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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Rollenhalterung zur Montage
von Rollen oder Rädern nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Der
Einsatz von Rollen oder Rädern
in vielen Bereichen des technischen Alltags ist bekannt. Oft werden
Rollen unter Behältern
angeordnet, um diese leichter beweglich zu machen. Nach dem Stand
der Technik werden solche Rollen, die oft in einer einfachen, aber
robusten Form ausgeführt
bzw. gehalten sind, mit dem Behälter
durch dessen Unterseite verschraubt. Je nach Art des Behälters kann
dabei ein Austausch von beispielsweise beschädigten Rollen problematisch
werden, wenn die Innenseite des Behälters bzw. dessen Bodenoberseite
nur schwer oder gar nicht zugänglich
ist, um die Verschraubung der Rollenhalterung zu lösen. Insbesondere
bei Isolierbehältern,
die auch im Bodenbereich eine isolierende Schicht in einer gewissen
Wandstärke
aufweisen, kann es erforderlich sein, die Isolierung in diesem Bodenbereich
zu öffnen
bzw. zu beseitigen, um an die zur Innenseite des Behälters reichende
Verschraubung heranzukommen. Dies verursacht Arbeitskosten und darüber hinaus
unnötige
Stillstandszeiten.
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Aufgabe
der Erfindung ist es daher, eine Rollenhalterung zu schaffen, welche
das einfache Austauschen von Rollen oder solche Rollen halternden Lagerböcken unter
Behältern
vereinfacht und beschleunigen kann.
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Die
Aufgabe wird gelöst
durch eine Rollenhalterung nach Anspruch 1.
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Der
Erfindung liegt die Idee zu Grunde, eine Rollenhalterung lösbar mit
einem Behälter,
insbesondere dessen Rahmen zu verbinden, ohne dass dafür die Innenseite
des Behälters
bzw. die der Rolle gegenüberliegende
Seite des Rahmens für
die Montage oder Demontage zugänglich
sein muss. Damit kann die Rolle von der Unterseite des Behälters schnell
und einfach ausgetauscht werden, wodurch vorteilhaft Kosten und
Stillstandszeiten eingespart werden.
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Erfindungsgemäß ist die
Rollenhalterung zur Montage von Rollen oder Rädern an der Unterseite einer
Montageplatte vorgesehen. Die Montageplatte kann dabei Teil eines
Rahmens sein oder auch ein eigenständiges Element, welches an
der Unterseite des von der Rolle zu tragenden Behälters angeordnet ist.
Die Rollenhalterung umfasst wenigstens einen eine Rolle aufnehmenden
Lagerbock, der lösbar
mit der Montageplatte zu verbinden ist. Im montierten Zustand kommt
dabei erfindungsgemäß der Lagerbock
an der Unterseite der Montageplatte zu liegen bzw. soll dort befestigt
werden. Zu diesem Zweck sind in dem Lagerbock und der Montageplatte
wenigstens zwei jeweils paarweise zusammenwirkende Ausnehmungen
vorgesehen. In der montierten Position des Lagerbocks an der Montageplatte
liegt dabei eine Ausnehmung der Montageplatte wenigstens zum Teil
in der Flucht einer entsprechenden Ausnehmung im Lagerbock, so dass
durch beide Öffnungen gemeinsam
ein Befestigungselement hindurchgesteckt werden kann. Erfindungsgemäß soll dieses Befestigungselement
von der der Rolle zugewandten Unterseite der Montageplatte durch
die darin ausgebildete Öffnung
nach oben hindurchgesteckt werden können. Ein Zugang von der Oberseite
der Montageplatte ist dafür
nicht nötig.
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Zur
einfachen Befestigung der Rollenhalterung ist die wenigstens eine
Ausnehmung in der Montageplatte als Langloch entlang einer gedachten Langlochachse
ausgeführt.
Das Langloch weist dabei einen verengten und einen erweiterten Abschnitt auf,
wobei das Befestigungselement insbesondere in dem Bereich des erweiterten
Abschnitts durch die Ausnehmung hindurchsteckbar sein soll. Im durchgesteckten
Zustand soll das Befestigungselement erfindungsgemäß aus dem
erweiterten in den verengten Bereich des Langlochs verschieblich
sein, wobei die Verengung gleichzeitig einen das Befestigungselement
hintergreifenden Anschlag bilden soll, der mit einem Anschlagselement
des Befestigungselements zusammenwirkt.
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Auf
diese Weise ist es in erfinderischer Weise möglich geworden, ein Befestigungselement
von der Unterseite eines Behälters
durch den erweiterten Bereich wenigstens eines Langlochs in der
Montageplatte hindurchzuführen,
um es anschließend
in den verengten Bereich des Langlochs seitlich zu verschieben.
Ein an dem Befestigungselement ausgebildeter Anschlag hintergreift
dann in dem verengten Abschnitt Bereiche der Montageplatte, so dass
eine Bewegung gegen diesen Anschlag bzw. entgegen der Durchsteckrichtung
nicht mehr möglicht
ist, wodurch das Befestigungselement von der Montageplatte gehalten
wird. In dieser Lage des Befestigungselements lässt sich dann der Lagerbock
mit der darin befindlichen Rolle an dem Befestigungselement anordnen
und mit diesem verspannen, so dass schließlich die Rolle an der Montageplatte
bzw. an dem Behälter
befestigt ist.
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In
einer vorteilhaften Ausführungsform
der Erfindung sind die im Lagerbock vorgesehenen Ausnehmungen so
angeordnet, dass das jeweilige Befestigungselement die Ausnehmungen
des Lagerbocks nur dann durchdringen kann, wenn sie in der Montageplatte
die verengte Position eingenommen haben. Dadurch ergibt sich der
vorteilhafte Effekt, dass das in dem verengten Bereich des Langlochs befindliche
Befestigungselement in dieser Position seitlich unverschieblich
gehalten wird, wenn der Lagerbock von unten auf das Befestigungselement
aufgesetzt wird. Damit ist eine Bewegung des Befestigungselements
in den erweiterten Bereich des Langlochs und das Herausfallen oder
die Entnahme aus der Montagplatte sicher verhindert.
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Bei
nur einem Befestigungselement bzw. jeweils einer Ausnehmung in Lagerbock
und Montageplatte ist für
diesen Effekt ein seitlicher Anschlag für den Lagerbock erforderlich,
der ihn in dieser Position hält
und eine Verschiebung insbesondere in Richtung der Langlochlängsachse
relativ zur Montageplatte verhindert.
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Bei
zwei oder mehr jeweils paarweise zusammenwirkenden Ausnehmungen
kann die vorteilhafte Fixierung der Befestigungselemente allein durch
die geschickte Wahl der Ausnehmungen in dem Lagerbock erreicht werden.
Wenigstens eine, vorteilhafterweise aber mehrere Ausnehmungen des Lagerbocks
sind dabei so vorzusehen, dass sie jeweils mit dem verengten Bereich
des zugehörigen Langlochs
der Montageplatte fluchten, nicht jedoch mit dem erweiterten Bereich.
Wenn die Langlöcher – wie später noch
zu sehen sein wird – geschickt
gegeneinander angeordnet sind, so genügt diese Anordnung zur horizontalen
Fixierung der Befestigungselemente bzw. des auf diese aufgesteckten
Lagerbocks. Verlaufen die Langlöcher
alle entlang einer Längsrichtung
und sind auch die erweiterten bzw. verengten Bereiche alle im gleichen
Sinne dieser Richtung angeordnet, so wäre grundsätzlich eine Verschiebung des
gesamten Lagerbocks mit allen Befestigungselementen in Richtung
auf den jeweils erweiterten Bereich der Langlöcher denkbar. Ein an der Unterseite
der Montageplatte vorgesehener Anschlag kann eine solche seitliche
Verschiebung des Lagerbocks jedoch verhindern und damit die einfache
und schnelle horizontale Fixierung des Lagerbocks gegenüber der
Montageplatte ermöglichen.
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Besonders
vorteilhaft hat sich die Verwendung von Schrauben, insbesondere
Schlossschrauben als Befestigungselemente herausgestellt. Der Kopf
der Schraube dient dabei als gegen den Anschlag G der Montageplatte
wirkendes Anschlagelement, wodurch eine zur Rolle hin gerichtete
axiale Bewegung des Befestigungselements unterbunden wird. Die Schlossschraube
kann dabei mit ihrem Kopf durch den erweiterten Bereich jedes Langlochs
hindurchgesteckt und dann in den verengten Bereich seitlich verschoben
werden, so dass der Kopf der Schraube die Montageplatte im Langloch
hintergreift. In dieser Lage der Schrauben kann dann der Lagerbock
auf die Schrauben aufgesteckt und mit Muttern von der Unterseite
des Lagerbocks gegen die Montageplatte verschraubt werden. Schlossschrauben
eignen sich insbesondere aufgrund ihres relativ flachen Kopfes,
der auf der Oberseite der Montageplatte nur wenig Bauraum einfordert.
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Vorteilhafterweise
sind die verengten Bereiche der Ausnehmungen bzw. Langlöcher in
der Montageplatte als Verdrehsicherung ausgebildet, welche mit den
sie durchragenden Befestigungselementen so zusammenwirkt, dass eine
Drehung der Befestigungselemente um ihre Längsachse vermieden wird. Dies
kann insbesondere ein flächiger
Ab schnitt an der Innenseite des verengten Bereichs des Langlochs
sein, der mit einem komplementär
ausgebildeten Abschnitt des Befestigungselements zusammenwirkt.
Denkbar ist insbesondere die Ausbildung eines Vierkants unterhalb
des Kopfes einer Schraube, wobei der Vierkant bei geeigneter Ausrichtung
in den verengten Bereich des Langlochs einführbar ist, einer Drehung der
Schraube um ihre Längsachse
jedoch aufgrund der Zusammenwirkung des Vierkants mit den inneren
Begrenzungsflächen
des verengten Bereichs des Langlochs entgegenwirkt. Der Vorteil einer
solchen Verdrehsicherung liegt in der vereinfachten Befestigung
des Lagerbocks insbesondere bei Schraubverbindungen. Die Schraube
als Befestigungselement muss beim Anziehen der auf der Unterseite
des Lagerbocks konternden Muttern nicht mehr gegen eine Verdrehung
gegengehalten werden, da dies durch die Verdrehsicherung übernommen
wird.
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Eine
vorteilhafte Ausführungsform
der Erfindung sieht vor, dass die Montageplatte als Teil einer Grundplatte,
eines Rahmens oder einer Bodenplatte eines Behälters ausgeführt ist.
Eine einstückig
als Teil eines übergeordneten
Rahmens oder einer Grundplatte ausgebildete Montageplatte verringert den
Materialaufwand und das Gewicht. In diesem Fall können die
entsprechenden Ausnehmungen unmittelbar in die Bodenplatte bzw.
den Rahmen eingebracht werden, ohne dass zusätzliche Elemente von Seiten
des Behälters
vorzusehen wären.
Alternativ ist es jedoch auch möglich,
die Montageplatte als zusätzlich
an der Unterseite eines Behälters
oder Rahmens anzubringendes Element auszubilden. Dies erhöht die Flexibilität in der
Verwendung bzw. Anordnung der Rollenhalterung und verzichtet insbesondere
auf eine Festlegung der genauen Anordnung der Ausnehmungen bereits
bei der Herstellung des Rahmens bzw. des Behälterbodens. In diesem Fall
kann die Montageplatte an geeigneter Stelle von unten gegen den
Rahmen bzw. die Grundplatte verschweißt oder in sonstiger geeigneter
Form angebracht werden. Erforderlich ist es dabei, dass zwischen
Oberseite der Montageplatte und Unterseite des darüber liegenden
Rahmens bzw. der Grundplatte ein Abstand eingehalten wird, der zumindest
Raum für
die Anschlagselemente der Befestigungselemente (insbesondere der
Schraubenköpfe)
bietet.
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Eine
besonders vorteilhafte Ausführungsform
der Erfindung sieht vor, dass die Montageplatte im Bereich ihrer
Ausnehmungen so weit gegenüber einer
gedachten Ebene der Montageplatte vertieft ausgebildet ist, dass
das Anschlagselement der Befestigungselemente zwischen dem Anschlag
des verengten Bereichs der Ausnehmung und der Ebene aufgenommen
wird. Ziel dieser Ausführung
ist es also, den von den Anschlagselementen (insbesondere Schraubenköpfen) beanspruchten
Bauraum innerhalb der Montageplatte auszubilden, so dass dieser nicht
in Richtung des Behälterinneren
bzw. nach oben ragt und dort konstruktiv hinderlich wirkt.
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Wird
der verengte Bereich der Langlöcher um
das entsprechende Maß abgesenkt,
so treten die Anschlagselemente der Befestigungselemente nicht mehr
durch eine die Oberseite der Montageplatte abdeckende gedachte Ebene
hindurch. Insbesondere bei einstückig
mit einem Grundrahmen oder einer Grundplatte ausgebildeten Montageplatten
ergibt sich eine im Wesentlichen plane Oberfläche des Rahmens bzw. der Grundplatte,
auf der der Behälter, auch
ein Isolierbehälter
mit entsprechender Isolierung, aufgebracht werden kann, während die
Montage oder Demontage von Rollen allein über die Unterseite des Behälters mühelos möglich ist.
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Wie
bereits erwähnt,
sind in einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wenigstens
zwei Ausnehmungen der Montageplatte in Richtung ihrer Langloch-Längsachsen oder parallel verschoben
dazu so einander gegenüberliegend
angeordnet, dass ihre jeweiligen verengten bzw. erweiterten Positionen
beide an den einander zugewandten oder abgewandten Enden der Langlöcher, also
entgegengesetzt oder antiparallel angeordnet sind. Auf diese Weise
werden die jeweils in dem verengten Bereich der Ausnehmungen angeordneten
Befestigungselemente alleine dadurch in ihrer horizontalen Position
der Langlöcher
gehalten ("automatisch
fixiert"), dass
der Lagerbock mit seinen Ausnehmungen, die stets gegenüberliegend
zu den verengten Bereichen in der Montageplatte ausgebildet sind,
auf die Befestigungselemente aufgesetzt wird. Eine Bewegung des
so aufgesetzten Lagerbocks mitsamt den Befestigungselementen in
Richtung auf einen erweiterten Bereich eines oder auch mehrerer
erster Langlöcher
wird dann dadurch blockiert, dass weitere Befestigungselemente den
Lagerbock und die Montageplatte in den verengten Bereichen einer
zweiten Gruppe von Montageplatten-Langlöchern durchragen, deren erweiterter
Bereich in entgegengesetzter Richtung zu denen der ersten Gruppe
von Langlöchern
verläuft.
Daher kann eine Bewegung des gesamten Lagerbocks weder in die eine
noch in die andere Richtung erfolgen. Dies gewährleistet eine relativ sichere
Positionierung des Lagerbocks relativ zu der Montageplatte, da selbst
bei lockeren Befestigungsmitteln (lockere oder abgefallene Muttern)
die Positionierung des Lagerbocks in horizontaler Richtung relativ
zu der Montageplatte erhalten bleibt. Durch das auf den Lagerböcken ruhende
Eigengewicht des Behälters
wird auch einen Bewegung des Lagerbocks weg von der Montageplatte
erschwert. Erst durch die gewollte Entfernung des Lagerbocks in vertikaler
Richtung nach unten können
die dann frei gewordenen Befestigungsmittel (insbesondere Schrauben)
in ihren Langlöchern
jeweils auf den erweiterten Bereich zu bewegt und dort nach unten
aus der Montageplatte herausgenommen werden.
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Es
ist erfindungsgemäß nicht
erforderlich, dass die erweiterten bzw. verengten Bereiche der Langlöcher für die "automatische Fixierung" in genau entgegengesetzter
Richtung angeordnet sind. Es genügt,
wenn die Längsachse
eines ersten Langlochs mit der Längsachse
eines zweiten Langlochs einen Winkel ≠ 90° bildet, da bei 90° theoretisch
eine Schwenkbewegung um das erste Befestigungselement erfolgen könnte, bei
der sich das zweite Befestigungselement in tangentialer Richtung
zu dieser Drehbewegung aus dem verengten in den erweiterten Bereich
bewegt. Sind jedoch mehr als zwei Befestigungselemente vorgesehen,
so gilt der vorbeschriebene Sicherungseffekt für all die Fälle, bei denen die Längsachsen
nicht alle in die gleiche Richtung zeigen bzw. die Langlöcher hinsichtlich
verengtem und erweitertem Bereich nicht alle die gleiche Orientierung
aufweisen.
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Eine
besonders einfache und stabile Ausführungsform der Erfindung sieht
vier im Wesentlichen in Rechteckform angeordnete Ausnehmungen in
dem Lagerbock bzw. der Montageplatte vor, wobei jeweils zwei Ausnehmungen
hinsichtlich ihres verengten bzw. erweiterten Bereichs antiparallel
ausgerichtet sind, so dass der vorbeschriebene Sicherungseffekt auch
hier eintritt. Bei geringer Zahl von Ausnehmungen wird eine hohe
Stabilität
der Verbindung erreicht.
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Erfindungsgemäß kann das
eine oder die mehreren Befestigungsmittel relativ zu dem Lagerbock
oder der Montageplatte als Sollbruchstelle gegen zu hohe Belastungen
dimensioniert sein. Um bei gröberer
Handhabung (etwa bei Gabelstaplerbedienung, unebener Rolloberfläche etc.)
größere Schäden an der
Rollenhalterung bzw. dem Behälter
zu vermeiden, sollen die Befestigungsmittel so dimensioniert sein,
dass sie einer zu großen
Belastung der Rollenhalterung am ehesten nachgeben und beispielsweise
abreißen
oder abscheren. Die unverändert
und unbeschädigt
erhaltenen Komponenten (Montageplatte oder Lagerbock) können dann
durch Ersatz der alten gegen neue Befestigungsmittel kostensparend
wieder montiert werden.
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Weitere
vorteilhafte Ausführungsformen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Eine
Ausführungsform
der Erfindung wird nachstehend anhand eines Figurenbeispiels erläutert. Von
den Figuren zeigt
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1 eine vereinfachte perspektivische
Ansicht einer Rollenhalterung, und
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2 eine Seitenansicht der
Rollenhalterung gemäß 1.
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In 1 ist eine Rollenhalterung
R in perspektivischer Ansicht gezeigt. Eine Montageplatte B ist
als Teil eines Rahmens oder Unterbodens eines Behälters dargestellt
und verläuft
im Wesentlichen horizontal. Unterhalb der Montageplatte B ist ein
Lagerbock A mit einer darin geführten
Rolle angeordnet.
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In
die Montageplatte B sind in einer rechteckigen Anordnung vier Ausnehmungen
B1-B4 eingebracht, die jeweils die Form eines
Langlochs mit einem erweiterten Bereich E1-E4 und
einem verengten Bereich V1–V4 haben (aus Gründen der Übersichtlichkeit sind nicht
alle Ausnehmungen vollständig
mit Bezugsziffern bezeichnet, jedoch gelten die Anmerkungen sinngemäß für alle vier
Bereiche der Montageplatte B).
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Der
unterhalb der Montageplatte B angeordnete Lagerbock A weist ebenfalls
vier Ausnehmungen A1–A4 auf,
die in der dargestellten Anordnung jeweils unterhalb der verengten
Bereiche V1–V4 der Langlöcher der
Montageplatte B angeordnet und nicht unmittelbar zu erkennen sind.
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Durch
die Montageplatte B ragen von oben nach unten vier Befestigungselemente
F1-F4, die als Schlossschrauben ausgebildet sind
und deren Schraubenkopf als Anschlagselement T1–T4 vorgesehen ist. Die Befestigungselemente
F1–F4 sind (bei entferntem Lagerbock A) zwischen
den verengten Bereichen V1–V4 und den erweiterten Bereichen E1–E4 verschieblich. Die Position in den jeweils
verengten Bereichen sei mit Pv1–Pv4, die Position in den erweiterten Bereichen
mit Pe1–Pe4 bezeichnet.
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In
den Positionen Pe1–Pe4 ist
der erweiterte Bereich E1–E4 so dimensioniert, dass das Befestigungselement
F1–F4 mit seinem Anschlagselement T1–T4 von unten durch die Ausnehmungen B1–B4 hindurchsteckbar ist. Dagegen bildet der
verengte Bereich V1–V4 in
den Positionen Pv1–Pv4 einen
Anschlag G1–G4,
der in vertikaler Richtung mit den Anschlagselementen T1–T4 der Befestigungselemente F1–F4 zusammenwirkt.
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Die
Ausnehmungen B1 und B2 sind
hinsichtlich ihrer erweiterten bzw. verengten Bereiche antiparallel
zueinander ausgerichtet, ebenso wie die Ausnehmungen B3 und
B4. Die in dem Lagerbock A jeweils unterhalb
der verengten Bereiche V1–V4 angeordneten Ausnehmungen A1–A4 bewirken somit eine Fixierung der Befestigungselemente
F1–F4 gegen ein horizontales Verrutschen, sobald
der Lagerbock A von unten auf die zuvor eingesetzten Befestigungselemente
aufgesetzt wird.
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Die
Ausnehmungen B1–B4 sind
relativ zu einer gedachten Oberfläche Q der Montageplatte B um ein
Maß vertikal
nach unten versetzt ausgebildet. Wie in 2 zu sehen ist, dient dies der Aufnahme
der Anschlagelemente T1–T4 unterhalb
der gedachten Ebene Q, so dass die Befestigungselemente nicht oberhalb
dieser Ebene weiteren Baukomponenten des Behälters entgegenstehen.
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Die
Seitenansicht gemäß 2 zeigt die Befestigungselemente
F1 und F2 in ihrer
Einbaulage. Es handelt sich dabei um Schlossschrauben mit einem vierkantförmigen Abschnitt
unmittelbar unterhalb des den Schraubenkopf bildenden Anschlagelements
T1 und T2. Die Breite
des Langlochs in dem verengten Bereich sei dabei so gewählt, dass
der Vierkantbereich der Schlossschrauben einer Verdrehung der Schraube
um ihre Längsachse
entgegenwirkt.
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Zu
erkennen sind auch die jeweiligen Positionen der verengten bzw.
erweiterten Bereiche Pv1 und Pv2 sowie
Pe1 und Pe2. Die
perspektivisch dahinter liegenden Positionen für die Ausnehmungen B3 und B4 sind in
Klammern dargestellt. Deutlich zu erkennen ist, dass der Lagerbock
A die Ausnehmungen für die
Schlossschrauben in dem Bereich hat, der den verengten Positionen
der darüber
liegenden Ausnehmungen der Montageplatte entspricht. Ohne den von unten
auf die Befestigungselemente F1 und F2 aufgesetzten Lagerbock A wären die
Befestigungselemente in den Langlöchern der Montageplatte verschieblich
und könnten
insbesondere in die jeweilige erweiterte Position Pe1 und
Pe2 verschoben werden. Während in den jeweils verengten
Positionen Pv1 und Pv2 die
Montageplatte als Anschlag G1 und G2 einer vertikalen Bewegung der Befestigungselemente
nach unten entgegensteht, so ist dies in den erweiterten Bereichen
jeweils möglich.
Die Schlossschrauben können
daher in den erweiterten Bereichen von unten eingesetzt und dann
seitlich in den verengten Bereich verschoben werden. In dieser Position
lässt sich
der Lagerbock mit seinen Ausnehmungen von unten auf die Schrauben
aufsetzen und gegen die Montageplatte verschrauben.