DE2065103C3 - Verfahren und Extruderkopf zum Herstellen eines Verbundschlauches - Google Patents

Verfahren und Extruderkopf zum Herstellen eines Verbundschlauches

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DE2065103C3
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extruder head
tear
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Josef Hartmut 8090 Wasserburg Esterhammer
Kastulus 8050 Freising Utz
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Alkor Werk Karl Lissmann GmbH and Co KG
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solches Verfahren ist aus der US-PS 31 84 358 bekannt
Nach diesem Verfahren hergestellte Verbundschläuche und daraus hergestellte Säcke aus Kunststoff werden entweder durch Aufschneiden oder durch Abschneiden des Verschlusses oder durch Aufreißen längs einer vorbereiteten Perforationslinie geöffnet. Wegen der größeren Zähigkeit des Kunststoffes, beispielsweise im Vergleich zu Papier, nimmt das Aufreißen in allen Fällen verhältnismäßig viel Zeit und Kraft in Anspruch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in einen Verbundschlauch bei der Herstellung auf einfache Weise eine Aufreißeinrichtung einzubringen, mit der der Verbundschlauch leicht aufzureißen ist und die keine wesentliche Schwächung des Verbundschlauches bzw. eines daraus hergestellten Sackes, einer Haube oder dgl., zur Folge hat.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 vorgegangen.
Aus der US-PS 31 81 438 ist es bekannt, beim Herstellen einer Verbundbahn ein Aufreißband zwischen zwei Schichten mitzuführen und aus der Verbundbahn schlauchförmige Behälter zu erzeugen, welche mittels des Aufreißbandes aufgerissen werden können. Für das Mitführen eines aus einem reißfesten Werkstoff bestehenden Aufreißbandes während des Zusammenführens von Schichten wird deshalb Schutz nur in Verbindung mit dem Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 begehrt
Gegenüber dem aus der US-PS 31 81 438 bekannten Verfahren bringt das erfindungsgemäße Verfahren den Vorteil, daß in einem Arbeitsgang ein aufreißbarer Verbundschlauch gewonnen wird.
Der Begriff »Aufreißband« umfaßt auch Aufreißfaden
ίο und Aufreißdraht, beispielsweise aus Metall oder Glas.
Man wird das Aufreißband zum leichteren Aufreißen so legen, daß die Gesamtheit der außerhalb des Aufreißbandes liegenden Schichten wesentlich dicker ist als die Gesamtheit der innerhalb des Aufreißbandes liegenden Schichten. Das Aufreißband schneidet dann die äußeren Schichten durch und kann die dünneren inneren Schichten gleichsam mitnehmen, wenn dies erwünscht ist
Die Erfindung betrifft weiter einen Extruderkopf zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit den Konstruktionsmerkmalen gemäß Anspruch 2.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele eines Extruderkopfes nach der Erfindung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt des Extruderkopfes gemäß
:!5 dem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig.2 einen Ausschnitt des Extruderkopfes nach F i g. 1 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel und
Fig.3 einen Ausschnitt des Extruderkopfes nach F i g. 1 gemäß <Jem dritten Ausführungsbeispiel.
Μ Ein Extruderkopf 10 weist eine erste Ringdüse 12 für den Austritt einer Innenschicht 14 aus Polyäthylen und eine zweite Ringdüse 16 auf (F i g. 1). Die Ringdüse 16 ist an zusammenmündende Ringkanäle 18 und 20 angeschlossen, wobei der Ringkanal 18 ungeschäumtes Polyäthylen und der Ringkanal 20 geschäumtes Polyäthylen führt. Zwischen der Innenschicht 14 und der aus der Ringdüse 16 extrudierten Außenschicht 22 wird ein Aufreißband 28 eingeschossen, das durch einen Zuführkanal 26 des Extruderkopfes 10 läuft.
In dem zwei'en Ausführungsbeispiel nach Fig.2 werden eine Außenschicht 22 aus Polyamid und eine Innenschicht 14 aus Polyäthylen miteinander vereinigt. Zwischen die Schichten 22 und 14 wird durch einen Kanal 24 ein die Vereinigung begünstigendes reagierendes Gas, beispielsweise mit Ozon angereicherter Sauerstoff, eingeführt. Gleichzeitig wird durch den Zuführkanal 26 ein Aufreißband 28 eingeführt.
In dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 wird eine Zwischenschicht 30 aus Polyäthylen mit einer Außenschicht 22 aus Polyäthylenschaum vereinigt, während innerhalb der Schichten 30 und 22 eine Innenschicht 14 aus Polyäthylen extrudiert wird, die nicht auf der Zwischenschicht 30 haftet. Zwischen die Schichten 30 und 22 wird ein drahtförmiges Aufreißband 28 durch
5:> den Zuführkanal 26 eingeführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen eines Verbundschlauches aus mehreren miteinander verbundenen Schichten aus thermoplastischen Kunststoffen, bei dem die Kunststoffe plastifiziert, konzentrisch zusammengeführt und zu dem Verbundschlauch abgekühlt werden, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein aus einem reißfesten Werkstoff bestehendes Aufreißband während des Zusammenführens zwischen zwei der Schichten mitgeführt wird.
2. Extruderkopf zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zwischen zwei aufeinanderfolgenden Ringdüsen (12, 16) angeordneten Zuführkanal (26) für ein Aufreißband (28) und eine dem Zuführkanal (26) vorgeschaltete, innerhalb oder außerhalb des Extruderkopfes (10) untergebrachte Vorratsspule für das Aufreißband (28).
DE2065103A 1970-08-03 1970-08-03 Verfahren und Extruderkopf zum Herstellen eines Verbundschlauches Expired DE2065103C3 (de)

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DE2065103A1 DE2065103A1 (en) 1972-08-31
DE2065103B2 DE2065103B2 (de) 1979-03-29
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DE4225011B4 (de) * 1992-07-29 2005-12-15 Uponor Innovation Ab Vorrichtung zum Herstellen eines Metall-Kunststoff-Verbundrohres

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DE2065103B2 (de) 1979-03-29
DE2065103A1 (en) 1972-08-31

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