DE19829136A1 - Feuerhemmendes Beschichtungsmittel insbesondere für brennbare Materialien - Google Patents

Feuerhemmendes Beschichtungsmittel insbesondere für brennbare Materialien

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Abstract

Es wird ein feuerhemmendes Beschichtungsmittel beschrieben, das insbesondere für brennbare Materialien verwendbar ist. In dem Beschichtungsmittel ist ein silikatischer Füllstoff und als Bindemittel Wasserglas enthalten.

Description

Die Erfindung betrifft ein feuerhemmendes Beschichtungsmittel insbesondere für brennbare Materialien.
Bspw. bei einem Flachdach ist es bekannt, Styroporplatten als wärmedämmende Schicht zu verwenden. Über den Styroporplatten sind kunststoff- oder gummihaltige Folien als wasserabweisende Schicht vorgesehen. Beide Schichten sind üblicherweise brennbar. Aus diesem Grund ist auf den Styroporplatten eine feuerhemmende Schicht vorgesehen, die üblicherweise aus Bitumen hergestellt wird. Abgesehen von dem Herstellungs- und Kostenaufwand ist die Bitumenschicht auch im Hinblick auf ihre Umweltverträglichkeit nachteilig.
Ebenfalls ist bekannt, zum Zwecke der feuerhemmenden Verkleidung bspw. von Holzbalken eines Gebäudes gipshaltige Platten o. dgl. zu verwenden. Diese Platten müssen aus Stabilitätsgründen eine bestimmte Materialstärke aufweisen. Daraus ergeben sich ein hoher Verarbeitungs- und damit Kostenaufwand.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein feuerhemmendes Beschichtungsmittel insbesondere für brennbare Materialien zu schaffen, das einen geringen Herstellungs- und Verarbeitungsaufwand erfordert, und das möglichst umweltverträglich ist.
Diese Aufgabe wird bei einem feuerhemmenden Beschichtungsmittel der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass ein silikatischer Füllstoff und als Bindemittel Wasserglas enthalten ist.
Durch den silikatischen Füllstoff werden die erwünschten feuerhemmenden Eigenschaften des Beschichtungsmittels erreicht. Gleichzeitig wird durch die silikatischen Rohstoffe eine stabile, tragfähige Beschichtung erreicht, die auch nach starker Feuereinwirkung tragfähig und stabil bleibt. Das als Bindemittel vorgesehene Wasserglas besitzt klebende Eigenschaften, so dass das Beschichtungsmittel in einfacher Weise auf das jeweilige Material aufgetragen werden kann. Der Herstellungs- und Kostenaufwand für das erfindungsgemäße Beschichtungsmittel ist gering. Auf Grund seiner erfindungsgemäßen Bestandteile ist das Beschichtungsmittel im Wesentlichen umweltverträglich.
Erfindungsgemäß wird das Beschichtungsmittel dazu verwendet, eine feuerhemmende und auch nach Brandeinwirkung belastungsfähige Schicht zu erstellen.
Zu diesem Zweck wird das Beschichtungsmittel auf das zu schützende, insbesondere brennbare Material aufgetragen. Damit entsteht auf dem Material eine feuerhemmende Schicht, die im Wesentlichen aus den erfindungsgemäßen Bestandteilen des Beschichtungsmittels besteht.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Beschichtungsmittel s ist als Füllstoff Quarzsand und/oder Quarzmehl und/oder dgl. vorgesehen. Ein derartiger quarzhaltiger Füllstoff weist besonders gute feuerhemmende Eigenschaften auf.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Beschichtungsmittel s ist als Bindemittel Wasserglas vorgesehen. Insbesondere Kali-Wasserglas oder Natron-Wasserglas haben sich auf Grund ihrer guten haftenden bzw. klebenden Eigenschaften als besonders geeignete Bindemittel herausgestellt.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Füllstoff und das Bindemittel im Verhältnis von etwa 2 zu 1 vorgesehen sind. Bei diesem Verhältnis kann es sich um ein Volumenverhältnis oder um ein Massenverhältnis handeln. Ebenfalls ist es möglich, dass das Verhältnis des Füllstoffs und des Bindemittels in einem gewissen Bereich von dem angegebenen Verhältnis von etwa 2 zu 1 abweicht. Das angegebene Verhältnis von etwa 2 zu 1 hat sich jedoch im Hinblick auf die einerseits feuerhemmenden, andererseits haftenden bzw. klebenden Eigenschaften des erfindungsgemäßen Beschichtungsmittels als besonders geeignet herausgestellt.
Bei einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Beschichtungsmittels sind Glasfasern darin enthalten. Mit Hilfe der in das Beschichtungsmittel eingearbeiteten Glasfasern wird die Stabilität der erzeugten feuerhemmenden Schicht erhöht. Ebenfalls werden die feuerhemmenden Eigenschaften des erfindungsgemäßen Beschichtungsmittels, wie auch der daraus entstehenden feuerhemmenden Schicht auf Grund der Glasfasern wesentlich verbessert.
Bei einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Beschichtungsmittels sind weitere Stoffe zur Sauerstoffbindung und/oder Gasentwicklung darin enthalten. Verallgemeinert sind also weitere, ggf. bekannte Brandschutzstoffe in dem Beschichtungsmittel enthalten. Durch die daraus resultierende Sauerstoffbindung oder durch die daraus sich ergebende, feuerhemmende Gasentwicklung werden die feuerhemmenden Eigenschaften des erfindungsgemäßen Beschichtungsmittels weiter verbessert.
Bei einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Beschichtungsmittel s sind weitere Stoffe mit einer haftenden und/oder klebenden Wirkung darin enthalten. Auf diese Weise werden die Haftungseigenschaften des Beschichtungsmittel auf dem zu schützenden Material verbessert.
Bei einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Beschichtungsmittel s sind organische Stoffe darin enthalten. Mit Hilfe dieser ggf. bekannten organischen Stoffe ist es möglich, die Elastizität und/oder die Verarbeitungseigenschaften und/oder die Lagerungseigenschaften des Beschichtungsmittels zu verbessern.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn das Beschichtungsmittel in einem pastösen Zustand vorgesehen ist. Dadurch ist es möglich, dass das Beschichtungsmittel in einfacher Weise auf die zu schützenden, insbesondere brennbaren Materialien aufgetragen werden kann. Danach kann das Beschichtungsmittel aushärten, so dass letztendlich eine feste bzw. harte und tragfähige feuerhemmende Schicht auf dem zu schützenden Material vorhanden ist. Die entstehende Schicht ist belastbar und stabil und deshalb besonders für die Verwendung auf Dachflächen, Bedachungen u. dgl. geeignet. Auf Grund der feuerhemmenden Eigenschaften dieser erfindungsgemäßen feuerhemmenden Schicht ist das darunterliegende brennbare Material vor einer Entflammung geschützt. Auf Grund der Haftungs- bzw. Klebeeigenschaften des erfindungsgemäßen Beschichtungsmittels weist die ausgehärtete feuerhemmende Schicht eine besonders hohe Festigkeit auf. Selbst bei einer größeren Krafteinwirkung wird die erfindungsgemäße feuerhemmende Schicht nicht zerstört, so dass die feuerhemmenden Eigenschaften auch unter extremen Bedingungen erhalten bleiben.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen feuerhemmenden Schicht ist das Beschichtungsmittel mit einem Armierungsmaterial auf Glasfaserbasis, z. B. mit einem Glasfasergewebe und/oder einem Glasfaservlies abgedeckt. Durch das Auflegen eines Glasfaservlies wird der Beschichtung sofort das Wasser entzogen und somit der Trocknungsprozess beschleunigt. Es entsteht sofort eine trockene, stabile Oberfläche. Durch die Abdeckung des frisch aufgetragenen erfindungsgemäßen Beschichtungsmittel s mit dem Glasfasergewebe oder dem Glasfaservlies wird somit erreicht, dass die daraufhin von dem Glasfasergewebe oder Glasfaservlies gebildete Oberfläche sofort trocken ist. Bei der Erstellung der erfindungsgemäßen feuerhemmenden Schicht muss also nicht abgewartet werden, bis das Beschichtungsmittel vollständig ausgetrocknet bzw. ausgehärtet ist. Statt dessen kann das erfindungsgemäße Beschichtungsmittel unter dem aufgebrachten Glasfasergewebe oder Glasfaservlies auch bei einer Fortsetzung der Verarbeitung der feuerhemmenden Schicht ohne weiteres austrocknen. Daraus eröffnet sich die Möglichkeit, dass eine herstellerseitige automatische Fertigung ohne zusätzliche Hilfsmittel, insbesondere ohne Warmluft oder Ventilatoren o. dgl. durchgeführt werden kann. Die Herstellung der erfindungsgemäßen Schicht wird dadurch wesentlich vereinfacht und zeitlich verkürzt. Ein weiterer Vorteil der Abdeckung des erfindungsgemäßen Beschichtungsmittel s mit einem Glasfasergewebe und/oder einem Glasfaservlies besteht darin, dass die feuerhemmenden Eigenschaften der entstehenden feuerhemmenden Schicht, wie auch deren Stabilität weiter verbessert werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn als Material Styropor und/oder andere Kunststoffe und/oder brennbare Materialien und/oder dgl. vorgesehen ist. Es hat sich herausgestellt, dass das erfindungsgemäße Beschichtungsmittel besonders gut dazu geeignet ist, bspw. auf Styropor oder auf Holz eine feuerhemmende Schicht zu erzeugen. Damit ist es nicht mehr erforderlich, dass bspw. bei einem Flachdach Bitumen als feuerhemmende Schicht verwendet werden muss. Statt dessen ist es ausreichend, dass das Styropor oder das Holz mit dem erfindungsgemäßen Beschichtungsmittel versehen wird. Auf diese Weise entsteht auf dem Styropor oder auf dem Holz die erfindungsgemäße feuerhemmende Schicht.
Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung. Dabei bilden alle beschriebenen Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung sowie unabhängig von ihrer Formulierung bzw. Darstellung in der Beschreibung.
Bei einem Ausführungsbeispiel weist ein erfindungsgemäßes Beschichtungsmittel einen Füllstoff und ein Bindemittel auf. Bei dem Füllstoff handelt es sich um einen silikatischen Füllstoff. Insbesondere handelt es sich bei dem Füllstoff um einen quarzhaltigen Füllstoff, bspw. Quarzmehl oder Quarzsand. Bei dem Bindemittel handelt es sich um Wasserglas. Insbesondere handelt es sich bei dem Bindemittel um Kali- Wasserglas oder um Natron-Wasserglas.
Der Füllstoff und das Bindemittel weisen ein Verhältnis von etwa 2 zu 1 zueinander auf. Bei diesem Verhältnis kann es sich um ein Volumenverhältnis oder um ein Massenverhältnis handeln. Das genannte Verhältnis kann auch in einem gewissen Bereich von dem exakten Verhältnis von 2 zu 1 abweichen.
Das Beschichtungsmittel kann zusätzlich Glasfasern enthalten. Diese Glasfasern können als eine Vielzahl von insbesondere kurzen, festen Faserteilen in dem Beschichtungsmittel enthalten sein.
In dem Beschichtungsmittel können ebenfalls zusätzlich weitere Stoffe enthalten sein, die feuerhemmend wirken. Insbesondere kann es sich dabei um Stoffe handeln, die zur Sauerstoffbindung vorgesehen sind oder die bei Wärme feuerhemmende Gase abgeben. Bei derartigen Stoffen kann es sich ggf. um bekannte Brandschutzadditive handeln.
Das Beschichtungsmittel kann ebenfalls zusätzlich mit weiteren Stoffen versehen sein, die eine haftende oder klebende Wirkung besitzen. Insbesondere kann es sich dabei um Klebstoffe o. dgl. handeln. Die Klebstoffe können als solche bekannt sein.
Ebenfalls ist es möglich, dass das Beschichtungsmittel zusätzlich mit organischen Stoffen versehen ist, die der Erzeugung erwünschter Eigenschaften des Beschichtungsmittel s dienen. So können organische Komponenten in dem Beschichtungsmittel enthalten sein, die die Elastizität des Beschichtungsmittels erhöhen. Entsprechend können organische Komponenten vorhanden sein, die die Lagerungs- und/oder die Verarbeitungseigenschaften des Beschichtungsmittels verbessern. So ist es möglich, dass organische Komponenten in dem Beschichtungsmittel vorhanden sind, die die sog. Offenzeit, also diejenige Zeit, in der sich auf der Oberfläche des Beschichtungsmittels eine Haut bildet, erhöht. Bei den genannten organischen Stoffen kann es sich um bekannte Additive handeln.
Das Beschichtungsmittel weist vor seiner Verarbeitung einen pastösen oder ggf. einen nahezu flüssigen Zustand auf. Das Beschichtungsmittel kann damit insbesondere auf eine Fläche eines Materials aufgetragen werden. Ebenfalls kann das Beschichtungsmittel auf der Fläche gleichmäßig verteilt und glattgestrichen werden.
Nach dem Auftragen des Beschichtungsmittels auf die Fläche trocknet bzw. härtet das Beschichtungsmittel an der Luft aus. Es entsteht eine harte Schicht, die fest mit dem darunterliegenden Material verbunden ist.
Das Beschichtungsmittel und damit auch die daraus entstehende Schicht besitzen feuerhemmende Eigenschaften. Das Beschichtungsmittel ist insbesondere zum Auftragen auf ein brennbares Material geeignet. Durch das Auftragen des Beschichtungsmittels auf dem brennbaren Material wird eine feuerhemmende Schicht auf dem Material erzeugt. Insbesondere ist das Beschichtungsmittel dazu geeignet, auf Styropor oder auf einen anderen Kunststoff, z. B. auf PUR-Schaum o. dgl. aufgetragen zu werden. Es ist auch möglich, das Beschichtungsmittel auf brennbare Materialien aufzutragen, bspw. auf Holz. Ebenfalls ist es möglich, das Beschichtungsmittel auf eine Fassade eines Gebäudes o. dgl. auf zutragen.
Bei einer Abwandlung des beschriebenen Ausführungsbeispiels ist es möglich, dass nach dem Auftragen des Beschichtungsmittels auf das Material die gesamte Fläche mit einem Glasfasergewebe oder einem Glasfaservlies versehen wird. Es wird also das aufgetragene Beschichtungsmittel mit dem Glasfasergewebe oder dem Glasfaservlies abgedeckt.

Claims (13)

1. Feuerhemmendes Beschichtungsmittel insbesondere für brennbare Materialien, dadurch gekennzeichnet, dass ein silikatischer Füllstoff und als Bindemittel Wasserglas enthalten ist.
2. Beschichtungsmittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Füllstoff Quarzsand und/oder Quarzmehl und/oder dgl. vorgesehen ist.
3. Beschichtungsmittel nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Bindemittel Wasserglas vorgesehen ist.
4. Beschichtungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllstoff und das Bindemittel im Verhältnis von etwa 2 zu 1 vorgesehen sind.
5. Beschichtungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Glasfasern enthalten sind.
6. Beschichtungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Stoffe zur Sauerstoffbindung und/oder Gasentwicklung enthalten sind.
7. Beschichtungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass weitere Stoffe mit einer haftenden und/oder klebenden Wirkung enthalten sind.
8. Beschichtungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass organische Stoffe enthalten sind.
9. Beschichtungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie in einem pastösen Zustand vorgesehen ist.
10. Verwendung des Beschichtungsmittels nach einem der Ansprüche 1 bis 9 zur Erstellung einer feuerhemmenden Schicht.
11. Feuerhemmende Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmittel nach einem der Ansprüche 1 bis 9 auf ein insbesondere brennbares Material aufgetragen ist.
12. Schicht nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Beschichtungsmittel mit einem Armierungsmaterial auf Glasfaserbasis, z. B. mit einem Glasfasergewebe und/oder einem Glasfaservlies abgedeckt ist.
13. Schicht nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass als Material Styropor und/oder andere Kunststoffe und/oder brennbare Materialien und/oder dgl. vorgesehen ist.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP3631110A4 (de) * 2017-05-31 2021-03-24 Armstrong World Industries, Inc. Flammhemmende klarbeschichtungen für bauplatten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP3631110A4 (de) * 2017-05-31 2021-03-24 Armstrong World Industries, Inc. Flammhemmende klarbeschichtungen für bauplatten
US11761200B2 (en) 2017-05-31 2023-09-19 Awi Licensing Llc Flame retardant clear coatings for building panels

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