DE2139338A1 - Gegenueber der lenksaeule schwenkbares lenkhandrad fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

Gegenueber der lenksaeule schwenkbares lenkhandrad fuer kraftfahrzeuge

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DE2139338A1
DE2139338A1 DE19712139338 DE2139338A DE2139338A1 DE 2139338 A1 DE2139338 A1 DE 2139338A1 DE 19712139338 DE19712139338 DE 19712139338 DE 2139338 A DE2139338 A DE 2139338A DE 2139338 A1 DE2139338 A1 DE 2139338A1
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handwheel
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DE19712139338
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Ferdinand Alexander Porsche
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Dr Ing HCF Porsche AG
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Dr Ing HCF Porsche AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/04Hand wheels
    • B62D1/11Hand wheels incorporating energy-absorbing arrangements, e.g. by being yieldable or collapsible

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)

Description

  • Gegenüber der Lenksäule schwenkbares Lenkhandrad für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf ein gegenüber der Lenksäule schwenkbares Lenkhandrad für Kraftfahræeuge, das in der Betriebsstellung über wechselseitig angeordnete, formschlüssig ineinandergreifende Mittel drehfest mit der Lenksäule im Eingriff steht, wobei die Mittel zur drehfesten Kupplung des Lenkhandrades mit der Lenksäule zu letzterer koaxial ausgebildet sind und das Lenkhandrad in axialer Richtung zwischen einer Betriebsstellung und einer Schwenkstellung hin und her bewegbar ist und-wobei ferner Mittel zur Festlegung des Lenkt handrades in der Betriebsstellung vorgesehen sind.
  • Bei einigen Bauarten von Kraftfahrzeugen, insbesondere bei sehr niedrigen Sportwagen behindert das Lenkhandrad infolge seines nur sehr geringen Abstandes zur Fahrersitzvorderkante die Bequemlichkeit des Ein- bzw. Ausstieges. Deshalb wurden derartige Fahrzeuge gelegentlich, teils um auch weniger geübten Personen das Ein- und Aussteigen zu erleichtern und teils um eine Anpassung der Lage des Kenkhandrades an unterschiedliche Körpergrößen verschiedener Fahrer zu ermöglichen, mit einem gegenüber der Lenksäulenachse sohwenkbaren Lenkhandrad ausgerUstet. Dieses Lenkrad ist meist zusammen mit einem Teil der Lenksäule gegenüber einem starr im Fahrzeug eingebauten Lenksäulenabschnitt schwankbarr und mittels einer an der Karosserie befestigten Feststelleinrichtung in verschiedenen Lagen zum Fahrersitz feststellbar ausgabildet, wobei beide lenksäulenteile miteinander über eine Art Kardangelenk verbunden sind und die Betriebsbereitschaft des Kraftfahrzouges nur bei in einer bestimmten Lage festgestelltem lenkhaudrad gegeben ist. Dadurch ist die Betriebsbereitschaft des Kraftfahrzeuges im hohen maße einerseits von der Zuverläsaiglceit der Feststellvorrichtung für das Lenkhandrad und andererseits von der Aufmerksamkeit des Fahrers nbhängig.
  • Neben einer kardanischen Verbindung zweier Lenksändenabschnitte, die in Verbindung mit einer entsprechenden Feststellvorrichtung an der Fahrzeugkarosseric eine belieblige Finstellung des Lenkhandrades zm Fahremsitz ormöglicht. ist insbesondere bei älteren Bauarten von kraftfahrzeugen riocli eine völlige Abnehmbarkeit des Lenkhandrades von der Lenksäule bekannt.
  • hierzu sind das Lenkhandrad und die Lenksäule wechslweise mit axialen, formschlüssig ineinandergreifenden ausnehmungen und Vorsprüngen, insbesondere einem Vielkamtansatz an der Lenksäule und einer entsprechend gestaltenen Ausnehmung in der Lenkhandradnabe, E t einer zur Lenksäule koaxialen Vorrichtung zur festlegung des Benkhandrades in seiner Setrichsstellung ausgerüstet.
  • Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgbabe zugrunde, ein gegenüber der Lenksäule schwenkbares Kenkhandrad zu schaffen, welches in Abhämgigkeit vom Betriebszustand des Kaftfahrzeuges zwangsweise und weitgehend selbsttätig in die Betliebssteilung bzw in die Schwenkstellung gebracht wird, derart, dai3 es zusammen mit der Inbetriebnahme der Antriebsmaschine des Kraftfahrzeuges in seine Betriebssteliung gebracht und in dieser festgelegt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst, daß das Lenkhandrad über eine in Abhängigkeit vom Betriebszustand des Kraftfahrzeuges zwangsweise ein- und ausschaltbars, elektromagnetische Kupplung in selner Betriebsstellung festgelegt ist. Die elektromagnetische kupplung besteht Bierbei vorzugsweise aus einem in einer oberendlgen, topffürmigen Erweiterung der Lenksäuse angeordneten Elektromg@ten, uessen Stromversorgung mit dem Zündanlaßschalter der @@lchsmaschine gekoppelt ist und einem zum Eiektromsgnemen ecl augsgleich angeordneten Ansatz aus magnetlsiorbarem @@@eilal am Lräkhandrad bzw. an einem mit diesem verbunden Pralltopf. Lenkhandrad und Lenksäule wirken erfindungsgemäß ferner über eine axiale Glciteinrichtung zusammen, die durch einen in eine teilweise von Zungen aus Reibbelagmaterial übergriffene Axialausnehmung der topfförmigen Erwelterung der Lenksäule eingreifenden, mit einer kugelförmigen Erweiterung versehenen, zapfenförmigen Fortsatz eines mit t dem Lenkhandrad verbundenen Pralltopfes gebildet ist, wobei der zapfenförmige Fortsatz unterendigeinen im Querschnitt profilierten Ansatz aufweist, mit dem er in eine entsprechend gestaltete axiale Ausnehmung im Schaft der Lenksäule eingreift, derart, daß bei in der Betriebsstellung befindlichen Lenkhandrad eine drehfeste Verbindung zwischen Lenkhandrad und Lenksäule besteht. Am Pralltopf des Lenkhandrades greift fernes durch Vermittlung einer Schulter eine andererieits gegen eine an der topfförmigen Erweiterung der Lenksäule angeordnete Schulter abgestützte, als Spiralfeder ausgebildete Druckfeder an, die beide Teile teilweise umgibt und das Lenkhandrad in seine Schwenkstellung drückt, so bald die elektromagnetische Kupplung gelöst wird. Die Druckfeder ist dabei nach außen hin durch einen Schutzbalg abgedeckt.
  • Die Anwendung einer über den Zündanlaßschalter der Antriebsmaschine des Kraftfahrzeuges einschaltbaren, elektromagnetischen Kupplung gewährleistet einerseits eine zwangsläufige Festlegung des Lenkhandrades in seiner Betriebsstellung, so bald das Fahrzeug in Betrieb genommen wird und andererseits eine sichere Verbindung zwischen Lenkhandrad und Lenksäule bei im Betrieb befindlicher Antriebsmaschine, so daß-nicht nur der Fahrer von einer zusätzlichen Aufmerksamkeit befreit st, sonden auch Bedienungsfehler ausgeschaltet sind. Dabei st als weiterer Vorzug der Erfindung anzuführen, daß die I,enkkräfte über forrn:;chlüssig ineinandergreifende Kittel auf die Lenksäule bzw. auf das Benkhandrad übertragen werden und <ile elektromagnetische Kupplung lediglich beide Teile in ihrer egenseitigen lage sichert. Die zusätzliche Anordnung einer Druckfeder schließlich vervollständigt die Automation der Hin. und Herbewegung des Lenkhandrades zwischen seiner Schwenkstellung und seiner Betriebsstellung.
  • Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beispielsbeschreibung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles im einzelnen beschrieben. Die Zeichnung zeigt einen schematischen Axialschnitt durch ein erfindungsgemäß gegenüber der Lenlcsäule schwenkbar gestaltetes Lenkhandrad, wobei eine mögliche Schwenkstellung des Lenkhandrades in gestrichelten Linien angedeutet ist.
  • Lenkhandrad 1 und Lenlcsäule 2 sind in der Betriebsstellung des Lenkhandrades 1 über einen an diesem angeordneten, im Querschnitt profilierten Ansatz 5 und eine entsprechend gestaltete Ausnehmung 4 im Schaft der Lenksäule 2 formschlüssig und drehfest miteinander verbunden. Zur Sicherung des gegenseitigen Eingriffes zwischen Ansatz 3 und Ausnehmung 4 ist in einer topfförmigen, oberendigen Erweiterung 5 der Lenksäule le 2 ein Elektromagnet 6 angedeutet, der über eine Leitung 7 mit einem Kontakt des Zündanlaßsohlosses 8 der Antriebsmaschine des Kraftfahrzeuges derart verbunden ist, daß seine Stromversorgung in Abhängigkeit von der Betätigung des Zündanlaßschlosses 8 zwangsweise und selbsttätig ein- bzw. ausgeschal-et wird. An das Lenkhandrad 1 ist ein Pralltopf 9 angeschlos sen, der unterseitig mit einem zur topfförmigen Erweiterung der Lenksäule 2 deckungsgelich angeordneten Ring 10 aus magnetisierbarem Material ausgestattet ist und an den sich fernelr ein eine kugelförmige Erweiterung 11 aufweisender und in eine Ausnehmung 12 der topfförmigen Erweiterung 5 der Lenksäule 2 eingreifender, axialer Fortsatz 13 anschließt, an dessen freiem Ende der bereits erwähnte, in eine Ausnehmung 4 In Lenksäulenschaft eingeifende Ansatz 3 angeordnet ist.
  • Mierbei bllden die ausnehmung 12 der topfförmigen Erweiterung 3 der Lenksäule, die teilweise von Zungen 14 aus Reibbelagmzterial übergriffen ist. usd die kugelförmige Erweiterung 11 des Fortsatzes 15 des Lenkhandrades 1 eine Gleiteinrichtung, uber welche Lenkhandrad 1 und Lenksäule 2 bei in der Schwenk stellung befindlichen Lenkhandrad 1 zusammenwirken. Über eine Schulter 15 greift am Pralltopf 9 eine andererseits gegen eine Schulter 16 an der topfförmigen Erweiterung 5 abgestUtztes als Spiralfeder ausgebildete Druckfeder 17 anX die das Lenkhandrad 1 bei gelöster elektromagnetischer Kupplung 6/10 in seine Schwenkstellung drückt. Die Druckfeder 17 ist den Pralltopf 9 und die topfförmige Erweiterung 5 teilweise umgebend angeordnet und nach außen hin durch einen Schutzbalg 18 abgedeckt.
  • Da die elektromagnetische Kupplung 6/10 mit einem Kontakt des Zündanlaßschlosses 8 in der Weise gekoppelt ists daß die Stromversorgung des Elektromagneten 6 in Abhängigkeit von der Betätigung des Zündanlaßschlosses 8 zwangsweise ein- und ausgeschaltet wird, wird zusammen mit der Inbetriebnahme der Antriebsmaschine des Kraftfahrzeuges gleichzeitig die Stromversorgung der elektromagnetischen Kupplung 6/10 eingeschalteb, so daß der Elektromagnet 6 das Lenkhandrad 1 entgegen der Kraft der Druckfeder 17 in seine Betriebsstellung zieht, in der der Pralltopf 9 auf der topfförmigen Erweiterung 5 satt aufliegt und ferner der Ansatz 5 in die Ausnehmung 4 der Lenksäule 2 eingreift und somit Lenkhandrad 1 und Lenksäule 2 im gegenseitigen formschlüssigen Eingriff stehen, über welchen alle Lenkkräfte übertragen werden. In dieser Betriebsstellung verbleibt das Lenkhandrad 1 durch die Wirkung der elektromagnetischen Kupplung 6/10 so lange, bis durch eine weitere Betätigung des Zündanlaßschlosses 8 die Stromversorgung des Elektromagneten 6 ausgeschaltet wird. Dadurch wird die Kupplung gelöst und die Kraft der Druckfoder 17, die das Lenkhandrad in seine gegenüber der Betriebsstellung axial versetzte ',chwenkstellung deckt, wird wirksam. In der Schwenkstellung liegt die kugelförmige hrweiterung 11 des Fortsatzes 15 an den Zungen 14D die die Ausnehmung 12 In der topf förmigen }srweiterung 5 teilweise übergreifen, an und ermög lcht ein schwenken des Lenkhandrades 1 tanerhalb eines bestimmten Winkelbereiches. Dabei muß eine durch 9.e Kraft der Druckfeder 17 bestimmte Reibkraft zwischem den Zugen 14 und der kugelförmigen Erweiterung 11 überwunden werden. Bei einer erneuten Inbetriebnahme der Antriebsmaschine des Kraftfahrzeuges wird die Stromversorgung des Elektromagneten 6 erneut ein geschaltet, wodurch dieser das Lenlchandrad 1 erneut in seine Betriebsstellung zieht, wobei die kugelförmige Erweiterung 11 des Fortsatzes 15 und die Ausnehmung 12 der topfförmigen Erweiterung 5 als Gleit- und Zentriereinrichtung wirken, so daß das Lenkhandrad 1 aus jeder beliebigen Schwenklage heraus in seine Betriebsstellung gezogen wird.

Claims (1)

  1. S c h u t z r e c h t s a n s p r ü c h e
    1. Gegenüber der Lenksäule schwenkbares Lenkhandrad für Kraftfahrzeuge, das in der Betriebsstellung übe wechselseitig angeordnete, formschlüssig ineinandergreifende Mittel drehfest mit der Lenksäule im Eingriff steht, wobei die Mittel zur dreh den Kupplung des Lenkhandrades mit der Lenksäule zu letzte er koaxial ausgebildet sind und das Lenkhandrad in axialer Richtung zwischen einer Betriebsstellung und einer ochwenkstellung hin- und herbewegbar ist und wobei ferner Mittel zur Festlegung des Lenkhandrades in der Betriebsstellung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Lenkhandrad (1) über eine in Abhängigkeit vom Betriebszustand des Kraftfahrzeuges zwangsweise ein- bzw. ausschaltbaren elektromagnetische Kupplung in seiner Betriebsstellung festgelegt st.
    2. Lenkhandrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromagnetische Kupplung (6,/10) aus einem in einer oberendigen, topfförmigen Erweiterung (5) der Lenksäule (2) angeordneten Slektromagneten (6), dessen Stromversorgung über einen Kontakt am Zündanlaß-schalter (8) der Antriebsmaschine des Kraft fahrzeuges ein- und ausgeschaltet wird und einem zum Elektromagneten (6) deckungsgleich am Lenkhandrad (1) bzw. einem mit diesem verhundenen Pralltopf (9) angeordneten Ring (10) besteht.
    5. Lenkhandrad nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichjjet, daß Lenkhandrad (1) und Lenksäule (2) über eine durch einen in eine Ausnehmung (12) der topfförmigen Erweiterung (() eingrelfenden, eine kugelförmige Erweiterung (11) auRweisenden axialen Fortsatz (1)) des Lenkhandrades (1) bzw des mit diesem verbundenen Pralltopfes (9) sowie die topfförmige aussehmung ieilweise übergreifende Zungen (14) aus Reibbelg material geinldete Gleiteinrichtung zusammenwirken.
    4. Lenkhandrad nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der zapfenförmige Fortsatz (13) unterendig einen lm Querschnitt profilierten Ansatz ()) aufweist, dem eine entsprechend gestaltete Ausnehmung (4) im Schaft der Lenksäule (2) zugeordnet ist.
    5. Lenkhandrad nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Pralltopf (9) des Lenkhandrades (1) über einz Schulter (15) ein andererseits gegen eine Schulter (16) an der topfförmigen Erweiterung (5) abgestützte Druckfeder (17) angreift und die Druckfeder (17) nach außen hin durch einen Schutzbalg (1£) abgedeckt ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5085466A (en) * 1989-11-22 1992-02-04 Mazda Motor Corrporation Automobile steering system equipped with an air bag

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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