DE2003806C3 - Vorrichtung zum Reinigen von Edelgasen - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Edelgasen

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DE2003806C3
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Helmut Dr. 8000 Muenchen Katz
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D53/00Separation of gases or vapours; Recovering vapours of volatile solvents from gases; Chemical or biological purification of waste gases, e.g. engine exhaust gases, smoke, fumes, flue gases, aerosols
    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B23/00Noble gases; Compounds thereof
    • GPHYSICS
    • G21NUCLEAR PHYSICS; NUCLEAR ENGINEERING
    • G21CNUCLEAR REACTORS
    • G21C19/00Arrangements for treating, for handling, or for facilitating the handling of, fuel or other materials which are used within the reactor, e.g. within its pressure vessel
    • G21C19/28Arrangements for introducing fluent material into the reactor core; Arrangements for removing fluent material from the reactor core
    • G21C19/30Arrangements for introducing fluent material into the reactor core; Arrangements for removing fluent material from the reactor core with continuous purification of circulating fluent material, e.g. by extraction of fission products deterioration or corrosion products, impurities, e.g. by cold traps
    • G21C19/303Arrangements for introducing fluent material into the reactor core; Arrangements for removing fluent material from the reactor core with continuous purification of circulating fluent material, e.g. by extraction of fission products deterioration or corrosion products, impurities, e.g. by cold traps specially adapted for gases
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Edelgasen von störenden Fremdgasen in Gasströmungen, Reaktionsbehältern od. dgl., bei der ein oder mehrere Gasbinder-Aggregate aus vorwiegend nicht verdampfendem Getter aus mindestens einem oer Metalle Zr, Ta, Hf, Nb, Ti, Th oder U auf erhöhte Temperatur erwärmt und gegebenenfalls nach Verbrauch der Gettersubstanz ausgewechselt werden.
Sie hat besondere Bedeutung für den Betrieb von Atomreaktoren, bei denen umlaufende Strömungen von Edelgasen vor Verunreinigungen zu schützen sind, d. h. daß Bestandteile, die sich von Edelgasen als unerwünschte Beimengen zugesellt haben, wieder entfernt werden müssen.
Aus der französischen Patentschrift 1 539 693 ist es bekannt, duktiles Gettermaterial, wie Ti, Ta, Nb, Zr, Hf, für eine Edclgasreinigung in einem vom betreffenden Edelgas durchströmten Quarzrohr anzubringen und in zwei wesentlich unterschiedlichen Heizzonen, nämlich auf 1050 bis 700° C bzw. 500 bis 350 C als Reaktionstemperatur zu erwärmen.
Bei der aus der britischen Patentschrift 961 925 bekannten Vorrichtung werden die Gettermaterialien wie Cii-Oxid bzw. Ta und Zr in mehreren hintereinander angeordneten öfen bzw. wassergekühlten Reaktionsgefäßen angeordnet und auf unterschiedliche Reaktionstemperaturen nach üblichen Hcizmelhoden erwärmt.
Außer nach üblichen Heizmethoden ist es außerdem aus der LJSA.-Patentschrift 3 273 970 bekannt, insbesondere die betreffenden Reaktionsgefäßc bzw. die Gettermaterialien durch eine Bogenentladung zu erwärmen.
Außer, daß duktiles Material auch im geschmolzenen Zustand nur eine geringe Porigkeit und damit eine geringe Oberfläche bzw. nur ein geringes Gettervermögen hat, ist das Ausmaß der Gctterfähigkeit selbst sehr stark von der Temperatur abhängig. Erwärmungsmaßnahmen mittels Bogenentladung sind durch den dazu erforderlichen ganz bestimmten
ίο Druckbereich und durch die sich dabei auswirkende Druckabhängigkeit bzw. durch das zur Erzielung einer konstanten Temperatur bedingte Druckkonstanthalte-Erfordernis sehr beschränkt anwendbar.
Zur Aufgabe gehört femer, daß der Einsatz der
»5 Vorrichtung während des Betriebes der betreffenden Einrichtung erfolgen kann, ohne deren Funktionsmechanismus dabei zu stören.
Gekennzeichnet ist die Vorrichtung nach der Erfindung dadurch, daß das Gettermatcrial um eine in üblicher Weise mit Al1O1 isolierte Heizwendel herum direkt inJer gegebenenfalls unter Zwischenfügen eines Metallgefäßes angeordnet ist und die aufgebrannte Pulverschicht dadurch hochporüs beschaffen ist, daß sie einen bis zu 30 Gewichtsprozent betragenden, gleichmäßig zugemischten Kohlepulverantcil, insbesondere aus Elektrographit, aufweist.
Diese Getter nehmen nämlich keine inerte Gase, insbesondere keine Edelgase auf. reagieren aber heftig mit anderen Gasen und entfernen somit diese begierig aus dem Gasstrom.
Beim Einsatz der Vorrichtung dienen mit besonderem Vorteil heizbare Gasbinder-Aggregate mit mindestens einem der Metalle Zr, Ta, Hf, Nb, Ti, Th oder U als nicht verdampfendes Getter, bei denen das Gettermaterial um eine in üblicher Weise mit AI2O., isolierte Heizwendel herum direkt oder unter Zwischenfügen eines Metallgefäßes angeordnet ist.
Dazu wird das betreffende trockene Pulvergemisch
entweder innerhalb einer Preßform geformt oder als sämiger, leicht trocknender Brei auf die Oberfläche, z. B. des Heizers, aufgebracht und gebrannt.
Der einzelne Getterkörper der erfindungsgemäßen Gettervorrichtung hat neben der relativ großen Oberfläche außerdem einen strukturellen Aufbau, der in vielen Fällen den gewünschten Gettcreffckt noch bei Temperaturen herab bis /u Zimmertemperatur ermöglicht.
Die unmittelbare Anordnung de· Gettersubstanz auf der Isolierschicht eines Heizers hat zu einem technisch einfachen Bauelement geführt, so daß sogar eine Eigenhcrstellung als Hinzelbauelement sich als eine wirtschaftliche Maßnahme ergeben hat. Als Bauelement, z. B. in Form einer Patrone, läßt sich der Getterkörper in fast alle Einrichtungen zweckmäßig einbauen und praktisch auch relativ schnell ohne Störung auswechseln. Außerdem benötigt die beschriebene Vorrichtung weder bei ihrem Einsatz noch zur besonderen Konstanthaltung der Temperatur irgendwelche aufwendige Einrichtungen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Reinigen von Edelgasen von störenden Fremdgasen in Gasströmungen, Reaktionsbehältern od. dgl., bei der ein oder mehrere Gasbinder-Aggregate aus vorwiegend nicht verdampfendem Getter aus mindestens einem der Metalle Zr, Ta, Hf, Nb, Ti, Th oder U auf erhöhte Temperatur erwärmt und gegebenenfalls nach Verbrauch der Gettersubstanz ausgewechselt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Gettermaterial um eine in üblicher Weise mit AI4O., isolierte Heizwendel herum direkt oder gegebenenfalls unter Zwischenfügen eines Metallgefäßes angeordnet ist und die aufgebrannte Pulverschicht dadurch hochporös beschaffen ist, daß sie einen bis zu 30 Gewichtsprozent betragenden, gleichmäßig zugemischten Kohlepulverantcil, insbesondere aus Elektrographit, aufweist.
DE2003806A 1970-01-28 1970-01-28 Vorrichtung zum Reinigen von Edelgasen Expired DE2003806C3 (de)

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FR7102625A FR2077026A5 (de) 1970-01-28 1971-01-27
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DE2003806B2 DE2003806B2 (de) 1974-05-16
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DE2003806A1 (de) 1971-08-05
NL7101013A (de) 1971-07-30
FR2077026A5 (de) 1971-10-15

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