DE2017619A1 - Steuereinrichtung für elektrische Stromkreise - Google Patents
Steuereinrichtung für elektrische StromkreiseInfo
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Description
Anmelder; SOCIETB ANONYME D'APPAREILLAGE RADIOELECTRIQUE
(S.A.D.A.R. )
36 rue de Maroc, PARIS 19
- Frankreich -
Steuereinrichtung für elektrische Stromkreise
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung zum Öffnen
und Schließen eines elektrischen Stromkreises. Im allgemeinen bestehen
derartige Einrichtungen aus einem Schalter oder Unterbrecher, der einen oder mehrere bewegliche Schaltkontakte enthält, die gegen festliegende Ruhekontakte gedrückt werden können. Solche Kontakte verschleissen
sehr rasch und erlauben daher nur eine relativ begrenzte Anzahl von Schaltvorgängen, wobei sie über kurz oder lang ausgewechselt
werden müssen. Dies ist ein schwerwiegender Nachteil, denn gerade solche Einrichtungen sollten eine fast unbegrenzte Lebensdauer haben.
Das Ziel der Erfindung ist daher, eine Steuereinrichtung zu schaffen, die
ohne bewegliche Kontakte auskommt, und die in vorteilhafter Weise
Schalter und Unterbrecher zum Öffnen oder Schliessen eines elektrischen Stromkreises ersetzen kann.
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Diese Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß ihr Druckknopf oder ein anderes geeignetes Bedienungsorgan mit einem Bauelement
verbunden ist, dessen elektrischer Widerstand von Zug- oder Druckkräften abhängt und dadurch dann die Betätigung des Bedienungsorgans
solche Zug- oder Druckkräfte auf dieses Element bewirkt, das in einem Steuerkreis eingebaut ist, der durch Widerstandsänderung des Fühlelementes
den Hauptstromkreis ein- oder abschaltet.
Das Fühlelement der Einrichtung besteht vorteilhafterweise aus einem ·
Siliciumplätrchen, das von einem flexiblen Träger gehalten wird,dessen
eines Ende fest eingespannt ist, während das andere mit der Bedienungseinrichtung verbunden ist. Silicium hat die Eigenschaft, daß der elek trische
Widerstand von einwirkenden Zug- oder Druckkräften abhängig ist. Diese Eigenschaft wird z.B. in sogenannten Kristalltonabnehmern
in Plattenspielern oder in der Industrie zum Messen von Längenänderungen ausgenutzt. Einrichtungen dieser Art bestehen im allgemeinen ebenfalls
aus einem Siliciumplättchen, dessen kristallinische Struktur so behandelt
worden ist, daß sich der elektrische Widerstand unter der Einwirkung von Zug- oder Druckkräften verändert. Wird ein solches Plättchen in eine
geeignete Schaltung eingebaut, so ist es möglich, Widerstandsänderungen
und damit die auf das Plättchen wirkende Kraft zu messen.
Diese bekannten Einrichtungen werden jedoch nicht in der Weise ange wendet,
wie die erfindungsgemäße Einrichtung. Selbstverständlich kann das Fühlelement aus anderen Stoffen als Silicium bestehen. Diese Stoffe
können beispielsweise elastisch sein, müssen jedoch ihren Widerstand unter der Einwirkung von Kräften ebenso wie Silicium verändern.
Einige Ausführungsformen werden in der nachfolgenden Beschreibung er läutert,
die sich auf die beigefügten Zeichnungen bezieht.
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| Dabei zeigen : | eine Ansicht im Schnitt |
| fig. ι | eine Seitenansicht eines Fühlelementes |
| Fig. 2 | den Schaltplan einer ersten Ausführungsform |
| Fig. 3 | eine weitere Ausführungsform des Schaltplar |
| Fig. 4 | eine Ansicht im Schnitt einer anderen Aus |
| Fig. 5 | führungsform der Einrichtung |
| eine Ansicht im Schnitt einer anderen Aus - | |
| Fig. 6 | führungsform |
der Hauptbauteile dieser Einrichtung
wendungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung,
Ebenso wie bekannte Schalter oder Unterbrecher enthält die in Fig.
dargestellte Einrichtung einen Bedienungsknopf 1, der verschiebbar im
Deckel 2 des Gehäuses 3 eingebaut ist. Diese Einrichtung hat jedoch
keinen beweglichen Schaltkontakf. An seine Stelle treten Fühlelemente
4 a und 4 b, deren elektrischer Widerstand von einwirkenden Zug- oder Druckkräften abhängig ist.
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Jedes dieser Elemente besteht aus einem isolierenden Träger 5, z.B.
aus Kunststoff, dessen gegenüberliegende Seite mit leitenden Blechen 6 und 7, beispielsweise aus Kupfer, belegt sind. Etwa in der Mitte
des Trägers 5 befindet sich eine Aussparung 8, die die Flexibilität
an dieser Stelle vergrößert. Über dieser Aussparung befindet sich das Siliciumplättchen 9, das eine Art Brücke bildet und mit den beiden
Teilen des Bleches 6 leitend verbunden ist. Diese beiden Fühlelemente sind auf der einen Seite fest in den Block 10 eingespannt. An der anderen
Seite sind diese Elemente in derrjempfindliehen Block 11 befestigt,
der mit dem Druckknopf 1 in Verbindung steht. Zwischen dem Druckknopf
1 und dem beweglichen Träger 11 befindet sich eine Feder 12. Eine ähnliche Feder 13 ist auf dem Boden des Gehäuses 3 angeordnet.
Wie in Fig. 1 gezeigt, sind die Elemente 4 α und 4 b nicht in gleicher
Weise eingebaut, so daß das Siliciumplättchen 9 des Elementes 4 b beim Betätigen des Knopfes 1 unter Druck steht, während das Plättchen
des anderen Elementes einer Zugspannung ausgesetzt ist. In der Ruhe stellung
wird durch die Feder 13 ein Druck auf das Element 4 α und ein Zug auf das Element 4 b ausgeübt. Beide Elemente haben in der Ruhe stellung
den gleichen elektrischen Widerstand. Sie sind in einer sogenannten Brückenschaltung, die in Fig. 3 dargestellt ist zusammengeschaltet,
die noch die beiden Einstellwiderstände R 1 und R 2 enthält. Dieser Schaltkreis ist bei U mit einer Spannungsquelle und bei M mit der Masse
verbunden.
Die Widerstände R 1 und R 2 werden in der Ruhelage so eingestellt, daß
zwischen den Punkten A und B keine Spannung ist. Diese Spannung bleibt auch bei Temperatur Schwankungen Null, denrvdie Fühlelemente
4 α und 4 b verändern sich ja in gleicher Weise.
Die erfindungsgemäße Einrichtung arbeitet folgendermaßen :
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Durch die Betätigung des Druckknopfes 1 in Richtung des Pfeiles FI
verändert sich das eben beschriebene Gleichgewicht der Brückenschaltung. Das Plättchen 9 des Elementes 4 b wird zusammengedrückt, während
das Plättchen des Elementes 4a auseinandergezogen wird. Dadurch verändern
sich die Widerstände der Fühle lemente und man kann den Klemmen A und B eine Differenzspannung abnehmen. So kann man z.B. bei einer
Versorgungsspannung von +5 Volt am Punkt U eine Veränderung zu + 1
Volt erhalten.
Die Klemmen A und B sind vorzugsweise mit einem Differenzverstärker
verbunden, der die Spannungsveränderung verstärkt. Dieser Verstärker
kann in jeder beliebigen geeigneten Art und Weise aufgebaut sein. Er
kann beispielsweise aus einem integrierten Schaltkreis bestehen. Es kann
natürlich auch ein mono- oder bistabiler Multivibrator zur Verwendung kommen.
Fig. 4 zeigt die Einrichtung in Verbindung mit einem Differenzverstärker.
Dieser enthält drei Transistoren T 1, T 2, T 3. Er enthält weiterhin die vier
Widerstände R 3, R 4, R 5 und R 6. Er ist mit der Klemme E an die
Spannungsquelle angeschlossen. An der Klemme F kann das zu steuernde
Element eingeschaltet werden, das auf der anderen Seite an der Klemme G
an die Masse geschaltet wird. Dieses Element kann ein Relais sein, das das Öffnen und Schliessen eines beliebigen Stromkreises steuert. Dabei
kann ein elektromechanisches oder ein elektronisches Relais Verwendung
finden. Wenn die Spannung an den Basen der Transistoren T 1, T 2 gleich
ist, ist auch die Spannung an den Kollektoren gleich. Die hier verwendeten Transistoren sind sogenannte npn-Typen. W.rd die Klemme B positiv, so
steigt der Koilektorstrom des Transistors T 2 ebenso wie sein Emitterstrom.
Bleibt die Spannung an der Basis des Transistors Tl unverändert, so fließt
kein Kollektorstrom in diesen Transistor. Der Transistor T 2 ist jedoch leitend,
d.h. die Spannung an Kollektor und Emitter ist gleich, während der Transistor T 1 gesperrt ist.
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Es ist natürlich auch möglich, erst den Transistor T 1 leitend zu machen
und den Transistor T 2 zu sperren, um anschließend den Transistor T 1 zu sperren und den Transistor T 2 leitend zu machen.
Es bestehen also mehrere Möglichkeiten, den Transistor T 1 leitend und
den Transistor T 2 nicht leitend zu machen. So kann man beispielsweise die Widerstände von R 1 und R 2 so festlegen, daß die Spannung an der
Klemme im Vergleich zur Klemme B positiv wird, wobei bereits ein Unterschied
von 0,3 Volt ausreichend ist, um den Transistor T 2 zu sperren. Außerdem ist natürlich die Vorspannung der Fühlelemente 4 a und 4 b
in der Ruhelage möglich, so daß der Widerstand des Elementes 4 a an steigt und der des Elementes 4 b absinkt.
In dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel stehen die Fühlelemente unter
der Einwirkung der Kraft F 2 der Feder 13, die der durch den Bedienungsknopf 1 ausgeübten Kraft F 1 entgegenwirkt. Die Werte der Widerstände
R 1 und R 2 können so gewählt werden, daß zwischen den Punkten A und B wie^bereits vorgeschlagen, keine Spannung anliegt, so daß sie erst
nach der Betätigung positiv oder negativ werden. Es kann auch eine Vorspannung
eingestellt werden, deren Polarisation sich bei der Betätigung genau umkehrt. Ebenso ist es möglich, die Feder 13 so einzustellen,
daß die beiden Fühlelemente in der Ruhelage keinen Kräften ausgesetzt sind. In diesem Fall werden nur die Widerstände R 1 und R 2 der Brückenschaltung
verstellt.
In den in Fig. 1 und 2 dargestellten Beispielen ähneln die Fühlelemente den
bei bereits bekannten Meßeinrichtungen verwendeten Elementen. Es können natürlich auch andersgeartete Fühlelemente verwendet werden, deren
Widerstand sich jedoch auch unter der Einwirkung von Zug- oder Druckkräften verändert. So können beispielsweise auch elastische Stoffe mit
diesen Eigenschaften verwendet werden.
009843/169Q
Diese Stoffe können aus Natur- oder Kunstkautschuk oder einem anderen
geeigneten Kunststoff bestehen, die durch gewisse Zusätze die gewünschten
Eigenschaften erhalten. '
Die Fig. 5 stellt eine andere erfindungsgemäße Ausfuhrungsform dar, bei
der die Fühlelemente aus den elastischen Blöcken 4 c und 4 d bestehen. Diese beiden Blöcke werden durch einen Hebel 14 voneinander getrennt,
der in einem dem Träger 11 in Fig. 1 entsprechenden Träger 11 c gelagert
ist.
Diese Blöcke 4 c und 4 d sind in die Halterung 10 c und 10 d geklebt.
Durch die Betätigung des Trägers 11 c in Richtung des Pfeiles F 1 wird der
Block 4d zusammengedruckt, während der Block 4 c auseinandergezogen
wird. Diese Blöcke arbeiten also entgegengesetzt und können daher in die eben beschriebene Meßbrücke eingeschaltet werden.
Wenn die Umwelteinflüsse, wie z.B. Temperaturschwankungen, es zu lassen,
kann auf einen Block verzichtet werden, so daß das Fühlelement nur aus einem einzigen Block besteht. Werden 2 Fühlelemente verwendet,
so ist die Einrichtung natürlich temperaturunabhängig. Wenn die Umwelteinflüsse es zulassen, kann auch nur ein Fühlelement verwendet werden.
Der Einbau und die Betätigung bleiben dabei gleich. Die Widerstandsänderung
bei Betätigung der Einrichtung kann ebenfalls mit Hilfe einer MeßbrUcke ermittelt werden. Die sich ergebende Differenzspannung kann dann
in einem geeigneten Differenzverstärker verstärkt werden.
Bei dem in den Fig. 6 und 7 dargestellten Beispiel ist nur ein Fühlelement
4 e vorhanden. Dieses kann aus einem isolierenden und federnden Träger
5 bestehen, der über dem Ausschnitt 8 ein Siliciumplättchen 9 trägt. Die
Enden dieses Plättchens sind mit den Drähten 15 und 16 verbunden, mit
denen es über die Klemmen 17 und 18 in den Steuerkreis eingeschaltet ist.
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Dieser Steuerkreis ist in Fig. 8 dargestellt und kann ebenfalls im Gehäuse
3 e untergebracht sein*. Dieser Steuerkreis kann zusätzlich im Gehäuse 19 im Hauptgehäuse 3 e untergebracht werden, das gleich zeitig
die Anschlußklemmen 20 und 21 aufnimmt, wie in Fig. 6 gezeigt
wird.
Ebenso wie in Fig. 1 dargestellt ist, wird der Träger 5 in einem fest liegenden
Block 10 e eingespannt.
Erfindungsgemäß ist auf dem freien Ende des Trägers 5 eine Feder 22
angebracht, die auf dieses freie Ende eine Kraft ausüben kann. Diese
Feder besteht aus einem Metalldraht 23, der um eine Schraube 24 schraubenförmig gewickelt ist, so daß durch eine Drehung der Schraube
die Federkraft einstellbar ist. Das freie Ende der Feder 22 liegt auf dem Vorsprung 25 des Bedienungsknopfes 26, der durch eine Feder 13 e in
der Ruhelage gehalten wird. Die Feder 22 drückt also in der Ruhelage nicht auf das Fühlelement 4 e.
Um diese Einrichtung zu betätigen genügt es, den Bedienungsknopf entgegen der Kraft der Feder 13 e einzudrücken. Die Feder 22 kann
jetzt also auf das Fühlelement 4 e drücken. Die Kraft, der das Fühlelement 4 e ausgesetzt ist, ist also nur von der Feder 22 und nicht vom Bedienungsknopf
26 abhängig. Die Kraft der Feder 22 wird dabei so ein gestellt, daß das Fühlelement 4 e nicht zerbrechen kann. Die Einstellung
dieser Feder erfolgt mit der Schraube 24 . In dieser Ausführungsform
drückt die Feder 22 mit einer Kraft von etwa 25 Gramm auf das Fühlelement 4 e.
Wie in Fig. 8 dargestellt, ist das Fühlelement in den Verstärkerkreis
mit den Transistoren T 4 und T 5 eingeschaltet. Die Basis des ersteren ist dabei in die aus dem Fühlelement 4 e und dem Widerstand R 7 gebildete
Brücke eingeschaltet.
009843/1690
Die Basis des zweiten ist dagegen in eine Meßbrücke eingeschaltet, die
aus einem Widerstand R 8 und dem ersten Transistor T 4 gebildet wird.
Diese Schaltung ist am Punkt A mit einer Spannungsquelle verbunden. Weiterhin ist eine Ausgangsklemme S vorhanden. Wird der Widerstand
des Fühlelementes 4 e durch die Betätigung nicht verändert, so wird der Transistor T 4 gesperrt. Die Spannung, die dazu an der Basis des Transistors
notwendig ist, beträgt im dargestellten Beispiel etwa 0,525 Volt bei einer
Temperatur von 20 C. Dabei ist wichtig, daß das Fühlelement 4 e und der Transistor T 4 so aufeinander abgestimmt sind, daß Temperaturschwankungen
ausgeglichen werden können. Die Änderung der Basis Emitter spannung des hier verwendeten Transistortyps beträgt 2,2 Millivolt bei
einem zehntel Grad C.
Die Spannungsänderung an der aus dem Fühlelement 4 e und dem Wider stand
R 7 gebildeten Meßbrücke beträgt etwa 2 Millivolt pro zehntel Grad C. Temperaturschwankungen machen sich also nicht störend bemerkbar.
Der Widerstandsänderungskoeffizient des Fühlelementes 4 e liegt bei Temperaturschwankungen etwa bei 0,6 bis 0/75 % pro zehntel Grad C.
Die zum Sperren des Transistors T 4 notwendige Spannung wurde daher
auf 0,525 Millivolt festgelegt.
Die Spannung hängt von der Basis Emitterspannung des verwendeten Transistortyps und vom Fühlelement 4 e ab. Wie schon gesagt, ist der
Transistor T 4 in der Ruhelage gesperrt. Die Basis des Transistors T 5 liegt
am Widerstand R 8, so daß der Transistor T 5 leitend wird, was zur Folge
hat, daß die Spannung an der Ausgangsklemme praktisch gleich Null ist.
In dieser Fig. 8 dargestellten Haltung stellt der Widerstand R 9 den zu
steuernden Stromkreis dar. Wird die Einrichtung betätigt/wobei das Fühlelement
4 e dem Druck der Feder 22 ausgesetzt wird, so vermindert sich
der Widerstand. Die Spannung am Punkt 18 steigt dabei auf 0,65 Volt
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bei 20 C, so daß der Transistor T 4 leitend wird. In diesem Augenblick
fällt die Spannung an der Basis des Transistors T 5 ab, so daß dieser gesperrt
wird und damit die Spannung an der Ausgangsklemme auf die Spannung der Stromquelle, die am Punkt A angeschlossen ist, ansteigt.
Der Widerstand R 8 muß so bemessen sein, daß der Transistor T 5 in der
Ruhelage der Einrichtung gesperrt bleibt. Die Versorgungsspannung am Punkt A sollte 12 Volt nicht überschreiten, damit das Fühlelement 4 e
nicht zerstört wird. Der Transistor T 5 kann jedoch an einer Spannung
von 20 Volt liegen, wenn am Punkt B des Widerstandes R 9 eine Spannungsquelle von 20 Volt liegt, wie das in Fig. 9 dargestellt ist.
Die Fig. 10 stellt eine andere Ausführungsform der durch das Fühlele ment
4 e gesteuerten Einrichtung dar. Diese Ausführungsform dient dazu,
die Schaltzeiten zu verkürzen. Aus diesem Grunde ist in die Einrichtung ein Verstärker eingebaut worden, der nur auf bestimmte Schwellwerte
anspricht. Der Transistor T 4 entspricht dem in Fig. 8 und 9 dargestellten Er dient dazu, Temperaturschwankungen auszugleichen. Die Arbeitsweise
entspricht der oben beschriebenen. Die mit T gekennzeichnete Baugruppe
enthält die beiden Transistoren T 6 und T 7. Diese Baugruppe wird durch die Spannung am Kollektor des Transistors T 4 gesteuert. Der Schwell wert
wird durch die Widerstände R 10 und R 11 festgelegt.
Die nachfolgenden Transistoren T 8 und T 9 stellen eine Phasenumkehrstufe
dar, die den Transistor T 10 steuert. Dieser entspricht dem Transistor T
in dem in Fig. 8 und 9dargestellten Beispiel. Der Kollektorstrom des
Transistors T 10 wird durch den Widerstand R 12 begrenzt, der demWiderstand
R 8 des in Fig. 8 und 9 dargestellten Beispiels entspricht. Die Schaltung
kann ebenfalls leicht im Gehäuse 3 e untergebracht werden. Wird ein integrierter Schaltkreis vorgesehen, so können nur das Fühlelement 4 e
und der Widerstand R 7 nicht darin einbezogen werden.
009843/1690
Wie schon gesagt, kann die erfindungsgemäße Einrichtung herkömmliche
Schalter oder Unterbrecher in beliebigen elektrischen Stromkreisen ersetzen. Da keinerlei bewegliche Schaltkontakte vorgesehen sind, kann
eine fast unbegrenzte Anzahl von SchaItvorgängen ausgeführt werden,
ohne daß mechanische Ausfälle oder Widerstandsänderungen befürchtet werden müssen.
Die Einrichtung kann also in den verschiedensten Ausfuhrungsformen An -wendung finden. So zeigt z. B. die Fig. 10 eine besondere Ausführungsart dieser Einrichtung. Dabei ist diese Einrichtung mit einem Elektro -magneten 27 gekoppelt. Der Anker 28 des Magneten steht mit der Bedienungseinrichtung 26 in Verbindung. Diese beiden Teile können zu
einer Einheit in einem Gehäuse zusammengefaßt werden. Sie können
dann über große Entfernungen ferngesteuert werden.
Die erfindungsgemäße Einrichtung kann in den verschiedensten Anwen -düngen zum öffnen und Schliessen von beliebigen elektrischen Strom -kreisen benutzt werden.
0 098 A3/1690
Claims (6)
- Anmelder: SOCIETE ANONYME D'APPAREILLAGE RADIOELECTRIQUE (S.A.D.A.R. ) o36 rue du Maroc, PARIS 19 - Frankreich -PatentansprücheSteuereinrichtung für elektrische Stromkreise, die durch einen Druckknopf oder ein ähnliches Bedienungsorgan betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Bedienungsorgan mit einem Fühlelement verbunden ist, dessen elektrischer Widerstand sich unter der Einwirkung von Zug- oder Druckkräften verändert und dadurch, daß durch das Bedienungsorgan solche Kräfte auf das Fühlelement ausgeübt werden können, das in einen Steuerkreis eingeschaltet ist, der so aufgebaut ist, daß durch die Widerstandsänderung des Fühlelementes das Ein- oder Ausschalten eines Hauptstromkreises bewirkt wird.
- 2.Einrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Bedienungsorgan verbundene Fühlelement aus einem Siliciumplättchen ( 9 ) besteht, das von flexiblen Trägern (4a und 4b) gehalten wird, deren Enden an einer Seite fest eingespannt sind, während die anderen Enden mit dem Bedienungsorgan ("I) verbunden sind.009843/1690
- 3. Einrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Bedienungsorgan ( 1 ) verbundene Fühlelement ein Block -ist, der aus einem Elastomeren besteht, das mit einem leitenden Zusatz versehen ist, so daß der elektrische Widerstand von auf den Block einwirkenden Zug- oder Druckkräften abhängt, wobei eine Seife des Blockes auf einer Halterung fest befestigt ist, während die andere Seite mit dem Bedienungsorgan verbunden ist. (Fig. 5).
- 4. Einrichtung gemäß einem der vorausgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwei mit dem Bedienungsorgan ( 1 ) verbundene Fühlelemente( 4 a, 4 b oder 4 c, 4 d ) besitzt, die bei der Betätigung entgegengesetzt arbeiten, wobei sich auch ihre elektrischen Widerstände entgegengesetzt verändern, die in einer Brückenschaltung vorfeilhafterweise in einem Transistorverstärker oder dgl, angeordnet sind, (Fig. 1 oder 5 ) .
- 5. Einrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein einziges Fühlelement enthält, das in einen Stromkreis eingeschlossen ist, der einen Transistorverstärker umfaßt, wobei die Basis des ersten Transistors(T 4) von einer Brückenschaltung gesteuert wird, die aus dem Fühlelement ( 4 e ) und einem festen Widerstand ( R 7 ) gebildet ist derart, daß der Transistor ( T 4 ) in der Ruhestellung der Einrichtung gesperrt ,aber so gewählt ist, daß die von Temperaturschwankungen hervorgerufenen Widerstandsänderungen des Fühlelementes ( 4 e ) kompensiert werden durch die bei den gleichen Temperaturschwankungen hervorgerufenen Spannungsänderungen zwischen Basis und Emitter des Transistors ( T 4 ). (Fig. 8, 9, 10 ) .
- 6. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche 1 bis 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein einziges Fühlelement (4 e ) enthält in Form eines einseitig fest eingespannten Trägers ( 5), wobei der009843/16-90das Fühlelement beeinflussende Druck von einer Feder ( 22 ) ausgeübt wird, die auf das freie Ende des Trägers einwirkt, aber normalerweise durch einen Bedienungsknopf ( 26 ) zurückgehalten wird, wenn sich dieser in der Ruhelage befindet. ( Fig. 6 und 7 )Q09843/169QLeerseite
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2521387A1 (fr) * | 1982-02-11 | 1983-08-12 | Itt | Commutateur electromecanique |
| EP2341320A3 (de) * | 2009-12-16 | 2015-02-18 | Hamilton Sundstrand Corporation | Widerstandsbasierter Positionssensor |
-
1969
- 1969-04-15 FR FR6911627A patent/FR2040846A5/fr not_active Expired
-
1970
- 1970-04-13 DE DE19702017619 patent/DE2017619A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2521387A1 (fr) * | 1982-02-11 | 1983-08-12 | Itt | Commutateur electromecanique |
| EP2341320A3 (de) * | 2009-12-16 | 2015-02-18 | Hamilton Sundstrand Corporation | Widerstandsbasierter Positionssensor |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| FR2040846A5 (de) | 1971-01-22 |
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