DE19854956A1 - Optische Abtastvorrichtung zur optischen Kontrolle der Abnützung zylinder- oder stabförmiger Schweißelektroden sowie Verfahren zur Kontrolle derartiger Schweißelektroden - Google Patents
Optische Abtastvorrichtung zur optischen Kontrolle der Abnützung zylinder- oder stabförmiger Schweißelektroden sowie Verfahren zur Kontrolle derartiger SchweißelektrodenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine optische Abtastvorrichtung (1) zur optischen Kontrolle der Brauchbarkeit zylinder- oder stabförmiger, insbesondere an einem Ende abgerundeter, Schweißelektroden (4) zur Verwendung in Automatenschweißgeräten für Punktschweißvorgänge in der Automobilindustrie. Die Abtastvorrichtung besteht aus einem optischen Element (5, 6) mit wenigstens einem ein Lichtbündel (12) aussendenden Lichtsender und wenigstens einem Lichtempfänger zum Empfang des von der Schweißelektrode reflektierten Lichts sowie einer opto-elektrischen Auswerteeinheit (13) zur Auswertung der Signale des Lichtempfängers.
Description
Die Erfindung betrifft eine optische Abtastvorrichtung zur optischen Kon
trolle der Brauchbarkeit zylinder- oder stabförmiger Schweißelektroden
sowie ein Verfahren zur Kontrolle derartiger Schweißelektroden.
In der Automobilindustrie werden elektrische Schweißelektroden für
Punktschweißautomaten verwendet, um die verschiedensten punkt
förmigen Schweißverbindungen am Chassis oder der Karosserie herzu
stellen. Die Schweißelektroden bestehen dabei aus kurzen stabförmigen
Zylindern, die an einem Ende abgerundet oder bombiert sind und mit dem
entgegengesetzen Ende in einen Automatenarm eingesetzt werden. Das
abgerundete oder bombierte Ende der Schweißelektrode dient zur elektri
schen Kontaktgabe mit der Gegenelektrode des Automatenschweißgerätes.
Im Betrieb nützt sich die zylindrische Schweißelektrode ab, wobei sich das
kontaktgebende Ende der Schweißelektrode schon nach relativ wenigen
Schweißvorgängen kegelstumpfförmig verformt mit einem mehr oder
weniger ausgeformten runden obersten Plateau und einem sich daran
anschließenden Kegelmantel mit einem mehr oder weniger stumpfen
Winkel, der dann in den Zylinderdurchmesser der Schweißelektrode
übergeht. Nach einer Reihe von Schweißvorgängen ist aufgrund des
Stromflusses das runde Plateau der Schweißelektrode zu groß geworden,
ebenso wie unter Umständen der Kegelmantel einen zu stumpfen Winkel
angenommen hat. Dann muß die Schweißelektrode in einer Fräsein
richtung wieder auf bestimmte Maße, nämlich eine bestimmte, vorge
gebene Plateauflächengröße sowie einen bestimmten Winkel des stumpfen
Kegelmantels, gefräst werden. Dieser Fräsvorgang wird bis heute von
einer Bedienungsperson per Augenmaß vorgenommen, die auch per
Augenmaß zu beurteilen hat, ob eine bestimmte Schweißelektrode zum
Schweißen noch brauchbar ist oder abgefräst werden oder völlig ersetzt
werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Beurteilung der
Brauchbarkeit bzw. Abnützung derartiger zylinder- oder stabförmiger
Schweißelektroden zur Verwendung in Automatenschweißgeräten für
Punktschweißvorgänge in der Automobilindustrie zu automatisieren und
menschliche Fehlbeurteilungen auszuschließen.
Die Lösung der Aufgabe besteht in einer optischen Abtastvorrichtung zur
optischen Kontrolle der Brauchbarkeit zylinder- oder stabförmiger,
insbesondere an einem Ende abgerundeter, Schweißelektroden zur
Verwendung in Automatenschweißgeräten für Punktschweißvorgänge in
der Automobilindustrie, bestehend aus einem optischen Element mit
wenigstens einem ein Lichtbündel aussendenden Lichtsender und
wenigstens einem Lichtempfänger zum Empfang des von der Schweiß
elektrode reflektierten Lichts sowie einer opto-elektrischen Auswerte
einheit zur Auswertung der Signale des Lichtempfängers.
In bevorzugter Ausgestaltung besteht die Abtastvorrichtung aus einem auf
eine Standfläche montierten Winkel mit einem senkrecht auf die Stand
fläche montierten Schenkel und einem dazu ungefähr waagrechten
Schenkel, wobei in den beiden Schenkeln je eines der optischen Elemente in
einem Fenster montiert ist, wobei der Lichtsender des im waagrechten
Schenkel montierten optischen Elements das Lichtbündel nach unten
gerichtet abstrahlt und sich unterhalb dieses optischen Elements inner
halb der Standfläche eine Aussparung befindet zum Einführen und
Plazieren der zylinder- oder stabförmigen Schweißelektrode.
Das optische Element des waagrechten Schenkels umfaßt einen
Lichtsender und einen Lichtempfänger, das optische Element des
senkrecht auf die Standfläche montierten Schenkels kann nur einen
Lichtempfänger umfassen. Bevorzugt wird somit das Lichtbündel von oben
nach unten abgestrahlt und von der zu messenden Schweißelektrode
sowohl nach oben als auch seitlich zu den jeweiligen Lichtempfängern
reflektiert.
Des Weiteren kann die Abtastvorrichtung in einer vorteilhaften Ausge
staltung aus einem auf eine Standfläche montierten U-förmigen Winkel
mit zwei senkrecht auf die Standfläche montierten Schenkeln und einem
die senkrechten Schenkel ungefähr waagrecht verbindenden Schenkel
bestehen, wobei in den drei Schenkeln je eines der optischen Elemente in
einem Fenster montiert ist und sich unterhalb des optischen Elements des
waagrechten Schenkels zwischen den beiden senkrechten Schenkeln
innerhalb der Standfläche eine Aussparung befindet zum Einführen und
Plazieren der zylinder- oder stabförmigen Schweißelektrode. In diesem
Fall ist vorteilhaft wiederum oben nur ein Lichtsender, aber drei
Lichtempfänger montiert. Diese Ausgestaltung ist dann vorteilhaft, wenn
die Schweißelektroden unregelmäßig und nicht in etwa rotationssymme
trisch abbrennen.
Die Abtastvorrichtung kann auch aus zwei auf die Standfläche montierte,
sich kreuzende U-förmige Winkel bestehen, wobei in den vier senkrechten
Schenkeln sowie dem waagrecht verlaufenden Kreuzteil je eines der
optischen Elemente angeordnet ist. Hier sind vorteilhaft einem oben
angeordneten Lichtsender vier oder fünf Lichtempfänger zugeordnet, so
daß eine stark deformierte Schweißelektrode in einem Meßgang
rundherum begutachtet werden kann.
Gewöhnlich sind Lichtsender und Lichtempfänger des optischen Elements
zum Empfang des von der Schweißelektrode reflektierten Lichts eine
lichtaussendende Diode und ein lichtempfindlicher Lichtempfänger. Das
optische Element kann auch eine optische Kamera mit einer CCD-Matrix
sein.
Die Abbildung des Endes des zylinder- oder stabförmigen Gegenstandes
zum Empfang des von der Schweißelektrode reflektierten Lichts auf den
Lichtempfänger kann auch mittels eines Linsensystems oder eines
Blendensystems erfolgen.
Ein erfindungsgemäßes Verfahren zur optischen Kontrolle der Abnützung
zylinder- oder stabförmiger Schweißelektroden, die in Automatenschweiß
geräten für Punktschweißvorgänge in der Automobilindustrie Ver
wendung finden, und die an einem ihrer Enden eine Spitze, bestehend aus
einem Plateau und eine sich daran anschließenden, umlaufenden Kegel
fläche, aufweisen, unter Verwendung einer optischen Abtastvorrichtung
mit wenigstens einem optischen Element mit wenigstens einem ein
Lichtbündel aussendenden Lichtsender und wenigstens einem reflek
tiertes Licht auffangenden Lichtempfänger zum Empfang des von der
Schweißelektrode reflektierten Lichts sowie einer opto-elektrischen
Auswerteeinheit zur Auswertung der Signale des bzw. der Lichtemp
fänger(s) besteht in der Bestrahlung der Spitze der Schweißelektrode mit
dem Lichtbündel, wobei das vom Plateau und/oder das von der Kegelfläche
reflektierte Licht aufgefangen und ausgewertet wird, wobei das Verhältnis
und/oder die Intensität bzw. die Lichtstärke des vom Plateau und/oder des
von der Kegelfläche reflektierten Lichts gemessen und ausgewertet wird
und daraus eine Aussage über die Brauchbarkeit der Schweißelektrode
abgeleitet wird. Die Auswertung des vom Plateau und des von der
Kegelfläche reflektierten Lichts kann entweder in ein- und demselben
optischen Element oder auch in verschiedenen optischen Elementen
vorgenommen werden, die die Schweißelektrode umgeben.
Ein Beispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und
anschließend beschrieben. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer optischen Abtastvor
richtung mit einem Winkel mit je einem optischen Element in
jedem Schenkel des Winkels
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Fig. 1 von unten schräg
nach oben zur Darstellung der beiden optischen Elemente
Fig. 3a, b, c und d eine Ansicht der optischen Abtastvorrichtung der
Fig. 1 mit vier verschiedenen Schweißelektroden a, b, c und
d, welche unterschiedlich verformte, kontaktgebende Enden
aufweisen und
Fig. 4 eine Schweißelektrode, wie sie in der Erfindung Anwendung
findet.
Die Fig. 1 und 2 zeigen eine optische Abtastvorrichtung 1 zur optischen
Kontrolle der Abnützung bzw. der Brauchbarkeit zylinder- oder
stabförmiger Schweißelektroden 4, die insbesondere an einem Ende
abgerundet sind, zur Verwendung in Automatenschweißgeräten für
Punktschweißvorgänge in der Automobilindustrie. Die Abtastvorrichtung
1 besteht aus einem Winkel 1, der einen senkrechten Schenkel 11 aufweist,
mit dem der Winkel 1 auf eine Standfläche 2 montiert ist, mit einem auf
die Standfläche 2 montierten Schenkel 11, und mit einem zum senkrechten
Schenkel 11 ungefähr waagrecht verlaufenden Schenkel 10, so daß die
Schenkel ungefähr rechtwinklig zueinander stehen. In den beiden
Schenkeln 10, 11, und zwar in den beiden rechtwinklig zueinander
stehenden, inneren Nachbarflächen, ist je ein optisches Element 5, 6
montiert, welches bevorzugt in einem Fenster des jeweiligen Schenkels
sitzt. Ein jedes optische Element 5, 6 kann aus einem Lichtsender und
einem Lichtempfänger zum Empfang des von der Schweißelektrode
reflektierten Lichts bestehen, wobei der Lichtsender vorzugsweise ein
zylindrisches Lichtbündel 12 der Querschnittsfläche F paralleler Licht
strahlen auszusenden imstande ist. Das ausgesandte Lichtbündel 12 kann
auch kegelförmig mit einem bestimmten Öffnungswinkel geformt sein.
Zumindest muß eines der optischen Elemente 5, 6 sowohl einen
Lichtsender als auch einen Lichtempfänger aufweisen.
Unterhalb des im waagrechten Schenkel 10 des Winkels 1 angeordneten
optischen Elements 5 ist innerhalb der Standfläche 2 eine Aussparung 3
angeordnet zum Einführen und Plazieren der zylinder- oder stabförmigen
Schweißelektrode 4. Dazu wird die Schweißelektrode von einem nicht
gezeigten Automatenarm gehaltert und zum Vermessen des kontakt
gebenden Endes in die Aussparung 3 eingeführt, so daß die kontaktgebende
Spitze der Schweißelektrode nach oben zum optischen Element 5 innerhalb
des waagrecht verlaufenden Schenkels 10 ragt. Vorzugsweise verjüngt
sich die Aussparung 3 in Richtung nach oben, so daß die Schweiß
elektroden aufgrund ihrer umlaufenden Kegelstumpffläche 8 mit dem
kontaktgebenden Ende nach oben immer eine definierte, reproduzierbare
Stellung innerhalb der Standfläche 2 bezüglich der optischen Abtast
vorrichtung 1 einnehmen. Des Weiteren weist die Abtastvorrichtung eine
opto-elektronische Auswerteeinheit 13 zur Auswertung der Signale der
unterschiedlichen Lichtempfänger auf.
Die Schweißelektrode 4 besitzt einen bestimmten Durchmesser d sowie
nach einigen Schweißvorgängen an der kontaktierenden, oberen Spitze
einen umlaufenden stumpfen Kegelmantel 8, an den sich ein Plateau 9 als
stirnförmige Abschlußfläche FS anschließt, wie es in Fig. 4 gezeigt ist.
Die Funktion der optische Abtastvorrichtung 1 ist folgende, daß das
ausgesandte Lichtbündel 12 wenigstens in Höhe des Plateaus 9 der
stirnförmigen Abschlußfläche FS der Elektrode eine gegebene, vorgebbare
Querschnittsfläche F aufweist. Vorzugsweise besteht das Lichtbündel 12
aus parallelen Lichtstrahlen, jedoch sind gleichermaßen andere
Strahlbündel anwendbar. Die Querschnittsfläche F des Lichtbündels 12 ist
vorzugsweise gleich der maximal zulässigen Kontaktfläche FSb einer
Elektrode 4, wobei diese Kontaktfläche Fb jeweils das Plateau 9 darstellt,
wie es in den Fig. 3b und 4 gezeigt ist. Ist die Kontaktfläche der
Elektrode 4 bzw. deren Plateau 9 kleiner als die Querschnittsfläche F des
Lichtbündels 12, so reflektiert durch die konische Form des Endes der
Elektrode derjenige Teil der Lichtstrahlen, der auf das Plateau 9 auftrifft,
in den Lichtempfänger des optischen Elements 5 zurück, derjenige Teil der
Lichtstrahlen, der über das Plateau 9 hinausgeht und auf die Kegelfläche 8
auftrifft, wird hingegen in den in den Lichtempfänger des optischen
Elements 6 reflektiert. Ist das Plateau 9 zu groß, so wird das Lichtbündels.
12 nur zum optischen Element 5 reflektiert. Wenn nun allerdings das
Plateau 9 aufgrund der vorangegangenen Schweißvorgänge abgebrannt
und dunkel bzw. schwarz gefärbt ist, so empfängt das optische Element 5
nicht mehr genügend reflektierte Strahlung, was von der Auswerteeinheit
13 ausgewertet wird. Auf diese Weise kann mittels der Abtastvorrichtung 1
festgestellt werden, und zwar über die Verhältnisse der von den Plateaus .9
und von den Kegelfläche 8 der Elektroden empfangenen reflektierten
Strahlbündel des Lichtbündels 12, ob das Ende der betreffenden Elektrode 4
noch brauchbar ist oder abgefräst werden muß oder ob die verbrauchte
Elektrode durch eine neue Elektrode ersetzt werden muß. Die Auswertung
kann beispielsweise durch entsprechende Verhältnis- bzw. Quotienten
bildungen der reflektierten Strahlungen in den optischen Elementen 5 und
6 sowie durch entsprechende Empfindlichkeitseinstellungen an den beiden
Lichtempfängern der optischen Elemente 5 und 6 realisiert werden.
In der Fig. 3 sind einige Abnutzungszustände von vier verschiedenen
Schweißelektroden a, b, c und d mit den Plateauflächen FSa, FSb, FSc, FSd
gezeigt. In Fig. 3a wird das vom Lichtsender abgestrahlte Lichtbündel 12
mit dem gegebenen Durchmesser S und der Fläche F zum Teil von dem
Plateau 9 der Schweißelektrode 4 in Richtung der optischen Achse 13 zum
oberen Lichtempfänger des optischen Elements 5 reflektiert, nämlich
entsprechend der Fläche des Plateaus 9; das Plateau 9 selbst ist in
Ordnung, was durch das Weiß des Plateaus 9 dargestellt ist. Gleichzeitig
aber wird gemäß Fig. 3a ein Teil dieses Lichtbündels 12 von der
schrägen, ringförmig umlaufenden Kegelfläche 8 in Richtung der
optischen Achse 14 auf den Lichtempfänger des optischen Elements 6
reflektiert, so daß beide Lichtempfänger oder Sensoren ein Signal abgeben,
welches jeweils von der Auswerteeinheit 13 ausgewertet wird.
In Fig. 3b fällt das Lichtbündel 12 vollständig auf das Plateau 9, weil der
Durchmesser des Plateaus 8 gerade dem Durchmesser S des Lichtbündels
entspricht. In diesen beiden Abbildungen besitzt das Plateau 8 auch eine
bestimmte Struktur, die durch die weiße Fläche des Plateaus gekenn
zeichnet sein soll und die eine bestimmte Reflexion zuläßt, das Plateau 9
soll auch hier noch als in Ordnung gelten. In den Fig. 3c und 3d besitzt
das Plateau 9 jeweils eine abgebrannte, schwarze Struktur, was durch das
schwarz ausgefüllte Plateau 9 gekennzeichnet ist und was natürlich ein
anderes Reflexionsverhalten, nämlich schlechteres, besitzt, welches von
den Lichtempfängern der optischen Elemente 5, 6 gemessen wird. In Fig.
3c fällt ein Teil des reflektierten Lichts in Richtung der optischen Achse 14
wiederum auf den Sensor bzw. den Lichtempfänger des optischen
Elements 6. Gleichzeitig wird aufgrund der abgebrannten Struktur des
Plateaus 9, was durch die Schwärzung gekennzeichnet ist, nur wenig
Licht zum Lichtempfänger des optischen Elements 5 reflektiert. In Fig.
3d findet, wie in Fig. 3b, praktisch keine Reflexion auf den Sensor bzw.
den Lichtempfänger des optischen Elements 5 statt, aber wegen der ausge
dehntheit des Plateaus 9 wird auch kein Licht von der kleiner gewordenen
Kegelfläche 8 reflektiert, weil das Lichtbündel 12 vollständig auf das
Plateau 9 fällt, was natürlich von der Auswerteeinheit 13 festgestellt wird.
In der folgenden Tabelle sind diese Zustände zusammengefaßt:
Aufgrund der kreisrunden Fräsung durch den Frässer genügt es, wenn
prinzipiell nur von einer Seite bzw. aus einer Richtung die Schweiß
elektrode betrachtet wird. Durch den Fräser wird die Elektrode prinzipiell
von oben auf dem Plateau 9 sowie seitlich auf der Kegelstumpffläche 8
gefräst. Auch können die Beleuchtungswinkel von 0 Grad bzw. 90 Grad
unterschiedlich sein. Ebenso können die optischen Elemente 5, 6 auch
gekrümmte Oberflächen aufweisen.
Claims (11)
1. Optische Abtastvorrichtung (1) zur optischen Kontrolle der Abnützung
zylinder- oder stabförmiger, insbesondere an einem Ende abgerundeter,
Schweißelektroden (4) zur Verwendung in Automatenschweißgeräten für
Punktschweißvorgänge in der Automobilindustrie, bestehend aus einem
optischen Element (5, 6) mit wenigstens einem ein Lichtbündel (12)
aussendenden Lichtsender und wenigstens einem Lichtempfänger zum
Empfang des von der Schweißelektrode reflektierten Lichts sowie einer
opto-elektrischen Auswerteeinheit (13) zur Auswertung der Signale des
Lichtempfängers.
2. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß dieselbe aus einem auf eine Standfläche (2) montierten Winkel (1) mit
einem senkrecht auf die Standfläche (2) montierten Schenkel (11) und
einem dazu ungefähr waagrechten Schenkel (10) besteht, wobei in den
beiden Schenkeln (10,11) je eines der optischen Elemente (5, 6) in einem
Fenster montiert ist, wobei der Lichtsender des im waagrechten Schenkel
montierten optischen Elements das Lichtbündel nach unten gerichtet
abstrahlt und sich unterhalb dieses optischen Elements (5) innerhalb der
Standfläche (2) eine Aussparung (3) befindet zum Einführen und Plazieren
der zylinder- oder stabförmigen Schweißelektrode (4).
3. Abtastvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das optische Element (5) des waagrechten Schenkels (10) einen
Lichtsender und einen Lichtempfänger und das optische Element (6) des
senkrecht auf die Standfläche (2) montierten Schenkels (11) nur einen
Lichtempfänger umfaßt.
4. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß dieselbe aus einem auf eine Standfläche (2) montierten U-förmigen
Winkel mit zwei senkrecht auf die Standfläche (2) montierten Schenkeln
und einem die senkrechten Schenkel ungefähr waagrecht verbindenden
Schenkel besteht, wobei in den drei Schenkeln (10,11) je eines der optischen
Elemente (5, 6) in einem Fenster montiert ist und sich unterhalb des
optischen Elements (5) des waagrechten Schenkels (10) zwischen den
beiden senkrechten Schenkeln innerhalb der Standfläche (2) eine Ausspa
rung (3) befindet zum Einführen und Plazieren der zylinder- oder stab
förmigen Schweißelektrode (4).
5. Abtastvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß dieselbe aus zwei auf die Standfläche (2) montierte, sich kreuzende U-
förmige Winkel besteht, wobei in den vier senkrechten Schenkeln sowie
dem waagrecht verlaufenden Kreuzteil je eines der optischen Elemente
(5, 6) angeordnet ist.
6. Abtastvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Lichtempfänger zum Empfang des von der Schweißelektrode
reflektierten Lichts des optischen Elements (5, 6) eine optische Kamera mit
einer CCD-Matrix ist.
7. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abbildung des Endes des zylinder- oder stabförmigen Gegenstandes
(4) zum Empfang des von der Schweißelektrode reflektierten Lichts auf
dem Lichtempfänger mittels eines Linsensystems oder eines Blenden
systems erfolgt.
8. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die optischen Elemente (5, 6) aus einem optischen Lichtsender, aber
einer Mehrzahl von optischen Lichtempfänger bestehen.
9. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das vom Lichtsender ausgesendete Lichtbündel (12) zylindrisch oder
eine kegelförmig gestaltet ist.
10. Verfahren zur optischen Kontrolle der Abnützung zylinder- oder
stabförmiger Schweißelektroden (4), die in Automatenschweißgeräten für
Punktschweißvorgänge in der Automobilindustrie Verwendung finden,
und die an einem ihrer Enden eine Spitze, bestehend aus einem Plateau (9)
und eine sich daran anschließenden, umlaufenden Kegelfläche,
aufweisen, unter Verwendung einer optischen Abtastvorrichtung mit
wenigstens einem optischen Element (5, 6) mit wenigstens einem ein
Lichtbündel (12) aussendenden Lichtsender und wenigstens einem
reflektiertes Licht auffangenden Lichtempfänger zum Empfang des von
der Schweißelektrode reflektierten Lichts sowie einer opto-elektrischen
Auswerteeinheit (13) zur Auswertung der Signale des bzw. der Licht
empfänger(s), wobei die Spitze der Schweißelektrode mit dem Lichtbündel
bestrahlt wird und das vom Plateau und/oder das von der Kegelfläche
reflektierte Licht aufgefangen und ausgewertet wird, wobei das Verhältnis
und/oder die Intensität bzw. die Lichtstärke des vom Plateau und/oder des
von der Kegelfläche reflektierten Lichts gemessen und ausgewertet wird
und daraus eine Aussage über die Brauchbarkeit der Schweißelektrode
abgeleitet wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswertung des vom Plateau (9) und des von der Kegelfläche (8)
reflektierten Lichts entweder in ein- und demselben optischen Element
oder in verschiedenen optischen Elementen vorgenommen wird, die die
Schweißelektrode (4) umgeben.
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| DE2000123894 DE10023894C1 (de) | 1998-11-27 | 2000-05-17 | Optische Abtastvorrichtung zur optischen Kontrolle der Abnützung von zylinder- oder stabförmigen Schweisselektroden |
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| DE19854811 | 1998-11-27 |
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| DE19854956C2 DE19854956C2 (de) | 2000-12-21 |
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- 1998-11-27 DE DE19854956A patent/DE19854956C2/de not_active Expired - Fee Related
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