DE203173C - - Google Patents

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DE203173C
DE203173C DENDAT203173D DE203173DA DE203173C DE 203173 C DE203173 C DE 203173C DE NDAT203173 D DENDAT203173 D DE NDAT203173D DE 203173D A DE203173D A DE 203173DA DE 203173 C DE203173 C DE 203173C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03BMACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS
    • F03B3/00Machines or engines of reaction type; Parts or details peculiar thereto
    • F03B3/12Blades; Blade-carrying rotors
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/20Hydro energy

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydraulic Turbines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 203173 — KLASSE 880. GRUPPE
NILS BAASHUUS in KRISTIANIA.
Turbinenlaufrad. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Turbinenausführung, mittels welcher das Treibmittel (Wasser, Dampf, Gas) bei wechselnder Füllung der Turbine besonders gut ausgenutzt werden soll.
Fig: ι zeigt einen Schnitt durch ein Laufrad einer Achsialturbine, worin a a die äußere, i i die innere Begrenzung der Schaufeln ist. Die dazugehörigen Halbmesser sind ra und ^.
ίο Wickelt man den'Verlauf der Schaufeln in den Zylinderflächen α α und i i in die Zeichenebene ab, so kommt die Schaufelung zum Vorschein (Fig. 2). Die Schaufelschnitte längs α α und i i der Fig. ι sind in a-a und i-i der
iS Fig. 2 in dieser Weise dargestellt, woraus auch die lichten Austrittsweiten wa und w, an der äußeren und inneren Begrenzung hervorgehen. Die Winkel ga und gv sind die Austrittswinkel, welche die Abfluß Verluste bestimmen. Die Änderung der lichten Austrittsweiten mit den Halbmessern der Austrittskante ist in der Fig. 3 dargestellt, wo die Breite b der Schaufel als Länge und .die lichten Austrittsweiten als Höhen aufgetragen sind. Es ist aus Fig. 3 ersichtlich, daß die lichten Austrittsweiten mit wachsendem Halbmesser zunehmen, wie es bei Turbinen nach bisher bekannter Ausführung der Fall ist.
Nach dieser Erfindung werden durch die Bemessung der Austrittswinkel ga' und g,·' die lichten Austrittsweiten derart gestaltet, daß sie mit wachsendem Halbmesser ständig abnehmen, also nach Fig. 4 ausgeführt sind, wo a-a und i-i die abgewickelten Schaufelschnitte längs α α und ii der Fig. ι und wj und w/ die neuen lichten Austrittsweiten sind. Die 45
zugehörige Abnahme dieser Austrittsweiten mit der Zunahme der Halbmesser der Austrittskante ist aus Fig. 5 ersichtlich.
Daß eine solche Bemessung der lichten Austrittsweiten möglich ist, geht aus der Betrachtung hervor, daß die lichte Austrittsweite das Vielfache ist aus der Teilung ta und i,- (Fig. 2) und dem Sinus des Winkels ga bzw. gv, also im allgemeinen Wx = tx· sin gx ist. Für diese Betrachtung kann von dem Einfluß der endlichen Dicke der Schaufeln abgesehen werden. In diesem Ausdruck ist bei gegebener Schaufelzahl die Größe tx als gegeben zu betrachten, und es können je nach dem Erfordernis dem Winkel gx verschiedene Werte gegeben werden. In bewußter Weise werden nun nach dieser Erfindung den Winkeln gx solche Werte gegeben, daß die lichte Austrittsweite am äußeren Umfang wa' kleiner ausfällt als diejenige am inneren Umfang Wi, und daß die lichten Austrittsweiten mit abnehmendem Halbmesser ständig zunehmen.
Der an der Achsialturbine gezeigte Grundsatz der Bemessung der Schaufelwinkel derart, daß die lichten Austrittsweiten mit wachsendem Halbmesser abnehmen, kann auch bei Radialturbinen verwendet werden. Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch ein Laufrad einer solchen Turbine, worin α α die äußere, * i die innere Begrenzung der Schaufeln · ist. Die Äustrittskante ist mit b und einer ihrer mittleren Punkte mit m bezeichnet. In Fig. 7 ist die Austrittskante in die Zeichenebene als eine gerade Linie abgewickelt und als Grundlinie einer Liniendarstellung benutzt, die derjenigen in Fig. 3 und 5 ähnlich ist. Als Höhen sind

Claims (1)

  1. die zugehörigen lichten Austrittsweiten aufgetragen. Die Kurven I, II, III und IV zeigen die bis jetzt verwendeten Änderungen der Austrittsweiten längs der Austrittskante.
    *5 Kurve I zeigt, daß die Austrittsweite von außen (bei a) nach innen (bei i) abnimmt. Kurve II zeigt, daß sie längs der Austrittskante gleichbleibend gemacht wird. Kurve III zeigt, daß sie sowohl von außen wie von
    ίο innen nach der Mitte zu (bei m) abnimmt.
    Kurve IV zeigt, daß sie sowohl von außen wie von innen nach der Mitte zu zunimmt.
    Nach der vorliegenden Erfindung werden
    die lichten Austrittsweiten durch die Bemessung der Austrittswinkel so gestaltet, daß sie von außen nach innen ständig zunehmen, wie die drei Kurven der Fig. 8 dieses zeigen. Die Möglichkeit dieser Gestaltung geht aus dem über Achsialturbinen Gesagten hervor.
    Durch eine derartige Verteilung des Austrittsquerschnittes wird erreicht, daß das Treibmittel bei verringerter Füllung der Turbine besonders gut ausgenutzt wird, weil bei verringerter Füllung infolge der Abnahme des Spaltüberdruckes der wachsende Einfluß der Fliehkraft das Treibmittel zum überwiegenden Austreten an den von der Drehachse am meisten entfernten Stellen der Austrittskante, also zu den Stellen nach α hin, zwingt. An diesen Stellen sind nun durch die Wahl der Austrittswinkel die lichten Austrittsweiten kleiner als bei Laufrädern nach den bisher bekannten Ausführungen. Dadurch wird bezweckt, daß die Austrittsverluste an diesen Stellen kleiner ausfallen, und, da bei verringerter Füllung sich der Austritt hauptsächlich in diesem Gebiet (nach α hin) abspielt, daß Laufräder nach diesem Patent innerhalb sehr weiter Geschwindigkeits- und Füllungsgrenzen einen besseren Wirkungsgrad geben als Laufräder nach den bisher bekannten Ausführungen.
    Ρλ τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c Ii:
    Turbinenlaufrad, dadurch gekennzeichnet, daß die lichten Austrittsweiten mit wachsendem Halbmesser ständig abnehmen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261090B (de) * 1964-11-14 1968-02-08 Voith Gmbh J M Laufrad fuer Francisturbinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1261090B (de) * 1964-11-14 1968-02-08 Voith Gmbh J M Laufrad fuer Francisturbinen

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