DE2201883B2 - Kontaktbuchse für elektrische Installationsgeräte - Google Patents
Kontaktbuchse für elektrische InstallationsgeräteInfo
- Publication number
- DE2201883B2 DE2201883B2 DE19722201883 DE2201883A DE2201883B2 DE 2201883 B2 DE2201883 B2 DE 2201883B2 DE 19722201883 DE19722201883 DE 19722201883 DE 2201883 A DE2201883 A DE 2201883A DE 2201883 B2 DE2201883 B2 DE 2201883B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frame
- contact socket
- socket according
- legs
- leg
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 239000004020 conductor Substances 0.000 claims description 30
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 13
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 13
- 238000010616 electrical installation Methods 0.000 claims description 4
- 230000007423 decrease Effects 0.000 claims description 2
- 239000013589 supplement Substances 0.000 claims description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 abstract description 2
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 abstract 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 22
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 9
- 238000013461 design Methods 0.000 description 6
- 210000000078 claw Anatomy 0.000 description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 description 5
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 3
- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 description 2
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 2
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 2
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 238000010008 shearing Methods 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R24/00—Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure
- H01R24/76—Two-part coupling devices, or either of their cooperating parts, characterised by their overall structure with sockets, clips or analogous contacts and secured to apparatus or structure, e.g. to a wall
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R2103/00—Two poles
Landscapes
- Connections By Means Of Piercing Elements, Nuts, Or Screws (AREA)
- Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
- Multi-Conductor Connections (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kontaktbuchse für elektrische Installationsgeräte, insbesondere für
Steckdosen, bestehend aus einem im wesentlichen
U-förmigen metallischen Rahmen, dessen freie Schenkelenden
um etwa 180° nach innen umgebogen sind, wobei die umgebogenen federnden Enden der Schenkel
je eine etwa halbkreisförmige Erweiterung aufweisen, die sich zu einer Einführungsöffnung für einen
Steckerstift ergänzen und bei der im rückwärtigen Innenraum des U-förmigen Rahmens eine mehrschenkelige
schraubenlose Klemme untergebracht ist, deren Klemmschenkel im Zusammenwirken mit Wandungsteilen del Rahmens die durch öffnungen in den
Wandungsteilen des Rahmens in dessen Innenraum eingeführten blanken Leiterenden festlegen.
Es sind verschiedene Ausführungsformen derartiger Kontaktbuchsen bekannt- So gibt es eine Ausführungsform, bei der von den Wandungen der Schenkel des is
Rahmens nach innen gerichtete Lappen abgebogen sind. Diese sind paarweise angeordnet und schließen einen
besonderen Halteschenkel der schraubenlosen Klemme zwischen sich ein. Der Klemmschenkel der schraubenlosen
Klemme besitzt zwei je einen Leiter festklemmende Stirnkanten, die beide zueinander divergierend zu den
Schenkein des Rahmens und dessen Verbindungssteg schräg verlaufende Seiten bilden und die Leiter nach
dem Einführen in die Kontaktbuchse in je eine Winkelecke des Rahmens drängen. Bei dieser Ausführungsform
ist keine direkte Verbindung zwischen denjenigen Wandungen, die die Einführungsöffnung für
den Steckerstift begrenzen einerseits und den benachbarten, im Innenraum des Rahmens liegenden Teilen der
schraubenlosen Klemme andererseits vorhanden. Vielmehr liegt zwischen diesen beiden Teilen ein großer
Spalt. Dadurch ist eine wechselseitige Beeinflussung des Kontaktdruckes an den Kontaktstellen nicht möglich,
d. h. die Kraft, die im Bereich der Einführungsöffnung des Steckerstiftes bei dessen Einführen wirksam wird,
kann sich nicht auswirken auf die beiden Kontaktstellen im Bereich der Einführungsöffnungen für die blanken
Leiterenden und umgekehrt Es sind darüber hinaus keine besonderen Vorkehrungen getroffen, die beim
mehrfachen Einführen der Steckerstifte und/oder der blanken Leiterenden ein zu weites Aufbiegen der
Kontaktstellen verhindern, was sich auf den herrschenden Kontaktdruck im Bereich der Kontaktstellen
nachteilig auswirkt (DE-PS 19 55 773).
Es ist auch eine Ausführungsform einer solchen Kontaktbuchse bekannt geworden, bei der in Weiterentwicklung
der vorstehend genannten Kontaktbuchsen der Rahmen und die schraubenlose Klemme eine
einstückige Baueinheit bilden. Um hier eine wirtschaftliche Fertigung zu ermöglichen, wird zur Bildung der
Kontaktbuchse aus einem Metallstreifen ein Zwischenkörper in Form einer dreizinkigen Gabel ausgeschnitten,
wobei die äußeren Gabelzinken die Schenkel der Steckkontakthülse, der mittlere Zinken eine Trennwand
zwischen Anschlußraum und Steckkontakthülsenraum und der Gabelstiel eine Blattfeder bilden sollen. Durch
Biegen dieser freigeschnittenen Teile vird dann die Kontaktbuchse in ihre endgültige Form überführt. Hier
kann man dann verlustfrei, d. h. ohne nennenswerten Materialverlust arbeiten, wenn man auf eine sogenannte
Kontaktplatte verzichtet, welche ihrerseits mit dem blanken einzuführenden Leiterende zusammenwirkt.
Eine solche Kontaktplatte, die in aller Regel durch einen freigeschnittenen und dann umgebogenen Teil des
Rahmens gebildet wird, ist jedoch für eine ausreichende Kontaktgabe erforderlich, weil ohne diese ein Widerlager
fehlt, gegen welches das Leiterende durch den Klemmschenkel penreßt werden kann, Diese bekannte
Aueführungsform einer Kontaktbuchse hat ferner den Nachteil, daß sich die Klemmschenkel der sogenannten
Blattfeder — der schraubenlosen Klemme — nichi auf den erwähnten Kontaktplatten iibstützen können. Denn
zwischen der Vorderkante der Klemmschenkel und den Kontaktplatten ist ein verhältnismäßig breiter Spalt
vorhanden. Dieser macht es auch schwierig, die blanken Leiterenden unter den Kontaktplatten festzuklemmen.
Um trotz dieser Ausbildung der Kontaktbuchse eine Führung zu bekommen, verlegt man diese in den
Bereich des zugehörigen Sockels. So wird in dem dem Klemmschenkel benachbarten Bereich des Sockels eine
glatte Bohrung zur Durchführung des blanken Leiterendes vorgesehen. Diese Lösung ist einmal nachteilig, weil
Teile, die nicht zur Kontaktbuchse selbst gehören, nämlich Teile des Sockels, zur Führung der Leiterenden
herangezogen werden. Zum anderen bereitet trotz dieser zusätzlichen Maßnahme das Einführen des
Leiterendes in die Kontaktbuchse Schwierigkeiten, weil insbesondere bei einem etwas verbogenen Leiterende
dieser sich an der Stirnseite der Kontaktplatte festhaken kann. Dies ist bedingt durch das Fehlen einer
durchgehenden Führung, die das Leiterende sicher unter die Kontaktplatte bringen würde (DE-OS
20 04 919).
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, Kontaktbuchsen der eingangs näher gekennzeichneten Art
derart zu verbessern, daß sie wirtschaftlich hergestellt werden können, daß eine Wechselwirkung des Kontaktdruckes
an den Kontaktstellen, also im Bereich der Einführungsöffnung des einzuführenden Steckerstiftes
und im Bereich der von den Klemmschenkeln festgelegten blanken Leiterenden herbeigeführt wird,
wobei ein guter Kontaktdruck auch nach häufiger Beanspruchung dieser Kontaktstellen erhalten bleiben
soll. Ferner soll die Führung der einzuführenden Leiterenden verbessert werden, wobei zur Führung
keine fremden Teile, wie der Sockel des elektrischen Installationsgerätes, herangezogen werden sollen, und
wobei eine durchgehende Führung vorhanden sein soll. Dieses Ziel ist erfindungsgemäß im wesentlichen
dadurch erreicht, daß die die halbkreisförmigen Erweiterungen aufweisenden umgebogenen freien Enden
des U-förmigen Rahmens in Richtung auf dessen Steg verlaufende Verlängerungen haben, an die sich die
Schenkel der schraubenlosen Klemme anschließen, deren freie Enden jeweils zur Bildung von Klemmschenkeln
V-förmig zurückgebogen sind und daß die blanken Leiterenden in Aufnahmen der Wandungen des
Rahmens liegen. Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Kontaktbuchse ist somit eine durchgehende
Verbindung von den Begrenzungswandungen der Einführungsöffnungen für die Steckerstifte bis zu den
Innenwandungen des Rahmens vorhanden und zwar über die Verlängerungen der Schenkel der schraubenlosen
Klemme und über dessen V-förmig zurückgebogenes freies Ende, wobei sich letzteres siets an den
Innenwandungen des Schenkels bzw. nach dem Einführen der I eiter unter Zwischenschalten von
Leiterteilen an diesem abstützen. Durch diese Ausbildung wird sowohl beim Einführen der Steckerstifte als
auch beim Einführen der Leiterenden der Kontaktdruck an den Kontaktstellen wechselseitig erhöht und zwar
sowohl im Bereich der Klemmstellen zwischen den V-förmig zurückgebogenen freien Enden der schraubenlosen
Klemme und dem Leiter als auch im Bereich der Innenwandungen der Einführungsöffnungen für die
^tAplrArQtlftp Aiifh nar^h ryiAkrfafhAm Of»KrQiir*h jet Hai
der erfindungsgemäßen Kontaktbuchse der für ein ordnungsgemäßes Arbeiten der Kontaktbuchse erforderliche
Kontaktdruck gewährleistet. Dadurch, daß die Aufnahmen für die blanken Leiterenden an den
Wandungen des Rahmens selbst angeordnet sind, wird nicht nur auf zusätzliche Führungen, z. B. im Sockel,
verzichtet, sondern der einzuführende Leiter erhält von Anfang an eine gute durchgehende Führung, die noch
dadurch begünstigt werden kann, daß man die Abmessungen und die Ausbildung der Aufnahmen
denen der Leiter anpassen kann.
Nach einem ersten Vorschlag der Erfindung sind die Verlängerungen des Rahmens mit den Schenkeln der
schraubenlosen Klemme einstückig gehalten, so daß der Rahmen und die schraubenlose Klemme eine einstückige
Baueinheit bilden. Diese Baueinheit kann in wirtschaftlicher Weise, z. B. im Folgeschnittverfahren,
aus einem Blechstreifen od. dgl. hergestellt werden.
Es empfiehlt sich, die Breite der Verlängerungen in Richtung auf den Steg des Rahmens vorzugsweise stetig
abnehmen zu lassen. Dadurch erhält man die Möglichkeit, daß die Schenkel und die V-förmig zurückgebogenen
freien Enden der schraubenlosen Klemme übereinander angeordnet werden können. Hierdurch ergibt sich
ein gedrängter Aufbau, wobei die Übereinanderanordnung so gewählt werden kann, daß keine der im
Innenraum der Kontaktbuchse liegenden Teile deren Konturen überragt.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung haben die Schenkel der schraubenlosen Klemme einen
Kreuzungspunkt. Durch diese Ausbildung ergibt sich ein wesentlich vergrößerter Hebelarm bei dem Schenkel im
Vergleich mit einer Ausführungsform, bei der die Schenkel parallel nebeneinander verlaufen würden.
Es empfiehlt sich, die Aufnahmen an den Schenkeln des Rahmens rinnenförmig zu gestalten und sie einen
etwa halbkreisförmigen Querschnitt besitzen zu lassen. Der Krümmungsradius einer solchen Aufnahme kann
demjenigen des einzuführenden Leiters angepaßt werden.
Hinsichtlich der Anordnung der Aufnahmen an den Wandungen des Rahmens ergeben sich mehrere
Möglichkeiten. Nach einem ersten Vorschlag der Erfindung sind die Aufnahmen in Längsrichtung
verlaufend an den Innenwandungen der Schenkel des Rahmens angeordnet Dabei ergibt sich auch die
Möglichkeit, die Aufnahmen in unterschiedlicher Höhe an den Innenwandungen der Schenkel des Rahmens
anzuordnen. Nach einem anderen Vorschlag der Erfindung kann man aber auch eine der beiden
Aufnahmen dem Steg des Rahmens zuordnen. Bei dieser Ausführungsform ist es zweckmäßig, daß die Längsachsen
der an der Innenwand des Schenkels liegenden einen Aufnahme und der dem Steg zugeordneten
anderen Aufnahme einen rechten Winkel miteinander einschließen und in unterschiedlicher Höhe angeordnet
sind. Bei dieser Art der Anordnung der Aufnahmen ist
ein Einführen der Leiterenden überkreuz möglich.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung sind die Schenkel der schraubenlosen Klemme an den
Verlängerungen des Rahmens vorzugsweise mittels Verbindungselementen befestigt Diese zweiteilige
Ausführungsform der Kontaktbuchse wird insbesondere dann gewählt, wenn man für die Herstellung des
Rahmens einen anderen Werkstoff als bei der Fertigung der schraubenlosen Klemme benutzen will. Z. B. läßt
sich die schraubenlose Klemme in diesem Fall aus Federstahl fertigen, während für die Herstellung des
Rahmens ein normales Blech benutzt werden kann Hinsichtlich der Verbindung der beiden Teile, nämlicl
Rahmen und schraubenloser Klemme, ergeben siel mehrere Möglichkeiten. Als erstes sei die Verwendunj
einer Rastverbindung zur Verbindung der Schenkel de schraubenlosen Klemme mit den Verlängerungen de:
Rahmens genannt. In diesem Falle empfiehlt es sich, di< Verlängerung eine Rast aufweisen zu lassen, die mi
einer Gegenrast zusammenwirkt, die in einem zurück ίο gebogenen Teil des einen Schenkels der schraubenlosei
Klemme angeordnet ist Um dabei eine Lagesicherun; der zusammenzufügenden Teile zu erzielen, empfiehlt e:
sich, in der Verlängerung eine Schulter anzubringen, di< mit einer Anschlagkante des zurückgebogenen Teile:
is des Schenkels der schraubenlosen Klemme zusammen wirkt.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung is wenigstens einem der V-förmig zurückgebogenei
freien Enden der schraubenlosen Klemme ein das Lösei der Klemmverbindung ermöglichender Lappen zu
geordnet. Dieser Lappen ist zweckmäßig dem V-förmij zurückgebogenen freien Ende unmittelbar angeform
und kann bei der Herstellung der Kontaktbuchse in Folgeschnittverfahren sofort mit erzeugt werden.
Es empfiehlt sich, dem V-förmig zurückgebogenei freien Ende der schraubenlosen Klemme eine dessei Bewegung begrenzenden Anschlag zuzuordnen. Durcl diesen Anschlag soll ein übermäßig weites Aufbiege) des V-förmig zurückgebogenen freien Endes ausge schaltet werden. Denn ein solches übermäßige: Aufbiegen würde den Kontaktdruck zwischen de Stirnkante des V-förmig zurückgebogenen freien Ende: und dem Leiter nachteilig beeinflussen.
Es empfiehlt sich, dem V-förmig zurückgebogenei freien Ende der schraubenlosen Klemme eine dessei Bewegung begrenzenden Anschlag zuzuordnen. Durcl diesen Anschlag soll ein übermäßig weites Aufbiege) des V-förmig zurückgebogenen freien Endes ausge schaltet werden. Denn ein solches übermäßige: Aufbiegen würde den Kontaktdruck zwischen de Stirnkante des V-förmig zurückgebogenen freien Ende: und dem Leiter nachteilig beeinflussen.
Damit für diesen Anschlag kein zusätzlicher Körpe benötigt wird, empfiehlt es sich, den Anschlag durcl
einen freigeschnittenen und umgebogenen Teil de:
Schenkels der schraubenlosen Klemme oder de Verlängerung des Rahmens zu bilden.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in mehrerei Ausführungsbeispielen dargestellt und zwar zeigt
F i g. 1 in Draufsicht eine Steckdose, bei der zwe erfindungsgemäß ausgebildete Kontaktbuchsen Ver
wendung finden und bei der die äußere Abdeckung entfernt ist
F i g. 2 in Draufsicht und Seitenansicht aufeinander
folgende Herstellungsstufen bei der Fertigung vor erfindungsgemäßen Kontaktbuchsen,
F i g. 3 in schaubildlicher Darstellung und im vergrö
Berten Maßstab eine erste Ausführungsform dei erfindungsgemäßen Kontaktbuchse,
Fig.4 in schaubildlicher Darstellung — teilweisf
weggebrochen — eine zweite Ausführungsform eine:
erfindungsgemäßen Kontaktbuchse, bei der die zugehö rige Anschlußklemme noch nicht mit dem Rahmen dei
Kontaktbuchse vereinigt ist,
F i g. 5 eine dritte Ausführungsform der erfindungsge
mäßen Kontaktbuchse, ebenfalls in schaubüdlichei
Darstellung und
Fig.6 in schaubildlicher Darstellung eine viert«
Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Kontakt buchse.
Es sei zunächst erwähnt, daß in den Figuren dei
Zeichnungen, insbesondere in der E i g. I1 nur diejenigei
Teile einer Steckdose dargestellt sind, die für da: Verständnis der Erfindung Bedeutung haben. So fehl
bei der Steckdose ihre Abdeckung. Auch ist offengelas sen, wie die elektrischen Zuleitungen mit den Kontakt
büchsen und dem Schutzkontaktbügel verbunden sind
Auch ist ein Gehäuse, wie eine Dose, fortgelassen, in das der Sockel der Steckdose lösbar eingesetzt werden
kann. Alle fehlenden Teile können im übrigen einen an sich bekannten Aufbau haben.
Dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 der Zeichnung ist eine generell mit 10 bezeichnete
Steckdose zugrundegelegt. Diese hat eine Tragplatte 11,
die im Ausführungsbeispiel derart gestaltet ist, daß sie mit einer oder mehreren gleichgestalteten weiteren
Tragplatten zu einer Kombination zusammengesetzt werden kann. Außerdem hat sie die üblichen und daher
nicht näher bezeichneten Durchbrüche für Befestigungselemente, wie Schrauben. Zu der Steckdose 10
gehört ein generell mit 14 bezeichneter Sockel, der aus einem der in der Elektroindustrie gebräuchlichen
isolierenden Werkstoffe gefertigt ist. Der Sockel 14 trägt auf zwei gegenüberliegenden Seiten je eine
Spreizkralle 12, der jeweils eine Schraube 13 zugeordnet ist. Mittels der beiden Spreizkrallen 12 kann in an
sich bekannter Weise die Steckdose 10 in einem Gehäuse, z. B. in einer Unterputzdose, lösbar befestigt
werden. Durch Betätigen der Schrauben 13 können die Spreizkrallen 12 mit den Innenwandungen der Dose in
Wirkverbindung gebracht werden. Im übrigen können die Spreizkrailen 12 einen an sich bekannten Aufbau
haben, so daß auf die Angabe weiterer Einzelheiten verzichtet wird.
Auf dem Sockel 14 ist ferner ein Erdungsbügel 15 in bekannter Weise befestigt. Im Ausführungsbeispiel
verläuft der Steg des Erdungsbügels 15 parallel zu den Stegen der beiden ebenfalls U-förmigen Spreizkrallen
12 und liegt in der Mitte des Sockels 14.
Rechts und links neben dem Erdungsbüge! 15 ist im Sockel 14 je eine Aufnahme 16 vorgesehen, deren
Abmessungen und Gestalt so gewählt ist, daß in ihr jeweils eine generell mit 17 bezeichnete Kontaktbuchse
untergebracht werden kann. Die Außenflächen der Kontaktbuchsen 17 treten dabei mit den Begrenzungswandungen der Aufnahme 16 in Wirkverbindung. Auf
diese Weise läßt sich mit einfachsten Mitteln eine Lagesicherung der Kontaktbuchsen erzielen.
In der Fig.3 der Zeichnung ist in schaubildlicher
Darstellung und im vergrößerten Maßstab eine erste Ausführungsform einer Kontaktbuchse 17 wiedergegeben.
Je eine solche Kontaktbuchse 17 ist in einer der Aufnahmen 16 des Sockels 14 untergebracht. Daraus
folgt, daß es sich bei dieser Ausführungsform der Kontaktbuchse 17 um einen einstückigen metallischen
Körper handelt. Bei der Auswahl der Werkstoffe ist einmal berücksichtigt, daß eine Stromführung mittels
der Kontaktbuchse 17 erfolgen soll. Zum anderen werden federnde Eigenschaften verlangt. Die Kontaktbuchsen
17 weisen einen im wesentlichen U-förmigen Rahmen 18 auf. Die beiden im Abstand voneinander und
etwa parallel zueinander verlaufenden Schenkel 19 des Rahmens 18 sind im Bereich ihrer rückwärtigen Enden
durch einen Steg 20 miteinander verbunden.
Die Fig.3 zeigt femer, daß die vorderen freien
Enden 21 der Schenkel 19 jeweils um etwa 180" unter Bildung eines nicht näher bezeichneten Krümmungsradius zurückgebogen sind und nach diesem Zurückbiegen
im vorderen Teil des Innenraumes des Rahmens 18 liegen. Jedes umgebogene freie Ende 21 der Schenkel 19
weist eine in Draufsicht gesehen etwa halbkreisförmige Erweiterung 22 auf. Wie die F i g. 3 deutlich erkennen
läßt, ergänzen sich die beiden halbkreisförmigen Erweiterungen 22 zu einer Einführungsöffnung 23 für
den einen auf der Zeichnung nicht dargestellten Steckerstift. Das freie Ende der halbkreisförmigen
Erweiterung 22 ist jeweils nach außen aufgebogen, um so eine Einführungstülle zu schaffen, die das Einführen
des Steckerstiftes in die Einführungsöffnung 23 erleichtert. Es sei an dieser Stelle eingeschaltet, daß zu der
Steckdose 10 nach der F i g. 1 insgesamt zwei Kontaktbuchsen 17 der in der F i g. 3 dargestellten Art gehören.
An die halbkreisförmigen Erweiterungen 22 schließt sich jeweils eine Verlängerung 24 an, die in Richtung auf
den Steg 20 des U-förmigen Rahmens 18 gerichtet sind. Die Breite der Verlängerungen 24 nimmt in Richtung
auf den Steg 20 ab.
An die Verlängerungen 24 schließt sich eine generell mit 25 bezeichnete schraubenlose Klemme an. Diese
liegt in dem rückwärtigen Innenraum 26 des U-förmigen Rahmens 18. Die einen Schenkel der schraubenlosen
Klemme 25 sind jeweils mit 27 bezeichnet. Sie sind in ihrer Breite so gehalten, daß im Innenraum 26 eine
Übereinanderanordnung der beiden Schenkel 27 stattfinden kann, ohne daß dabei die Konturen des Rahmens
18 überschritten werden. Die freien Enden — die anderen Schenkel — der schraubenlosen Klemme 25
sind mit 28 bezeichnet und jeweils V-förmig zurückgebogen. Auch hier liegen die beiden V-förmig zurückgebogenen
freien Enden 28, wie die Fig.3 deutlich erkennen läßt, übereinander.
An den Innenwandungen der Schenkel 19 ist je eine Aufnahme 29 vorgesehen, die sich jeweils etwa über die
Hälfte der Länge des Schenkels 19 erstreckt, in deren Längsrichtung verläuft und rinnenförmige Gestalt
aufweist. Durch die erwähnte Übereinanderanordnung der V-förmig zurückgebogenen freien Enden 28 liegen
die Aufnahmen 29 in unterschiedlicher Höhe. Jeder Aufnahme 29 ist eine öffnung 30 zugeordnet, die jeweils
etwa an der Übergangsstelle zwischen dem Steg 20 und einem der Schenkel 19 liegt. Durch die Öffnung 30
hindurch können die abgemantelten Enden eines Leiters eingeführt werden. Sie erhalten beim Einführen in die
Aufnahme 29 eine gute Führung, da ihr Krümmungsradius dem der Aufnahme 29 angepaßt ist. Beim Einführen
des blanken Leiterendes in die Aufnahme 29 tritt dieses mit der Stirnfläche des V-förmig zurückgebogenen
freien Endes 28 der schraubenlosen Klemme 25 in Wirkverbindung. Diese Stirnflächen haben an sich
bekannte und daher nicht näher bezeichnete widerhakenförmige Bereiche, die ein ungewolltes Herausziehen
des blanken Leiterendes aus der Aufnahme 29 verhindern. Um trotz dieser Ausbildung bei Bedarf ein
Lösen der Klemmverbindung herbeizuführen, ist im Ausführungsbeispiel einem der V-förmig zurückgebogenen
freien Enden 28 ein Lappen 31 zugeordnet, der mit einem Werkzeug, wie einem Schraubenzieher,
zurückgebogen werden kann. Dadurch wird die Stirnfläche des V-förmig zurückgebogenen freien Endes
28 außer Eingriff mit dem zugeordneten freien Leiterende gebracht Um dabei die Rückwärtsbewegung des V-förmig zurückgebogenen freien Endes 28 zu
begrenzen, ist ein Anschlag 35 vorgesehen, der z. B. aus der Verlängerung 24 oder dem Schenkel 27 herausgeschnitten werden kann, nachdem er vorher an drei
Seiten freigeschnitten ist Im Ausführungsbeispiel der Kontaktbuchse 17 nach der Fig.3 der Zeichnung ist
jeweils nur ein Lappen 31 bzw. ein Anschlag 35 vorgesehen. Es versteht sich von selbst daß bei Bedarf
auch den anderen Schenkeln jeweils ein zweiter Lappen 31 bzw. ein zweiter Anschlag 35 zugeordnet werden
kann. Dabei können diese fehlenden Teile die gleiche Ausbildung wie die dargestellten haben.
Der Fig. 3 ist ferner zu entnehmen, daß die beiden
Schenkel 27 der schraubenlosen Klemme 25 sich kreuzen. Der Kreuzungspunkt ist mit 37 bezeichnet.
Dies geschieht, um eine große Länge für den Schenkel 27 zu bekommen. Dadurch ergibt sich ein großer
Hebelarm.
Das zweite Ausführungsbeispiel einer Kontaktbuchse 17 nach der F i g. 4 der Zeichnung unterscheidet sich von
demjenigen nach der F i g. 3 in erster Linie dadurch, daß die schraubenlose Anschlußklemme 25 zunächst als
gesonderter Körper hergestellt wird, der nachträglich mit den Verlängerungen 24 der Kontaktbuchse 17
verbunden werden kann. Während im Ausführungsbeispiel nach der F i g. 3 der Zeichnung für den Rahmen 18
und die in seinem rückwärtigen Innenraum 26 befindliche schraubenlose Klemme 25 wegen der
Einstückigkeit dieser Teile ein und derselbe Werkstoff benutzt wird, kann man bei der zweiten Ausführungsform der Kontaktbuchse 17 nach der F i g. 4 der
Zeichnungen für die Fertigung der schraubenlosen Klemme 25 einen anderen Werkstoff benutzen als für
den Rahmen 18. Beispielsweise kann die schraubenlose Klemme 25 aus Federstahlblech hergestellt werden. Auf
diese Weise kann man einen erhöhten Kontaktdruck beim Zusammenwirken der V-förmig zurückgebogenen
freien Enden 28 und dem abgemantelten Leiterende erzielen. Darüber hinaus bleibt auch bei mehrmaligem
Entklemmen der geforderte Mindest-Kontaktdruck aufrecht erhalten. Wie aus der Fig.4 der Zeichnungen
ersichtlich, hat die Verlängerung 24 in der Nähe der Einführungsöffnung 23 für den Steckerstift jeweils eine
Schulter 40. Diese wirkt beim Anbringen des Schenkels 27 mit einer Anschlagkante 41 zusammen, die an dem
umgebogenen Teil 34 vorgesehen ist. Im Zusammenwirken dieser beiden Teile wird erreicht, daß ein
Durchschieben des Schenkels in Richtung auf die Einführungsöffnung für den Steckerstift nicht möglich
ist. Außerdem wird durch diese beiden Teile eine genaue Lagefixierung zwischen Schenkel 27 und Verlängerung
24 erzielt.
Zur Verbindung der schraubenlosen Klemme 25 mit dem Rahmen 18 ist im Ausführungsbeispiel nach der
F i g. 4 der Zeichnungen eine Rastverbindung vorgesehen. Zu diesem Zweck ist jeweils in der Verlängerung 24
eine Rast 32 in Form eines glatten Durchbruches angeordnet. In diese Rast 32 kann jeweils eine
Gegenrast 33 einschnappen, die an der Innenwand eines zurückgebogenen Teiles 34 des Schenkels 27 vorgesehen
ist. Die Zurückbiegung erfolgt dabei um etwa 180°, so daß eine Art Tasche entsteht. Die Gegenrast 33 hat
im Ausführungsbeispiel die Form eines herausgedrückten Vorsprunges, was ihre Herstellung vereinfacht. Der
in der F i g. 4 fehlende Teil der schraubenlosen Klemme
25 kann in der gleichen Weise mit der zweiten Verlängerung 24 des Rahmens 18 verbunden werden.
In der F i g. 2 der Zeichnungen ist dargestellt, wie die Kontaktbuchsen 17 gemäß der Fig.3 hergestellt
werden können. Es sind in der F i g. 2 insgesamt sechs aufeinanderfolgende Herstellungsstufen angegeben,
wobei nach einem an sich bekannten Folgeschnittverfahren gearbeitet wird. Bevor die einzelnen Herstellungsstufen,
die in der Fig.3 wiedergegeben sind, beschrieben werden, sei erwähnt, daß es sich bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel abweichend von der Praxis nur um ein solches Herstellungsverfahren
handelt, bei dem zwei Kontaktbuchsen 17 in einem Herstellungsverfahren erzeugt werden. In der Praxis
wird selbstverständlich eine größere Anzahl von Kontaktbuchsen zugleich bearbeitet, schon um die
Kontaktbuchsen wirtschaftlicher herstellen zu können. Demgemäß ist in dem dargestellten Herstellungsbeispiel
jeweils nur vorgesehen, zwei der Kontaktbuchsen 17 gemäß der Fig. 3 herzustellen. Die eine dieser
Kontaktbuchsen 17 ist mit A, die andere mit B bezeichnet. Wie die Herstellungsstufen I und Il
erkennen lassen, ist in der Herstellungsstufe Il bei der Kontaktbuchse B bereits das V-förmige Zurückbiegen
der freien Enden 28 der Schenkel 27 erfolgt. Bei der Herstellungsstufe I der Kontaktbuchse A ist dieses
Zurückbiegen dagegen noch nicht erfolgt, d. h. die freien Enden 28 liegen noch in der Zeichnungsebene. Die der
Einfachheit halber nicht näher bezeichneten Biegelinien sind gestrichelt angedeutet. Sie kommen nacheinander
zum Einsatz. Es sei erwähnt, daß die Kontaktbuchsen A und B mit Haltelappen 36 versehen sind, die später
entfernt werden. Sie haben nur für die Herstellung der Kontaktbuchsen 17 Bedeutung. Bei der fertigen
Kontaktbuchse 17 fehlen sie.
Unter III ist die Seitenansicht der Herstellungsstufe II wiedergegeben. Die Herstellungsstufe VI zeigt, daß ein
weiteres Umbiegen von Teilen um etwa 90° stattgefunden hat. In dieser Zwischenstufe ergibt sich somit ein
großes, offenes U. In den beiden Darstellungen der Herstellungsstufe V sind die äußeren Teile nochmals um
90° umgebogen. Es ist sowohl eine Seitenansicht als auch eine Draufsicht dieser Herstellungsstufe wiedergegeben.
Aus der Draufsicht folgt, daß die Kontaktbuchse B bereits fertiggestellt ist, während bei der Kontaktbuchse
A die beiden Schenkel noch über die Hohlkante senkrecht nach unten abgebogen werden müssen. Bei
diesem Abbiegen werden die beiden Haltelappen 36 benutzt, um den Körper sicher festhalten zu können. Ist
auch dieses Umbiegen erfolgt, dann werden die Haltelappen 36 abgeschert. Das Abscheren erfolgt in
Richtung der strichpunktiert angedeuteten Linien. Die fertige Kontaktbuchse 17 hat dann die unter VI in F i g. 2
bzw. die in der F i g. 3 wiedergegebene Gestalt.
Bei der Ausführungsform der Kontaktbuchse 17 gemäß der F i g. 5 der Zeichnungen ist wiederum eine
einteilige Ausführungsform gewählt, d. h. Rahmen 18 und schraubenlose Klemme 25 bilden eine einstückige,
zusammenhängende Baueinheit. Abweichend von dem Ausführungsbeispiel nach der F i g. 3 der Zeichnungen
ist jedoch, daß bei der Ausführung nach F i g. 5 der Zeichnung nur die eine der beiden Aufnahmen 29 an der
Innenwand des einen Schenkels 19 des U-förmigen Rahmens 18 angebracht ist, während die zweite,
nunmehr mit 38 bezeichnete Aufnahme der Innenwand des Steges 20 zugeordnet ist. Sie erstreckt sich über die
gesamte Breite dieses Steges 20. Damit liegt die jetzt mit 39 bezeichnete Öffnung zum Einführen eines
blanken Leiterendes im Bereich des einen Schenkels 19.
Bei dieser Ausführung ist ein Einführen der beiden blanken Leiterenden in die Aufnahme 29 bzw. 38
überkreuz möglich. Denn im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel nach der F i g. 3 der Zeichnungen
schließen die Längsachsen der Aufnahmen 29 bzw. 38 einen rechten Winkel miteinander ein, verlaufen also
nicht mehr, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, parallel zueinander. Beibehalten ist bei der Ausführungsform
nach der F i g. 5 jedoch die Überkreuzanordnung der Schenkel 27 der schraubenlosen Klemme 25
und die Übereinanderanordnung der Schenkel 27 und der V-förmig zurückgebogenen freien Enden 28 der
schraubenlosen Klemme 25.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig.6 der
Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig.6 der
Zeichnungen ist zunächst wiederum die Einstückigkeit
zwischen Rahmen 18 und schraubenloser Klemme 25 beibehalten, zum anderen aber auch wieder die
Parallelanordnung der Aufnahmen 29 gewählt, d. h. an beiden Innenwandungen der Schenkel 19 ist je eine
rinnenförmige, im Querschnitt etwa halbkreisförmige Aufnahme 29 und mit einer Einführungsöffnung 30
vorgesehen. Jedoch liegen die Aufnahmen hier in gleicher Höhe. Hier wird jedoch eine Parallelanordnung
der Schenkel 27 und der in der gleichen Richtung verlaufenden Verlängerungen 24 gewählt. Die Verlängerungen
24 und die Schenkel 27 sowie die V-förmig zurückgebogenen freien Enden 28 können jeweils die
gleiche Breite erhalten, die maximal gleich der Breite der Schenkel 19 ist. Es scheidet hiermit sowohl eine
Überkreuzanordnung der Schenkel 27 als auch eine Übereinanderanordnung der Schenkel 27 bzw. der
V-förmig zurückgebogenen freien Enden 28 aus.
Bisher ist nur davon ausgegangen, daß die Schenkel 27 der schraubenlosen Klemme 25 jeweils nur eine
einzige Abstützstelle haben, nämlich diejenige, die im Bereich der Stirnfläche des V-förmig zurückgebogenen
freien Endes 28 liegt. In den verschiedenen Ausführungsformen der Kontaktbuchse ist aber noch erfindungsgemäß
eine zweite Abstützstelle vorgesehen, die jeweils den Schenkeln der schraubenlosen Klemme 25
zugeordnet ist. Hinsichtlich der Anordnung und der Lage dieser zweiten Abstützstelle ergeben sich mehrere
Möglichkeiten. Bei den Ausführungsformen nach der Fig.3 und 4 der Zeichnung greifen die an der
Zurückbiegung des Schenkels 27 zum V-förmigen freien Ende liegenden Abstützstellen 42 jeweils in die Ecke
zwischen dem einen Schenkel 19 und dem Steg 20 des U-förmigen Rahmens 18 ein. Bei der Ausführungsform
nach der F i g. 5 der Zeichnungen ist dies nur bei dem einen Schenkel, nämlich dem in der Zeichnung
untenliegenden der Fall. Der obenliegende Schenkel 27 der schraubenlosen Klemme 25 hat eine Abstützstelle
43, die an der Innenwand des einen Schenkels 19 des Rahmens 18 angreift.
Und schließlich ist bei der Ausführungsform nach der
F i g. 6 der Zeichnungen vorgesehen, daß die hier mit 44 bezeichneten Abstützstellen unmittelbar aneinanderliegen,
so daß hier eine gegenseitige Abstützung erfolgt
In allen Fällen ist die zweite Abstützstelle für die Schenkel 27 gewählt, um den Kontaktdruck an den in
die Aufnahmen eingeführten Leiterenden zu vergrößern.
Wie bereits erwähnt, sind die dargestellten Ausführungen nur beispielsweise Verwirklichungen der Erfindung
und diese nicht darauf beschränkt Vielmehr sind noch mancherlei andere Ausführungen und Anwendungen
möglich. So können die dargestellten Ausführungsformen der Kontaktbuchsen 17 auch bei anderen an sich
bekannten elektrischen Installationsgeräten Verwendung finden. Hinsichtlich der Ausführungsform nach der
F i g. 4 der Zeichnungen ergeben sich bei der Verbindung der schraubenlosen Klemme 25 mit dem Rahmen
18 andere Möglichkeiten. Anstelle der dargestellten Verrastung 32, 33 kann auch eine Vernietung stattfinden.
In diesem Falle kann auf den zurückgebogenen Teil 34 des Schenkels 27 verzichtet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (21)
1. Kontaktbuchse für elektrische Installationsgeräte, insbesondere für Steckdosen, bestehend aus
einem im wesentlichen U-förmigen metallischen Rahmen, dessen freie Schenkelenden um etwa 180°
nach innen umgebogen sind, wobei die umgebogenen federnden Enden der Schenkel je eine etwa
halbkreisförmige Erweiterung aufweisen, die sich zu einer Einführungsöffnung für einen Steckerstift
ergänzen und bei der im rückwärtigen Innenraum des U-förmigen Rahmens eine mehrschenkelige,
schraubenlose Klemme untergebracht ist, deren Klemmschenkel im Zusammenwirken mit Wandungsteilen
des Rahmens die durch Öffnungen in den Wandungsteilen des Rahmens in dessen Innenrauin eingeführten blanken Leiterenden festlegen,
dadurch gekennzeichnet, daß die die halbkreisförmigen Erweiterungen (22) aufweisenden
umgebogenen freien Enden (21) des U-förmigen Rahmens (18) in Richtung auf dessen Steg (20)
verlaufende Verlängerungen (24) haben, an die sich die Schenkel (27) der schraubenlosen Klemmen (25)
anschließen, deren freie Enden (28) jeweils zur Bildung von Klemmschenkeln V-förmig zurückgebogen
sind, und daß die blanken Leiterenden in Aufnahmen (29 bzw. 38) der Wandungen des
Rahmens (18) liegen.
2. Kontaktbuchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungen (24) des
Rahmens (18) mit den Schenkeln (27) der schraubenlosen Klemme (25) einstückig gehalten sind, so daß
Rahmen (18) und schraubenlose Klemme (25) eine einstückige Baueinheit bilden.
3. Kontaktbuchse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Verlängerungen
(24) in Richtung auf den Steg (20) des Rahmens (18) vorzugsweise st2tig abnimmt.
4. Kontaktbuchse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dudurch gekennzeichnet, daß die Sehenkel
(27) und die V-förmig zurückgebogenen freien Enden (28) der schraubenlosen Klemme (25)
übereinander angeordnet sind.
5. Kontaktbuchse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (27) der schraubenlosen
Klemme (25) einen Kreuzungspunkt (37) haben.
6. Kontaktbuchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (29 bzw. 38)
rinnenförmig gestaltet sind und einen etwa halbkreisförmigen Querschnitt besitzen.
7. Kontaktbuchse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (29) in Längsrichtung
verlaufend an den Innenwandungen der Schenkel (19) des Rahmens (18) angeordnet sind.
8. Kontaktbuchse nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmen (29) in
unterschiedlicher Höhe an den Innenwandungen der Schenkel (19) des Rahmens (18) angeordnet sind.
9. Kontaktbuchse nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine (38) der beiden
Aufnahmen (29 bzw. 38) dem Steg (20) des Rahmens (18) zugeordnet ist.
10. Kontaktbuchse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen der an der
Innenwand des Schenkels (19) liegenden einen Aufnahme (29) und der dem Steg zugeordneten
anderen Aufnahme Γ38Ϊ einen rechten Winkel
miteinander einschließen und in unterschiedlicher Höhe angeordnet sind.
11. Kontaktbuchse nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schenkel (27) der schraubenlosen Klemme (25) an den Verlängerungen (24)
des Rahmens (18) vorzugsweise mittels Verbindungselementen befestigt sind.
12. Kontaktbuchse nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Rastverbindung
zur Verbindung der Schenkel (27) der schraubenlosen Klemme (25) mit den Verlängerungen
(24) des Rahmens (18).
13. Kontaktbuchse nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung (24) eine Rast (32) aufweist, die mit einer Gegenrast (33)
zusammenwirkt, die in einem zurückgebogenen Teil (34) des Schenkels (27) angeordnet ist
14. Kontaktbuchse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens einem der V-förmig zurückgebogenen freien Enden (28) der schraubenlosen Klemme (25)
ein das Lösen der Klemmverbindung ermöglichender Lappen (31) zugeordnet ist.
15. Kontaktbuchse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem
V-förmig zurückgebogenen freien Ende (28) der schraubenlosen Klemme (25) ein dessen Bewegung
begrenzender Anschlag (35) zugeordnet ist.
16. Kontaktbuchse nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (35) durch einen
freigeschnittenen und umgebogenen Teil des Schenkels (27) der schraubenlosen Klemme (25) oder der
Verlängerung (24) des Rahmens (18) gebildet ist.
17. Kontaktbuchse nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verlängerung (24) eine Schulter (40) aufweist, die mit einer Anschlagkante
(41) des zurückgebogenen Teiles (34) des Schenkels (27) der schraubenlosen Klemme (25) zusammenwirkt.
18. Kontaktbuchse nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schenkel (27) der schraubenlosen Klemme (25) eine zweite Abstützsteiie (42,43 bzw. 44) aufweisen.
19. Kontaktbuchse nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Zurückbiegung des
Schenkels (27) zum V-förmigen freien Ende (28) liegende Abstützstelle (42) jeweils in die Ecke
zwischen dem einen Schenkel (19) und dem Steg (20) des U-förmigen Rahmens (18) eingreift (Fig.3 und
4).
20. Kontaktbuchse nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Abstützstelle (43)
des einen Schenkels (19) an dessen Innenwand angreift, während die erste Abstützstelle mit der
Innenwand des Steges (20) des U-förmigen Rahmens (18) im Bereich der dort vorgesehenen Aufnahme
(38) zusammenwirkt (F i g. 5).
21. Kontaktbuchse nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Abstützstellen (44)
der Schenkel (27) der schraubenlosen Klemme (25) unmittelbar aneinander liegen (F i g. 6).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722201883 DE2201883C3 (de) | 1972-01-15 | 1972-01-15 | Kontaktbuchse für elektrische Installationsgeräte |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722201883 DE2201883C3 (de) | 1972-01-15 | 1972-01-15 | Kontaktbuchse für elektrische Installationsgeräte |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2201883A1 DE2201883A1 (de) | 1973-07-19 |
| DE2201883B2 true DE2201883B2 (de) | 1980-02-14 |
| DE2201883C3 DE2201883C3 (de) | 1980-10-16 |
Family
ID=5833106
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722201883 Expired DE2201883C3 (de) | 1972-01-15 | 1972-01-15 | Kontaktbuchse für elektrische Installationsgeräte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2201883C3 (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5942785A (ja) * | 1982-08-31 | 1984-03-09 | 日本圧着端子製造株式会社 | 電気コネクタ |
| US4720274A (en) * | 1986-02-03 | 1988-01-19 | General Motors Corporation | Electrical connector assembly |
| BE1013811A3 (nl) * | 2000-10-26 | 2002-09-03 | Niko Nv | Stopcontact. |
| ES2257174B1 (es) * | 2004-09-15 | 2007-06-01 | Simon, S.A. | Base de enchufe con obturador de seguridad y bastidor multifuncional. |
| DE102012006500A1 (de) * | 2012-03-29 | 2013-10-02 | Abb Ag | Polklemme für einen Steckdoseneinsatz |
-
1972
- 1972-01-15 DE DE19722201883 patent/DE2201883C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2201883A1 (de) | 1973-07-19 |
| DE2201883C3 (de) | 1980-10-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2443476C2 (de) | Elektrisches Verbindungsstück | |
| DE3239708C2 (de) | ||
| DE102011108828B4 (de) | Elektrische Anschlussvorrichtung | |
| DE68905501T2 (de) | Verteiler mit quetschbacken fuer verkabelungszubehoer, insbesondere fuer endstuecke. | |
| CH687841A5 (de) | Mehrfach-Kontaktstifthalter fuer Schwachstrom-Anlagen. | |
| DE2424443A1 (de) | Schnappbar ausgebildeter kabelschuh | |
| DE3818497C5 (de) | Anschlußblock für eine Kabelabschlußeinheit | |
| DE2500189A1 (de) | Elektrischer verbinder | |
| DE2619035A1 (de) | Schraubenlose anschluss- und/oder verbindungsklemme | |
| DE3643087A1 (de) | Schnellkupplungsklemme fuer den klemmenpol eines elektrischen geraetes | |
| DE19737947A1 (de) | Reihenklemme zum abisolierungsfreien Anschluß isolierter Leiter | |
| DE3207495A1 (de) | Klemmenleistenelement fuer den anschluss mehrerer elektrischer leiter mittels federlamellen | |
| DE2201883C3 (de) | Kontaktbuchse für elektrische Installationsgeräte | |
| EP0139980B1 (de) | Kabelschelle | |
| DE1913992C3 (de) | Klemmelement zum abisolierfreien Anschluß elektrischer Leiter | |
| DE102016105192B3 (de) | Leiteranschlussklemme | |
| DE2458239A1 (de) | Elektrischer verbinder | |
| EP0239785B1 (de) | Zentrierleiste zum Aufstecken auf eine mit Kontaktmessern versehene Rückwandleiterplatte | |
| EP0645851B1 (de) | Busleitungsstecker und Busleitung | |
| EP0125489B1 (de) | Kontaktapparat zur Kontaktierung elektrischer Kabelleiter mit Stromsammelschienen | |
| DE10061942C1 (de) | Sammelschienenadapter | |
| AT398654B (de) | Vorrichtung zum potentialausgleich | |
| DE3339313A1 (de) | Stecker fuer schwachstromanlagen | |
| DE1765230B1 (de) | Luesterklemme | |
| EP0993689B1 (de) | Anschlussvorrichtung für isolierte elektrische leiter ohne abisolierung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| OGA | New person/name/address of the applicant | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |