DE209784C - - Google Patents
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- DE209784C DE209784C DENDAT209784D DE209784DA DE209784C DE 209784 C DE209784 C DE 209784C DE NDAT209784 D DENDAT209784 D DE NDAT209784D DE 209784D A DE209784D A DE 209784DA DE 209784 C DE209784 C DE 209784C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01M—PROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
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- General Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 209784 KLASSE 21 h. GRUPPE
LUCIEN PAUL BASSET in ENGHIEN, Frankr.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. September 1907 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 2. Oktober 1906 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft ein regenerierbares galvanisches Zweiflüssigkeitselement, das aus durch
poröse Wandungen voneinander getrennten Abteilungen besteht, die durch Kanäle wechselweise
verbunden und mit Kohlenelektroden ausgestattet sind, und in welchen zwei Lösungen
eines oxydierenden und eines reduzierenden Stoffes in Schwefelsäure umlaufen. Die
Neuerung an. diesem Element besteht darin, daß als oxydierende Flüssigkeit salpetrige Säure
und als reduzierende Säure schweflige Säure verwendet wird.
Die Reaktionen dieser beiden Flüssigkeiten können durch folgende Gleichungen dargestellt
werden:
SO11H2 + SO2 + 2H2O
| = 2SO4H2 - | — i> | SO2 + NO2 | + H — q. |
2o + Q |
|
| π. |
NO2 + SO,
= H2O + NO -\ |
-H2 H2 +. q1. |
|||
| + H2 | Diese Gleichungen können auf eine einzige zurückgeführt werden: |
||||
| H2 4 - so, |
III. 25 oder |
In diesen Gleichungen ist salpetrige Säure durch Stickstoffdioxyd ersetzt worden, welches
bekanntlich salpetrige Säure ergibt, sobald es in Schwefelsäure gelöst wird.
Die Verwendung der salpetrigen Säure hat den Vorteil, daß diese leicht für sich allein
und unabhängig von der schwefligen Säure regeneriert werden kann.
Mit diesem Verfahren kann man Schwefelsäure als Nebenprodukt erhalten, sobald man
sich schweflige Säure unter guten Bedingungen beschaffen kann. Will man dagegen im entgegengesetzten
Falle schweflige Säure wieder neu bilden, so kann man sie nach bekannten Verfahren mittels Kohle oder Schwefel aus
Schwefelsäure erhalten.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt die Kohlenplatten, die Rahmen aus isolierender Masse sowie die porösen Plat- ten,
die zusammengestellt die Batterie bilden.
Fig. 2 zeigt im Querschnitt ein Element, in welchem der Strom sowie die Flüssigkeiten
je für sich hintereinander geschaltet sind, und
Fig. 3 die einzelnen Bestandteile eines Elementes.
Fig. 4 stellt ebenfalls im Querschnitt eine Batterie dar, in welcher der Strom parallel
geschaltet ist und die Flüssigkeiten parallel zugeführt werden,
Fig. 5 einen Querschnitt durch eine Batterie, deren Elektroden hintereinander geschaltet sind,
während die einlaufenden Flüssigkeiten parallel zugeführt werden.
Fig. 6 zeigt im Querschnitt eine Gruppe nebeneinander angeordneter Elemente, die eine
Batterie bilden,
Fig. 7 einzelne Teile der Batterie von der Seite gesehen.
Fig. 8 zeigt schematisch den Umlauf der beiden Flüssigkeiten und
ίο Fig. 9 eine KoMenplatte, die im Inneren
eine isolierende Platte enthält.
Um bei den dargestellten Batterien einen möglichst lebhaften Umlauf zu sichern, müssen
die beiden Flüssigkeiten oder Elektrolyte sich beim Umlauf kreuzen, und zwar in möglichst
flachen Zellen. Diese Anordnung hat außerdem den Vorteil, daß die Abmessungen eines
Elementes und somit die der Batterie bedeutend verringert werden.
Ein Element besteht in der Hauptsache aus zwei Endkohlenplatten 1 und 5 (einer positiven
und einer negativen), zwischen denen zwei Rahmen 2 und 4 aus isolierendem Material,
z. B. Zelluloid, angeordnet sind, die ihrerseits durch eine poröse Wandung voneinander
getrennt sind. Diese Platten 1, 5, 2, 4 und 3 sind möglichst dünn, damit das Element
an sich möglichst dünn und der Widerstand der porösen Wandung und des Elektrolyten
verringert wird. Die zwischen den Kohlenelektroden und der porösen Wandung
befindlichen Rahmen 2,4 bedingen den gewünschten Abstand zwischen diesen Platten,
der die beiden Zellen oder Abteile bildet, in welchen die bestimmten Flüssigkeiten umlaufen.
Dieses aufeinanderfolgende Spiel wiederholt sich immer weiter, sei es in Parallelschaltung,
sei es in Reihenschaltung. Im Falle der Parallelschaltung dient, wie Fig. 4 erkennen
läßt, jede Kohlenplatte gleichzeitig als positive oder negative Elektrode der Nebenelemente.
Bei Reihenschaltung werden entweder die nebeneinanderliegenden beiden Kohlenelektroden
durch Zwischenlegen einer Isolierplatte voneinander getrennt, um sie dann
so miteinander zu verbinden, daß stets eine positive und eine negative Platte zusammenkommen,
oder es wird, wie Fig. 2 und 5 erkennen lassen, eine Kohlenplatte der Breite nach gespalten und eine sehr dünne Schicht a
aus isolierendem Material zwischengelegt (Fig. 9). Diese Schicht erstreckt sich beinahe auf die
ganze Platte, und nur der obere, nicht gespaltene Teil der Kohlenplatte stellt die Verbindung
zwischen der positiven und der negativen Seite her.
Um den rechtwinkligen Umlauf der beiden Flüssigkeiten sowie der Speisung zu sichern,
sind die Kohlenplatten 1, 5, 9 . . ., die Rahmen 2, 4, 6, 8 ... und die porösen Wandungen
3, 7 ... in geeigneter Weise mit Löchern versehen. Der Umlauf der beiden Flüssigkeiten
muß stets getrennt bleiben.
An den Enden der Batterien sind zwei Platten b aus isolierendem Material vorgesehen
(Fig. 6 und 7), die entsprechend den Kohlenplatten 1, 5, 9 gelocht sind. Auf diesen
Platten selbst ist ein Winkel c (Fig. 6 und 7) mit Rinnen angeordnet. Auf diesen Winkeln
sind weitere Winkel d angeordnet, die mit Öffnungen versehen sind, die nur zur Befestigung
und für den Ausfluß der Flüssigkeiten dienen.
Der Umlauf findet in der in Fig. 8 schematisch dargestellten Weise statt. In dieser
Figur sind die Trennungsrahmen der besseren Übersicht wegen nicht eingezeichnet.
Die positive, aus salpetriger Säure bestehende Flüssigkeit legt den ausgezogen gezeichneten
Weg zurück. Sie dringt am unteren Teil durch die Löcher der Kohlenplatte 1 ein,
fließt durch die unteren Ausschnitte des Rahmens 2 ins Innere und steigt zwischen
der Kohlenplatte und der porösen Wandung 3 an, fließt durch die oberen Löcher der porösen
Wandung 3 aus und strömt durch die oberen Löcher des Rahmens 4 und der Kohlenplatte 5,
um zwischen dieser und der porösen Wandung 7 nach unten zu gelangen. Von hier aus gelangt die Flüssigkeit wiederum durch
die unteren Löcher der porösen Wandung 7 des Rahmens 8 und der Kohle 9, um dann
zwischen dieser und der folgenden porösen Wandung 11 emporzusteigen und von da
weiter durch diese und den Rahmen und die Kohlenplatte 13 usw. zu fließen.
Der durch die negative Flüssigkeit zurückgelegte Weg ist gestrichelt dargestellt. Sie
fließt quer zur positiven Flüssigkeit durch die benachbarten Zellen, und zwar durchfließt
sie die Kohle 1, den Rahmen 2 und die poröse Wandung 3 durch die linken Löcher und
geht zwischen der Wandung 3 und der Kohle 5 von vorn nach hinten. Die Flüssigkeit durchströmt
sodann die Kohle 5, den Rahmen 6 und die poröse Wandung 7, um zwischen dieser und der Kohle 9 wieder nach vorn zu
fließen usw. Wie ersichtlich, erfolgt auf diese Weise ein doppelter Umlauf in benachbarten
Zellen in senkrechter Richtung zueinander. In der Ausführungsform nach Fig. 2 wird
derselbe Umlauf erzielt, und zwar für die eine Flüssigkeit mittels Leitungskanäle e, die
voll ausgezogen sind, und für die andere Flüssigkeit durch Kanäle /, die gestrichelt
dargestellt sind. In diesem Ausführungsbeispiel sind die Elemente hintereinander geschaltet.
Die Kohlenplatten 5, 9 ... sind gleichzeitig positiv und negativ und besitzen eine isolierende Zwischenlage a. Die Endkohlen
können mit Sammelrinnen g versehen sein, die für den Zu- bzw. Abfluß der- beiden
Flüssigkeiten dienen. In der Ausführungsform nach Fig. 4 sind die Elemente parallel
geschaltet; die Kohlen besitzen dann immer nur eine Polarität. Die Zuführung der Flüssigkeit
erfolgt ebenfalls parallel, indem sie z. B. durch eine Leitung h zu- und durch eine
solche k abgeleitet wird.
Bei der iii Fig. 5 dargestellten Ausführungsform erfolgt die Zuführung der Flüssigkeit
ebenfalls parallel. Die Elemente dagegen sind hintereinander geschaltet. Infolgedessen besitzen
die dazwischenliegenden Kohlen doppelte Polarität und müssen daher mit einer isolierenden Zwischenlage versehen werden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Regenerierbares galvanisches Zweiflüssigkeitselement, das aus durch poröse Wandungen voneinander getrennten Abteilungen besteht, die durch Kanäle wechselweise verbunden und mit Kohlenelektroden ausgestattet sind, und in welchen zwei Lösungen eines oxydierenden und eines reduzierenden Stoffes in Schwefelsäure umlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß als oxydierende Flüssigkeit salpetrige Säure und als reduzierende Säure schweflige Säure verwendet wird.
- 2. Element nach Anspruch 1, dessen Kohlenelektroden aus dünnen Kohlenplatten mit zwischengelegten porösen, ebenfalls dünnen Platten bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß der für die Bildung der Abteilungen erforderliche Abstand zwisehen den Kohlenplatten und den zwischenliegenden Diaphragmen durch dünne Rahmen aus isolierendem Material gebildet wird, und daß sämtliche Platten und Rahmen mit derart sich deckenden öffnungen versehen sind, daß der Umlauf der beiden Flüssigkeiten in den betreffenden Abteilungen ohne Verwendung äußerer Kanäle stattfinden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209784C true DE209784C (de) |
Family
ID=471724
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT209784D Active DE209784C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209784C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4960229A (en) * | 1987-12-11 | 1990-10-02 | Kinergy Corporation | Vibratory type storage bin arrangement with internal baffling and low profile bottom |
-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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