DE19723733A1 - Kosmetische und dermatologische Emulsionen, enthaltend Alkylglucoside und erhöhte Elektrolytkonzentrationen - Google Patents
Kosmetische und dermatologische Emulsionen, enthaltend Alkylglucoside und erhöhte ElektrolytkonzentrationenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft kosmetische und dermatologische Emulsionen, insbe
sondere hautpflegende kosmetische und dermatologische Emulsionen. In einer vorteil
haften Ausführungsform betrifft die vorliegende Erfindung eine Anwendung, welche es
erlaubt, die Stabilität von Emulsionen, insbesondere von O/W-Emulsionen zu steigern.
Die äußerste Schicht der Epidermis, das Stratum corneum (Hornschicht), ist als wichtige
Barriereschicht von besonderer Bedeutung u. a. für den Schutz vor Umwelteinflüssen
und Austrocknung. Die Hornschicht wird im Kontakt mit der Umwelt ständig abgenutzt
und muß deshalb ununterbrochen erneuert werden.
Ein heute in der Fachwelt weitverbreitetes Hautmodell faßt das Stratum corneum als
Zwei-Komponenten-System, ähnlich einer Ziegelsteinmauer (Ziegelstein-Mörtel-Modell),
auf. In diesem Modell entsprechen die Korneozyten (Hornzellen) den Ziegelsteinen, die
kompliziert zusammengesetzte Lipidmembran in den Interzellularräumen entspricht dem
Mörtel.
Außer ihrer Barrierewirkung gegen externe chemische und physikalische Einflüsse tra
gen die epidermalen Lipide auch zum Zusammenhalt der Hornschicht bei und haben
Einfluß auf die Hautglätte. Im Gegensatz zu den Talgdrüsenlipiden, die keinen ge
schlossenen Film auf der Haut ausbilden, sind die epidermalen Lipide über die gesamte
Hornschicht verteilt.
Das äußerst komplexe Zusammenwirken der feuchtigkeitsbindenden Substanzen und
der Lipide der oberen Hautschichten ist für die Regulation der Hautfeuchte sehr wichtig.
Daher enthalten Kosmetika in der Regel, neben ausgewogenen Lipidabmischungen und
Wasser, wasserbindende Substanzen.
Neben der chemischen Zusammensetzung ist jedoch auch das physikalische Verhalten
dieser Substanzen von Bedeutung. Daher ist die Entwicklung von sehr gut bioverträgli
chen Emulgatoren bzw. Tensiden mit flüssigkristallinen Eigenschaften wünschenswert.
Damit formulierte Produkte unterstützen die flüssigkristalline Organisation der Interzellu
larlipide des Stratum Corneums und verbessern so die Barriereeigenschaften der Horn
schicht. Besonders vorteilhaft ist es, wenn deren Molekülbestandteile aus natürlicher
weise in der Epidermis vorkommenden Substanzen bestehen.
Unter kosmetischer Hautpflege ist in erster Linie zu verstehen, daß die natürliche Funk
tion der Haut als Barriere gegen Umwelteinflüsse (z. B. Schmutz, Chemikalien, Mikroor
ganismen) und gegen den Verlust von körpereigenen Stoffen (z. B. Wasser, natürliche
Fette, Elektrolyte) gestärkt oder wiederhergestellt wird.
Wird diese Funktion gestört, kann es zu verstärkter Resorption toxischer oder allergener
Stoffe oder zum Befall von Mikroorganismen und als Folge zu toxischen oder allergi
schen Hautreaktionen kommen.
Ziel der Hautpflege ist es ferner, den durch tägliche Waschen verursachten Fett- und
Wasserverlust der Haut auszugleichen. Dies ist gerade dann wichtig, wenn das natürli
che Regenerationsvermögen nicht ausreicht. Außerdem sollen Hautpflegeprodukte vor
Umwelteinflüssen, insbesondere vor Sonne und Wind, schützen und die Hautalterung
verzögern.
Medizinische topische Zusammensetzungen enthalten in der Regel ein oder mehrere
Medikamente in wirksamer Konzentration. Der Einfachheit halber wird zur sauberen
Unterscheidung zwischen kosmetischer und medizinischer Anwendung und entspre
chenden Produkten auf die gesetzlichen Bestimmungen der Bundesrepublik Deutsch
land verwiesen (z. B. Kosmetikverordnung, Lebensmittel- und Arzneimittelgesetz).
Übliche kosmetische Darreichungsformen sind Emulsionen, also metastabile Zwei- oder
Mehrphasensysteme bei welchen die einzelnen Phasen im flüssigen Zustande vorlie
gen. Die gängigsten Emulsionen sind O/W- und W/O-Emulsionen. Seltenere Darrei
chungsformen sind multiple Emulsionen, also solche, welche in den Tröpfchen der dis
pergierten (oder diskontinuierlichen) Phase ihrerseits Tröpfchen einer weiteren disper
gierten Phase enthalten, z. B. W/O/W-Emulsionen und O/W/O-Emulsionen.
Um die Metastabilität von Emulsionen gewährleisten zu können, sind in der Regel grenz
flächenaktive Substanzen, also Emulgatoren, nötig.
An sich ist die Verwendung der üblichen kosmetischen Emulgatoren völlig unbedenklich.
Dennoch können Emulgatoren, wie letztlich jede chemische Substanz, im Einzelfalle al
lergische oder auf Überempfindlichkeit des Anwenders beruhende Reaktionen hervorru
fen.
So ist bekannt, daß bei manchen besonders empfindlichen Personen bestimmte Licht
dermatosen durch gewisse Emulgatoren und gleichzeitige Einwirkung von Sonnenlicht
ausgelöst werden.
Es ist möglich, emulgatorfreie Zubereitungen herzustellen, welche beispielsweise in
einer wäßrigen Phase dispergierte Öltröpfchen, ähnlich einer O/W-Emulsion, aufweisen.
Voraussetzung dafür kann sein, daß die kontinuierliche wäßrige Phase ein die disper
gierte Phase stabilisierendes Gelgerüst aufweist und andere Umstände mehr. Solche
Systeme werden gelegentlich Hydrodispersionen oder Oleodispersionen genannt, je
nachdem, welches die disperse und welches die kontinuierliche Phase darstellt.
Es ist für die kosmetische Galenik aber weder nötig noch möglich, auf Emulgatoren
ganz zu verzichten, zumal eine gewisse Auswahl an besonders milden Emulgatoren
existiert. Allerdings besteht ein Mangel des Standes der Technik an einer befriedigend
großen Vielfalt solcher Emulgatoren, welche dann auch das Anwendungsspektrum ent
sprechend milder und hautverträglicher kosmetischer Zubereitungen deutlich verbreitern
würde.
So war eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, kosmetische bzw. dermatologische
Zubereitungen mit hervorragenden hautpflegenden Eigenschaften zur Verfügung zu
stellen.
Ein Nachteil insbesondere von O/W-Emulsionen ist oft deren mangelnde Stabilität ge
genüber höheren Elektrolytkonzentrationen, was sich in Phasentrennung äußert. Dies
kann zwar auch bei W/O-Emulsionen gelegentlich zu Problemen führen, tritt dort aber
bei weitem nicht so in den Vordergrund wie bei O/W-Systemen. Zwar läßt sich diesen
oft durch geeignete Wahl des Emulgatorsystems in gewissem Maße Abhilfe schaffen,
es treten dann aber ebensooft andere Nachteile auf.
Es ist andererseits oft wünschenswert, bestimmte Elektrolyte einzusetzen, um deren
sonstige physikalische, chemische bzw. physiologische Eigenschaften nutzen zu kön
nen.
Üblicherweise werden die Konzentrationen aller Bestandteile einer kosmetischen oder
dermatologischen Zubereitungen in solchen Einheiten wie Gewichts-%, Mol-% und der
gleichen angegeben. Aufgrund ihrer mehr oder minder stark ausgeprägten Dissoziation
in Kationen und Anionen, oftmals in mehreren Dissoziationsstufen, erscheint es zweck
mäßiger für die Schilderung der vorliegenden Erfindung und ihres technischen Hinter
grundes, von der Ionenstärke eines gegebenen Elektrolytes in seiner Lösung auszuge
hen.
Die Ionenstärke I einer Elektrolytlösung ist definiert als
wobei ci die Konzentrationen der einzelnen Ionensorten (in mol/l) und zi deren Ladungs
zahlen darstellen. Die physikalische Einheit der Ionenstärke ist die einer Konzentration
(mol/l).
Eine 1-%ige (= 0,17-molare) Kochsalzlösung hat beispielsweise eine
Ionenstärke i = 0,17.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es also, Lösungswege zu kosme
tischen oder dermatologischen Emulsionen, insbesondere O/W-Emulsionen, aufzu
decken, welche gegenüber erhöhten Elektrolytkonzentrationen - bzw. erhöhten Ionenstär
ken - stabil sind.
Ferner war eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, Zubereitungen zur Verfügung zu
stellen, welche den Zustand der Haut deutlich verbessern, insbesondere die Hautrauhig
keit vermindern.
Es hat sich überraschend gezeigt, und darin liegt die Lösung dieser Aufgaben, daß kos
metische und dermatologische Emulsionen mit mindestens einer wäßrigen Phase, ent
haltend
- (a) eine wirksame Menge einer oder mehrerer grenzflächenaktiven Substanzen,
gewählt aus der Gruppe der Alkylglucoside, welche sich durch die Strukturformel
auszeichnen, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkylrest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen darstellt, - (b) wobei in mindestens einer der wäßrigen Phasen einen oder mehrere Elektrolyte gelöst enthält, wobei die Ionenstärke der wäßrigen Phasen, in der der oder die Elektrolyte gelöst vorliegen, mindestens 0,075 mol/l beträgt,
- (c) und wobei DP einen mittleren Glucosylierungsgrad von bis zu 2 bedeutet, den Nachteilen des Standes der Technik abhelfen.
Es war für den Fachmann daher nicht vorauszusehen gewesen, daß die erfindungsge
mäßen Zubereitungen
- - besser als feuchtigkeltsspendende Zubereitungen wirken,
- - besser die Hautglättung fördern,
- - sich durch bessere Pflegewirkung auszeichnen,
- - besser als Vehikel für kosmetische und medizinisch-dermatologische Wirkstoffe dienen
- - höhere Stabilität gegenüber Zerfall in Öl- und Wasserphasen aufweisen und
- - sich durch bessere Bioverträglichkeit auszeichnen würden
als die Zubereitungen des Standes der Technik.
Zwar beschreibt die EP-A-0 629 396 stabile kosmetische Emulsionen, welche sich durch
einen Gehalt an Alkylglucosiden auszeichnen. Gemäß Anspruch 6 a.a.O. können die
Zubereitungen wohl auch Salze enthalten. Die aufgrund der Gewichtskonzentrationen in
den Beispielen konkret offenbarten Ionenstärken der dort angegebenen Elektrolyte sind
mit 0,046 mol/l (für Natriumhydroxid in Beispiel 1), 0,023 mol/l (für Natriumhydroxid in
Beispiel 2) bzw. 0,03 mol/l für Na2H2EDTA in Beispiel 5) viel zu niedrig, als daß die er
findungsgemäße Lehre auch nur nahegelegt würde.
In EP-A-0 629 396, Beispiel 6, wird noch eine weitere stabile kosmetische Emulsion mit
einem Elektrolyten der Ionenstärke 0,023 mol/l (für Natriumhydroxid) angegeben, wobei
dieses Beispiel 6 sich auf Zubereitungen, ebenfalls mit einem Gehalt an Alkylglucosi
den, allerdings gemäß der Schrift WO 92/06 778, bezieht. Letztere Schrift schweigt sich
zur Verwendung von Elektrolyten gänzlich aus. Der Stand der Technik konnte infolge
dessen nicht den Weg zur vorliegenden Erfindung bereiten.
Erfindungsgemäß ist ferner auch die Verwendung von kosmetischen und dermatologi
schen Emulsionen, insbesondere O/W-Emulsionen mit mindestens einer wäßrigen
Phase, enthaltend
- (a) eine wirksame Menge einer oder mehrerer grenzflächenaktiven Substanzen,
gewählt aus der Gruppe der Alkylglucoside, welche sich durch die Strukturformel
auszeichnen, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkylrest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen darstellt, - (b) wobei in mindestens einer der wäßrigen Phasen einen oder mehrere Elektrolyte gelöst enthält, wobei die Ionenstärke der wäßrigen Phasen, in der der oder die Elektrolyte gelöst vorliegen, mindestens 0,075 mol/l beträgt,
- (c) und wobei DP einen mittleren Glucosylierungsgrad von bis zu 2 bedeutet, zur Pflege der Haut.
Erfindungsgemäß ist weiterhin auch die Verwendung einer oder mehrerer grenzflächen
aktiver Substanzen, gewählt aus der Gruppe der Alkylglucoside, welche sich durch die
Strukturformel
auszeichnen, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkylrest mit 4 bis 24 Koh
lenstoffatomen darstellt und wobei DP einen mittleren Glucosylierungsgrad von bis zu 2
bedeutet, zum Erzielen oder Erhöhen der Stabilität von Emulsionen gegenüber der
Gegenwart von Elektrolyten, insbesondere zum Erzielen oder Erhöhen der Stabilität von
O/W-Emulsionen gegenüber der Gegenwart von Elektrolyten.
Erfindungsgemäß ist insbesondere die Verwendung einer oder mehrerer grenzflächen
aktiver Substanzen, gewählt aus der Gruppe der Alkylglucoside, welche sich durch die
Strukturformel
auszeichnen, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkylrest mit 4 bis 24 Koh
lenstoffatomen darstellt und wobei DP einen mittleren Glucosylierungsgrad von bis zu 2
bedeutet, zum Erzielen oder Erhöhen der Stabilität von Emulsionen gegenüber der
Gegenwart von Elektrolyten, insbesondere zum Erzielen oder Erhöhen der Stabilität von
O/W-Emulsionen gegenüber der Gegenwart von Elektrolyten, wobei die Emulsionen in
mindestens einer der wäßrigen Phasen einen oder mehrere Elektrolyte gelöst enthält,
und die Ionenstärke der wäßrigen Phasen, in der der oder die Elektrolyte gelöst vorlie
gen, mindestens 0,075 mol/l beträgt.
Der Wert DP repräsentiert den Glucosidierungsgrad der erfindungsgemäß verwendeten
Alkylglucosiden und ist definiert als
Dabei stellen p1, p2, p3 . . . bzw, pi den Anteil der einfach, zweifach dreifach . . . i-fach glu
cosylierten Produkte in Gewichtsprozenten dar. Erfindungsgemäß vorteilhaft werden
Produkte mit Glucosylierungsgraden von 1-2, insbesondere vorteilhaft von 1,1 bis 1,5,
ganz besonders vorteilhaft von ungefähr 1,3 gewählt.
Der Wert DP trägt dem Umstande Rechnung, daß Alkylglucoside herstellungsbedingt in
der Regel Gemische aus Mono- und Oligoglucosiden darstellen. Erfindungsgemäß vor
teilhaft ist ein relativ hoher Gehalt an Monoglucosiden, typischerweise in der Größen
ordnung von 40-70 Gew.-%.
Eine typische Oligomerenverteilung für einen Glucosylierungsgrad von etwa 1,3 ist in
Fig. 1 dargestellt.
Vorteilhaft wird R gewählt aus der Gruppe der unverzweigten Alkylreste, wobei der Myri
stylrest, der Cetylrest, der Stearylrest und der Eicosylrest bevorzugt werden.
Erfindungsgemäß eingesetzte Alkylglucoside sind erhältlich durch Verfahren, wie sie
beispielsweise in der DE-OS 40 40 655 und anderen Schriften beschrieben werden. Sie
sind im Handel von verschiedenen Herstellern erhältlich.
Beispielsweise vorteilhaft ist es, Gemische aus Stearylglucosid und Cetylglucosid zu
verwenden. Solche Mischungen sind im Handel beispielsweise unter der Warenbezeich
nung Tego® Care SG 90 von der Gesellschaft Th. Goldschmidt KG erhältlich.
Die Gesamtmenge an einer oder mehreren erfindungsgemäß verwendeten grenzflä
chenaktiven Glucosederivaten in den fertigen kosmetischen oder dermatologischen Zu
bereitungen wird vorteilhaft aus dem Bereich von 0,1-25,0 Gew.-%, bevorzugt
0,5-15,0 Gew.-% gewählt, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen.
Erfindungsgemäß werden der oder die Elektrolyte vorteilhaft gewählt aus der Gruppe
- (1) der Salze mit folgenden Anionen: Chloride, ferner anorganische Oxo-Element-
Anionen, von diesen insbesondere Sulfate, Carbonate, Phosphate, Borate und
Aluminate. Auch auf organischen Anionen basierende Elektrolyte sind vorteilhaft,
z. B. Lactate, Acetate, Benzoate, Propionate, Tartrate, Citrate, Aminosäuren und
deren Salze und andere mehr. Vergleichbare Effekte sind auch durch Ethylendi
amintetraessigsäure und deren Salze zu erzielen.
Als Kationen der Salze werden bevorzugt Ammonium-, Alkylammonium-, Alkali metall-, Erdalkalimetall-, Magnesium-, Eisen- bzw. Zinkionen verwendet. Es bedarf an sich keiner Erwähnung, daß in Kosmetika nur physiologisch unbedenkliche Elektrolyte verwendet werden sollten. Besonders bevorzugt sind Kaliumchlorid, Kochsalz, Magnesiumsulfat, Zinksulfat und Mischungen daraus.
Erfindungsgemäß werden der oder die Elektrolyte ferner vorteilhaft gewählt aus der
Gruppe
- (2) Bestimmte wasserlösliche, zumeist als Alkalisalze vorliegende wasserlösliche
UV-Filtersubstanzen, insbesondere solche, die an ihrem Molekülgerüst eine oder meh
rere Sulfonsäuregruppen bzw. Sulfonatgruppen tragen:
Die 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure und ihre Salze, beispielsweise das Natrium-, Kalium- oder ihr Triethanolammonium-Salz
Sulfonsäure-Derivate von Benzophenonen, vorzugsweise 2-Hydroxy-4-methoxy benzophenon-5-sulfonsäure und ihre Salze, beispielsweise das entsprechende Natrium-, Kalium- oder Triethanolammonium-Salz:
Sulfonsäure-Derivate des 3-Benzylidencamphers, wie z. B. 4-(2-Oxo-3-bornyliden methyl)benzolsulfonsäure und ihre Salze, beispielsweise das entsprechende Natrium-, Kalium- oder Triethanolammonium-Salz:
Die 2-Methyl-5-(2-oxo-3-bornylidenmethyl)benzolsulfonsäure und ihre Salze, bei spielsweise das entsprechende Natrium-, Kalium- oder Triethanolammonium-Salz:
Das 1,4-di(2-oxo-10-Sulfo-3-bornylidenmethyl-)Benzol und dessen Salze (die entsprechenden 10-Sulfato-verbindungen, beispielsweise das entsprechende Natrium-, Kalium- oder Triethanolammonium-Salz), auch als Benzol-1,4-di(2-oxo-3-bornylidenmethyl-10-Sulfonsäure bezeichnet:
Erfindungsgemäß werden der oder die Elektrolyte weiterhin vorteilhaft gewählt aus der
Gruppe
- (3) der Aminosäuren und deren Salze bzw. deren Anionen. Aminosäuren sind Be
standteil des natürlichen Feuchtigkeltsfaktors (der sogenannte Natural Moisturizing
Factor). Der Zusatz von Aminosäuren, insbesondere essentieller Aminosäuren, ist
als vorteilhaft anzusehen, da über Hydratationsvorgänge Feuchtigkeit in der Haut
gebunden werden kann.
Aminosäuren mit besonders vorteilhafter kosmetischer bzw. dermatologischer Wir kung sind Glycin, Alanin, Valin, Leucin, Isoleucin, Phenylalanin, Tyrosin, Prolin, Hydroxyprolin, Serin, Threonin, Cystein, Methionin, Tryptophan, Arginin.
Erfindungsgemäß werden der oder die Elektrolyte weiter vorteilhaft gewählt aus der
Gruppe
- (4) der kosmetisch und dermatologisch relevanten α-Hydroxycarbonsäuren, α-Keto
carbonsäuren und β-Hydroxycarbonsäuren und insbesondere deren Salze, wobei
die Kationen vorteilhaft gewählt werden können aus der Gruppe Ammonium-,
Alkylammonium-, Alkalimetall-, Erdalkalimetall-, Magnesium-, Eisen- bzw. Zink
ionen.
α-Hydroxycarbonsäuren, welche kosmetisch oder dermatologisch relevant sind, folgen der allgemeinen Formel
β-Hydroxycarbonsäuren, welche kosmetisch oder dermatologisch relevant sind, folgen der allgemeinen Formel
α-Ketocarbonsäuren, welche kosmetisch oder dermatologisch relevant sind, folgen der allgemeinen Formel
wobei jeweils R' und R'' unabhängig voneinander gewählt werden aus der Gruppe - (a1) H-,
- (a2) verzweigtes oder unverzweigtes C1-25-Alkyl-,
- (a3) mit einer oder mehreren Carboxylgruppen und/oder Hydroxygruppen und/oder Aldehydgruppen und/oder Oxogruppen (Ketogruppen) substituier tes verzweigtes oder unverzweigtes C1-25-Alkyl-,
- (a4) Phenyl-,
- (a5) mit einer oder mehreren Carboxylgruppen und/oder Hydroxygruppen und/oder verzweigten und/oder unverzweigten C1-25-Alkylgruppen substituier tes Phenyl-, oder wobei das α-Kohlenstoffatom und das β-Kohlenstoffatom der β-Hydroxycarbonsäure mit R' und R'' zusammen eine
- (a6) unsubstituierte Cycloalkylgruppe oder Arylgruppe mit 3 bis 7 Ringatomen oder eine
- (a7) mit einer oder mehreren Carboxylgruppen und/oder Hydroxygruppen
und/oder Oxogruppen (Ketogruppen) und/oder verzweigten und/oder unver
zweigten C1-25-Alkylgruppen substituierte Cycloalkylgruppe oder Arylgruppe
mit 3 bis 7 Ringatomen
ausbildet und
wobei die α-Hydroxycarbonsäuren oder die β-Hydroxycarbonsäuren oder die α-Ketocarbonsäuren gegebenenfalls in Form ihrer physiologisch verträgli chen Salze vorliegen können.
Es folgen vorteilhaft im Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verwendende
α-Hydroxycarbonsäuren, β-Hydroxycarbonsäuren und α-Ketocarbonsäuren, wobei diese
auch stellvertretend für ihre Salze bzw. Anionen aufgeführt werden:
Die Salicylsäure (auch 2-Hydroxybenzoäsäure, Spirsäure), welche durch die Struktur
Die Salicylsäure (auch 2-Hydroxybenzoäsäure, Spirsäure), welche durch die Struktur
gekennzeichnet ist. Bekanntermaßen wirkt Salicylsäure antibakteriell und keratolytisch
und ist Bestandteil mancher kosmetischen oder pharmazeutischen Zubereitungen.
Die den erfindungsgemäß verwendeten α-Hydroxycarbonsäuren werden vorteilhaft
gewählt aus folgenden Substanzklassen:
- (a2) α-Hydroxyfettsäuren, wobei diese wiederum besonders vorteilhaft aus der Gruppe der C10-18-Alkylcarbonsäuren gewählt werden,
- (a3) α-Hydroxyzuckersäuren, aliphatische α-Hydroxyfruchtsäuren,
- (a4) unsubstituierte aromatische α-Hydroxycarbonsäuren (z. B. Mandelsäure) bzw.
- (a5) substituierte aromatische α-Hydroxyfettsäuren werden besonders vorteilhaft gewählt
aus der GrupeDie unter Punkt (a2) fallenden α-Hydroxyfettsäuren werden besonders vorteilhaft ge
wählt aus der Gruppe
- - α-Hydroxycarbonsäuren, gemäß der Formel
und/oder - - α-Hydroxy-isocarbonsäuren, gemäß der Formel
und/oder - - α-Hydroxy-anteisocarbonsäuren, gemäß der Formel
wobei n jeweils eine Zahl von 7 bis 31 darstellt.
- - α-Hydroxycarbonsäuren, gemäß der Formel
Vorteilhaft ist weiter, Gemische solcher aliphatischen α-Hydroxycarbonsäuren, insbe
sondere in Form von Wollwachssäuregemischen zu verwenden, in welchen der Gehalt
an α-Hydroxycarbonsäuren 20-30 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtzusammensetzung
beträgt.
Die unter Punkt (a3) fallenden α-Hydroxyzuckersäuren werden besonders vorteilhaft ge
wählt aus der Gruppe der
- - Aldonsäuren, z. B. Gluconsäure, Galactonsäure
- - Aldarsäuren, z. B. Glucarsäure, Galactarsäure (aber auch die Fruchtsäure Wein säure, die ebenfalls unter die Definition der Aldarsäure fällt)
- - Uronsäuren, z. B. Glucuronsäure, Galacturonsäure
- - Glycerinsäure
Die unter Punkt (a3) fallenden aliphatischen α-Hydroxyfruchtsäuren werden besonders
vorteilhaft gewählt aus der Gruppe Äpfelsäure, Milchsäure, Citronensäure, Weinsäure.
Äpfelsäure (Hydroxybernsteinsäure) ist durch folgende chemische Struktur gekenn
zeichnet:
Milchsäure (2-Hydroxypropansäure) ist durch folgende chemische Struktur gekennzeich
net:
Citronensäure (2-Hydroxy-1,2,3-propantricarbonsäure) ist durch folgende chemische
Struktur gekennzeichnet:
Bekanntermaßen wird Citronensäure zur Pufferung kosmetischer und/oder dermatolo
gischer Zubereitungen, aber auch als Synergist für Antioxidantien in der Haut- und
Haarkosmetik verwendet.
Weinsäure (Dihydroxybernsteinsäure) ist durch folgende chemische Struktur gekenn
zeichnet:
Bevorzugte α-Ketocarbonsäure ist die Brenztraubensäure (α-Oxopropansäure). Sie
zeichnet sich durch folgende Struktur aus:
Die Höchstmenge der einzusetztenden Elektrolyte ist letztendlich abhängig von deren
Löslichlichkeit in der wäßrigen Phase. Grundsetzlich setzt die erfindungsgemäße Lehre
aber keine Höchstmengen als Schranke, da es gegebenenfalls ja sogar vorteilhaft sein
mag, aus welchen Gründen auch immer, einen über die Löslichkeit eines Elektrolytes
hinausgehende zusätzliche Menge dieses Elektrolytes, beispielsweise als ungelösten
Festkörper, in eine kosmetische oder dermatologische Zubereitung einzuarbeiten.
Erfindungsgemäße kosmetische und dermatologische Zubereitungen enthalten vorteil
haft außerdem anorganische Pigmente auf Basis von Metalloxiden und/oder anderen in
Wasser schwerlöslichen oder unlöslichen Metallverbindungen, insbesondere der Oxide
des Titans (TiO2), Zinks (ZnO), Eisens (z. B. Fe2O3), Zirkoniums (ZrO2), Siliciums (SiO2),
Mangans (z. B. MnO), Aluminiums (Al2O3), Cers (z. B. Ce2O3), Mischoxiden der entspre
chenden Metalle sowie Abmischungen aus solchen Oxiden. Besonders bevorzugt han
delt es sich um Pigmente auf der Basis von TiO2.
Es ist besonders vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung, wenngleich nicht zwin
gend, wenn die anorganischen Pigmente in hydrophober Form vorliegen, d. h., daß sie
oberflächlich wasserabweisend behandelt sind. Diese Oberflächenbehandlung kann
darin bestehen, daß die Pigmente nach an sich bekannten Verfahren mit einer dünnen
hydrophoben Schicht versehen werden.
Eines solcher Verfahren besteht beispielsweise darin, daß die hydrophobe Oberflächen
schicht nach einer Rektion gemäß
n TiO2 + m (RO)3 Si-R' → n TiO2 (oberfl.)
erzeugt wird. n und m sind dabei nach Belieben einzusetzende stöchiometrische Para
meter, R und R' die gewünschten organischen Reste. Beispielsweise in Analogie zu
DE-OS 33 14 742 dargestellte hydrophobisierte Pigmente sind von Vorteil.
Vorteilhafte TiO2-Pigmente sind beispielsweise unter den Handelsbezeichnungen MT
100 T von der Firma TAYCA, ferner M 160 von der Firma Kemira sowie T 805 von der
Firma Degussa erhältlich.
Die erfindungsgemäßen kosmetischen und/oder dermatologischen Lichtschutzformulie
rungen können wie üblich zusammengesetzt sein und dem kosmetischen und/oder der
matologischen Lichtschutz, ferner zur Behandlung, der Pflege und der Reinigung der
Haut und/oder der Haare und als Schminkprodukt in der dekorativen Kosmetik dienen.
Zur Anwendung werden die erfindungsgemäßen kosmetischen und dermatologischen
Zubereitungen in der für Kosmetika üblichen Weise auf die Haut und/oder die Haare in
ausreichender Menge aufgebracht.
Besonders bevorzugt sind solche kosmetischen und dermatologischen Zubereitungen,
die in der Form eines Sonnenschutzmittels vorliegen. Vorteilhaft können diese zusätzlich
mindestens einen weiteren UVA-Filter und/oder mindestens einen weiteren UVB-Filter
und/oder mindestens ein anorganisches Pigment, bevorzugt ein anorganisches Mikro
pigment, enthalten.
Die erfindungsgemäßen kosmetischen und dermatologischen Zubereitungen können
kosmetische Hilfsstoffe enthalten, wie sie üblicherweise in solchen Zubereitungen ver
wendet werden, z. B. Konservierungsmittel, Bakterizide, Parfüme, Substanzen zum Ver
hindern des Schäumens, Farbstoffe, Pigmente, die eine färbende Wirkung haben, Ver
dickungsmittel, anfeuchtende und/oder feuchthaltende Substanzen, Fette, Öle, Wachse
oder andere übliche Bestandteile einer kosmetischen oder dermatologischen Formulie
rung wie Alkohole, Polyole, Polymere, Schaumstabilisatoren, Elektrolyte, organische
Lösungsmittel oder Silikonderivate.
Ein zusätzlicher Gehalt an Antioxidantien ist im allgemeinen bevorzugt. Erfindungsge
mäß können als günstige Antioxidantien alle für kosmetische und/oder dermatologische
Anwendungen geeigneten oder gebräuchlichen Antioxidantien verwendet werden.
Vorteilhaft werden die Antioxidantien gewählt aus der Gruppe bestehend aus Aminosäu
ren (z. B. Glycin, Histidin, Tyrosin, Tryptophan) und deren Derivate, Imidazole (z. B. Uro
caninsäure) und deren Derivate, Peptide wie D,L-Carnosin, D-Carnosin, L-Carnosin und
deren Derivate (z. B. Anserin), Carotinoide, Carotine (z. B. α-Carotin, β-Carotin, ψ-Lyco
pin) und deren Derivate, Chlorogensäure und deren Derivate, Liponsäure und deren De
rivate (z. B. Dihydroliponsäure), Aurothioglucose, Propylthiouracil und andere Thiole (z. B.
Thioredoxin, Glutathion, Cystein, Cystin, Cystamin und deren Glycosyl-, N-Acetyl-,
Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Amyl-, Butyl- und Lauryl-, Palmitoyl-, Oleyl-, γ-Linoleyl-, Chole
steryl- und Glycerylester) sowie deren Salze, Dilaurylthiodipropionat, Distearylthiodi
propionat, Thiodipropionsäure und deren Derivate (Ester, Ether, Peptide, Lipide, Nukleo
tide, Nukleoside und Salze) sowie Sulfoximinverbindungen (z. B. Buthioninsulfoximine,
Homocysteinsulfoximin, Buthioninsulfone, Penta-, Hexa-, Heptathioninsulfoximin) in sehr
geringen verträglichen Dosierungen (z. B. pmol bis µmol/kg), ferner (Metall)-Chelatoren
(z. B. α-Hydroxyfettsäuren, Palmitinsäure, Phytinsäure, Lactoferrin), α-Hydroxysäuren
(z. B. Citronensäure, Milchsäure, Apfelsäure), Huminsäure, Gallensäure, Gallenextrakte,
Bilirubin, Biliverdin, EDTA, EGTA und deren Derivate, ungesättigte Fettsäuren und
deren Derivate (z. B. γ-Linolensäure, Linolsäure, Ölsäure), Folsäure und deren Derivate,
Furfurylidensorbitol und dessen Derivate, Ubichinon und Ubichinol und deren Derivate,
Vitamin C und Derivate (z. B. Ascorbylpalmitat, Mg-Ascorbylphosphat, Ascorbylacetat),
Tocopherole und Derivate (z. B. Vitamin-E-acetat), Vitamin A und Derivate (Vitamin-A-pal
mitat) sowie Koniferylbenzoat des Benzoeharzes, Rutinsäure und deren Derivate,
α-Glycosylrutin, Ferulasäure, Furfurylidenglucitol, Carnosin, Butylhydroxytoluol, Butylhy
droxyanisol, Nordihydroguajakharzsäure, Nordihydroguajaretsäure, Trihydroxybutyro
phenon, Harnsäure und deren Derivate, Mannose und deren Derivate, Zink und dessen
Derivate (z. B. ZnO, ZnSO4) Selen und dessen Derivate (z. B. Selenmethionin), Stilbene
und deren Derivate (z. B. Stilbenoxid, Trans-Stilbenoxid) und die erfindungsgemäß ge
eigneten Derivate (Salze, Ester, Ether, Zucker, Nukleotide, Nukleoside, Peptide und
Lipide) dieser genannten Wirkstoffe.
Die Menge der vorgenannten Antioxidantien (eine oder mehrere Verbindungen) in den
Zubereitungen beträgt vorzugsweise 0,001 bis 30 Gew.-%, besonders bevorzugt
0,05-20 Gew.-%, insbesondere 1-10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zuberei
tung.
Sofern Vitamin E und/oder dessen Derivate das oder die Antioxidantien darstellen, ist
vorteilhaft, deren jeweilige Konzentrationen aus dem Bereich von 0,001-10 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, zu wählen.
Sofern Vitamin A, bzw. Vitamin-A-Derivate, bzw. Carotine bzw. deren Derivate das oder
die Antioxidantien darstellen, ist vorteilhaft, deren jeweilige Konzentrationen aus dem
Bereich von 0,001-10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, zu
wählen.
Die Lipidphase kann vorteilhaft gewählt werden aus folgender Substanzgruppe:
- - Mineralöle, Mineralwachse
- - Öle, wie Triglyceride der Caprin- oder der Caprylsäure, vorzugsweise aber Rizi nusöl;
- - Fette, Wachse und andere natürliche und synthetische Fettkörper, vorzugsweise Ester von Fettsäuren mit Alkoholen niedriger C-Zahl, z. B. mit Isopropanol, Propy lenglykol oder Glycerin, oder Ester von Fettalkoholen mit Alkansäuren niedriger C-Zahl oder mit Fettsäuren;
- - Alkylbenzoate;
- - Silikonöle wie Dimethylpolysiloxane, Diethylpolysiloxane, Diphenylpolysiloxane sowie Mischformen daraus.
Die Ölphase der Emulsionen, Oleogele bzw. Hydrodispersionen oder Lipodispersionen
im Sinne der vorliegenden Erfindung wird vorteilhaft gewählt aus der Gruppe der Ester
aus gesättigten und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkancar
bonsäuren einer Kettenlänge von 3 bis 30 C-Atomen und gesättigten und/oder ungesät
tigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Kettenlänge von 3 bis
30 C-Atomen, aus der Gruppe der Ester aus aromatischen Carbonsäuren und gesättigten
und/oder ungesättigten, verzweigten und/oder unverzweigten Alkoholen einer Ketten
länge von 3 bis 30 C-Atomen. Solche Esteröle können dann vorteilhaft gewählt werden
aus der Gruppe Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, Isopropylstearat, Isopropyloleat,
n-Butylstearat, n-Hexyllaurat, n-Decyloleat, Isooctylstearat, Isononylstearat, Isononyliso
nonanoat, 2-Ethylhexylpalmitat, 2-Ethylhexyllaurat, 2-Hexyldecylstearat, 2-Octyldodecyl
palmitat, Oleyloleat, Oleylerucat, Erucyloleat, Erucylerucat sowie synthetische, halbsyn
thetische und natürliche Gemische solcher Ester, z. B. Jojobaöl.
Ferner kann die Ölphase vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe der verzweigten
und unverzweigten Kohlenwasserstoffe und -wachse, der Silkonöle, der Dialkylether,
der Gruppe der gesättigten oder ungesättigten, verzweigten oder unverzweigten Alkoho
le, sowie der Fettsäuretriglyceride, namentlich der Triglycerinester gesättigter und/oder
ungesättigter, verzweigter und/oder unverzweigter Alkancarbonsäuren einer Kettenlän
ge von 8 bis 24, insbesondere 12-18 C-Atomen. Die Fettsäuretriglyceride können bei
spielsweise vorteilhaft gewählt werden aus der Gruppe der synthetischen, halbsyntheti
schen und natürlichen Öle, z. B. Olivenöl, Sonnenblumenöl, Sojaöl, Erdnußöl, Rapsöl,
Mandelöl, Palmöl, Kokosöl, Palmkernöl und dergleichen mehr.
Auch beliebige Abmischungen solcher Öl- und Wachskomponenten sind vorteilhaft im
Sinne der vorliegenden Erfindung einzusetzen. Es kann auch gegebenenfalls vorteilhaft
sein, Wachse, beispielsweise Cetylpalmitat, als alleinige Lipidkomponente der Ölphase
einzusetzen.
Vorteilhaft wird die Ölphase gewählt aus der Gruppe 2-Ethylhexylisostearat, Octyldode
canol, Isotridecylisononanoat, Isoeicosan, 2-Ethylhexylcocoat, C12-15-Alkylbenzoat,
Capryl-Caprinsäure-triglycerid, Dicaprylylether.
Besonders vorteilhaft sind Mischungen aus C12-15-Alkybenzoat und 2-Ethylhexylisostea
rat, Mischungen aus C12-15-Alkybenzoat und Isotridecylisononanoat sowie Mischungen
aus C12-15-Alkybenzoat, 2-Ethylhexylisostearat und Isotridecylisononanoat.
Von den Kohlenwasserstoffen sind Paraffinöl, Squalan und Squalen vorteilhaft im Sinne
der vorliegenden Erfindung zu verwenden.
Vorteilhaft kann die Ölphase ferner einen Gehalt an cyclischen oder linearen Silikonölen
aufweisen oder vollständig aus solchen Ölen bestehen, wobei allerdings bevorzugt wird,
außer dem Silikonöl oder den Silikonölen einen zusätzlichen Gehalt an anderen Ölpha
senkomponenten zu verwenden.
Vorteilhaft wird Cyclomethicon (Octamethylcyclotetrasiloxan) als erfindungsgemäß zu
verwendendes Silikonöl eingesetzt. Aber auch andere Silikonöle sind vorteilhaft im Sin
ne der vorliegenden Erfindung zu verwenden, beispielsweise Hexamethylcyclotrisiloxan,
Polydimethylsiloxan, Poly(methylphenylsiloxan).
Besonders vorteilhaft sind ferner Mischungen aus Cyclomethicon und Isotridecylisono
nanoat, aus Cyclomethicon und 2-Ethylhexylisostearat.
Die wäßrige Phase der erfindungsgemäßen Zubereitungen enthält gegebenenfalls vor
teilhaft
- - Alkohole, Diole oder Polyole niedriger C-Zahl, sowie deren Ether, vorzugsweise Ethanol, Isopropanol, Propylenglykol, Glycerin, Ethylenglykol, Ethylenglykolmo noethyl- oder -monobutylether, Propylenglykolmonomethyl, -monoethyl- oder -monobutylether, Diethylenglykolmonomethyl- oder -monoethylether und analoge Produkte, ferner Alkohole niedriger C-Zahl, z. B. Ethanol, Isopropanol, 1,2-Pro pandiol, Glycerin sowie insbesondere ein oder mehrere Verdickungsmittel, wel ches oder welche vorteilhaft gewählt werden können aus der Gruppe Siliciumdi oxid, Aluminiumsilikate, Polysaccharide bzw. deren Derivate, z. B. Hyaluronsäure, Xanthangummi, Hydroxypropylmethylcellulose, besonders vorteilhaft aus der Gruppe der Polyacrylate, bevorzugt ein Polyacrylat aus der Gruppe der soge nannten Carbopole, beispielsweise Carbopole der Typen 980, 981, 1382, 2984, 5984, jeweils einzeln oder in Kombination.
Die kosmetischen oder dermatologischen Lichtschutzzubereitungen enthalten vorteilhaft
anorganische Pigmente, insbesondere Mikropigmente, z. B. in Mengen von 0,1 Gew.-%
bis 30 Gew.-%, vorzugsweise in Mengen von 0,5 Gew.-% bis 10 Gew.-%, insbesondere
aber 1 Gew.-% bis 6 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitungen.
Es ist erfindungsgemäß vorteilhaft, außer den erfindungsgemäßen Kombinationen öllös
liche UVA-Filter und/oder UVB-Filter in der Lipidphase und/oder wasserlösliche
UVA-Filter und/oder UVB-Filter in der wäßrigen Phase einzusetzen.
Vorteilhaft können die erfindungsgemäßen Lichtschutzformulierungen weitere Substan
zen enthalten, die UV-Strahlung im UVB-Bereich absorbieren, wobei die Gesamtmenge
der Filtersubstanzen z. B. 0,1 Gew.-% bis 30 Gew.-%, vorzugsweise 0,5 bis 10 Gew.-%,
insbesondere 1 bis 6 Gew.-% beträgt, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zuberei
tungen, um kosmetische Zubereitungen zur Verfügung zu stellen, die die Haut vor dem
gesamten Bereich der ultravioletten Strahlung schützen. Sie können auch als Sonnen
schutzmittel dienen.
Die weiteren UVB-Filter können öllöslich oder wasserlöslich sein. Vorteilhafte öllösliche
UVB-Filtersubstanzen sind z. B.:
- - 3-Benzylidencampher-Derivate, vorzugsweise 3-(4-Methylbenzyliden)campher, 3-Benzylidencampher;
- - 4-Aminobenzoesäure-Derivate, vorzugsweise 4-(Dimethylamino)-benzoe säure(2-ethylhexyl)ester, 4-(Dimethylamino)benzoesäureamylester;
- - Ester der Zimtsäure, vorzugsweise 4-Methoxyzimtsäure(2-ethylhexyl)ester, 4-Methoxyzimtsäureisopentylester;
- - Derivate des Benzophenons, vorzugsweise 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon, 2-Hydroxy-4-methoxy-4'-methylbenzophenon, 2,2'-Dihydroxy-4-methoxybenzophenon;
- - Ester der Benzalmalonsäure, vorzugsweise 4-Methoxybenzalmalonsäu
redi(2-ethylhexyl)ester;
Vorteilhafte wasserlösliche UVB-Filtersubstanzen sind bereits unter dem Begriff der er findungsgemäß vorteilhaften Elektrolyte genannt worden, seien hier aber noch einmal auszugsweise genannt: - - Salze der 2-Phenylbenzimidazol-5-sulfonsäure wie ihr Natrium-, Kalium- oder ihr Tri ethanolammonium-Salz, sowie die Sulfonsäure selbst;
- - Sulfonsäure-Derivate von Benzophenonen, vorzugsweise 2-Hydroxy-4-me thoxybenzophenon-5-sulfonsäure und deren Salze;
- - Sulfonsäure-Derivate des 3-Benzylidencamphers, wie z. B. 4-(2-Oxo-3-bornyli denmethyl)benzolsulfonsäure, 2-Methyl-5-(2-oxo-3-bornylidenmethyl)sul fonsäure und deren Salze.
Die Liste der genannten weiteren UVB-Filter, die in Kombination mit den erfindungsge
mäßen Wirkstoffkombinationen verwendet werden können, soll selbstverständlich nicht
limitierend sein.
Es kann auch von Vorteil sein, die erfindungsgemäßen Kombinationen mit weiteren
UVA-Filtern zu kombinieren, die bisher üblicherweise in kosmetischen Zubereitungen
enthalten sind. Bei diesen Substanzen handelt es sich vorzugsweise um Derivate des
Dibenzoylmethans, insbesondere um 1-(4'-tert.Butylphenyl)-3-(4'-methoxyphenyl)pro
pan-1,3-dion und um 1-Phenyl-3-(4'-isopropylphenyl)propan-1,3-dion. Auch diese Kom
binationen bzw. Zubereitungen, die diese Kombinationen enthalten, sind Gegenstand
der Erfindung. Es können die für die UVB-Kombination verwendeten Mengen eingesetzt
werden.
Ferner ist vorteilhaft, die erfindungsgemäßen Wirkstoffkombinationen mit weiteren
UVA- und/oder UVB-Filtern zu kombinieren.
Es ist auch besonders vorteilhaft, die erfindungsgemäßen Wirkstoffkombinationen mit
Salicylsäurederivaten zu kombinieren, von denen einige Vertreter bekannt sind, welche
ebenfalls UV-Strahlung absorbieren können. Zu gebräuchlichen UV-Filtern gehören
Die Herstellung der erfindungsgemäßen kosmetischen und/oder dermatologischen Zu
bereitungen erfolgt in der dem Fachmann üblichen Weise, zumeist dargestellt, daß eine
Ölphase mit einem Gehalt an erfindungsgemäß verwendeten grenzflächenaktiven Glu
cosederivaten bei gleichmäßigem Rühren und gegebenenfalls unter Erwärmen suspen
diert und gewünschtenfalls homogenisiert, gegebenenfalls mit weiteren Lipidkomponen
ten und gegebenenfalls mit einem oder mehreren weiteren Emulgatoren vereinigt, her
nach die Ölphase mit der wäßrigen Phase, in welche gegebenenfalls ein Verdickungs
mittel eingearbeitet worden ist, und welche vorzugsweise etwa die gleiche Temperatur
besitzt wie die Ölphase, vermischt, gewünschtenfalls homogenisiert und auf Raumtem
peratur abkühlen läßt. Nach Abkühlen auf Raumtemperatur kann, insbesondere, wenn
noch flüchtige Bestandteile eingearbeitet werden sollen, nochmaliges Homogenisieren
erfolgen.
Die nachfolgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung verdeutlichen, ohne sie
einzuschränken. Alle Mengenangaben, Anteile und Prozentanteile sind, soweit nicht
anders angegeben, auf das Gewicht und die Gesamtmenge bzw. auf das Gesamtge
wicht der Zubereitungen bezogen.
| Glycerylstearat SE | 3.50 |
| Tego Care CG 90 | 1.80 |
| Glycerin | 3.00 |
| Cetearylalkohol | 0.50 |
| Octyldodecanol | 7.0 |
| Caprylylether | 8.0 |
| Eusolex 232 | 3.0 |
| NaOH (45%ig) | 1.0 |
| Cetearyl Isononanoat | 6.0 |
| Carbomer | 0.20 |
| Konservierungsmittel | q. s. |
| Parfum | q. s. |
| Wasser, demin | ad 100.0 |
| Glycerylstearat | 0.50 |
| Tego Care CG 90 | 6.50 |
| Glycerin | 3.00 |
| Cetearylalkohol | 1.50 |
| Natriumhydroxid (45%ig) | 1.13 |
| Octyldodecanol | 7.0 |
| Capric/Caprylic Triglyceride | 5.0 |
| Cetearylisononanoat | 6.0 |
| Uvinul MS 40 | 3.0 |
| Carbomer | 0.2 |
| Konservierungsmittel | q. s. |
| Parfum | q. s. |
| Wasser, demin | ad 100.0 |
| Tego Care CG 90 | 5.50 |
| Butylenglykol | 5.00 |
| Cetearylalkohol | 0.50 |
| Xanthan Gum | 0.35 |
| C12-C15 Alkyl Benzoate | 10.0 |
| Eusolex 232 | 4.0 |
| NaOH (45%ig) | 1.3 |
| Cetearylisononanoat | 6.0 |
| Konservierungsmittel | q. s. |
| Parfum | q. s. |
| Wasser, demin | ad 100.0 |
Claims (9)
1. Kosmetische und dermatologische Emulsionen mit mindestens einer wäßrigen Phase,
enthaltend
- (a) eine wirksame Menge einer oder mehrerer grenzflächenaktiven Substanzen,
gewählt aus der Gruppe der Alkylglucoside, welche sich durch die Strukturformel
auszeichnen, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkylrest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen darstellt, - (b) wobei in mindestens einer der wäßrigen Phasen einen oder mehrere Elektrolyte gelöst enthält, wobei die Ionenstärke der wäßrigen Phasen, in der der oder die Elektrolyte gelöst vorliegen, mindestens 0,075 mol/l beträgt,
- (c) und wobei DP einen mittleren Glucosylierungsgrad von bis zu 2 bedeutet.
2. Verwendung von kosmetischen und dermatologischen Emulsionen, insbesondere
O/W-Emulsionen mit mindestens einer wäßrigen Phase, enthaltend
- (a) eine wirksame Menge einer oder mehrerer grenzflächenaktiven Substanzen,
gewählt aus der Gruppe der Alkylglucoside, welche sich durch die Strukturformel
auszeichnen, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkylrest mit 4 bis 24 Kohlenstoffatomen darstellt, - (b) wobei in mindestens einer der wäßrigen Phasen einen oder mehrere Elektrolyte gelöst enthält, wobei die Ionenstärke der wäßrigen Phasen, in der der oder die Elektrolyte gelöst vorliegen, mindestens 0,075 mol/l beträgt,
- (c) und wobei DP einen mittleren Glucosylierungsgrad von bis zu 2 bedeutet zur Pflege der Haut.
3. Verwendung einer oder mehrerer grenzflächenaktiver Substanzen, gewählt aus der
Gruppe der Alkylglucoside, welche sich durch die Strukturformel
auszeichnen, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkylrest mit 4 bis 24 Koh lenstoffatomen darstellt und wobei DP einen mittleren Glucosylierungsgrad von bis zu 2 bedeutet, zum Erzielen oder Erhöhen der Stabilität von Emulsionen gegenüber der Gegenwart von Elektrolyten, insbesondere zum Erzielen oder Erhöhen der Stabilität von O/W-Emulsionen gegenüber der Gegenwart von Elektrolyten.
auszeichnen, wobei R einen verzweigten oder unverzweigten Alkylrest mit 4 bis 24 Koh lenstoffatomen darstellt und wobei DP einen mittleren Glucosylierungsgrad von bis zu 2 bedeutet, zum Erzielen oder Erhöhen der Stabilität von Emulsionen gegenüber der Gegenwart von Elektrolyten, insbesondere zum Erzielen oder Erhöhen der Stabilität von O/W-Emulsionen gegenüber der Gegenwart von Elektrolyten.
4. Verwendung nach Anspruch 3 wobei die Emulsionen in mindestens einer der wäßri
gen Phasen einen oder mehrere Elektrolyte gelöst enthält, und die Ionenstärke der
wäßrigen Phasen, in der der oder die Elektrolyte gelöst vorliegen, mindestens
0,075 mol/l beträgt.
5. Emulsionen nach Anspruch 1 oder Verwendung nach einer der Ansprüche 2-4,
dadurch gekennzeichnet, daß DP gewählt wird aus dem Bereich von 1-2, bevorzugt
von 1,1-1,5, insbesondere bevorzugt von ungefähr 1,3.
6. Emulsionen nach Anspruch 1 oder Verwendung nach einer der Ansprüche 2-4,
dadurch gekennzeichnet, daß R gewählt wird aus der Gruppe der unverzweigten Alkyl
reste, wobei der Myristylrest, der Cetylrest, der Stearylrest und der Eicosylrest bevorzugt
werden.
7. Emulsionen nach Anspruch 1 oder Verwendung nach einer der Ansprüche 2-4,
dadurch gekennzeichnet, daß als grenzflächenaktive Substanzen, gewählt aus der
Gruppe der Alkylglucoside, Gemische aus Stearylglucosid und Cetylglucosid verwendet
werden.
8. Emulsionen nach Anspruch 1 oder Verwendung nach einer der Ansprüche 2-4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtmenge an einer oder mehreren erfindungs
gemäß verwendeten grenzflächenaktiven Glucosederivaten in den fertigen kosmeti
schen oder dermatologischen Zubereitungen aus dem Bereich von 0,1 bis 25,0 Gew.-%,
bevorzugt 0,5 bis 15,0 Gew.-% gewählt wird, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Zubereitungen.
9. Emulsionen nach Anspruch 1 oder Verwendung nach einer der Ansprüche 2-4,
dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Elektrolyte vorteilhaft gewählt aus der
Gruppe
- (1) der Salze mit folgenden Anionen: Chloride, ferner anorganische Oxo-Element- Anionen, von diesen insbesondere Sulfate, Carbonate, Phosphate, Borate und Aluminate. Auch auf organischen Anionen basierende Elektrolyte sind vorteilhaft, z. B. Lactate, Acetate, Benzoate, Propionate, Tartrate, Citrate, Aminosäuren Ethy lendiamintetraessigsäure und deren Salze und folgenden Kationen: Ammonium-, Alkylammonium-, Alkalimetall-, Erdalkali metall-, Magnesium-, Eisen- bzw. Zinkionen
- (2) der zumeist als Alkalisalze vorliegende wasserlösliche UV-Filtersubstanzen, insbe sondere solcher, die an ihrem Molekülgerüst eine oder mehrere Sulfonsäuregrup pen bzw. Sulfonatgruppen tragen:
- (3) der Aminosäuren und deren Salze bzw. deren Anionen
- (4) der kosmetisch und dermatologisch relevanten α-Hydroxycarbonsäuren, α-Keto carbonsäuren und β-Hydroxycarbonsäuren und insbesondere deren Salze, wobei die Kationen vorteilhaft gewählt werden können aus der Gruppe Ammonium-, Alkylammonium-, Alkalimetall-, Erdalkalimetall-, Magnesium-, Eisen- bzw. Zinkionen.
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