DE19857565C2 - Verfahren zur Herstellung eines Dachaufbaus einer Rohkarosse eines Kraftfahrzeugs - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Dachaufbaus einer Rohkarosse eines KraftfahrzeugsInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Dachaufbaus
einer Rohkarosse eines Kraftfahrzeugs nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Bei einem bekannten gattungsgemäßen Verfahren zur Herstellung einer
Rohkarosse eines Kraftfahrzeugs (DE 37 20 344 C2) wird die Karosse aus
einem Karossenunterbau und einem darauf anbringbaren Oberbau sowie
Seitenrahmenteilen zusammengefügt. Der Oberbau besteht dabei aus einem
Dachrahmen, Dachpfosten, Seitenteilen der Seitenwandrahmen und einem
flächigen Dachteil. Die Dachpfosten und die Dachrahmenholme, insbeson
dere die Seitenholme des Dachrahmens sind jeweils aus miteinander
verbundenen Innen- und Außenprofilen gebildet, wobei das Dachteil mit
Randflanschen am Dachrahmen aufliegt und dort verbunden ist.
Im einzelnen ist hier die Fügefolge dergestalt, daß ein Dachrahmen vor
dem Ansetzen der Seitenwandrahmen auf den Unterbau aufgesetzt und
daran festgelegt wird. Dieser Dachrahmen umfaßt insbesondere die Innen
profile der Seitenholme. Anschließend werden die Seitenwandrahmen an
gesetzt und verbunden, wobei diese insbesondere die Außenprofile der Sei
tenholme aufweisen, so daß nach der Verbindung der Seitenwandrahmen
die kompletten Seitenholme des Dachrahmens als seitliche Hohlprofile ge
bildet sind. Diese Hohlprofilstrukturen weisen etwa horizontal zur Fahr
zeuginnenseite hin liegende Flansche auf. Darauf wird dann mit Randflan
schen das flächige Dachteil aufgesetzt, wobei im Bereich dieser Flansche
eine sich in Längsrichtung erstreckende Regenrinne gebildet wird. Nach
der Verbindung dieser Flansche ist der Dachaufbau der Rohkarosse fertig
hergestellt.
Bei einem solchen Aufbau ist der Innenbereich der Regenrinne relativ gut
einsehbar. Alle bekannten Verbindungstechniken an dieser Stelle führen zu
einer so schlechten Oberflächenbeschaffenheit, daß hier die Oberflächen
entweder aufwendig und kostenintensiv nachgearbeitet oder die Stoßstellen
durch eine Dachzierleiste verdeckt werden müssen.
Weiter ist ein Verfahren zur Herstellung eines Dachaufbaus einer Roh
karosse eines Fahrzeugs bekannt (DE 40 24 837 A1) mit einem Dachrahmen
und einem Dachteil, bei dem die seitlichen Überdeckungen für den Dach
rahmen einstückig am großflächigen Dachteil angeformt sind. Dadurch wird
zwar eine Regenrinne ohne ggfs. unregelmäßige Verbindungsnähte möglich,
jedoch sind Fertigungstoleranzen nur schwierig zu beherrschen. Zudem ist
eine ähnliche Konstruktion, bei der ebenfalls Seitenteile, die den seitlichen
Dachrahmen abdecken und eine jeweils zugeordnete Regenrinne einstückig
in einem Dachteil ausgebildet sind, bekannt (US-PS 4 653 802), mit den glei
chen Problemen einer Toleranzbeherrschung.
Auch in einer weiter bekannten Ausführungsform (US-PS 5 018 781) über
greift ein Dachteil mit Seitenbereichen die seitlichen Dachholme, wobei hier
eine Regenrinne durch seitlich angebrachte, zusätzliche Blechstreifen aus
gebildet ist. Die vorstehend genannten Toleranzprobleme können auch hier
auftreten. Zudem ist hier der Innenbereich der Regenrinne mit den Verbin
dungsnähten der Blechstreifen gut einsehbar, so dass durch Unregelmäßig
keiten und schlechte Oberflächenqualitäten der Verbindungsnähte der
optische Eindruck erheblich gestört sein kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Verfahren zur Herstel
lung eines Dachaufbaus so weiterzubilden, daß zusätzliche Dachzierleisten
und evtl. Nacharbeiten entfallen können.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Gemäß Anspruch 1 wird zunächst der Dachrahmen als Innenrahmen mit
seitlichen Hohlprofilen als Seitenholmen gebildet. Dies bedeutet, daß die
Seitenholme als Hohlprofile aus Innen- und Außenprofilen bereits am
Dachrahmen und insbesondere vor dem Ansetzen der Seitenwandteile her
gestellt sind. Diese Innen- und Außenprofile werden jeweils an einem etwa
horizontal nach innen gerichteten Innenlängsflansch und an einem Außen
längsflansch verbunden.
Anschließend wird das flächige Dachteil jeweils mit einem Dachrand
flansch unter anderem auf den jeweils seitlich zugeordneten Seitenholmen
aufgesetzt und dort verbunden.
In einem nächsten Verfahrensschritt wird je ein Seitenteil angebracht, das
einerseits am Außenlängsflansch anliegt und dort verbunden wird, wobei
der Außenlängsflansch die Tür- und/oder die Fensterausschnitte nach oben
begrenzt. Andererseits überdeckt das jeweilige Seitenteil zumindest teil
weise den zugeordneten Seitenholm des Dachrahmens sowie die Verbin
dung zwischen Dachteil und Seitenholm und liegt mit einem Seitenteilrand
stumpf unter Ausbildung einer Regenrinne am Dachteil an. Dort wird die
ser Seitenteilrand dicht mit dem Dachteil verbunden.
Bei dem hier vorgeschlagenen Verfahren wird ersichtlich die Fügefolge und
damit die Anordnung dergestalt geändert, daß die Seitenteile als letzte
Teile angesetzt werden und dabei die Seitenholme des Dachrahmens sowie
die jeweils zugeordneten Verbindungen zwischen Dachteil und Seitenhol
me überdecken. Damit ist die Oberflächenstruktur an der Verbindung zwi
schen Dachteil und Seitenholm abgedeckt und nicht mehr sichtbar und
damit für den optischen Eindruck unerheblich. Auch die Verbindungstech
nik und die damit verbundene Oberflächenqualität am Außenlängsflansch
ist für den optischen Eindruck unerheblich, da dort ohnehin Tür- und Fen
sterdichtungen angebracht werden, die diese Oberflächen abdecken.
Der jeweilige Seitenteilrand der Seitenteile liegt hier lediglich stumpf unter
Ausbildung der Regenrinne am Dachteil an und kann Fertigungstoleranzen
gut aufnehmen. Zudem ist die Verbindungsnaht in die Rinne hinein an die
Rinnenseite verlegt, die weitgehend uneinsehbar in Richtung auf einen seit
lich am Fahrzeug stehenden Betrachter liegt. Damit sind hier auch kleinere
Unregelmäßigkeiten der Verbindungsnaht ohne Nacharbeit und ohne Ab
deckung durch eine Dachzierleiste tolerierbar. Insbesondere macht die
Formgebung im Verbindungsbereich, vorzugsweise im Lötbereich durch
einen Radius auf einem Schrägbereich ein toleranzunabhängiges Fügen
und Spannen mit versteckten bzw. kaschierten Toleranzen möglich. Durch
Einsatz von Fertigungsrobotern kann eine weitgehend gleichmäßige Ver
bindungsstruktur einfach und kostengünstig hergestellt werden, ohne daß
durch die geänderte Fügefolge ein größerer Aufwand erforderlich wäre.
Besonders vorteilhaft ist dieses Verfahren nach Anspruch 2 bei der Ver
wendung üblicher Karosseriebauteile als tiefgezogene Stahlblechteile mög
lich. Dabei erfolgen die Verbindungen an den Außenlängsflanschen, die
hier nicht als dichte Verbindungen ausgeführt werden müssen, in einfacher
Weise durch Punktschweißen. Je nach Ausführungsform erfolgt die Ver
bindung zwischen Dachteil und Seitenholm durch Punktschweißen oder
Laserschweißen. Die Verbindung Seitenteile/Dachteil wird durch eine
längsseits durchgehende, dichte Laserschweißung und/oder Laserlötung
ausgeführt. Solche Laserschweißungen und/oder Laserlötungen können als
weitgehend gleichmäßige Verbindungen mit einem gleichmäßigen
Schweißgutauftrag hergestellt werden, wobei gerade bei dieser Verbin
dungstechnik eine Nacharbeit in dem nur kaum einsehbaren Rinnenbe
reich entfallen kann und eine Abdeckung durch eine Dachzierleiste nicht
erforderlich ist.
Grundsätzlich können die verwendeten Seitenteile separate Teile sein. Vor
teilhaft sind diese aber nach Anspruch 3 Bestandteile einer größeren, vor
gefertigten Struktur in der Art eines an sich bekannten Seitenwandrah
mens.
In einer bevorzugten Ausführungsform nach Anspruch 4 liegt das Dachteil
mit einem Dachrandflansch auf dem Außenprofil des zugeordneten Seiten
holms auf und wird dort mittels Laserschweißen und/oder Laserlöten ver
bunden. Zudem weist der Seitenteilrand einen etwa vertikal stehenden
Längsstreifen auf, der eine äußere Seitenwand der Regenrinne bildet und
an den sich ein an der Längskante zur Außenseite abgekröpfter Längs
flansch anschließt. Der Seitenteilrand liegt mit dieser Längskante an einem
schräg nach unten und außen verlaufenden Dachlängsstreifen unter Bil
dung der Regenrinne an und ist dort durch eine Laserschweißung und/oder
Laserlötung verbunden.
In einer dazu alternativen bevorzugten Ausführungsform nach Anspruch 5
wird das Dachteil mit einem Dachlängsflansch auf den jeweils zugeordne
ten Innenlängsflansch aufgesetzt und dort durch Punktschweißen verbun
den. Weiter ist der jeweilige Seitenteilrand schräg nach innen und unten
abgekröpft worden und bildet dadurch ggf. in Verbindung mit einer daran
anschließenden Profilierung des Dachteils die Regenrinne. Die umgebördel
te Seitenteilrandkante liegt dabei in einer Längsnut des Dachteils ein oder
übergreift alternativ einen Längshöcker des Dachteils. Die Verbindung er
folgt durch eine Laserschweißung und/oder Laserlötung an der Seitenteil
randkante. Mit einer solchen Ausbildung mit einer Längsnut oder einem
Längshöcker wird insbesondere eine geeignete Vorfixierung und örtliche
Festlegung der Seitenteilrandkante bei guter Toleranzaufnahme als Vorbe
reitung für eine Laserschweißung möglich.
Anhand einer Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 Karosseriebauteile in einer Explosionsdarstellung vor dem Zusam
menfügen zu einer Rohkarosse,
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform in einem Dach
seitenbereich,
Fig. 3 einen Querschnitt durch eine zweite Ausführungsform in einem
Dachseitenbereich, und
Fig. 4 einen Querschnitt einer dritten Ausführungsform in einem Dachsei
tenbereich.
In Fig. 1 ist eine Rohkarosse 1 eines Kraftfahrzeugs mit Einzelteilen vor
dem Zusammenfügen dargestellt. Die Rohkarosse 1 besteht dabei insbe
sondere aus einem Karossenunterbau 2, einem Dachrahmen 3 und einem
flächigen Dachteil 4. Der Dachrahmen 3 umfaßt insbesondere Dachpfosten
5 und Seitenholme 6, die aus miteinander verbundenen Innen- und Außen
profilen zu seitlichen Hohlprofilen ausgebildet sind, wie dies näher in den
Fig. 2, 3 und 4 dargestellt ist. Weiter umfaßt die Rohkarosse 1 zwei Sei
tenwandrahmen 7 (von denen nur der linke dargestellt ist) mit oberen Sei
tenteilen 8, die bei fertig montierter Rohkarosse 1 im Bereich der Seiten
holme 6 liegen.
Die Fügefolge der dargestellten Karosseriebauteile ist dergestalt, daß zuerst
der Dachrahmen 3 auf den Unterbau 2 aufgesetzt und festgelegt wird. An
schließend wird das Dachteil 4 auf den Dachrahmen 3 aufgesetzt und dort
verbunden und als letzte Teile werden die Seitenwandrahmen 7 mit den
Seitenteilen 8 seitlich angesetzt und verbunden. Zur Verdeutlichung des
damit gebildeten Dachaufbaus stellen die Fig. 2, 3 und 4 jeweils Quer
schnitte unterschiedlicher Ausführungsformen im Bereich der Seitenholme
6 bzw. der Seitenteile 8 dar.
In Fig. 2 ist ein Seitenholm 6 gezeigt, der aus einem Innenprofil 9 und
einem Außenprofil 10 gebildet ist und Bestandteil des Dachrahmens 3 ist.
Das Innenprofil 9 und das Außenprofil 10 sind jeweils an einem etwa hori
zontal nach innen gerichteten Innenlängsflansch 11 und an einem Außen
längsflansch 12, der die Tür und/oder Fensterausschnitte nach oben be
grenzt, durch Punktschweißen verbunden. Nach dem Anbringen des
Dachrahmens 3 am Unterbau 2 wurde das Dachteil 4 mit einem Dach
längsflansch 20 von oben her auf den Seitenholm 6 bzw. das Außenprofil
10 aufgesetzt und dort im Bereich 13 durch Laserschweißen verbunden.
Das Dachteil 4 überdeckt hier den Innenlängsflansch 11, so daß dessen
Oberflächenqualität für den optischen Eindruck des fertigen Fahrzeugs
nicht relevant ist.
Anschließend wird der zugeordnete Seitenwandrahmen mit dem oberen
Seitenteil 8 seitlich angesetzt, wobei das Seitenteil 8 mit einem Längs
flansch am Außenlängsflansch 12 anliegt und dort vorzugsweise durch
Punktschweißen verbunden wird. Der dem Dachteil 4 zugewandte Seiten
teilrand 14 weist hier einen etwa vertikal stehenden Längsstreifen 15 auf,
der eine seitliche Wand einer längsverlaufenden Regenrinne 16 bildet und
an den sich ein an einer Längskante 17 zur Außenseite hin abgekröpfter
Längsflansch 18 anschließt. Der Seitenteilrand 14 liegt mit dieser Längs
kante 17 an einem schräg nach unten und außen verlaufenden Dachlängs
streifen unter Bildung der Regenrinne 16 an und ist dort mittels Laser
schweißung bzw. Laserlötung dicht verbunden. Diese Laserschweißnaht
(Pfeil 23) liegt dabei offensichtlich nicht im Sichtbereich, so daß leichte Un
regelmäßigkeiten nicht wahrnehmbar sind.
In den sich untereinander nur gering unterscheidenden Ausführungsfor
men nach den Fig. 3 und 4 ist wiederum ein Seitenholm 6, bestehend aus
einem Innenprofil 9 und einem Außenprofil 10 mit einem Innenlängs
flansch 11 und einem Außenlängsflansch 12 erkennbar. Das Dachteil 4 ist
jedoch hier mit einem Dachlängsflansch 20 direkt auf den Innenflansch 11
aufgesetzt und dort mittels Punktschweißung verbunden.
Auch hier wird jeweils anschließend daran der zugeordnete Seitenwand
rahmen mit dem oberen Seitenteil 8 angesetzt. Der dem Dachteil 4 zuge
wandte Seitenteilrand 14 ist jedoch hier schräg nach innen und unten ab
gekröpft und bildet zusammen mit einer daran anschließenden Profilierung
des Dachteils 4 die Regenrinne 16. Die umgebördelte Seitenteilrandkante
liegt in Fig. 3 in einer Längsnut 21 des Dachteils 4 ein und übergreift in
Fig. 4 einen Längshöcker 22 des Dachteils 4, wobei eine Verbindung mit
tels Laserschweißung (Pfeil 23) erfolgt.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 3 und 4 überdeckt somit das
Seitenteil 8 den Innenlängsflansch 11 und damit die daran angebrachte
Verbindung zum Dachteil 4, so daß auch hier die Oberflächenqualität im
Bereich des Innenlängsflansches 11 hinsichtlich der Optik des fertigen
Fahrzeugs nicht relevant ist. Auch hier liegt die Laserschweißnaht (Pfeil
23) weitgehend außerhalb des Sichtbereichs, so daß leichte Unregelmäßig
keiten nicht erkennbar sind und Nacharbeiten oder eine Abdeckung durch
eine Dachzierleiste entfallen können.
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung eines Dachaufbaus einer Rohkarosse eines
Kraftfahrzeugs,
bestehend aus einem auf einem Karossenunterbau (2) anbringbaren Oberbau mit einem Dachrahmen (3), Dachpfosten (5), Seitenteilen (8) und einem flächigen Dachteil (4), wobei die Dachpfosten (5) und die Dachrahmenholme, insbesondere die Seitenholme (6) des Dachrah mens (3) jeweils aus miteinander verbundenen Innen- (9) und Außen profilen (10) gebildet sind, und
das Dachteil (4) mit Dachrandflanschen (20) am Dachrahmen (3) auf liegt und dort verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß zunächst der Dachrahmen (3) als Innenrahmen mit unter anderem seitlichen Hohlprofilen als Seitenholme (6) gebildet wird, wobei diese Seitenholme (6) aus einem Innen- (9) und Außenprofil (10) bestehen, die jeweils an einem nach innen gerichteten Innenlängsflansch (11) und an einem Außenlängsflansch (12) verbunden werden,
daß dann das Dachteil (4) jeweils mit einem Dachrandflansch (20) un ter anderem auf den jeweiligen Seitenholm (6) aufgesetzt und dort ver bunden wird,
daß anschließend je ein Seitenteil (8) angebracht wird, das einerseits am Außenlängsflansch (12) anliegt, der die Tür- und/oder Fensteraus schnitte nach oben begrenzt, und dort verbunden wird und anderer seits zumindest teilweise den Seitenholm (6) des Dachrahmens (3) so wie die Verbindung zwischen Dachteil (4) und Seitenholm (6) über deckt und mit einem Seitenteilrand (14) stumpf unter Ausbildung einer Regenrinne (16) am Dachteil (4) anliegt und dort dicht mit dem Dach teil (4) verbunden wird.
bestehend aus einem auf einem Karossenunterbau (2) anbringbaren Oberbau mit einem Dachrahmen (3), Dachpfosten (5), Seitenteilen (8) und einem flächigen Dachteil (4), wobei die Dachpfosten (5) und die Dachrahmenholme, insbesondere die Seitenholme (6) des Dachrah mens (3) jeweils aus miteinander verbundenen Innen- (9) und Außen profilen (10) gebildet sind, und
das Dachteil (4) mit Dachrandflanschen (20) am Dachrahmen (3) auf liegt und dort verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß zunächst der Dachrahmen (3) als Innenrahmen mit unter anderem seitlichen Hohlprofilen als Seitenholme (6) gebildet wird, wobei diese Seitenholme (6) aus einem Innen- (9) und Außenprofil (10) bestehen, die jeweils an einem nach innen gerichteten Innenlängsflansch (11) und an einem Außenlängsflansch (12) verbunden werden,
daß dann das Dachteil (4) jeweils mit einem Dachrandflansch (20) un ter anderem auf den jeweiligen Seitenholm (6) aufgesetzt und dort ver bunden wird,
daß anschließend je ein Seitenteil (8) angebracht wird, das einerseits am Außenlängsflansch (12) anliegt, der die Tür- und/oder Fensteraus schnitte nach oben begrenzt, und dort verbunden wird und anderer seits zumindest teilweise den Seitenholm (6) des Dachrahmens (3) so wie die Verbindung zwischen Dachteil (4) und Seitenholm (6) über deckt und mit einem Seitenteilrand (14) stumpf unter Ausbildung einer Regenrinne (16) am Dachteil (4) anliegt und dort dicht mit dem Dach teil (4) verbunden wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die verwendeten Karosseriebauteile Blechteile sind,
daß die Verbindung an den Außenlängsflanschen durch Punkt schweißen erfolgt,
daß die Verbindung zwischen Dachteil und Seitenholm durch Punkt schweißen oder Laserschweißen (13) erfolgt, und
daß die Verbindung zwischen den Seitenteilen (8) und dem Dachteil (4) durch eine längsseits durchgehende, dichte Laserschweißung (23) und/oder Laserlötung erfolgt.
daß die verwendeten Karosseriebauteile Blechteile sind,
daß die Verbindung an den Außenlängsflanschen durch Punkt schweißen erfolgt,
daß die Verbindung zwischen Dachteil und Seitenholm durch Punkt schweißen oder Laserschweißen (13) erfolgt, und
daß die Verbindung zwischen den Seitenteilen (8) und dem Dachteil (4) durch eine längsseits durchgehende, dichte Laserschweißung (23) und/oder Laserlötung erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die jeweiligen Seitenteile (8) Bestandteile von Seitenwandrahmen
(7) sind.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dachteil (4) mit einem Dachrandflansch (20) auf dem Außen profil (10) des Seitenholms (6) aufliegt und dort mittels Laserschweißen (13) verbunden wird,
daß der Seitenteilrand (14) einen etwa vorzugsweise vertikal stehenden Längsstreifen (15) aufweist, der eine äußere Seitenwand der Regenrin ne (16) bildet und an den sich ein an einer Längskante (17) zur Außen seite abgekröpfter Längsflansch (18) anschließt, und
daß der Seitenteilrand (14) mit dieser Längskante (17) an einem schräg nach unten und außen verlaufenden Dachlängsstreifen (19) unter Bil dung der Regenrinne (16) anliegt und dort durch eine Laserschweißung (23) verbunden ist.
daß das Dachteil (4) mit einem Dachrandflansch (20) auf dem Außen profil (10) des Seitenholms (6) aufliegt und dort mittels Laserschweißen (13) verbunden wird,
daß der Seitenteilrand (14) einen etwa vorzugsweise vertikal stehenden Längsstreifen (15) aufweist, der eine äußere Seitenwand der Regenrin ne (16) bildet und an den sich ein an einer Längskante (17) zur Außen seite abgekröpfter Längsflansch (18) anschließt, und
daß der Seitenteilrand (14) mit dieser Längskante (17) an einem schräg nach unten und außen verlaufenden Dachlängsstreifen (19) unter Bil dung der Regenrinne (16) anliegt und dort durch eine Laserschweißung (23) verbunden ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Dachteil (4) mit einem Dachlängsflansch (20) auf den jeweils zugeordneten Innenlängsflansch (11) aufgesetzt wird und dort durch Punktschweißen verbunden wird, und
daß der Seitenteilrand schräg nach innen und unten abgekröpft wor den ist und dadurch gegebenenfalls in Verbindung mit einer daran an schließenden Profilierung des Dachteils die Regenrinne gebildet wird, wobei die umgebördelte Seitenteilrandkante in einer Längsnut (21) des Dachteils einliegt und/oder die Seitenrandkante einen Längshöcker des Dachteils übergreift und wobei die Verbindung durch eine Laser schweißung an der Seitenteilrandkante erfolgt.
daß das Dachteil (4) mit einem Dachlängsflansch (20) auf den jeweils zugeordneten Innenlängsflansch (11) aufgesetzt wird und dort durch Punktschweißen verbunden wird, und
daß der Seitenteilrand schräg nach innen und unten abgekröpft wor den ist und dadurch gegebenenfalls in Verbindung mit einer daran an schließenden Profilierung des Dachteils die Regenrinne gebildet wird, wobei die umgebördelte Seitenteilrandkante in einer Längsnut (21) des Dachteils einliegt und/oder die Seitenrandkante einen Längshöcker des Dachteils übergreift und wobei die Verbindung durch eine Laser schweißung an der Seitenteilrandkante erfolgt.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998157565 DE19857565C2 (de) | 1998-12-14 | 1998-12-14 | Verfahren zur Herstellung eines Dachaufbaus einer Rohkarosse eines Kraftfahrzeugs |
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| DE1998157565 DE19857565C2 (de) | 1998-12-14 | 1998-12-14 | Verfahren zur Herstellung eines Dachaufbaus einer Rohkarosse eines Kraftfahrzeugs |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19857565A1 DE19857565A1 (de) | 2000-06-29 |
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ID=7890991
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| DE1998157565 Expired - Fee Related DE19857565C2 (de) | 1998-12-14 | 1998-12-14 | Verfahren zur Herstellung eines Dachaufbaus einer Rohkarosse eines Kraftfahrzeugs |
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