DE2221908A1 - Einrichtung zur digitalen Anzeige von Analog-Signalen - Google Patents
Einrichtung zur digitalen Anzeige von Analog-SignalenInfo
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Description
Dipl.-Phys. Leo Thul
Patentanwalt
7 Stuttgart 30
Kurze Straße 8
Patentanwalt
7 Stuttgart 30
Kurze Straße 8
O. Mathiesen -4
INTERNATIONAL STANDARD ELECTRIC CORPORATION, NEW YORK
Einrichtung zur digitalen Anzeige von Analog-Signalen
Drehfeldübertragungs systeme sind unter dem Namen ''Synchro" oder
"Seisin" bekannt. Auf Schiffen werden Kreiselkompasse oder Magnetkompasse verwendet. Die Aus gangs signale dieser Kompasse müssen
zur Brücke und an anderen Stellen des Schiffes übertragen werden.
Es ist bekannt, hierzu ein Drehfeldübertragungssystem zu verwenden,
3. 5.1972 -2-
vü/st 209848/1053
entweder ein Synchronsystem oder ein Schrittschaltwerk mit nachgeschaltetem
Motor. Es sind zwei Arten von Abnahmewandlern (Stator) bekannt. Unter Gyrodaten werden im folgenden die drei
Ausgangssignale eines Drehfeldubertragungssystem.es' verstanden,
bei dem die drei Einhüllenden einer modulierten Trägerschwingung eine gegenseitige Phasenverschiebung von 120 aufweisen. Durch
das Drehfeldübertragungssystem wird ein gemeinsames Trägersignal, z. B. 50 oder 60 Hz, moduliert, so daß sich die drei Aus gangs signale
auf den drei Ausgangsleitungeh ergeben. Das Gyrosignal kann sinusförmig
oder rechteckförmig sein, wie in den Fig. la und Ib gezeigt ist.
In Fig. la ist ein sinusförmiges Gyrosignal gezeigt, die gestrichelten
Linien sind die Einhüllende der Wechselspannung, die z. B. 50 Hz. hat, ein Teil der Trägerschwingung ist in der Kurve für das Signal
Gl in Fig. 1 gezeigt. Man sieht, daß die Wechselspannung ihre Phase um 180 ändert, wenn ein Kurswechsel
tritt ein Null-Durchgang der Einhüllenden auf.
Phase um 180 ändert, wenn ein Kurswechsel auftritt. Gleichzeitig
Es wird daraufhingewiesen, daß die Α-Achsen in Fig. 1 keine Zeitachsen
sind, sondern Achsen, die Winkelwerte darstellen. Wenn sich das Drehfeldsystem um 360 dreht, bleibt die Phasenverschiebung
um 120 zwischen den einzelnen Ausgangssignalen erhalten. Es ist auch bekannt, ein Aufwärtsgetriebe zwischen dem Kompaß und dem
Drehfeldübertragungssystem anzuordnen. Hierdurch wird eine größere Genauigkeit erreicht. Im vorliegenden Falle kann das Übersetzungsverhältnis z. B. 1 : 360 sein, wodurch sich bei einem Grad Kursänderung
eine 360 -Drehung des Drehfeldsystem.es ergibt.
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O. Mathiesen -4 - 3 -
Das gleiche Prinzip wird in etwas abgewandelter Form verwendet, wenn
die Ausgangs signale die Form haben, wie in Fig. Ib gezeigt. Die,
Signale sind hier Gleichspannungen, die sich in 120 -Intervallen ändern.
Geber und Empfänger sind in beiden Fällen ähnlich aufgebaut. In dem
Falle der Fig. Ib werden jedoch Schrittmotoren verwendet.
Bei beiden Systemen ist eine analoge Anzeige am Empfänger möglich.
Beide Systeme sind empfindlich gegenüber kurzen Störimpulsen und anderen Ungenauigkeiten. Diese kurzen Störimpulse können einen
Fehler verursachen, der bei dem folgenden Anzeigewert erhalten bleibt.
Aufgabe
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung zur digitalen Anzeige
von Analog-Signal en anzugeben, die mit verschiedenen vorhandenen Gebern zusammenarbeiten kann und die weitestgehend unempfindlich
gegen Störimpulse ist. Das Aus gangs signal soll in Dezimalzahlen zur Verfugung stehen.
Lösung
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 angegebenen Mittel gelöst.
-4-
^09848/1053
Vorteile
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Kampaßdaten in digitale Form
gebracht und bereitgehalten werden, so daß sie in Rechnern verarbeitet
oder an vielen anderen Stellen des Schiffes angezeigt werden können.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beispielsweise näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. la die Ausgangssignale eines Gyrotyps,
Fig, Ib die Aus gangs signale eines anderen
Gyrotyps,
Fig. Ic die digitalisierten Gyrosignale gemäß Fig. la,
Fig, ld das Ergebnis der Addition der Impulspaare nach Fig. Ic,
Fig. Ie die invertierten Impulse nach Fig. Id,
Fig. If das Ergebnis, das nia η erhält, wenn
man Impulspaare nach Fi^. Ib und
1 e addier!,
U H A H / 1 (J !j 3
O. Mafiliesen -4 -5- 2221308
Fig. 2 ein Blockschaltbild nach der Erfindung, Fig. 3 ein Schaltbild des Blockes 2 in Fig. 2,
Fig. 4 ein Sehaltbild des Blockes 4 in Fig. 2.
In Fig. la sind die Ausgangssignale eines bekannten Gyros gezeigt.
Die Achsen Gl, G2, G3 sind die Augenblicks spannungen und die Achse
A ist der vom Gyrokompaß gelieferte Kurs. Die drei Signale treten auf getrennten Leitungen auf und wenn sich der Kurs ändert, ändert
sich die Amplitude aller drei Signale entsprechend.
Das Trägersignal des Gyro ist eine Wechselspannung mit einer Frequenz von 50 oder 60 Hz, wie in der Fig. la angedeutet ist. Bei
der Trägerschwingutig tritt eine Phasenverschiebung von 180 auf,
wenn bei der Einhüllenden ein Null-Durchgang auftritt. Man kann sich die drei Einzelsignale Gl, G2 und G3 als Spannungen vorstellen,
die getrennt vom Gyro moduliert werden.
In der Fig. Ib sind die Ausgangssignale eines anderen Gyrotyps dargestellt.
Hier sind die Signale Gleichspannungen, die sich in gewissen Intervallen abrupt ändern, wenn sich der Kurs ändert. Die nachfolgend
beschriebene Schaltung gemäß der Erfindung kann beide Signalarten verarbeiten. Die Fig. Ic bis If zeigen die Signale an
verschiedenen Punkten der Schaltung.
In Fig. 2 ist ein Blockschaltbild der Schaltung gezeigt, Gl, G2 und
G3 sind die drei Aus gangs signale eines Gyros Ul. In der Gyrologik
werden diese Signale verstärkt, begrenzt und logisch addiert, so daß,
sich Summenpaare ergeben, wie nachstehend beschrieben:
vüÜB AO/1053
Wenn die Eingangs signale vom Gyro die Form gemäß Fig. la haben, dann tritt ein Aus gangs signal auf dem ersten Ausgangskanal
(Gl + G2, Fig. 2) auf, wenn gleichzeitig ein Impuls auf der Leitung Gl und G2 vorhanden ist. Ein Aus gangs impuls tritt im zweiten
Kanal (G2 + G3, Fig. 2) nur dann auf, wenn gleichzeitig ein Impuls
am Eingang G2 und am Eingang G3 vorhanden ist, usw. Die Summensignale sind in Fig. Ib gezeigt. Haben jedoch die Eingangssignale vom
Gyro die Form gemäß Fig. Ib, dann muß die Gyrologik 2 etwas abgewandelt
werden, wie weiter unten beschrieben wird. Diese geänderte Gyrologik bildet Summenpaarsignale wie folgt:
Ein Au s gangs impuls auf dem ersten Kanal (Gl + G2, Fig. 2) tritt auf,
wenn die Signale Gl und G2 gleichzeitig vorhanden sind, und wenn außerdem die Signale Gl und G2 nicht gleichzeitig vorhanden sind.
Diese Summenpaare kann man logisch ausdrücken als (Gl + G2) . (Gl + G2). Dies ist in Fig. If gezeigt.
Diese Summenpare Gl + G2, G2 + G3, Gl + G3 oder (Gl + G2) . (Gl +"g*2) ;
(G2 + G3) . (G2 . G3); (Gl + G3) . (Gl + G3), die in den Fig. Id bzw.
If gezeigt sind, gelangen dann auf eine Impulsform- und Synchronisations schaltung
3, in der sie mit Signalen von einem Taktgenerator 13 zusammengeführt
werden, so daß sich synchronisierte Impulse ergeben. In dieser Stufe werden die Impulse außerdem invertiert.
Die synchronisierten und geformten Impulse gelangen dann auf eine Richtungslogik 4, in der bestimmt wird, ob ein Kurswechsel in
positiver oder negativer Richtung vorliegt. Diese Positiv/Negativ-Bestimmung wird im Einzelnen weiter unten beschrieben. Prinzipiell
arbeitet sie wie folgt:
-7-
209848/1053
O. Mathiesen -4 ,1J, £&£ \
Es sind zwei nicht gezeigte Flip-Flops. vorgesehen, γοη.
4 Ausgangskombinationen nur 3 verwendet werden» Jede· bestimmte
Ausgangskombination stellt einen bestimmten Kanal dar·» derart,
daß wenn ein Impuls in einem bestimmten Kanal enapfangen. wird,
sich stets die gleiche Flip-Flop-Kombination einstellt. Es, ist ctamit
möglich, die vorhandene Flip-Flop-Kombination zur Steuerung de?
nachfolgenden Flip-Flop-Kombination so zu verwenden, dai ein
positives oder negatives Ausgangssignal, abhängig von dem zyklischen
Richtungswechsel der Flip-Fl op-Kombination, erhalten wirct.
Von dieser Richtungslogik 4 gelangt ein Impuls signal,, das eine IJrehung
in positiver oder negativer Richtung (Zunahme ode? Abnahme des
Winkelwertes) bedeutet, zu einej^i Gyroeins^eÄumsehalte^r· 5,, Erfolgt,
gerade keine Handeinstellung, dann gelangen die impulse zu, einem.
Dezimalumsetzer 7, Zu dem Dezimalumsetzer 7 gelangt jedesmal ein
Impuls auf der Vorwärts- bzw, Rückwärtsleitung., wenn der Gyro
einen Schritt von l/6 macht. Die Vorwärtsleitung ist mit Vunddie
Rückwärtsleitung mit R bezeichnet* Ist kein Ausgangs signal von einer Anzeigesteuerschaltung 11 vorhanden, dann gelangt das Signal vom
Dezimalumsetzer 7 zu einem Zähl/Leseumsehalter 8, der bestimmt,
ob zu diesem Zeitpunkt eine Anzeige erfolgt oder nicht. Im letzteren
Falle gelangt der dezimale Zählimpuls über einen Impuls gruppen generator
9 zu einem Register 10 und dann zur dezimalen Anzeigeeinheit 14. Findet gerade eine Übertragung zur Anzeigeeinrichtung
statt, dann wird das Impulssignal verzögert, wie weiter unten beschrieben
wird. War das System kürzere oder längere Zeit außer Betrieb, dann ist es erforderlich, den Rcjgisterinhalt mittels einer Handeinstelloinrichtung
G neu einzustellen. Die direkt am Gyro abgelesene Information kann auf diese1 Weise von Hand in das Gyroregister 10 übertragen
-tt-
/ uaii/. 8/10B3 -. ..
7 ?? 1 °ί Π R
O. Mathiesen -4 - 8 - /££ I 3UÖ
werden. Nach dieser Handeinstellung werden zum Registerinhalt automatisch die Vorwärts- bzw, Rückwärtsimpulse addiert bzw.
subtrahiert, die über den Zähl/Leseumschalter 8 aufgenommen werden.
Auf diese Weise wird der Inhalt des Registers automatisch auf dem
neuesten Stand gehalten.
Gelangt jedoch ein Signal von der Anzeigesteuerschaltung 10 zum Zähl/Leseumschalter 8, dann bedeutet dies, daß die dezimale Winkelinformation
zu diesem Zeitpunkt nicht vom Register 10 aufgenommen werden kann. Die dezimale Winkelinformation, die im gleichen Augenblick
vorhanden sein kann, gelangt daher vom Dezimalumsetzer 7 zu einer Gyrosignalverzögerungseinrichtung 11. In dieser Verzögerungseinrichtung
wird die dezimale Winkelinformation derart verzögert, daß in der Zwischenzeit der Lesevorgang beendet werden kann und
das Register neue Informationen aufnehmen kann. Die Information gelangt, unabhängig davon, ob sie verzögert oder nicht verzögert wird,
über den 3. 600/3. 599 Impulsgruppengenerator 9 zum Register 10. Auf diese Weise wird sichergestellt, daß kein Informationsimpuls, der
am Ausgang des Dezimalumsetzers 7 auftritt, während eines Lesevorganges verloren geht. Viele der Blöcke in diesem Blockschaltbild
können in bekannter Weise aufgebaut sein, und sind daher kein Bestandteil der Erfindung. Diejenigen Block jedoch, die zur Erfindung
gehören, werden nun genauer beschrieben.
Fig. 3 ist ein vollständiges Schaltbild der Gyrologik 2 in Fig. 2.
In dieser Fig. 3 ist gezeigt, wie die Signale addiert werden. Die Schaltung erzeugt immer logische Suirmiensignale, die pro Grad
Richtungsänderung 6 Impulse aufweiscMi, und zwar für GyroHignale
-9-
2 0 ü 8 4 B / 1 0 b 3
gemäß Fig. la oder Fig. Ib. Werden Eingangs signale gemäß Fig. la
verwendet, muß der bewegliche Kontakt eines Umschalters 16 mit dem
Massekontakt verbunden sein. Infolgedessem sind die NAND-Schaltungen
17 geschlossen und an den drei Ausgängen der Flip-Flops FF22 treten
die Signale Gl + G2, G2 + G3 und Gl + G3 auf, da eine Signalumkehr
in den Flip-Flops selbst stattfindet. In Fig. 1 ist gezeigt, wie die
Signale in der Schaltung gemäß Fig. 3 behandelt werden. Handelt es sich um Eingangs signale gemäß Fig. Ia3 dann werden diese Signale
in Stufen 15 und 16 verstärkt und begrenzt, so daß sich Signale ergeben,
wie in Fig. Ic dargestellt. An den Ausgängen der Addier schaltung,
zu der die Inverter 18, die NAND-Schaltungen 19 und 20 und die Flip-Flops
FF22 gehören, treten Signale auf, wie in Fig. Id gezeigt. Handelt es sich bei den Eingangs Signalen jedoch um Gleichspannungen
gemäß Fig. Ib, dann ist der bewegliche Kontakt des Sehalters 16 mit
+ verbunden. Infolgedessen werden nicht nur die Eingangssignale selbst, sondern auch die invertierten Eingangs signale logisch addiert. Dies ist
im einzelnen in den Fig. Ib, Ie und If gezeigt. Aus Fig. If sieht man,
daß man auch in diesem Falle 6 verschiedene Impulse bei einer Winkeländerung
von 1 erhält, wenn man alle 3 Ausgangsleitungen betrachtet.
Die Signale, die man auf den Ausgängen der NAND-Schaltungen 20 erhält,
enthalten jedoch Störimpulse, wie durch die kurzen Impulse T in
Fig. Id angedeutet ist. Es ist notwendig, solche Störimpulse zu unterdrücken,
da durch sie der sichere Betrieb der Einrichtung gefährdet ist.
Diese und andere Störimpulse, die auf die Schaltung gelangen können,
werden durch die Flip-Flops FF21 und FF22 unterdrückt. Der zweite Flip-Flop FF22 in jedem Satz schaltet nur dann um, wenn das Eingangssignal
länger ist als die Verzögerungszeit des ersten Flip-Flops
-10-
2 U 1J 8 4 8 / 1 0 5 3
O. Mathiesen -4 - 10 - 221
FF21, dessen Verzögerungszeit durch die Frequenz der Taktimpulse
vom Taktgenerator 13 bestimmt ist.
Wie bereits erwähnt, bewirken die Flip-Flops FF22 eine Umkehrung
der Eingangs signale, da das Eingangssignal an der oberen Klemme liegt und das Ausgangssignal an der unteren Klemme abgenommen wird.
Die Richtungslogik 4 (Fig. 2) wird in Fig. 4 gezeigt. Die Eingangssignale zu dieser Schaltung sind alle gegenüber den Ausgangssignalen
der Fig. 3 invertiert, da wie oben erwähnt, die Impulsform- und Synchronisations schaltung 3 eine Invertierung der Signale vornimmt.
Wenn der letzte Impuls, der auf diese Schaltung gelangt, Gl + G2 war,
dann hat dieser Impuls über den Inverter 23 die Flip-Flops FF24 und FF28, in die Null-Zustände gebracht, d. h. es ist eine digitale 11I"
an den Ausgängen 25 und 29 vorhanden. Hierdurch werden die NAND-Schaltungen 26 und 27 undurchlässig und bleiben in diesem Zustand,
solange bis der nächste Impuls auf einer der Eingangsleitungen auftritt. Wenn dieser Impuls wieder auf der Leitung Gl + G2 auftritt,
ändert sich nichts und dies bedeutet, daß keine Winkeländerung aufgetreten
ist, die kleiner als der kleinste erkennbare Wert (1/6 ) ist. Tritt jedoch der nächste Impuls auf dem Eingang G2 + G3 auf, dann
gelangt dieser direkt durch die bereits leitend gesteuerte NAND-Schaltung 27 und zeigt auf diese Weise eine Drehung in Rückwärtsrichtung
an. Tritt andererseits der nächste Impuls auf der Leitung •Θ1 + G3 auf, dann wird statt dessen die gesperrte NAND-Schaltung
durchlässig gesteuert und es tritt ein Aus gangs signal auf, das einer Winkeländerung in Vorwärtsrichtung entspricht. Dies stimmt mit den
Fig. Id und If überein, aus denen man ersieht, daß eine Verschiebung
-11-
9848/1053
O. Mathiesen -4 -11- 2221SQ8
des Impulses Gl + G2 gegenüber dem Impuls G2 + GS eine Ver- ·
Schiebung nach kleineren Winkelwerten bedeutet, d. b. Rüekw^ärtszählen.
Die Schaltung nach Fig. 4 speichert auf diese Weise das
vorhergehende Eingangssignal und wenn das nächste Eingangssignal eintrifft, steuert das vorhergehende Signal die Schaltung,
Am Ausgang der Richtungslogik 4 treten jedoch immer noch
schritte von l/6 auf, wenn die Schaltung mit einem bekannten Gyro
zusammenarbeitet.
Zur Erfindung gehört auch ein einfaches Verfahren zum Umwandeln der 1/6 -Information in eine dezimale Information. Diese Umwandlung
geschieht wie folgt:
Die Vorwärts- bzw. Rückwärts-Impulse von der Riehtungslogik 4
gelangen zu einem nicht gezeigten Vorwärts/Rückwärts zähler mit
3 Stufen. Wenn dieser Zähler seinen ersten Schritt in Vorwärts richtung
macht, tritt ein einzelner Impuls an einem Vorwärts-Dezimalaus gang
auf. Die nächsten 2 Schritte, die der Zähler in Vorwärtsrichtung macht, werden jedoch in je 2 Impulse umgesetzt, die auf dem Vorwärts-Dezimalausgang
auftreten. Wenn dann 3 Rückwärts schritte erfolgen, verläuft der Vorgang in der umgekehrten Richtung, d. h. die beiden
ersten Rückwärts schritte werden jeweils in zwei Impulse umgesetzt, die am Rückwärts -Dezimalausgang auftreten, während der letzte der
3 Rückwärts schritte einen einzelnen Impuls auf dem Rückwärts-Dezimalausgang
zur Folge hat. Wenn der Zähler nur in einer Richtung schaltet, tritt am Dezimalausgang eine Folge mit 1-2-2-1-2-2-1 usw.
Impulsen auf. Die entsprechenden Winkelwerte enthält die nachstehende Tabelle:
-12-
^09848/1063
O. Mathiesen -4 - 12 - 2ZZ
Zählerschritt entsprechende Winkel- entsprechendes dezimales
änderung Au s gangs si gnal
1 i/6° = 0, 166°' 2 Impulse = O3, 2°
2 ' 2/6° - Q, 333° + I Impuls = 0,3°
3 ' 3/6° = 0, 500° + 2 Impulse - 0, 5°
4 4/6° = 0, 666° + 2 Impulse = O3 7°
5 5/6° = 0,833° + 1 Impuls » 0,8°
6 6/6° = 1, 000° + 2 Impulse = 1, 0°
Es wird bemerkt, daß der maximale Winkelfehler, der durch diesen einfachen Umsetzer verursacht werden kann, - O3 033 beträgt. Ein
derart kleiner Fehler ist bei einem Gyrosystem vollständig vernachlässigbar.
Die Ausgangsimpulse vom Dezimalumsetzer 7 gelangen zum Gyroregister
10. Durch die Übertragung wird der Inhalt dieses Registers automatisch auf den neuesten Stand gebracht. Wenn der Dezimalimpuls
auf der Vorwärtsausgangsleitung auftritt, bedeutet dies, daß die Gradzahl
erhöht wird und daß die Impulse dann einfach zum Inhalt des Gyroregisters 10 addiert werden.
Aus wirtschaftlichen Gründern wäre es wünschenswert, wenn man ein
Register verwenden würde, das nur in einer Richtung zählen kann, hier mit Vorwärtsrichtung bezeichnet. Es ist jedoch notwendig, ein
Register vorzusehen, das auch in der negativ cn oder lUiekwärfsriehtung
zählen kann. Es ist deshalb zusätzlich zinn 3.(JOO ZaIiI(1I*
im Gyroregister 10 ein weiterer Zähler mit derselben Schritt zahl vorgesehen. Dieser befinde! sieh im Iintnilsgru|>peii;;ener:iint· !).
: () υ H '+ H / 1 0 5 3
O. Mathiesen -4 - 13 -
Dieser Impulsgruppengenerator wird verwendet, wenn eine
Rückwärts zählung im Register vorgenommen werden soll und wenn der Inhalt des Registers zerstörungsfrei gelesen werden soll. Wenn
das Register rückwärts zählen soll, wird mit einer einfachen Logik
bewirkt, daß der Impulsgruppengenerator 9 eine Impulsgruppe abgibt, die einen Impuls weniger als die gesamte Schrittzahl des Gyroregisters
10 hat. Wenn der Zähler im Register 3. 600 Stufen hat, d. h. wenn er die Information eines Gyros mit einer Genauigkeit von l/lO speichern
soll, dann durchläuft der Zähler zum Rückwärtsschalten um einen Schritt 3. 599 Schritte in der Vorwärts richtung.
Soll der Inhalt des Registers 10 zerstörungsfrei gelesen werden, dann
wird der Impulsgruppengenerator 9 ebenfalls eingeschaltet. Dieses Mal bewirkt er eine Vorwärts zählung um 3. 600 Schritte (einen
kompletten Zählzyklus) im Register. Nach diesem kompletten Zählzyklus ist der Inhalt des Registers der gleiche, wie vor dem Lesen.
Während dieses vollständigen Zykluses wird mit nicht gezeigten logischen Mitteln bewirkt, daß zum Ausgang des Registers 10 eine Anzahl
von Impulsen gelangt, die dem Inhalt des Registers entspricht. Di ese Impulse gelangen zu einer dezimalen Anzeigeeinrichtung 14.
5 Patentansprüche
4 Bl. Zeichnungen
4 Bl. Zeichnungen
-14-
/09848/1053
Claims (5)
- ?'??') 9 O RO. Mathiesen -4 - 14 ·Patentansprüchel.y Einrichtung zur digitalen Anzeige von Analogsignalen,, insbesondere für einen Kreiselkompaß mit drei Ausgangssignalen, dadurch gekennzeichnet, daß die drei Ausgangssignale (Gl, G2, G3) in erste digitale gegeneinander phasenverschobene Impulsfolgen gewandelt werden, daß die drei Summen aus jeweils zwei der ersten Impulsfolgen gebildet werden (Gyrologik 2), derart, daß sich drei zweite gegeneinander phasenverschobene Impulsfolgen ergeben (Gl + G2, G2 + G3, Gl + G3), daß abhängig von der Richtung der Winkeländerung (Richtungslogik 4) mit diesen Inapulsfolgen nach einer Umwandlung in dezimale Winkelgrade (Dezimalumsetzer 7) ein Binärzähler (10) vorwärts bzw. rückwärts geschaltet wird, und daß dessen Stand auf eine digitale Anzeigevorrichtung (14) gegeben wird.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bestimmung der Schaltrichtung des Binärzählers (10) eine logische Schaltung vorgesehen ist, auf die die drei zweiten Impulsfolgen gelangen und die den jeweils zuletzt aufgetretenen Impuls der zweiten Impulsfolge speichert und abhängig davon, ob der nächste Impuls auf der gleichen oder einer der beiden anderen Leitungen auftritt, gar keinen Impuls, einen Impuls auf einer Vorwärtsleitung (V) oder auf einer Rückwärtsleitung (R) abgibt.- 15 -2ÜÜ848/ 1 ü 5 3O. Mathiesen -4 - 15 -
- 3. .Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß zur Umsetzung in digitale Winkelwerte- ein dreistufiger Vorwärts-/Rückwärts zähl er vorgesehen; ist, an dessen Ausgang je nach Schaltstellung ein oder zwei Impulse bei jedem Eingangsimpuls auftreten,, derart» daß bei 6 Impulsen (entsprechend 1 Winkel! gang am Ausgang 10 Impulse auftreten.bei 6 Impulsen (entsprechend 1 Winkeländerung) am Ein-
- 4. Einrichtung nach Anspruch I1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Übertragen des Zählerstands an die digitale-Anzeigevorrichtung der Binärzähler (10) mittels eines Impulsgruppengenerators (9) einmal vollständig durchge-* schaltet wird, wobei nur die Anzahl der Impulse, die dem Zählerstand entspricht, zur Anzeigevorrichtung (14) übertragen wird.
- 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Binärzähler (10) als Vorwärtszähler ausgebildet ist, und daß er zum Rückwärts zähl en um einen Schritt vom Impulsgruppengenerator (9) mit gegenüber der Gesamtschrittzahl einem" Schritt weniger angesteuert wird.: 11'JH AH/ Ί I) if'S-
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1971
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