Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betreiben eines
Antriebssystems mit einem Schrittmotor und einer mit diesem
verbundenen Ansteuerelektronik zur Resonanzreduzierung beim Betreiben
des Schrittmotors.
Aus der DE 36 37 026 C2 ist eine Anordnung zur Behebung der Instabilität
eines Schrittmotors bekannt. Bei Resonanzen auftretende Strom
schwankungen werden hierbei verwendet, um ein Pulsverzögerungsglied
anzusteuern. Das Pulsverzögerungsglied hat einen Steuereingang
für eine von einem Taktgeber gelieferte Impulskette entsprechend
der jeweils vorgesehenen Sollgeschwindigkeit. Das Pulsverzögerungs
glied verzögert die eingegebene Pulsfolge der Impulskette, und über
den Steuereingang kann das Maß der Verzögerung und damit die
Motorgeschwindigkeit zum Dämpfen von Schwingungen beeinflußt werden.
Bei hohen Frequenzen ist wegen des dann nur geringen Pulsabstandes
der Regelspielraum sehr klein, so daß dementsprechend nur eine sehr
begrenzte Korrekturmöglichkeit zur Verfügung steht. Durch den
Eingriff auf die Geschwindigkeit, also die Motordrehzahl und die
der Pulsverzögerung nachgeschalteten Sollwerterzeugung für einen
Feldvektor ergeben sich vergleichsweise träge Reaktionen, so daß
auftretende Resonanzen nur ungenügend unterdrückt werden. Außerdem
ist in nachteiliger Weise ein vergleichsweise großer Aufwand durch
den Pulsverzögerer erforderlich, der in Steuerverbindung mit einer
Pulsaufbereitungsstufe steht, die entsprechend den auftretenden
Resonanzen eine Steuerspannung an den Pulsverzögerer liefert.
Die vorbekannte Schaltung kann nur dann eingesetzt werden, wenn
eine Impulsvorgabe, d. h. ein Impulseingang vorhanden ist. Bei
prozessorgesteuerten Systemen existiert eine solche Schnittstelle
mit Impulseingang nicht, so daß diese Resonanzunterdrückung bei
solchen Systemen nicht einsetzbar ist.
Bei einem aus US 4 455 520 bekannten Verfahren wird die Differenz
aus dem Wicklungsstrom bei aktiver Bestromung der Motorwicklung
und dem Freilaufstrom der Motorwicklung erfaßt und über eine Vielzahl
von Zyklen gemittelt. Dabei bildet der so erhaltene Mittelwert eine
Zusatzgröße, in welcher der Lastwinkel enthalten ist. Das
Antriebssystem weist eine Regelung mit einem Referenzeingang auf,
an dem ein Sollwertsignal für den Motorstrom vorgegeben wird. Das
Sollwertsignal ist mit dem ersten Eingang eines Phasenschiebers
verbunden, dessen Ausgang an dem Sollwerteingang eines Stromregel
kreises angeschlossen ist. An einem zweiten Eingang des Phasen
schiebers wird das Zusatzsignal zugeführt, um die Phasenlage des
Wicklungsstroms zu korrigieren. Durch diese Maßnahme sollen
Leistungsschwankungen und somit Schwingungen im Motorlauf
abgeschwächt werden. Das Verfahren ermöglicht jedoch nur eine
begrenzte Verbesserung des Laufverhaltens des Schrittmotors. Vor
allem im Leerlauf des Schrittmotors arbeitet das Verfahren nur
unzureichend, da dann das Zusatzsignal nur eine relativ kleine
Amplitude aufweist und somit nicht oder nur schlecht zur Ansteuerung
des Phasenschiebers geeignet ist.
Bei einem aus US 4 091 316 bekannten Verfahren wird die Ist-Drehzahl
eines Schrittmotors mittels eines Tachogenerators gemessen und das
entsprechende Drehzahlmeßsignal wird über ein Hochpaßfilter geleitet,
mit dem die Niederfrequenzenanteile unterdrückt werden. Eine am
Ausgang des Hochpaßfilters anstehende Zusatzgröße entspricht der
Geschwindigkeitsänderung des Schrittmotors, d. h. die Zusatzgröße
zeigt an, ob der Motor abbremst oder beschleunigt. Die Zusatzgröße
wird mittels eines Multiplizierers mit den sinus- bzw. cosinusförmi
gen Sollwertsignalen für die Wicklungsströme der Zweiphasenwicklung
des Schrittmotors multipliziert und das Ergebnis dieser Multiplika
tion wird jeweils zu dem Sollwertsignal hinzuaddiert. Mit den auf
diese Weise korrigierten Sollwertsignalen wird der Schrittmotor
über eine Endstufe angesteuert. Das Verfahren hat den Nachteil,
daß ein aufwendiger und teurer Tachogenerator erforderlich ist.
Brandstätter: Regelkonzept für Schrittmotoren, in: Technica 10/91,
Seite 99-107, beschreibt ein gattungsfremdes Antriebssystem mit
einem lagegeregelten Schrittmotor, der über eine Ansteuerelektronik
angesteuert wird. Obwohl sich dieses Antriebssystem in der Praxis
in einer Vielzahl von Anwendungen bewährt, ist auch hier das
Laufverhalten des Schrittmotors noch verbesserungsfähig.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zum
Betreiben eines Schrittmotors zu schaffen, durch welches das
Laufverhalten des Schrittmotors verbessert wird, indem auftretende
Resonanzen gedämpft werden, wobei der Aufwand hierzu gering und
der Einsatz universell sein soll.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Ohne zusätzlichen Hardwareaufwand kann dadurch bei digitaler Re
gelung der Motorströme ein aktiver Dämpfungsmechanismus in das
vorhandene System implementiert werden, indem auf vorhandene
Variablen, nämlich Motorstrom und Motorspannung, zurückgegriffen
wird. Diese Variablen stehen als elektrische Betriebsgrößen im System
ohne zusätzlichen Meßaufwand zur Verfügung. Aus den Variablen läßt
sich die elektrische Scheinleistung des Schrittmotors ableiten,
die Aufschluß über den momentanen Lastzustand des Motors gibt. Mit
den Scheinleistungsschwankungen ist eine über den gesamten
Betriebsbereich des Motors verwertbare Größe und damit eine einfache
Auswertbarkeit vorhanden. Bei Resonanzen ändert sich der
Lastzustand periodisch. Die Änderungen des Lastwinkels aufgrund
von Schwingungen des Rotors können gemessen werden und diese
Information wird verwendet, um die Vibrationen zu dämpfen, indem
direkt auf den Stromvektor des Statorfeldes eingewirkt wird. Die
Zusatzgröße wird durch einen drehzahlabhängigen und/oder strom
abhängigen Korrekturfaktor korrigiert. Damit ist eine Erfassung
von Schwingungen unabhängig von der Drehzahl mit etwa gleich großer
Amplitude des Zusatzgrößensignales möglich.
Die aktuelle Ausgangsleistung kann online insbesondere mit einem
digitalen Signalprozessor berechnet werden. Die Ausgangsleistung
ist eine Funktion des Lastwinkels des Synchronmotors, dessen
Änderungen aufgrund von Schwingungen des Rotors gemessen werden.
Diese Information wird verwendet, um die Vibrationen zu dämpfen,
indem der Stromvektor korrigiert wird. Dabei modulieren die
Veränderungen des Lastwinkels den aktuellen Stromvektor derart,
daß die Systemdämpfung vergrößert bzw. erhöht wird. Mit der
Leistungsänderung steht somit eine Größe zur Verfügung, mit der
direkt auf den Statorfeld-Stromvektor eingewirkt werden kann, indem
der Sollwinkel des umlaufenden Stromvektors entsprechend beein
flußt und damit Resonanzen entgegengewirkt wird.
Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, daß die
Zusatzgröße durch ein Hochpaßfilter und ein Tiefpaßfilter aus der
Aufnahmeleistung herausgefiltert wird und daß unterhalb der
Durchlaßfrequenz des Hochpaßfilters die Resonanzunterdrückung
deaktiviert wird. Mit dem Hochpaßfilter wird eine Trennung des
Gleichanteils vom Wechselanteil vorgenommen und der Wechselanteil
wird dann dem Tiefpaßfilter zugeführt. Durch die Filter wird der
wirksame Frequenzbereich der Resonanzunterdrückung auf den Bereich
beschränkt, in dem unerwünschte Resonanzen auftreten. Dieser
Frequnzbereich kann insbesondere unterhalb von 300 Hz liegen.
Unterhalb von beispielsweise 10 Hz ist die Resonanzunterdrückung
inaktiv, da Signaländerungen in diesem Bereich auch von Lastän
derungen hervorgerufen werden können, auf die aber die Reso
nanzunterdrückung nicht reagieren soll.
Vorzugsweise wird die Ansteuerelektronik des Schrittmotors mit einem
digitalen Signalprozessor betrieben, insbesondere für einen 3-Phasen-
Betrieb. Solche digitalen Signalprozessoren stehen standartmäßig
für bürstenlose permanentmagnetisch erregte Motoren und für
Wechselstrom-Induktionsmotoren (Asynchronmotoren) kostengünstig
zur Verfügung und können somit gut auch für Schrittmotor-Anwendungen
eingesetzt werden. Dabei kann der digitale Signalprozessor auch
die Stromregelung sowie die Drehzahlsteuerung und Positions
überwachung mit übernehmen, so daß insgesamt nur ein vergleichsweise
geringer Aufwand erforderlich ist.
Nachstehend ist die Erfindung mit ihren wesentlichen Einzelheiten
anhand der Zeichnungen noch näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 ein Blockschaltbild zur Darstellung der direkten
Beeinflussung des Feldvektors durch eine bei Resonanzen
vorhandene Zusatzgröße,
Fig. 2
bis 7 jeweils paarweise einander zugeordnete Diagramme mit
Darstellung des Spannungsverlaufs bei Blockkommutierung
und diesem Spannungsverlauf jeweils zugeordnetem
Stromverlauf in Bezug auf einen definierten Nulldurchgang
in unterschiedlichen Betriebssituationen,
Fig. 8 ein Diagramm, bei der über der Drehzahl des Rotors die
Beschleunigungsamplitude aufgetragen ist und
Fig. 9 ein mit Fig. 8 vergleichbares Diagramm, hier jedoch ohne
erfindungsgemäße Resonanzunterdrückung.
Ein in Fig. 1 gezeigtes Blockschaltbild zeigt einen Schrittmotor
1, der in üblicher Weise mit einer Leistungsentstufe 2 und diese
mit einem Stromregler 3 verbunden ist. Mit Hilfe des Stromreglers
kann der Schrittmotor 1 mit Konstantstrom versorgt werden. Der
zeitliche Verlauf des Stromes wird als Sollwert einem Soll-
Istwertvergleicher 4 zugeführt, der dem Stromregler 3 vorgeschaltet
ist.
Um auftretende Resonanzen, also Schwingungen des Motor-Rotors zu
reduzieren, wird der zeitliche Verlauf des Stromes, also der
Feldvektor des Statorfeldes beeinflußt. Bei Resonanzen tritt eine
Veränderung des Lastwinkels auf und es wird beim erfindungsgemäßen
Verfahren aus Betriebsgrößen, in denen der Lastwinkel enthalten
ist, eine Zusatzgröße als Korrekturgröße abgeleitet.
Dem Soll-Istwertvergleicher 4 ist ein Additionsglied 5 vorgeschaltet,
das einen Eingang 6 für den Sollwinkel des umlaufenden Stromvektors
des Statorfeldes aufweist und zusätzlich einen zweiten Eingang 7
über den eine Zusatzgröße zur Korrektur des Sollwinkels eingegeben
werden kann.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die den Korrekturwert
bildende Zusatzgröße aus der Aufnahmeleistung des Motors gebildet,
wobei ohne zusätzlichen Aufwand, auf vorhandene, elektrische
Betriebsgrößen zurückgegriffen werden kann. Der Funktionsblock 8
dient zur Berechnung der Aufnahmeleistung des Motors aus den an
seinem Eingang 9 zugeführten Werten für die Phasenströme und die
Phasenspannungen. Am Ausgang des Funktionsblocks 8 steht der Wert
der berechneten Leistung an.
Dem Funktionsblock 8 ist ein Hochpaßfilter 10 nachgeschaltet, mit
dem eine Trennung von Wechsel- und Gleichanteilen erfolgt. Außerdem
wird durch dieses Hochpaßfilter 10 die untere Grenzfrequenz
festgelegt. Unterhalb der Grenzfrequenz ist die Resonanzunterdrückung
inaktiv, da Signaländerungen der Zusatzgröße mit Frequenzen
beispielsweise kleiner als 10 Hz auch durch Laständerungen
hervorgerufen werden können. Auf Laständerungen soll die Reson
anzunterdrückung jedoch nicht reagieren.
Dem Hochpaßfilter 10 ist ein Tiefpaßfilter 11 nachgeschaltet.
Durch die beiden Filter 10 und 11 ist ein Bandpaß gebildet, durch
den der wirksame Frequenzbereich auf den Bereich beschränkt wird,
in dem Resonanzen auftreten können. Dadurch werden unerwünschte
Störungen vermieden. Der wirksame Frequenzbereich kann sich
beispielsweise von 10 Hz bis etwa 300 Hz erstrecken.
Der Wechselanteil der gemessenen Motorleistung wird einem
Multiplikationsglied 12 über einen Eingang 13 zugeführt. Über einen
weiteren Eingang 14 wird diesem Multiplikationsglied eine von der
Motordrehzahl abhängige Größe zugeführt. Dadurch wird erreicht,
daß die über den Ausgang 15 des Multiplikationsgliedes 12 dem Eingang
7 des Additionsgliedes 5 zugeführte Korrekturgröße drehzahlunabhängig
ist. Die Zusatzgröße und die dem Additionsglied 5 zugeführte
Korrekturgröße treten nur dann auf, wenn Resonanzen vorhanden sind.
Ansonsten wird die Sollwinkelvorgabe am Eingang 6 des Additions
gliedes 5 unverändert dem Soll-Istwertvergleicher 4, welcher dem
Stromregler 3 vorgeschaltet ist, zugeführt.
Die Stromregelung erfolgt mittels Pulsweitenmodulation, wobei die
Pulsweite eine Funktion der vom Soll-Istwertvergleicher gelieferten,
aus der Vorgabe für den Sollwinkel des umlaufenden Stromvektors
und dem Stromistwert gebildeten Regelabweichung ist.
Bei einer digitalen Regelung ist eine Regler- bzw. Abtastfrequenz
von maximal etwa 20 KHz vorgesehen. Die in ihrer Breite modulierten
Einzelpulse haben dementsprechend einen vergleichsweise großen
Abstand und deshalb kann die Regelung bei solchen digitalen Systemen
nur in zeitlichen Abständen eingreifen, die ein Ausregeln von
Resonanzen nicht in allen Betriebssituationen ermöglicht. Mit Hilfe
der vorliegenden Resonanzunterdrückung jedoch kann der Feldvektor
des Statorfeldes variiert und damit der zeitliche Verlauf des Stromes
geändert werden, um auftretenden Resonanzen zu begegnen.
Die Fig. 2 bis 7 zeigen in etwas vereinfachter Form den Einfluß
der zur Resonanzunterdrückung vorgesehenen Korrekturgröße im
spannungsgeführten Betrieb, d. h. bei Drehzahl bzw. Lastverhältnissen,
bei denen der Schrittmotor nicht mehr stromgeregelt, sondern
spannungsgeführt betrieben wird. Dementsprechend tritt Block
kommutation auf, d. h. daß die treibende Spannung U als Rechteck
spannung vorliegt, wie dies in Fig. 2 erkennbar ist. Eine
Beeinflussung durch den Stromregler ist in diesem übersteuerten
Betrieb nicht möglich.
In Fig. 3 ist in einem Ausschnitt der Stromverlauf im Bereich eines
Nulldurchganges 16, zugeordnet zu dem entsprechenden Nulldurchgang
in Fig. 2 idealisiert dargestellt.
In den Fig. 4 und 6 ist gezeigt, wie durch die Resonanzunterdrückung
auf den Stromvektor bzw. den zeitlichen Verlauf des Stromes Einfluß
genommen werden kann. Fig. 4 zeigt einen Verlauf der treibenden
Spannung, bei welcher der negative Verlauf der Spannung durch einen
kurzer positiven Impuls unterbrochen ist. Dementsprechend würde
sich der zugehörige Stromverlauf so verschieben, daß dessen
Nulldurchgang 16a zeitlich vor dem ursprünglichen Nulldurchgang
16 liegt.
Andererseits kann, wie in Fig. 6 gezeigt, durch einen kurzen
negativen Impuls im Verlauf des positiven Spannungsrechtecks der
treibenden Spannung der tatsächliche Nulldurchgang 16b des
zugehörigen Stromes gegenüber dem ursprünglichen Nulldurchgang 16
zeitlich nachverlegt werden.
Diese mehr schematischen Darstellungen lassen erkennen, daß auch
im Bereich der Aussteuerungsgrenze und im Blockkommutationsbetrieb
eine Beeinflussung des zeitlichen Verlauf des Stromes und damit
des Feldvektors des Stators möglich ist. Das Maß der zeitlichen
Verschiebung des Stromes wird bestimmt durch die Größe des
Korrekturfaktors, der dem Additionsglied 5 zugeführt wird.
In den Fig. 8 und 9 sind Diagramme dargestellt, wobei über der
Motordrehzahl die Beschleunigungsamplitude des Rotors aufgetragen
ist.
Fig. 9 zeigt den typischen Verlauf der Beschleunigungsamplitude
bis zu einer Drehzahl von etwa 30 Umdrehungen pro Sekunde. Die
Messung basiert auf dem Betrieb eines Drei-Phasen-Motors ohne
erfindungsgemäße Resonanzüberwachung und Resonanzunterdrückung.
Deutlich sind hier Beschleunigungsamplituden erkennbar, die sich
bis in den Bereich von 10.000 rad/s2.
Unter sonst gleichen Bedingungen ist bei Einsatz der erfindungs
gemäßen Resonanzunterdrückung in Fig. 8 klar erkennbar, daß die
Beschleunigungsamplituden praktisch über den gesamten Drehzahlbereich
gravierend reduziert sind. Daraus resultiert ein wesentlich ruhigere
und vibrationsärmere Lauf des Schrittmotors.
Kurz zusammengefaßt bildet die erfindungsgemäße Resonanzunterdrückung
in Verbindung mit einem digitalen Signalprozeßor einen aktiven
Dämpfungsmechanismus, der ohne zusätzliche Hardware auskommt. Über
die auftretenden Änderungen des Lastwinkels können Schwingungen
des Rotors gemessen werden. Die Veränderungen des Lastwinkels
modulieren den aktuellen Stromvektor durch ein Bandpaßfilter derart,
daß die Systemdämpfung vergrößert bzw. erhöht wird. Dadurch ergibt
sich eine signifikante Verbessung des Schrittmotorsystems in Bezug
auf Vibrationen.