DE19829263A1 - Anschlagbohrer - Google Patents

Anschlagbohrer

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DE19829263A1
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DE
Germany
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stop
drill
drilling
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Application number
DE1998129263
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Mathias Fus
Thomas Wagegg
Siegfried Kleissle
Gerhard Schwarz
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Robert Bosch Power Tools GmbH
Original Assignee
Hawera Probst GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B51/00Tools for drilling machines
    • B23B51/02Twist drills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B49/00Measuring or gauging equipment on boring machines for positioning or guiding the drill; Devices for indicating failure of drills during boring; Centering devices for holes to be bored
    • B23B49/003Stops attached to drilling tools, tool holders or drilling machines
    • B23B49/005Attached to the drill
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/14Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by boring or drilling
    • B28D1/146Tools therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Abstract

Es wird ein Anschlagbohrer mit Bohrerkopf, Förderwendel und Einspannende sowie einem zur Bohrerspitze hinweisenden Anschlagbund zur Begrenzung der Bohrtiefe vorgeschlagen, bei welchem die Anschlagfläche wenigstens in Teilbereiche ballig oder als schräge Fläche ausgebildet ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Anschlagbohrer nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Stand der Technik
Zur Herstellung von Bohrungen mit vorgeschriebener oder gewünschter Bohrtiefe werden Bohrwerkzeuge verwendet, die als sogenannte Anschlagbohrer bezeichnet werden. Hierfür weist das Bohrwerkzeug entweder einen Festbund am Ende der Bohrer- Förderwendel auf, dessen stirnseitige Fläche als Anschlagfläche zur Tiefenbegrenzung dient. Der Bohrer dringt dann soweit in das zu bohrende Material ein, bis die sich im Durchmesser verbreiternde Anschlagfläche gegen das Material stößt. Anstelle eines Festbundes kann auch ein axial verschiebbarer Ring mit vorderer Anschlagfläche verwendet werden, welcher beispielsweise mit einer Feststellschraube auf dem Bohrwerkzeug befestigt ist.
Bei den bekannten Bohrwerkzeugen dieser Art ist die zur Bohrerspitze hin weisende Anschlagfläche als ebene Fläche ausgebildet, die senkrecht zur Bohrerlängsachse steht. Dringt der Bohrer z. B. aufgrund eines brüchigen Mauergesteins oder aufgrund sonstiger Umstände schräg in das zu bohrende Material ein, so kann die Anschlagfläche nicht bündig auf die Oberfläche des zu bohrenden Materials aufsetzen. Vielmehr trifft die äußere umlaufende Außenkante der ebenen Anschlagfläche auf das Material auf, was sowohl zur Beschädigung der Oberfläche des zu bohrenden Materials als auch zur Beschädigung der Außenkante der Anschlagfläche führen kann. Außerdem dringt das Bohrwerkzeug aufgrund der Verkantung nicht im gewünschten Maße in das Material ein.
Aufgabe, Lösung und Vorteile der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Bohrwerkzeug zu schaffen, welches diese Nachteile vermeidet und bei welchem insbesondere ein schräges Anbohren des Materials nicht zu einer linienförmigen Berührung mit der Anschlagfläche des Bohrwerkzeugs führt.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Merkmale sind vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen des Bohrwerkzeugs nach dem Hauptanspruch möglich.
Der Erfindung liegt der Kerngedanke zugrunde, daß die stirnseitige Anschlagfläche eines festen oder beweglichen Anschlags am Bohrwerkzeug zu einer eher flächenhaften Berührung der Oberfläche des zu bearbeitenden Werkstücks auch dann führt, wenn eine schräge Anbohrung, d. h. eine nicht rechtwinklig zur Werkstückoberfläche erfolgende Anbohrung vorliegt. Aufgrund der schrägen oder balligen stirnseitigen Fläche des Anschlags kann die volle Bohrtiefe auch bei schrägem Anbohren erzeugt werden, da die umlaufende Außenkante der Anschlagfläche axial gegenüber der Bohrerspitze zurückversetzt ist. Hierdurch wirkt sich der radial außenliegende Rand der Anschlagfläche nicht negativ sowohl auf die durch den Anschlag auftreffende Oberfläche als auch auf die Anschlagfläche selbst aus.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Anschlagfläche zumindest in ihrem äußeren Bereich abgeschrägt oder ballig auszuführen. Hierdurch ist die äußere Kante ausreichend zurückgesetzt. Die Anschlagfläche kann an einem feststehenden, ortsfesten Bund oder Anschlagring oder an einem axial verschiebbaren und feststellbaren Anschlagring angeordnet sein. Dabei kann auch der ortsfeste Anschlagring mehrteilig mit dem Bohrwerkzeug ausgebildet sein.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel für einen Anschlagbohrer mit feststehendem Anschlag,
Fig. 1a eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit X in Fig. 1,
Fig. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Anschlagbohrers mit feststehendem Anschlag und
Fig. 2a eine vergrößerte Darstellung der Einzelheit X in Fig. 2.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Der in den Fig. 1 und 2 dargestellte Anschlagbohrer 1 besteht aus einer Bohrerspitze 2, die mit einer Hartmetall- Schneidplatte 3 versehen ist. Der Bohrerspitze 2 schließt sich eine Förderwendel 4 an. Ein Einspannende 5 dient zur Aufnahme in eine Antriebsmaschine. Zur Verwendung in einer Hammerbohrmaschine kann dieses Einspannende z. B. eine SDS- Plus-Aufnahme 6 aufweisen.
Um die Eindringtiefe t des Bohrwerkzeugs in das zu behandelnde Werkstück zu begrenzen, weist der Anschlagbohrer beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 einen eingearbeiteten umlaufenden Bund 7 bzw. Anschlagflansch 7 auf, dessen vordere, zur Bohrerspitze 2 hinweisende Fläche als Anschlagfläche 8 dient. Der Durchmesser d1 des Bundes 7 ist etwa doppelt so groß wie der Durchmesser d2 der Förderwendel 4. Würde man eine ebene vordere Fläche 8 vorsehen, die senkrecht zur Bohrerlängsachse 9 verläuft, so würde die äußere umlaufende, ebene Kreisfläche durch die Punkte 10 in Fig. 1 begrenzt. Bei einem schrägen Anbohren auf das Werkstück würde dieser umlaufende Kreisring einseitig auf das Werkstück aufsetzen und zu Riefen oder sonstigen Beschädigungen auf dem Werkstück führen. Erfindungsgemäß wird demzufolge die Anschlagfläche 8 in Fig. 1 gemäß der zusätzlichen Darstellung in Fig. 1a in vergrößerter Darstellung nach der Einzelheit X in Fig. 1 nicht als ebene, sondern als ballige Fläche 8 ausgebildet, so daß sich der Punkt 10 zum Punkt 11 verschiebt. Anstelle einer balligen (8), d. h. leicht konvex ausgebildeten, Fläche in Fig. 1, 1a kann diese Anschlagfläche auch als schräge Fläche, d. h. als konische Fläche 8', ausgebildet sein, wie dies in Fig. 2, 2a dargestellt ist. Auch hier erfolgt eine gedachte Verschiebung des Punkt 10 zum Punkt 11.
Durch diese Zurückversetzung der äußeren Kante der umlaufenden Anschlagfläche um den Betrag "s" kann das Werkzeug und insbesondere die Anschlagfläche beim schrägen Anbohren in das Werkzeug sanft auf die Oberfläche aufsetzen, was beispielsweise durch die symbolisch eingezeichnete Oberfläche 12 in Fig. 1a angedeutet ist. Hierdurch erfolgt keine linienförmige, sondern eher flächenförmige Berührung mit dem Werkstück. Insbesondere schneidet die umlaufende Außenkante nicht in die Werkstückoberfläche ein, da der Punkt 11 um das Maß s zurückversetzt ist.
Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene und dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. Sie umfaßt vielmehr auch alle fachmännischen Abwandlungen im Rahmen der Schutzrechtsansprüche. Insbesondere kann die Anschlagfläche 8, 8' auch an einem aufgelöteten, aufgeklebten, aufgeschweißten oder aufgeschrumpften Anschlagring angebracht sein. Maßgeblich ist die ortsfeste Anordnung an einer beliebigen Stelle am Bohrwerkzeug im Gebrauch.
Bezugszeichenliste
1
Anschlagbohrer
2
Bohrerspitze
3
HM-Schneidplatte
4
Förderwendel
5
Einspannende
6
SDS-Plus-Aufnahme
7
Bund
8
Fläche
9
Bohrerlängsachse
10
Punkt
11
Punkt
12
Oberfläche

Claims (4)

1. Anschlagbohrer mit einem Bohrerkopf, einer sich hieran anschließenden Förderwendel und einem Einspannende sowie einem zur Bohrerspitze hinweisenden Anschlagbund mit einer Anschlagfläche zur Begrenzung der Bohrtiefe, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche (8, 8') wenigstens in Teilbereichen als von der Bohrerspitze 2 wegweisende ballige Fläche (8) oder schräge Fläche (8') ausgebildet ist.
2. Anschlagbohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schräge oder ballige Anschlagfläche (8, 8') an einem ortsfesten Bund (7) (Anschlagflansch) am Bohrwerkzeug (1) vorgesehen ist.
3. Anschlagbohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ballige oder schräge Anschlagfläche (8, 8') an einem auf dem Bohrwerkzeug verschiebbaren Ring als Anschlagring vorgesehen ist.
4. Anschlagbohrer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagfläche (8, 8') an einem Anschlagring vorgesehen ist, welcher auf den Anschlagbohrer (1) mittels einer Fügeverbindung wie auflöten, aufkleben, aufschweißen oder mittels aufschrumpfen ortsfest aufgebracht bzw. befestigt ist.
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