DE20205874U1 - Schutzsohle und Schuhwerk - Google Patents

Schutzsohle und Schuhwerk

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    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
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    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
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    • A43B13/36Easily-exchangeable soles
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Dieter Grabarits
Patrik Grabarits
Riedhofstraße 8-10
88410 Bad Wurzach
Schutzsohle und Schuhwerk
Die Erfindung betrifft eine Schutzsohle und ein Schuhwerk.
Es ist üblich, beim Betreten von Innenräumen eines Gebäudes, wie Wohnungen, Turnhallen, etc., die Schuhe zum Schutz vor Verschmutzung oder Beschädigung des Bodenbelags, wie von Teppichen, Parkett oder dergleichen, auszuziehen. Dies ist vor allem bei hochgeschnürten Schuhen sehr lästig.
Insbesondere bei dem Empfang von Besuchern ruft die Aufforderung an die Besucher zum Ausziehen der Schuhe sehr oft eine peinliche Situation hervor. Ferner können die von den Schuhen entledigten Füße einen unangenehmen Geruch abgeben, wobei auch zu berücksichtigen ist, daß Füße ohne Schuhwerkschutz sehr leicht auskühlen können und verletzungsanfällig sind.
Es ist vor allem in der Handwerksbranche bekannt, die bei der Ausübung der Handwerkstätigkeit in Wohngebäuden verpflichtend zu tragenden Werkschuhe durch eine Schutzfolie vollständig zu umhüllen. Diese Schutzfolien können sehr leicht zerreißen, wodurch Schmutz aus dem Folienschutz austreten kann. Außerdem ist das Anbringen der Schutzfolien um das Schuhwerk herum sehr umständlich. Ferner fördert die vollständige Umhüllung des Schuhwerks das Transpirieren des Fußes.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Boden-Schutzmaßnahme für ein Schuhwerk zu schaffen, mit welcher das Betreten von Innenräumen möglich ist, ohne das Schuhwerk ausziehen zu müssen, wobei die Schutzmaßnahme einfach realisierbar sein und die Fußkultur nicht beeinträchtigen soll.
Diese Aufgabe wird durch Anspruch 1 gelöst. Danach ist eine Schutzsohle zum Aufbringen auf eine Lauffläche eines Schuhwerks vorgesehen. Die Schutzsohle besteht aus einer Trägerlage, die zumindest teilweise die Lauffläche des Schuhwerks abdecken kann und ein Haftmittel umfaßt, das die Schutzsohle an der Lauffläche des Schuhwerks hält. Die Schutzsohle stellt also eine stets zwischen dem zu schützenden Boden und dem Schuhwerk liegende Schutzschicht dar, so daß eine ggf. schmutzige Lauffläche des Schuhwerks nicht in direkten Kontakt mit dem zu schützenden Boden kommt. Das erfindungsgemäße Haftmittel der Schutzsohle gewährleistet ein einfaches Anbringen der Schutzsohle an. der Lauffläche des Schuhwerks und verändert ferner nicht die lokalen Bedingungen der den Fuß umgebenden Umgebung.
Die Erfindung sieht vorzugsweise vor, eine Klebschicht auf einer der Lauffläche zuzuwendenden Seite der Schutzsohle auzubringen. Die Hafteigenschaft der Schuhsohle kann insbesondere auch dadurch realisiert sein, daß die Trägerlage mit einem Haftmedium imprägniert ist. Ferner kann auch die haftende Verbindung zwischen der Schutzsohle und der Lauffläche des Schuhwerks über Saugnäpfe realisiert werden, die auf der der Lauffläche zuzuwendenden Seite der Schutzsohle vorzusehen sind.
Insbesondere kann die der Lauffläche zuzuwendende Seite der Schutzsohle nur an einem Mittelbereich mit einem Haftmittel versehen sein, während ein den Mittelbereich umgebender Randbereich haftmittelfrei bleibt. Auf diese Weise wird ein Verschmutzen der Schutzsohle beispielsweise durch Staub, der an dem Haftmittel hängenbleiben könnte, vermieden.
Die Schutzsohle kann jede beliebige Form aufweisen. Vorzugsweise sollte die Trägerlage die Lauffläche größtenteils abdecken. Besonders bevorzugt ist eine Trägerlage dann dimensioniert, wenn sie die gesamte Lauffläche von der Trägerlage abdeckt.
In einer weiteren bevorzugten Ausführung der Schutzsohle ist die Trägerlage absichtlich größer als die Lauffläche des Schuhwerks ausgeführt. Insbesondere der über die Lauffläche vorstehende Abschnitt der Trägerlage kann zur Seitenwand des Schuhwerks angehoben werden. Hierfür sieht die Erfindung vorzugsweise vor, daß die Schutzsohle eine oder mehrere Sollknick- oder -faltlinien zum Anheben, Abknicken oder Umfalten des über die Lauffläche des Schuhwerks vorstehenden Abschnitts der Schutzsohle umfaßt. Auf diese Weise erweitert sich die Schutzeigenschaft der Schutzsohlen dahingehend, daß Schmutzreste an den Seitenwänden des Schuhwerks von der Schutzsohle mit aufgefangen werden. Damit die Schutzsohle an unterschiedlich große Schuhwerke anpaßbar ist, kann die Schutzsohle vorzugsweise eine rechteckige oder ovale Form aufweisen, wobei die gesamte der Lauffläche zuzuwendende Seite der Schutzsohle mit einer Klebschicht versehen ist. Beim Anheben des überstehenden Abschnitts der Schutzsohlen wirkt das an der der Lauffläche zuzuwendenden Seite befindliche Haftmittel mit der Seitenwand des Schuhwerks zusammen.
Vorzugsweise ist die Schutzsohle bereits schalenartig ausgebildet, so daß ein Anheben eines über die Lauffläche des Schuhwerks vorstehenden Abschnitts der Schuhsohle nicht mehr notwendig ist. Zudem braucht der senkrecht zur Lauffläche liegende Abschnitt der schalenartigen Schutzsohle nicht mit einem Haftmittel versehen sein. Vorzugsweise ist die schalenartige Schutzsohle derart groß bemessen, daß im wesentlichen alle üblichen Schuhwerksgrößen in die schalenartige Schutzsohle eingepaßt werden können.
Vorzugsweise ist die Trägerlage aus einem Vliesstoff, einem Fasermaterial, insbesondere Papier, Pappe oder dergleichen, aus einem Textilstoff, wie einem Gewebe, Gewirke, einer Strickware oder dergleichen, oder durch einen Kunststoffilm, durch eine Gummifolie oder dergleichen gebildet.
Insbesondere weist die erfindungsgemäße Schutzsohle eine abziehbare Schutzschicht auf, welche die der Lauffläche zuzuwendende Seite der Schutzsohle vor dem Einsatz der Schutzsohle abdeckt. Wird die Schutzsohle verwendet, wird die Schutzschicht abgezogen und die der Lauffläche zuzuwendende Seite der Schutzsohle wird mit der Lauffläche des Schuhwerks unter Aufbringen eines gewissen Drucks in Kontakt gebracht.
Vorzugsweise ist das Haftmittel derart gewählt, daß die Schutzsohle von der Lauffläche des Schuhwerks abziehbar ist. Somit kann nach Verlassen des Gebäudes mit dem zu schützenden Fußboden die Schutzsohle von dem Schuhwerk abgelöst werden. Für eine mehrmalige Benutzung der Schutzsohle ist vorzugsweise das Haftmittel so ausgelegt, daß nach einem Abziehen der Schutzsohle von einer Lauffläche die Haftmittelwirkung noch so stark ist, daß die Schutzsohle zur Wiederverwendung erneut an eine Lauffläche aufgebracht werden kann.
Die Schutzsohle kann somit schnell und mühelos an die Schuhlohle des Schuhwerks einer Person angeheftet werden und ermöglicht unter Aufrechterhaltung hygienischer Bedingungen das schonende, verschutzungsfreie Betreten von Gebäuden und darin verlegten Fußböden oder Teppichen, ohne daß das von der betreffenden Person getragene Schuhwerk in direkten Kontakt mit dem betretenen Boden kommt und von den Füßen entfernt oder durch andere umständliche Schutzmaßnahmen ganz oder teilweise umhüllt werden muß. Darüber hinaus ist die Schutzsohle durch geeignete Materialauswahl und/oder Profilierung rutschfest ausgerüstet.
Ferner betrifft die Erfindung ein Schuhwerk, an dem die erfindungsgemäße, oben beschriebene Schutzsohle angebracht ist.
Weitere Eigenschaften, Vorteile und Merkmale der Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausfuhrungsbeispiels anhand der beiliegenden Zeichnung deutlich, die eine Schutzsohle im Querschnitt darstellt.
Die in der Figur dargestellte Schutzsohle 1 umfaßt eine Trägerlage 3 mit einer der nicht dargestellten Lauffläche eines Schuhwerks zuzuwendenden Seite 5 und einer gegenüberliegenden, dem Boden (nicht dargestellt) zugewandten Seite 7. Auf der der Lauffläche zuzuwendenden Seite 5 ist eine Klebschicht 9 vorgesehen, welche auf der gesamten Seite 5 der Schutzsohle 1 verteilt ist. Auf der Klebschicht 9 ist eine dünne Folie 11 als Schutzschicht vorgesehen, die erst kurz vor dem Anbringen der Schutzsohle an der Lauffläche des Schuhwerks abgezogen wird.
Die in der vorstehenden Beschreibung, in den Zeichnungen sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausfuhrungsformen von Bedeutung sein

Claims (16)

1. Schutzsohle zum Aufbringen auf eine Lauffläche eines Schuhwerks umfassend eine Trägerlage (3), die mit einem Haftmittel versehen ist, das die Trägerlage der Schutzsohle (1) an der Lauffläche hält, und dazu ausgelegt ist, die Lauffläche zumindest teilweise abzudecken.
2. Schutzsohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Haftmittel durch eine an einer der Lauffläche zuzuwendenden Seite der Trägerfläche (3) vorgesehene Klebschicht (9) gebildet ist.
3. Schutzsohle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlage (3) mit einem Haftmedium imprägniert ist.
4. Schutzsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Haftmittel durch an einer der Lauffläche zuzuwendenden Seite (5) der Trägerfläche (3) angeordnete Saugnäpfe gebildet ist.
5. Schutzsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Lauffläche zuzuwendenden Seite (5) der Trägerfläche (3) einen Mittelbereich, der mit einem Haftmittel versehen ist, und einen Randbereich aufweist, der den Mittelbereich umgibt und frei von dem Haftmittel ist.
6. Schutzsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlage (3) so dimensioniert ist, daß die Lauffläche größtenteils von der Trägerlage (3) abdeckbar ist.
7. Schutzsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlage (3) so dimensioniert ist, daß die gesamte Lauffläche von der Trägerlage (3) abdeckbar ist.
8. Schutzsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlage (3) über die Lauffläche vorsteht.
9. Schutzsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlage (3) rechteckig oder oval gebildet ist oder die Form einer Schuheinlage aufweist.
10. Schutzsohle nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der über die Lauffläche vorstehende Abschnitt der Trägerlage (3) zur Seitenwand einer Sohle (1) des Schuhwerks anhebbar ist.
11. Schutzsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 5 oder 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlage (3) schalenartig ausgebildet ist, insbesondere eine an das Schuhwerk angepaßte Schalenform aufweist.
12. Schutzsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerlage (3) aus einem Vliesstoff, einem Fasermaterial, insbesondere Papier, Pappe oder dergleichen, aus einem textilen Stoff, wie einem Gewebe, Gewirke, Strickware oder dergleichen, aus einem non-woven-Vlies oder dergleichen oder durch einen Kunststoffilm, durch eine Gummifolie oder dergleichen gebildet ist.
13. Schutzsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine abziehbare Schutzschicht (11) vorgesehen ist, welche eine der Lauffläche zuwendende Seite (5) der Schutzsohle (1) abdeckt.
14. Schutzsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Haftmittel derart ausgelegt ist, daß die Schutzsohle (1) von der Lauffläche des Schuhwerks abziehbar ist.
15. Schutzsohle nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Haftmittel derart ausgelegt ist, daß nach dem Abziehen der Schutzsohle (1) von einer Lauffläche die Haftmittelwirkung erhalten bleibt.
16. Schuhwerk umfassend eine Schuhsohle (1) mit einer Lauffläche und eine nach einem der Ansprüche 1 bis 15 gebildete Schutzsohle (1), die an der Lauffläche haftend angebracht ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202009004824U1 (de) 2009-05-18 2009-07-16 Grabarits, Dieter Schutzsohle zum Aufbringen auf die Lauffläche eines Schuhwerks
ITCH20090005A1 (it) * 2009-03-04 2010-09-05 Angelo Nello D Procedimento e sistema calzabile a diretto contatto con la suola delle scarpe
DE102009025825A1 (de) 2009-05-18 2010-11-25 Dieter Grabarits Schutzsohle zum Aufbringen auf die Lauffläche eines Schuhwerks
US11344082B1 (en) 2021-06-21 2022-05-31 SoleScreens LLC Shoe sole cover

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DE102009025825A1 (de) 2009-05-18 2010-11-25 Dieter Grabarits Schutzsohle zum Aufbringen auf die Lauffläche eines Schuhwerks
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