DE202017103341U1 - Ventilationsanlage - Google Patents

Ventilationsanlage Download PDF

Info

Publication number
DE202017103341U1
DE202017103341U1 DE202017103341.4U DE202017103341U DE202017103341U1 DE 202017103341 U1 DE202017103341 U1 DE 202017103341U1 DE 202017103341 U DE202017103341 U DE 202017103341U DE 202017103341 U1 DE202017103341 U1 DE 202017103341U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ventilation
module
ventilation device
ventilation duct
devices
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DE202017103341.4U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Blauberg Ventilatoren GmbH
Original Assignee
Blauberg Ventilatoren GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blauberg Ventilatoren GmbH filed Critical Blauberg Ventilatoren GmbH
Priority to DE202017103341.4U priority Critical patent/DE202017103341U1/de
Publication of DE202017103341U1 publication Critical patent/DE202017103341U1/de
Active legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Images

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/007Ventilation with forced flow
    • F24F7/013Ventilation with forced flow using wall or window fans, displacing air through the wall or window
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/003Ventilation in combination with air cleaning
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F13/00Details common to, or for air-conditioning, air-humidification, ventilation or use of air currents for screening
    • F24F13/28Arrangement or mounting of filters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F2007/0025Ventilation using vent ports in a wall
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F2007/005Cyclic ventilation, e.g. alternating air supply volume or reversing flow direction

Abstract

Lüftungsvorrichtung, umfassend – eine äußere Kappe (1), – ein inneres Modul (2), – wobei die äußere Kappe (1) und das innere Modul (2) so ausgebildet sind, dass sie mittels eines Lüftungskanals (3) miteinander verbindbar sind, wobei die äußere Kappe (1) bei Verwendung der Vorrichtung an der Seite der äußeren Umgebung und das innere Modul (2) an der Seite der inneren Umgebung mit dem Lüftungskanal (3) verbunden ist, – einen Umkehrlüfter (4) mit einem Elektromotor, der in dem Lüftungskanal (3) angeordnet ist, – wenigstens einen Luftfilter (5), – ein elektrisches Steuerungsmodul (12), das in dem inneren Modul (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass – das innere Modul (2) einen vorderen Deckel (6) aufweist, dessen einer Teil (7) unbeweglich und der andere Teil (8) beweglich ist, wobei der bewegliche Teil (8) des vorderen Deckels (6) kontinuierlich ausgebildet ist und mittels Drehung um einen vorgegebenen Winkel um eine Achse (9) geöffnet werden kann, die parallel zu der Grenze (17), die den beweglichen und den unbeweglichen Teil (7, 8) des vorderen Deckels (6) trennt, und senkrecht zu der Achse des Lüftungskanals (3) verläuft, – der Lüftungskanal (3) zusätzlich ein inneres Gehäuse (10) umfasst, in dem ein Umkehrlüfter (4) mit einem Elektromotor und wenigstens ein Luftfilter (5) angeordnet sind, wobei das innere Gehäuse (10) so ausgebildet ist, dass es von dem Lüftungskanal (3) abgetrennt werden kann, – der vordere Deckel (6) so ausgebildet ist, dass er von dem inneren Modul (2) getrennt werden kann, wobei ein Zugang zu dem inneren Gehäuse (10) durch das innere Modul (2) gebildet wird, – das elektrische Steuerungsmodul (12) funktional mittels einer drahtlosen Verbindung mit einer Steuerungseinrichtung (14) verbunden ist, um einen Betriebsmodus der Lüftungsvorrichtung einzurichten oder auszuwählen.

Description

  • Das Gebrauchsmuster betrifft eine Lüftungsanlage, insbesondere umkehrbare Zuluft-Abluft-Vorrichtungen, und kann für eine Vorrichtung in Räumen zum allgemeinen und besonderen Gebrauch verwendet werden. Die Lüftungsvorrichtung ist kompakt, braucht keine Installation von Luftleitungen und ist für unterschiedliche Klimazonen und Nutzungsbedingungen geeignet.
  • Aus dem Stand der Technik sind viele unterschiedliche technische Lösungen sowie unterschiedliche Formen und Konstruktionen bekannt, die für eine natürliche Lüftung von Wohn- und anderen Räumen vorgesehen sind.
  • Die Veranlassung zur Suche nach optimalen Lösungen für Lüftungssysteme ist das Bemühen, Räume so zu bauen, dass sie eine maximale Energieeinsparung im Gebäude ermöglichen. Eine Erhöhung des Energieeinsparungskoeffizienten des Gebäudes führt jedoch zu einer proportionalen Verringerung der Selbstregulierung des Klimas in dem Raum.
  • Mit anderen Worten geschieht in solchen Räumen aufgrund der Verwendung einer Zentralheizung und des Betriebs einer erheblichen Zahl von Haushaltsgeräten und anderer moderner technischer Faktoren eine erhebliche Austrocknung der Luft im Raum, wodurch günstige Umstände zur Entstehung allergischer Erkrankungen, Erkrankungen der Atemwege oder deren Verschlimmerung geschaffen werden.
  • In der Frühlings- und Sommerzeit leiten energiesparende Gebäude die erhöhte Feuchtigkeit der Luft schlecht ab, was die natürliche Luftzirkulation im Innenraum erhöht, wodurch günstige Umstände für die Entwicklung von Pilzen und schädlichen Mikroorganismen geschaffen werden.
  • Grundsätzlich geschieht eine Belüftung durch das Öffnen von Fenstern, wodurch eine natürliche Luftzirkulation im Inneren des Raums ermöglicht wird. Jedoch schafft eine Belüftung nur durch Öffnen der Fenster viele Unannehmlichkeiten. Insbesondere im Winter verursacht ein geöffnetes Fenster durch seine große Fläche eine erhebliche Abkühlung des Raums, während es ihn im Sommer erwärmt, was zu erheblichen Energiekosten führt, um annehmbare und behagliche Bedingungen zum Arbeiten und Wohnen zu schaffen. Daher wird seit geraumer Zeit an der Schaffung von Belüftungssystemen gearbeitet.
  • Aus der RU 91412 ist eine Lüftungsvorrichtung bekannt, die für eine Anordnung in der Wand eines Raums vorgesehen ist. Die Lüftungsvorrichtung umfasst einen schallisolierenden, zylindrisch ausgebildeten Lüftungskanal, in dem Kanal sind ein Lüfter mit einem Elektromotor und wenigstens ein Filter angeordnet. Auf beiden Stirnseiten des Lüftungskanals sind Lüftungsgitter angeordnet. Zusätzlich kann die Lüftungsvorrichtung mit einem Rekuperator versehen sein. Um die Betriebsparameter der Vorrichtung regeln zu können, kann sie mit einem System zur mechanischen Steuerung, einer Fernsteuerung oder einer automatischen elektrischen Steuerung versehen sein.
  • Es ist eine Lüftungsvorrichtung „inVENTer iV12-Smart” der Firma inVENTer GmbH bekannt, die auf der Website http://www.inventer.eu/products/inventer-ventilationsystems/inventer-iv12-smart vorgestellt wird und die einen Lüftungskanal, ein Außengitter und eine innere Einheit umfasst. Die Lüftungsvorrichtung ist kompakt und für eine Montage in der Wand eines Raums vorgesehen. Der Lüftungskanal verbindet den Raum mit der äußeren Umgebung, wobei sich das Gitter außerhalb und die innere Einheit innerhalb des Raums befindet. In dem Lüftungskanal sind ein axialer Umkehrlüfter mit einem Elektromotor, wenigstens ein Filter, ein Rekuperator und ein Schalldämpfer angeordnet. Die innere Einheit ist als dreidimensionales Gehäuse ausgebildet, in dem sich ein elektrisches Modul zur Steuerung der Vorrichtung befindet.
  • Aus der CN 202338980 ist eine Lüftungsvorrichtung bekannt, die den nächstgelegenen Stand der Technik bildet und die einen Lüftungskanal umfasst, der ein äußeres Gitter und ein inneres Modul mit einer luftdurchlässigen Vorderplatte verbindet. Die Lüftungsvorrichtung ist in einer Öffnung der Wand des Raums angeordnet, der einer Lüftung unterzogen werden soll. Der Lüftungskanal verbindet den Raum mit der äußeren Umgebung, wobei das äußere luftdurchlässige Gitter zur äußeren Umgebung geöffnet ist, während das innere luftdurchlässige Modul zur inneren Umgebung geöffnet ist. In dem Lüftungskanal sind nacheinander ein axialer Umkehrlüfter mit einem Elektromotor, ein Rekuperator und ein Filter angeordnet. Über dem Lüfter und dem Rekuperator ist ein Schalldämpfer angeordnet. Zusätzlich kann vor dem Lüfter auch ein Filter angeordnet sein. Um die Betriebsparameter der Vorrichtung regeln zu können, kann sie mit einem System zur mechanischen Steuerung, einer Fernsteuerung oder einer automatischen elektronischen Steuerung versehen sein.
  • Ein Nachteil des nächstgelegenen Stands der Technik liegt in der ständigen Luftdurchlässigkeit des äußeren und des inneren Gitters, was zu einem Wärmeverlust in ausgeschaltetem Zustand führt. Ein weiterer Nachteil dieser Lösung ist die Anordnung einzelner Elemente des axialen Umkehrlüfters, des Rekuperators und der Filter unmittelbar in dem Lüftungskanal, was dazu führt, dass sie bei Reparatur- und Wartungsarbeiten schwer zugänglich sind.
  • Die Grundelemente der Lüftungsvorrichtung sind ein Lüfter mit einem Elektromotor, weil sie fast durchgehend laufen. In einer Notsituation oder bei einer Störung des Elektromotors muss ein bequemer und freier Zugang zu diesem vorhanden sein. Auch die Filter verschmutzen bei langer Nutzung, sie müssen gewechselt oder gereinigt werden, und entsprechend muss ein bequemer und leichter Zugang zu ihnen vorhanden sein.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lüftungsvorrichtung, bei der in ausgeschaltetem Zustand eine wirksame Wärmeisolation zwischen der Umgebung auf beiden Seiten der Vorrichtung, ein minimaler Energieaufwand während des Betriebs der Lüftungsvorrichtung sowie ein bequemer Zugang zu der Vorrichtung während Reparatur- und Wartungsarbeiten gewährleistet sind.
  • Die Aufgabe wird durch eine Lüftungsvorrichtung und ein System zur Lüftung gemäß den unabhängigen Ansprüchen 1 und 18 gelöst. Die vorteilhaftesten Ausführungsformen der Lüftungsvorrichtung und des Systems zur Lüftung sind in den abhängigen Ansprüchen des Gebrauchsmusters dargelegt.
  • Das innere Modul der Lüftungsvorrichtung hat einen vorderen Deckel, dessen einer Teil unbeweglich und der andere Teil beweglich ist, wobei der bewegliche Teil des vorderen Deckels massiv ausgebildet ist und durch Drehen um einen vorgegebenen Winkel um eine Achse geöffnet werden kann, die parallel zu der Grenze, die den beweglichen und den unbeweglichen Teil des vorderen Deckels trennt, und senkrecht zu der Achse des Lüftungskanals verläuft. Der so ausgebildete vordere Deckel ermöglicht in ausgeschaltetem Zustand der Lüftungsvorrichtung eine wirksame Wärmeisolierung der Umgebungsluft auf beiden Seiten der Vorrichtung durch einen dichten Abschluss des vorderen Deckels. Beim Einschalten der Lüftungsvorrichtung wird der Deckel mittels Drehung um den vorgegebenen Winkel geöffnet, wodurch ein Durchgang eines Luftstroms durch den Kanal, der von dem Gehäuse der Lüftungsvorrichtung und dem von diesem maximal vorstehenden Rand des beweglichen Teils des vorderen Deckels gebildet wird, praktisch in laminarem Modus ermöglicht wird, das heißt mit minimalem aerodynamischem Widerstand. Dadurch wird die Last auf dem Lüfter minimiert und folglich die erforderliche Leistung des Lüfters verringert. Außerdem kann im Fall einer Verwendung einer Ozonisierungseinrichtung oder eines Ionisators in der Lüftungsvorrichtung durch diese Maßnahme die Effizienz des Durchflusses der Moleküle in die innere Umgebung bei minimalen Verlusten erhöht werden, da die Reaktion der Ozonisierung leicht umkehrbar ist. Das Gleiche gilt für ionisierende Moleküle, falls ein Ionisator verwendet wird.
  • Die Ausbildung der Vorderplatte mit der Möglichkeit ihrer Abtrennung von dem inneren Modul unter Bildung eines Zugangs zu dem inneren Gehäuse durch das innere Modul ermöglicht einen bequemen Zugang zu dem Lüftungskanal während Reparatur- oder Wartungsarbeiten. Außerdem umfasst der Lüftungskanal der erfindungsgemäßen Lüftungsvorrichtung zusätzlich ein inneres Gehäuse, in dem der umkehrbare Lüfter mit dem Elektromotor und wenigstens ein Luftfilter angeordnet sind, wobei das innere Gehäuse so ausgebildet ist, dass es von dem Lüftungskanal abgetrennt werden kann, was einen einfachen und schnellen Zugang zu dem inneren Gehäuse und entsprechend zu darin enthaltenen Elementen der Lüftungsvorrichtung ermöglicht. Die funktionale Verbindung des elektrischen Steuerungsmoduls mittels einer drahtlosen Verbindung mit der Steuerungseinrichtung ermöglicht es, aus der Ferne einen Funktionsmodus der Lüftungsvorrichtung einzurichten oder auszuwählen, während in dem Fall, wenn mehrere Lüftungsvorrichtungen verwendet werden, eine einzige Steuerungsvorrichtung des Lüftungssystems, die funktional über eine drahtlose Verbindung mit dem elektrischen Steuerungsmodul wenigstens einer der Lüftungsvorrichtungen verbunden ist, eine synchrone Steuerung der Betriebsmodi der Lüftungsvorrichtungen als ein einziges Lüftungssystem ermöglicht.
  • Die Installation von Dichtungen über dem inneren Gehäuse an seinen Stirnseiten in Nuten ermöglicht eine wirksame Isolierung des inneren Gehäuses, das aus dem Lüftungskanal herausnehmbar ist, gegen unerwünschte Leckagen des Luftstroms.
  • Die Achsen des Umkehrlüfters und des Lüftungskanals können miteinander kongruent ausgebildet sein, was eine einfache Installation des Umkehrlüfters in dem Lüftungskanal bei größtmöglicher Geradlinigkeit des von dem Lüfter in Bewegung gesetzten Luftstroms ermöglicht.
  • Gemäß einer der Ausführungsformen der Erfindung umfasst der Lüftungskanal zusätzlich einen Rekuperator, der die Funktion eines Wärmetauschers zwischen der äußeren und der inneren Umgebung erfüllt.
  • In der Lüftungsvorrichtung kann das innere Gehäuse aus einzelnen Teilen des Gehäuses bestehen, die so ausgebildet sind, dass sie lösbar miteinander verbunden werden können. Das ermöglicht einen bequemen Zugang zu einem beliebigen Teil des inneren Gehäuses und ermöglicht auch eine Erweiterung der Möglichkeiten des Austauschs von Teilen des inneren Gehäuses abhängig von den erforderlichen Komponenten für die Lüftungsvorrichtung.
  • In der Lüftungsvorrichtung kann das innere Gehäuse eine Einrichtung für eine bequeme Trennung von dem Lüftungskanal umfassen.
  • In der Lüftungsvorrichtung kann das innere Gehäuse Positionierungseinrichtungen für eine Installation in dem Lüftungskanal umfassen.
  • Zusätzlich kann in der Lüftungsvorrichtung das innere Gehäuse einen Temperatursensor umfassen, der an das elektrische Steuerungsmodul angeschlossen ist, für eine regelmäßige Kontrolle der Temperatur des Abluft- und des Zuluftstroms.
  • In der Lüftungsvorrichtung kann zusätzlich in dem inneren Gehäuse eine Ozonisierungseinrichtung angeordnet sein.
  • In der Lüftungsvorrichtung kann der Lüfter an einem elastischen Ring zur Dämpfung der Eigenschwingungen angeordnet sein.
  • In der Lüftungsvorrichtung kann über dem Rekuperator ein wärmeisolierendes Material angeordnet sein.
  • In der Lüftungsvorrichtung kann das innere Modul ein Gehäuse umfassen, in dem ein elektrisches Steuerungsmodul und ein Antriebsmechanismus zum Öffnen und Schließen des beweglichen Teils des vorderen Deckels angeordnet ist.
  • In der Lüftungsvorrichtung können an den lateralen Seiten des Gehäuses des inneren Moduls Befestigungselemente ausgebildet sein, während an den lateralen Seiten des unbeweglichen Teils des vorderen Deckels Öffnungen ausgebildet sind, die mit den Befestigungselementen des Gehäuses des inneren Moduls eingreifen.
  • In der Lüftungsvorrichtung kann an dem Gehäuse des inneren Moduls eine Sensorleiste für eine manuelle Steuerung der Betriebsmodi der Vorrichtung ausgebildet sein.
  • Die Lüftungsvorrichtung kann ein Fernbedienungspult zur Steuerung der Betriebsmodi der Vorrichtung umfassen.
  • Die Lüftungsvorrichtung kann einen Luftfeuchtigkeitssensor, der an das elektrische Steuerungsmodul angeschlossen ist, zur Regulierung der Geschwindigkeit des Luftstroms zur Schaffung vorgegebener Feuchtigkeitsparameter in dem Raum sowie einen Lichtsensor, der an das elektrische Steuerungsmodul angeschlossen ist, zur Regulierung der Geschwindigkeit des Luftstroms in Abhängigkeit von der Beleuchtung in dem Raum umfassen.
  • In der Lüftungsvorrichtung kann das elektrische Steuerungsmodul ein Eingangsterminal zum Anschluss an das Stromnetz und ein Ausgangsterminal zum Anschluss an eine identische Lüftungsvorrichtung umfassen. Gemäß einer der Ausführungsformen der Erfindung überschreitet die maximale Größe in Querrichtung der äußeren Kappe in einer Richtung senkrecht zu der Achse des Lüftungskanals die maximale Größe in Querrichtung des Lüftungskanals in einer Richtung senkrecht zu der Achse des Lüftungskanals nicht, was dazu führt, dass die äußere Kappe auf den Lüftungskanal aufgesetzt werden kann und im Fall einer Montage in der Höhe ohne Möglichkeit eines Zugangs zu der Installationsöffnung in der Wand von außen die äußere Kappe an dem Lüftungskanal befestigt werden und vom Inneren des Raums in die Installationsöffnung in der Wand durchgeschoben werden kann, um außen installiert zu werden.
  • Durch die Verwendung der Erfindung wird die Schaffung einer Lüftungsvorrichtung und eines Lüftungssystems verwirklicht, bei dem in ausgeschaltetem Zustand ein hohes Wärmedämmungsniveau, ein effektiver Betriebsmodus durch die Erzeugung eines einzigen, praktisch laminaren Umgebungsluftstroms und eine Bequemlichkeit der Instandhaltung bei Reparatur- und Wartungsarbeiten erzielt wird.
  • Das Wesen des Gebrauchsmusters wird durch die Figuren erläutert, in denen dargestellt ist:
  • 1: 3D-Modell der Lüftungsvorrichtung in auseinandergenommenem Zustand;
  • 2: 3D-Modell des inneren Gehäuses in zerlegtem und auseinandergenommenen Zustand;
  • 3: Vertikaler Schnitt durch das innere Modul in Geschlossen-Stellung;
  • 4: Anschlussplan der einzelnen Lüftungsvorrichtungen in dem Lüftungssystem.
  • In 1 ist die Lüftungsvorrichtung in teilweise zerlegtem und auseinandergenommenem Zustand gezeigt. Die Lüftungsvorrichtung umfasst einen zylindrischen Lüftungskanal 3, eine äußere Kappe 1, ein inneres Modul 2 und ein inneres Gehäuse 10 der Lüftungsvorrichtung. Der Lüftungskanal 3 verbindet den Raum mit der äußeren Umgebung, wobei die äußere Kappe 1 zur äußeren Umgebung – zur frischen Luft – führt, während das innere Modul 2 zur inneren Umgebung, d. h. in den Raum, führt. In dem Lüftungskanal 3 ist koaxial zu diesem ein inneres Gehäuse 10 mit im Wesentlichen zylindrischer Form angeordnet, in dem aufeinanderfolgend ein Rekuperator 16 und ein Umkehrlüfter 4 angeordnet sind, an deren beiden Seiten koaxial zu ihnen Luftfilter 5 und Dichtungen 18 angeordnet sind (s. 2). Der Rekuperator 16 und die Dichtungen 18 sind optional.
  • Das innere Modul 2 besteht aus einem Gehäuse 11 und einem vorderen Deckel 6, der an dem Gehäuse 11 angeordnet ist. In dem Gehäuse 11 ist eine Öffnung 13 ausgebildet (in 3 gezeigt), die mit der Öffnung des Lüftungskanals 3 kongruent ist. In dem Gehäuse 11 ist ein elektrisches Steuerungsmodul 12 vorgesehen, mit dessen Hilfe die Steuerung der Vorrichtung durchgeführt wird.
  • Der untere Teil 7 des vorderen Deckels 6 ist unbeweglich, während der obere Teil 8 beweglich ist, wobei der bewegliche Teil 8 des vorderen Deckels 6 kontinuierlich ausgebildet ist und durch Drehung um einen vorgegebenen Winkel um die Achse 9 geöffnet werden kann (s. 3), die parallel zu der Grenze des Abschnitts 17 des beweglichen und des unbeweglichen Teils 7, 8 des vorderen Deckels 6 und senkrecht zu der Achse des Lüftungskanals 3 verläuft. Das Öffnen des beweglichen Teils 8 des vorderen Deckels erfolgt durch mechanische Einwirkung des Öffnungs-Schließungs-Antriebs 21 auf einen Anschlag 19, der an der Innenseite des beweglichen Teils 8 des Deckels angeordnet ist. Als Öffnungs-Schließungs-Antrieb 21 kann ein Thermo-Stellglied verwendet werden. Der bewegliche Teil 8 des vorderen Deckels 6 gewährleistet die Dichtheit des Lüftungskanals 2 und verhindert in ausgeschaltetem Zustand ein freies Eindringen der Außenluft in den Raum. Im Notfall oder im Fall der Abschaltung der Vorrichtung schließt der bewegliche Teil 8 des vorderen Deckels 6 automatisch.
  • Auf der Innenseite weist der bewegliche Teil 8 des vorderen Deckels 6 eine Dichtung 22 auf (s. 3). Wenn der bewegliche Teil 8 des vorderen Deckels 6 sich in der Geschlossen-Stellung befindet, ermöglicht die Dichtung 22 in ausgeschaltetem Zustand der Vorrichtung eine zusätzliche Abdichtung des Lüftungskanals 3 gegen ein Eindringen von Außenluft in den Raum.
  • Beim Einschalten der Vorrichtung manuell oder automatisch mit Hilfe manueller Steuerungselemente, beispielsweise einer Sensorleiste 20 oder einer Fernsteuerungseinrichtung 14, wird der bewegliche Teil 8 des vorderen Deckels 6 mittels Drehung um einen vorgegebenen Winkel geöffnet, wobei ein maximaler Öffnungsspalt im oberen Teil des inneren Moduls 2 gebildet wird, wie in 1 gezeigt. Der Öffnungswinkel des beweglichen Teils 8 des vorderen Deckels 6 ist regulierbar. Um den beweglichen Teil 8 des vorderen Deckels 6 manuell zu schließen, genügt es, ihn mittig zu drücken, wobei die Vorrichtung dabei automatisch abschaltet: Der Lüfter 4 wird abgeschaltet und der bewegliche Teil 8 des vorderen Deckels 6 wird geschlossen, wie in 3 gezeigt: Geschlossen-Stellung des beweglichen Teils 8 des vorderen Deckels 6.
  • Das elektrische Modul 12 umfasst optische Sensoren (nicht gezeigt), die reagieren, wenn ein Signal an sie gesendet wird und wenn das Senden dieses Signals gestoppt wird. Beim Schließen des beweglichen Teils 8 des vorderen Deckels 6 wird der optische Sensor mechanisch durch einen in den Zeichnungen nicht gezeigten Vorsprung an dem beweglichen Teil 8 des vorderen Deckels 6 bedeckt, während das elektrische Steuerungsmodul 12 mit Abschalten der Vorrichtung reagiert. Dieser Vorsprung reguliert zusätzlich das Senden eines Signals an einen zweiten optischen Sensor (nicht gezeigt). Wenn der vordere Deckel 6 von dem Gehäuse 11 entfernt werden muss, öffnet der Vorsprung den optischen Sensor, und das elektrische Steuerungsmodul 12 reagiert mit Abschalten der Vorrichtung. Nachdem der vordere Deckel 6 an der Vorrichtung angeordnet wurde, schaltet sie automatisch in den Betriebsmodus, in dem sie vor dessen Entfernung war.
  • Nach dem Einschalten der Vorrichtung wird der vordere Deckel 6 automatisch geöffnet. Und umgekehrt wird der vordere Deckel 6 beim Ausschalten der Vorrichtung geschlossen.
  • An dem Gehäuse 11 ist eine Sensorleiste 20 für eine manuelle Steuerung der Betriebsmodi der Vorrichtung angeordnet.
  • Als Abwandlung der manuellen Steuerung der Vorrichtung können Knöpfe an dem vorderen Deckel 6 vorgesehen sein, bevorzugt an seinem unbeweglichen Teil 7. Die Vorrichtung ist zusätzlich mit einer Fernsteuerungseinrichtung 14 versehen.
  • Die Vorrichtung kann zusätzlich mit einem Flüssigkristallbildschirm oder einem Flüssigkristallsensorbildschirm ausgestattet sein, auf dem die aktuellen Betriebsparameter, Mikroklimaparameter in dem Raum, zusätzliche Informationen und anderes angezeigt werden. Der Flüssigkristallbildschirm kann an dem vorderen Deckel 6 in der Vorrichtung eingebaut sein oder eine ausfahrbare Konstruktion haben (nicht gezeigt).
  • Die Steuerungselemente der Sensorleiste 20 der Vorrichtung sind als Knöpfe ausgebildet, mit deren Hilfe die Geschwindigkeit des Lüfters, die Auswahl des Arbeitsmodus der Vorrichtung und Warnmeldungen (beispielsweise die Notwendigkeit eines Filterwechsels oder Störungen beim Betrieb der Vorrichtung) geregelt werden können.
  • Das innere Gehäuse 10 ist so ausgebildet, dass es in dem Lüftungskanal 3 auf der Seite des inneren Moduls 2 angeordnet werden kann.
  • In 2 ist das innere Gehäuse 10 in zerlegtem und auseinandergenommenem Zustand dargestellt. Im Wesentlichen ist das zylindrische innere Gehäuse 10 zerlegbar ausgebildet und besteht aus zwei Hälften, die durch eine Fläche getrennt sind, die durch die Längsachse des inneren Gehäuses 10 verläuft. Alternativ (nicht gezeigt) kann das innere Gehäuse 10 zerlegbar aus drei Bestandteilen gebildet sein, die durch Flächen getrennt sind, die senkrecht durch die Längsachse des inneren Gehäuses 10 verlaufen. Dabei kann in beiden Teilen des Gehäuses, die miteinander verbunden sind, ein Rekuperator 16 mit darauf angebrachtem wärmeisolierendem Material vorgesehen sein, während in dem dritten Teil des Gehäuses ein axialer Umkehrlüfter 4 mit einem Elektromotor vorgesehen sein kann. An beiden Stirnseiten des inneren Gehäuses 10 befinden sich Luftfilter 18, die zum Schutz des Rekuperators 16 und des Lüfters 4 davor, dass verschmutzte Luft in sie und in den Raum eindringt, dienen.
  • Im Inneren des inneren Gehäuses 10 kann ein Temperatursensor (nicht gezeigt) angeordnet sein, der die Parameter der Zuluft und der Abluft verfolgt. Bei einem Absinken der Temperatur der Zuluft unter eine von einem Nutzer vorgegebenen sendet das Steuerungsmodul 12 der Vorrichtung ein Signal zur Verringerung der Drehzahl des Lüfters 4, damit die Zuluft auf die von dem Nutzer vorgegebene Temperatur „aufgewärmt werden” kann und umgekehrt.
  • Die Konstruktion des inneren Gehäuses 10 ermöglicht die Anwendung verschiedener Typen und Konfigurationen von Rekuperatoren sowie verschiedener Typen von Filtern mit der erforderlichen Filtrationsklasse.
  • Zusätzlich kann in dem Gehäuse 10 eine Ozonisierungseinrichtung oder eine Lampe für ultraviolette Strahlung, eine Einrichtung für eine zusätzliche Aufbereitung, Filtration und Befeuchtung der Luft, die in den Raum gelangt, angeordnet sein (nicht gezeigt).
  • Das innere Gehäuse 10 ist so ausgebildet, dass es von dem Lüftungskanal 3 getrennt werden kann, was die Instandhaltung der Vorrichtung während Reparatur- oder Wartungsarbeiten erleichtert.
  • Durch Positionierungseinrichtungen (nicht gezeigt), die sich an einer der Stirnseiten des inneren Gehäuses 10 befinden, wird es an dem Gehäuse 11 des inneren Moduls 2 befestigt und dicht in dem Lüftungskanal 3 angeordnet. Durch die Positionierungseinrichtungen kann das innere Gehäuse 10 nur passend angeordnet werden, wenn es nicht richtig angeordnet wurde, kann der vordere Deckel 6 nicht an dem Gehäuse 11 angebracht werden.
  • Über dem Gehäuse 10 sind an den Stirnseiten in seinen Nuten Dichtungen 18 angeordnet, um eine dichte Anordnung des Gehäuses 10 in dem Lüftungskanal 3 zu ermöglichen. Der Lüfter 4, der sich in dem Gehäuse 10 befindet, ist ebenfalls an einem elastischen Ring (nicht gezeigt) angeordnet, mit dem eine wirksame Dämpfung der Eigenschwingungen des Lüfters 4 erzielt wird, was wiederum einen niedrigen Geräuschpegel während des Betriebs gewährleistet.
  • Auf der Seite der äußeren Kappe 1 kann der Ventilationskanal 3 einen Schalldämpfer umfassen (nicht gezeigt), der sich am Umfang des Lüftungskanals 3 befindet. Der Schalldämpfer kann in Struktur und Form unterschiedlich sein.
  • Als elektrischer Antrieb des vorderen Deckels 6 wird ein Thermo-Stellglied 21 verwendet, das in 3 dargestellt ist und ein stufenloses Öffnen und Schließen des vorderen Deckels 6 ermöglicht. Der vordere Deckel 6 kann sowohl mit Hilfe eines elektrischen Antriebs als auch mit Hilfe eines manuellen Hebels oder eines Solenoids in Bewegung gesetzt werden.
  • Die Lüftungsvorrichtung kann an der Außenfläche einer Wand im Inneren eines Raums angebracht werden.
  • Hauptsächlich wird die Lüftungsvorrichtung in einer Öffnung einer Wand des Raums angeordnet, der belüftet werden soll. Durch den Lüftungskanal 3, der beispielsweise als Teleskoprohr ausgebildet ist, besteht die Möglichkeit einer Montage der Vorrichtung in unterschiedlich dicken Gebäudewänden.
  • Der Lüftungskanal 3 kann sowohl eine quadratische als auch eine zylindrische Form haben und kann aus Metall oder PVC hergestellt sein. Die Möglichkeit der Regulierung der Länge des teleskopischen Lüftungskanals 3 abhängig von der Dicke der Wand beschleunigt und vereinfacht die Montage der Vorrichtung.
  • Zur Übertragung der in der Abluft vorhandenen Wärme mit dem Ziel der Erwärmung der Zuluft kann ein hochtechnischer Rekuperator 16 angewendet werden. Durch seine zellenartige Struktur hat der Rekuperator 16 eine große Kontaktfläche mit der Luft und besitzt gute Wärmeübertragungs- und Speichereigenschaften. Die zellenartige Struktur kann quadratische, zylindrische oder wabenförmige Öffnungen umfassen. Der Rekuperator 16 kann aus hygroskopischer Zellulose hergestellt sein. Dadurch wird in dem Rekuperator 16 mit der Zuluft die Feuchtigkeit in den Raum zurückgeführt, es gibt keinen Trockenheitseffekt im Winter, und Kondensatbildung stellt kein Problem dar. Die Oberfläche des Rekuperators 16 ist mit einer antibakteriellen Substanz behandelt, die die Entwicklung von Bakterien im Inneren hemmt. Über dem Rekuperator 16 ist ein wärmeisolierendes Material verwendet (nicht gezeigt), das für eine bessere Wärmerückhaltung und zusätzlich als Dichtung benutzt wird.
  • Die Reinigung der Zuluft und der Abluft wird mit Hilfe von wenigstens zwei Luftfiltern 18 durchgeführt, die die Reinigung der frischen Luft von Staub und Insekten ermöglichen und als Schutz der Elemente der Vorrichtung vor Verschmutzung dienen. Die Filter 18 können mit einer antibakteriellen Mischung behandelt sein.
  • Zur Verdichtung und zum Ausströmen der Luft wird ein axialer Umkehrlüfter 4 mit einem Wechselstrom-Elektromotor verwendet, aufgrund dessen sich der Lüfter durch niedrigen Energieverbrauch auszeichnet.
  • Gegen negative Einwirkungen von außen, beispielsweise Windböen, ist die Vorrichtung von außen mit einer Kappe 1 versehen. Die äußere Kappe 1 führt die Abluft und das Kondensat, das sich in der Kappe 1 bildet, von der Hauswand ab. Die Kappe 1 verhindert ein Eindringen von Wasser und Fremdkörpern in die Vorrichtung. Von innen ist die Kappe 1 mit einer Schicht von schallisolierendem Material bedeckt (nicht gezeigt). Die Konstruktion der Kappe 1 kann auch „labyrinthartig” sein, wobei der Luftstrom mehrere Male seine Bewegungsrichtung ändert, was ein direktes Eindringen von Wind in den Kanal verhindert. Die Kappe 1 kann sowohl aus Aluminium mit einer Polymerbeschichtung als auch aus rostfreiem Stahl mit einer Polymerbeschichtung oder aus Polymer hergestellt sein.
  • Die Lüftungseinrichtung ist mit einem Netzkabel versehen.
  • Die Lüftungseinrichtung funktioniert wie folgt.
  • Die Lüftungseinrichtung wird an das allgemeine Stromnetz des Raums angeschlossen. Das Einschalten der Vorrichtung kann sowohl mit Hilfe von manuellen Steuerungselementen, d. h. einer Sensorleiste 20, als auch einer Fernsteuerungseinrichtung 14 durchgeführt werden. Beim Einschalten der Vorrichtung senden die manuellen Steuerungselemente 20 oder die Fernsteuerung 14 ein Signal zum vollständigen Öffnen des vorderen Deckels 6 und zum Anfahren des Lüfters 4 mit dem Elektromotor.
  • Die Betriebsmodi werden von dem Nutzer vorgegeben. Alternativ kann die Vorrichtung in einem Wärmerekuperationsmodus (Umkehr-Modus), im Abluftmodus und im Zuluftmodus arbeiten. Die Konstruktion der Vorrichtung ermöglicht auch die Durchführung eines passiven Zuluftmodus, eines Nachtmodus, eines Feuchtigkeitssteuerungsmodus, eines Timer-Modus usw.
  • Beim Umkehrmodus wird beim Einschalten des Modus der Lüfter 4 eingeschaltet, wobei:
    • 1. die verschmutzte warme Luft aus dem Raum geleitet und, während sie den Rekuperator 16 durchläuft, schrittweise erwärmt und angefeuchtet wird, wobei sie bis zu 90% ihrer Wärme abgibt. Nach einiger Zeit, wenn sich der Rekuperator „aufgewärmt” hat, schaltet die Vorrichtung automatisch in den Zuluftmodus um.
    • 2. frische, aber kalte Luft von draußen, während sie den Rekuperator 16 durchläuft, angefeuchtet und durch die darin gespeicherte Wärme auf eine Temperatur erwärmt wird. Wenn der Rekuperator 16 abkühlt, schaltet der Lüfter 4 wieder in den Abluftmodus um, und der Zyklus wiederholt sich.
  • Die Dauer der Prozesse des „Einströmens” und des „Ausströmens” der Luft ist jeweils gleich, nach Ablauf einer vorgegebenen Zeit wird in dem elektrischen Steuerungsmodul 12 ein Signal zur Änderung der Drehrichtung des Lüfters 4 gebildet, zum Einströmen oder Ausströmen. Zusätzlich kann die Dauer der Prozesse des „Einströmens” und „Ausströmens” der Luft abhängig von den Anforderungen des Nutzers reguliert werden, das heißt, die Zeit des Einströmens der Luft kann länger oder kürzer sein als die Zeit des Ausströmens des Luft und umgekehrt. Die Einrichtung der verschiedenen Modi wird sowohl von dem Fernbedienungspult als auch von den manuellen Steuerungselementen 20 vorgegeben.
  • Wenn ausströmende warme Luft und anschließend frische Außenluft den Rekuperator 16 durchströmt, geschieht ein Wärmeaustausch. Die Außenluft gelangt teilweise erwärmt in den Raum (im Sommer umgekehrt: teilweise gekühlt), aufgrund der Wärme (im Sommer: der Kälte), die der aus dem Raum entfernten Luft entnommen wird. Der Wärmeaustauschprozess geschieht durch eine wärmeübertragende Oberfläche des Rekuperators 16, und die Luftströme mischen sich untereinander nicht.
  • Beim Einschalten des passiven Zuluftmodus geschieht die Belüftung durch einen natürlichen Luftaustausch durch den offenen beweglichen Teil 8 des vorderen Deckels 6, wobei der Umkehrlüfter 4 nicht eingeschaltet wird (Offenes-Fenster-Effekt).
  • Beim Einschalten des Zuluftmodus wird der Umkehrlüfter 4 eingeschaltet, die Drehrichtung des Lüfters 4 wird so vorgegeben, dass eine Zufuhr der Außenluft durch die Vorrichtung in den Raum ermöglicht wird.
  • Beim Einschalten des Abluftmodus wird der Umkehrlüfter 4 eingeschaltet, die Drehrichtung des Lüfters 4 wird so vorgegeben, dass eine Entfernung der Zimmerluft durch die Vorrichtung nach außen ermöglicht wird.
  • Die Durchführung eines Feuchtigkeitssteuerungs-Modus in der Vorrichtung wird durch einen Feuchtigkeitssensor verwirklicht, wobei die Feuchtigkeitsparameter durch den Nutzer vorgegeben werden.
  • Beim Rekuperationsmodus, beispielsweise beim Ausströmen der Zimmerluft, überwacht der Feuchtigkeitssensor die Feuchtigkeitsparameter im Raum, während beim Einströmen der Außenluft in den Raum der Feuchtigkeitssensor die äußeren Feuchtigkeitsparameter überwacht. Der Feuchtigkeitssensor vergleicht kontinuierlich die Feuchtigkeitsparameter in dem Zimmer mit den von dem Nutzer vorgegebenen. Wenn die Feuchtigkeitsparameter in dem Raum niedriger sind als der vorgegebene, geht von dem Feuchtigkeitssensor ein Signal an die Steuerungseinheit, die in dem elektrischen Steuerungsmodul 12 angeordnet ist und die ein Signal zur Verringerung der Drehzahl des Lüfters 4 sendet, um die Feuchtigkeitsparameter an den vorgegebenen anzupassen, und wenn umgekehrt die Feuchtigkeitsparameter in dem Raum höher sind als der vorgegebene, dann ergeht ein Signal zur Erhöhung der Drehzahl des Lüfters 4, um die Parameter anzupassen. Bei der Anpassung der Feuchtigkeitsparameter in dem Raum an den vorgegebenen sendet der Feuchtigkeitssensor ein Signal an das Steuerungsmodul 12, und der Lüfter 4 beginnt mit der bis dahin vorgegebenen Geschwindigkeit zu arbeiten. Als Feuchtigkeitssensor wird ein resistiver Sensor verwendet.
  • Der Nachtbetriebsmodus der Vorrichtung wird vom Nutzer vorgegeben. Der Lichtsensor reagiert kontinuierlich auf Beleuchtung in dem Raum, wo die Vorrichtung angeordnet ist. Das Ansprechen des Lichtsensors in der dunklen Tageszeit in dem Raum wird erzwungen, und er sendet ein Signal an das elektrische Steuerungsmodul 12, das ein Signal zur Verringerung der Drehzahl des Lüfters 4 bis zum Minimum oder zur Abschaltung der Vorrichtung sendet, je nach dem Modus, den der Nutzer ausgewählt hat. Zusätzlich können durch die Reaktion des Lichtsensors auf Beleuchtung in dem Raum die Steuerungselemente 20, die tagsüber beleuchtet sind, in der dunklen Tageszeit die Helligkeit ihrer Beleuchtung reduzieren. In der hellen Tageszeit arbeitet die Vorrichtung entsprechend dem von dem Nutzer ausgewählten Modus. Als Lichtsensor wird ein Phototransistor verwendet.
  • Der Nutzer kann unterschiedliche Drehzahlen für den Lüfter 4 vorgeben.
  • Beim Einschalten des Timer-Modus beginnt die Vorrichtung für eine vorgegebene Zeit, mit maximaler Drehzahl des Lüfters 4 zu arbeiten. Die vorgegebene Zeit kann unterschiedlich sein, beispielsweise 3 oder 8 Stunden.
  • Die Erfindung kann zur Durchführung eines Luftaustauschs sowohl in einem Raum als auch in mehreren getrennten Räumen gleichzeitig verwendet werden. Wenn beispielsweise mehrere Vorrichtungen verwendet werden müssen, wird eine Reihenschaltung des Stromversorgungskreises der Vorrichtungen A und B miteinander durchgeführt, wie schematisch in 4 gezeigt.
  • Das Anschließen der Vorrichtungen A und B aneinander und/oder an das Netz kann mit Hilfe einer beliebigen leitungsgebundenen oder nicht leitungsgebundenen Verbindung durchgeführt werden. Das Netz kann dabei eine kreisartige, verzweigte, parallele oder beliebige andere Struktur haben und eine beliebige Zahl von Vorrichtungen umfassen. Das in 4 dargestellte Lüftungssystem besteht aus zwei Vorrichtungen A und B und auch einer einzigen Steuerungseinrichtung 24 des Lüftungssystems. Die einzige Steuerungseinrichtung 24 ist mit dem elektrischen Steuerungsmodul 12a der Lüftungsvorrichtung A verbunden, wobei eine nicht leitungsgebundene Verbindung verwendet wird. Dabei wird die Möglichkeit einer synchronen Steuerung der Betriebsmodi der Lüftungsvorrichtungen A und B erzielt. Bei dem in 4 dargestellten Lüftungssystem kommuniziert nur eine der Lüftungsvorrichtungen, nämlich die Lüftungsvorrichtung A, mit der einzigen Steuerungseinrichtung 24. Dabei hat die Lüftungsvorrichtung A den Status einer steuernden Lüftungsvorrichtung, während die an sie angeschlossene Lüftungsvorrichtung B den Status einer gesteuerten Lüftungsvorrichtung hat, deren Modus durch die steuernde Lüftungsvorrichtung A bestimmt wird. Es versteht sich von selbst, dass mehr als zwei Lüftungsvorrichtungen vorhanden sein können und dass jede der Lüftungsvorrichtungen mittels einer nicht leitungsgebundenen Verbindung mit der einzigen Steuerungseinrichtung 24 kommunizieren kann.
  • Bei einer der Ausführungsformen der Erfindung weist die Lüftungsvorrichtung A eine Rückkopplung zu der einzigen Steuerungseinrichtung 24 auf, um Daten über ihren Betriebsmodus und/oder Daten von den an dieser Lüftungsvorrichtung A angeordneten Sensoren zu übertragen.
  • Die Vorrichtung kann auch mit Hilfe eines Personal Computers, eines Tablets, eines Smartphones oder einer anderen Einrichtung gesteuert werden, die eine Funkverbindung umfasst, die an das Internet angeschlossen ist. Die Vorrichtung oder das Netz von Vorrichtungen kann eine Rückkopplung zu einer Client-Einrichtung (Computer, Tablet, Smartphone) umfassen und ihr über einen Zwischen-Server, der an das Internet angeschlossen ist, Daten über das Mikroklima (Feuchtigkeit, Temperatur, Verschmutzungsgrad der Luft) in dem Raum, in dem sich die Vorrichtung befindet, übermitteln.
  • Die Reihenschaltung der Vorrichtungen miteinander ermöglicht die Durchführung eines beliebigen der genannten Betriebsmodi und sieht ein synchrones Einschalten der Vorrichtungen vor. Die Vorrichtungen können auch in Gegenphase arbeiten, beispielsweise kann bei einer der Vorrichtungen ein Einströmen stattfinden, während gleichzeitig bei der anderen ein Ausströmen stattfindet. Dabei kann die Steuerung aller aneinander angeschlossenen Vorrichtungen von einer Vorrichtung, einem so genannten „Master” durchgeführt werden und alle übrigen „Slave”-Vorrichtungen der anderen Vorrichtung untergeordnet sein. Der Nutzer hat die Möglichkeit, selbst festzulegen, welche der Vorrichtungen „Master” sein kann, und während des Nutzungsprozesses eine andere Vorrichtung zur „Master”-Vorrichtung zu machen, beispielsweise eine, die sich in einem anderen Raum befindet, je nach den Anforderungen des Nutzers.
  • Bei einem Notfall in einer der Vorrichtungen stoppt diese, während die „Master”-Vorrichtung den Betrieb aller anderen Vorrichtungen anhält.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • RU 91412 [0007]
    • CN 202338980 [0009]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • http://www.inventer.eu/products/inventer-ventilationsystems/inventer-iv12-smart [0008]

Claims (23)

  1. Lüftungsvorrichtung, umfassend – eine äußere Kappe (1), – ein inneres Modul (2), – wobei die äußere Kappe (1) und das innere Modul (2) so ausgebildet sind, dass sie mittels eines Lüftungskanals (3) miteinander verbindbar sind, wobei die äußere Kappe (1) bei Verwendung der Vorrichtung an der Seite der äußeren Umgebung und das innere Modul (2) an der Seite der inneren Umgebung mit dem Lüftungskanal (3) verbunden ist, – einen Umkehrlüfter (4) mit einem Elektromotor, der in dem Lüftungskanal (3) angeordnet ist, – wenigstens einen Luftfilter (5), – ein elektrisches Steuerungsmodul (12), das in dem inneren Modul (2) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass – das innere Modul (2) einen vorderen Deckel (6) aufweist, dessen einer Teil (7) unbeweglich und der andere Teil (8) beweglich ist, wobei der bewegliche Teil (8) des vorderen Deckels (6) kontinuierlich ausgebildet ist und mittels Drehung um einen vorgegebenen Winkel um eine Achse (9) geöffnet werden kann, die parallel zu der Grenze (17), die den beweglichen und den unbeweglichen Teil (7, 8) des vorderen Deckels (6) trennt, und senkrecht zu der Achse des Lüftungskanals (3) verläuft, – der Lüftungskanal (3) zusätzlich ein inneres Gehäuse (10) umfasst, in dem ein Umkehrlüfter (4) mit einem Elektromotor und wenigstens ein Luftfilter (5) angeordnet sind, wobei das innere Gehäuse (10) so ausgebildet ist, dass es von dem Lüftungskanal (3) abgetrennt werden kann, – der vordere Deckel (6) so ausgebildet ist, dass er von dem inneren Modul (2) getrennt werden kann, wobei ein Zugang zu dem inneren Gehäuse (10) durch das innere Modul (2) gebildet wird, – das elektrische Steuerungsmodul (12) funktional mittels einer drahtlosen Verbindung mit einer Steuerungseinrichtung (14) verbunden ist, um einen Betriebsmodus der Lüftungsvorrichtung einzurichten oder auszuwählen.
  2. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Achsen des Umkehrlüfters (4) und des Lüftungskanals (3) kongruent sind.
  3. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüftungskanal (3) zusätzlich einen Rekuperator (16) umfasst.
  4. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über dem inneren Gehäuse (10) an seinen Stirnseiten Dichtungen (18) in Nuten angeordnet sind.
  5. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Gehäuse (10) aus mehreren Teilen des inneren Gehäuses besteht, die so ausgebildet sind, dass sie lösbar miteinander verbunden werden können.
  6. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Gehäuse (10) eine Einrichtung für eine lösbare Verbindung mit dem Lüftungskanal (3) umfasst.
  7. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Gehäuse (10) Positionierungseinrichtungen für eine Installation in dem Lüftungskanal (3) umfasst.
  8. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Gehäuse (10) einen Temperatursensor umfasst, der an das elektrische Steuerungsmodul (12) angeschlossen ist, um die Temperatur der Abluft und der Zuluft zu steuern.
  9. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem inneren Gehäuse (10) eine Ozonisierungseinrichtung angeordnet ist.
  10. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der in dem inneren Gehäuse (10) angeordnete Umkehrlüfter (4) an einem elastischen Ring zur Dämpfung der Eigenschwingungen angeordnet ist.
  11. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Rekuperator (16) an seiner Außenseite ein wärmeisolierendes Material angeordnet ist.
  12. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Modul (2) ein Gehäuse aufweist, in dem ein elektrisches Steuerungsmodul (12) und ein Antriebsmechanismus zum Öffnen und Schließen des beweglichen Teils (8) des vorderen Deckels (6) angeordnet ist.
  13. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an den lateralen Seiten des Gehäuses des inneren Moduls (2) Befestigungselemente ausgebildet sind, während an den lateralen Seiten des unbeweglichen Teils (7) des vorderen Deckels (6) Öffnungen oder Vertiefungen ausgebildet sind, die mit den Befestigungselementen des Gehäuses des inneren Moduls (2) eingreifen.
  14. Lüftungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Gehäuse des inneren Moduls (2) eine Sensorleiste (20) zur manuellen Steuerung der Betriebsmodi der Vorrichtung angeordnet ist.
  15. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie umfasst: – einen Luftfeuchtigkeitssensor, der an das elektrische Steuerungsmodul (12) angeschlossen ist, zur Regulierung der Geschwindigkeit des Luftstroms zur Erzielung vorgegebener Feuchtigkeitsparameter in dem Raum und – einen Lichtsensor, der an das elektrische Steuerungsmodul (12) angeschlossen ist, zur Regulierung der Geschwindigkeit des Luftstroms in Abhängigkeit von der Beleuchtung in dem Raum.
  16. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das elektrische Steuerungsmodul (12) ein Eingangs-Terminal zum Anschluss an das Stromnetz sowie ein Ausgangs-Terminal zum Anschluss einer identischen Lüftungsvorrichtung aufweist.
  17. Lüftungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die maximale Größe in Querrichtung der äußeren Kappe (1) in einer Richtung senkrecht zu der Achse des Lüftungskanals (3) die maximale Größe in Querrichtung des Lüftungskanals (3) in einer Richtung senkrecht zu der Achse des Lüftungskanals (3) nicht überschreitet.
  18. Lüftungssystem, umfassend wenigstens zwei Lüftungsvorrichtungen (A, B) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es eine einheitliche Steuerungseinrichtung (24) des Lüftungssystems umfasst, die funktional über eine drahtlose Verbindung mit dem elektrischen Steuerungsmodul (12) wenigstens einer der Lüftungsvorrichtungen (A, B) verbunden ist und so ausgebildet ist, dass sie eine synchrone Steuerung der Betriebsmodi der Lüftungsvorrichtungen (A, B) ermöglicht.
  19. Lüftungssystem nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass im Fall einer Verbindung der einheitlichen Steuerungseinrichtung (24) des Lüftungssystems mit dem elektrischen Steuerungsmodul (12a) nur einer der Lüftungsvorrichtungen (A, B) diese Lüftungsvorrichtung (A) den Status einer steuernden Lüftungsvorrichtung erhält, während die an sie angeschlossenen übrigen Lüftungsvorrichtungen (B) den Status gesteuerter Lüftungsvorrichtungen erhalten, deren Betriebsmodus durch die steuernde Lüftungsvorrichtung (A) bestimmt wird.
  20. Lüftungssystem nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die einheitliche Steuerungseinrichtung (24) des Lüftungssystems so ausgebildet ist, dass eine beliebige der Lüftungsvorrichtungen (A, B) als steuernde Lüftungsvorrichtung bestimmt werden kann.
  21. Lüftungssystem nach einem der Ansprüche 18–20, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Lüftungsvorrichtung (A) eine Rückkopplung zu der einheitlichen Steuerungseinrichtung (24) zur Übertragung von Daten bezüglich ihres Betriebsmodus und/oder Daten von den an dieser Lüftungsvorrichtung (A) angeordneten Sensoren aufweist.
  22. Lüftungssystem nach einem der Ansprüche 18–21, dadurch gekennzeichnet, dass die einheitliche Steuerungseinrichtung (24) wenigstens eine der folgenden Einrichtungen ist, die eine drahtlose Verbindung zum Internet haben: ein Personal Computer, ein Tablet, ein Smartphone, eine Fernsteuerungseinrichtung (14) einer der Lüftungsvorrichtungen (A, B).
  23. Lüftungssystem nach einem der Ansprüche 18–22, dadurch gekennzeichnet, dass die einheitliche Steuerungseinrichtung (24) des Lüftungssystems so ausgebildet ist, dass sie als Steuerungseinrichtung (14) zum Einrichten oder Auswählen des Betriebsmodus nur einer Lüftungsvorrichtung (A) oder einer ausgewählten Zahl von in dem System vorhandenen Lüftungsvorrichtungen (A, B) verwendet werden kann.
DE202017103341.4U 2017-06-02 2017-06-02 Ventilationsanlage Active DE202017103341U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202017103341.4U DE202017103341U1 (de) 2017-06-02 2017-06-02 Ventilationsanlage

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202017103341.4U DE202017103341U1 (de) 2017-06-02 2017-06-02 Ventilationsanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE202017103341U1 true DE202017103341U1 (de) 2017-08-07

Family

ID=59701107

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE202017103341.4U Active DE202017103341U1 (de) 2017-06-02 2017-06-02 Ventilationsanlage

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE202017103341U1 (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108613315A (zh) * 2018-07-19 2018-10-02 山西刚正信息自动化工程有限公司 一种单风机双风路无管道系统
CN108718724A (zh) * 2018-05-29 2018-11-02 虞城县明强仓储设备有限公司 一种全自动智能粮仓通风口装置
RU186712U1 (ru) * 2018-06-17 2019-01-30 Антон Геннадьевич Вайс Вентиляционная установка для монтажа на фасаде здания
WO2019095199A1 (zh) * 2017-11-16 2019-05-23 苏州三一冷暖工程有限公司 一种墙式模块化新风装置及其安装方法
US10571139B1 (en) 2018-04-27 2020-02-25 Windsmart, Llc Modular vent for removing entrapped moisture with wind
RU2727286C1 (ru) * 2019-02-22 2020-07-21 Частное Акционерное Общество "Вентиляционные системы" Вентиляционная установка с рекуперацией тепла и энергии
US11725452B2 (en) * 2018-01-11 2023-08-15 Ublo Inc. Indoor ventilation system

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU91412U1 (ru) 2009-09-04 2010-02-10 Роман Николаевич Митронов Вентиляционная установка
CN202338980U (zh) 2011-12-12 2012-07-18 北京朗适新风技术有限公司 往复式热回收新风系统

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU91412U1 (ru) 2009-09-04 2010-02-10 Роман Николаевич Митронов Вентиляционная установка
CN202338980U (zh) 2011-12-12 2012-07-18 北京朗适新风技术有限公司 往复式热回收新风系统

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
http://www.inventer.eu/products/inventer-ventilationsystems/inventer-iv12-smart

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2019095199A1 (zh) * 2017-11-16 2019-05-23 苏州三一冷暖工程有限公司 一种墙式模块化新风装置及其安装方法
US11725452B2 (en) * 2018-01-11 2023-08-15 Ublo Inc. Indoor ventilation system
US10571139B1 (en) 2018-04-27 2020-02-25 Windsmart, Llc Modular vent for removing entrapped moisture with wind
CN108718724A (zh) * 2018-05-29 2018-11-02 虞城县明强仓储设备有限公司 一种全自动智能粮仓通风口装置
RU186712U1 (ru) * 2018-06-17 2019-01-30 Антон Геннадьевич Вайс Вентиляционная установка для монтажа на фасаде здания
RU186712U9 (ru) * 2018-06-17 2019-05-22 Антон Геннадьевич Вайс Вентиляционная установка для монтажа на фасаде здания
CN108613315A (zh) * 2018-07-19 2018-10-02 山西刚正信息自动化工程有限公司 一种单风机双风路无管道系统
CN108613315B (zh) * 2018-07-19 2023-12-22 山西刚正信息自动化工程有限公司 一种单风机双风路无管道系统以及室内进排风控制系统
RU2727286C1 (ru) * 2019-02-22 2020-07-21 Частное Акционерное Общество "Вентиляционные системы" Вентиляционная установка с рекуперацией тепла и энергии

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE202017103341U1 (de) Ventilationsanlage
EP2660525A2 (de) Belüftungsvorrichtung
DE102011002734B4 (de) Regelverfahren für eine Lüftungsvorrichtung mit Lüftungsvorrichtung
EP2136147B1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Regelung der Temperatur, der Feuchtigkeit und des Kohlendioxidanteils der Luft in Räumen
DE20208391U1 (de) Extrem energiesparendes Raumkühlkompaktgerät
CH704077A2 (de) Türelement sowie Lüftungssystem mit einem solchen.
EP1696184B1 (de) Luftaustauschsystem für die Belüftung wenigstens eines Raums eines Gebäudes
DE102012102377A1 (de) Verfahren zur Steuerung eines Lüftungssystems mindestens eines Raums sowie entsprechendes Lüftungssystem
DE10010817A1 (de) Raumlüftungsvorrichtung
DE202012103631U1 (de) Vorrichtung zum wärme- und feuchtigkeitsregulierenden Belüften eines Innenraums
EP0164111A2 (de) Schall-und Wärmeisolierendes Verbundfenster mit Schalldämmlüftung
DE102014211416B4 (de) Verfahren zur Regelung einer Ventilatoreinheit, Regelungseinrichtung für eine Ventilatoreinheit eines Lüftungsgerätes, Lüftungsgerät, Lüftungssystem und Computerprogramm
EP1557618A2 (de) Raumklimaeinrichtung
DE19845557C2 (de) Lüftungsdämmsystem
AT394772B (de) Vorrichtung zum ausgleich der temperaturverteilung in beheizbaren wohnraeumen
DE102013102423A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Beheizen von Räumen mittels Strahlungsplatten
DE202021003896U1 (de) Lüftungsgerät
DE4417740A1 (de) Vorrichtung zur Entlüftung von Räumen in mehrgeschossigen Gebäuden
DE3516910C2 (de) Lüftungseinrichtung für Räume
DE19639128A1 (de) Lüftungswärmetauscher
DE102021115240B4 (de) Zimmertür mit einem drehbar in das Türblatt der Zimmertür eingelassenen Ventilator und Lüftungssystem
EP2716987A2 (de) Steuerung für einen Raumlüfter, Lüftungssystem und Fenster mit Raumlüfter
EP1331453A1 (de) Lüftungsgerät
DE202008014287U1 (de) Hybride Raumlüftungsvorrichtung
DE69828211T2 (de) Belüftungseinheit

Legal Events

Date Code Title Description
R207 Utility model specification
R150 Utility model maintained after payment of first maintenance fee after three years
R151 Utility model maintained after payment of second maintenance fee after six years