DE19930965A1 - Verfahren zum Betätigen eines Stromreglers für ein Stellglied sowie Stromregler - Google Patents
Verfahren zum Betätigen eines Stromreglers für ein Stellglied sowie StromreglerInfo
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Abstract
Es wird ein Verfahren zum Betätigen eines Stromreglers (30) für ein Stellglied, beispielsweise ein Ventil, sowie ein solcher Stromregler (30) beschrieben, bei dem ein Reglerelement (32) aufgrund eines Stroms eine Spannung (52) entsprechend der Regelabweichung ausgibt, wobei die Stellung des Stellglieds über entsprechende Stromsprünge im Reglerelement (32) erfolgt, und bei dem von einem Element (33) zur Ausgabe einer Ditherspannung aufgrund eines Ditherstroms eine Ditherspannung (50) ausgegeben wird, die der Spannung (52) des Reglerelements (32) überlagert wird, um das Stellglied in permanenter Bewegung zu halten, wobei der Ditherstrom durch jeweilige Sollwertsprünge den Stromsprüngen im Reglerelement (32) nachgeführt wird. Um ein reproduzierbares Verhalten des Stromreglers (30) zu ermöglichen, werden die Sollwertsprünge des Ditherstroms in Abhängigkeit von den Stromsprüngen im Reglerelement (32) modifiziert. Beispielsweise kann bei Sollwertsprüngen des Ditherstroms, die höher als die übliche Ditheramplitude sind, der Ditherstrom für einen oder mehrere Zyklen ausgesetzt oder invertiert fortgeführt werden. Dadurch wird auch bei unterschiedlichen Phasenlagen des Ditherstroms erreicht, daß dessen Sollwertsprünge bei den Stromsprüngen im Reglerelement (32) immer einen konstanten Wert aufweisen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren zum
Betätigen eines Stromreglers gemäß dem Oberbegriff von
Patentanspruch 1. Weiterhin betrifft die Erfindung einen
Stromregler gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 9.
Schließlich betrifft die Erfindung noch eine vorteilhafte
Verwendung für ein solches Verfahren und/oder einen solchen
Stromregler.
Stromregler sind bereits bekannt und werden in der Praxis für
die verschiedensten Anwendungen eingesetzt. Eine solche
Anwendung ist beispielsweise das Anstellen von Stellgliedern
wie Ventilen oder dergleichen.
In einem konkreten Anwendungsfall, der im Rahmen der folgenden
Beschreibung näher erläutert wird, ohne die Erfindung auf
diese konkrete Ausführungsform zu beschränken, werden Ventile
in hydraulischen Stellantrieben eingesetzt. Derartige
Stellantriebe sind ebenfalls bereits bekannt und werden unter
anderem in Fahrzeugen zum Anstellen von Kupplungen, Getrieben,
insbesondere automatisierten Schaltgetrieben, oder dergleichen
verwendet. Ein solcher hydraulischer Stellantrieb ist
beispielsweise in der von der Anmelderin ebenfalls
eingereichten DE 196 47 940 A1 beschrieben.
Bei diesem hydraulischen Stellantrieb ist wenigstens ein .
Ventil, vorzugsweise ein Proportionalventil, vorgesehen, über
das der Flüssigkeitsstrom einer Hydraulikflüssigkeit gesteuert
wird. Die Hydraulikflüssigkeit wird über eine Pumpe aus einem
Vorratsbehälter herausgepumpt und in einen Stellzylinder
hineingepumpt. Der Stellzylinder ist über eine
Hydraulikleitung mit dem Nehmerzylinder einer zu betätigenden
Vorrichtung, beispielsweise einer Kupplung, verbunden. Je nach
Stellung des Ventils wird die Hydraulikflüssigkeit aus dem
Vorratsbehälter in den Stellzylinder, oder aus dem
Stellzylinder zurück in den Vorratsbehälter gepumpt. Die
jeweilige Stellung des Ventils erfolgt über einen Stromregler.
Das Öffnen beziehungsweise Schließen des Ventils geschieht
über eine Variation des Stroms. Wenn das Ventil zur Regelung
des Hydraulikflüssigkeitsstroms gestellt werden soll, ist
hierzu ein Stromsprung im Stromregler erforderlich. Je größer
der Stromsprung ist, desto weiter öffnet beziehungsweise
schließt sich das Ventil, wodurch sich die Durchflußrate
entsprechend ändert. Der Stromregler kann beispielsweise
derart ausgebildet sein, daß das Ventil bei einem bestimmten
Strom geschlossen ist. Wenn ein Stromsprung auf einen Wert
oberhalb dieses bestimmten Stroms erfolgt, kann das Ventil zur
Druckseite hin geöffnet werden, so daß Hydraulikflüssigkeit aus
dem Vorratsbehälter in den Stellzylinder strömen kann. Wenn
ein Stromsprung auf einen Wert unterhalb dieses bestimmten
Stroms erfolgt, kann das Ventil derart gestellt werden, daß
die Hydraulikflüssigkeit aus dem Stellzylinder in den
Vorratsbehälter zurückfließt.
Bei den in solchen hydraulischen Stellantrieben verwendeten
Ventilen handelt es sich oftmals um Proportionalventile.
Derartige Ventile, die ebenfalls bereits bekannt sind, weisen
in der Regel einen Anker und eine Spule auf. Wenn die
Stromänderung in dem Bereich, der ausgeregelt werden soll, zu
gering ist, stellt sich keine Änderung am Ventil ein, da dies
durch die Haftreibung des Ankers in der Spule verhindert wird.
Ein solcher Effekt wird als "Einschlafen" des Ventils
bezeichnet. Der Benutzer des hydraulischen Stellantriebs nimmt
dieses "Einschlafen" des Ventils als Klemmen war. Wenn die
Haftreibung schließlich überwunden wird, führt dies zu einer
sprunghaften Veränderung der Ventilstellung. Aus diesem Grund
sind derart klemmende Ventile von großem Nachteil, da die von
ihnen angestellten Vorrichtungen, beispielsweise eine Kupplung
oder ein Getriebe, aufgrund einer nicht kontinuierlichen
Bewegung der Ventile nicht mehr fehlerfrei betätigt werden
können.
Wenn beispielsweise ein in dem oben beschriebenen
hydraulischen Stellantrieb eingesetztes Ventil einschläft,
kann dies dazu führen, daß die - bei Verwendung des
hydraulischen Stellantriebs in einem Fahrzeug - Kupplung oder
das Getriebe nicht mehr richtig oder gar nicht geschaltet
werden kann. Dies ist für den Fahrer nicht nur unangenehm,
sondern kann auch zu gefährlichen Situationen führen.
Es besteht daher das Bedürfnis, ein solches "Einschlafen" der
Ventile zu verhindern. Zur Lösung dieses Problems wird dem dem
Stromregler zugeführten Grundstrom ein weiterer Strom
überlagert, der Ditherstrom genannt wird. Bei dem Ditherstrom
handelt es sich vorzugsweise um einen sich zyklisch
wiederholenden Strom mit hoher Frequenz.
Wenn nun das Ventil gestellt werden soll, wird in dem
Stromregler über den Strom und den Stromsprung eine
entsprechende Reglerspannung erzeugt. Gleichzeitig wird über
den Ditherstrom eine entsprechende Ditherspannung erzeugt, die
der Reglerspannung überlagert wird. Die resultierende Spannung
wird dann dem Ventil zur Verfügung gestellt. Wegen des
Ditheranteils ist diese jedoch so groß, daß es nicht zu einem
"Einschlafen" des Ventils kommen kann.
Durch den Ditherstrom wird somit erreicht, daß das Ventil
immer in einer Mikrobewegung verbleibt.
Der bisher verwendete Ditherstrom weist eine konstante
Frequenz und eine konstante Ditheramplitude auf. Dies führt
jedoch zu einer Reihe von Problemen.
Wenn das Ventil gestellt werden soll, erfolgt dies über einen
Stromsprung im Stromregler. Da der Ditherstrom den Reglerstrom
immer überlagert, muß dieser dem Stromsprung durch einen
entsprechenden Sollwertsprung nachgeführt werden. Dabei kann
der Sollwertsprung je nach Phasenlage des Ditherstroms
unterschiedlich hoch ausfallen. Somit kann der Fall auftreten,
daß der im Bereich eines Stromsprungs vorherrschende
Ditherstromwert zu gering ist, so daß die notwendige
permanente Mikrobewegung des Ventils, beziehungsweise des
Ankers in der Spule, nicht sichergestellt werden kann.
Andererseits kann der im Bereich eines Stromsprungs
vorherrschende Ditherstromwert auch besonders groß ausfallen.
Dies führt zu verlängerten Einstellzeiten und damit Totzeiten
im Ventil und somit auch in den nachgeschalteten
Vorrichtungen, wie beispielsweise einer Kupplung oder einem
Getriebe. Dieses Verhalten wird im Rahmen der
Figurenbeschreibung unter Bezugnahme auf die Fig. 3a und 3b
näher erläutert.
Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß der bisher verwendete
Ditherstrom die Stromregelung in einer Art beeinflußt, daß je
nach Phasenlage des Ditherstroms unterschiedliche Reaktionen
auf die Stromsprünge entstehen, die sich mit größer werdenden
Ditheramplituden verstärken. Das Stromreglerverhalten ist
somit nicht reproduzierbar, was einen negativen Einfluß auf
die Stellbarkeit des Ventils und damit auch auf die Regelung
eines nachgeschalteten Verbrauchers, beispielsweise eines
Aktuators, hat. So kann etwa die Positionsregelung eines
solchen Aktuators negativ beeinflußt werden.
Ausgehend vom genannten Stand der Technik liegt der
vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum
Betätigen eines Stromreglers sowie einen Stromregler
bereitzustellen, bei dem die beschriebenen Nachteile vermieden
werden. Insbesondere soll erreicht werden, daß ein
reproduzierbares Stromreglerverhalten ermöglicht wird, wobei
ein störender Einfluß des Ditherstroms auf die zur Stellung
des Ventils notwendigen Stromsprünge im Stromregler minimiert
wird.
Diese Aufgabe wird gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung durch
ein Verfahren zum Betätigen eines Stromreglers für ein
Stellglied, beispielsweise ein Ventil oder dergleichen, gelöst
bei dem ein Reglerelement aufgrund eines Stroms eine Spannung
entsprechend der Regelabweichung ausgibt, wobei die Stellung .
des Stellglieds über entsprechende Stromsprünge im
Reglerelement erfolgt, und bei dem von einem Element zur
Ausgabe einer Ditherspannung aufgrund eines Ditherstroms eine
Ditherspannung ausgegeben wird, die der Spannung des
Reglerelements überlagert wird, um das Stellglied in
permanenter Bewegung zu halten, wobei der Ditherstrom durch
jeweilige Sollwertsprünge den Stromsprüngen im Reglerelement
nachgeführt wird. Vorteilhaft kann das Verfahren zum Betätigen
eines wie nachstehend beschriebenen erfindungsgemäßen
Stromreglers verwendet werden. Das Verfahren ist
erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß zur Schaffung
eines reproduzierbaren Stromreglerverhaltens die
Sollwertsprünge des Ditherstroms in Abhängigkeit von den
Stromsprüngen im Reglerelement modifiziert werden.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird ein reproduzierbares
Stromreglerverhalten geschaffen. Durch den Ditherstrom
beziehungsweise die aufgrund des Ditherstroms ausgegebene
Ditherspannung wird zunächst erreicht, daß die notwendige
permanente Mikrobewegung des Stellglieds sichergestellt werden
kann, so daß ein "Einschlafen" des Stellglieds verhindert
wird. Durch die Tatsache, daß die Sollwertsprünge des
Ditherstroms in Abhängigkeit von den Stromsprüngen im
Reglerelement modifiziert werden wird weiterhin erreicht, daß
durch mögliche unterschiedliche Phasenlagen des Ditherstroms
weiterhin keine unterschiedlichen Reaktionen auf die
Stromsprünge im Reglerelement entstehen, die, wie im Hinblick
auf den Stand der Technik bereits beschrieben wurde, einen
negativen Einfluß auf das Stromreglerverhalten haben.
Das Stellglied ist vorzugsweise als Ventil ausgebildet, wobei
die Erfindung nicht auf bestimmte Ventiltypen beschränkt ist.
Allerdings sind auch andere Ausführungsformen für das
Stellglied denkbar.
Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren ist zunächst ein
Reglerelement vorgesehen. Dem Reglerelement wird eine
Führungsgröße zugeleitet, beispielsweise ein entsprechender
Sollstrom. Die Führungsgröße wird mit der Regelgröße
verglichen, beispielsweise einem entsprechenden Iststrom. Aus
der Differenz zwischen der Führungsgröße und der Regelgröße
wird im Reglerelement die Regelabweichung bestimmt. Durch die
Regelabweichung können Einflüsse wie die Temperatur,
Übergangswiderstände oder dergleichen ausgeglichen werden.
Aufgabe des Reglerelements ist es, diese Regelabweichung zu
Null zu machen. Aufgrund des resultierenden Stroms wird eine
Reglerspannung gebildet und vom Reglerelement ausgegeben.
Wenn das Stellglied gestellt werden soll, ist hierzu ein
Stromsprung im Reglerelement notwendig. Dabei wird im
Reglerelement immer der mittlere Strom berücksichtigt. Je nach
Größe des Stromsprungs kann das Stellglied unterschiedlich
gestellt werden. Nachfolgend wir hierzu ein Beispiel
beschrieben.
Wenn das Stellglied als Ventil ausgebildet ist und in einem
hydraulischen Stellantrieb verwendet, wird; kann über den
Stromsprung die Öffnung des Ventils und damit dessen
Durchflußrate eingestellt werden. Beispielsweise kann
vorgesehen sein, daß das Ventil bei einem Strom von 1000 mA
vollständig geschlossen ist. Wenn ein Stromsprung auf einen
Wert über 1000 mA erfolgt, beispielsweise auf einen Wert von
1400 mA, kann durch die vom Reglerelement entsprechend
ausgegebene Reglerspannung das Ventil derart geöffnet werden,
daß es zur Druckseite geöffnet wird und somit die
Hydraulikflüssigkeit aus dem Vorratsbehälter in den
Stellzylinder fließen kann. Wenn der Stromsprung auf einen
Wert unterhalb von 1000 mA erfolgt, kann das Ventil
beispielsweise derart gestellt werden, daß die
Hydraulikflüssigkeit aus dem Stellzylinder zurück in den
Vorratsbehälter strömt.
Der vom Reglerelement ausgegebenen Reglerspannung wird eine
Ditherspannung überlagert, die in dem Element zur Ausgabe
einer Ditherspannung aus dem anliegenden Ditherstrom gebildet
wird. Durch den Ditherstrom wird folglich das Ventil am
"Einschlafen" gehindert. Der Ditherstrom weist vorzugsweise
eine hohe Frequenz auf, die sich zyklisch wiederholt. Der
Ditherstrom hat vorzugsweise eine Rechteckform.
Wenn der mittlere Strom des Reglerelements durch einen
Stromsprung geändert wird, wird auch der Ditherstrom durch
jeweilige Sollwertsprünge den Stromsprüngen im Reglerelement
nachgeführt.
Die verbesserte Reproduzierbarkeit des Stromreglerverhaltens
kommt erfindungsgemäß dadurch zustande, daß diese
Sollwertsprünge des Ditherstrom jeweils in Abhängigkeit von
den Stromsprüngen im Reglerelement modifiziert werden. Dadurch
kann der störende Einfluß des Ditherstrom bei den
Stromsprüngen minimiert werden. Verschiedene Beispiele für
mögliche und vorteilhafte Modifikationen werden im weiteren
Verlauf der Beschreibung näher erläutert.
Vorzugsweise kann die Modifikation des Ditherstroms derart
erfolgen, daß die Sollwertsprünge immer gleich sind, egal,
welche Phasenlage der Ditherstrom hat.
Vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen
Verfahrens ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Vorteilhaft können die Stromsprünge im Reglerelement synchron
zur fallenden und/oder steigenden Flanke des Ditherstroms
erfolgen.
Vorzugsweise kann dem Reglerelement die Führungsgröße ohne
Ditherstromanteil zugeführt werden. Auf diese Weise erfolgt
die Stromregelung nur auf den mittleren Stromwert im
Reglerelement. Zu diesem Zweck wird der Ditherstrom
vorteilhaft am Eingang des Reglerelements herausgerechnet und
an dessen Ausgang wieder eingerechnet. Auf diese Weise wird
der Einfluß des Ditherstroms vom mittleren Strom abgezogen.
Dazu wird eine besondere Funktion benötigt, die den Einfluß
des Ditherstroms auf den mittleren Strom beschreibt. Mit Hilfe
dieser Funktion kann dem Reglerelement ein Stromwert zugeführt
werden, der unbeeinflußt vom Ditherstrom ist. Nach dem
Reglerelement wird der Ditherstrom dem Ausgangssignal wieder
hinzugefügt. Das bedeutet, daß das Reglerelement die aufgrund
des Ditherstroms auftretenden Abweichungen, die einen
störenden Einfluß auf das Stromreglerverhalten ausüben können,
nicht erkennt und das Stromsignal ohne den überlagerten Dither
verarbeitet.
In anderer Ausgestaltung kann bei Sollwertsprüngen des
Ditherstroms, die höher als die Ditheramplitude sind, der
Ditherstrom für einen oder mehrere Zyklen ausgesetzt werden.
Üblicherweise kann der Ditherstrom in unterschiedlichen
Phasenlagen vorliegen. Das hat zur Folge, daß bei
Sollwertsprüngen des Ditherstroms, die den Stromsprüngen des
mittleren Stroms im Reglerelement nachgeführt werden, die
Größe der Ditherstromamplitude während des Sollwertsprungs
unterschiedlich sein kann. Dies würde zu den im Hinblick auf
den Stand der Technik beschriebenen Nachteilen führen. Durch
das Aussetzen des Ditherstroms für einen oder mehrere Zyklen
nach dem Sollwertsprung wird erreicht, daß die Höhe des
Sollwertsprungs immer gleich bleibt. Ein Beispiel hierzu ist
in der Figurenbeschreibung im Hinblick auf die Fig. 4a und
4b beschrieben.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann bei Sollwertsprüngen
des Ditherstroms, die höher als die Ditheramplitude sind, der
Ditherstrom invertiert fortgeführt werden. Auch durch diese
Maßnahme wird erreicht, daß die Höhe der Sollwertsprünge für
den Ditherstrom immer gleich bleibt. Ein Beispiel hierzu ist
in der Figurenbeschreibung im Hinblick auf die Fig. 5a und
5b beschrieben.
Gemäß einer anderen Ausführungsform kann das Reglerelement als
PI-Regler ausgebildet sein, wobei bei Sollwertsprüngen des
Ditherstroms, die höher als die Ditheramplitude sind, der I-
Anteil des Reglers zeitweilig abgeschaltet wird. Üblicherweise
summiert sich der I-Anteil bei Stromsprüngen in den genannten
Reglern auf, was zu Regelabweichungen und zu einer
Verlangsamung des Stromreglers führt. Wenn der I-Anteil bei
Sollwertsprüngen größer als der Ditheramplitude ausgeregelt
wird, wird dadurch die Summation unterdrückt. Der I-Anteil des
Reglers wird nur noch genutzt, um eine andauernde
Regelabweichung zu unterdrücken.
Vorzugsweise kann die Frequenz des Ditherstroms ein
ganzzahliges Vielfaches der Stromvorgabefrequenz für das
Reglerelement betragen. Wenn die Taktzeit für den mittleren
Strom des Reglerelements beispielsweise 4 ms beträgt, kann die
Periodendauer der Ditherstromfrequenz beispielsweise 2 ms, 1 ms
oder dergleichen betragen. Dadurch wird erreicht, daß die
Sollwertsprünge des Ditherstroms immer synchron zu den
Stromsprüngen des mittleren Stroms im Reglerelement erfolgen.
Vorteilhaft kann der Stromregler weiterhin eine Vorsteuerung
aufweisen, in der aufgrund eines Sollstroms und des
Stellgliedwiderstands eine auszugebende Spannung berechnet
wird.
Gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein
Stromregler zum Stellen eines Stellglieds, insbesondere eines
Ventils, bereitgestellt, mit einem Reglerelement zur Ausgabe
einer Reglerspannung in Abhängigkeit einer vorherrschenden
Reglerabweichung, wobei die Steuerung des Stellglieds über
Stromsprünge im Reglerelement erfolgt, und mit einem Element
zur Ausgabe einer Ditherspannung aufgrund eines Ditherstroms,
die der Reglerspannung überlagert wird, wobei der Ditherstrom
durch Sollwertsprünge den Stromsprüngen im Reglerelement
nachgeführt wird oder nachführbar ist. Der Stromregler ist
erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, daß das Element zur
Ausgabe einer Ditherspannung derart ausgebildet ist, daß zur
Schaffung eines reproduzierbaren Stromreglerverhaltens die
Sollwertsprünge des Ditherstroms gemäß einer der vorstehend
beschriebenen Möglichkeiten in Abhängigkeit von den
Stromsprüngen im Reglerelement geregelt oder regelbar sind.
Durch den erfindungsgemäßen Stromregler läßt sich die
Reproduzierbarkeit des Stromreglerverhaltens deutlich
verbessern. Zu den Vorteilen, Wirkungen, Effekten und der
Funktionsweise des erfindungsgemäßen Stromreglers wird auf die
vorstehenden Ausführungen zum erfindungsgemäßen Verfahren
vollinhaltlich Bezug genommen und hiermit verwiesen.
Bevorzugte Ausführungsformen des Stromreglers ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Vorteilhaft kann das Reglerelement als PI-Regler ausgebildet
sein.
In weiterer Ausgestaltung kann eine Vorsteuerung zur
Berechnung einer Vorsteuerspannung vorgesehen sein.
Die Reglerspannung, die Ditherspannung und fakultativ die
Vorsteuerspannung können vorzugsweise in einem Summationspunkt
zusammengeführt werden. In dem Summationspunkt werden die
Einzelspannungen zu einer Ausgangsspannung addiert.
Weiterhin kann eine Einrichtung zum Einstellen und Ausgeben
des Tastverhältnisses vorgesehen sein. Dabei ist die
Einrichtung vorzugsweise derart ausgebildet, daß das
Tastverhältnis basierend auf der vom Summationspunkt
abgehenden Ausgangsspannung eingestellt wird oder einstellbar
ist. Die Einrichtung zum Einstellen und Ausgeben des
Tastverhältnisses nimmt dabei eine Pulsweitenmodulation (PWM)
vor. Als Tastverhältnis wird dabei das Verhältnis zwischen
Einschaltdauer und Ausschaltdauer des Stromreglers verstanden.
Vorzugsweise kann das Tastverhältnis in der Einrichtung unter
Berücksichtigung einer Batteriespannung eingestellt werden.
Wenn der Stromregler zum Stellen eines Ventils in einem
hydraulischen Stellantrieb zum Stellen einer Kupplung oder
eines Getriebes in einem Fahrzeug verwendet wird, kann es sich
bei dieser Batterie um die Bordnetzbatterie handeln. Bei einer
solchen Batteriespannung handelt es sich üblicherweise um
einen Umgebungsparameter, der eine Störgröße darstellen kann,
die eliminiert werden muß. Wenn das Tastverhältnis bereits
unter Berücksichtigung dieser Batteriespannung eingestellt
wird, kann dies Störgröße, die einen großen Einfluß hat,
bereits frühzeitig kompensiert werden.
In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist der
Stromregler aus drei Teilen gebildet. Der erste Teil des
Stromreglers ist die Vorsteuerung, die aus Sollstrom und
Stellgliedwiderstand eine auszugebende Spannung berechnet. Der
zweite Teil des Stromreglers ist ein als PI-Regler
ausgebildetes Reglerelement, das eine Spannung entsprechend
der Regelabweichung ausgibt, wodurch Einflüsse wie Temperatur,
Übergangswiderstände oder dergleichen ausgeglichen werden. Im
dritten Teil wird eine Ditherspannung ausgegeben, um das
Stellglied am "Einschlafen" zu hindern. Die einzelnen
Spannungen werden im Summationspunkt aufsummiert und als
Ausgangsspannung an die Einrichtung zum Einstellen des
Tastverhältnisses weitergegeben, von der unter
Berücksichtigung der Batteriespannung ein entsprechendes
Tastverhältnis ausgegeben wird.
Gemäß dem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird das
wie vorstehend beschriebene erfindungsgemäße Verfahren
und/oder der erfindungsgemäße Stromregler vorteilhaft in einem
hydraulischen Stellantrieb, insbesondere einem hydraulischen
Stellantrieb für eine Kupplung und/oder ein Getriebe
verwendet.
Die Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen unter
Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 in schematischer Ansicht einen hydraulischen
Stellantrieb für eine Kupplung;
Fig. 2 in schematischer Ansicht einen erfindungsgemäßen
Stromregler;
Fig. 3a und 3b jeweils ein Diagramm, in dem die Überlagerung
des mittleren Stroms für das Reglerelement durch den
Ditherstrom gemäß einer Lösung nach dem Stand der Technik
dargestellt ist;
Fig. 4a und 4b jeweils ein Diagramm, in dem die Überlagerung
des mittleren Stroms für das Reglerelement durch den
Ditherstrom gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung dargestellt ist; und
Fig. 5a und 5b jeweils ein Diagramm, in dem die Überlagerung
des mittleren Stroms für das Reglerelement durch den
Ditherstrom gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung dargestellt ist.
In Fig. 1 ist ein hydraulischer Stellantrieb 10 dargestellt,
der zum Anstellen einer Kupplung 11 in einem Fahrzeug mit
Verbrennungsmotor 12 verwendet wird. Die Kupplung 11 ist mit
einem Nehmerzylinder 13 verbunden, der wiederum über eine
Hydraulikleitung 14 mit einem Stellzylinder 15 des
hydraulischen Stellantriebs 10 verbunden ist. Das Anstellen
des Stellzylinders 15 erfolgt über ein als Ventil
ausgebildetes Stellglied 16, im vorliegenden Fall ein
Proportionalventil. Das Ventil 16 wird über einen Stromregler
30 gestellt. Wenn das Ventil 16 über den Stromregler 30
druckseitig geöffnet wird, kann Hydraulikflüssigkeit aus einem
nicht dargestellten Vorratsbehälter des hydraulischen
Stellantriebs 10 herausgepumpt und in den Stellzylinder 15
eingespeist werden. Über den Stellzylinder 15 und die
Hydraulikleitung 14 wird dadurch auch der Nehmerzylinder 13
bewegt, wodurch die Kupplung 13 angestellt wird. Eine
Beschreibung eines geeigneten hydraulischen Stellantriebs 10
ist beispielsweise in der DE 196 47 940 A1 offenbart, deren
Offenbarungsgehalt insoweit in die vorliegende Beschreibung
einbezogen wird.
Der Stromregler 30 ist weiterhin mit einem Lageregler 17
verbunden. Der Lageregler 17 ist als sogenannter Master-Regler
ausgebildet, der dem Stromregler 17 eine generelle Vorgabe
macht, welche Durchflußmenge an Hydraulikflüssigkeit
eingestellt werden soll. Die tatsächliche Umsetzung dieser
Vorgabe wird durch den Lageregler 17 nicht überwacht. Die
Umsetzung der Vorgabe erfolgt durch den Stromregler 30, der in
diesem Fall die Funktion eines sogenannten Slave-Reglers
innehat.
Zur Bestimmung der Vorgabe für den Stromregler 30 durch den
Lageregler 17 ist dieser mit einer Vergleichsstelle 18
verbunden. In der Vergleichsstelle 18 wird ein Sollwert 40 der
Kupplungsposition mit einem Istwert 41 der Kupplungsposition
verglichen. Die dabei möglicherweise entstehende
Regelabweichung 42 wird dem Lageregler 17 zugeführt. In dem
Lageregler 17 wird aus der Regelabweichung 42 ein Sollstrom 43
berechnet, der dem Stromregler 30 zugeführt wird. Zur genauen
Bildung des Sollstroms 43 wird der Lageregler 17 zusätzlich
auch mit den aktuellen Istwerten 41 der Kupplungsposition
versorgt.
In Fig. 2 ist der Stromregler 30 in größerem Detail
dargestellt. Der Stromregler 30 besteht aus drei Grundteilen.
Der erste Teil ist eine Vorsteuerung 31, die aus dem Sollstrom
43 und dem Ventilwiderstand eine auszugebende
Vorsteuerspannung 51 berechnet. Der zweite Teil des
Stromreglers 17 ist ein als PI-Regler ausgebildetes
Reglerelement 32, das aus dem Sollstrom 43 und einem
tatsächlich vorherrschenden Iststrom 53 eine Regelabweichung
berechnet und auf deren Basis eine Reglerspannung 52 ausgibt.
Durch das Reglerelement 32 können Einflüsse wie
Umwelteinflüsse, Temperatureinflüsse, Übergangswiderstände und
dergleichen berücksichtigt werden. Beim dritten Teil handelt
es sich schließlich um ein Element 33 zur Ausgabe einer
Ditherspannung. Im Element 33 wird eine Ditherspannung 50
ausgegeben, um das Ventil 16 am "Einschlafen" zu hindern. Die
drei Spannungen 50, 51 und 52 werden in einem Summationspunkt
34 aufsummiert. Die daraus resultierende Ausgangsspannung 54
wird einer Einrichtung 35 zum Einstellen des Tastverhältnisses
zugeführt. Darin wird aus der Ausgangsspannung 54 unter
Berücksichtigung der Batteriespannung 55 ein entsprechendes
Tastverhältnis 56 ermittelt und ausgegeben. Durch die
frühzeitige Berücksichtigung der Batteriespannung 55 kann
deren möglicher Einfluß als Störgröße frühzeitig kompensiert
werden.
In den Fig. 3a und 3b ist jeweils ein Strom-Zeit-Diagramm
dargestellt, in dem die Überlagerung des mittleren Stroms 60
für das Reglerelement 32 durch den Ditherstrom gemäß einer
Lösung nach dem Stand der Technik dargestellt ist.
Wenn das Ventil 16 geöffnet oder geschlossen werden soll, ist
hierfür ein Stromsprung des mittleren Stroms 60 im
Reglerelement 32 erforderlich. In Fig. 3a erfolgt ein solcher
Stromsprung 61 von 1000 mA auf 1400 mA bei 0.016 Sekunden. Um
ein "Einschlafen" des Ventils 16 zu verhindern, ist dem
mittleren Strom 60 ein Ditherstrom überlagert. Der Ditherstrom
wird als Soll-Ditherstrom 62 mit Rechteckform und einer
Ditheramplitude 63 eingeprägt. Der tatsächliche Verlauf des
Ist-Ditherstroms 65 mit jeweils steigenden Flanken 66 und
fallenden Flanken 67 ist durch eine strichpunktierte Linie
dargestellt.
Wenn ein Stromsprung 61 des mittleren Stroms 60 stattfindet,
muß auch der Ditherstrom durch einen entsprechenden
Sollwertsprung 64 nachgeführt werden. Wie sich aus den beiden
Diagrammen gemäß Fig. 3a und 3b ergibt, kann der Ditherstrom
mit unterschiedlichen Phasenlagen eingeprägt werden. Das führt
dazu, daß die Sollwertsprünge 64 des Ditherstroms im Bereich
der Stromsprünge 61 des mittleren Stroms 60 je nach Phasenlage
des Ditherstroms unterschiedlich groß sind, was zu den weiter
oben genannten Nachteilen führt.
Zur Lösung dieses Problems werden die Sollwertsprünge 64 des
Ditherstroms nunmehr in Abhängigkeit von den Stromsprüngen 61
im Reglerelement 32 modifiziert. Dadurch wird ein
reproduzierbares Stromreglerverhalten geschaffen. Zwei
bevorzugte Ausführungsformen für einen solch modifizierten
Ditherstrom sind in den Fig. 4 und 5 dargestellt.
In den Fig. 4a und 4b ist wiederum ein Strom-Zeit-Diagramm
dargestellt, in dem die Überlagerung des mittleren Stroms 60
für das Reglerelement 32, der denselben Verlauf hat wie der
mittlere Strom 60 in den Fig. 3a und 3b, durch den Ditherstrom
gezeigt ist. Der Ditherstrom ist wiederum in Form des Soll-
Ditherstroms 62 und des Ist-Ditherstroms 65 dargestellt. Die
unterschiedlichen Phasenlagen des Ditherstroms sowie dessen
Verlauf entsprechen dem Verlauf des Ditherstroms gemäß den
Fig. 3a und 3b.
Im Unterschied zu den in den Fig. 3a und 3b dargestellten
Verläufen des Ditherstroms ist aus den Fig. 4a und 4b
ersichtlich, daß die Sollwertsprünge 64 des Ditherstroms im
letztgenannten Fall immer die gleiche Größe haben. Die Größe
der Sollwertsprünge 64 des Ditherstroms ist somit bei jeder
Phasenlage des Ditherstroms konstant. Dies wird dadurch
erreicht, daß bei Sollwertsprüngen 64 des Ditherstroms, die
größer als die Ditheramplituden 63 sind, der Ditherstrom für
einen oder mehrere Zyklen ausgesetzt wird. Im
Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 4a und 4b tritt der
Stromsprung des mittleren Stroms 60 von 1000 mA auf 1400 mA
wiederum bei 0.016 Sekunden auf. Gleichzeitig wird auch der
Soll-Ditherstrom 62 und damit auch der Ist-Ditherstrom 65
durch einen entsprechenden Sollwertsprung 64 nachgeführt. Der
Sollwertsprung 64 ist aber größer als die übliche
Ditheramplitude 63, so daß der Ditherstrom im vorliegenden
Beispiel nachfolgend für einen Zyklus ausgesetzt wird. Wie aus
den Fig. 4a und 4b ersichtlich ist, erfolgt die Aussetzung des
Ditherstroms im Zeitraum von 0.016 bis 0.024 Sekunden. Erst
nach diesem Zeitraum, das heißt nach 0.024 Sekunden, wird der
Ditherstrom erneut eingeprägt, und zwar mit derjenigen
Phasenlage, die eigentlich während des Stromsprungs 61 hätte
vorhanden sein müssen. Dadurch wird erreicht, daß die
Sollwertsprünge 64 des Ditherstroms im Bereich der
Stromsprünge 61 des mittleren Stroms 60 auch bei
unterschiedlichen Phasenlagen des Ditherstroms immer einen
konstanten Wert haben.
Eine noch andere Ausführungsform ist in den Fig. 5a und 5b
dargestellt. Wiederum ist ein Strom-Zeit-Diagramm gezeigt, in
dem die Verläufe des mittleren Stroms 60, des Soll-
Ditherstroms 62 und des Ist-Ditherstroms 65 dargestellt sind.
Die Größe der Ströme, deren Form und Phasenlagen sowie deren
Stromsprünge 61 entsprechen denjenigen gemäß den Fig. 3a, 3b,
4a und 4b, so daß auf eine erneute Beschreibung verzichtet
wird.
Auch bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 5a und 5b wird
erreicht, daß die Sollwertsprünge 64 des Ditherstroms, durch
die dieser den Stromsprüngen 61 des mittleren Stroms 60
nachgeführt wird, auch bei unterschiedlichen Phasenlagen des
Ditherstroms immer einen konstanten Wert aufweisen.
Dies wird im Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 5a und 5b
dadurch ermöglicht, daß bei Sollwertsprüngen 64 des
Ditherstrom, die größer als die übliche Ditheramplitude 63
sind, der Ditherstrom invertiert fortgeführt wird.
Wenn der Stromsprung 61 des mittleren Stroms 60 wieder bei
0.016 Sekunden erfolgt, wird zu diesem Zeitpunkt auch der
Sollwertsprung 64 der Ditherstroms stattfinden. Weil der
Ditherstrom direkt nach diesem Zeitpunkt (0.016 Sekunden) in
invertierter Form fortgeführt wir, kann erreicht werden, daß
die Sollwertsprünge 64 auch bei unterschiedlichen Phasenlagen
des Ditherstroms immer eine konstante Größe haben.
10
hydraulischer Stellantrieb
11
Kupplung
12
Verbrennungsmotor
13
Nehmerzylinder
14
Hydraulikleitung
15
Stellzylinder
16
Stellglied (Ventil)
17
Lageregler
18
Vergleichsstelle
30
Stromregler
31
Vorsteuerung
32
Reglerelement
33
Element zur Ausgabe einer Ditherspannung
34
Summationspunkt
35
Einrichtung zum Einstellen des Tastverhältnisses
40
Sollwert der Kupplungsposition
41
Istwert der Kupplungsposition
42
Regelabweichung der Kupplungsposition
43
Sollstrom
50
Ditherspannung
51
Vorsteuerspannung
52
Reglerspannung
53
Iststrom
54
Ausgangsspannung
55
Batteriespannung
56
Tastverhältnis
60
mittlerer Strom für Reglerelement
61
Stromsprung
62
Soll-Ditherstrom
63
Ditheramplitude
64
Sollwertsprung
65
Ist-Ditherstrom
66
steigende Flanke des Ditherstroms
67
fallende Flanke des Ditherstroms
Claims (15)
1. Verfahren zum Betätigen eines Stromreglers für ein
Stellglied, insbesondere eines Stromreglers nach einem der
Ansprüche 9 bis 14, bei dem ein Reglerelement aufgrund
eines Stroms eine Spannung entsprechend der Regelabweichung
ausgibt, wobei die Stellung des Stellglieds über
entsprechende Stromsprünge im Reglerelement erfolgt und bei
dem von einem Element zur Ausgabe einer Ditherspannung
aufgrund eines Ditherstroms eine Ditherspannung ausgegeben
wird, die der Spannung des Reglerelements überlagert wird,
um das Stellglied in permanenter Bewegung zu halten, wobei
der Ditherstrom durch jeweilige Sollwertsprünge den
Stromsprüngen im Reglerelement nachgeführt wird, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Schaffung eines reproduzierbaren
Stromreglerverhaltens die Sollwertsprünge des Ditherstroms
in Abhängigkeit von den Stromsprüngen im Reglerelement
modifiziert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stromsprünge im Reglerelement synchron zur fallenden
und/oder steigenden Flanke des Ditherstroms erfolgen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Reglerelement die Führungsgröße ohne
Ditherstromanteil zugeführt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Sollwertsprüngen des Ditherstroms, die höher als
die Ditheramplitude sind, der Ditherstrom für einen oder
mehrere Zyklen ausgesetzt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Sollwertsprüngen des Ditherstroms, die höher als
die Ditheramplitude sind, der Ditherstrom invertiert
fortgeführt wird.
6. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Reglerelement als PI-Regler ausgebildet ist und daß
bei Sollwertsprüngen des Ditherstroms, die höher als die
Ditheramplitude sind, der I-Anteil des Reglers zeitweilig
abgeschaltet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Frequenz des Ditherstroms ein
ganzzahliges Vielfaches der Stromvorgabefrequenz für das
Reglerelement beträgt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stromregler weiterhin eine
Vorsteuerung aufweist, in der aufgrund eines Sollstroms und
des Stellgliedwiderstands eine auszugebende Spannung
berechnet wird.
9. Stromregler zum Stellen eines Stellglieds, insbesondere
eines Ventils, mit einem Reglerelement (32) zur Ausgabe
einer Reglerspannung (52) in Abhängigkeit einer
vorherrschenden Reglerabweichung, wobei die Steuerung des
Stellglieds über Stromsprünge (61) im Reglerelement (32)
erfolgt, und mit einem Element (33) zur Ausgabe einer
Ditherspannung (50) aufgrund eines Ditherstroms, die der
Reglerspannung (52) überlagert wird, wobei der Ditherstrom
durch Sollwertsprünge (64) den Stromsprüngen (61) im
Reglerelement (32) nachgeführt wird oder nachführbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Element (33) zur Ausgabe
einer Ditherspannung derart ausgebildet ist, daß zur
Schaffung eines reproduzierbaren Stromreglerverhaltens die
Sollwertsprünge (64) des Ditherstroms (62) gemäß einem der
Ansprüche 1 bis 7 in Abhängigkeit von den Stromsprüngen
(61) im Reglerelement (32) modifiziert oder modifizierbar
sind.
10. Stromregler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Reglerelement (32) als PI-Regler ausgebildet ist.
11. Stromregler nach Anspruch 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß weiterhin eine Vorsteuerung (31) zur
Berechnung einer Vorsteuerspannung (51) vorgesehen ist.
12. Stromregler nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Summationspunkt (34) zum
Zusammenführen der Reglerspannung (52), der Ditherspannung
(50) und fakultativ der Vorsteuerspannung (51) vorgesehen
ist.
13. Stromregler nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (35) zum Einstellen
und Ausgeben des Tastverhältnisses (56) vorgesehen ist.
14. Stromregler nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Einrichtung (35) derart ausgebildet ist, daß das
Tastverhältnis (56) aus einer vom Summationspunkt (34)
abgehenden Ausgangsspannung (54), vorzugsweise unter
Berücksichtigung einer Batteriespannung (55), eingestellt
wird oder einstellbar ist.
15. Verwendung eines Verfahrens zum Betätigen eines
Stromreglers nach einem der Ansprüche 1 bis 8 und/oder
eines Stromreglers (30) nach einem der Ansprüche 9 bis 14
in einem hydraulischen Stellantrieb (10), insbesondere
einem hydraulischen Stellantrieb (10) für eine Kupplung
(11) und/oder ein Getriebe.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999130965 DE19930965A1 (de) | 1999-07-05 | 1999-07-05 | Verfahren zum Betätigen eines Stromreglers für ein Stellglied sowie Stromregler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999130965 DE19930965A1 (de) | 1999-07-05 | 1999-07-05 | Verfahren zum Betätigen eines Stromreglers für ein Stellglied sowie Stromregler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19930965A1 true DE19930965A1 (de) | 2001-01-11 |
Family
ID=7913701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999130965 Withdrawn DE19930965A1 (de) | 1999-07-05 | 1999-07-05 | Verfahren zum Betätigen eines Stromreglers für ein Stellglied sowie Stromregler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19930965A1 (de) |
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- 1999-07-05 DE DE1999130965 patent/DE19930965A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: ZF SACHS AG, 97424 SCHWEINFURT, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |