: G.P.) wurde
direkt durch dieselben Wasserdampf vom unteren Teil der Metallform geblasen, um sie auf l8o°C zu erhitzen.
Danach wurden sie bei einem Druck von 250 kg/cm (G.P.)
gepreßt, wobei eine säulenförmige Substanz erhalten wurde, welche im inneren vollständig verschweißt war und
eine spezifische Dichte von 1,3 aufwies. Die im Bruchtest
ermittelte Bruchfestigkeit betrug j5j5o kg/cm .
Gemischte Kunststoffe aus 60$ Polyäthylen (Gew.%',
Reste sind weggelassen), 2o$ Polyvinylchlorid und 2o$
Polystyrol wurden zu 8 mm-Würfeln zerkleinert und in eine
j)O cm χ >o cm messende quadratische Metallstützform
(pillar metal mold) eingefüllt. Toluoldampf bei I^ kg/cm"
(G.P.) wurde direkt durch die zerkleinerten Teilchen geblasen, um sie auf 2oo°C aufzuheizen. Diese wurden dann
bei einem Druck von 22o kg/cm~ (G.P.) gepreßt, wobei eine
Quadratische Substanz erhalten wurde, welche im Inneren vollständig verschweißt war und ein spezifisches Gewicht
- 24 3 O 1J i) U 8 / O 7 4 1
/on Ι,ο aufwies. Die gemessene Bruchfestigkeit betrug
2o9 kg/cm .
Gemischte Kunststoffe aus 25$ Polyvinylchlorid, 25$
Polystyrol, 2o# Polyäthylen, l$% Polypropylen, 7,5% geblasenem
(blistering) Polystyrol und 7*5$ eines hitzehärtbaren
Harzes wurden mit der 1,5-fachen Menge Kieseln (ό mesh) vermischt. Die erhaltene Mischung wurde in
eine säulenförmige Metallform (ßolumn metal mold) mit einem Durchmesser von 5ocm eingefüllt, welche auf l6o°C
vorgewärmt worden war. Nach dem Vorpressen der Materialien bis auf 2o/6 Volumen (press ed/£o the 2o$? space rate) wurde
Wasserdampf direkt durch diese Materialien vom unteren Teil der Metallform geblasen, um die Materialien auf
2oo C zu erwärmen. Danach wurden die Materialien unter
einem Druck von 250 kg/cm gepreßt, wobei eine säulenförmige
Substanz erhalten wurde, die ein spezifisches
Gewicht von 1,5 aufwies. Die Bruchlast betrug 196 kg/cm
Pelletisiertes Hochdruckpolyäthylen wurde in einem fest verschließbaren Materialbehälter "eingeführt. Wasser-
dampf mit einem Druck von 15 kg/cm (G.P.) wurde direkt
durch das Material geblasen, um es auf 16o°C zu erhitzen.
- 25 309808/0741
Nachdem das Material flüssig geworden war und sich auf dem Boden gesammelt hatte, wurde es mittels Druckluft
durch eine 15 jzf runde Düse extrudiert, wodurch ein runder
15 ^ Stab erhalten wurde.
Abfälle von Polyvinylchlorid-Flaschen wurden zu Io mm-Würfeln
zerkleinert und in einem fest verschließbaren Materialbehälter eingefüllt. Der Materialbehälter war
an seinem oberen Teil mit einem Extruderkolben ausgestattet. Durch das Material wurde direkt ein Wasserdampfstrom mit
einem Druck von 12 kg/cm (G.P.) geblasen, um sie auf 170 C zu erwärmen. Die Materialien wurden mittels des
Kolbens gepreßt und dann mittels einer Schraube durch eine 25 rf x 19 rf Rohrdüse extrudiert, wobei man ein
Polyvinylchloridrohr erhielt.
Polyvinylchloridrohr erhielt.
Eine Mischung von 90$ pelletislertem ABS-Harz und
Glasfasern wurden in einem fest verschließbaren Materialbehälter eingeführt. Durch das Material wurde eine
kleine Menge Toluoldampf enthaltender Wasserdampf mit einem Druck von 16 kg/cm direkt geblasen, um es auf
I90 C zu erwärmen. Das Material wurde mit dem Kolben
in eine Metallform für ein Waschbecken gespritzt. Ein mit Glasfasern verstärktes Waschbecken wurde erhalten.
- 26 309808/0741
Beispiel
1J
Niederdruck-Polyäthylen wurde in einem fest verschließbaren Materialbehälter eingefüllt, der an seinem oberen
Teil mit einem Extruderkolben ausgestattet wurde. Durch das Material wurde direkt ein Wasserdampfstrom mit einem
Druck von 16 kg/cm geblasen, um es auf 200 C zu erwärmen. Das Material wurde von dem Kolben gepreßt und dann durch
eine 30cm χ 15 mm Schlauchdüse am unteren Teil extrudiert, wobei ein Schlauch aus Polyvinylchlorid erhalten wurde.
"Seat molding compound", hergestellt' aus mit Glasfasern
verstärktem Polyesterharz wurde zu 10 cm Quadraten zerschnitten und in einen fest verschließbaren Materialbehälter
eingefüllt. Der Materialbehälter wurde mit einem Extruderkolben an seinem oberen Teil versehen. Wasserdampf
mit einem Druck von 1 j5 kg/cm (G.P.) wurde direkt
durch das Material geblasen, um es auf 1500C zu erhitzen.
Das Material wurde mit dem Kolben gepreßt, wobei eine 'j cm χ Io cm x loo cm Platte erhalten wurde.
Pfilletiiuf-ir-tcjs Polyäthylen wurde in eine Jo cm jzi χ
jo om Metall form der Fig. 1. gefüllt. Wasserdampf mit
- 27 -
3 0 (J \s U {] I 0 7 A 1
ORIGINAL INSPECTED
2 P
mit einem Druck von 20 kg/cm (G.P.) wurde auf 5 kg/cm
(G.P.) entspannt und durch das Material vom oberen Teil
zum unteren Teil 2 Minuten lang geblasen, wobei der Innendruck auf 4o kg/cm (G.P.) gehalten wurde. Nachdem
das Material so auf 1500C erhitzt worden war, wurde das Blasen unterbrochen. Der Innendruck des Behälters
wurde auf atmosphärischen Druck reduziert. Danach wurde das Material gepreßt, wobei eine säulenförmige Substanz
mit einem spezifischen Gewicht von 0,93 erhalten wurde. Diese Substanz war im Inneren vollständig verschweißt
und enthielt keine Blasen gemäß Fig. 1. Dampf mit einem
Druck von 2o kg/cm (G.P. wurde entspannt auf
Gemischte Plastikabfälle aus Ko% Polyäthylen,
Polyvinylchlorid, 2o$ Polystyrol, lo# ABS-Harz und \o%
Polyphenol-Harz wurden zu Io mm-Würfeln zerkleinert.
4o kg des zerkleinerten Materials wurde in eine j5o cm φ χ
loo cm Metallform der Pig. 1 eingefüllt. Wasserdampf
2
mit einem Druck von 2o kg/cm (G.P.) wurde auf Io kg/cm
entspannt, mit einer kleinen Menge von Toluoldampf vermischt und dann durch das Material vom oberen zum unteren
Teil j5 Minuten lang geblasen, wobei der Innendruck auf
9*3 kg/cm" (G.P.) gehalten wurde. Nachdem das Material
- 28 -
30U0U8/0741
so auf l8o°C erhitzt worden war, wurde das Blasen unterbrochen.
Danach wurde der Innendruck des Behälters auf atmosphärischen Druck reduziert und das Material dann mit
einem Kolben gepreßt, wobei eine säulenförmige Substanz erhalten wurde, welche ein spezifisches Gewicht von etwa
1 aufwies. Die Substanz war frei von üblen Gerüchen und Blasen.
Pelletisiertes Polystyrol wurde einen Materialbehälter gegeben, welcher mit einem Plastikauslaß und einer 16 $
Extrusionsdüse an dem Boden der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung ausgestattet war. Wasserdampf mit einem Druck
ρ ρ
von 20 kg/cm (G.P.) wurde auf 14 kg/cm (G.P.) entspannt
und dann durch die Materialien vom oberen Teil zum unteren Teil etwa 2,5 Minuten lang geblasen, wobei der Innendruck
auf Γ3 kg/cm (G.P.) gehalten wurde. Das Material wurde
dadurch auf 1900C erhitzt. Nach Verminderung des Innendruckes
im Behälter auf atmosphärischen Druck wurde das Material durch einen Kolben gepreßt und extrudiert, wobei
eine 15 φ säulenförmige Substanz erhalten wurde, welche
ein spezifisches Gewicht von I,o4 aufwies. Die Substanz
war blasenfrei.
Gemischte Kunststoffe aus 6o& Polyäthylen, 2o# Polyvinylchlorid
und 2o# Polystyrol wurden zu 8 mm-Würfeln zer-
- 29 -
3098 08/0741
kleinert und in eine j>o d χ ~ßo cm Kolonne eingefüllt.
Wasserdampf mit einem Druck von 15 kg/cm (G.g.) enthaltend
eine kleine Menge Toluoldampf, wurde durch das Material vom oberen Teil zum unteren Teil geblasen, um
es auf 1700C zu erhitzen. Dann wurde das Blasen unterbrochen.
Danach wurde der Innendruck des Behälters auf 7oo mmHg reduziert und so belassen. Das Material wurde
gepreßt, wobei eine·säulenförmige Substanz mit einem
spezifischen Gewicht von 1,0 erhalten wurde. Diese Substanz war im Inneren vollständig geschmolzen.
4o kg pelletisiertes Poystyrol wurde in eine 30 cm φ
χ loo cm Metallform der Fig. 2 eingefüllt. Durch das
Material wurde Dampf mit einem Druck von 16"kg/cm (G.P.)
vom oberen Teil zum unteren Teil geblasen, um es auf 18O°C zu erhitzen. Danach wurde das Blasen unterbrochen
und der Innendruck des Behälters auf 650 mmHg reduziert.
Nach 1 Minute wurde Luft vom unteren Teil eingeblasen,
um den Dampf der gasförmigen Phase durch Luft zu ersetzen. Danach wurde der Innendruck des Behälters erneut
auf 050 mmHg reduziert, Das Material wurde gepreßt,
wobei eine säulenförmige Substanz erhalten wurde, welche ein spezifisches Gewicht von 1,09 aufwies.
309808/0741
Pelletisiertes Polyvinylchlorid wurde in eine*· Extrudermaschine
gefüllt, welche mit einem Kunststoffauslaßventil und einer 15 φ χ 9 φ Extruderdüse (extruding machine)
am unteren Teil des Behälters ausgestattet war. Der Behälter wies einen Extruderkolben auf. Wasserdampf mit
einem Druck von 18 kg/cm (G.P.) wurde durch das Material vom oberen Teil zum unteren Teil geblasen, um es auf
1900C zu erhitzen. Danach wurde das Blasen unterbrochen
und der Innendruck des Behälters J5o Sekunden lang auf 450 mmHg reduziert. Danach wurde vom unteren Teil Heißluft
eingeführt und Jo Sekunden lang mittels einer
Vakuumpumpe an die Atmosphäre abgegeben, um den Wasserdampf durch Heißluft ζμ ersetzen. Danach wurde die
Heißluftzufuhr unterbrochen und der Innendruck des Behälters Jo Sekunden lang auf 45o mmHg reduziert. Das
Material wurde durch ein Kunststoffauslaßventil und eine Extruderdüse extrudiert, wobei ein I5 φ χ 9 φ Schlauch
erhalten wurde.
Eine übelriechende Kunststoffmischung aus 4o$ Polyäthylen,
2.0% Polystyrol, 2.0% ABS-Harz und 2o% Polyvinylchlorid wurden in eine Hammerzerkleinerungsanlage gegeben.
Die Mischung wurde zerkleinert, indem die Innentemperatur unterhalb von j)O°C durch Einblasen von Kühlluft von 100C
- 31 30Ub08/0741
gehalten wurde. Zum Zwecke des Desodoresierung wurde
die Abluft bei 55o°C im Ofen verbrannt. Die Zerkleinerungsgeschwindigkeit betrug 800 kg/h und die üblen Geruchseigenschaften
der zerkleinerten Teilchen waren erheblich vermindert.
Wenn man die Zerkleinerung zum Vergleich ohne Durchblasen von Kühlluft durchführte, wurde die Wirksamkeit
(faculty) der Zerkleinerungsanlage allmählich herabgesetzt und schließlich wurden die Zerkleinerungsmaßnahmen
bei steigender Innentemperatur der Zerkleinerungsanlage unmöglich.
30aöü0/0741
Claims (1)
- Patentansprüche1.) Verfahren zum Formpressen von Kunststoffen, dadurch gekennzeichne t, daß man Wasserdampf und/oder Dampf von organischen Lösungsmitteln direkt durch Preßmaterialien bläst, um diese bis zu der Temperatur ihrer Erweichungspunkte oder darüber zu erhitzen, bevor man einen Kunststoff oder mehrere, die mit Verunreinigungen oder Armierungsmitteln vermischt sein können, dem Formpreßverfahren unterwirft.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Materialien in geeigneter Weise weich gemacht werden, damit sie geformt (molded) und dann zum Erhalten eines Produktes gepreßt werden können.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η ζ eichnet, daß die Materialien in einen fest verschließbaren Behälter gefüllt werden, um durch eine der Formpreßverfahren, wie Strangpressen, Spritzguß, Blasverformen, Blasextrudieren, Spritz-Blasverformen od.dgl. formgepreßt werden.4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Wasserdampf und/oder Dampf von organischen Lösungsmitteln durch die Materialien von einer- 23 309808/0741Seite her bläst und dann den Druck des Systems vermindert.5· Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zurückbleibende Wasserdampf und/oder Dampf durch Heißluft ausgetauscht wird.6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des Systems herabgesetzt wird.7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Wasserdampf und/oder Dampf von organischen Lösungsmitteln durch die Materialien von einer Seite her geblasen wird und auf einer anderen Seite an die Atmosphäre abgegeben wird, wobei der Innendruck des Behälters aufrecht erhalten wird, und daß dann die Materialien gleichzeitig mit oder nach dem Vermindern des zurückbleibenden Druckes des Behälters auf Atmosphärendruck formgepreßt werden.8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch g e k e η η ζ e i chne t, daß der Druck des Systems auf unteratmosphärischen Druck reduziert wird.9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der zurückbleibende Wasserdampf und/- 34 -309808/0741oder Dampf gegen Heißluft ausgetauscht wird.10. Verfahren nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß der Druck des Systems auf unteratmosphärischen Druck reduziert wird.11. Verfahren nach Anspruch J, dadurch gekennzeichnet, daß abgelassener übelriechende/enthaltender Wasserdampf und/oder Dampf in einen Desodoresierungskondensator eingeführt wird.12. Verfahren nach Anspruch 11,- dadurch gekennzeichnet, daß kondensierte Ablaßflüssigkeit in einen Desodoresierungsturm eingeführt wird.IjJ. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß nicht kondensierte übelriechende Stoffe enthaltene Gase bei Temperaturen von 45O°C oder mohr in Verbrennungsofen oder Dampfkesseln verbrannt werden.14. Verfahren nach Anspruch Ip, dadurch g e k e η n- 'Δ e i c h η (.· t, daß nicht kondensierte übelriechende ü,toi'Vi- enthaltende Gase mit Frischluft verbrannt werden.I1J. Vorrichtung zum Formpressen von Kunststoffen, tjr;stohend aus einer Metallform mit einem Kolben oberhalb3 ü U U U U / U 7derselben, wobei ein Wasserdampf und/oder Dampf-Einlaßventil an einer Seite und ein Wasserdampf und/oder
Dampfauslaßventil an einer anderen Seite zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 angeordnet ist.16. Vorrichtung nach Anspruch 15* dadurch gekennzeichnet, daß ein Exnlaßregulierventil und ein Auslaßregulierventil vorgesehen sind.17. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der Metallform
ein Materialbehälter verwendet wird und weiterhin am
unteren Teil Kunststoffauslaßventile angeordnet sind.18. Vorrichtung nach Anspruch 15* dadurch gekennzeichnet, daß die Metallform mit einer Evakuiervorrichtung verbunden ist.19. Vorrichtung nach Anspruch l8, dadurch gekennzeichnet, daß Einrichtungen zum Einblasen von Heißluft mit der Metallform verbunden sind.20. . Vorrichtung nach Anspnjoh l8, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der Metallform
ein Materialbehälter verwendet wird und am unteren Teil ein Kunststof i'auslaßventil angeordnet ist.- 36 -3 ü 1J l\ U Ü / U 7 4 121. Vorrichtung nach Anspruch 19., dadurch g e kennzeichne t, daß anstelle der Metallform ein Materialbehälter verwendet wird und am unteren Teil ein Kunststoffauslaßventil angeordnet ist.22. Vorrichtung nach Anspruch 15* dadurch gekennzeichnet, daß ein Desodoresierungskondensator mit der Metallform verbunden ist.23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein Desodoresierungsturm für kondensierte Ablaßflüssigkeit mit dem Desodoresierungskondensator verbunden ist.24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß ein Desodoresierungsturm für unkondensiertes Gas oder mit übelriechenden Stoffen beladene Luft mit dem Desodoresierungskondensator verbunden ist.25. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß ein Dampfkessel für unkondensiertes Gas oder mit übelriechenden Stoffen beladene Luft mit dem Desodoresierungskondensator verbunden ist.26. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch g e -- 37 -309808/0741kennzeichnet, daß anstelle der Metallform ein Materxalbehalter verwendet wird und ein Kunststoffauslaßventil am unteren Teil angeordnet ist.27. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der Metallform ein Materialbehälter verwendet wird und ein Kunststoffauslaßventil am unteren Teil angeordnet ist.28. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch g e kennzeichnet, daß anstelle der Metallform ein Materialbehälter verwendet wird und ein Kunststoffauslaßventil am unteren Teil angeordnet ist.29. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle der Metallform ein Materialbehälter verwendet wird und ein Kunststoffauslaßventil am unteren Teil angeordnet ist.309808/0741Leerseite
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| EP0062957A1 (de) * | 1981-04-10 | 1982-10-20 | Stamicarbon B.V. | Verfahren zur Verarbeitung von Kunststoff-Fraktionen aus Hausmüll |
| DE4200915A1 (de) * | 1992-01-16 | 1993-07-22 | Sicowa Verfahrenstech | Verfahren zum aufarbeiten von nicht sortenreinen kunststoffabfaellen |
| EP1243389A1 (de) * | 2001-03-12 | 2002-09-25 | Microfaser Produktionsgesellschaft mbh | Verfahren und Vorrichtung zum Schmelzen von thermoplastischem Material |
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1972
- 1972-06-16 DE DE2229535A patent/DE2229535A1/de active Pending
- 1972-08-10 FR FR7228928A patent/FR2148602A1/fr active Granted
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| FR2148602B1 (de) | 1974-12-27 |
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