DE2016175B2 - Verfahren und vorrichtung zur foerderung von schaumigem mineraloel aus einem bohrloch - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur foerderung von schaumigem mineraloel aus einem bohrlochInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Förderung von schaumigem Mineralöl aus einem Bohrloch
mittels einer Pumpe von veränderlicher Drehzahl, bei dem ein Parameter gemessen und die Drehzahl
der Pumpe entsprechend dem so gemessenen Parameter eingestellt wird.
Es ist in der Fordertechnik von Mineralöl aus einem Bohrloch mittels einer Pumpe veränderlicher Drehzahl
bekannt, die über der Pumpe befindliche Hohe der Mineralölsäule dazu zu benutzen, die Drehzahl der
Pumpe so zu steuern, daß ein Trockenpumpen des Bohrloches nicht erfolgen kann. Mit dem Ansteigender
Höhe der Mineralölsäule im Bohrloch vermindert sich der Kraftbedarf der Pumpe und steigt umgekehrt
bei abfallender Höhe an. Die Pumpe wird nun so gesteuert, daß ihre Förderleistung bei einer bestimmten
Höhenzunahme der MineralÖlspuJe durch Erhöhung der Drehzahl vergrößert und bei einer bestimmten
Höhenabnahme der Säule durch Verminderung der Drehzahl herabgesetzt wird. Hier wird also die Über
der Pumpe befindliche Mineralölsäule als Steuerung.sparameter
für dieDrehzahl des Pumpenantriebsmotors benutzt.
Es ist ferner bekannt, zur Aufrechterhaltung eines optimalen Gas-Öl-Verhältnisses das spezifische Gewicht
des Gases heranzuziehen und als Parameter zur Steuerung einer Pumpe mit veränderlicher Drehzahl
zu benutzen.
Die Förderung von Öl aus in eine unterirdische Quelle herabgeführten Bohrungen erfolgt in drei
Stufen;
a) Primäre Gewinnung, bei der das Öl auf Grund seiner eigenen Energie in die Bohrung fließt und
dann durch seine eigene Energie oder durch eine Pumpe aus der Quelle entfernt wird, in den
letzten Stufen der primären Gewinnung sammeln sich oft schaumige Rohöle in der Bohrung an.
b) Die sekundäre Gewinnung umfaßt die Erzeugung nach Erschöpfung des größten Teils der ursprünglichen
strömungsmittelfördernden Kraft, wobei eine Flüssigkeit oder em Gas in die
geologische Formation eingespritzt wird, um dem Öl die Energie oder die Viskosität zu erteilen, die
es zum Einströmen in die Bohrung benötigt. Hierzu gehört das Einspritzen einer Flüssigkeit,
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wie Wasser in die Bohrung, um Formations- einander auf Abstand gehaltenen Punkten in dem
flüssigkeiten in eine Förderbohrung zu treiben, Bohrloch ist.
aus der das Rohöl gefordert wird. Bei dieser Gemäß einem weiteren Verfahrensmerkmal wird
sekundären Gewinnung sammelt sich oft schau- die Drehzahl der Pumpe umgekehrt proportional zu
miges Rohöl in dem Bohrloch an. 5 dem abströmseitig von einem Öl-Gas-Abscheider ge-
c) Die dritte Stufe wird als tertiär bezeichnet und 'orderten Ölante.l verändert
umfaßt eine etwas fremdartige Gewinnung, jedoch D.'f Vorrichtung zur Durchfuhrung des erstkommt
im allgemeinen diese dritte Stufe bei dem «wähnten Verfahrens ist gekennzeichnet durch eine
Problem der vorliegenden Erfindung nicht in ln dem Bohrloch angeordnete Pumpe mit veranderbesonderem
Maße in Frage. 10 llcher Drehzahl, Leitungen die sich von der Pumpe
zur Oberfläche hin erstrecken, Einrichtungen zum
Schaumiges Rohöl ist im allgemeinen ein Rohöl, Messen eines Parameters in der Bohrung, der eine
in welchem Gas Blasen bildet, so daß das Raum- Funktion der Dichte des jeweils gepumpten Öl-
gewicht der Flüssigkeit gering ist. Dieses wird häufig schaums ist, sowie Vorrichtungen, die auf den ge-
dadurch verursacht, daß in der Formation vor- 15 messenen Parameter ansprechen und die Drehzahl
handenes Erdgas aus der Lösung austritt. Es ist im der Pumpe steuern.
allgemeinen Erdgas in Lösung in dem Öl vorhanden. Hierbei ist in zweckmäßiger Ausgestaltung voiwenn
es im Reservoir vorgefunden wird. Jedoch gesehen, daß die Einrichtungen zum Messen des
muß dieses Gas, um in Lösung bleiben zu können, Parameters zwei senkrecht voneinander auf Abstand
wenigstens einen bestimmten Druck haben. Wenn 20 gehaltene Druckfuhleinrichtungen einschließen, die in
der Strömungsmitteldruck unter diesen Druck ab- dem Ölschaum in dem Bohrloch angeordnet sind
sinkt, der manchmal als Blasenbildungspunkt be- und die auf den gemessenen Parameter ansprechenden
zeichnet wird, dann tritt das Gas aus der Lösung aus Vorrichtungen zur Bestimmung des Druckunterund
nimmt die Form von Blasen an. Manchmal schiedes zwischen den beiden Druckfühlern ausentsteht
die Schwierigkeit auch beim Einspritzen von 25 gebildet sind.
Gas, z. B. bei einem Gewinnungsprogramm, bei dem Eine andere vorteilhafte Möglichkeit sieht vor, daß
die Förderenergie durch ein Gas aufgebracht ist. die Meßeinrichtung eine Ablaßle'itung einschließt, die
Die Geschichte der einzelnen Bohrung hat gezeigt, eine Meßblende mit einer darin vorhandenen Meßdaß
schaumiges Rohöl im allgemeinen im ersten Teil öffnung enthält, sowie Leitungen und Vorrichtungen
der primären Förderung kein Problem darstellt. Je- 30 zum Messen des Druckabfalls an der Meßblende zur
doch nimmt bei fortschreitender Förderung der Einstellung der Ausgangsfrequenz eines Frequenz-Bodenlochdruck
ab, und das benötigte Material- wandlers als eine umgekehrte Funktion des Druckvolumen
nimmt zu. Das wirksame spezifische Gewicht abfalls an der Meßblende.
des Strömungsmittels nimmt ab und verringert somit Noch eine andere Ausführung ist dadurch gekenn-
die volumetrische Wirksamkeit der üblichen Pumpe, 35 zeichnet, daß die Meßeinrichtungen ein Massen-
wobei vermutet wurde, daß dies auf einen Gasschluß durchflußmeßgerät einschließen, das mit der den öl-
zurückzuführen sei. Jedoch ist der Gasschluß im all- schaum führenden Leitung in Strömungsmittelver-
gemeinen nicht die Ursache des Problems, und bindung steht.
Bemühungen, durch Bekämpfung des Problems als ein Die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens,
Gasschlußproblem die volumetrische Leistungsfähig- 40 die Drehzahl der Pumpe umgekehrt proportional zu
keit der Pumpe zu verbessern, haben zu keinem Erfolg dem abströmseitig von einem Öl-Gas-Abscheider gegeführi.
Gasschluß tritt im allgemeinen dort auf, wo förderten ölanteil zu verändern, ist gekennzeichnet
freies oder leicht eingefangenes Gas leicht austritt. durch eine Pumpe mit veränderlicher Drehzahl, die
In einer festen Emulsion, wie z. B. Schaum, wo das in dem Bohrloch aufgehängt ist, einen Öl-Gas-Abfein
eingefangene Gas nicht leicht austritt, wird der 45 scheider an der Oberfläche und Leitungen zwischen.
Gasschluß zu einem untergeordneten Faktor oder ist der Pumpe und dem Abscheider sowie zur Entfernung
gar nicht vorhanden, da der Schaum zur Stabilität des Öls aus dem Abscheider und Vorrichtungen zur
neigt. Veränderung der Drehzahl der Pumpe in umgekehrtem Aus vorstehender Betrachtung dürfte zu entnehmen Sinne zu dem abströmseitig vom Abscheider gesein,
daß die zuvor erwähnten Verfahren zum Pumpen 50 förderten Ölanteil.
von schaumigem Mineralöl mit einer Tieftauchpumpe, Eine weitere vorteilhafte Vorrichtung zur Durchderen
Drehzahl durch die angegebenen Parameter führung des Verfahrens gemäß der Erfindung ist
veränderlich ist, nicht oder nur ungenügend geeignet gekennzeichnet durch eine elektrisch betriebene Kreiselist,
eine optimale Forderleistung der Pumpe aufrecht- pumpe \eränderlicher Drehzahl, die in der schaumigen
zuerhalten. 55 Flüssigkeit in dem Bohrloch gelagert ist und deren Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe Drehzahl von der Frequenz des ihr von einer Wechselbesteht
dann, ein Verfahren und eine Vorrichtung stromquelle zugeführten elektrischen Stromes abzur
Durchführung desselben zu schaffen, welche beim hängig ist, einen Frequenzwandler, der elektrisch
Pumpen von schaumigem Mineralöl eine optimale mit der Wechselstromquelle und dessen Ausgang
Förderleistung der Pumpe sicherstellen. 60 elektrisch mit der Pumpe verbunden ist, Meßvorrich-Diese
Aufgabenstellung wird gemäß dem Verfahren tungen zur Bestimmung eines Parameters, der eine
nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Parameter Funktion der Dichte des jeweils gepumpten Öleine
Funktion der Dichte des jeweils gepumpten Öl- schaums ist, Einrichtungen, die die Meßvorrichtungen
schaums ist. mit dem Frequenzwandler verbinden, wobei die Gemäß einem Verfahren, das sich als besonders 65 Ausgangsfrequenz als eine umgekehrte Funktion des
vorteilhaft erwiesen hat, ist vorgesehen, daß der durch die Meßvorrichtung bestimmten Parameters
gemessene Parameter ein Maß des statischen Druck- eingestellt ist, sowie eine Leitung für den Ölschaum,
Unterschiedes des Ölschaumes an zwei vertikal von- die sich von der Pumpe zu der Oberfläche erstreckt.
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Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden kreis regelt, oder die Frequenz kann automatisch in
Beschreibung hervor; es zeigt Abhängigkeit von Schwankungen einer Kenngröße
c i g. 1 eine schematische Darstellung einer in ein eines von einer Einheit, z. B. dem Subtraktor 44,
loch eingetauchten Pumpe, deren Drehzahl durch erhaltenen elektrischen Signals eingestellt werden.
Druckunterschied zwischen zwei senkrecht von- 5 Derartige Frequenzwandler sind beispielsweise leicht
ider auf Abstand gehaltenen Punkten in der Nahe erhältlich und liefern eine Ausgangsfrequenz von
'umpe gesteuert wird, 0 bis 200 Hz bei Erregung mittels einer im Handel
i g. 2 eine schematische Darstellung einer tauch- verfügbaren Energiequelle. Mit der Eingangsseite des
;en Pumpe mit veränderlicher Drehzahl, die in die Frequenzwandlers 32 ist ein Kabel 34 verbunden,
iigkeit eines Bohrloches eingetaucht und mit io um eine Energie von einer handelsüblichen Quelle
;in zur Veränderung der Pumpendrehzahl gemäß (nicht gezeigt) auf den Frequenzwandler zu übergeförderten
Flüssigkeit sowie mit Mitteln zur tragen. Dieser Wandler oder Frequenzumformer 32
nderung der Pumpendrehzahl von Hand ver- weist obere und untere Frequenzgrenzwerte auf, so
ι ist. daß die Pumpe 20 innerhalb des vorgeschriebenen,
i g. 3 eine schematische Darstellung einer Pumpe 15 betriebsmäßig zulässigen Drehzahlbereichs arbeitet,
veränderlicher Drehzahl, die in die Flüssigkeit Es werden nunmehr die benötigten Messungen
Bohrloches eingetaucht und mit Mitteln zur betrachtet, die erforderlich sind, um die Einstellungen
nderung der Drehzahl gemäß dem Druckabfall des Frequenzwandlers 32 abzuändern. Es sei daran
ner Blende in der Pumpenablaßleitung versehen ist, erinnert, daß in dieser Anmeldung schon die Lehre
i g. 4 eine weitere Ausführungsform einer Pumpe 20 gegeben wurde, daß die Drehzahl der Pumpe 20 als
veränderlicher Drehzahl in schematischer Dar- eine umgekehrte Funktion der Dichteänderung zu
mg, die in die Flüssigkeit eines Bohrloches ein- verändern ist. Wenn z. B. die Dichte abnimmt, dann
icht und mit Mitteln zur Veränderung der Dreh- sollte die Drehzahl zunehmen. Diese Zunahme ist
der Pumpe entgegengesetzt zu der Masse der kennzeichnenderweise linear. Um ein Maß für die
mpten Flüssigkeit versehen ist. 25 Dichte der Flüssigkeit 19 innerhalb der Bohrung in
' g. 1 zeigt ein Bohrloch 10, das in das Erdreich der Ausführungsform nach F i g. 1 zu erreichen, ist
iahren und bis in eine Förderzone abgeteuft ist. ein oberer Druckfühler 36 und ein unterer Druck-Bohrloch
10 ist normalerweise mit einem Futter- fühler 38 vorhanden. Diese Druckfühler geben je ein
14 versehen, das in das Bohrloch eingesetzt und elektrisches Ausgangssignal, das eine Funktion des
1 zementiert worden ist und das Perforierungen 16 30 Druckes ist. Die Druckfühler 36 und 38 sind mit
eist, durch die Flüssigkeit in das Bohrloch einem Differenzbilder 44 über Leiter verbunden, die
nströmt. Die Flüssigkeit 19 fließt aus der Förder- durch die Linien 40 und 42 dargestellt sind. Die
12 in die Bohrung ein und steigt bis zu der bei 18 Signale von den Druckfühlern werden auf den
gebenen Hohe. In die Flüssigkeit 19 des Bohr- Differenzbilder 44 übertragen, der ein Ausgangssignal
; 10 ist eine Kreiselpumpe 20 mit veränderlicher 35 bildet, das proportional zu der von den Druckfühlern
zahl eingetaucht. Der Auslaß dieser Pumpe ist 36 und 38 gemessenen Druckdifferenz ist oder ein
1 ein senkrechtes Rohr 22 sowie eine bekannte Maß dafür ist. Dieses Ausgangssignal wird soweit als
lochkopfemrichtung in dem Oberteil des Futter- nötig verstärkt und zur Einstellung des Frequenzwerts
ί 14 angeschlossen. Die Abgabeleitung 22 er- des Frequenzwandlers 32 benutzt. Dieses Merkmal
kt sich seitwärts aus dem Bohrlochkopf als Ablaß- 40 kann in den Frequenzwandler eingebaut werden,
ig 26 heraus. Es sind keine Einzelheiten der oder es können Mittel vorgesehen werden, um die
tungen usw. gezeigt, da diese hinreichend bekannt Einstellung auf dem Frequenzwandler zu regeln.
Es kann z. B. das Einstellsignal vom Differenzbilder 44
werden nunmehr die Mittel zur Energiever- einem Antriebsmittel 45 zugeführt werden, das ein
ing der Pumpe 20 näher betrachtet. Die Pumpe 20 45 Potentiometer sein kann, dessen Wellenlage eine
'ie üblich, eine Baugruppe, die sowohl eine tauch- Funktion des Eingangssignals ist. Die Welle besorgt
e Kreiselpumpe als auch einen Elektromotor dann die Einstellung des Frequenzwandlers 32. In
hheßt. Die Energie für den Motor wird von den anderen Figuren der Zeichnung wird das elekdeiner
passenden Einheit an der Oberfläche trische Signal, das ein Maß für den gemessenen Paraelektrische
Leiter innerhalb des Kabels 30 ge- 50 meter ist, im allgemeinen als direkt mit dem Frequenz-.
Die Pumpenbaugruppe 20 umfaßt einen Motor, Wechselrichter zur Steuerung der Frequenz der Aus-η
Drehzahl sich in Abhängigkeit von der Fre- gangsarbeitsspannung verbunden gezeigt.
ζ der angelegten Spannung ändert. Diese Erreger- Die Drehgeschwindigkeit einer von einem Wechsellung wird über die Leiter innerhalb des Ver- strommotor angetriebenen Kreiselpumpe ändert sich ingskabels 30 zugeführt, das an der Oberfläche 55 unmittelbar mit dem Wechsel in der Frequenz oder inen Frequenzwandler angeschlossen ist. Der der Hertzzahl, z. B. führt eine Eingangsspannung von Jenzwandler kann einen Gleichrichter zur Um- 60 Hz bei einem zweipoligen Elektromotor zu einer llung der zugeführten Wechselspannung in eine synchronen Drehzahl von 3600 Umdrehungen je ;hspannung einschließen, einen Wechselrichter Minute. Bei Herabsetzung der Eingangsfrequenz auf einer Frequenzsteuerung zur Erzeugung einer 60 die Hälfte, nämlich 30 Hz je Sekunde, vermindert sich angswechselspannung einer gewünschten Fre- die Drehgeschwindigkeit auf die Hälfte der synchronen ζ sowie einen Transformator oder eine andere Drehzahl oder 1800 Umdrehungen je Minute. Umeit zur Regulierung der Spannungsamplitude, um gekehrt erhöht sich bei einer Zunahme der Eingangs-Regelung der Amplitude der Ausgangswechsel- frequenz um das Zweifache auf 120 Hz die Drehzahl lung des Wechselrichters zu ermöglichen. Die 65 um das Doppelte der synchronen Drehzahl oder auf lseirichterfrequenz kann von Hand geregelt 7200 Umdrehungen je Minute. Jeder Mittelwert einer en, z. B. mittels eines Knopfes, der den wirk- Frequenzeinstellung erzeugt eine proportionale Änn Wert einer Komponente in einem Oszillator- derung in der Drehgeschwindigkeit.
ζ der angelegten Spannung ändert. Diese Erreger- Die Drehgeschwindigkeit einer von einem Wechsellung wird über die Leiter innerhalb des Ver- strommotor angetriebenen Kreiselpumpe ändert sich ingskabels 30 zugeführt, das an der Oberfläche 55 unmittelbar mit dem Wechsel in der Frequenz oder inen Frequenzwandler angeschlossen ist. Der der Hertzzahl, z. B. führt eine Eingangsspannung von Jenzwandler kann einen Gleichrichter zur Um- 60 Hz bei einem zweipoligen Elektromotor zu einer llung der zugeführten Wechselspannung in eine synchronen Drehzahl von 3600 Umdrehungen je ;hspannung einschließen, einen Wechselrichter Minute. Bei Herabsetzung der Eingangsfrequenz auf einer Frequenzsteuerung zur Erzeugung einer 60 die Hälfte, nämlich 30 Hz je Sekunde, vermindert sich angswechselspannung einer gewünschten Fre- die Drehgeschwindigkeit auf die Hälfte der synchronen ζ sowie einen Transformator oder eine andere Drehzahl oder 1800 Umdrehungen je Minute. Umeit zur Regulierung der Spannungsamplitude, um gekehrt erhöht sich bei einer Zunahme der Eingangs-Regelung der Amplitude der Ausgangswechsel- frequenz um das Zweifache auf 120 Hz die Drehzahl lung des Wechselrichters zu ermöglichen. Die 65 um das Doppelte der synchronen Drehzahl oder auf lseirichterfrequenz kann von Hand geregelt 7200 Umdrehungen je Minute. Jeder Mittelwert einer en, z. B. mittels eines Knopfes, der den wirk- Frequenzeinstellung erzeugt eine proportionale Änn Wert einer Komponente in einem Oszillator- derung in der Drehgeschwindigkeit.
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Die Pumpenleistung oder die Pum penf or der lei stung Speichereinheiten. Die Meßeinrichtung 46 gibt ein
wird durch Änderungen in der Drehgeschwindigkeit Ausgangssignal auf die Leitung 48, das eine Anzeige
beeinflußt. Wenn die Drehzahl »TV« verändert wird, für das jeweils geförderte Öl darstellt. Wenn der Fluß
dann ändert sich der Durchfluß »g« direkt wie die des geförderten Öls abnimmt, dann nimmt das Signal
Geschwindigkeit. 5 zu und steigert die Ausgangsfrequenz des Wandlers 32.
Q1 N1 Diese Maßnahme wiederum erhöht die Förderleistung
~cT ~~ ~~N~ ^er un*er ^er Oberfläche arbeitenden Pumpe, bis das
2 vorgeschriebene oder vorgegebene Flüssigkeitsvolumen
Wenn die Drehzahl verändert wird, dann ändert gefördert wird. Offensichtlich müssen obere Grenzen
sich die Saugwirkung (H) unmittelbar mit dem io für die Pumpendrehzahl einstellbar sein, die eingehalten
Quadrat der Drehzahl. werden, wenn das Bohrloch nicht in der Lage ist, das
vorgegebene Flüssigkeitsvolumen abzugeben.
H1 _ ί N1 \2 In F i g. 2 ist eine Spannungsquelle über den
/f γ ./V2 / Schalter 33A an den Frequenzwandler 32 angeschlossen,
15 wenn sich der Schalter in seiner Stellung Nr. Ί beWenn die Drehzahl verändert wird, dann ändert findet. Die Ausgangsspannung des Wandlers 32 wird
sich die effektive Leistung »BHP« unmittelbar mit der durch den Schalter 33 B zu dem mit der Pumpe 20
dritten Potenz der Drehzahl. verbundenen Versorgungskabel geführt, wenn sich
dieser Schalter in seiner Stellung Nr. 1 befindet.
BHP1 _ / JV1 \3 20 Dieses ist die Stellung der Schalter, wenn eine auto-
BHP \ N J matische Steuerung der Pumpe 20 erwünscht ist.
Es ist manchmal wünschenswert, eine Vorrichtung
Motorkennlinien werden durch Veränderungen in vorzusehen, durch weiche die Drehzahl der Pumpe 20
der Frequenz oder der Hertzzahl beeinflußt. Zur von Hand verändert werden kann. Dieses läßt sich
Vorausbestimmung der Motorleistung bei anderen 25 durch die Einrichtung der F i g. 2 erreichen, indem
Frequenzen als der noimalen Eingangsfrequenz von man die Schalter 33A und 335 in ihre Stellung Nr. 2
60 Hz werden drei Parameter benutzt. bringt. Hierdurch wird die Energiequelle mit einem
Wenn die Frequenz »F« verändert wird, dann ändert von Hand betätigbaren Frequenzwandler 22 A versieh
auch die Drehzahl »TV« unmittelbar mit der bunden. Der Frequenzwandler 32 A ist der gleiche
Frequenz. 30 wie der Frequenzwandler 32, abgesehen davon, daß
TV1 F1 der Wandler 32A notwendigerweise eine von Hand
~77~ ~~ ρ einstellbare Steuerung haben muß. Wenn sich die
2 s Schalter jeweils in ihrer Stellung Nr. 2 befinden, dann
Wenn die Frequenz verändert wird, dann ändert befindet sich die Leistungssteuerung 32 nicht in dem
sich die abgegebene Nutzleistung unmittelbar mit der 35 Versorgungskreis. Die Drehzahl der Pumpe 20 wird
Frequenz. dann von Hand geregelt.
BHP1 F1 Es folgt nun eine Beschreibung der F i g. 3, die
ßjjp ~ ρ eine weitere Ausführungsform der Erfindung zeigt.
2 2 Hier sind nicht, wie in Fig. 1, Druckfühler am Boden
Wenn die Frequenz verändert wird, dann verändert 40 angeordnet, sondern man mißt den Druckabfall an
sich die benötigte Eingangsspannung »K« unmittelbar der Öffnung in der Meßöffnungsblende 50 in dem
mit der Frequenz. Auslaß 26. Die Druckleitungen 52 und 54 auf beiden V1 F1 Seiten der Meßblende 50 sind mit einer Differenz-
~J7' ~~ ρ druckmeßvorrichtung 56 verbunden. In dieser Aus-2 2
45 führungsform besteht das Ausgangssignal der Diffe-Wenn die Dichtemessung bei Wiedergabe durch renzdruckmeßvorrichtung in einem elektrischen Signal,
Messungen der Druckfühler 36 und 38 einen Wechsel welches sich als eine Funktion des Differenzdruckes
in der Drehzahl geboten erscheinen läßt, dann wird ändert. Dieses elektrische Signal wird über die
die Frequenzeinstellung des Frequenzwandlers 32 so Leitung 58 an den Frequenzwandler 32 angelegt. Der
eingestellt, daß er die geeignete Frequenz der Aus- 5" Druckabfall an der Meßblende50 ist eine Funktion
gangsspannung ergibt. Der Wandler 32 stellt auch die der Dichte des dort hindurchströmenden Strömungs-Amplitude
der Ausgangsspannung ein. mittels. Somit wird die Drehzahl der Pumpe 20 in Es wird nunmehr die Aufmerksamkeit auf F i g. 2 Abhängigkeit von der Dichte der gepumpten Flüssiggelenkt,
die eine Abwandlung der Vorrichtung der keit gesteuert.
F i g. 1 zeigt. Hier werden keine Druckfühler in dem 55 F i g. 4 zeigt eine noch andere Ausführungsform
Bohrloch verwendet, sondern die Durchflußgeschwin- der Erfindung. Tn dieser Ausführungsform wird die
digkeit der Flüssigkeit bestimmt. Die Menge der Drehzahl des Motors der Tauchpumpenanordnung 20
gepumpten Flüssigkeit ist eine Funktion der Dichte. durch Messung der Masse der geförderten Flüssigkeit
In F i g. 2 ist die Ablaßleitung 26 an einen Gas-Öl- bestimmt. Die Fördermenge in der Leitung 26 wird
Abscheider 49 angeschlossen. Das Gas strömt aus 60 in eine Massenflußmeßeinrichtung 60 eingeleitet, deren
dem oberen Auslaß 42 und die Flüssigkeit strömt aus Ausgangssignal sich als eine Funktion der Masse
dem unteren Auslaß 44 heraus. Der Gas-Öl-Abscheider ändert. Dieses Ausgangssignal steuert den Frequenzist
vorzugsweise vom Typ einer gasbetriebenen Heiz- wandler 32. Die Frequenz des Ausgangs des Frequenzeinrichtung.
Dem Abscheider werden als Entschäumer Wandlers 32 ändert sich in umgekehrtem Sinne wie die
bekannte Zusätze zugesetzt, um die Trennung des 65 Masse der durch die Ablaßleitung 26 strömenden
Gases vom Öl zu beschleunigen und so den gepumpten Flüssigkeit. Bei Abnahme der geförderten Masse steigt
Schaum aufzulösen. Die abgegebene Flüssigkeit strömt die Frequenz, so daß die Pumpe 20 bei einer höheren
durch eine Meßeinrichtung 66 zu nicht gezeigten Drehzahl gedreht wird. Die Masseflußmeßeinrichtung
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60 kann von jedem beliebigen der auf dem Markt mit dem Tank 62 verbunden. Wenn sich die durch den
erhältlichen Typen sein, die an Stelle des Volumens Tank hindurchströmende Masse ändert, ändert sich
die Masse der durch eine Leitung fließenden Flüssigkeit auch entsprechend das durch die Waage 64 festbestimmen
und aufzeichnen. Diese Massenflußmeß- gestellte Gewicht. Das Ausgangssignal der Waage 64
einrichtung kann auch die Form eines von einer 5 kann in Form eines elektrischen Signals oder einer
Waage 64 getragenen Tanks 62 annehmen. Die Lei- mechanischen Verbindung zur Veränderung der Ein-
tung 26 ist durch ein biegsames Verbindungsstücke 61 stellung des Frequenzwandlers 32 vorhanden sein.
Claims (9)
1. Verfahren zur Förderung von schaumigem Mineralöl aus einem Bohrloch mittels einer Pump^
von veränderlicher Drehzahl, bei dem ein Parameter gemessen und die Drehzahl der Pumpe entsprechend
dem so gemessenen Parameter eingestellt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß der Parameter eine Funktion der Dichte des jeweils gepumpten Ölschaums ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gemessene Parameter ein MaR
des statischen Druckunterschiedes des Ölschaumes an zwei vertikal voneinander auf Abstand gehaltenen
Punkten in dem Borhloch ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehzahl der Pumpe umgekehrt
proportional zu dem abströmseitig von einem Öl-Gas-Abscheider geförderten Ölanteil verändert
wird.
4. Vorrichtung zur Verwendung bei einem Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
in dem Bohrloch (10) angeordnete Pumpe (20) mit veränderlicher Drehzahl, Leitungen (22, 26), die
sieb Von der Pumpe zur Oberfläche hin erstrecken,
Einrichtungen zum Messen eines Parameters in
der Bohrung, der eine Funktion der Dichte des jeweils gepumpten Ölschaums ist, sowie Vorrichtungen,
die auf den gern essenen Parameter ansprechen und die Drehzahl der Pumpe (20)
steuern.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen zum Messen
des Parameters zwei senkrecht voneinander auf Abstand gehaltene Druckf ühleinnchtungen (36, 38)
einschließen, die in dem Ölschaum in dem Bohrloch angeordnet sind und die auf den gemessenen
Parameter ansprechenden Vorrichtungen zur Bestimmung des Druck Unterschiedes zwischen den
beiden Druckfühlern ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Meßeinrichtung eine Ablaßleitung (26) einschließt, die eine Meßblende (50)
mit einer darin vorhandenen Meßöffnung enthält, sowie Leitungen und Vorrichtungen zum Messen
des Druckabfalls an der Meßblende zur Einstellung der Ausgangsfrequenz eines Frequenzwandlers (32)
als eine umgekehrte Funktion des Druckabfalls an der Meßblende.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Meßeinrichtungen ein Massenduvchflußmeßgerät (60) einschließen, das
mit der den Öischaum führenden Leitung in Strom ungsmitteWerbmdung steht.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Pumpe (20) mit veränderlicher Drehzahl, die in
dem Bohrloch (10) aufgehängt ist, einen Öl-Gas-Abscheider (49) an der Oberfläche und Leitungen
zwischen der Pumpe (20) und dem Abscheider (49) sowie zur Entfernung des Öls aus dem Abscheider
und Vorrichtungen zur Veränderung der Drehzahl der Pumpe (20) in umgekehrtem Sinne zu dem
abströmseitig vom Abscheider (49) geförderten Ölanteil.
9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine
elektrisch betriebene Kreiselpumpe (20) veränderlicher Drehzahl, die in der schaumigen Flüssigkeit
in dem Bohrloch (10) gelagert ist und deren Drehzahl von der Frequenz des ihr von einer
Wechselstromquelle zu geführten elektrischen Stromes
abhängig ist, einen Frequenzwandler (32, 32.4), der elektrisch mit der Wechselstromquelle und
dessen Ausgang elektrisch mit der Pumpe verbunden ist, Meßvorrichtungen (46) zur Bestimmung
eines Parameters, der eine Funktion der Dichte des jeweils gepumpten Ölschaums ist, Einrichtungen,
die die Meßvorrichtungen (46) mit dem Frequenzwandler verbinden, wobei die Ausgangsfrequenz
als eine umgekehrte Funktion des durch die Meßvorrichtung (46) bestimmten Parameters
eingestellt ist, sowie eine Leitung (26) für den Ölschaum,
die sich von der Pumpe (20) zu der Oberfläche erstreckt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US81709069A | 1969-04-17 | 1969-04-17 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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