DE2002198C3 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Überführen eines bewegbaren Teils in eine vorbestimmbare
Stellung gegenüber einem stationären Teil, insbesondere zur Spureinstellung von Magnetköpfen bei umlaufenden
Datenspeichern, mit einem Antrieb für den bewegten Teil, einer Steuervorrichtung für diesen
Antrieb, welche als Ist-Wert-Geber für die Position des bewegten Teils ein ortsfestes, optisches Gitter und ein
dieses überdeckendes, mit dem bewegten Teil verbundenes, bewegliches optisches Gitter aufweist, mit
welchen ein Paar photoelektrische Fühler zusammenwirken, die zur fortwährenden Anzeige der Position des
bewegten Teils zwei phasenverschobene Wechselspannungssignale gleicher Frequenz erzeugen, welche über
eine Auswerte- und Verstärkerstufe ein Steuersignal für den Antrieb liefert
Eine derartige Einrichtung ist aus der DE-AS 10 40 268 bekannt Diese beschreibt zunächst eine
Meßvorrichtung zum genauen Bestimmen der Größe
ίο und der Richtung der Bewegungen eines Gegenstandes
relativ zu einem festen Bezugssystem. Es ist auch bekannt, daß diese Meßvorrichtung dazu benutzt
werden kann, um ein Fehlersignal in einem Servo-System
zu erzeugen, um z. B. das Vorrücken eines Werkzeughalters längs eines Drehbankbettes zu kontrollieren.
Die beiden Gitter sind hierbei geneigt zueinander angeordnet, und die beiden entstehenden
sinusförmigen Signale sind um ein Viertel der Sekundärgitterkonstante gegeneinander verschoben.
Die Frequenz eines jeden der beiden Signale ist direkt proportional der Geschwindigkeit des bewegten Teils.
Je nachdem, in welcher Richtung die Bewegung des bewegbaren Teils erfolgt, addiert ein Zähler die einen
Signale oder subtrahiert die anderen. Nachteilig ist, daß von dem bewegungsmäßig als Leitsignal dienenden
Wechselspannungssignal zu irgendeinem Zeitpunkt (Scheitel- oder Null-Durchgang) ein Zählimpuls abgegeben
wird, wobei dieser Zeitpunkt nicht eindeutig und exakt festlegbar ist.
so Weiterhin ist bei der bekannten Einrichtung keine Gewähr dafür gegeben, daß über längere Zeit hinweg
die Einrichtung exakt arbeitet, weil die erzeugten Signale hinsichtlich ihrer Größe und ihres Wertes
zueinander nicht überwacht werden.
Aus der DE-AS 1162 413 ist weiterhin eine
Einrichtung für die Bewegung eines einen Magnetkopf tragenden Wagens einer Magnettrommel-Rechenmaschine
bekannt. Hierbei ist der angetriebene Wagen, der den zu verstellenden Magnetkopf trägt, mit einem
Stellungspotentiometer verbunden, welches als Ist-Wert-Geber arbeitet. Die von diesem Potentiometer
abgegebene Spannung ändert sich fortlaufend mit der Stellung des Wagens. In einem Summierkreis wird diese
Ist-Wert-Spannung mit der von einem Adressenregister gelieferten Spannung verglichen und die entstehende
Differenzspannung dient zur Steuerung des Wagenantriebes. Der Stillstand des Wagens, bei dem sich der
Magnetkopf über der gewünschten M^gnetspur befindet,
wird durch eine mechanische Klinkenvorrichtung gesichert. Nachteilig ist, daß diese bekannte Einrichtung
nicht genügend exakt arbeitet und daß für die Sicherung des Wagenstillstandes eine mechanisch wirkende
Vorrichtung notwendig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebene Einrichtung dahingehend zu
verbessern, daß die von den Fühlern erhaltenen Wechselspannungssignale möglichst einfach und exakt
in Übereinstimmung mit der von dem bewegten Teil zurückgelegten Wegstrecke auswertbar sind und daß
diese Einrichtung auch über längere Zeit stets reproduzierbar mit äußerster Exaktheit arbeitet.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß die von den photoelektrischen Fühlern abgegebenen
Wechselspannungssignale zueinander um 180° phasen-
b5 verschoben sind, daß eine Überwachungsvorrichtung
für die Wechselspannungssignale vorhanden ist, die durch einen Vergleich der Summe der Amplituden
dieser Signale mit einem Bezugssignal und miteinander
die Stromquelle hinsichtlich der an die Fühlerlichtquellen abgegebenen Stromstärke und Stromstärkenverteilung
steuert.
Die Erfindung erreicht dadurch, daß der Null-Durchgang beider Signale zur Bestimmung de:· Position des
bewegbaren Teils herangezogen wird, äußerste Exaktheit bei dieser Positionsbestimmung. Außerdem ist
dieser Zeitpunkt einfach festlegbar, weil in diesem Augenblick beide Wechselspannungssignale Null sind.
Schließlich wird auch über längere Zeit hinweg ein äußerst exaktes Arbeiten dieser Einrichtung dadurch
erreicht, daß im Bereich der photoelektrischen Fühler auftretende Veränderungen, wie z. B. unterschiedliche
Lichtstärke oder absinkende Lichtstärke beider Fühlerlichtquellen, durch die Überwachungseinrichtung festgestellt
und korrigiert wird. Es entsteht damit eine Art von selbstüberwachendem Servo-System, das weitgehendst
unabhängig von Netzschwankungen und von Schwankungen im fotoelektrischen Fühlersystem ist.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprächen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels zur Spureinstellung
von Magnetköpfen bei umlaufenden Datenspeichern näher beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht eines Spureinstellungssystems
von Magnetköpfen bei umlaufenden Datenspeichern mit einer Steuerschaltung;
F i g. 2 eine Draufsicht auf den in F i g. 1 verwendeten Meßwertwandler in größerem Maßstab;
Fig. 3 eine Draufsicht auf die optischen Gitter räch
Fig. 2;
Fig 4 eine Schemazeichnung des Verstärkerteils zur
Überwachung der vom Meßwertwandler abgegebenen Signale;
F ι g. 5 eine Folge von Wellenformen, die an verschiedenen Punkten der Schaltung nach Fig.4
entstehen.
In der Schemazeichnung F i g. 1 sieht man ein System zum Einstellen einer Anordnung von Magnetköpfen 10
relativ zu einem Stapel von Platten 11; das System umfaßt einen Induktionsmotor 12, einen Meßwenwandler
13 und eine Schaltung für die Steuerung der Motorbewegung. Die Daten sind sowohl auf die obere
wie auf die untere Plattenfläche in Form von konzentrischen Kreisspuren aufgezeichnet, von denen
jede durch eine Adresse gekennzeichnet ist. Die Schaltung enthält nach Fig. 1 zwei Adressenregister 14
und 15, die die augenblickliche Adresse, d. h. die Adresse der Spur, über der die Kopfanordnung gerade steht, und
die gewünschte Adresse, d. h. die Adresse der Spur, zu der die Köpfe bewegt werden sollen, enthalten. Die
Register sind über eine Summiereinrichtung 16 an einen Differenzzähler 17 angeschlossen, der auf eine Zahl
eingestellt ist, die gleich der zahlenmäßigen Differenz zwischen den beiden Adressen in den Registern ist. Der
Zählerausgang wird über eine Digital-Analog-Umsetzer- und Formerschaltung 18 zu einer Summiereinrichtung
19 geführt. In der Su.nmiereinrichtung wird das Positionssignal aus der Formerschaltung mit einem
Geschwindigkeitssignal von .-inem Tachometer 20
verbunden, und das resultici«.iiüi. signal wird über eine
weitere Summiereinrichtung 21 dem Motor 12 zugeleitet, um die Richtung und das Ausmaß der Bewegung der
Kopfanordnung zu steuern. Wie Fig. 1 zeigt, wird die Ausgangsgröße des Meßwertwandlers 13 dem Zähler
17 über einen Schalter 22 zugeführt, dessen Stellung durch ein Signal aus einem Detektor 23 beeinflußt wird.
Der zwischen der Formerschaltung und dem Meßwertwandler liegende Detektor kann als Schmitt-Trigger
oder in anderer geeigneter Weise als Pegelnachweisschaltung ausgeführt sein.
Der in F i g. 2 genauer dargestellte Meßwertwandler weis;, zwei Fühlerlichtquellen 24 und 25 auf, die dicht
neben einem Teil eines Schlittens angebracht sind, der die Kopfanordnung enthält Mit Abstand von den
Lichtquellen sind zwei photoelektrische Fühler 26 und ίο 27 so angeordnet daß sie Licht von den Lichtquellen
empfangen. Zwischen den Lichtquellen und den Fühlern sind in der in F i g, 2 dargestellten Weise zwei optische
Gitter 28 und 29 angeordnet Das Gitter 28 steht unbeweglich gegenüber den Lichtquellen und den
Fühlern, während das Gitter 29 mit dem Schlitten verbunden ist und sich mit ihm in Richtung der
Gitterlängsachse verschieben läßt. Das verschiebbare Gitter 29 ist mit möglichst geringem Abstand von dem
feststehenden Gitter 28 neben diesem angeordnet Die Gitter sind aus durchsichtigem, formbeständigem,
Werkstoff, z. B. aus Glas hergestelit und weisen auf ihrer einen Oberfläche eine Folge dicht nebeneinanderliegender,
parallel zueinander verlaufender Linien auf. Zwischen den Linien befinden sich klare Zwischenräume,
so daß das Muster auf den beiden Gittern abwechselnd undurchsichtige und durchsichtige Flächenteile
·οη ungefähr übereinstimmender Breite aufweist. Die undurchsichtigen Linien sind auf dem
durchsichtigen Material nach einem der üblichen jo Verfahren aufgebracht, etwa durch Plattieren, Ätzen,
Bedrucken oder auf photographischem Wege. usf. Die Dimensionen der undurchsichtigen und der durchsichtigen
Flächenteile sind auf den beiden Gittern einander komplementär gehalten, so daß eine Verschlußwirkung
entsteht, durch die der L.ichtdurchgang von den Lichtquellen zu den Fühlern unterbrochen wird, wenn
die Linien des einen Gitters die Zwischenräume des anderen Gitters abdecken und umgekehrt. Wie Fig. 3
erkennen läßt, verläuft das Muster der aufeinanderfolgenden undurchsichtigen und durchsichtigen Flächen
kontinuierlich über die gesamte Länge des beweglichen Gitters, während das Muster auf dem feststehenden
Gitter in zwei Abschnitte unterteilt ist, die über jeweils eine halbe Gitterteilung kontinuierlich verlaufen, in den
Abschnitten aber gegeneinander verkehrt sind. Daraus ergibt sich, daß, wenn die eine Hälfte des feststehenden
Gitters durch das bewegliche Gitter abgedeckt ist, die andere Hälfte des feststehenden Gitters offen ist und
Licht durchtreten läßt.
Die Schaltung nach F i g. 4 stellt eine Vorrichtung für die Überwachung der von dem Meßwertwandler
abgeleiteten Signale dar. Das die Gitter durchsetzende Licht wird von den photoelektrischen Fühlern 26 und 27
aufgefangen und in zwei alternierende elektrische Signale umgewandelt, die in Verstärkern 30 und 31
verstärkt werden. Die von den Fühlern abgegebenen Signale ändern sich je nach den Arbeitsbedingungen der
Zugriffsmechanik, d. h. je nachdem, ob die Mechanik einen Suchvorgang ausführt oder sich auf der Spur
w) befindet. Beim Suchvorgang, d. h. so lange der Motor die
Kopfanordnung von einer Spur zu einer anderen bewegt, entstehen Signale in den Wellenformen A und B
(Fig. 5-1), während beim Verweilen auf einer Spur, d. h.
wenn die Kopfanordnung sich über der gewählten Spur h5 befindet, Signale V3 (Fig.5-2) und Vb (Fig.5-3)
erscheinen. In beiden Fällen werden die Amplituden der beiden Signale A und B oder V11 und Vi in einer
Summiereinrichtung 32 summiert, deren Ausgangsgrö-
ße eine Stromquelle 34 steuert. Während des Suchvorgangs
werden die beiden Signale A und B in einer Summiereinrichtung 33 verglichen und außerdem
kombiniert und dem Zähler 17 zugeleitet. Beim Stand auf der Spur werden die Signale Va und Vb kombiniert
und einer Summiereinrichtung 21 zugeführt und außerdem differentiell in der Summiereinrichtung 33
summiert und anschließend demoduliert. Während des Suchvorgangs wird das Signal A über einen Schalter 35
und einen Inverter 36 in die Summiereinrichtung 33 geleitet. Der Ausgang der Summiereinrichtung 33 läuft
über einen Verstärker 40 und einen Schalter 41 an die Stromquelle 34. Beim Stand auf der Spur wird das Signal
Va über eine Diode 37 an die Summiereinrichtung 33 und
durch einen übersteuerten Verstärker 38 an einen Demodulator 39 geleitet. Die Ausgangsgröße der
Summiereinrichtung 33 wird über den Verstärker 40 und den Schalter 41 an den Demodulator geführt, während
die Ausgangsgröße des Demodulators über einen Funktionsverstärker 42 an die Stromquelle gelangt.
Beim Betrieb der erfindungsgemäßen Einrichtung wird Licht durch die Gitter auf die Fühler entsprechend
der Bewegung des beweglichen Gitters mit dem Schlitten gesandt. Da die Muster auf den beiden Hälften
des feststehenden Gitters zueinander gegenläufig sind, fällt das Licht abwechselnd zunächst auf den einen
Fühler und dann auf den anderen Fühler. Dementsprechend stellt die Ausgangsgröße jedes Fühlers, wie durch
A und Sin Fig. 5-1 angegeben, ein Wechselspannungssignal
dar, jedoch sind die beiden Signale um 180° in Phase gegeneinander verschoben. Da die Spannung A
und ßzum Steuern der Motorbewegung und Einstellen
der Magnetköpfe auf die Spur verwendet werden, müssen die Signale selbst eine genaue Angabe der
Schlittenbewegung liefern. Die Wirkungen von Drift, Stromschwankungen u. dgl. auf die Signale müssen
daher ausgeschlossen werden, um Auswirkungen von Änderungen der Schaltungseigenschaften zu vermeiden.
Amplitude und Verstärkung beider Spannungen werden daher fortlaufend überwacht. Dazu werden zwei
Beziehungen festgehalten, nämlich A + B = Vr und
AVerstärkung = Bvcrstärkunp- In der Schaltung nach Fig.4
werden die Spannungen A und B bzw. Vn und Vt der
Summiereinrichtung zusammen mit einer Bezugsspannung Vr zugeführt. Die Spannungen A und B bzw. V3 und
Vb werden addiert und die Summe mit Vr verglichen, um
ein Fehlersignal zu erzeugen, welches auf die Stromquelle 34 übertragen wird. Die Einstellung der
Stromquelle nach Maßgabe des Fehlersignals bewirkt, daß den Fühlerlichtquellen 24 und 25 der richtige Strom
zugeführt wird, um einen gleichbleibenden kombinierten Spannungsausgang von den Fühicrn 25 und 27 zu
erzielen. Während des Suchvorgangs werden die zum Gleichlauf miteinander verbundenen Schalter 35 und 41
beide nach unten gelegt. In dieser Schalterstellung wird die Spannung B unmittelbar der Summiereinrichtung 33
zugeführt Die Spannung A wird im Inverter 36 umgekehrt und dann der Summiereinrichtung zugeführt
Die algebraische Differenz zwischen den beiden Signalen wird anschließend im Verstärker 40 verstärkt
und über den Schalter 41 an die Stromquelle 34 zurückgeführt, um das vorherige Fehlersignal von der
Summiereinrichtung 32 auf die beiden Lichtquellen zu verteilen, um die Lichtintensität der beiden Lichtquellen
zu verändern und die Verstärkung des Signals A der des Signals B gleich zu machen.
Die Spannungssignale A und B werden, wie in Fig.5-1 dargestellt, kombiniert und auf den Differenzzähler
übertragen. Der Differenzzähler wird stufenweise bei jedem Auftreten einer Kreuzung zwischen den
Signalen A und B heruntergeschaltet und sendet ein Digitalsignal aus, das der Anzahl Spuren entspricht, die
der Abstand zu der gesuchten Spur ausmacht. Die Digital-Analog-Umsetzer und Formerschaltung, die aus
einem üblichen Digital-Analog-Umsetzer und einer üblichen Dioden-Formerschaltung bestehen kann, wandelt
den Digital-Ausgang des Differenzzählers in ein
ίο Analogsignal um, formt es und leitet es dann der
Summiereinrichtung 19 zu. Das Tachometer steht in Wirkverbindung mit dem Schlitten und erzeugt eine
Spannung, die der Bewegungsgeschwindigkeit des Schlittens proportional ist. Diese Spannung wird der
Summiereinrichtung 19 als Dämpfungsspannung zugeleitet. Die Ausgangsspannung der Summiereinrichiung
ist gleich dem Positions-Fehlersignal aus dem Former,
modifiziert durch die Dämpfungsspannung aus dem Tachometer und wird über die Summiereinrichtung 21
dem den Schlitten antreibenden Motor zugeführt. Wenn die Kopfeinrichtung sich in Richtung auf die verlangte
Plattenspur bewegt, nimmt die Größe der Ausgangsspannung aus dem Former ständig ab entsprechend dem
Abwärtsschalten des Zählers. Wenn die Magnetköpfe sich der verlangten Spur nähern, ist die von der
Summiereinrichtung 19 kommende Spannung nahe Null, und der Motor wird abgebremst. Wenn die
Spannung Null geworden ist, stellt der Detektorkreis 23 den Null-Zustand fest und erzeugt einen Signalimpuls.
um die Schalter 22, 35 und 41 zu betätigen, womit angezeigt wird, daß das System nun auf der Spur steht.
Wenn der Schlitten und das bewegliche Gitter an diesem Punkt bewegungslos stehen bleiben, würden sich
die Signale von den Verstärkern 30 und 31 aus wechselnden Signalen in Signale mit gleichbleibendem
Spannungspegel verändern. Um das zu verhindern, ist ein 60 Hz-Schwingungssignal als, zusätzliche Eingangsgröße
für die Summiereinrichtung 21 vorgesehen, das eine Hin- und Herbewegung des Motors verursacht, so
daß die Magnetköpfe um die Mittellinie der verlangten Spur schwingen. Die Amplitude der Schwingungen der
Köfpe ist so klein, daß das Aufzeichnen oder Lesen von Daten dadurch nicht gestört wird, andererseits groß
genug, um ein erkennbares Wechselspannungssignal aus jedem der Fühler 26 bzw. 27 zu erzeugen. Diese Signale
sind die Signale Va bzw. V*. Wird der Schalter 22 durch
einen Impuls vom Detektor 23 bewegt, so wird der Ausgang des Meßwertwandlers an die Summiereinrichtung
21 gelegt, so daß die Spannungen Vj und Vi, kombiniert und als Fehlersignal auf den Motor gegeben
wer ien, um die Mittellage der Kopfanordnung über der Mi'tellinie der verlangten Spur aufrecht zu erhalten, wie
sie durch die Kreuzungen zwischen Va und Vj, definiert
ist. Wenn die Schalter 35 und 41 durch ein Detektorsigna! betätigt werden, gehen sie in ihre obere
Stellung, in der beide Signale V3 und Vi, unmittelbar der
Summiereinrichtung 33 zugeführt werden und ein Fehler-Ausgangssignal V,. (Fig.5-4) erzeugen, das im
Verstärker 40 verstärkt und über den Schalter 41 in den Demodulator 39 geleitet wird. Gleichzeitig gelangt das
Signal V^, an den übersteuerten Verstärker 38 und ruft
eine Taktgeber-Wellenform V^, (F i g. 5-5) hervor, die
ebenfalls dem Demodulator 39 zugeführt wird. Der Demodulator läßt diejenigen "'"eile des Signals Ve
durchtreten, die auftreten, so lange das Taktgebersignal V1, seine obere Lage einnimmt Dadurch wird ein
Fehlersignal F i g. 5-6 erzeugt, das entweder positiv ist oder negativ, je nachdem, welches der beiden Signale V3
und Vb größer ist. Dieses Fehlersignal wird dann im
Verstärker 42 verstärkt und an die Stromquelle 34 zurückgeleitet, um den Strom zwischen den Fühlerlichtquellen
24 und 25 zu verteilen.
Der Abstand zwischen benachbarten Linien auf den Gittern hängt von dem Abstand zwischen benachbarten
Spuren auf der Platte ab. Im vorliegenden Fall ist der
Gitterlinienabstand gleich dem halben Spurabstand gewählt, so daß die Liniendichte des Gitters zweimal so
groß ist wie die Spurdichte je Zoll der Platte. Das führt dazu, daß bei der kombinierten Wellenform in Fig.5
zweimal so wiele Kreuzungen zwischen den Signalen A und B auftreten wie Spuren vorhanden sind, so daß
jeder zweite Kreuzungspunkt die Lagen der Spuren kennzeichnet. Das führt zu einigen Vorteilen gegenüber
einem Verhältnis 1 : 1 zwischen Linien und Spuren, z. B. zu größerer Genauigkeit bei der anfänglichen Einstellung
des Kopfs, gleichmäßige Polarität des Fehlersignals und Verwendung des linearen Bereichs der Wellenform.
Es empfiehlt sich die Abfühlschreibköpfe zwischen zwei benachbarten Spitzen der kombinierten Wellenform bei
der Grobeinstellung zu bringen, so daß die anfängliche Einstellung innerhalt ±25% einer Spurmittellinie
erfolgt. Die Beziehung zwischen den beiden Signalen A und B der Wellenform ist gleichmäßig an jedem
Spurkennzeichnungs-Kreuzungspunkt, so daß die Beziehung zwischen der Polarität des Fehlersignals und
der Richtung der Korrektur für jede Spur dieselbe bleibt. Der Kreuzungspunkt liegt im linearen Bereich
beider Signale der Wellenform, wodurch sich ein gleichbleibendes Verhältnis zwischen Spannung und
Entfernung längs der Wellenform ergibt. Um die Magnetköpfe genau einstellen zu können, werden die
linearen Abschnitte der Wellenform nahe den Kreuzungspunkten herangezogen. Anzeige und Messung des
Abstands von der Spur erfolgen durch Messen des Spannungspegels an der jeweiligen Stelle der Wellenform.
Dazu muß ein konstantes Verhältnis zwischen Spannung und Entfernung bestehen, d. h. Volt/millimeter.
Wenn ein konstantes Verhältnis Volt/mm besteht, ist der Abstand von der Spur unmittelbar aus der
Messung des Spannungswerts zu entnehmen. Um dieses Verhältnis aufrechtzuerhalten, werden die Amplitude
und die Neigung der Signale A und B oder V0 und V/, auf
Gleichheit gesteuert, wie es in Verbindung mit F i g. 4 erörtert worden ist.
Mit Hilfe des Meßwertwandlers aus Fig. 2 und der automatischen Verstärkungsregelung nach F i g. 4 wird
das System nach Fig. 1 durch Servosteuerung auf den Kreuzungspunkt der Signale A und B bzw. Va und Vi,
gebracht, was der Mittellinie der verlangten Spur entspricht. Da das System unempfindlich gegen
Änderungen der Eigenschaften der Schaltungskomponenten ist, werden die Magnetköpfe konstant in ihrer
Lage über der verlangten Spur auf der Platte gehalten, ohne daß Servomarken oder mechanische Arretierwerke
benutzt werden müssen.
Die Erfindung ist zwar in Verbindung mit einer Zugriffmechanik für eine Datenspeichereinrichtung
beschrieben worden, sie ist aber nicht darauf beschränkt, die Erfindung kann vielmehr ganz allgemein in
Verbindung mit Servogeräten verwendet werden, bei denen Geschwindigkeit, Genauigkeit und Betriebssicherheit
die wesentlichen Anforderungen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
•30 247/35
Claims (4)
1. Einrichtung zum Oberführen eines bewegbaren Teils in eine vorbestimmbare Stellung gegenüber
einem stationären Teil, insbesondere zur Spureinstellung von Magnetköpfen bei umlaufenden Datenspeichern,
mit einem Antrieb für den bewegten Teil, einer Steuervorrichtung für diesen Antrieb, welche
als Ist-Wert-Geber für die Position des bewegten Teils ein ortsfestes, optisches Gitter und ein dieses
überdeckendes mit dem bewegten Teil verbundenes, bewegliches optisches Gitter aufweist, mit welchen
ein Paar photoelektrischer Fühler zusammenwirken, die zur fortwährenden Anzeige der Position des
bewegten Teils zwei phasenverschobene Wechselspannungssignale gleicher Frequenz erzeugen, welche
über eine Auswert- und Verstärkerstufe ein Steuersignal für den AntrieL liefert, dadurch
gekennzeichnet, daß die von den photoelektrischen Fühlern (26,27) abgegebenen Wechselspannungssignale
(A, B, Va, Vb) zueinander um 180°
phasenverschoben sind, daß eine Überwachungsvorrichtung für die Wechselspannungssignale vorhanden
ist, die durch einen Vergleich der Summe der Amplituden dieser Signale mit einem Bezugssignal
(Vr) und miteinander die Stromquelle (34) hinsichtlich der an die Fohlerlichtquellen (24,25) abgegebenen
Stromstärke und Stromstärkenverteilung steuert.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zwei Fühler (26, 27) über Verstärker (30,31) an eine Summiervorrichtung (32)
angeschlossen sind, die ein angeschlossenes Bezugssignal (Vr) mit der Summe der Signalamplituden
vergleicht und deren Ausgang mit der Stromquelle (34) für die Fühlerlichtquellen (24,25) verbunden ist.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Fühler (27)
über seinen Verstärker (31) direkt mit einer weiteren Summiervorrichtung (33) verbunden ist, an die der
andere Fühler (26) über seinen Verstärker (30) und einen Inverter (36) angeschlossen ist und daß der
Ausgang dieser Summiervorrichtung über einen Verstärker (40) an die Stromquelle (34) der
Fühlerlichtquellen angeschlossen ist.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Fühler (26)
über einen Schalter (35) einerseits an den Inverter (36) und andererseits an einen Demodulator (39)
angeschlossen ist, dessen anderer Eingang über einen Schalter (41) mit dem Ausgang der Summiervorrichtung
(33) verbunden ist und daß der Ausgang des Demodulators mit der Stromquelle (34) für die
Fühlerlichtquellen (24,25) verbunden ist.
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- 1970-01-21 JP JP45005170A patent/JPS51870B1/ja active Pending
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