DE19829191A1 - Druckvergiesseinrichtung - Google Patents
DruckvergiesseinrichtungInfo
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Abstract
Bei einer Druckvergießeinrichtung mit einem Druckbehälter (1), insbesondere Druckpfanne oder Druckofen, welcher einen Einlaß (2) für Schmelzen und einen Auslaß (5), insbesondere Vergießkanal (6) aufweist, welcher ggf. über einen Ausguß (7) flüssiges Material einer Form (11) zuführt, ist der Auslaß (5), insbesondere der Vergießkanal (6) zur Beeinflussung der Temperatur der Schmelze zumindest teilweise mit Wärme beaufschlagbar.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine
Druckvergiesseinrichtung mit einem Druckbehälter,
insbesondere Druckpfanne oder Druckofen, welcher einen
Einlass für Schmelzen und einen Auslass, insbesondere
Vergiesskanal aufweist, welcher ggf. über einen Ausguss
flüssiges Material einer Form zuführt.
Derartige Druckvergiesseinrichtungen sind im Stand der
Technik in vielfälltigster Form und Ausführung bekannt und
gebräuchlich. Insbesondere wird durch einen Einlass eine
Schmelze eingefüllt, in der Druckfpanne oder im Druckofen
mit Druck beaufschlagt und über einen Auslass an eine Form
ausgebracht. Wird ein Druckofen verwendet, so kann
innerhalb des Druckbehälters die Schmelze erhitzt werden.
Wird eine Druckpfanne verwendet, so wird die Schmelze schon
vorher auf Verarbeitungstemperatur erhitzt und
anschliessend in die Druckvergiesseinrichtung eingegeben.
Derartige im Stand der Technik bekannte
Druckvergiesseinrichtungen haben den Nachteil, dass sehr
lange Vorlaufzeiten erforderlich sind, um die Schmelze beim
Vergiessen auf eine gewünschte optimale Temperatur zu
bringen. Es ist zudem äusserst schwierig, diese Temperatur
exakt zu regeln, so dass beim Vergiessen die gewünschte
Temperatur nicht sofort erreicht wird.
Derartige Vorläufe beim Vergiessen sind äusserst teuer und
kostenintensiv, da sehr viel Material durch Ausschuss,
Arbeitszeit und Energie verschwendet wird.
Ferner ist nachteilig, dass die Schmelze häufig mit
erheblich höheren Temperaturen, wie sie eigentlich beim
Vergiessen erforderlich sind, in die
Druckvergiesseinrichtung gelangen muss, um dann in der Form
die gewünschte Temperatur zu erhalten. Dieses sogenannte
Super-Heating führt zu erheblichen Gefügeveränderungen und
Zerstörungen der Matrix der Schmelze.
Ferner ist nachteilig, dass bspw. bei einem
Anlagenstillstand Temperaturverluste auftreten und ein
weiteres Vergiessen, insbesondere von dünnwandigen
Produkten bzw. Weiterverfahren ohne grosse Verluste nicht
ohne weiteres möglich ist.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
Druckvergiesseinrichtung der o. g. Art zu schaffen, welche
die genannten Nachteile beseitigt und mit welcher eine
Feinabstimmung und Voreinstellung der Temperatur
unmittelbar vor dem Vergiessen möglich ist. Dabei sollen
Vorlaufzelten beim Vergiessen erheblich reduziert werden
und eine schnelle Anpassung an die gewünschte Temperatur
soll ebenfalls möglich sein. Auch sollen Stillstandzeiten
problemlos überbrückt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass der Auslass,
insbesondere der Vergiesskanal zur Beeinflussung der
Temperatur der Schmelze zumindest teilweise mit Wärme
beaufschlagbar ist.
Die vorliegende Erfindung gestattet durch die Beeinflussung
der Temperatur der Schmelze unmittelbar im Auslass,
insbesondere im Vergiesskanal, bevorzugt mittels einer
Heizeinrichtung, eine unmittelbare Feinabstimmung und
regelbare Voreinstellung der Temperatur dieser Schmelze.
Insbesondere bei Anfahrprozessen, bei welchen durch
Temperaturschwankungen im Druckbehälter ein Temperatur
abfall erfolgt, ist eine derartige Feinabstimmung und
Feineinstellung von Vorteil.
Ferner wird bei herkömmlichen Druckvergiesseinrichtungen
die Schmelze mit einer erhöhten Temperatur der Druckpfanne,
bzw. dem Druckbehälter zugeführt, um Temperaturunterschiede
bis zur Form auszugleichen. Diese erhöhten Temperaturen
bewirken, dass insbesondere Gefügeveränderungen bis zur
Zerstörung bspw. der Matrix der Schmelze erfolgen können.
Dies ist unerwünscht.
Bevorzugt ist insbesondere der Vergiesskanal mittels einer
Spule, welche induktiv betrieben wird umfangen. Über diese
induktive Spule lässt sich regelbar die Temperatur der
Schmelze, unmittelbar bevor sie in die Form vergossen wird,
exakt steuern. Hierdurch entfällt eine Überhitzung bzw.
Temperaturerhöhung der Schmelze vor Eintritt in die
Druckvergiesseinrichtung. Die Heizeinrichtung kann
zumindest teilweise über den Vergiesskanal verteilt sein.
Es ist jedoch auch daran gedacht, den Vergiesskanal mit in
Längsrichtung verlaufenden Spulen od. dgl.
Heizeinrichtungen zu bestücken, um die Temperatur der
Schmelze kurz vor dem Vergiessen zu regeln und
feinabzustimmen.
Von Vorteil bei der vorliegenden Erfindung ist auch, dass
insbesondere bei bspw. einem Anhalten eines
Vergiessvorganges, insbesondere bei Anlagenstillstand, die
Temperatur der Schmelze bis zum Weitervergiessen
aufrechterhalten bleiben kann. Eine exakte Regelung ist
permanent möglich, da auch dann beim Weiterverfahren die
Temperaturunterschiede bis zur tatsächlichen erreichten
Temperatur permanent ausgeglichen werden können.
Insbesondere können hierdurch Vorlaufzeiten, in welchen
sehr viel Ausschuss produziert wird, erheblich vermindert
werden. Ein Anfahren oder Weiterverfahren nach einem
Anlagenstillstand ist inbesondere auch bei dünnwandig
herzustellenden Produkten möglich. Hierdurch können
Stillstandzeiten, Rüstzeiten, Ausschuss- und Materialkosten
erheblich reduziert werden.
Insgesamt ist mit der vorliegenden Erfindung eine
Druckvergiesseinrichtung geschaffen, welche universeller
einzusetzen ist, mit welcher Vergiessprozesse beschleunigt
und Vorlaufzeiten erheblich verringert werden können.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese
zeigt in
Fig. 1 eine schematisch dargestellte Vorderansicht einer
Druckvergiesseinrichtung mit Druckpfanne;
Fig. 2 eine schematisch dargestellte Draufsicht auf die
Druckvergiesseinrichtung gemäss Fig. 1;
Fig. 3 einen teilweise dargestellten Querschnitt durch
einen Vergiesskanal mit erfindungsgemässer Heizeinrichtung
gemäss Fig. 2 entlang Linie III-III;
Fig. 4 einen Querschnitt durch ein weiteres
Ausführungsbeispiel eines Vergiesskanales mit
erfindungsgemässer Heizeinrichtung.
Gemäss Fig. 1 weist eine erfindungsgemässe
Druckvergiesseinrichtung R einen Druckbehälter 1 auf, in
welchen über einen Einlass 2 eine Schmelze permanent
eingefüllt wird. Der Druckbehälter 1 kann als Druckofen
oder als Druckpfanne, wie es aus dem Stand der Technik
bekannt ist, ausgebildet sein. Über hier nur angedeutet
dargestellte Kippvorrichtungen 3.1, 3.2 lassen sich
Druckbehälter 1 und Einlass 2 bspw. zum vollständigen
Entleeren, Reinigen und Warten verschwenken. Auf einem
Schienensystem 4 kann die Druckvergiesseinrichtung R bewegt
werden.
Vorzugsweise dem Einlass 2 gegenüberliegend ist dem
Druckbehälter 1 ein Auslass 5 zugeordnet. Der Auslass 5 ist
schnabelartig ausgebildet und weist einen Vergiesskanal E
auf. Endseits des Auslasses 5 ist ein Ausguss 7 vorgesehen,
welcher einen Ausgussstein 8 aufweist. Über ein
Stopfenelement 9, welches vorzugsweise über einen
Stopfenantrieb 10 höhenverstellbar und insbesondere
verfahrbar ist, lässt sich der Ausgussstein 8 öffnen und
verschliessen.
Die Schmelze wird über den Einlass 2 in den Druckbehälter 1
eingefüllt und steuerbar über Druck, insbesondere Gasdruck
unter Verwendung von bspw. Argon oder Neon dem
Vergiesskanal 6, insbesondere über den Auslass 5 zugeführt.
Die Schmelze wird dann über den Ausgussstein 8 einer Form
11 zugführt. Die einzelnen Formen 11 können über eine
Transporteinrichtung 12 ebenfalls verfahren werden, wie
dies insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Zur Überwachung des Badstandes der Schmelze im
Vergiesskanal 6 kann ein Badstandslaser 13 der
Druckvergiesseinrichtung R zugeordnet sein, welcher bspw.
eine Drucksteuerung ersetzen oder zusätzlich ergänzen kann.
Wesentlich bei der vorliegenden Erfindung ist jedoch, dass
der Auslass 5 und insbesondere der Vergiesskanal 6
zumindest teilweise mit Wärme über eine Heizeinrichtung 14
beaufschlagbar ist. Diese Heizeinrichtung 14 befindet sich
vorzugsweise im Bereich des Vergiesskanales 6 und ist
bevorzugt als Spule 15 ausgebildet. Über die Spule 15 lässt
sich eine Temperaturerhöhung der Schmelze im Vergiesskanal
6 erzeugen, ohne dass es zu Material- und/oder
Gefügeveränderungen oder Zerstörungen der Matrix des
Materials bzw. der Schmelze kommt. Ein Super-Heating kann
auf diese Weise vermieden werden.
Zudem ist eine äusserst schnelle Regelung der Temperatur
unmittelbar bevor die Schmelze über den Ausguss 7 in die
Form 11 gelangt, möglich. Auch eine Feinabstimmung der
Temperatur wird auf diese Weise gewährleistet, da eine
derartige Spule leicht über eine Steuerung zu regeln ist.
Ferner lässt sich, insbesondere beim Anfahren und zu Beginn
des Vergiessens eine Temperatur voreinstellen. Diese
Voreinstellung lässt sich ebenso besonders gut regeln. Auch
bei Anlagenstillstand, sowohl beim Abschalten, als auch bei
kurzzeitigem Stillstand ist insbesondere bei dünnwandigen
Produkten, welche vergossen werden, ein schnelles
Weitervergiessen möglich, da die Temperatur der Schmelze im
Auslass 5 und insbesondere im Vergiesskanal 6 konstant
gehalten wird.
Es lassen sich Temperaturbereiche, je nach Auslegung der
Heizeinrichtung 14 von bspw. 0° bis 100°C abweichend von
der Temperatur der Schmelze regeln bzw. nachsteuern.
Ein weiterer Vorteil ist ferner, dass ein hoher Ausschuss
durch lange Anfahrzeiten, bis die gewünschte und
erforderliche Temperatur erreicht ist, entfällt und die
Produkte durchgehend aus homogenem Material hergestellt
werden können. Auf diese Weise können erhebliche Kosten
eingespart werden.
In dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung
gemäss Fig. 2 ist die Heizeinrichtung 14 nur zumindest
teilweise im Bereich des Vergiesskanales 5 vorgesehen. Vom
vorliegenden Erfindungsgedanken soll jedoch auch umfasst
sein, dass die Heizeinrichtung 14 über den gesamten Bereich
des Vergiesskanales 6 sich erstrecken kann.
Auch soll im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegen, dass
im Auslass 5 sowie auch im Ausguss 7 eine Mehrzahl
Heizeinrichtungen 14 vorgesehen sein können. Es ist ferner
daran gedacht, dass die Heizeinrichtungen 14 innerhalb des
Auslasses 5 vorgesehen sind und den Vergiesskanal 5
umgeben.
Gemäss Fig. 3 ist der Vergiesskanal 6 des Auslasses 5 von
der Heizeinrichtung 14, welche bevorzugt als induktive
Spule 15 ausgebildet ist, radial umfangen. Die Spule 15 ist
bevorzugt zentrisch zur Schmelze im Vergiesskanal 6
angeordnet. Auf diese Weise wird eine bestmögliche
Erhitzung gewährleistet.
In einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung gemäss Fig. 4 ist der Vergiesskanal 6 ebenfalls
mit einer Heizeinrichtung 14 versehen, welche als
durchgehende Spule 15 ausgebildet ist. Jedoch ist die Spule
15 oberhalb des Vergiesskanales 6 von einem Deckelelement
16, welcher ggf. aufklappbar oder zu öffnen ist,
eingesetzt.
Die Heizelemente 14 können jedoch auch in einer
Längsrichtung des Vergiesskanales 6 im Auslass 5 vorgesehen
sein, dies soll ebenfalls vom vorliegenden
Erfindungsgedanken umfasst sein.
1
Druckbehälter
2
Einlass
3
Kippvorrichtung
4
Schienensystem
5
Auslass
6
Vergiesskanal
7
Ausguss
8
Ausgussstein
9
Stopfenelement
10
Stopfenantrieb
11
Form
12
Transportvorrichtung
13
Badstandslaser
14
Heizeinrichtung
15
Spule
16
Deckelelement
R Druckvergiess einrichtung
R Druckvergiess einrichtung
Claims (11)
1. Druckvergiesseinrichtung mit einem Druckbehälter (1),
insbesondere Druckpfanne oder Druckofen, welcher einen
Einlass (2) für Schmelzen und einen Auslass (5),
insbesondere Vergiesskanal (6) aufweist, welcher ggf. über
einen Ausguss (7) flüssiges Material einer Form (11)
zuführt,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Auslass (5), insbesondere der Vergiesskanal (6)
zur Beeinflussung der Temperatur der Schmelze zumindest
teilweise mit Wärme beaufschlagbar ist.
2. Druckvergiesseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass dem Vergiesskanal (6) zumindest
teilweise eine Heizeinrichtung (14) zugeordnet ist.
3. Druckvergiesseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, dass die Heizeinrichtung (14) den
Vergiesskanal (6) zumindest teilweise umfängt.
4. Druckvergiesseinrichtung nach wenigstens einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der
Heizeinrichtung (14) eine Temperaturregelung und/oder eine
Temperaturfeinabstimmung der Schmelze in dem Vergiesskanal
(6) oder Ausguss (7) unmittelbar vor dem Vergiessen
regelbar und/oder steuerbar ist.
5. Druckvergiesseinrichtung nach wenigstens einem der
Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Heizeinrichtung (14) als Spule (15), ggf. induktiv,
ausgebildet ist.
6. Druckvergiesseinrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die Spule (15) den Vergiesskanal (6)
zumindest teilweise radial umfängt.
7. Druckvergiesseinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, dass die Spule (15) zumindest teilweise in
einem Bereich des Vergiesskanales (6) vorgesehen ist.
8. Druckvergiesseinrichtung nach wenigstens einem der
Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule
(15) unterhalb und/oder oberhalb des Vergiesskanales (6)
angeordnet ist.
9. Druckvergiesseinrichtung nach wenigstens einem der
Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Spule
(15) den Vergiesskanal (6) und/oder die Schmelze in etwa
)mittig und radial umfängt.
10. Druckvergiesseinrichtung nach wenigstens einem der
Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass in dem
Auslass (5) eine Mehrzahl von Heizelementen (14) in einer
achsialen Längsrichtung des Vergiesskanales (6) vorgesehen
sind.
11. Druckvergiesseinrichtung nach wenigstens einem der
Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zur
Ermittlung des Badstandes der Schmelze und zur Steuerung
des Vergiessprozesses im Vergiesskanal (6), ein
Badstandslaser (13) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998129191 DE19829191A1 (de) | 1998-06-30 | 1998-06-30 | Druckvergiesseinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1998129191 DE19829191A1 (de) | 1998-06-30 | 1998-06-30 | Druckvergiesseinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19829191A1 true DE19829191A1 (de) | 2000-01-05 |
Family
ID=7872516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1998129191 Withdrawn DE19829191A1 (de) | 1998-06-30 | 1998-06-30 | Druckvergiesseinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19829191A1 (de) |
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1998
- 1998-06-30 DE DE1998129191 patent/DE19829191A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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