DE2000682C - Mikroskop mit Beleuchtungseinrichtung, insbesondere Spaltlampe - Google Patents
Mikroskop mit Beleuchtungseinrichtung, insbesondere SpaltlampeInfo
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Description
1 2
Die Erfindung bezieht sich auf ein Mikroskop mit letzten, auf den ersten Reflektor fallenden Teils des
einer Beleuchtungseinrichtung für spalt- oder punkt- Strahlengangs. Un Bildpunkt des projezierten Bilds
förmige Beleuchtung, wobei die Einrichtung zur Pro- schneidet und daß ein zumindest die beiden Reflek-
jektion des Bildes eines Spaltes oder Lichtpunktes toren umfassender Teil der optischen Vorrichtung
auf ein zu untersuchendes Objekt unter verstellbarem 5 um die Achse des drittletzten Teils des Strahlengangs
Einfallswinkel ausgebildet und gemeinsam mit einem schwenkbar gehalten ist.
vorzugsweise stereoskopischen, der Beobachtung des Bei der Bauweise des neuen Mikroskops sind nur
Bilds dienenden Mikroskopteil um eine Schwenk- einige wenige zusätzliche Bauelemente erforderlich,
achse verstellbar ist. die mit geringen Herstellungskosten herzustellen,
Derartige Mikroskope werden beispielsweise zum io leicht zu montieren und einfach zu justieren sind,
ärztlichen Gebrauch verwendet und dienen insbe- Hierbei ist der Stellbereich des Einfallswinkels ledigsondere
zur Untersuchung des lebenden Auges bei lieh durch den jeweiligen Verwendungszweck besitzenden
oder liegenden Patienten. In diesem Fall grenzt. Durch Verschwenkung des Ausgangsteils der
ermöglicht es das Mikroskop, unter mehr oder optischen Vorrichtung der Lampe kann in einfacher
weniger bedeutender Vergrößerung im Auge eine 15 Weise der Einfallswinkel des letzten Teils des optioptische
Ebene zu betrachten, die durch die Projek- sehen Strahlengangs kontinuierlich gegenüber einer
tion eines Lichtstrahls von geeigneter Form bestimmt beliebigen, feststehenden Beobachtungsachse verstellt
ist. Dieser kann beispielsweise das Bild eines recht- werden, ohne daß dabei die Lage des projizierten
eckigen Spalts von einstellbarer Breite erzeugen. Spaltes oder des Lichtpunkts verändert wird.
Im Falle der Untersuchung des Auges eines sitzen- ao Bei den meisten Ausführungsformen des Mikroden
Patienten können die Beleuchtungseinrichtung skops verläuft die gemeinsame Schwenkachse des
und der vorzugsweise stereoskopische Mikruskopteil, Mikroskopteils und der Lampe vertikal, während der
um eine Untersuchung des Auges unter verschiedenen Einfallswinkel gegenüber einer waagerechten Ebene
horizontalen Winkeln zu ermöglichen, um eine ge- veränderlich ist. ,
meinsame Drehachse geschwenkt werden, die durch 35 Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die das zu untersuchende Aug< verläuft. Hierbei kann beiden Reflektoren von einem geknickt verlaufenden es für die Untersuchung erforderlich sein, auch den Rohr getragen, dessen zuerst von dem Projektionsvertikalen Einfallswinkel zu verändern, o»ne dabei strahlengang durchlaufener erster Schenkel im Gedie Lage des projizierten Bilds, beispielsweise des häuse der Lampe um seine Längsachse schwenkbar Spaltes, zu verändern. 30 gehalten ist, wobei diese Längsachse mit der Achse
meinsame Drehachse geschwenkt werden, die durch 35 Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die das zu untersuchende Aug< verläuft. Hierbei kann beiden Reflektoren von einem geknickt verlaufenden es für die Untersuchung erforderlich sein, auch den Rohr getragen, dessen zuerst von dem Projektionsvertikalen Einfallswinkel zu verändern, o»ne dabei strahlengang durchlaufener erster Schenkel im Gedie Lage des projizierten Bilds, beispielsweise des häuse der Lampe um seine Längsachse schwenkbar Spaltes, zu verändern. 30 gehalten ist, wobei diese Längsachse mit der Achse
Im vorliegenden Fall handelt es sich darum, den des von der Lampe erzeugten, auf den ersten Reflek-
Einfallswinkel senkrecht zur gemeinsamen Verstell- tor fallenden Teils des Strahlengangs übereinstimmt,
richtung der Beleuchtungseinrichtung und des Mikro- wobei der erste Reflektor in dem von dem Rohr
skopteils verändern zu können. gebildeten Knie derart angeordnet ist, daß die Achse
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bereits verschie- 35 des vorletzten Teils des Strahlengangs mit der Achse
dene Konstruktionen vorgeschlagen worden. Diese des zweiten Schenkels des Rohrs übereinstimmt, und
können die Aufgabe jedoch nicht zufriedenstellend wobei das Rohr an seinem freien Ende den zweiten
lösen, da sie entweder einen sehr großen Bauaufwand Reflektor trägt. Zusätzlich kann das Rohr an seinem
bedingen oder dazu führen, daß der Stellbereich des . freien Ende ein Projektionsobjektiv tragen, das vorEinfallswinkels
auf Grund der Eigenheiten der jewei- 40 zugsweise im vorletzten Teil des Strahlengangs an-Ugen
Konstruktion stark beschränkt ist. geordnet ist.
Auch bei bestimmten, von Ärzten und in der Im Falle der Anwendung der Erfindung auf ein
Industrie verwendeten Mikroskopen ist es erforder- ärztliches Mikroskop zur Untersuchung des Auges,
lieh, den Einfallswinkel des beleuchtenden Licht- insbesondere eines sitzenden Patienten, mit einer
Strahls verändern zu können, obwohl es hierbei nicht 45 Einrichtung für spaitförmige Beleuchtung verhindert
möglich ist, zur schwenkbaren Befestigung des Bc- das Vorhandensein des geknickt verlaufenden Rohrs
leuchtungs- und des Mikroskopteils e'ne gemeinsame zur Verstellung des Einfallswinkels praktisch die VerAchse
zu verwenden, die durch den untersuchten Wendung eines üblichen Revolverkopfes zur Ände-Punkt
verliefe und die senkrecht zur Beobachtungs- rung der Vergrößerung des stereoskopischen Mikrorichtung
stünde. Man hat versucht, dieses Resultat so skopteils. In diesem Fall wird vorteilhaft eine Verdurch
die Verwendung von kreisbogenförmigen Gleit- größerungs-Verstellvorrichtung verwendet, die im
schienen zu erreichen. Deren Vorhandensein bedingt wesentlichen nur ein einziges Paar von Objektiven
jedoch eine Erhöhung der Baugröße und eine um- aufweist, die eine bestimmte Vergrößerung bewirken,
•tändliche Bedienung. Aus diesen Gründen sind die während ein Paar oder mehrere Paare von zusatz·
Anwendungsmöglichkeiten der genannten Lösung 55 liehen Objektiven, die durch Verdrehung einer Trombejuenzt, eo daß der größte Teil der verwendeten mel einstellbar sind«, zur Veränderung de* vefgröße-Mikroflkope einen feet eingestellten Einfallswinkel rung vorgesehen sind,
aufweist. Die Erfindung wird im folgenden an Hand der
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung bot einem Fig. 1 einen seitlichen Aufriß eines ärztlichen
Mikroskop der eingangs genannten Art dadurch ge· Mikroskops mit einer Lampe für spaltfonnigo Beluft, daft der Ausgangsteil der Beleuchtungseinrich- leuchtung zur Untersuchung des Auges eines sitzen·
(ung md Reflektoren aufweist,,die dem Strahlengang 6s den Patienten, wobei der Winkel zwl dien dem vereinen dttwft doppelt gebrochenen Verlauf geben, daß tlkalen Einfallswinkel des Projektionsstrahls und der
der letzte, titn zweiten Reflektor verlassende Teil optischen Beobachtungsachse gleich NulUst;
At»tat SirflMenaano· sich mit der Achse des dritt· Fig. 2 im Ausschnitt ähnlich FIg, 1 den zur Ver«
stellung des Einfallswinkels dienenden Ausgangsteil zur Folge, da dieses Bild im Punkt 25 in Fortsetzung f
der optischen Vorrichtung in einer mittleren Stellung, der Drehachse des Rohrs 22 gebildet wird, Dagegen i
F i g. 3 in ausschnittsweiser Darstellung ähnlich kann durch die Drehung des Rohrs 22 der Einfalls- j
Fig. 2 den Ausgangsteil der optischen Vorrichtung winkel des Teils 10a des Projektionsstrahlengangs s
in einer Stellung, bei der der maximale vertikale Ein- 5 gegenüber einer festen Beobachtungsachse 26 wesent- J
fallswinkel erreicht wird, lieh verändert werden. Hierbei verhält sich der letzte I
Fig. 4 in teilweiser Darstellung und im senkrech- Teil 10a des Projektionsstrahlengangs wie die Er- j
ten, axialen Schnitt ein ärztliches Mikroskop mit einer zeugende eines Kegels, den sie umschreibt und dessen j
Lampe für spaltförmige Beleuchtung zur Unter- Achse von der Fortsetzung des vorletzten Teils 10 c
suchung des Auges eines liegenden Patienten, insbe- 10 des Strahlengangs gebildet ist. Wie aus einem Ver- f
sondere zum Gebrauch bei Operationen. gleich der Fig. 1 und 3 hervorgeht, ist der Stell- $
Das in den F i g. 1 bis 3 gezeigte ärztliche Mikro- bereich des Einfallswinkels demnach gleich dem
skop umfaßt im wesentlichen eine Beleuchtungsein- öffnungswinkel des erwähnten Kegels. Dieser Winkel j
richtung 1 für spaltförmige Beleuchtung und einen beträgt im vorliegenden Fall 50°, da der Winkel |
stereoskopischen Mikroskopteil 2, die gemeinsam um 15 zwischen der von der Fortsetzung des Teils 10 c des
eine vertikale Schwenkachse 3 schwenkbar sind. Strahlengangs gebildeten Rotations?rhse einerseits
Die Einrichtung 1 weist eine Lichtquelle 4 auf. und dem um diese gedrehten Teil luv. des Strahlenderen
Strahlen durch ein aus Linsen 5, 6, 7 besuhen- gangs andererseits eingeschlossene Winkel 25° bedes
Kondensorsystem gebündelt werden. Zwei Spie- trägt. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel bildet
gel 8, 9 geben dem Strahlengang den erforderlichen 30 nämlich der von dem Spiegel 18 reflektierte Teil 10c
Verlauf. Dieser durchsetzt einen Spalt 12. Eine Pro- des Strahlcngangs einen Winkel von 25° mit der
jektionsvorrichtung, die eine Kollektorlinse 13 und optischen Beobachtungsachse 26, der Winkel des
einen darauffolgenden Spiegel 18 umfaßt, lenkt den Rohrs 22 beträgt 115°, und der vorletzte und letzte
Lichtstrahl 10 in Richtung auf den Punkt 25 um, an Teil 106, 10 a des Strahlengangs schließen einen
dem sich das zu untersuchende Auge befinden soll. 35 Winkel von 90° miteinander ein. Ein größerer Stell-
Die gezeigte Ausführungsform weist zusätzlich eine bereich des vertikalen Einstellwinkels wäre unnötig,
Blitzlichtquelle 15 auf, die in an sich bekannter Weise Ua das obere und untere Augenlid einen größeren
zur wahlweisen Aufnahme von Photographies dient, Winkelbereich bei der Untersuchung des Auges ohne-
wobei eine Kondensorlinse 16 und ein Spiegel 17 hin nicht zulassen,
das Blitzlicht in den Strahlengang 10 einschalten. 30 Die Drehung des Rohrs 22 bewirkt zusätzlich eine
Die Einrichtung 1 weist nun in ihrem Ausgangs- Veränderung des horizontalen Einfallswinkels des
teil hinter dem Spiegel 18 eine Vorrichtung auf, die Teils 10 a des Strahlengangs gegenüber dev Beobachzwei
Reflektoren 19, 20 umfaßt und in der ein tungsachse 26. Der Wert dieses horizontalen Einfalls-Objektiv
14 vorgesehen ist. Die Reflektoren 19, 20 winkeis ist in den beiden Endstellungen des Rohrs 22
geben dem Projeictionsstrahlengang einen gebroche- 35 gleich Null (Fig. 1 und 3); der Wert ist am größten
nen Verlauf, der sich aus den Teilen 10a, 106, 10c bei mittlerer Stellung des Rohrs 22 (Fig. 2). Dazusammensetzt.
durch ergibt sich ein maximaler horizontaler Einfalls-
Das Objektiv 14 und die Reflektoren 19, 20 sind winkel von 25° gegenüber der optischen Beobach-
von einem geknickt verlaufenden Rohr 22 getragen, tungsachse 26 nach beiden Seiten. Wird diese Ver-
dessen von dem den Spiegel 18 verlassenden Teil 10 a 40 änderung des horizontalen Einfallswinkels nickt ge-
des Strahlengangs durchlaufener erster Schenkel 22 a wünscht, so kann sie leicht durch die üblichen
mit seiner Längsachse derart angeordnet ist, daß diese Justiereinrichtungen des Mikroskops kompensiert
mit der Achse des den Spiegel 18 verlassenden Teils werden, indem die Beleuchtungseinrichtung 1 oder
10 c des Strahlengangs übereinstimmt. Der Reflektor der Mikroskopteil 2 allein um die gemeinsame ver-
19 ist in dem von dem Rohr 22 gebildeten Knie derart 45 tikale Schwenkachse 3 verschwenkt wird,
angeordnet, daß die Achse dts vorletzten Teils 106 Der stereoskopische Mikroskopteil 2, der zur
des Strahlengangs mit der Achse des zweiten Sehen- Beobachtung des Auges in einer durch das Bild des
kels 226 des Rohrs 22 übereinstimmt. Das Objektiv Spalts ti bestimmten Schnittebene dient, weist kon-14 ist von dem freien Ende des Schenkels 226 des vergierende optische Achsen auf und umfaßt im
Rohrs 22 getragen, und dieses Ende trägt ebenfalls 50 wesentlichen in an sich bekannter Weise zwei festmittels eines Trägen 23 den Reflektor 20, der den stehende Objektive 27, die eine mittlere Vergrößerung
letzten Teil 1Oe des Strahlengangs in Richtung auf ergeben, zusätzlich eine Photographiereinrichtung 29
den Punkt 25 umlenkt mit einem einen Te.i des Lichtstrahls auf eine licht-
Das Rohr 22 ist im oberen Teil des Gehäuses der empfindliche Platte 32 umlenkenden Spiegel 30, wei-
«eines Schenkels 22e schwenkbar fst. ökularen 3f, 36 und eine drehbare Trommel 37,
net, daß der letzte TeU 10a des Strahlengangs 10, der Achsen des Mikroskooteif» verläuft,
den Spalt 12 abbildet, mit der gedachten Verlange· Fig. 4 zeigt teilweise ein Operationsmikroskop,
rung des vorletzten Teils mc dieses Strahlengang» In «β d. h. ein ärztliches Mikroskop zur Untersuchung des
einem Punkt 25 zusammentrifft, der seinerseits auf Auges eines liegenden Patienten. In der Figur ist
der Verlängerung, der gemeinsamen Schwenkachse 3 lediglich die Einrichtung zur spaltfOrmigen Beleuch·
für die Beleuchtungseinrichtung 1 und den Mikroskop- tung gezeigt. Diese Einrichtung ist mit einem Mikro·
teil 2 liegt. skopteil fest verbunden, um dessen Verstellung und
drehung des Rohrs 22 und damit der Reflektoren 19, ist auch im allgemeineren Fall günstig, um die Zen*
20 gegenüber dem Teil 10 c des Strahlengangs keine trierung de·* beleuchteten Zone im beobachteten Feld
OrtsverBnderung des projizieren Süds des Spalts 12 oder des beobachteten Felds in bezug auf die be·
leuehtete Zone zu gewährleisten. Hierzu ist die Lampe
mit dem Mikfoskoptetl über einen Arm 01 verbunden,
der wie def flieht gezeigte TrBgerarm des Mikroskop*
teil» um eine Schwenkachse si schwenkbar 1st, die
fttil dif Beobachtunasachse des Mikroskops über* $
einstimmt, Öles« Schwenkachse Il verläuft daher
durch du Auge des Patienten, das sieh in dem Pwiffr 13 befind««.
Di· Einrichtung umfaßt eine Lichtquelle M, ein Kondcnsorsystcm SB. einen in Lagern 17 schwenkbar to
gelagerten Spalt 56, einen die Lager S? tragenden Atm ft, ein den Spalt 86 in Richtung auf den Punkt
13 profitierendes Objektiv JS and fwei Reflektoren
S9, Al, die von einem Rohr 61 getragen sind, da» um
die Achte des Lichtstrahls 13 schwenkbar ist, der is
iron der Lampe vor dem Rohr 62 erzeugt wird. Das Rohr 62 iat daher vergleichbar mit dem Rohr 22 des
augenintlichcn Mikroskops, das in den Fig. 1 bis 3
gezeigt ist. Das Rohr 62 lenkt den vorletzten Teil 63 nacheinander zweimal ab und bildet so einen vor· «β
letzten Teil 64 und einen letzten Teil 69 des Strahlen· gangs, welch letzterer mit der gedachten Verlängerung
des vorletzten Teils 63 im Punkt S3 zusammenlauft, wo das Bild des Spaltes S6 gebildet wirrt.
Wie tan vorhergehenden Beispiel ist es demnach *$
möglich, durch Drehung des Rohrs 62 um die Achse 63 den Einfallswinkel des letzten Teils 66 des Strahlengangs gegenüber der Schwenkachse 52 zu verstellen, wobei der Einfallswinkel in einem Stellbereich
verstellbar ist, der doppelt so groß wie der von den Teilen 63, 65 des Strahlengangs eingeschlossene
Winkel ist. Wenn das Rohr 62 eine der beiden Endlagen entnimmt, von denen die eine in F i g. 4 dargestellt ist, wihrend die andere nach einer Drehung um
180° gegenüber der Stellung der Fig. 4 erreicht 3$
wird, hat der Einfallswinkel des Teils 65 des Strahlengangs keine tangentiale Komponente. Dagegen hat
der Strahlengang in allen dazwischenliegenden Stellungen eine tangentiale Komponente, die leicht
durch eine Verdrehung des Arms 51 um die Schwengachse 52 am einen geeigneten Winkel kompensiert
werden kann. Diese Drehung hat eine entsprechende Verdrehung des Spalts 56 zur Folge, die dadurch verhindert werden kann, daß der Spalt 56 mit seinem
Gehäuse in den Lagern 57 in entgegengesetztem Drehsinn geschwenkt wird.
Wie aus F i g. 4 erkennbar ist, hat die Möglichkeit der Verstellung des Einfallswinkels des zur Beleuchtung dienenden Lichtstrahls praktisch keine Auswirkung auf die Baugröße des Mikroskops. 5»
Claims (7)
1. Mikroskop mit Beleuchtungseinrichtung, insbesondere Spaltlampe, wobei die Einrichtung
zur Projektion eines Spalts oder Lichtpunkt auf ein zu untersuchendes Objekt unter verstellbaren,
horizontalen und vertikalen Einfallswinkeln ausgebildet und mit einem vorzugsweise stereoskopi
schen, der Beobachtung des Bilds dienenden Mikroskopteil um eine gemeinsame Schwenkachse
verstellbat ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangsteil (11, 62) der Beleuchtungseinrichtung (1) zwei Reflektoren (19, 20; 19, öl)
aufweist, die dem Strahlengang einen derart doppelt gebrochenen Verlauf geben, daß der
letzte, den zweiten Reflektor (20,61) verlassende
Teil (1Oe, 6S) dieses Strahlengangs sich mit der Achse des drittletzten, auf den ersten Reflektor
(19, S9) fallenden Teils (106, 63) des Strahlengangs im Bildpunkt (21,13) des projizieren Bilds
schneidet und daß ein zumindest die beiden Reflektoren (19, 20; 19, 61) umfassender Teil
(22, 62) der opt!* hen Vorrichtung um die Achse
des drittletzten Teils (1Or, 63) des Strahlengangs schwenkbar gehalten ist.
2. Mikroskop nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Schwenkachse
(52) von Mikroskop (2) und Beleuchtungseinrichtung (1) vertikal verläuft.
3. Mikroskop nach Anspruch I oder 2, dadurch
Skennzeichnet, daß die beiden Reflektoren (19,
i; 89. 61) von einem geknickt verlaufenden
Rohr '22, 62) getragen sind, dessen zuerst von dem Projektionsstrahlengang durchlaufener erster
Schenkel (22«) im Gehäuse der Beleuchtungseinrichtung (1) um seine Längsachse schwenkbar
gehalten ist, daß diese Längsachse mit der Achse des von der Beleuchtungseinrichtung (1) erzeug
ten, auf den ersten Reflektor (19, 59) fallenden Teils (1Or, 63) des Strahlengangs ubercinMimmt.
daß der erste Reflektor (19, 59) in dem von dem Rohr (22. 62) gebildeten Knie derart angeordnet
ist. daß die Achse des vorletzten Teils (106. 64)
des Strahlengangs mit der Achse des zweiten Schenkels (226) des Rohrs (22,62) übereinstimmt,
und daß das Rohr (22. 62) an seinen freien Ende den zweiten Reflektor (20, 61) trägt.
4. Mikroskop nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (22, 62) an seinem
freien Ende ein Projektionsobjektiv (14. 58) trägt.
5. Mikroskop nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß das Projektionsobjektiv (14) im
vorletzten Teil (106) des Strahlengangs angeordnet ist (F ig. 1).
6. Mikroskop nach Ansprach 4, daduixn gekennzeichnet, daß das Projektionsobjektiv (58) im
letzten Teil (65) des Strahlengangs angeordnet ist (Fig. 4).
7. Mikroskop nach einem der vorangehenden Anspräche zur Untersuchung des Auges, mit einer
Einrichtung für spaltförmige Beleuchtung, gekennzeichnet durch die Verwendung eines stereoskopischen Mikroskopteils, dessen Vergrößerung
durch Verdrehung einer Trommel um eine vorzugsweise horizontale, zu den beiden optischen
Achsen des Mikroskopteils querverlaufende Achse einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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