DE2125002C2 - Gaszuführungsvorrichtung für Brenner - Google Patents
Gaszuführungsvorrichtung für BrennerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gaszuführungsvorrichtung
für Brenner, mit einem ersten Ventil mit kleinem Durchlaßquerschnitt
und einem zweiten Ventil mit großem Durchlaßquerschnitt sowie einem Elektromagneten zur
Betätigung der Verschlußglleder der Ventile, dessen beweglicher Kern über eine Schubstange mit dem Verschlußglled
des ersten Ventils verbunden ist, das bei Erregung des Elektromagneten mit reduzierter Spannung
geöffnet Ist, während das Verschlußglied des zweiten Ventils nur bei Erregung des Elekcromagneten mit maximaler
Spannung geöffnet 1st.
Eine solche GaszuführungsvorrU itung 1st in der französischen
Patentschrift 14 96 822 beschrieben.
Bei dieser bekannten Steuerung der In Form von Klappen
ausgebildeten Ventile mit zwei beweglichen Kernen sind entgegengesetzt wirkende Federn unterschiedlicher
Federkraft vorgesehen. Allerdings sind dort zwei bewegliche Kerne erforderlich, die mit einer Induktionsspule
zusammenwirken, so daß sich Insgesamt ein vergleichsweise komplizierter Aufbau ergibt.
Es Ist auch bekannt, daß die Drücke der zugeführten gasförmigen Brennstoffe sehr verschieden sind, beispielsweise
des Stadtgases und des Propans, so daß es notwendig ist, zur Erzielung eines In allen Fällen ordnungsgemäßen
Betriebes Elektromagnete entsprechend dem höheren Druck zu verwenden, die auch bei den niedrigeren
Drücken leistungsfähig sind, oder den Querschnitt der Ventile zu ändern, damit die Belastung Im wesenJI-chen
konstant bleibt und ein öffnen der Ventile durch die Elektromagnete unter allen vorgesehenen Betriebsbedingungen
sichergestellt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gaszufürirungsvorrlchtung
mit einfacherem Aufbau und zuverlässigerer Wirkungswelse als beim Ventil nach der
französischen Patentschrift 14 96 822 anzugeben.
Erreicht wird dies überraschend dadurch, daß bei einer
Gaszuführungsvorrichtung der oben genannten Art ein einziger kolbenartiger Kern vorgesehen ist, der über
einen kegelstumpfförmlgen Teil und einen Ringflansch mit der Schubstange verbunden Ist und daß die Schubstange
das Verschlußglied des zweiten Ventils nach Durchlaufen eines Spiels öffnet.
Der erfindungsgemäße Aufbau Ist zuverlässiger, da Immerhin bei der bekannten Maßnahme die Möglichkeit
bestand, daß die beiden konzentrisch Ineinander angeordneten Kerne durch zunehmende Magnetisierung
anelnanderkleben blieben und so nicht mehr gewährleistet war, daß das Ventil mit dem kleineren Querschnitt,
unabhängig vom Ventil mit dem größeren Querschnitt, öffnete.
Die Erfindung soll nun mit Bezug auf die belllegende
Zeichnung näher erläutert werden; diese zeigt In
Fig. 1 einen Axialschnitt durch die Einheit aus Ventilen und steuerndem Elektromagnet;
Flg. 2 eine andere Ausführungsform des Elektromagneten.
In der dargestellten Ausführungsform weist die Gaszuführungsvorrichtung
ein Ventilgehäuse 1, ein erstes Ventil 2 mit kleinem Durchlaßquerschnitt für den geringen
Druck, das mit einer Rückstellfeder 3 verbunden 1st, sowie ein zweites Ventil 4 mit großem Durchlaßquerschnitt
- auch Hauptventil 4 genannt - auf, welches längs seiner Achse mit einer Entlastungsklappe 5
versehen 1st, die von einer Feder 6 betätigt wird. Diese Entlastungsklappe arbeitet mit einem von dem Hauptventil
getragenen Sitz 7 zusammen und weist einen durchbrochenen Anschlag auf, der mit dem Hauptventil
In Berührung kommt und dieses nach seinem Anheben mitnimmt. Dieser Anschlag kann auch eine von einem
Sprengring 9 getragenen Nase 8 aufweisen, mit deren Hilfe das Ventil durch Hebelwirkung und unter Verringerung
der für das Anheben notwendigen Kraft angehoben werden kann.
Das Gas wird bei 10 zugeführt und durch 11 abgeführt,
wobei zwischen der Zufuhr 10 und der Kammer 13 unter anderem eine Verolndung 12 angeordnet Ist, wobei die
Öffnung der Kammer von dem Ventil 2 gesteuert wird. Längs der gemeinsamen Achse beider Ventile Ist eine
Schubstange 14 angeordnet, die mit dem Ventil 2 fest
verbunden 1st und mit Ihrem freien Ende In eine Bohrung
15 hineinreicht, welche In der Entlastungsklappe 5 vorgesehen 1st, wobei diese Schubstange sich mit einem
Spiel In Längsrichtung In dieser Bohrung bewegen kann.
Die Schubstange 14 wird von einem kolbenartigen
Kern 16 gesteuert, welcher der Wirkung des Elektromagneten unterliegt. Dieser letztere weist eine Wicklung 17
In einem Joch 18 auf, das fest verbunden ist mit einem
Stutzen 19, der In dem Ventilgehäuse 1 montiert Ist und
In einem Sitz 20 endet, mit welchem das Ventil 2
zusmmenwlrkt. Der klobenartige Kern 16 weist einen kegelstumpfförmlgen Teil 16a und ein von einem Rlngflansch
166 gebildetes Vorderteil auf.
Der Elektromagnet wird von der Sekundärwicklung eines Transformators 21 versorgt, dessen Wicklung teilweise
mit dem Elektromagneten durch den Unterbrecher 22 oder vollständig durch den Unterbrecher 23 verbunden
sein kann.
In der In Fig. 1 dargestellten Stellung, der Ruhestellung,
befinden sich die Ventile 2, 4 und 5 durch die
Federn 3 und 6 Im Anschlag mit Ihren Sitzen.
Sobald der Kontakt 22 geschlossen wird, wird die Wicklung des Elektromagneten 17 mit einer reduzierten
Spannung beaufschlagt und der Kern 16 nimmt eine Lage ein, In welcher sein Rlngflansch 166 dem magnetischen
Pol 24 gegenüber zu liegen kommt, wodurch das Ventil 2
über die Schubstange 14 gehoben wird, welche auf der
Entlastungsklappe 5, deren Lage sich nicht verändert hat, zum Anschlag kommt. Die Gaszuführung des Brenners
erfolgt also in Form der kleinen Menge durch die Leitung
12, die Kammer 13 und die Leitung 25, In welcher das
Ventil 2 sich von seinem Sitz abgehoben hat.
In dieser Lage wird der Rlngflansch 166 des Kerns, der
dem magnetischen Pol gegenüberliegt, durch Umgreifen der magnetischen Kraftlinien gesättigt, wodurch sein
Einfluß auf das Feld mit der Wirkung eines magnetischen
Shunt's verringert wird und demzufolge sein Einfluß, sobald der Kontakt 23 geschlossen wird, um
den Elektromagneten unter der maximalen Spannung zu erregen.
Sobald der Kontakt 23 geschlossen 1st, bewirkt der Kern 16, auf dessen kegelstumpfförmlgen Teil 16g die
Anziehungskraft hauptsächlich ausgeübt wird, das Anheben der Entlastungsklappe 5, wobei die Schubstange 14
an dieser Entlastungsklappe anschlägt, und nimmt die Entiastungsklappe In Ihrer Öffnungsrichtung mit. Auf
diese Welse bildet sich ein Dvuckglelchgewlchi zwischen
den beiden Selten des Hauptventils 4 aus. In dem Maße, In dem die Stoßstange 14 sich weiterbewegt, nimmt die
Entlastungsklappe 5 das Hauptventil 4 mit und die Gasversorgung erfolgt mit großer Zuführungsmenge von 10
nach 11. Der Weg des Kerns 16 wird durch den Anschlag der aus dem Ventil 2 und der Feder 3 gebildeten Einheit
an die Wandung 26 begrenzt, damit die Anziehungskraft
Euf den Kern nicht zu groß wird, um eine Rückkehr des
Kerns In die Stellung des offenen Ventils 2 zu verhindern. Sobald die Unterbrecher 22 und 23 geöffnet werden,
kehrt der Kern 16 In seine Ruhelage zurtick.
In der In Flg. 2 dargestellten Ausführungsforrn weist
die Wicklung des Elektromagneten zwei Spulen 17a, 176
auf, welche unabhängig voneinander von der Sekundärabwicklung eines Transformators 21 beaufschlagt werden,
wodurch die Ausführung eines kurzen Weges bzw. eines langen Weges des kolbenartigen Kerns erzielt wird.
In der Leitung 12 kann man eine Aussparung vorsehen,
In welcher ein Kücken 27 mit einer Ausnehmung
drehbar ist, welches eine Regelung des durch das Ventil 2 fließenden Gasstromes nach Bedarf erlaubt.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gaszuführungsvorrichtung für Brenner, mit einem ersten Ventil mit kleinem Durchlaßquerschnitt und s einem zweiten Ventil mit grotem Durchlaßquerschnitt sowie einem Elektromagneten zur Betätigung der Verschlußglleder der Ventile, dessen beweglicher Kern Ober eine Schubstange mit dem Verschlußglied des ersten Ventils verbunden ist, das bei Erregung des ι ο Elektromagneten mit reduzierter Spannung geöffnet Ist, während das Verschlußglied des zweiten Ventils nur bei Erregung des Elektromagneten mit maximaler Spannung geöffnet Ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein einziger kolbenartiger Kern (16, 16a, 166) vorgesehen Ist, der Ober einen kegelstumpfförmlgen Teil und einen Rlngflansch (166) mit der Schubstange (14) verbunden ist, und daß die Schubstange (14) das Verschlußglied des zweiten Ventils (4) nach Durchlaufen eines Spiels öffnet.
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