DE2013259C - Datenverarbeitungsanlage - Google Patents
DatenverarbeitungsanlageInfo
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Description
3 ' 4 _
dimUen \'erz.wciiiim-sinslruklioner, be-it/.n. ,lie nicht t;ons,ieueischait;:.ig 16 wcnvn '-1Ie ''!""'1^':1'1"-^1 j'.',,
..iir weit von der Verzweiüuiiüsinsiruktion entfernt /ein aus dem !nstrukuonsputierspciehcr "'
.,,,! " ' D.eod.erei 20 abgegeben welcher scncrscUs Ογκ-
Öcüei^t.ind der Lrlindun·. i-t eine Duenve, a,be,- r.tii.m-CVxL- jn den Fc^omma-Opcations-Stai el
-,ngvänlage der eingangs genannten An. die gekenn 5 21 oder an den (,!eitkoinma-Operal.ons-Stapel - λ
■eichnet ist durch eine Anordnuni;, die nach Auf- uihi. ... , , , ., .,
:. -ten einer Instruktion, deren AiAlülmmü an ein,- ' Das Festkomma-Rechenwerk 14 enthalt die ι uii .
li'diM^nn uebundeu ist (z. B. bedingte ' Ner/wei- Reicher 23. vvelJie die Operanden aus uem S[K U
niiosinstruktion), die durch diese bestimmte Adresse erhalten, vvdc'ie spater m der \'^ubei ungs.e κ ..^
vvr~Z;clinsiruktion in einem Zieiadresscnspeicher io 25 verarbeitet werden. Line Keine Ληί"^.{:-, -,%
,peiehert und in einem Verdiener mit den in einem 26 (ALL-RSiG) sind mit der \ er arhe.tungse ni u-
Speicher gespeicherten Adressen der zwischenuespci- verbunden und geben z. B. an die l-l-'""«- ' "' ' ■
eiierun Instruktionen vergleicht, weiter durch eine und Indexwerie ab. Das Gle.tkomma-Re.lκ m k^
\:i,vdnunu. die bei der Vorverarbeituna (Deeodie- enthalt die Puiferspeicher 24 weiche Oper, nuen .
■kv) die^Instruktionen mit einem Bedinet-Kenn- »5 Jem Hauptspeicher IO erhalten, die \ erarIkiiuiu
■iclien versieht, wenn die Adressen der naehfoluen- einheit 28 und eine Reihe Gleiikomma-Kc^su -
lmuukiioncn nichv mit der Adresse der Ziel- <
GK-RFXi)- Die Vcrarbe.iungscinhcen -^
übereinstimmen und dadurch streichbar 28 können vorübergehende
und schließlich dur.h cmc L.michtune. die die Allzweckregister 2.. oder 1^n d.e (,lehkouin -«.
Bed.nm-Kennzeichen unwi.ks.jm macht, wenn 20 »isier 29 speichern, oder sie können die t.r._c. 1 ^
Redinüi-Kennzeichen unwi.ks.ün maciit. wenn 20 visier 29 speichern, oder sie
sin·.· Adres·-.· der nachfoltcmJ^p Instruktionen mit in Form von Daten abgeben, die über die Spei
•:..T Adresse der Zielinstiu!aii:;i übereinstimmt, so daß c.nuan^s-1 eiium: 27 in den Hauptspeicher eingegeben
i!ie genannten Instruktionen nicht mehr streiohbar werden.
:1·1'· Wenn eine Instruktion einen Haupispeicher/ugri:!
Ks ergeben sich hierbei be-ondeis dann \'orieile. 25 bedingt, nehen Signale aiK dem Decodierer 20 .m den
λ en η häutig kurze Progr^mmvücke übersprungen Adressenerzeuger M. welcher die erforderliche
.-.erden sollen, wenn also die Wahrscheinlichkeit gun' Adresse auf die Speicheradressen-Leitung 17 abgibt
i-i, daß vor der endgültigen Lnt-cheidiing. ob nun Je nach der Art der Instruktion kann die Adresse ganz
ein Sprung (eine Verzweigung) durchgeführt werden aus einem der ΛΗ/weckregister 2ft entnommen wer-■oil
oder nicht, die Zielinstruktion schon zur Vor- 30 den. oder sie kann durch Hinzufügung des au-· de;
"ive.iibeitung (/. B. Decodierung gelangt ist. Instruktion erhaltenen relativen Adressenwertes /u
Im folgenden wird ein Ausführangsbeispiel der L-r- den Basis- und Indexwerten ;.us einem All/weck-
indimg an Hand von Zeichnungen beschrieben. Die re-iister 26 gebildet werden.
/.eiohnungen stellen dar Wenn eine bedingte Yerzwcinuivjsinsituktion im
Γ i g. 1 eine Blockdarstellung der Daten\erarbet- 35 Decodierer 20 decodiert vvird. die Bedingung abei
iingsanlage. die als Alisführungsbeispiel der F.rrm- noch, nicht feststeht, leitet uie l-i'inheit 12 111 eine be-
.üiig beschrieben vvird. dingte Betriebsart über. Der lnstruktioiispulterspei-
I i g. 2 eine Tabelle /ur Verdeullichuntt. wie In- eher 19 enthalt acht Doppelwort-Puifeiregister, und
siruktionen von einer erfindungsgeniaBen Datcnver- die Instruktionssteuerschaltung 16 versucht \or der
jrbeitungsanlage im Unterschied z.u bereits bekannten 40 A-F.inheit 13 zu bleiben, indem sie jeweils drei vor
\nlauen behandelt werden. ausliegende Instruktions-Do; pelvvörter abruft. Da die
Fig 3 genauere F.inz.ellieit-:n des Ausführunas- Instruktionen die Lanae eines Halbwortes, eines
buspiels der F.rfindung gemäß F i g. L Wortes oder von drei Haibwortcrn haben, können
In der folgenden Besehreibung wird von bceits diese drei im voraus abgciiifenen Doppelwiirter vier
bekannten Datenverarbeitungssystemen aiisueganuen. 45 bis zwölf Instruktionen enthalten. Wenn sjch die
wie sie z. B in der oben zitierten Patentschrift bzw. 1-Einheit 12 in bedingter Betriebsam befindet, gibt sie
Auslegeschrift beschrieben wurden. F.inzeiheken diese Instruktionen mit einer »BedingU-kennzeich-
solcher bekannter Systeme sind deshalb nur kurz be- nung einzeln oder nacheinander so lange ab. bis ent-
schrieben, soweit sie zum Verständnis tier Erfindung weder ul'e im voraus abgerufenen Instruktionen aberfordcrlich
sind. 5^ gesehen sind, bis der Festkomma- oder der Gleit-
Das als Alisführungsbeispiel gewählte Datenver- komma-i^perations-Stapel vollständig gefüllt ist. oder
arbeitungssystcm ist in F i g. I dargestellt. Es enthüll bis die Bedingung feststeht.
einen Hauptspeicher 10, der mit der Hauptspeicher Wenn die I-Hinhcit 12 in die bedingte Betriebs-Steuereinheit
11 verbunden ist, die mit Hilfe der weise tritt, wird die Zieladresse (Sprungadressc) im
Instruktionseinheit 12 (im folgenden als !-Einheit 55 Ad'-essencrzeugi-r 31 erzeugt und in das Z.ieladrcssenabuekürzt)
und der Ausführungscinheil 13 (im fol- register 32 gesetzt, und die Vergleicherschaltung
genden als Α-Einheit abgekürzt) den Zugriff zum wird aktiviert. In dieser Vergldchcrschaltune
Hauptspeicher steuert. Die Α-Einheit enthält zwei wird die Zieladresse vom Zieiadressenregister 32 mit
separate Rechenwerke, nämlich ein Festkomma- der Adresse der laufenden Instruktion aus der InRechenwerk
14 (— FK-RW) und ein Gleitkomma- 60 struktionssteuerschaltung 16 verglichen. Nach Auf-Rechenwerk
15 (= GK-RW). treten einer Verzweigungsinstruktion gibt also der Die 1-Einheit 12 steuert den Abruf der Instruk- Decodierer 20 weitere Instruktionen ab. Solange die
lionen und Operanden aus dem Hauptspeicher 10. Vergleichsschaltung 34 angibt, daß keine Über-Sie
enthiilt die Instruktionssteuerschaltung 16, die an einstimmung zwischen der Zielinslruktion und der
die Speich';adressen-Leitung 17 Instruktions-Adrcs- 65 laufenden Instruktion vorliegt, werden die Instruksen
abgibt. Die Instruktionen werden über die tionen auf bedingter Basis vom Decodierer 20 abge-Speicherausgangs-Leitung
18 in den Instniktions- geben, indem jeder OP-Code. der an einen der OP-pufTerspeicher
19 eingegeben. Mit Hilfe der Instruk- Stapel abgegeben wird, mit einem Kennzeichen ver-
schon witd. Dioscs Kennzeichen erlaubt, dali der die Arbeitsleistung des Systems erhöht. Wenn der
OP-Code in den Ol'-Stapel gesetzt werden kann und Sprung unternommen wird, werden die InstruktionstliiU außerdem die zugehörigen Operanden schon ab- wörtcr in den abwechselnd benut/.ten Pulfern 33 unberufen werden können. Wenn aber der Zeiger, tier gültig gemacht, da sie nicht mehr benötigt \serden.
die Entnahme der Ol'-Codes aus dem ΟΓ-Stapel 5 In der I- i g. 3 wird gezeigt, wie die I-Kinhcil eines
steuert, auf dieses bestimmte Kennzeichen stößt, vor- bekannten Systems so ergänzt werden kanu, daß fcst-
!linik-it das Kennzeichen eine weitere Verarbeitung, gestellt werden kann, ob eine in bedingter Uetriebs-W- die Bedingung bekannt ist. Wenn die Bedingung art abgegebene Instruktion die Zielinstruktion ist.
bekannt wird, geschieht folgendes: Fulls kein Sprung Die Instruktionssteuersehaltung der !-Einheit 12 enlstaitnnden soll (wenn also der eventuell zu über- io hält im bekannten System drei Register: Das UG-springcndc Programmteil, der die bedingt ausgegebc- Register 36 für die Untergrenze, das Instruktionsncn Instruktionen enthält, doch ausgeführt werden adressenregistcr 38 und das OG-Register 40 für die
soll), wird das Kennzeichen wirkungslos, so daß die Obergrenze. Das UO-Rcgistcr 36 enthält die Adresse
Instruktionen ausgeführt werden können. Wenn aber des ältesten Instruktionswortes im instruktionspüfTcr.
ein Sprung stattrinden soll, werden jene Instruk- 15 das Instruktionsadressenregister 38 enthält die
tioncn im OP-Stnpcl, die das Kennzeichen haben. Adresse der Instruktion. die gerade dccodierl wird,
gestrichen. Die Vcrglcicherschaltung 34 wird jedoch und das OG-Register 40 enthält die Adresse des
ein FREl-Signal abgeben, wenn die im Decodierer letzten Instruktionswortes, das zum Abruf bereit -20 dccodicrtc. laufende Instruktion die Ziclinstruk- gestellt wurde.
tion ist. Daraufhin werden die Zielinstruktion und ao Diese Register sind nun durch Torschaltungen 37.
alle folgenden Instruktionen an den zuständigen OP- 39 und 41 ergänzt. Die Torschaltung 37 schaltet die
Stapel ohne das Bcdingt-Kcnnzeichcn abgegeben oder Bitstellen 8 bis 25 des UG-Registers 36 durch. Die
allenfalls mit einer Kennzeichnung, die nicht ihre Torschaltung 39 schaltet die Bitstellen 26 bis 30 des
Ausführbarkeit verhindert und auch nicht die Strei- Instruktionsadressenregisters 38 durch. Die Torchung dieser Instruktionen bewirken kann, versehen, as schaltung 41 schaltet die Bitstellen 8 bis 25 des OG-Dcnn wenn die Bedingung bekannt wird, muß die Registers 40 durch. Die !-Einheit 12 enthält außcr-Ziciinstruktion und alle folgenden in jedem Fall dem das Zwischen-Register 42, das mit dem Addierer
— ob nun ein Sprung vorliegt oder nicht — ausge- verbunden ist, der die Adresse der Zielinstruktion erführt werden. zeugt. Wenn auf eine bedingte Verzweigungsinstruk-Dic F i g. 2 verdeutlicht den unterschied zwischen 30 Uiffl gtMoikn wird, wird dk Adresse der Zicünstruk
dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel der Er- tion erzeugt und in das Zwischen-Register 42 eingcfindung und den älteren, bereits bekannten Systemen. geben. Dieses Register ist nun durch die Torschal
Im gezeigten Beispiel enthält das Programm eine lungen 43 und 44 ergänzt, die jeweils die Bitstetlcn S
Folge von sechs Instruktionen 1· bis 6. von denen die bis 25 bzw. 26 bis 30 durchschalten. Die Bitstellen
zweite die bedingte Verzweigungsinstruktion und die 35 26 bis 30 des Instruktionsadressenregisters 38 bilden
fünfte die Zielinstruktion ist. In dem älteren System zur Darstellung einer vollständigen Adresse die Fortwerden, wenn die Bedingung zum Zeitpunkt, zu dem setzung der Bitstellen 8 bis 25 der beiden Register 36
die Verzweigungsinstruktion 2 dccodicrt wird, noch und 40. Die Bitstellen 8 bis 25 der Register 36 und
nicht feststeht, die darauffolgenden Instruktionen drei 40 sind entweder gleich oder infolge der zyklischen
bis sechs mit einem Kenn/eichen C abgegeben, das 40 Charakteristik des InstniktionspufTers 19 um eine
angibt, daß jene Instruktionen zu streichen sind, falls Einheit verschieden. Um zur Feststellung, ob eine
ein Sprung stattfindet. Wenn in dem hier beschriebe- gerade decodierte Instruktion die Zielinstruktion ist.
ncn Ausfuhrungsbeispicl der Erfindung die Verzwci- den notwendigen Vergleich anstellen zu können,
gungsinstruktion auftritt und das System in jine bc- müssen die drei Vergleichsschaltungen 45, 46 und 47
dingte Betriebsart übergeht, werden die Instruk- 45 vorgesehen werden. Die Vergleichsschaltung 45 vcrtioncn 3 und 4. die der Zielinstruktion 5 vorangehen, gleicht den Inhalt der Bitstellen 8 bis 25 des UG-Rcmit dem Kennzeichen C" abgegeben. Wenn jedoch die gisters 36 mit den Bitstellen 8 bis 25 des Twischen-Ziclinstruktion 5 erreicht wird, wird sie ohne Kenn- Registers 42. Die Vergleichsschaltung 46 vergleicht
zeichen abgegeben (C). so daß sie nicht streichbar ist. den Inhalt der Bitstellen 26 bis 30 des Instruktions-Ebcfiso wird die Instruktion 6 ohne Kennzeichen ab- $0 adressenregbters 38 mit dem Inhalt der Bitstellen 26
gegeben. Wenn die !-Einheit 12 eine bedingte Be- bis 30 des Zwischenregisters 42. Die Vergleichsschaltriebsweise einnimmt ruft in beiden Systemen die In- tung 47 vergleicht den Inhalt der Bitstellen 8 bis 25
struktionssteuerschaltung 16 das Doppelwort, das die des OG-Registers 40 und des Zwischen-Registers 42.
Zielinstruktion enthält, und das darauffolgende Wenn die gerade decodierte Instruktion die Zicl-Doppelwort ab. Beide Doppelwörter werden in ein 55 instruktion ist, deren Adresse im Zwischen-Register
Paar von abwechselnd benutzten Pufferspeichern 33 steht, liefert die Vergleichsschaltung 46 ein Ausgangseingegeben, um den Abruf zu beschleunigen, wenn signal, das diese Übereinstimmung anzeigt, und eine
der Sprung wirklich stattfindet. Wenn in dem älteren der Vergleichsschaltangen 45 und 47 — oder beide —
System die Zielinstruktion bedingt abgegeben und liefern ebenfalls solch ein Ausgangssignal. Die Ausdann der Sprung tatsächlich unternommen wurde, &» gangssignale der Vergleichsschaltungen gehen als
wurde die Zielinstruktion in den OP-Stapeln ge Eingangssignale an die UND-Schaltungen 4& und 49,
strichen und die Bearbeitung mit der Zielinstruktion die durch ein Signal auf der Leitung 50 durchgcscbalaus den abwechselnd benutzten Pufferspeichern 33 tet werden, wenn die I-Einheit 12 sich in bedingter
neu begonnen. Dabei wurde die Zielinstruktion zwei- Betriebsweise befindet Die Ausgangssignalc der
mal dccodicrt und zweimal an die A-Emheit 13 ab- 65 UND-Schaltungen 48 und 49 gehen als Eingjnespe^cben. In dem erfindungsgemäßen System wird eine signale an die ODER-Schaltung 51, deren Ausgang
an die Λ-1-inhcit 13 bedingt abgegebene Zielinstnik- mit dem Einskrilcingang des Merkers (bistabile Kiprn
tion nicht gestrichen. Durch diese Zeitersparnis wird schaltung Ff) 52 verbunden ist Die Rückstellcitung
des Merkers 52 ist mit der ODER-Schaltung 53 so
verbunden, daß dieser Merker 52 zurückgestellt wird, wenn auf bedingter Basis abgegebene Instruktionen
entweder gestrichen oder ausgeführt werden. (Die Si^aIe STREICHEN bzw. AUSFÜHREN werden
abgegeben, sobald die Bedingung festliegt.) Der Merker 52 wird einmal in jedem Maschinenzyklus so
taktgestcuert, daß er ein FREI-Signal abgibt, das an
die Ausführungs-Einheit gesendet wird, damit diese die Zielinstruktion und weitere, nachfolgende Instruktionen als nicht streichbar einträgt. Dieses FREI-Signal kann ebenfalls an bestimmte Steuereinheiten
geleitet werden, um die Abgabe eines Bedingt-Kennzeichens oder sonstige Funktionen zu verhindern.
Das FREI-Signal wird also abgegeben, wenn nach
Auftreten einer bedingten Verzweigungsinstruktion die Bedingung noch nicht feststeht, die Ziclinstruktion
(auf die eventuell gesprungen werden soll) aber schon decodiert ist.
Auf diese Weise werden schließlich, sobald die Bedingung endgültig festliegt, entweder — wenn kein
Sprung erfolgen darf — die Bedingt-Kcnnzcichen
eliminiert, so daß alle im OP-Stapel befindlichen In struktionen ausgeführt werden, oder — wenn ein
ίο Sprung erfolgen muß — werden die zu überspringenden, mit Bedingt-Kennzeichen versehenen Instruktionen selektiv gestrichen, während die Zielinstruktion, auf die gesprungen wird, sowie alle folgenden
Instruktionen im OP-Stapel erhalten bleiben und da-
Claims (1)
- /. B. in der Zentraleinheit cine besondere Instiuk-P.itentansprüche: tionseinheit vorsehen, welche jeweils im voi\n:> einigeInstruktionen des Programms abruft und decodiert1- Datenverarbeitungsanlage mit Einrichtungen, und die auch schon dfc Bereitstellung der erforderuiii /u verarbeitenden Instruktionen im voraus 5 liehen Operanden veranlaßt. Die vorbereiteten Daten abzurufen, vorbehandeln und dann bis zur werden dann der eigentlichen Verarbeitungscinheit eigentlichen Verarbeitung zwischenzuspeichern. /ar Verfügung gestellt, die dadurch mit maximaler und mit Vorrichtungen, durch welche nach Auf- Geschwindigkeit' also ohne Warten auf Speicherzutreten einer bedingten Venzweigungsinsliukiioü, griffe, arbeiten kann.fur welche die Bedingung noch nicht festliegt, die m " Bei einer solchen Arbeitsweise tritt nun füllendes anschließend vorbehandeln und zuischenzuspei- Problem auf: Wenn eine Instruktion vorbereitet (dechernden Instruktionen mit einer Bedingt-Ke-m- codiert) wird, die eine bedingte Verzweigung Verzeichnung versehen werden können, wodurch die langt, kann es sein, daß die Bedingung noch" nicht eigentliche Verarbeitung dieser Instruktionen vor- festliegt. Die schon vorbereiteten, aber noch nicht laufig verhindert wird, gekennzeichnet ,3 ausgeführten Instruktionen können möglicherweise durch eine Anordnung (12 in Fig. 3), die nach noch Einfluß auf diese Bedingung, haben, so daß Aul/.-ten einer Instruktion, deren Ausführung an vorläufig nicht klar ist, ob das"naehstfo!gende Proeinc Bedingung gebunden ist (/. B. bedingte Wr- gramnWtuck übersprungen oder durchgeführt werden zweigungsinstrukticin). die durch diese bestimmte soll.Adresse der Zielinstruktion in einem Zieladressen- 5O Die nachstüegende Losung in dieser Situation ware. speicher(32 in F- ι g 1) speichert ,J in einem Ver- vorläufig keine weiteren Instruktionen /u decodieren, gleicher (12) mit u. η in einem Speicher (16) ge- sondern abzuwarten, bis endgültig festliegt, ob die speicherten Adressen der /wisehengespcieherten Sprungbedingung vorliegt ^der nicht. Erst danach Instruktionen vergleicht, weiter durch eine An- wurden wieder "Instruktionen abgerufen und decoordniing (in20). mc bei der Vor\ ei arbeiuing, (Dc- 25. dien, und zwar entweder die nächstfolgenden (kein codierung) die Instruktionen mit einem Bedingt- Sprung) oder aber die bei der Zieladres"se begmnen-Keniizeichenversieht.vvenndieAdre-sendernachden Inst; .iktionen (Sprung). Die Ziehpresse "ist diefolgei.uen Instruktionen nicht mit der Adresse jenige, ν -Iche den Befehl angibt, auf den gegebenender Zielinstru'-;tionei übereinstimmen und da- falls gesprungen werden Oll."durch streithbar sind, und schließlich durch eine 30 Diese nachwiegende Lösung des Abwartens im hm richtung O2. 53 in ~ 1 g. 3). die das Beding;- aber unrentabel, da sich die Bearbeitum-szeit der Kennzeichen unwirksam macht, wenn eine Adresse Programme verlängert, weil die Verarbeituneseinhcii der nachfolgenden Instruktionen mit der Adresse nun doch öfter, nämlich bei bedingten Ver/wcieiuider Ziehnstruktion übereinstimmt, wodurch die gen. auf Speicher/ugrifTe warten muß. genannten Instruktionen nLht mehr streichbar 35 " F.ine wesentlich besset Lösung ist durch die t SA. s:n^- Patentschrift 3 418 638 bekanntgeworden. Dabei wer·_. Datenverarbeitungsanlage nach Anspruch I. den nach Auftreten einer bedingten Verzweigung dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung (52, Instruktion, für weiche die Bedingung noch nich 53 in Fig. 3) nach Auftreten der erwarteten Bc- festliegt, alle folgenden Befehle bei'der" Vo-ve-arbeidingung einer an eine Bedingung geknüpften In- 40 lung (Decodierung) mit einem Bedingt-KVnnzcicher struktion daraufhin nur eine Streichung der zu versehen. Dieses Kenn/eichen verhindert vorlauf! du überspringenden, mit einem Bedingt-Kennzeichen Ausführung der betreffenden Instruktionen- trotzdenversehenen zwischengespeicherten Instruktionen können sie schon bereitgestellt und die zugehöriger bewirkt, nicht aber eine Streichung der eventuell Operanden abgerufen werden. Sobald end«ülti.. fest schon vorbehandelten und zvvischcngespeicnerten 45 liegt, ob die Sprungbcdingune vorliegt oder "nicht Ziclmstrufction sowie der nachfolgenden Instru'.,- werden entweder die Bedingungs-Kennzeichen im !lOnerL wirksam gemacht, so daß nun die Instruktionen ausgeführt werden können (kein Sprung), oder die be dingt ausgegebene-, Instruktionen werden gelösch 50 (Sprung).IV ·■ 1 c ρ 1 . .„ · . Im letztercn Falle k'inn es aber gut möglich seinDie vorhegende Erfindung betrifft eine Datenverar- daß auch die Ziclinstruktion (sowie einige ihr folbeitungsanlage mit Einrichtungen, um zu verarbei- gende Instruktionen) schon vorbereitet und mit einentenclc Instruktionen im voraus abzurufen, vorzube- Bedingt-Kennzeichen bereitgestellt war. Diese Zielhandeln und dann bis zur eigentlichen Verarbeitung =5 Instruktion (und die folgenden) werden nun bei Vorzwischenzuspeichern, und mit Vorrichtungen, durch Hegen der Sprungbedingung unnützenveisc gelöschtwdchc nach Auftreten einer bedingten Verzweigungs- obwohl sie doch alsbald Ausgeführt werden sollenInstruktion, fur welche d.e Bedingung noch nicht Das System wird nun erst wieder initialisiert, d. h., efestliegt, die anschließend vorbehandeln und zwi- muß die Bearbeitung mit Decodierung der Zielschenzuspe.chcrnden Instruktionen mit einer Bedingt- 60 Instruktion neu begonnen werden Das ist ein unKennzeichnung versehen werden können, wodurch nötiger Zeitverlust "die eigentliche Verarbeitung dieser Instruktionen vor- D^er Erfindung'liegt nun die Aufgabe zugrundeläufig verhindert wird. cinc At1ürdnung anzugeben, bei der die vorstehen,Ls ,st oereits bekannt, die Leistung von Daten- genannte Initialisierung vermieden werden kanrverarbeiumgsanlagen dadurch zu erhöhen, daß man 65 wenn die Zielinstruktion in der Instruktionsfolge sehsimultan mit der eigentlichen Ausführung von Be dicht an der Vcrzweigungsinstruktion liegt, "um s.ehlen schon gewisse Vorbereitungsarbeiten für spä- die Verarbeitungsgeschwindigkeit für solche Proter aus/utuhrende Befehle durchführt. So kann man gramme zu verbessern, die eine große Anzahl von bc
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US81146769A | 1969-03-28 | 1969-03-28 | |
| US81146769 | 1969-03-28 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2013259A1 DE2013259A1 (de) | 1970-10-08 |
| DE2013259B2 DE2013259B2 (de) | 1972-12-21 |
| DE2013259C true DE2013259C (de) | 1973-07-26 |
Family
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