DE1990684U - Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge, insbesondere für schwere landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge - Google Patents

Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge, insbesondere für schwere landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge

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DE1990684U
DE1990684U DENDAT1990684D DE1990684DU DE1990684U DE 1990684 U DE1990684 U DE 1990684U DE NDAT1990684 D DENDAT1990684 D DE NDAT1990684D DE 1990684D U DE1990684D U DE 1990684DU DE 1990684 U DE1990684 U DE 1990684U
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Zahnradfabrik Friedrichshafen Aktiengesellschaft, 7990 Friedrichshafen
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Description

P.A. 273 683*11.5.
ZAHIRADFABRIK FRIEDRIGHSHAiEI Aktiengesellschaft Friedrichshafen
Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge, insbesondere für schwere landwirtschaftliche Intζfahrzeuge
Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge, insbesondere für schwere landwirtschaftliche lutzfahrzeuge, mit einem von einer· Antriebsmaschine antreibbaren Zahnräderwechselgetriebej, wobei zur Unterbrechung des Kraftflusses zwischen diesem und dem Achsgetriebe eine Schalt- !kupplung angeordnet ist, und betrifft Maßnahmen zur Verbesserung der Funktion derartiger Antriebsanlagen0
Triebwerke, bei denen zur Unterbrechung des Kraftflusses zwischen der Antriebsmaschine und dem Schaltgetriebe je=· wells eine Schaltkupplung angeordnet ist, sind in großer Anzahl bekannt geworden« Auch wurde bereits vorgeschlagen, bei derartigen Antriebsanlagen die Schaltkupplung hinter dem Zahnräderwechselgetriebe anzuordnen und außerdem als Fahr= kupplung auszubilden, so daß zur Erleichterung der Schaltbarkeit die Verbindung zwischen dem Getriebe und den Fahr-
zeugrädern lint erbrochen werden kann,,
Diese Ausführung hat sich zwar ebenfalls gut "bewährt, beim Anlassen der Antriebsmaschine müssen jedoch durch den Anlasser auch die Massen des Zahnräderwechselgetriebes be=- schleunigt werden, so daß trotz entsprechender Auslegung des Anlassers oftmals Betriebsstörungen auftreten. könaene
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge mit einem von einer Antriebsmaschine antreib=» baren Zahnräderwechselgetriebe zu schaffen, bei dem mittels einer Schaltkupplung zur Erleichterung der Schaltbarkeit die Verbindung zwischen dem Zahnräderwechselgetriebe und den lahrzeugrädern und beim Anlassen der Antriebsmaschine zwischen dieser und dem Zahnräderwechselgetriebe unterbrochen werden kann, ohne daß dazu ein großer Bauaufwand erforderlich ist.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß dem Zahnräderwechselgetriebe ein, beispielsweise als hydrodynamischer, vorzugsweise regelbarer und mit Überbrückungskupplung versehener Drehmomentwandler oder eine als Strömungskupplung, als Fliehkraftkupplung, als Induktionskupplung, als Überlastkuppung ododglo ausgebildete selbsttätig wirkende Pahrkupplong vorgeschaltet ist und daß das Zahnräderwechselgetriebe mit Schaltkupplung, die vorgeschalteten Getriebeglieder der Fahrkupplung sowie die .nachgeschalteten Getriebeglieder des Achsgetriebes jeweils in sich eine geschlossene und/oder austauschbare Baugruppe biLden»
Vorteilhaft.ist es hierbei., zur Vornahme einer Pahrtriehtungs·=· änderung dem Zahnräderwechselgetriebe eine weitere Kupplung nachzuschalten, die zusammen mit der Schaltkupplung eine Baueinheit "bildet., Auch können die Schaltkupplungen des Zahnräderwechselgetriebes als Doppelkupplung, Torzugsweise als naßlaufende· lamellenkupplung, ausgebildet werden,,
!Ferner kann es aus baulichen Gründen besonders zweckmäßig sein, die Schaltkupplungen des Zahnräderwechselgetriebes auf der Hauptwelle und/oder einer Vorgelegewelle, vorzugsweise gleichachsig zwischen zwei Zahnradsätzen anzuordnen und einen der Zahnradsätze als Wendesatz des Zahnräderwechselgetriebes auszubilden»
Wird eine Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge gemäß der Erfindung ausgebildet, indem außer der dem Zahnräderwechselgetriebe nachgeschalteten Kupplung zwischen diesem und der Antriebsmaschine eine Pahrkupplung angeordnet wird, so ist es ohne weiteres möglich, bei Vorwärtsfahrt als auch bei Rückwärtsfahrt ein beliebiges Hoch- und Herunterschalten sowie eine Änderung der !Fahrtrichtung Torzunehmen, da der Kraftfluß zwischen dem Schaltgetriebe und den Antriebsrädern auf einfache Weise unter= brochen werden kann und somit insbesondere bei Verwendung eines mit Synchronisierungseinrichtungen versehenen Zahnräderwechsel= getriebes dessen Sehaltbarkeit erheblich erleichtert wird= Außerdem ermöglicht es die erfindungsgemäße Anordnung einer, insbesondere als Drehmomentenwandler ausgebildeten Anfahr-
kupplung vor dem Schaltgetriebe, zusammen mit den nachge= schalteten Kappinngen, daß ein mit einem derartigen Getriebe ausgebildetes fahrzeug in allen Gängen ohne Schwierig» keiten angefahren v/erden kann, da dureh den· Drehmomentwandler eine Drehmomentsteigerung beim Anfahren erreicht wird,, Die Verwendung des hydrodynamischen Drehmoment^Hwandlers bietet aufgrund der Drehmomentsteigerung den weiteren Vorteil, daß bei kurzzeitig auftretenden "Pahrwiderständen ein Zurückschalten in den nächst niedrigeren .'Gang nicht erforderlich ist.
Das dem Zahnräderwechselgetriebe nachgeschaltete Achsgetriebe kann hierbei in vorteilhafter Weise als Gruppengetriebe, als Verteilergetriebe oder als. Verteilergetriebe mit Ausgleichs=· getriebe ausgebildet sein, und es kann ferner zum Antrieb der Vorderräder des Fahrzeuges dem Achsgetriebe eine Schalt= kupplung zugeordnet werden, mittels der über Getriebeglieder der Antrieb der Vorderräder wahlweise ein= und ausschaltbar 1st.
Zur Verkürzung der Baulänge der Antriebsanlage ist es ferner vorteilhaft, das Achsgetriebe in fahrtrichtung räumlich hinter der anzutreibenden Achse anzuordnen und deren Antrieb vorzugsweise über ein Ausgleichsgetriebe von rückwärts über Kegelräder odοdgl ο vorzunehmen,
Ferner kann der Antriebsanlage zur Bildung einer oder mehrerer,
in Abhängigkeit von der Antriebsmaschine antreibbarer Zapf= wellen oder lebenantrieben der Abtriebswelle der Antriebsmaschine und/oder der Anfahrkupplung als Zahnräder, Kupplungen u,dgl» ausgebildete Getriebeglieder zugeordnet werden, über die die Zapfwellen oder lebenantriebe wahlweise antreibbar sind. Auch ist es möglich, zur Bildung einer oder mehrerer in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit antreibbarer Zapfwellen dem Achsgetriebe entsprechende Gftriebeglieder zuzuordnen oder zur Bildung einer weg- und/oder gangab= hängig antreibbaren Zapfxirelle zwischen der Schaltkupplung des Zahnräderwechselgetriebes und dem Achsgetriebe eine Drei-Stellungskupplung vorzusehen, mittels der die Zapfwelle bei aus- oder eingeschaltetem Fahrantrieb jeweils mit dem , Zahnräderwechselgetriebe kuppelbar istv ■
Weitere Einzelheiten der gemäß der Erfindung ausgebildeten Antriebsanlage sind den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen zu entnehmen., Hierbei zeigen.§
Fig«, 1 s die Anordnung der erfindungsgsmäßen Antriebs·=
anlage in einem Seiilepperfahrseug,, Fig« 21 die schematische Darstellung der Antriebsanlage
nach Figo 1 und
Figo 3-5 sweitere Ausführungsformendes erfindungsgemäßen Triebwerkes, jeweils in schematiseher Darstellung«
In dem in Fig0 1 dargestellten und mit 1 bezeichneten Schlepper-
fahrzeug wird die Antriebsenergie von einer Antriebsmaschine über eine Anfahrkupplung 3 einem Schaltgetriebe 4 zugeführt, an das ein Achsgetriebe 5 angeflanscht ist» Das Achsgetriebe ist hierbei sowohl mit der die Hinterräder 9 tragenden Hinterradachse 6 als auch über eine Gelenkwelle 8 mit der Vorderachse 7 der Vorderräder 10 verbunden« Im Bedarfsfall können somit alle Räder des Fahrzeuges 1 angetrieben werden» Das Achsgetriebe 5 ist bei der dargestellten Ausführung, in Fahrtrichtung gesehen, hinter der Hinterachse 6 angeordnet, so daß eine be= sonders kurze und gedrungene- Bauweise der Antriebsanlage erzielt wird.
Außerdem sind hierbei die Anfahrkupplung 3, das Schaltgetriebe sowie das Achsgetriebe 5 jeweils als in sich geschlossen austauschbare Baugruppen ausgebildet, um erforderlichenfalls zur besseren Anpassung an den gegebenen jeweiligen Anwendungszweck ein Auswechseln einzelner Gruppen vornehmen zu können»
Die schematisch dargestellte Antriebsanlage nach Pig» 2, die in ihrem Aufbau dem Triebwerk nach Figo 1 entsprichts besteht wiederum aus einem Antriebsmotor 21, auf dessen Abtriebswelle ein mit einer Überbrückungskupplung 24 ausgestatteter hydrodynamischer Drehmomentwandler 23 angeordnet ist» Das Turbinenrad des Wandlers 23 steht hierbei über eine Welle 26 mit einem Zahnräderwechselgetriebe 25 in Verbindung,, Auf der Ausgangs= welle 27 des Getriebes 25 ist eine Schaltkupplung 29 angeordnet, mittels der der Iraftfluß zwischen der Antriebs= maschine 21 und dem mit den Antriebsrädern in Verbindung
stellenden Achsgetriebe 30unterbrochen werden kann«, Zur Yornahme einer Fahrtrichtungsänderung ist dem Getriebe 25 des weiteren ein Wendesatz 28 zugeordnet»
Das Achsgetriebe 30 ist als Gruppengetriebe ausgebildet und besteht aus den auf den Wellen 51 und 52 drehbar bzw» drehfest gelagerten Zahnrädern 33 und 35 "bzw. 34 und 36, die ständig miteinander in Eingriff sindo Durch eine Kupplung 37 ist es möglich, entweder das Zahnrad 33 oder das Zahnrad 35 mit der Welle 51 kraftSchlussig zu verbinden, so daß innerhalb des Achsgetriebes 30 eine Drehzahlabstufung vorgenommen werden kann und somit die Gangzahl des Schaltgetriebes 25 verdoppelt wirdo Die Hinterachse 31 des Fahrzeuges'wird hierbei über die miteinander in Eingriff stehenden Kegelräder 49 und 50 sowie das Ausgleichsgetriebe 32 angetrieben»
Außerdem ist es bei der Antriefcsanlage nach Figo 2 möglich, auch die nicht dargestellten Torderräder anzutreiben= Auf der Welle 52 des Achsgetriebes 30 ist nämlich eine Kupplung angeordnet, mittels der über ein Stufengetriebe 39 die zu der Vorderachse führende Gelenkwelle 40 mit der Welle 52 des Achsgetriebes 30 kuppelbar isto
Um Hilfsaggregate des Fahrzeuges in Abhängigkeit von der Antriebsmaschine 21 antreiben au können, ist ein mit dem Pumpen- -rad des Wandlers 23 verbundenes Zahnrad 41 vorgesehen, in das die Zahnräder 42 und 45 eingreifen» Auf diese Weise ist es möglich, über das Zahnrad 43 und dessen Welle 44 beispielsweise eine Schmierpumpe ododgl» anzutreiben und eine in Abhängigkeit von der Antriebsmaschine 21 antreibbare
Zapfwelle 48 zu schaffen« Mittels der Kupplung 47 kann nämlicli das in das Zahnrad 45 eingreifende Zahnrad 46 mit der Zapfwelle 48 gekuppelt werden, so daß die Zapfwelle 48 mit der Antriebsmaschine 21 in YerMndung steht»
Wird "bei dem Ausführungstieispiel nach Pig« 2 die Antriebs= maschine 21 angelassen so ist dabei von dem Anlasser nur die dazu, unmittelbar erforderliche leistung aufzubringen, da durch die als Drehmomentwandler 23 ausgebildete Anfahr-Inipplung der Kraftweg zwischen der Antriebswelle 22 der Antriebsmaschine 21 und dem Zahnräderwechselgetriebe 25 selbsttätig unterbrochen ist. Die umlaufenden Zahnräder des Getriebes 25 müssen somit von dem Anlasser nicht mit angetrieben und beschleunigt werden« Erst wenn die Überbrückungskupplung geschlossen wird oder das Pumpenrad des Wandlers mit einer entsprechend hohen Drehzahl umläuft, wird auch die Getriebeausgangswelle 27 je nach der geschalteten Übersetzungsstufe angetrieben» Eine Umkehrung der Drehrichtung der Welle 27 und damit bei geschlossener Kupplung 29 eine ■umkehrung der fahrtrichtung des Fahrzeuges kann hierbei auf einfache Weise mittels des Wendesatzes 28 vorgenomten xverdeno
Zur Yornahme eines Gangwechsels ist die Kupplung 29 zu öffnen* Dadurch wird der Kraftfluß zwischen der Antriebsmaschine 21 und dem mit diesem verbundenen Zahnräderwechselgetriebe 25 sowie dem mit den Antriebsrädern gekuppelten Achsgetriebe unterbrochen, so daß die Schaltbarkeit des Getriebes 25, da
der Bewegungszustand des !Fahrzeuges keinen Einfluß aushüben kann, erheblich erleichtert wird und insbesondere bei einem Getriebe mit Sperrsynehronisierungen bei Torwarts-= fahrt ein beliebiges Hoch- und Herunterschalten sowie eine .Änderung der Fahrtrichtung ohne Schwierigkeiten vorgenommen v/erden kann» Des weiteren bietet der hydrody= namische Drehmoment^nwandler 23 hierbei den Torteil, daß bei kurzzeitig auftretenden Fahrwiderständen aufgrund der DrehmomentSteigung ein Zurückschalten in den nächst niedrigeren Gang nicht notwendig ist»
Die Antriebsanlage nach Figo 3 besteht wiederum aus einer Antriebsmaschine 71? auf deren Abtriebswelle 72 ein hydro=· dynamischer Drehmomentwandler 73 angeordnet ist» Über eine Welle 75 steht der Wandler 73 mit einem mit 75 bezeichneten Schaltgetriebe in Terbindung, auf dessen Ausgangswelle 76 zwei Schaltkupplungen 78 und 79 gelagert sindo Die Schaltkupplungen 78 und 79 sind hierbei beispielsweise als naß= laufende lamellenkupplungen ausgebildet, die vorzugsweise hydraulisch betätigt werden und die in vorteilhafter Weise zwischen den durch die*Zahnräder 81., 82 und 83 bzw» 84 und
85 gebildeten Zahnradsätzen eingesetzt sindo Mit der Kupplung ist somit die Getriebeausgangswelle 76 mit der Eingangswelle
86 des mit 100 beizeichneten Achsgetriebes unmittelbar zu kuppeln, während bei geschlossener Kupplung 79, da die Antriebsleistung über den als Wendesatz ausgebildeten Zahnradsatz 81, 82 und 83 auf die Torgelegewelle 80 geleitet und von dieser über die Zahnräder 84 und 85 auf die Eingangswelle 86 des Achsgetriebes 100 geführt wird, eine Umkehrung
der Drehrichtung dieser Welle und somit eine Fahrtrichtung s änderung erfolgt« Durch diese Ausführung ist es möglich, bei Torwarts- und Rückwärtsfahrt alle Gänge des Schaltgetriebes 74 auszunutzen.,
Auf der Eingangswelle 86 des Achsgetriebes 100 ist axial verschiebbar eine mit drei Klauenkränzen 87% 87" und 87'!! versehene Schaltmuffe 87 gelagert, mittels der sowohl eine Hohlwelle 89 als auch eine Zapfxirelle 88 zusammen oder getrennt mit der Welle 86 kuppelbar sind, In der gezeigten Stellung ist beispielsweise die Hohlwelle 89 mit der Welle 86 verbunden, während bei einer Verschiebung der Schaltmuffe 87 nach links die Zapfwelle 88 über den Klauenkranz 88' mit der Welle 86 gekuppelt wird» Dagegen wird bei einer Verschiebung nach rechts die Hohlwelle 89 und auch die Zapfwelle 88 an die Welle 86 angeschlossen» Auf diese Weise ist es möglich, die Zapfwelle 88 in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit des Fahrzeuges und auch bei stillstehendem Fahrzeug in Abhängigkeit von der gewählten G-angstufe in dem Schaltgetriebe 74 anzutreiben.
Das Achsgetriebe 100 ist ebenfalls als Stufengetriebe ausgebildet „ Wird hierbei-die Kupplung 92 nach links oder rechts verschoben, so ist die Achswelle 93 entweder über die Zahnräder 90 und 94 oder über Zahnräder 91 und 95 mit der Hohlwelle 89 verbunden» Auf die Ritzelwelle 93 ist des weiteren eine Kupplung 97 angeordnet, mittels der über die Zahnräder 98 und 99 die zu der Vorderachse führende Welle 96 antreibbar ist«
o/o
In dem Ausführungsbeispiel eines Triebwerkes nach Pig». 4 ist der Antriebsmaschine 111 als Fahrkupplung eine Strömungskupplung 112 zugeordnet, mittels der die Verbindung zwischen der Antriebsmaschine 111 und dem Schaltgetriebe 113 in Abhängigkeit Ton der Antriebsdrehzahl herstellbar ist» Zur Unterbrechung des Kraftflusses zwischen dem Schaltgetriebe 113 und dem mit 115 bezeichneten Achsgetriebe dient wiederum eine als Lamellenkupplung ausgebildete Schaltkupplung 114S so daß beim SchaltTorgang oder bei Vornahme einer Fahrtrichtungsänderung die über das Achsgetriebe 115 antreibbaren Achsen des Fahrzeuges keinen Einfluß ausüben können und der Gangwechsel somit unabhängig von dem Bewegungszustand des Fahrzeuges auf einfache Weise vorgenommen werden kann,,
Das Aehsgetriebe 115 ist hierbei zum Antrieb einer Zapfwelle 116 in Abhängigkeit von der Fahrgeschwindigkeit des weiteren mit einer Kupplung 117 versehen, mittels der über miteinander in Eingriff stehenden Zahnräder 118 und 119 die Zapfwelle 116 antreibbar ist °
lach !ig.» 5 ist zur selbständigen Unterbrechung des Kraft~ flusses zwischen der Antriebsmaschine 121 und dem mit 123 bezeichneten Schaltgetriebe eine als Fliehkraftkupplung 122 ausgebildete Anfahrkupplung vorgesehen, um beim Anlassen die ineinander greifenden Zahnräder des Getriebes 123 nicht mitbeschleunigen zu müssen«, Als Schaltkupplungen dienen zwei Lamellenkupplungen 124 und 125? die zu einer Doppelkupplung zusammengefaßt und innerhalb der für die Umkehrung der Fahrt-
richtung erforderlichen Zahnradsätze 126 angeordnet sind»
Das Achsgetriebe 127 ist wiederum mit einer Dreistellungsschaltmuffe 128 sowie einem Planetenradgetriebe 129 ausgebildeten Verteilergetriebe ausgestattet, das mittels der Schaltmuffe 128 einschaltbar isto Der Antrieb des Plantenradgetriebes 129 erfolgt hierbei bei entsprechender Stellung der Schaltmuffe 128 über den Steg 132 auf die Planetenräder 135? von denen die Antriebsleistung für die Hinterachse über das Hohlrad 131 sowie die Zahnräder 134 und 135 auf die Achswelle 138 übertragen wird» Außerdem wird hierbei Antriebsleistung von dem Sonnenrad 130 über die Zahnräder 136 und 137? 140 und 141 auf die zu den vorderen Antriebsrädern führende Welle 142 oder zu der fahrabhängig antreibbaren Zapfwelle 143 geleitete
Die Verteilung der Antriebsleistung auf die hinteren und vorderen Antriebsräder bzw ο die Zapfwelle 14*3 ist dabei abhängig von der Übersetzung der miteinander in Eingriff stehenden Zahnräder 134 und 135 sowie 136 und 137, so daß durch Auswechseln eines oder beider Zahnradsätze auf einfache Weise eine andere, den jeweiligen Erfordernissen angepasste Terteilung der zur Terfügung stehenden leistung vorgenommen werden kann« Durch Schließen der Kupplung 139 kann das Terteilergetriebe 1:27 gesperrt werden wobei eine TerteiLung der leistung nicht mehr in Abhängigkeit von der Übersetzung der Zahnräder 134 s 135 bzw» 136j 137 erfolgt, sondern in Abhängigkeit von den jeweiligen gegebenen Bodenverhältnissen, so daß ein Durch-
7-
drehen eines der Radpa-are in zuverlässiger Weise verhindert wird ο ■ ■ '
21 c6o^966 Aktes 4740

Claims (1)

  1. BA. 273 683*11.5.68
    a η s ρ r ü c h e %
    1«, Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge, insbesondere für schwere landwirtschaftliche Hutzfahrzeuge, mit einem τοη einer An= triebsmaschine antreibbaren Zahnräderwechselgetriebes wobei zur Unterbrechung des Iraftflusses zwischen diesem und dem Achsgetriebe eine Schaltkupplung angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Zahnräderwechselgetriebe (25; 113; 123) ein, beispielsweise als hydrodynamischer, vorzugsweise regelbarer und mit Überbrückungskupplung (24) versehener Drehmomentwandler (23) oder eine als. Strömungskupplung, als Pliehkraftkupplung (122), als Induktionskupplung j als Überlastkupplung od„dglo ausgebildete selbst·= tätig wirkende Fahrkupplung vorgeschaltet ist und daß das Zahnräderwechselgetriebe (25) mit Schaltkupplung (29), die vorgeschalteten Getriebeglieder der Fahrkupplung (23, 24) sowie die nachgeschalteten Getriebeglieder des Achsgetriebes (30) jeweils in sieh eine geschlossene und/oder austauschbare Baugruppe bilden«
    2« Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Tornahme einer Fahrtrichtungs™ änderung dem Zahnräderwechselgetriebe (74) eine weitere Kupplung (79) nachgeschaltet ist, die zusammen mit der Schaltkupplung (78) eine Baueinheit bildet»
    3. Antriebsanalge für Eraftfahrzeuge nach Anspruch 2 5 dadurch
    0/0
    2 —
    gekennzeichnet, daß die Schaltkupplungen (124, 125) des Zahnräderwechselgetriebes (113) als Doppelkupplung (124, 125)? vorzugsweise als naßlaufende lamellenkupplung, ausgebildet sind o
    4. Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltkupplungen (78, 79) des Zahnräderweehselgetriebes (74) auf der Hauptwelle (76) und/oder einer Torgelegewelle (80), vorzugsweise gleichachsig zwischen zwei Zahnradsätzen (81, 82, I)Zw0 84? 85) angeordnet sind und daß einer der Zahnradsätze (819 82, 83) alsWendesatz des Zahiiräderwechselgetriebes (74) ausgebildet ist« '
    5«. Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge nach einem der Ansprüche
    1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Achsgetriebe (30; 100j 127) als Gruppengetriebe (.33, 34, 35, 36), als ■'Verteilergetriebe- (90, 91 ,. 92, 93, 94) oder als Verteilergetriebe (134, 135, 136, 137) mit Ausgleichsgetriebe (129) ausgebildet ist-,
    6, Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Vorderräder des fahrzeuges dem Achsgetriebe (30) eine Schaltkupplung (38) zugeordnet ist, mittels der über Getriebe» glieder (39, 40) der Antrieb der Torderräder wahlweise ein·= und ausschaltbar ist«
    7« Antriebsaiilage für Kraftfarzeuge nach einem der Ansprüche 1 "bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verkürzung der Baulänge der Antriebsanlage das Achsgetriebe (30) in Fahrtrichtung räumlich hinter der anzutreibenden Achse (34) angeordnet ist und daß deren Antrieb vorzugsweise über ein Ausgleichsgetriebe (32) von rückwärts über Kegelräder (49j 50) ododglo erfolgt«
    8. Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge nach einem der Ansprüche bis 7j dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung einer oder mehrerer in Abhängigkeit von der Antriebsmaschine (21) antreibbarer Zapfwellen (48) oder lebenantrieben (44) der Abtriebswelle (22) der Antriebsmaschine (21) und/oder der Anfahrkupplung (23? 24) als Zahnräder (41> 45? 46 bzw= 43j 44) > Kupplungen (47) U0dgl, ausgebildete Getriebe= glieder zugeordnet sind, über die die Zapfwellen (48) oder lebenantriebe (44) wahlweise antreibbar sindo
    9. Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge nach ein©m der Ansprüche
    1 bis 7* dadurch gekennzeichnet«, daß zur Bildung einer oder mehrerer in Abhängigkeit von der fahrgeschwindigkeit antreibbarer Zapfwellen (116) dem Achsgetriebe (115) entsprechende Getriebeglieder (.117»'118, 119) zugeordnet sind»
    10» Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge nach einem der Ansprüche bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung einer weg- und/oder gangabhängig antreibbarer Zapfwelle (88) zwischen der Schaltkupplung (78, 79) des Zähnräderwechselgetriebes (74)
    ./■
    4 ■-
    und dem Achsgetriebe (100) eine Drei-Stellungsloxpplung (87) angeordnet ist, mittels der die Zapfwelle (88) bei aus=· oder eingeschaltetem fahrantrieb jeweils mit dem Zahnräderwechselgetriebe (74) kuppelbar ist»
    21.&1966
    E/G7 Aktes 4740
DENDAT1990684D Antriebsanlage für Kraftfahrzeuge, insbesondere für schwere landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge Expired DE1990684U (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2847245A1 (de) * 1978-10-31 1980-05-08 Fendt & Co Xaver Vollsynchronisiertes zahnraederwechselgetriebe fuer kraftfahrzeuge
DE3710560A1 (de) * 1986-06-12 1987-12-17 Kubota Ltd Getriebe fuer einen schlepper

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