DE19919084C2 - Zweidrahtsensoreinrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zweidrahtsensoreinrichtung mit einem Messsensor, welcher zwei
Anschlüsse sowohl zur Messsignalübertragung als auch zur gleichzeitigen Stromversorgung
aufweist.
Zweidrahtsensoren sind aus einem Messsensor, der eine physikalische Größe wie zum Bei
spiel die Temperatur, den Druck oder die Feldstärke eines Magnetfeldes misst, und elektro
nischen Bauteilen zur Verarbeitung der vom Messsensor gelieferten Signale aufgebaut. So
wohl die Stromversorgung als auch die Weiterleitung der gemessenen und verarbeiteten
Messsignale erfolgt über nur zwei Leitungen, worauf der Name Zweidrahtsensor zurückzu
führen ist. Ein Zweidrahtsensor hat deshalb nur zwei Anschlüsse, die gleichzeitig der Strom
versorgung und der Weiterleitung der gemessenen und verarbeiteten Messsignale dienen.
Aus DE 38 28 428 C1 ist es bekannt, dass der Schaltausgang eines als Zweidrahtsensor
ausgeführten Näherungsschalters einen elektronischen Schalter steuert, der die beiden
Gleichspannungsausgänge eines Brückengleichrichters miteinander verbindet. An den
Wechselspannungseingängen des Brückengleichrichters liegt eine Reihenschaltung aus
einer Wechselspannung und einer Last, z. B. ein Schaltschütz. Die Gleichspannungsaus
gänge des Brückengleichrichters sind über einen Spannungsregler mit einem Komparator
mit den Versorgungsspannungseingängen des Näherungsschalters verbunden, zu denen
ein Speicherkondensator parallel liegt. Das Ausgangssignal des Komparators, in welchem
die Versorgungsspannung am Näherungsschalter mit einer Referenzspannung verglichen
wird, steuert neben dem Näherungsschalter ebenfalls den elektronischen Schalter. Wenn
der Näherungsschalter ein Objekt erkennt, schließt er den elektronischen Schalter, damit der
Schaltschütz abfällt. Wenn die Versorgungsspannung am Näherungsschalter unter die Refe
renzspannung sinkt, öffnet der Komparator den elektronischen Schalter, um die Ausgangs
spannung des Brückengleichrichters an die Versorgungsspannungseingänge des Nähe
rungsschalters und den parallel dazu geschalteten Speicherkondensator zu legen. Wenn die
Versorgungsspannung am Näherungsschalter wieder über die Referenzspannung steigt,
schließt der Komparator den elektronischen Schalter. Die vom Komparator festgelegte
Schließzeit des elektronischen Schalters ist so kurz bemessen, dass der Schaltschütz nicht
abfällt.
In DE 691 29 189 T2 ist ein als Zweidrahtsensor ausgebildeter Näherungsschalter beschrie
ben, der aus einem Geber, einer Umschaltvorrichtung und einem Verwendungskreis, beste
hend aus einer Last und einer Spannungsquelle, aufgebaut ist. Die beiden Ausgänge des
Gebers sind mit den Anschlüssen eines ersten steuerbaren Schalters verbunden, der von
einem Komparator gesteuert wird. Der eine Anschluss einer Reihenschaltung aus der Span
nungsquelle und der Last ist mit dem einen Ausgang des Gebers verbunden, während der
andere Anschluss der Reihenschaltung über einen zweiten steuerbaren Schalter mit dem
anderen Ausgang des Gebers verbunden ist. Durch Öffnen und Schließen des zweiten steu
erbaren Schalters wird die an den Ausgängen des Gebers anliegende Versorgungsspan
nung geregelt. Gleichzeitig gibt aber der Geber an seinen Ausgängen dem Messergebnis
entsprechend eine erste oder eine zweite Spannung ab, die im Komparator mit einer Refe
renzspannung verglichen wird. Je nach dem Ergebnis des Spannungsvergleichs schließt
oder öffnet der Komparator den ersten steuerbaren Schalter, um die Last an die Span
nungsquelle anzuschließen oder von ihr zu trennen.
In DE 30 02 668 A1 ist eine Messschaltung offenbart, die über eine erste Leitung, in welcher
ein Galvanometer liegt, mit dem einen Pol und über eine zweite Leitung mit dem anderen
Pol einer Spannungsquelle, z. B. einer Autobatterie, verbunden ist. In der Messschaltung
erzeugt ein von der Spannungsquelle gespeister Spannungsregler eine Referenzspannung
für eine Schaltung zur Erzeugung eines Steuersignals für eine erste steuerbare Stromquelle.
An die Schaltung zur Erzeugung des Steuersignals ist ein Messfühler angeschlossen. Um
die vom Spannungsregler verursachten Stromschwankungen zu kompensieren, ist eine
zweite steuerbare Stromquelle vorgesehen.
In US 4 374 333 ist ein Spannungsregler beschrieben, der über zwei Adern mit Strom ver
sorgt wird und für einen Hallsensor und einen Schwellwertschalter, z. B. ein Schmitt-Trigger,
eine konstante Vorsorgungsspannung erzeugt. Der Hallsensor steuert in Abhängigkeit der
gemessenen Feldstärke eines Magnetfeldes den Schwellwertschalter, der die beiden Adern
mit einander verbindet oder von einander trennt und auf diese Weise zwei unterschiedliche
aber definierte Ströme in den beiden Adern erzeugt, selbst wenn die Stromversorgung in
einem großen Bereich schwankt.
Aus EP 0 883 097 A2 ist es bekannt, eine Geberstelle über eine Zweidrahtleitung mit einer
Empfangsstelle zu verbinden. In der Geberstelle erzeugt eine Spannungsquelle eine Span
nung für einen Spannungsregler, der eine geregelte Spannung an eine Messschaltung lie
fert, an die ein Sensor angeschlossen ist. Die Messwandlerschaltung steuert in Abhängigkeit
der von Sensor erfassten Messwerte eine steuerbare Stromquelle, die den über die Zwei
drahtleitung zur Empfangsstelle fließenden Strom in Abhängigkeit von den vom Sensor er
fassten Messwerten steuert.
Aus EP 0 660 089 B1 ist eine Schnittstelle zum Anschluss eines Zweidraht- oder Dreidraht
sensors bekannt, die mit ersten Mitteln zur Stromerfassung und mit zweiten Mitteln zur
Überwachung der ersten Mittel ausgerüstet ist, um feststellen zu können, ob ein Zwei- oder
ein Dreidrahtsensor angeschlossen ist.
In EP 0 363 001 B1 ist beschrieben, dass ein Drehzahlaufnehmer über Anschlüsse Mess
signale an eine Lastschaltung liefert. Der Drehzahlmesser ist im wesentlichen aus aktiven
Elementen, einem Spannungsregler zur Spannungsversorgung der aktiven Elemente sowie
einer Ausgangsschaltungseinrichtung mit einem Leistungspuffer, der einen bipolaren Transi
stor umfasst, aufgebaut. Die Ausgangsschaltungseinrichtung liefert Ausgangssignale an die
Lastschaltung, zu deren Verarbeitung eine Signalverarbeitungseinrichtung vorgesehen ist.
Zur Anpassung der Lastschaltung an eine Versorgungsspannungsquelle dient eine Impe
danzeinrichtung.
Weil die bekannten Zweidrahtsensoren aber die Eigenschaften geschalteter Stromquellen
haben, können sie nur parallel geschaltet werden. Daher sind zur Zusammenschaltung
zweier Zweidrahtsensoren, die an verschiedenen Orten positioniert sind, bereits vier Leitun
gen erforderlich. Werden n Zweidrahtsensoren, die an unterschiedlichen Orten angeordnet
sind, parallel geschaltet, so sind neben zwei n Kabelsträngen noch zusätzlich 4n - 2 Stecker
erforderlich.
Ein wesentlicher Nachteil dieser Zweidrahtsensoren liegt deshalb darin, dass bei Parallel
schaltung mehrerer Zweidrahtsensoren viele Leitungen erforderlich sind, was hohe Kosten
verursacht und einen hohen Verbrauch an wertvollen Rohstoffen bedingt.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Zweidrahtsensor so zu gestalten, dass mehrere
derartige Zweidrahtsensoren in Serie schaltbar sind.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, dass eine Endstufe an die beiden Anschlüsse
angeschlossen ist zur Bereitstellung eines Spannungssignals, das im Betrieb der Zweidraht
sensoreinrichtung stets größer als ein vorgegebenes Referenzspannungssignal und dessen
Amplitude ein Maß für die vom Messsensor erfasste physikalische Größe ist, dass die
Messausgänge des Messsensors mit den Eingängen eines Vergleichers verbunden sind,
dessen Ausgang mit dem Steuereingang eines steuerbaren Umschalters verbunden ist,
dass der Eingang des steuerbaren Umschalters mit dem einen Eingang eines Operations
verstärkers sowie über einen ersten Widerstand sowohl mit dem Ausgang des Operations
verstärkers als auch mit dem einen Anschluss zur Stromversorgung verbunden ist, dass die
beiden Ausgänge des steuerbaren Umschalters über je einen Widerstand mit dem anderen
Anschluss zur Stromversorgung und mit dem einen Anschluss einer Refernzspannungs
quelle verbunden sind, deren anderer Anschluss mit dem anderen Eingang des Operations
verstärkers verbunden ist.
Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung des Zweidrahtsensors hat der Zweidrahtsensor
nun nicht mehr die Eigenschaft einer Stromquelle, sondern vielmehr die einer Spannungs
quelle; es lassen sich daher beliebig viele erfindungsgemäße Zweidrahtsensoren in Reihe
schalten. In einer Reihenschaltung mit n Zweidrahtsensoren werden n + 1 Leitungen und 2n
Stecker benötigt, während in einer Parallelschaltung 2n Leitungen und 4n - 2 Stecker, also
doppelt so viele Komponenten benötigt werden, wenn n < 1 ist.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung beschrieben und erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen Zweidrahtsensors,
Fig. 2 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Zweidrahtsensors,
Fig. 3 ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Zweidrahtsensors,
Fig. 4 ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Zweidrahtsensors,
Fig. 5 eine Serienschaltung mehrerer erfindungsgemäßer Zweidrahtsensoren,
Fig. 6 eine Parallelschaltung mehrerer Zweidrahtsensoren,
Fig. 7 die Kennlinie der Endstufe des zweiten erfindungsgemäßen Ausführungsbei
spiels,
Fig. 8 die Kennlinie des dritten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels.
Es wird nun das in der Fig. 1 gezeigte Blockschaltbild der Erfindung beschrieben und erläu
tert.
In der Fig. 1 sind die Messausgänge M1 und M2 eines Messsensors (S) mit den Eingängen
E1 und E2 eines Strom-Spannungs-Wandlers (W) verbunden, an dessen Ausgang eine
Ausgangsspannung UA anliegt, die ein Maß für die vom Messsensor (S) erfasste physikali
sche Größe darstellt und stets größer ist als ein vorgebbares Referenzspannungssignal
Uref.
Im Folgenden wird das in der Fig. 2 abgebildete erste Ausführungsbeispiel der Erfindung
beschrieben und erläutert.
In der Fig. 2 wird der Versorgungsstrom IV für den Zweidrahtsensor dem einen Anschluss
A1 zur Stromversorgung und dem anderen Anschluss A2 zur Stromversorgung des Mess
sensors S zugeführt, dessen Messausgänge M1 und M2 mit den Eingängen eines Verglei
chers VL verbunden sind. Der Ausgang des Vergleichers VL ist mit dem Steuereingang ei
nes steuerbaren Umschalters U verbunden, dessen Eingang mit dem einen Eingang eines
Operationsverstärkers OP und über einen Widerstand R0 mit dem einen Anschluss A1 zur
Stromversorgung sowie mit dem Ausgang des Operationsverstärkers OP verbunden ist. Die
Ausgänge des steuerbaren Umschalters U sind über je einen Widerstand R1 und R2 mit
dem anderen Anschluss A2 zur Stromversorgung sowie mit dem Eingang einer Referenz
spannungsquelle Uref verbunden, deren Ausgang mit dem anderen Eingang des Operati
onsverstärkers OP verbunden ist.
Der steuerbare Umschalter U wird vom Vergleicher VL in Abhängigkeit von den Messsigna
len am Eingang des Vergleichers VL gesteuert. In einem ersten Zustand liegt der Eingang
des steuerbaren Umschalters U über den Widerstand R1 am anderen Anschluss A2 für die
Stromversorgung, während er beim zweiten Zustand über den Widerstand R2 mit dem ande
ren Anschluss A2 zur Stromversorgung verbunden ist. Der Operationsverstärker OP gibt
daher an seinem Ausgang im einen Fall eine erste Spannung ab, während er im zweiten Fall
eine zweite Spannung abgibt. Die Spannung UA am Ausgang des Operationsverstärkers OP
ist daher ein Maß für die vom Messsensor S erfasst physikalische Größe und stets größer
als ein vorgebbares Referenzspannungssignal Uref. Die im einen Schaltzustand am Span
nungsteiler aus den Widerständen R0 und R1 abfallende Spannung wird im Operationsver
stärker OP mit der Referenzspannung Uref verglichen. Im zweiten Schaltungszustand wird
die am Spannungsteiler aus den Widerständen R0 und R2 abfallende Spannung im Operati
onsverstärker OP mit der Referenzspannung Uref verglichen.
Die in der Fig. 7 gezeigte Kennlinie des ersten erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiels
entspricht der einer Zenerdiode.
Durch die Maßnahme, die am Ausgang des Operationsverstärkers OP anliegende Span
nung UA an die Stromversorgungsleitungen anzulegen, hat der erfindungsgemäße Zwei
drahtsensor nun nicht mehr die Eigenschaft einer Stromquelle, sondern vielmehr die einer
Spannungsquelle, so dass mehrere erfindungsgemäße Zweidrahtsensoren in Reihe schalt
bar sind.
In der Fig. 3 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Zweidrahtsen
sors gezeigt, das sich vom ersten Ausführungsbeispiel dadurch unterscheidet, dass n Ver
gleicher VL1 bis VLn vorgesehen sind, deren Ausgänge mit den Eingängen einer digitalen
Auswerteschaltung D verbunden sind. Der Ausgang der digitalen Auswerteschaltung D ist
mit dem Steuereingang des steuerbaren Umschalters U verbunden, dessen n Ausgänge
über je einen Widerstand R1 bis Rn mit dem anderen Anschluss A2 zur Stromversorgung
und dem Eingang der Referenzspannungsquelle Uref verbunden ist.
In Abhängigkeit von der vom Messsensor S gemessenen physikalischen Größe geben
nacheinander der Vergleicher VL1, der Vergleicher VL2 u. s. w. bis unter Umständen zum
Vergleicher VLn ein Signal an ihren Ausgängen ab. Die digitale Auswerteschaltung D schal
tet in Abhängigkeit von der Anzahl der ein Ausgangssignal abgebenden Vergleicher den
steuerbaren Umschalter U vom Widerstand R1 weiter bis schließlich zum Widerstand Rn.
Der Operationsverstärker OP gibt daher an seinem Ausgang n unterschiedliche Spannungen
UA ab, die ein Maß für die vom Messsensor S erfasste physikalische Größe und stets grö
ßer als ein vorgebbares Referenzspannungssignal Uref sind.
Es wird nun das in der Fig. 4 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrie
ben und erläutert.
Das dritte Ausführungsbeispiel der Erfindung unterscheidet sich vom ersten in der Fig. 2
gezeigten Ausführungsbeispiel dadurch, dass der Widerstand R1 durch eine Diode D oder
eine programmierbare digitale Schaltung zum Beispiel ein Digital-Analog-Wandler ersetzt ist.
Die digitale Schaltung D kann beispielsweise durch ein Datenprotokoll gesteuert werden, das
durch eine Strommodulation übertragen wird.
In der Fig. 7 ist die Kennlinie der Endstufe des zweiten Ausführungsbeispiels abgebildet.
Diese Kennlinie entspricht der Kennlinie einer Zenerdiode mit variabler Zenerspannung.
In der Fig. 5 sind n erfindungsgemäße Zweidrahtsensoren S in Serie geschaltet.
Es sind n + 1 Leitungen und 2n Stecker erforderlich.
In der Fig. 6 sind zum Vergleich n Zweidrahtsensoren parallel geschaltet. In der Parallel
schaltung sind zwei 2n Leitungen und 4n - 2 Stecker ST erforderlich.
Die Anzahl aller Verbindungskomponenten - Leitungen und Stecker - betragen bei einer
Parallelschaltung 2n + 4n - 2 = 6n - 2 Komponenten, während sie bei einer Serienschaltung
n + 1 + 2n = 3n + 1 Komponenten betragen. Für großes n benötigt die Parallelschaltung da
her doppelt so viele Verbindungskomponenten wie die Serienschaltung.
Wie in den Unteransprüchen 8, 9, und 10 angegeben ist, kann als Messsensor ein Hallsen
sor, ein Drucksensor oder zum Beispiel ein Temperatursensor eingesetzt werden.
Um einen niedrigen Stromverbrauch zu erzielen, ist es vorteilhaft, wie im Anspruch 11 an
gegeben ist, die Ruhestromaufnahme durch Kurzzeittaktung zu reduzieren.
Besonders vorteilhaft ist es, die Referenzspannungsquelle Uref in SI-Technologie herzu
stellen, weil diese Technologie eine Referenzspannung hoher Konstanz und ohne Drift durch
Alterung des Bauteils erzielt. Zweidrahtsensoren mit derartigen Referenzspannungsquellen
können daher an unterschiedlichen Orten mit stark differierenden Temperaturen angeordnet
werden, was zum Beispiel häufig im Kraftfahrzeugbau der Fall ist.
Aus diesem Grunde und weil sich die erfindungsgemäßen Zweidrahtsensoren in Reihe
schalten lassen, sind sie besonders für den Einbau in Kraftfahrzeuge geeignet.
Claims (11)
1. Zweidrahtsensoreinrichtung mit einem Messsensor (S), welcher zwei Anschlüsse
(A1, A2) sowohl zur Messsignalübertragung als auch zur gleichzeitigen Stromversor
gung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Endstufe (E) an die beiden An
schlüsse (A1, A2) der Zweidrahtsensoreinrichtung angeschlossen ist zur Bereitstel
lung eines Spannungssignals (UA), das im Betrieb der Zweidrahtsensoreinrichtung
stets größer als ein vorgebbares Referenzspannungssignal (Uref) und dessen
Amplitude ein Maß für die vom Messsensor (S) erfasste physikalische Größe ist,
dass die Messausgänge (M1, M2) des Messsensors (S) mit den Eingängen eines
Vergleichers (VL) verbunden sind, dessen Ausgang mit dem Steuereingang eines
steuerbaren Umschalters (U) verbunden ist, dass der Eingang des steuerbaren Um
schalters (U) mit dem einen Eingang eines Operationsverstärkers (OP) sowie über
einen ersten Widerstand (R0) sowohl mit dem Ausgang des Operationsverstärkers
(OP) als auch mit dem einen Anschluss (A1) zur Stromversorgung verbunden ist,
dass die beiden Ausgänge des steuerbaren Umschalters (U) über je einen Wider
stand (R1, R2) mit dem anderen Anschluss (A2) zur Stromversorgung und mit dem
einen Anschluss einer Referenzspannungsquelle (Uref) verbunden sind, deren ande
rer Anschluss mit dem anderen Eingang des Operationsverstärkers (OP) verbunden
ist.
2. Zweidrahtsensoreinrichtung mit einem Messsensor (S), welcher zwei Anschlüsse
(A1, A2) sowohl zur Messsignalübertragung als auch zur gleichzeitigen Stromversor
gung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Endstufe (E) an die beiden An
schlüsse (A1, A2) der Zweidrahtsensoreinrichtung angeschlossen ist zur Bereitstel
lung eines Spannungssignals (UA), das im Betrieb der Zweidrahtsensoreinrichtung
stets größer als ein vorgebbares Referenzspannungssignal (Uref) und dessen
Amplitude ein Maß für die vom Messsensor (S) erfasste physikalische Größe ist,
dass die Messausgänge (M1, M2) des Messsensors (S) an die Eingänge von n Ver
gleichern (VL1, VL2, . . . . VLn) angeschlossen sind, deren Ausgänge mit den Eingän
gen einer digitalen Auswerteschaltung (D) verbunden sind, deren Ausgang mit dem
Steuereingang des steuerbaren Umschalters (U) über je einen Widerstand (R1, R2,
Rn) mit dem anderen Anschluss (A2) zur Stromversorgung verbunden sind.
3. Zweidrahtsensoreinrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Endstufe eine Kennlinie nach Art ei
ner Zenerdiode aufweist.
4. Zweidrahtsensor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Messausgänge (M1, M2) des Mess
sensors (S) mit den Eingängen eines Vergleichers (VL) verbunden sind, dessen Aus
gang mit dem Steuereingang eines steuerbaren Umschalters (U) verbunden ist, dass
der Eingang des steuerbaren Umschalters (U) mit dem einen Eingang eines Operati
onsverstärkers (OP) sowie über einen ersten Widerstand (R0) sowohl mit dem Aus
gang des Operationsverstärkers (OP) als auch mit dem einen Anschluss (A1) zur
Stromversorgung verbunden ist, dass der eine Ausgang des steuerbaren Umschal
ters (U) über eine Diode (DS) oder eine programmierbare digitale Schaltung und der
andere Ausgang des steuerbaren Umschalters (U) über einen Widerstand (R1) mit
dem anderen Anschluss (A2) zur Stromversorgung und mit dem einen Anschluss ei
ner Referenzspannungsquelle (Uref) verbunden sind, deren anderer Anschluss mit
dem anderen Eingang des Operationsverstärkers (OP) verbunden ist.
5. Zweidrahtsensor nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die programmierbare digitale Schaltung
(DS) ein Digital-Analog-Wandler ist.
6. Zweidrahtsensor nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die digitale Schaltung (DS) mittels eines
Datenprotokolls gesteuert wird.
7. Zweidrahtsensor nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass das Datenprotokoll für die digitale
Schaltung (DS) durch Strommodulation übertragen wird.
8. Zweidrahtsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass als Messsensor (S) ein Hallsensor vor
gesehen ist.
9. Zweidrahtsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass als Messsensor (S) ein Drucksensor
vorgesehen ist.
10. Zweidrahtsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass als Messsensor (S) ein Temperatursen
sor vorgesehen ist.
11. Zweidrahtsensor nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die Ruhestromaufnahme durch Kurzzeit
taktung reduziert ist.
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