DE2017558C - Verfahren zum Bearbeiten der inneren Mantelflache einer Drehkolbenmaschine und Werkzeug zu dessen Durchfuhrung - Google Patents

Verfahren zum Bearbeiten der inneren Mantelflache einer Drehkolbenmaschine und Werkzeug zu dessen Durchfuhrung

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DE2017558C
DE2017558C DE19702017558 DE2017558 DE2017558C DE 2017558 C DE2017558 C DE 2017558C DE 19702017558 DE19702017558 DE 19702017558 DE 2017558 DE2017558 DE 2017558 DE 2017558 C DE2017558 C DE 2017558C
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honing
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rotary piston
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Application number
DE19702017558
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DE2017558A1 (de
Inventor
Svend Aage Dordborg Holm (Danemark)
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Danfoss AS
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Danfoss AS
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Description

einem Anschlag 18 abstützt, welcher in den Träger 7 eingeschraubt ist. Hierdurch wird die Stange 15 gegen ein Widerlager 19 gedrückt, das mit einem Schraubgriff 20 versehen ist, der auf dem Gewinde 21 des Trägers 7 verschraubbar ist Auf diese Weise wird die Stange 15 axial verschoben, wodurch die Honsteine 10 sich infolge der Verschiebung auf der Fläche 8 radial verstellen.
In Fig.4 ist ein Zahnkranz 1 in einem Träger 22 gehalten, der drehbar an einem Exzenter 23 sitzt. Der Exzenter ist Teil einer Antriebswelle 24, die in einem Lager 25 gehalten ist. Der Exzenter trägt ein großes Triebrad 26, welches mit einem kleinen Triebrad 27 zusammenwirkt Letzteres sitzt auf einem Exzenter 28 mit der gleichen Exzentrizität wie der Exzenter 23. Der Exzenter 28 ist Veil einer Hilfswel-Ie 29, die in Lagern 30 gehalten ist. Antriebswelle 24 und Hilfswelle 29 sind mittels eines Paares gleicher Triebräder 31 und 32 so gekoppelt, daß sie mit gleicher Drehzahl umlaufen. Das Triebrad 26 soll die siebenfache Zähnezah! haben wie das Triebrad 27. Ein generell mit 33 bezeichnetes Honwerkzeug ist in einem festen Lager 34 axial verschiebbar
Im Betrieb wird die Antriebswelle 24 mit gleichbleibender Geschwindigkeit gedreht. Der Zahnkranz 1 vollführt dann eine langsame Drehbewegung, während sein Mittelpunkt eine siebenfach schnellere Umlaufbewegung vollführt Gleichzeitig wird das Honwerkzeug 33 axial hin- und hergeschoben. Auf diese Weise wird die Zahnform des Zahnkranzes, soweit sie für die Dichtzwecke notwendig ist, also ohne den Zahngrund c, sehr genau erzeugt Durch radiale Verstellung der Honsteine 10 kann die genaue Abmessung des Zahnkranzes erreicht und eine eventuelle Abnutzung ausgeglichen werden.
In F i g 4 kann auch der Zahnkranz 1 im Lager 34 drehfest gehalten und axial hin- und herbewegt werden, während das Honwerkzeug 33 in dem Trager 22 befestigt ist und die Dreh- und Umlaufbewegung vollführt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Bearbeiten der inneren Mantelfläche einer Drehkolbenmaschine in Form eines Innenzahnkranzes, bei dem die Mantelfläche zuerst grob, z. B. durch Räumen, vorgearbeitet und anschließend mit einem Werkzeug fertiggearbeitet wird, welches auf der Mantelfläche entsprechend dem Läufer der Drehkolbenmaschine bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug für die Fertigbearbeitung auf die Zahnköpfe und die Zahnflanken der Mantelfläche gleichzeitig in Umfangsrichtung und in Achsrichtung schleifend einwirkt.
2. Honwerkzeug mit radial nach außen verstellbaren Honsteinen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein Querschnitt demjenigen des in der Drehkolbenmaschine umlaufenden zahnradförmigen Drehkolbenkörpers entspricht und die Honsteine (10) jeweils das Profil von zwei gegenüberliegenden Zahnflanken mit dem dazwischenliegenden Zahngrund haben.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Bearbeiten der inneren Mantelfläche einer Drehkolbenmaschine in Form eines Innenzahnkranzes, bei dem die Mantelfläche zuerst grob, z. B. durch Räumen, vorgearbeitet und anschließend mit einem Werkzeug fertiggearbeitet wird, welches auf der Mantelfläche entsprechend dem Läufer der Drehkolbenmaschine bewegt wird, und auf ein Werkzeug zur Durchführung dieses Verfahrens.
Zwischen den Zähnen des Innenzahnkranzes und eines Außenzahnrades der Drehkolbenmaschine werden Vcrdrängerzcllen gebildet, die sich abwechselnd vergrößern und verkleinern. Bei feststehendem Innenzahnkranz vollführt das Außenzahnrad eine langsame Rotationsbewegung, während sein Mittelpunkt sehr viel schneller auf einer Kreisbahn umläuft. Derartige Maschinen können in hydraulischen Anlagen als Pumpen, Motoren oder Meßgeräte eingesetzt werden. Damit die Verdrängerzellen dicht sind, müssen die Profile des Innenzahnkranzes und des Außenzahnrades sehr genau hergestellt werden. Es ist für eine Maschine mit Drcicckdrehkolbcn bekannt, den zugehörigen F.pilrochoidcnkranz nach einer groben Vorbearbeitung durch Räumen mittels eines Messerkopfes spanabhebend fertig /u bearbeiten. Der Messerkopf besitzt drei Schneiden, die den F.ckpunktcn des Dreicckdrchkolbens entsprechen. Mit einem Spezialgctricbc wird der Messerkopf entsprechend der Bewegung des Drchkolbcns angetrieben.
Des weiteren sind Honwerkzeuge bekannt, bei denen ein/eine, radial verstellbare Honstcinc so angeordnet sind, daß ihre Oberfläche auf einem Krcisumfang liegt. Mit solchen Honwerkzeugen können Bohrungen fein bearbeitet werden.
Der [.rl'indung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art anzugehen, mit dem auf wirtschaftliche Weise sehr genau profilierte Innen/ahnkränze erzeugt werden können.
Diese Aufgabe wird crfindungsgemäß dadurch gc-I« >M, dall das Werkzeug für die I'erligbearbcitung auf die Zahnköpfe und die Zahnflanken der Mantelfläche gleichzeitig in Umfangsrichtung und in Achsrichtung schleifend einwirkt
Die grobe Vorbearbeitung des Innenzahnkranzes läßt sich billig durchführen, beispielsweise durch das Räumen eines ganzen Stapels von Rohlingen. Die Feinbearbeitung erfolgt dann mit Hilfe eines Honwerkzeuges, das, indem es die Rotationsbewegung und die Mittelpunkt-Umlaufbewegung des Außen-Zahnrades vollführt, die gewünschte Form des Innenzahnkranzes exakt erzeugt. Auf diese Weise ergeben sich Werkstücke mit sehr hoher Formgenauigkeit
Bei den hier betrachteten Drehkolbenmaschinen kann darauf verzichtet werden, den Zahngrund des Innenzahnkranzes zur Abdichtung zwischen benachbarten Kammern heranzuziehen. Infolgedessen genügt es, lediglich die Zahnköpfe und die Zahnflankcn durch Honen zu bearbeiten, während der Zahngrund keine Feinbearbeitung erfährt. Dies erleichtert nicht nur den Hon-Arbeitsgang, sondern führt auch zu einem sehr vereinfachten Honwerkzeug.
Aus diesem Grund ist ein Honwerkzeug zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dadurch gekennzeichnet, daß sein Querschnitt demjenigen des in der Drehkolbenmaschine umlaufenden zahnradförmigen Drehkolbenkörpers entspricht und die Honsteine jeweils das Profil von zwei gegenüberliegenden Zahnflanken mit dem dazwischenliegenden Zahngrund haben.
Derartige Honsteine sind für sich leicht herstellbar. Sie können auch radial verstellt werden. Es stört nicht, daß zwischen den einzelnen Honsteinen Lükken verbleiben, da die Lücken jeweils dem nicht zu bearbeitenden Zahngrund des Innenzahnkranzes zugeordnet sind.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die schematische Darstellung eines erfindungsgemäß herzustellenden Innenzahnkranzes mit eingesetztem Außenzahnrad,
Fig. 2 ein Honwerkzeug gemäß der Erfindung im Längsschnitt,
Fig. 3 das Honwerkzeug im Querschnitt längs der Linie A-A in Fig. 2 und
Fig.4 die schematische Darstellung eines vollständigen Werkzeugs mit Antrieb.
Fig. 1 zeigt einen Innenzahnkranz 1, in welchem ein Außenzahnrad 2 umläuft. Der Zahnkranz hat siehen Zähne 3, das Zahnrad sechs Zähne 4. Jeder Zahn besitzt einen Zahnkopf α und Zahnflanken/). Zwischen zwei Zähnen befindet sich der Zahngrund c.
Das Honwerkzeug der Fig. 2 und 3 besitzt einen Träger 7, der etwa sternförmigen Querschnitt hat, wobei sich die Umfangsflächc8 dieses Querschnitts linear von rechts nach links erweitert. Zwischen je zwei Spitzen 9 ist ein Honstein IO mit einer konkav geformten Fläche 11 angeordnet. Jeder Honstein 10 ist an einer Kulisse 12 befestigt, die mit einem Arm 13 nach innen rügt und dort einen Mitnehmer 14 an einer axial beweglichen, zentrischen Stange 15 übergreift. Alle Kulissen werden durch Federringe 16 radial nach innen gedrückt. Man erkennt, daß die Honsteine IO zusammen eine Form ergeben, die derjenigen des Zahnrades 2 mit Ausnahme der Zahnköpfc« entspricht.
Auf die Stange 15 wirkt eine Feder 17, die sich an
DE19702017558 1970-04-13 Verfahren zum Bearbeiten der inneren Mantelflache einer Drehkolbenmaschine und Werkzeug zu dessen Durchfuhrung Expired DE2017558C (de)

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DE2017558C true DE2017558C (de) 1972-12-28

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