DE1990434U - Innerhalb eines Vakuumgefaßes ange ordnetes rauscharmes Elektronenstrahlerzeugungssystem - Google Patents
Innerhalb eines Vakuumgefaßes ange ordnetes rauscharmes ElektronenstrahlerzeugungssystemInfo
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Description
A.Il 16 46* H 5.
Telefunken Patentverwertungsgesellschaft
mit b6schränkter Haftung
Ulm (Donau), Elisabothenstr» 3
Ulm/Donau, d, 31» Aug. 1962
FE/Pt-Am/Re U 170/62
Innerhalb eines Vakuumgefässes angeordnetes
rauscharmos Elektrojrxenstrahlerzeugungssystem
[\jeuetuh,.
Die- Bä?^SrSidii»4. besieht sich auf ein innerhalb eines Valcuurago~
fnsses angeordnetes rauscharraes Elektronenstrahlorzeugungssystorn,
bestehend aus Kathode, Fokussiorungseloktroda, mohre«
ron lochschoibenförmigen Anodenelektrodon, und einer einen
gloichfGldfroiGxn. Trifträum bildendon Triftelektrode, die in
Strahlrichtung hintereinandorliegend angeordnet-und den Elektronenstrahl
umfassend ausgebildet sind, insbesondere für rauscharme Lauffeldröhren.
Es ist bereits bekannt, bei rauscharmen Lauffeldröhren anschliessond
an die Kathode und nach der Fokussierungselektrode mohro.ro schoibonförmigo im allgemeinen auf unterschiedlichen
moist positiven Potentialen liegende Elektroden vorzusehen.
Derartige Elektrodenanordnung sind als Transformntionsglioder
bekannt, Sie dienen dazu, einen verlängerten Mehrgeschwin™
digkeitsboreich der Elektronen unmittelbar vor der Kathode zu
ermöglichen= Als Mehrgeschwindigkeitsberoich bezeichnet man
dabei den Beroich, in dem die Abweichung der Elektronen von der mittleren Geschwindigkeit von der gleichen Grössenordllung
ist wiö die mittlere Geschwindigkeit der Elektronen selbst.
Es ist weiterhin bekannt, anschliossend an den Transformstionsboroieh
bei derartigen Elektronenstr.ahlerzeugungssystemen
einen feldfreien Triftraum vorzusehen. Ein solcher Trifträum
besteht üblicherweise aus einer vorwiegend rohrförmigen und
im allgemeinen auf dem Potential der Verzögerungsleitung liegenden Elektrode, die den Elektronenstrahl auf einer längeren
Wegstrecke umgibt und ihn gegen elektrische Felder abschirmt.
Die vorliegende ferjrär gibt nunmehr ein neuartiges Eloktrononstrahlerzougungssystem
an, mit dessen Hilfe es ermöglicht wird, eine weitere Reduzierung des Rauschfaktors
dos Elektronenstrahlos zu erzielen.
Gernä'ss der --atg wird vorgeschlagen, dass die Elektronen«
strahldurchtrittsöffnung der der Kathode zugewandten ersten
Anodenelektrode durch verlängerte Ausbildung in strahlaxialer Richtung als zusätzlicher Triftraum ausgebildet ist.
Anhand des in der Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispieles soll die Egfindttag im folgenden näher erklärt werden.
Die Figur 1 zeigt ausschnittsweise die einzelnen Elektroden eines rauscharraen Strahlerzeugungssystems für eine Lauffeldröhre
mit sehr niedrigem Rauschfaktor. Der Elektronenstrahl geht von der Emissidnsfläche 8 der Kathode 1 aus und durchläuft
nacheinander die Fokussierungselektrode 2, die erste Anode 3» die zweite Anode 4. und die dritte Anode 5» und tritt
in die Triftelektrode 6 ein. Auf den Triftraum folgt bei einer
Lauffeldröhre üblicherweise eine z.B. als Wendelleitung ausgebildete Verzögerungsleitung, die von dem letztlich in einer
Kollektorelektrode aufgefangenen Elektronenstrahl durchlaufen wird. \ ■ ' ■■...-'. "
Die Triftelektrode 6 besteht beispielsweise aus einer zylindrischen
auf Verzögerungsleitungspotential liegenden Elektrode j an deren einer oder beiden Stirnseiten eine Lochscheibe angeordnet
sein kann. Die einzelnen im allgemeinen auf Verschiedenen positiven Potentialen liegenden Anoden 3» 4 und 5 können
lochscheibenförmig ausgebildet sein, wie dies in der Abbildung·
dargestellt ist. Sie bilden zusammen mit dem Triftraum und der Fokussiorumgselektrode den sogenannten Transformations·»
be-reich. Statt der in der Abbildung dargestellten drei Anoden
können auch mehrere Anodenelektroden vorhanden sein» Die erzielte Wirkung mit drei Anodenelektroden im Vergleich zum
Pertigungsaufwand hat sich jedoch als besonders günstig gezeigt
Die Kathode besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
aus einem einseitig geschlossenen Röhrchen, dessen geschlossene Stirnseite mit Emissionsmaterial 8 bedeckt ist. Es ist auch
möglich, die Stirnseite der Kathode nur teilweise z.B. nur ringförmig mit Emissionsmaterial zu belogen. Die Strahldüsentrittsöffnung
der Fokussierungselektrode 2 kann entweder im Bereich der Ebene der Emissionsfläche oder aber beispielsweise
wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel gezeigt etxvas
!zurückgesetzt und die Kathode umgebend angeordnet sein« Die etwas zurückgesetzte Anordnung der Fokussierungselektrode 2
dient zur Erzeugung eines sogenannten entarteten Feldverlaufs,
der zur Erzielung einer weiteren Verbesserung des Rauschfaktors angewendet werden kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ragt die Kathode 1 durch die Öffnung der kegelstumpfmantelförmig
ausgebildeten Fokussierungselcktrode 2 hindurch, derart, dass die Emissionsfläche der Eloktronondurchtritts-
- 5
Öffnung der ersten Anode gegenübersteht.
Gemä'ss der. Erfindung ist nun. im Bereich der ersten Anode 3 ein
zusätzlicher Triftraum vorgesehen, mit dessen Hilfe es möglich ist, den. Rauschfaktor eines Elolctronenstrahleraeugungssystems
dor oben beschriebenen Art weiter zu vermindern. Der Trifträum
kann vorzugsweise mit Hilfe eines rohrförmigen Elektrodenteiles 7 erzeugt werden., Der -Rohrabschnitt 7 bildet eine in
arxialer Richtung verlängerte Strahldurchtrittsöffnung der
Elektrode 3? innerhalb welcher sich der Elektronenstrahl in einem Raum mit angenähert konstantem elektrischen Gleichfeld
bewegt.
Durch entsprechende Wahl der axialen Länge des Triftrohres 7 sowie des ascialen Abstand©s des Triftrohres 7 von der Emissionsfläche
8 der Kathode kann die rauschvermindernde Wirkung dos
Triftrohres beeinflusst werden» Die Abmessungen des Triftrohres
richten sich im wesentlichen nach der Frequenz, bei der die Röhre betrieben worden soll und nach der Stromdichte dos Elek~-
tronenstrahles, Bei einer Wanderfeldröhre für 3 GIfe betrug die
Strahlstromdichte etwa 20 mA/ci , die Länge des Triftrohres
etwa 1,2 mm, der Durchmesser de.s Triftrohros I55 ram und dor
Abstand dos Triftrohres von der Emissionsfläche der Kathode
etwa 0,4 mm« Der Abstand ssur zweiten Anode betrug etwa k mm.
- 6
Claims (6)
1) Innerhalb eines Vakuumgefässes angeordnetes rauscharmes
ISiektronenstrahlerseugungssystem, bestehend aus Kathode, Fokussiorungselektrode,
mehreren lochscheibenförmigen Anodenelektroden und einer einen gleichfeldfroien Triftraum bildenden
Triftelektrode, die in. Strahlrichtung hintereinanderliegend
angeordnet und den Elektronenstrahl umfassend ausgebildet sind,
insbesondere für rauscharm© Lauffeldröhren, dadurch gekennzeichnet,
dass die Elektronenstrnhldurchtrittsoffnung der der Kathode zugewandten ersten Anodenelektrode durch verlängerte
Ausbildung in strahlaxialer Richtung als zusätzlicher Triftraum ausgebildet ist»
2) Eloktroncnstrahlersseugungssystera nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die Elo-ktronenstrahldurchtrittsöffnung
der ersten Anodenolcktrode aus- einem rohrförmigen Metallteil
besteht .-'■'■■
3) Elektronenstrahlerzeugungssystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch .gekennzeichnet 9 dass die erste Anodenelektrodo kegel-"
stwmpfinantelförmig'ausgebildet, ist,,
4) Elektronenstrah3.erzeugungssystem nach einem der Ansprüche
bis 3? dadurch gekennzeichnet, dass die Fokussiorungselektrode
lochscheiben!!* ö'rtnig odor kegelmauielstumpfförmig ausgebildet
und derart angeordnet ist, dass ihro Öffnung die Kathode an sinor zur Emissionsfleiche axial versetzten Ebene umgibt«.
5) Eloktronenstrahlorzeugungssystoin nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, dass die Kathode aus einem Röhrchen besteht,
dessen eine Stirnseite abgeschlossen und mit EiMissionsmatorial
bedeckt- ist»
6)'. Elektrononstrah-lorzougungssystem nach einem der Ansprüche 1
bis 59 dadurch gekennzeichnet, dass drei Anodenelektroden
vorgesehen sind».
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1990434U true DE1990434U (de) | 1968-08-01 |
Family
ID=
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