DE19839160A1 - Verfahren und Schaltung zur Regelung eines Gasbrenners - Google Patents
Verfahren und Schaltung zur Regelung eines GasbrennersInfo
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Abstract
Bei einem Verfahren zur Regelung eines Gasbrenners erfaßt eine Ionisationselektrode 6 ein dem Lambda-Wert der Verbrennung entsprechendes Ionisationssignal Ui1. Es wird ein zweites Ionisationssignal Ui2 erzeugt und ausgewertet, welches zum ersten Ionisationssignal Ui1 gegenläufig ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltung zur Regelung
eines Gasbrenners, insbesondere Gasgebläsebrenners mit einer
Ionisationselektrode, die ein dem Lambda-Wert des jeweiligen
Verbrennungszustandes entsprechendes erstes elektrisches
Ionisationssignal an eine Regelschaltung gibt, in der ein einem Lambda-
Sollwert entsprechender Regelwert gespeichert ist.
In der EP 0 770 824 A2 ist ein Verfahren zur Regelung eines
Gasgebläsebrenners beschrieben. Eine Ionisations-Elektrode legt eine
von dem Lambda-Wert des Verbrennungsvorgangs abgeleitete
elektrische Größe (Ionisationssignal) an eine Regelschaltung. Diese
vergleicht diese Größe mit einem gewählten, elektrischen Sollwert und
stellt das Luft-Gas-Verhältnis (Lambdawert) auf einen entsprechenden
Lambda-Sollwert ein.
Im Betrieb kann sich die thermische Kopplung zwischen der Ionisations-
Elektrode und dem Gasbrenner ändern, beispielsweise durch Verbiegen,
Verschleiß und Verschmutzung der Ionisations-Elektrode oder
Verrußung des Brenners. Dies führt dazu, daß sich trotz an sich
gleichbleibenden Lambda-Wertes der Ionisationsstrom und damit die
daraus abgeleitete Meßgröße (Ionisationssignal) ändert. Es ändert sich
also der Proportionalitätsfaktor zwischen dem Lambda-Wert und der
daraus abgeleiteten elektrischen Größe. Da diese geänderte
Meßspannung an einem Vergleicher der Regelschaltung liegt, auf den
auch der - unveränderte - Sollwert wirkt, wird die Regelschaltung das
Luft-Gas-Gemisch, also den Lambda-Wert, verstellen, wodurch es zu
einer Abweichung des Lambda-Istwertes vom Lambda-Sollwert kommt,
was unerwünscht ist.
Um dieses Problem zu lösen, ist in der EP 07 70 824 A2 vorgeschlagen,
nach einer gewissen Betriebszeit oder in regelmäßigen Intervallen
zwangsweise einen Kalibrierungszyklus zu durchfahren. Im
Kalibrierungszyklus wird der Lambda-Wert von einem Wert < 1,
beispielsweise einem gewünschten Lambda-Sollwert zwischen 1,15 und
1,3, reduziert. Die sich ergebende elektrische Größe (Ionisationssignal)
wird gemessen. Diese Größe durchläuft bei dem Lambda-Wert = 1 einen
Maximalwert. Dieser wird gespeichert und mit ihm wird der elektrische
Sollwert nachgestellt, damit die Regelschaltung auf den gewünschten
Lambda-Sollwert regelt. Es ist also eine Kalibrierung in der Weise
erreicht, daß abhängig vom jeweiligen Zustand der Ionisations-Elektrode
die Regelschaltung immer so nachregelt, daß im Regelbetrieb der
Lambda-Istwert auf den gewünschten Lambda-Sollwert geregelt wird.
Betriebsbedingte Zustandsänderungen der Ionisations-Elektrode bzw.
des Gasbrenners sind also ausgeglichen.
Im Kalibrierverfahren nach der EP 07 70 824 A2 wird zwangsläufig der
Lambda-Wert = 1 und kleiner durchfahren. Dies bedeutet, daß die
Verbrennung zumindest kurzzeitig, während des Kalibrierzyklusses,
nicht besonders schadstoffarm ist. Im Vergleich zur Gesamtbetriebszeit
sind diese Zeiten zwar kurz. Jedoch würde es den über die Betriebszeit
gesehenen Schadstoffausstoß verringern, wenn nicht der Lambda-Wert
= 1 durchfahren werden müßte.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren und eine Schaltung zur
Verbesserung der Regelung der eingangs genannten Art vorzuschlagen.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe durch die Merkmale des
kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die Erzeugung und Verarbeitung des zweiten Ionisationssignals
ist die Möglichkeit gegeben, den jeweiligen Verbrennungszustand zu
überwachen.
In der Weiterbildung nach Anspruch 2 wird das zweite Ionisationssignal
für die Kalibrierung des Regelkreises verwendet. Es ist dabei nicht
notwendig, für die Kalibrierung den Lambda-Wert abzusenken. Es treten
also durch die Kalibrierung keine zusätzlichen Emissionen auf. Günstig
ist auch, daß es im Gegensatz zum eingangs genannten Stand der
Technik nicht notwendig ist, für die Kalibrierung den
Verbrennungsprozeß zu unterbrechen. Die Kalibrierung bzw. Justierung
kann im Brennerbetrieb parallel erfolgen.
In Ausgestaltung der Erfindung wird das zweite Ionisationssignal mittels
einer zweiten Ionisationselektrode gewonnen. Damit ist zugleich eine
erhöhte Sicherheit für die Flammenerkennung erreicht.
Eine Schaltung zur Lösung obiger Aufgabe ist in weiteren Ansprüchen
gekennzeichnet.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den
Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung. In der Zeichnung
zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild eines Brenners,
Fig. 2 gegenläufige Ionisationssignale Ui in Abhängigkeit von
Lambda L.
Ein Gasbrenner 1 weist ein drehzahlregelbares Gebläse 2 auf, das
Verbrennungsluft fördert. An den Gasbrenner 1 ist eine Gasleitung 3
angeschlossen, in der ein steuerbares Gasmagnetventil 4 angeordnet
ist. Das Gebläse 2 und/oder das Gasmagnetventil 4 ist/sind von einer
Regelschaltung 5 steuerbar, die beispielsweise mit einem
Mikrocontroller arbeitet.
Im Bereich einer oder mehrerer Flammen F sind eine erste
Ionisationselektrode 6 und eine zweite Ionisationselektrode 7
angeordnet. Die beiden Ionisationselektroden 6, 7 ragen, vorzugsweise
wenn der Brenner 1 elektrisch geerdet ist, in die gleiche Flamme F.
Auf die Ionisationselektrode 6 ist über einen Kondensator C1 eine
Wechselspannung, im Beispielsfalle einfach die Netzwechselspannung,
aufgeschaltet. Der Kondensator C1 ist über einen Widerstand R1 an
Erde gelegt. An der Ionisationselektrode 6 wird die ungefilterte
Ionisationsspannung Ui1' abgegriffen, die am Widerstand R1 abfällt.
Die Ionisationselektrode 7 ist über einen Widerstand R2 an Erde gelegt.
An ihr wird die ungefilterte Ionisationsspannung Ui2' abgegriffen, die am
Widerstand R2 abfällt. Die ungefilterten Ionisationsspannungen Ui1' und
Ui2' sind an Tiefpässe TP und gegebenenfalls Spannungsteiler einer
Auswerteelektronik 10 gelegt, die mit der Regelschaltung 5 verbunden
ist. An den Ausgängen der Tiefpässe TP liegen die gefilterten
Ionisationsspannungen Ui1 und Ui2 an (vgl. Fig. 2). Die
Auswerteelektronik 10 kann auch nur eine einzige anaIonge
Signalerfassung haben. Die analogen Ionisationssignale Ui1 und Ui2
werden dann in einem Multiplexverfahren verarbeitet.
Die Ionisationselektroden 6, 7 ragen beim Ausführungsbeispiel in die
gleiche Flamme F. Die Flamme F bildet dann einen Ersatzwiderstand Rb
zwischen der ersten Ionisationselektrode 6 und der zweiten
Ionisationselektrode 7. Weiterhin bildet die Flamme F einen
Ersatzwiderstand Ra zwischen der ersten Ionisationselektrode 6 und
dem Brenner 1 sowie einen ersten Ersatzwiderstand Rc zwischen der
zweiten Ionisationselektrode 7 und dem Brenner 1. Die
Ersatzwiderstände haben polaritätsabhängige Komponenten.
In Fig. 2 sind die Ionisationsspannungen Ui1 und Ui2 in Abhängigkeit
vom jeweiligen Lambda-Wert L gezeigt. Ersichtlich sind die beiden
Spannungsverläufe Ui1 und Ui2 gegenläufig. Beim Lambda-Wert L = 1
hat die Ionisationsspannung Ui1 ihr Maximum.
Bei Fig. 2 ist davon ausgegangen, daß der Lambda-Sollwert LS 1, 2
betragen soll. Der diesem Lambda-Sollwert entsprechende Grund-
Regelwert UR hängt vom Verlauf der Ionisationsspannung Ui1 des
betreffenden Brenners ab und wird herstellerseitig in der Elektronik 5, 10
gespeichert. Außerdem wird herstellerseitig der beim Lambda-Sollwert
LS auf dem Verlauf der Ionisationsspannung Ui2 auftretende
Kontrollwert UC gespeichert, welcher im Beispielsfalle 80 V beträgt.
Außerdem wird herstellerseitig der Kalibrierwert UK ermittelt und in die
Elektronik 5, 10 gespeichert, der sich in dem Punkt P ergibt, in dem sich
die Ionisationsspannungen Ui1 und Ui2 schneiden, ihre Differenz also
Null ist. Im Beispielsfalle liegt dieser Kalibrierwert UK bei 120 V. Statt
den Kalibrierwert UK auf den Schnittpunkt P zu legen, könnte auch
vorgesehen sein, den Kalibrierwert UK auf einen Wert festzulegen, bei
dem die Ionisationsspannungsverläufe Ui1 und Ui2 einen bestimmten,
festen Differenzwert erreichen bzw. in einer bestimmten
mathematischen Abhängigkeit stehen.
Außerdem wird in der Elektronik 5, 10 ein Toleranzband X1 für den
Regelwert UR und ein Toleranzband X2 für den Kontrollwert UC
festgelegt. Die Toleranzbänder X1, X2 können gleich sein und
beispielsweise +/- 10 V betragen. Solange sich der Regelwert UR
und/oder der Kontrollwert UC innerhalb der Toleranzbänder X1 bzw. X2
bewegen, erfolgt keine Kalibrierung und erst recht keine
Störabschaltung des Brenners.
Weiterhin wird bei der werksseitigen Erstkalibrierung der ermittelte
Kalibrierwert UK und der Regelwert UR über einen Faktor F1 ins
Verhältnis gebracht. Danach legt ein Faktor F2 den Kontrollwert UC
ebenfalls in ein Verhältnis zum Kalibrierwert UK. Damit ist die
Grundeinstellung der Brennerregelung festgelegt.
Im normalen Regelbetrieb arbeitet der Brenner um den Regelwert UR
innerhalb des Toleranzbandes X1. Gleichzeitig wird auch der
Kontrollwert UC abgefragt und erfaßt, ob sich dieser noch innerhalb des
Toleranzbandes X2 befindet. Wandert dann der Kontrollwert UC aus
dem Toleranzband X2 aus, was beispielsweise im Punkt P1 (vgl. Fig. 2)
der Fall ist, dann ist dies ein Zeichen dafür, daß sich an einer oder
beiden Ionisationselektroden eine die weitere Regelung verfälschende
Änderung ergeben hat. Eine Neukalibrierung ist also notwendig.
Um die Neukalibrierung vorzunehmen, wird der Lambda-Wert
vergrößert, was insbesondere durch Erhöhung der Drehzahl des
Gebläses erfolgt. Dadurch verschiebt sich der Verlauf der
Ionisationsspannung in Richtung Ui1n (in Fig. 2 strichliert). Wenn sich
dann die Ionisationsspannungen Ui1n und Ui2 schneiden, was in Fig. 2
im Punkt P' der Fall ist, wird dieser neue Kalibrierwert UKn gemessen
und gespeichert. Im Beispielsfalle beträgt er 130 V. Mit den genannten
Faktoren F1 und F2 wird aus dem neuen Kalibrierwert UKn der neue
Regelwert URn errechnet. Innerhalb der Kalibrierprozedur wird dann auf
den Wert URn geregelt und dabei der Kontrollwert UC gemessen bzw.
daraus der Faktor 2 berechnet. Diese neuen Werte werden
abgespeichert. Um die Werte URn und UCn wird erneut ein
Toleranzband X1 bzw. X2 gelegt, innerhalb welchem ein störungsfreier
Brennerbetrieb regelbar ist. Mit den neuen Werten erfolgt dann die
weitere Regelung. Ersichtlich liegt der Punkt P2 des Verlaufes der
neuen Ionisationsspannung Ui1n beim neuen Regelwert URn wieder bei
dem Lambda-Sollwert 1, 2. Trotz betriebsbedingter Veränderungen an
den Ionisationselektroden 6, 7 wird also weiterhin auf den Lambda-
Sollwert LS (1, 2) geregelt.
Sollte ein Kalibrieren nicht dazu führen, daß der gewünschte Lambda-
Sollwert einhaltbar ist, dann erfolgt eine Störabschaltung.
Die Ionisationselektroden 6, 7 können zugleich auch als Zündelektroden
verwendet werden. Hierfür ist ein Transformator 11 vorgesehen, der die
Zündspannung auf die eine und/oder andere Ionisationselektrode 6, 7
ankoppelt. Außerdem sind parallel zu den Widerständen R1, R2
Varistoren VDR1 und VDR2 geschaltet. Bei der Zündspannung geht
deren Widerstand gegen Null. Die Zündspannung ist höher als die an
den Kondensator C1 gelegte Wechselspannung.
Um besonders schnell auf Änderungen von Abweichungen zu reagieren
bzw. einer zu erwartenden Kalibrierung in einem begrenzten Bereich
entgegenzuwirken, ist es vorteilhaft, bei Abweichungen des
Kontrollwertes UC diesen zur Verwendung des Regelwertes UC zu
nutzen, indem dieser zur Einhaltung des Lambda-Sollwertes verstellt
wird. Diese Verstellung erfolgt also zu einem so frühen Zeitpunkt, an
dem der Regelwert UR durch Neukalibrierung noch nicht beeinflußt
wurde.
Claims (8)
1. Verfahren zur Regelung eines Gasbrenners, insbesondere
Gasgebläsebrenners, mit einer Ionisationselektrode, die ein dem
Lambda-Wert des jeweiligen Verbrennungszustandes entsprechendes
erstes elektrisches Ionisationssignal an eine Regelschaltung gibt, in der
ein einem Lambda-Sollwert entsprechender Regelwert gespeichert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein zweites Ionisationssignal (Ui2) erfaßt wird, das einen zum ersten
Ionisationssignal (Ui1) gegenläufigen Verlauf hat, daß ein dem
Regelwert (UR) entsprechender Kontrollwert (UC) des zweiten
Ionisationssignals (Ui2) gespeichert ist und daß im Regelbetrieb
überwacht wird, ob das jeweilige erste Ionisationssignal (Ui1) vom
Regelwert (UR) und/oder das jeweilige zweite Ionisationssignal (Ui2) vom
Kontrollwert (UC) über ein bestimmtes Maß (Toleranzband)
abweicht/abweichen und daß bei einer solchen Abweichung die
Verbrennung unterbrochen oder der Regelwert (UR) kalibriert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß zur Kalibrierung des Regelwertes (UR) ein Grund-Kalibrierwert (UK)
definiert und gespeichert ist, bei dem das erste Ionisationssignal (Ui1)
und das zweite Ionisationssignal (Ui2) in einer bestimmten
mathematischen Beziehung zueinander stehen, insbesondere gleich
sind,
daß der den Grund-Regelwert (UR) zum Grund-Kalibrierwert (UK) in Bezug setzende erste Faktor (F1) und der den Grund-Kontrollwert (UC) zum Grund-Kalibrierwert (UK) in Bezug setzende zweite Faktor (F2) ermittelt und gespeichert werden,
daß, wenn im Regelbetrieb der Regelwert (UR) und/oder der Kontrollwert (UC) das Toleranzband (X1, X2) über- oder unterschreiten, das Luft/Gas-Verhältnis (Lambdawert) so geändert wird, daß wieder die feste Beziehung, insbesondere Gleichheit von Ui1 und Ui2 erreicht wird und dieser neue Kalibrierwert (UKn) erfaßt und gespeichert wird und aus ihm mittels des ersten Faktors (F1) der neue Regelwert (URn) errechnet und der sich dabei ergebende Kontrollwert (UCn) ermittelt wird, beide Werte (URn und UCn) erneut gespeichert und mit einem Toleranzband umgeben werden.
daß der den Grund-Regelwert (UR) zum Grund-Kalibrierwert (UK) in Bezug setzende erste Faktor (F1) und der den Grund-Kontrollwert (UC) zum Grund-Kalibrierwert (UK) in Bezug setzende zweite Faktor (F2) ermittelt und gespeichert werden,
daß, wenn im Regelbetrieb der Regelwert (UR) und/oder der Kontrollwert (UC) das Toleranzband (X1, X2) über- oder unterschreiten, das Luft/Gas-Verhältnis (Lambdawert) so geändert wird, daß wieder die feste Beziehung, insbesondere Gleichheit von Ui1 und Ui2 erreicht wird und dieser neue Kalibrierwert (UKn) erfaßt und gespeichert wird und aus ihm mittels des ersten Faktors (F1) der neue Regelwert (URn) errechnet und der sich dabei ergebende Kontrollwert (UCn) ermittelt wird, beide Werte (URn und UCn) erneut gespeichert und mit einem Toleranzband umgeben werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Ionisationssignal (Ui2) mittels einer zweiten
Ionisationselektrode (7) gewonnen wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Ionisationselektrode (7) in die gleiche Brennerflamme (F)
ragt, wie die erste Ionisationselektrode (6).
5. Schaltung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der
vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß über ein kapazitives Koppelglied (C1) eine Wechselspannung an die
ersten Ionisationselektrode (6) gelegt ist, wobei ein Widerstand (R1) an
der Ionisationselektrode (6) und an Erde liegt, daß an die zweite
Ionisationselektrode (7) ein gegen Erde geschalteter Widerstand (R2)
angeschIonssen ist, und daß die an beiden Ionisationselektroden (6, 7)
anliegenden Ionisationssignale (Ui1, Ui2) an eine Auswerteelektronik (10)
gelegt sind.
6. Schaltung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß an die erste und/oder zweite Ionisationselektrode (6, 7) eine
Zündspannung angekoppelt ist.
7. Schaltung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß den Widerständen (R1, R2) Varistoren parallelgeschaltet sind.
8. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Abweichung des Kontrollwertes (UC) innerhalb des
Toleranzbandes (X2) zu einer Beeinflussung des Regelwertes (UR) zur
Einhaltung der Soll-Luftzahl herangezogen wird.
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