DE19810002C2 - Verfahren zur gleichzeitigen Erzeugung von Heizluft und Heizwasser sowie Heizaggregat zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur gleichzeitigen Erzeugung von Heizluft und Heizwasser sowie Heizaggregat zur Durchführung des VerfahrensInfo
- Publication number
- DE19810002C2 DE19810002C2 DE19810002A DE19810002A DE19810002C2 DE 19810002 C2 DE19810002 C2 DE 19810002C2 DE 19810002 A DE19810002 A DE 19810002A DE 19810002 A DE19810002 A DE 19810002A DE 19810002 C2 DE19810002 C2 DE 19810002C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- heating
- water
- temperature
- heat
- burner
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 title claims description 65
- 239000008236 heating water Substances 0.000 title claims description 58
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 12
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 57
- UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N Carbon monoxide Chemical compound [O+]#[C-] UGFAIRIUMAVXCW-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 16
- 239000003546 flue gas Substances 0.000 claims description 16
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 claims description 2
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 5
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 4
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 3
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 3
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 3
- 238000013021 overheating Methods 0.000 description 3
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 3
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 2
- 238000003303 reheating Methods 0.000 description 2
- 239000006227 byproduct Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- JEGUKCSWCFPDGT-UHFFFAOYSA-N h2o hydrate Chemical compound O.O JEGUKCSWCFPDGT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000017525 heat dissipation Effects 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 1
- 230000028327 secretion Effects 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H6/00—Combined water and air heaters
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H8/00—Fluid heaters characterised by means for extracting latent heat from flue gases by means of condensation
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02B—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
- Y02B30/00—Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Combustion (AREA)
- Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)
Description
Aus der DE 34 22 298 C2 ist ein direkt befeuertes Heizaggregat zur
Erzeugung von Heizluft für einen ersten Wärmeverbraucher und
zur Erzeugung von Heizwasser für einen zweiten Wärmeverbrau
cher bekannt, bei dem in einem Führungsgehäuse ein Feuerungs
gehäuse angeordnet ist, das von einem Brenner direkt befeuert
wird. Das Feuerungsgehäuse ist von einem Wassermantel um
schlossen, der über Vorlaufleitungen und Rücklaufleitungen
mit einem Heizwasserverbraucher in Verbindung steht und von
der zu erhitzenden Luft umströmt wird. Hierbei wird durch den
Brenner zunächst das Heizwasser im Wassermantel aufgeheizt
und erst von der Außenseite des aufgeheizten Wassermantels
die Wärme von der zu erhitzenden Luft abgenommen. Im Füh
rungsgehäuse sind, in Strömungsrichtung gesehen, hinter dem
Feuerungsgehäuse mehrere Nachheizkörper angeordnet, über die
das Heizwasser zum Verbraucher geführt wird, so daß über eine
entsprechende Zuschaltung von einem oder mehreren Nachheiz
körpern der Wärmebedarf des zweiten Wärmeverbrauchers gere
gelt werden kann.
Ein derartiges Heizaggregat erlaubt die Kombination verschie
dener Heizungssysteme, so daß es möglich ist, über die Heiz
luft einen Großraum zu beheizen und über das Heizwasser klei
nere, dem Großraum zugeordnete Nebenräume, zu beheizen. Ein
derartiges Heizaggregat kann beispielsweise als Kirchenhei
zung eingesetzt werden, wobei der Kirchenraum mit der Heiz
luft beaufschlagt wird und mit dem Heizwasser Nebenräume wie
eine Sakristei oder dergleichen beheizbar sind.
Da die Beheizung des Großraumes mit Heizluft immer den Vor
rang hat und die Regelung des Heizaggregates über den Wärme
bedarf des mit Heizluft zu versorgenden ersten Wärmeverbrau
chers geführt wird, hat das vorbekannte Heizaggregat den
Nachteil, daß die über die Regelung des ersten Wärmeverbrau
chers angeforderte Wärmemenge immer in vollem Umfange auch
das Heizwasser aufheizt und nur durch die Zuschaltung von
Nachheizregistern im Heizluftstrom die zunächst dem Heizwas
ser zugeführte Wärmeenergie wieder an die Heizluft abgegeben
und dem ersten Wärmeverbraucher zugeführt werden kann.
Aus der CH 397 184 A ist eine Einrichtung zur Erzeugung von Heiz
luft und Warmwasser bekannt, bei der die aufzuheizende Luft
einen durch einen Brenner aufgeheizten Brennraum und die mit
dem Brennraum verbundenen Abgaskanäle umströmt. Der Brennraum
ist mit einem Wassermantel umschlossen, der vorlaufseitig als
Heizschlange durch einen Speicherbehälter für Brauchwasser
geführt ist. Rücklaufseitig ist dem Wassermantel ein dem
Kaltluftansaug des Systems zugeordneter Rohrwärmer angeord
net, durch den über ein thermostatisch steuerbares Dreiwege
ventil bei der Aufheizung des Brauchwassers anfallende Über
schußwärme an die aufzuheizende Luft abgegeben werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur
gleichzeitigen Erzeugung von Heizluft für einen ersten vor
rangigen Wärmeverbraucher und Heizwasser für einen zweiten
Wärmeverbraucher zu schaffen, das es erlaubt, mit einem Heiz
aggregat den Wärmebedarf für beide Wärmeverbraucher unabhän
gig voneinander bereitzustellen und zugleich die sicherheits
technischen Anforderungen von geschlossenen thermostatisch
abgesicherten Wasserheizungsanlagen zu erfüllen.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den im Anspruch 1
angegebenen Verfahrensmerkmalen.
Der Vorteil dieses Verfahren besteht darin, daß die Führung
der Temperaturregelung ausschließlich in Abhängigkeit vom
Wärmebedarf des mit Heizluft versorgenden ersten Wärmever
brauchers, beispielsweise eines Kirchenraumes oder einer gro
ßen Halle, geführt wird, d. h. der Brenner über die Tempera
turregelung des ersten Wärmeverbrauchers angesteuert wird und
den Heizluftbedarf erzeugt. Die Erzeugung von Heizwasser für
den zweiten, untergeordneten Wärmeverbraucher, beispielsweise
eine Sakristei, Garderobenräume, Büroräume oder dergleichen,
erfolgt hierbei als "Nebenprodukt" der Heizlufterzeugung für
den ersten Wärmeverbraucher. Die Wärmebedarfsregelung des
zweiten Wärmeverbrauchers erfolgt über eigene Temperaturrege
lung, beispielsweise Thermostatventile an den Wasserheizkör
pern, so daß eine Überwärmung dieser Räume vermieden wird. In
der Regel werden hier Dreiwegethermostatventile eingesetzt,
so daß ständig die gesamte Wassermenge umgewälzt wird und es
ungewollt nicht zu einer vollständigen Absperrung durch den
Betreiber kommen kann. Um jedoch sicherzustellen, daß das
Wasser in der Wasserkammer bei einem hohen Wärmebedarf des
ersten Wärmeverbrauchers und nur geringer Wärmeabnahme beim
zweiten Wärmeverbraucher nicht überhitzt wird, wird über eine
entsprechende Mengenaufteilung des umgewälzten Wassers im
Heizwassersystem auf den zweiten Wärmeverbraucher einerseits
und den im kühlen Umluftstrom des Führungsgehäuses angeordne
ten Wärmetauscher von der Frischluft die "Überschußwärme" des
Heizwasserkreislaufs abgenommen und der zu erzeugenden Heiz
luft zugeschlagen, so daß hier kein Wärmeverlust erfolgt.
Über einen Temperaturregler an der Wasserkammer, der auf eine
vorgegebene Solltemperatur eingestellt ist, wird beispiels
weise über ein steuerbares Dreiwegeventil die Mengenauftei
lung des Heizwassers auf den zweiten Wärmeverbraucher und den
in der Frischluft zum Führungsgehäuse liegenden Wärmetauscher
vorgenommen, so daß hier unabhängig von der Wärmeabnahme
durch den zweiten Wärmeverbraucher eine vorgegebene Solltem
peratur in der Wasserkammer eingehalten und eine Überhitzung
vermieden werden kann.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Verfahrens ist vorgesehen, daß bei Überschreiten einer vorge
gebenen Grenztemperatur des dem Wärmetauscher zugeführten
Heizwassers bei laufendem Ventilator der Brenner abge
schaltet und bei Unterschreiten einer vorgegebenen Minimaltemperatur
dieses Heizwassers der Brenner wieder einge
schaltet wird. Durch diese Maßnahme kann bei hohem Wärmebe
darf des ersten Wärmeverbrauchers und geringer Wärmeabnahme
durch den zweiten Wärmeverbraucher eine Überhitzung des Heiz
wasserkreislaufs vermieden werden, die durch die normale
Solltemperaturregelung nicht mehr ausregelbar ist. Da der
Brenner abgeschaltet wird, kann die vom Heizwasserkreislauf
aufgenommene Wärmemenge über den Wärmetauscher an die zu er
zeugende Heizluft abgegeben werden, wobei dann der Heizwas
serkreislauf "gekühlt" wird. Sobald dann das durch die vorge
gebene Minimaltemperatur gewünschte niedrigere Temperaturni
veau des Heizwasserkreislaufs erreicht worden ist, wobei dies
bei Heizluftaggregaten zur Beheizung von großen Räumen und
einem Heizwasserkreislauf mit nur nebengeordneten Räumen in
etwa 3 bis 5 Minuten der Fall ist, kann dann entsprechend den
Anforderungen des ersten Wärmeverbrauchers der Brenner wieder
eingeschaltet werden, so daß die Heizlufterzeugung in norma
lem Maße weitergeführt wird. Das Abschalten des Brenners in
dieser kurzen Zeit hat bei der Langwelligkeit der Temperatur
regelung für den ersten, großen Wärmeverbraucher praktisch
keinen negativen Einfluß.
Der besondere Vorteil dieses Verfahrens liegt vor allem dar
in, daß mit der Maximaltemperatur eine Temperatur vorgegeben
werden kann, die noch unterhalb der Temperatur des für Was
serheizkessel vorgeschriebenen Sicherheitstemperaturbegren
zers liegt. Ein derartiger Sicherheitstemperaturbegrenzer ist
so geschaltet, daß bei Überschreiten der vorgegebenen Sicher
heitstemperatur der Brenner abgeschaltet und das Regelsystem
verriegelt wird, d. h. der Brenner schaltet nicht automatisch
wieder ein, sondern kann erst nach Kontrolle des Systems von
Hand wieder eingeschaltet werden. Durch das erfindungsgemäße
Verfahren wird sichergestellt, daß die Sicherheitstemperatur
bei ordnungsgemäßer Funktion nicht erreicht wird, sondern daß
der Brenner bei Erreichen der unterhalb der Sicherheitstemperatur
liegenden Maximaltemperatur abschaltet und bei Unter
schreiten der vorgegebenen Minimaltemperatur wieder einschal
tet. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß die Heizlufter
zeugung für den ersten Wärmeverbraucher und auch die Heizwas
sererzeugung für den zweiten Wärmeverbraucher ungestört
bleibt. Nur wenn der Regler zur Sicherung des Heizwasser
kreislaufs gegen ein Überschreiten der vorgegebenen Maximal
temperatur ausfällt oder sonstwie gestört ist und die Heiz
wassertemperatur weiter ansteigt, kann der Sicherheitstempe
raturbegrenzer ansprechen und die Anlage insgesamt abstellen.
Die Erfindung betrifft ferner ein direkt befeuertes Heizag
gregat zur Erzeugung von Heizluft für einen ersten Wärmever
braucher und Heizwasser für einen zweiten Wärmeverbraucher
zur Durchführung des vorbeschriebenen Verfahrens entsprechend
den Merkmalen des Anspruchs 1. Ein derartiges Heizaggregat
hat den Vorteil, daß die Anforderungen des ersten, großen
Wärmeverbrauchers über die Heizlufterzeugung immer erfüllt
werden können und über die auf den Brenner aufgeschaltete
Temperaturregelung als Führungsregelung eingeregelt werden
kann. Der untergeordnete Wärmeverbrauch des zweiten, kleinen
Wärmeverbrauchers kann dann für sich selbst geregelt werden,
wobei die vom zweiten Wärmeverbraucher nicht abgenommene Wär
memenge durch eine entsprechende Änderung der Mengenauftei
lung, d. h. eine Erhöhung der über den Wärmetauscher zu füh
renden Heizwassermenge an die aufzuheizende Heizluft abgege
ben und der Wärmemenge für den ersten Wärmeverbraucher zuge
schlagen werden kann.
Eine vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist in An
spruch 4 angegeben. Die Anordnung sieht vor, daß die Wasser
kammer mit einem Sicherheitstemperaturbegrenzer versehen ist,
der bei Überschreiten einer vorgegebenen Höchsttemperatur den
Brenner abschaltet und das Regelsystem verriegelt, und mit
einem Wasserkammertemperaturregler versehen ist, der das
steuerbare Ventil in Abhängigkeit einer vorgegebenen Be
triebstemperatur ansteuert und der so ausgelegt ist, daß bei
Erreichen einer vorgegebenen Obertemperatur, die unter der
Sicherheitstemperatur liegt, die gesamte Wassermenge über den
Wärmetauscher in die Wasserkammer zurückgeführt wird.
Durch diese Anordnung ist das System zum einen über einen Si
cherheitstemperaturbegrenzer, dessen Abschalttemperatur etwa
bei 90°C eingestellt ist, abgesichert. Wird diese Temperatur
überschritten, schaltet der Brenner ab und das Regelsystem
wird so verriegelt, daß es nach Prüfung des Systems nur von
Hand wieder angeschaltet werden kann. Durch den Wasserkammer
temperaturregler, der mit seiner Obertemperatur bei etwa 70°C
eingestellt ist, wird sichergestellt, daß bei Betriebsfällen,
wenn die Wärmeanforderung des zweiten Wärmeverbrauchers nicht
mehr ansteht und die Temperatur in der Wasserkammer ansteigt,
das steuerbare Ventil so umgestellt wird, daß das gesamte
Wasservolumen über die Umwälzpumpe durch den Wärmetauscher
zur Wasserkammer zurückgeführt wird. Durch die kühle Umluft,
die durch den Wärmetauscher strömt, wird das Wasser in der
Wasserkammer auf eine niedrigere Temperatur heruntergekühlt,
so daß nach einer entsprechenden Zeit über den mit dem Was
serkammertemperaturregler verbundenen Regelkreis das steuer
bare Ventil wieder umsteuert und in Abhängigkeit von dem Wär
mebedarf des zweiten Wärmeverbrauchers wieder eine entspre
chende Heizwassermenge in diesen Kreis einführt.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist in
Anspruch 5 angegeben. Hierbei ist in der zum Wärmetauscher
führenden Heizwasservorlaufleitung ein Grenztemperaturfühler
angeordnet, der bei Überschreiten einer vorgegebenen Grenz
temperatur, die unterhalb der Sicherheitstemperatur und ober
halb der Obertemperatur liegt, den Brenner abschaltet und bei
Absinken der Heizwassertemperatur unter diese Grenztemperatur
den Brenner wieder einschaltet. Diese Situation kann dann
eintreten, wenn die Rückkühlung des Heizwassers über den Wär
metauscher nicht mehr ausreicht und/oder keinerlei Wärmeabga
be für den zweiten Wärmeverbraucher angefordert wird. Wird
dann durch den Grenztemperaturfühler im Heizwasservorlauf zum
Wärmetauscher ein Ansteigen der Temperatur des Heizwassers
registriert, schaltet dieser den Brenner aus, hält aber den
Ventilator, der auch zur Kühlung der Wärmeübertragungsflächen
des Feuerungsgehäuses dient, weiter in Betrieb. In der Regel
ist bei dieser Betriebsweise die Heizwassertemperatur auf
grund des großen Luftmengenstroms in 3 bis 5 Minuten soweit
heruntergekühlt, daß es nicht zu einem Ansprechen des Si
cherheitstemperaturbegrenzers kommt, durch den dann die Anla
ge aus Sicherheitsgründen vollständig abgeschaltet würde, und
die damit verbundene unerwünschte Betriebsstörung durch Ver
riegelung eintreten würde. Der Sicherheitstemperaturbegrenzer
schaltet somit den Brenner nur dann sofort aus und verriegelt
das System, wenn es zu einem technischen Defekt kommt, bei
spielsweise durch den Ausfall des Ventilators oder den Aus
fall der Umwälzpumpe im Heizwasserkreislauf, der ebenfalls zu
einem starken Anstieg der Temperatur in der Wasserkammer füh
ren würde.
In besonders zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß die Wasserkammer am brennerseitigen Ende der
Feuerungskammer angeordnet ist und zunächst vom Brenneran
schlußstutzen durchsetzt ist. Diese Anordnung hat den Vor
teil, daß die Wasserkammer nicht direkt mit der Wärme durch
den Brenner beaufschlagt wird, also nur "sanft" aufgeheizt
wird. Der weitere Vorteil besteht darin, daß durch den die
Wasserkammer durchsetzenden Brenneranschlußstutzen die Wasserkammer
versteift wird und so eine höhere Gestaltfestigkeit
besitzt.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist
vorgesehen, daß am Ende des die Nachheizfläche bildenden
Rauchgasabzuges eine Kondensatsammelkammer angeordnet ist,
die mit einer in das Feuerungsgehäuse führenden Ableitung
versehen ist. Durch diese Maßnahme gelingt es, auch die er
höhten Anforderungen zu erfüllen, die an Heizaggregate mit
einer Wärmeentwicklung über 50 kW gestellt werden, bei denen
aber die Abgasverluste nur noch maximal 9% betragen dürfen.
Unter Einhaltung der geforderten CO2-Werte heißt dies, daß
der direkt befeuerte Lufterhitzer mit entsprechend niedrigen
Rauchgastemperaturen gefahren werden muß, um einen höheren
feuerungstechnischen Wirkungsgrad als 91% zu erreichen. Diese
Anforderungen sind bei dem erfindungsgemäßen direkt befeuer
ten Heizaggregat ohne weiteres zu erfüllen. Da es hierbei al
lerdings insbesondere beim Anfahren zu Kondensatabsonderungen
in den hinteren Nachheizflächen kommt, ist erfindungsgemäß am
Ende des die Nachheizfläche bildenden Rauchgasabzuges die
Kondensatsammelkammer angeordnet. Über die Ableitung der Kon
densatsammelkammer ist es möglich, das Rauchgaskondensat in
das Feuerungsgehäuse zurückzuführen und hierdurch beim Heiz
vorgang zu verdampfen. Damit wird erreicht, daß auch die hin
teren Heizflächen trocken bleiben und so das Korrosionsrisiko
minimiert wird.
Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen eines
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch ein Heiz
aggregat,
Fig. 2 ein Schaltschema für die Regelung des
Heizaggregates.
Das in Fig. 1 in einem Vertikalschnitt dargestellte Ausfüh
rungsbeispiel weist ein Luftführungsgehäuse 1 mit einer Umlufteintrittsöffnung
2 und einer Heizluftaustrittsöffnung 3
auf, die an einen zum ersten Wärmeverbraucher 21 führenden
Heizluftkanal angeschlossen ist. An die Umlufteintrittsöff
nung 2 ist ein Ventilator 4 mit seiner Druckseite angeschlos
sen, der in einem Ansauggehäuse 5 angordnet ist. Das Ansaug
gehäuse 5 ist über eine Zuleitung 6 an die sogenannte Umluft
leitung angeschlossen, über die aus dem zu beheizenden Raum
die Luft gegebenenfalls unter Zumischung von Frischluft zum
Heizaggregat zurückgeführt wird.
Im Luftführungsgehäuse 1, dessen Wandungen mit einer Wärme
isolierung versehen sind, ist mit Abstand zu den Wandungen
des Luftführungsgehäuses 1 ein Feuerungsgehäuse 7 angeordnet,
das mit einem Stutzen 8 aus dem Luftführungsgehäuse 1 heraus
ragt. Mit dem Stutzen 8 ist üblicherweise ein öl- oder gas
befeuerter Brenner 9 verbunden. Das Feuerungsgehäuse 7 ist
so ausgerichtet, daß seine dem Stutzen 8 gegenüberliegende
Stirnwand in etwa der Umlufteintrittsöffnung 2 gegenüber
liegt. An der Oberseite im Bereich der Stirnwand 10 ist das
Feuerungsgehäuse 7 mit einem Rauchgasaustrittsstutzen 11 ver
sehen, an den ein Rauchgasabzug 12 angeschlossen ist. Der
Rauchgasabzug 12 ist hierbei oberhalb des Feuerungsgehäuses 7
in dessen Längsrichtung geführt und mündet in einen Vertei
lerkasten 13, der sich vorzugsweise horizontal nahezu über
die gesamte Breite des Luftführungsgehäuses 1 erstreckt. Von
dem Verteilerkasten 13 führen in Gegenrichtung zum Rauchgas
abzug 12 mehrere parallel nebeneinander verlaufende Rauchgas
kanäle 14 zu einem Sammelkasten 15, der an einem Ende offen
ist und mit dem Kamin in Verbindung steht. Bei dem darge
stellten Ausführungsbeispiel sind beispielsweise jeweils drei
Rauchgaskanäle 14 zu beiden Seiten des Rauchgasabzuges 12
vorgesehen.
Der Rauchgasabzug 12, der Verteilerkasten 13 und der mit dem
Verteilerkasten über die Rauchgaskanäle 14 verbundene Sammel
kasten 15 bilden eine in sich geschlossene starre Baueinheit,
die lediglich im Bereich des Rauchgasstutzens 11 mit dem
Feuerungsgehäuse 7 fest verbunden ist. Der durch diese Baueinheit
gebildete Nachheizkörper ist bei dem gezeigten Aus
führungsbeispiel im Bereich des Verteilerkastens 13 und des
Sammelkastens 15 jeweils mit Stützen 16 und 17 versehen, die
am Nachheizkörper fest angeordnet sind und mit ihren freien
Enden sich lediglich auf dem Mantel des Feuerungsgehäuses 7
abstützen. Bei etwaigen Längenänderungen infolge unterschied
licher Wärmedehnungen kann sich der Nachheizkörper frei ge
genüber dem Feuerungsgehäuse 7 im Abstützungsbereich ver
schieben, so daß keine störenden Spannungen in der Konstruk
tion auftreten können.
Bei Betrieb des Brenners 9 werden die Wandungen des Feue
rungsgehäuses 7 erhitzt und die Wärme von der über den Ven
tilator 4 in das Führungsgehäuse 1 gedrückten Luft abgenommen
und über den an die Heizluftaustrittsöffnung 3 angeschlosse
nen Heizluftkanal an einen ersten Wärmeverbraucher weiterge
führt, der beispielsweise durch einen großen Kirchenraum oder
auch eine große Halle gebildet wird.
Der Sammelkasten 15 ist als Kondensatfang ausgebildet und
steht über eine Leitung 18 mit dem Innenraum des Feuerungsge
häuses 7 in Verbindung. Beim Anfahren des Heizaggregates kann
so das sich bildende Kondensat in das Feuerungsgehäuse 7 ab
laufen und verdampfen.
Auf der mit dem Brennerstutzen 8 versehenen Stirnwand des
Feuerungsgehäuses 7 ist eine Wasserkammer 19 zur Erzeugung
von Heizwasser vorgesehen, die über eine außen am Führungsge
häuse 1 verlaufenden Vorlaufleitung 20 mit einem zweiten Wär
meverbraucher 22 verbunden ist. Dieser zweite Wärmeverbrau
cher 22 wird durch Heizkörper zur Beheizung von Nebenräumen,
beispielsweise einer Sakristei, Büroräumen oder dergleichen,
gebildet. Vom zweiten Wärmeverbraucher 22 wird das Heizwasser
über eine Rücklaufleitung 23 zur Wasserkammer 19 zurückge
führt. Der Heizwasserkreislauf wird über eine Umwälzpumpe 24
bewirkt, wobei dem Wärmeverbraucher 22 als Dreiwegeventile
ausgebildete Thermostatventile zugeordnet sind, so daß durch
den Heizwasserkreislauf zwischen Wasserkammer 19 und Wärmeverbraucher
22 das Heizwasser unabhängig von der mengenmäßi
gen Durchströmung des zweiten Wärmeverbrauchers 22 im Kreis
lauf geführt wird.
In der Heizwasservorlaufleitung 20 ist hinter der Umwälzpumpe
24 ein steuerbares Ventil 25 angeordnet, das mit einer Zweig
leitung 26 mit einem Wärmetauscher 27 verbunden ist, der sei
nerseits mit der Rücklaufleitung 23 in Verbindung steht. Mit
Hilfe des steuerbaren Ventils 25 ist es möglich, in der nach
stehend noch näher beschriebenen Weise die durch den zweiten
Wärmeverbraucher 22 geführte Heizwassermenge durch Aufteilung
zu verändern und eine entsprechende Teilmenge durch den Wär
metauscher 27 zu führen. Die durch den Wärmetauscher 27 ge
führte Heizwassermenge gibt ihren Wärmeinhalt an die durch
strömende aufzuheizende Luft ab.
In Fig. 2 ist schematisch das Regelsystem für das vorbe
schriebene Heizaggregat näher dargestellt. Die Wasserkammer
19 ist mit einem Temperaturfühler 28 auf eine Regeleinrich
tung 29 aufgeschaltet, wobei die Regeleinrichtung für das Si
gnal des Temperaturfühlers 28 als Sicherheitstemperaturbe
grenzer ausgestaltet ist, durch den bei einem Überschreiten
der durch den Sicherheitstemperaturbegrenzer vorgegebenen
Höchsttemperatur, beispielsweise 90°C, der Brenner 9 abge
schaltet und die Regelung verriegelt wird, so daß eine Inbe
triebnahme nur nach Kontrolle des Systems von Hand wieder
möglich ist.
Für die Temperaturregelung des mit Heizluft zu versorgenden
ersten Wärmeverbrauchers 21 sind ein oder mehrere Temperatur
fühler 30 in dem aufzuheizenden Raum vorgesehen, die auf die
Regeleinrichtung 29 aufgeschaltet sind, über die dann ent
sprechend dem Wärmebedarf des ersten Wärmeverbrauchers 21 der
Brenner 9 dann, gegebenenfalls auch stufenweise, an- und ab
geschaltet wird. Zusätzlich zu dem Temperaturfühler 30 kann
noch ein Temperaturfühler 31 im Bereich des Heizluftaustritts
3 vorgesehen werden, der ebenfalls auf die Regelung 29 aufge
schaltet ist, so daß entsprechend vorgebener Regelprogramme
der Brenner 9 über den Temperaturfühler 31 bereits zurückge
schaltet oder gar abgeschaltet werden kann, bevor noch die
Raumtemperaturfühler 30 ansprechen.
Unabhängig vom Regler 29 ist noch ein Regler 32 vorgesehen,
der auf den Ventilator 4 aufgeschaltet wird und über einen
Temperaturfühler 33 am Feuerungsgehäuse 7 angesteuert wird.
Durch diesen zusätzlichen Regler ist sichergestellt, daß beim
Anfahren des Heizaggregats der Ventilator 4 erst angeschaltet
wird, wenn die Wandung des Feuerungsgehäuses 7 eine Mindest
temperatur von beispielsweise 30°C erreicht hat, um so si
cherzustellen, daß dem ersten Wärmeverbraucher 21 zumindest
temperierte Luft zugeführt wird. Entsprechend wird über den
Regler 32 der Ventilator 4 abgeschaltet, wenn bei entspre
chenden Regelzuständen, d. h. einem längeren Abschalten des
Brenners 9 die vorgegebene Mindesttemperatur unterschritten
wird.
Da die Temperaturregelung für den ersten Wärmeverbraucher 21
vorrangig ist, ist die Temperaturregelung für den zweiten,
nachgeordneten Wärmeverbraucher 22 über die Heizwassererzeu
gung mittels der Wasserkammer 19 nachgeordnet und praktisch
von der Heizluftregelung unabhängig.
Für die Temperaturregelung des Heizwasserkreislaufs ist in
der Wasserkammer 19 ein Temperaturfühler 34 vorgesehen, der
auf einen Regler 35 aufgeschaltet ist. Über den Regler 35
wird das steuerbare Ventil 25 in Abhängigkeit von der durch
die Wärmeabnahme des zweiten Wärmeverbrauchers 22 sich ein
stellenden Wassertemperatur in der Wasserkammer 19 geregelt.
Je mehr Wärme durch den zweiten Wärmeverbraucher 22 abgenom
men wird, um so geringer ist die über die Zweigleitung 26 an
den Wärmetauscher 27 abgegebene Wassermenge. Die Temperatur
am Ort des zweiten Wärmeverbrauchers 22 wird unabhängig vom
Heizaggregat über ein Thermostatventil 36 geregelt, das bei
dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel als Dreiwegeventil
ausgebildet ist, so daß unabhängig von der durch den Wärme
verbraucher 22 geführten Heizwassermenge ein Heizwasserkreislauf
über die Vorlaufleitung 20 und die Rücklaufleitung 23
aufrechterhalten wird.
Sollte in einem Extremfall das Thermostatventil 36 am zweiten
Wärmeverbraucher 22 auf Minimaltemperatur eingestellt sein,
und sollte andererseits der erste Wärmeverbraucher 21 einen
hohen Wärmebedarf anfordern, dann wird über den Temperatur
fühler 34 und den Regler 35 zunächst die gesamte Heizwasser
menge über den Wärmetauscher 27 im Führungsgehäuse 1 geführt.
Da unter Umständen die "Kühlleistung" der kühlen Umluft am
Wärmetauscher 27 nicht ausreicht, um die durch den Regler 35
vorgegebene Obertemperatur einzuhalten, steigt die Wassertem
peratur in der Wasserkammer 19 über die Obertemperatur an. Um
nun zu verhindern, daß ein Abschalten des Brenners mit Ver
riegelung des Systems über den Temperaturfühler 28 des Si
cherheitstemperaturbegrenzers erfolgt, ist als zusätzliche
Absicherung ein Grenztemperaturfühler 37 vorgesehen, der in
der Wasserkammer 19, aber auch im aggregatnahen Bereich an
der Zweigleitung 26 angeordnet sein kann.
Der Grenztemperaturfühler 37 ist auf die Regelung 29 so auf
geschaltet, daß bei Erreichen einer vorgegebenen Grenztempe
ratur, die mit beispielsweise 80°C noch unterhalb der Höchst
temperatur der Sicherheitstemperaturbegrenzung liegt, der
Brenner 9 abgeschaltet wird, der Ventilator 4 aber weiter be
trieben wird. In diesem Betriebszustand erfolgt dann die Auf
heizung der Heizluft über die Restwärme am Feuerungsgehäuse 7
sowie durch die vom Heizwasserkreislauf über den Wärmetau
scher 27 an die aufzuheizende Luft abgegebenen Wärmemengen.
Bei den gegebenen Mengenverhältnissen ist schon in wenigen
Minuten die Temperatur des Heizwasserkreislaufs auf den Tem
peraturbereich der Wasserkammertemperaturregelung zurückge
kühlt, so daß der Brenner 9 über den Regler 29 wieder einge
schaltet wird.
Claims (7)
1. Verfahren zur gleichzeitigen Erzeugung von Heizluft für
einen ersten Wärmeverbraucher (21) und Heizwasser für einen
zweiten Wärmeverbraucher (22), bei dem die zu erzeugende
Heizluft ein mittels eines Brenners (9) aufgeheiztes Feue
rungsgehäuse (7) umströmt, und bei dem das Heizwasser durch eine
mit dem Feuerungsgehäuse (7) verbundene Wasserkammer (19) und
einen der Wasserkammer (19) vorgeschalteten Wärmetauscher
(27) geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängig
keit von einer vorgegebenen Solltemperatur in der Wasserkammer (19) die Menge des zum zweiten Wärmeverbraucher (22) ge
führten Heizwassers und die Menge des über den Wärmetauscher
(27) in die Wasserkammer (19) zurückgeführten Heizwassers
aufgeteilt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei
Überschreiten einer vorgegebenen Grenztemperatur des dem Wär
metauscher (27) zugeführten Heizwassers bei laufendem
Ventilator (4) der Brenner (9) abgeschaltet und bei Unter
schreiten einer vorgegebenen Minimaltemperatur dieses Heiz
wassers der Brenner (9) wieder eingeschaltet wird.
3. Direkt befeuertes Heizaggregat zur Erzeugung von Heizluft
für einen ersten Wärmeverbraucher (21) und Heizwasser für ei
nen zweiten Wärmeverbraucher (22), zur Durchführung des Ver
fahrens nach den Ansprüchen 1 oder 2, mit einem Führungsge
häuse (1) für die zu erhitzende Luft, das eine Umluftein
trittsöffnung (2) und eine mit dem ersten Wärmetauscher (21)
verbundene Heizluftaustrittsöffnung (3) aufweist und in dem
ein von der zu erhitzenden Luft umströmtes Feuerungsgehäuse
(7) angeordnet ist, das von einem Brenner (9) direkt befeuert
wird und das an einem Ende mit einem Brenneranschlußstutzen
(8) und an seinem gegenüberliegenden Ende (10) mit einem als
Nachheizfläche ausgebildeten Rauchgasaustritt (12) versehen
ist, sowie mit einer an einer Wandung des Feuerungsgehäuses
(7) angeordneten Wasserkammer (19) für das aufzuheizende
Heizwasser, die über eine Heizwasservorlaufleitung (20) und
eine Wasserrücklaufleitung (23) mit dem zweite Wärmeverbrau
cher (22) verbunden ist und mit einem Wärmetauscher (27), der
im Bereich der Umlufteintrittsöffnung (2) des Führungsgehäu
ses (1) angeordnet ist, der eintrittsseitig mit der Heizwas
servorlaufleitung (20) und austrittsseitig mit der Wasserkam
mer (19) verbunden ist, wobei in der Heizwasservorlaufleitung
(20) ein steuerbares Ventil (25) zur Aufteilung der Heizwas
sermenge in eine dem zweiten Wärmeverbraucher (22) zuzufüh
renden Menge und in eine über den Wärmetauscher (27) direkt
in die Wasserkammer (19) zurückzuführende Menge angeordnet
ist.
4. Heizaggregat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wasserkammer versehen ist
- a) mit einem Sicherheitstemperaturbegrenzer (28, 29) zum Ab schalten des Brenners (9) und zur Verriegelung des Regel systems und
- b) mit einem Wasserkammertemperaturregler (34, 35) zur An steuerung des Ventils (25) in Abhängigkeit von einer vor gegebenen Wasserkammertemperatur.
5. Heizaggregat nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeich
net, daß in der zum Wärmetauscher (27) führenden Heizwasser
vorlaufleitung (20) ein Grenztemperaturfühler (37) zum An-
und Abschalten des Brenners (9) angeordnet ist.
6. Heizaggregat nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Wasserkammer (19) am brennerseitigen
Ende des Feuerungsgehäuses (7) angeordnet und vom Brenneran
schlußstutzen (8) durchsetzt ist.
7. Heizaggregat nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß am Ende des die Nachheizfläche bildenden
Rauchgasabzuges eine Kondensatsammelkammer (15) angeordnet
ist, die mit einer in das Feuerungsgehäuse (7) führenden Ab
leitung (18) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19810002A DE19810002C2 (de) | 1998-03-09 | 1998-03-09 | Verfahren zur gleichzeitigen Erzeugung von Heizluft und Heizwasser sowie Heizaggregat zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19810002A DE19810002C2 (de) | 1998-03-09 | 1998-03-09 | Verfahren zur gleichzeitigen Erzeugung von Heizluft und Heizwasser sowie Heizaggregat zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19810002A1 DE19810002A1 (de) | 1999-09-16 |
| DE19810002C2 true DE19810002C2 (de) | 2003-10-30 |
Family
ID=7860189
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19810002A Expired - Fee Related DE19810002C2 (de) | 1998-03-09 | 1998-03-09 | Verfahren zur gleichzeitigen Erzeugung von Heizluft und Heizwasser sowie Heizaggregat zur Durchführung des Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19810002C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10227626A1 (de) | 2002-06-20 | 2004-01-15 | J. Eberspächer GmbH & Co. KG | Heizeinrichtung, insbesondere für ein Fahrzeug |
| GB201307141D0 (en) * | 2013-04-19 | 2013-05-29 | Johnson & Starley | Heating appliance |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1875140U (de) * | 1963-04-02 | 1963-07-11 | Heinrich Schroeder | Erhitzer. |
| CH397184A (de) * | 1959-07-18 | 1965-08-15 | Ventilatorverken Ab | Luft- und Wassererhitzer mit unmittelbarer Erwärmung der beiden Wärmeträger durch eine Heizquelle |
| DE3422298C2 (de) * | 1984-06-15 | 1986-07-31 | Theod. Mahr Söhne GmbH, 5100 Aachen | Heizaggregat für eine Warmluftheizung |
-
1998
- 1998-03-09 DE DE19810002A patent/DE19810002C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH397184A (de) * | 1959-07-18 | 1965-08-15 | Ventilatorverken Ab | Luft- und Wassererhitzer mit unmittelbarer Erwärmung der beiden Wärmeträger durch eine Heizquelle |
| DE1875140U (de) * | 1963-04-02 | 1963-07-11 | Heinrich Schroeder | Erhitzer. |
| DE3422298C2 (de) * | 1984-06-15 | 1986-07-31 | Theod. Mahr Söhne GmbH, 5100 Aachen | Heizaggregat für eine Warmluftheizung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19810002A1 (de) | 1999-09-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2519091A1 (de) | Raumheizungseinrichtung | |
| EP0001419A1 (de) | Anlage mit einer Wärmepumpe zur Raumheizung und Brauchwasseraufbereitung | |
| DE19533987C2 (de) | Verfahren zur Rückgewinnung von Wärme aus den Abgasen von Feuerungsanlagen | |
| DE4201972C2 (de) | Wasserspeicher | |
| EP1131583A1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum heizen und/oder lüften eines raumes | |
| DE19810002C2 (de) | Verfahren zur gleichzeitigen Erzeugung von Heizluft und Heizwasser sowie Heizaggregat zur Durchführung des Verfahrens | |
| AT510855B1 (de) | Heizgerät | |
| EP2172714A2 (de) | Verfahren zur Beheizung und Beheizungsanordnung mit Belüftungsanlage und Verbrennungsofen | |
| DE4443715A1 (de) | Warmwasserbereiter | |
| DE102015003856A1 (de) | Vorrichtung zur Temperierung von Gegenständen | |
| EP0648982B1 (de) | Verfahren und Anlage zur Rückgewinnung von Wärme aus den Abgasen von Feuerungsanlagen | |
| DE2943276A1 (de) | Gas- oder oelbeheizter wassererhitzer | |
| DE19706067A1 (de) | Verfahren zur Steuerung einer Heizungsanlage mit einer Verbrennung fester Biomasse und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE20101676U1 (de) | Klimagerät zur Luftbehandlung eines Raumes | |
| DE10340232A1 (de) | Kaminsystem | |
| DE10302217B4 (de) | Luftheizung mit integrierter Wärmeübertragung aus Abluft und Brenner | |
| EP1956298B1 (de) | Einzelfeuerungsstätte | |
| DE10300041B4 (de) | Heizkessel mit Temperatursteuerung | |
| DE102022127744B4 (de) | Zentralheizungssystem und Verfahren zum Betrieb und/oder zur Steuerung und/oder zur Regelung eines Zentralheizungssystems | |
| DE202006005469U1 (de) | Anordnung zur Brauchwasservorwärmung | |
| DE2841476C2 (de) | ||
| EP0582110B1 (de) | Gerät zum Erwärmen von Wasser, insb. Warmwasserheizkessel | |
| CH626153A5 (en) | Heating aggregate for hot-water heating systems | |
| DE2653973A1 (de) | Heizaggregat fuer warmwasserheizung | |
| DE102006034280B4 (de) | Heizkessel zum Erhitzen von Wasser |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |