DE19709596A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Identifizieren eines Induktionsmotors und Ansteuerelektronik - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Identifizieren eines Induktionsmotors und AnsteuerelektronikInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Identifizieren eines elektrischen
Motors für Wechselstrom, der als Induktionsmotor ausgebildet ist, aus einer
Gruppe von bekannten Induktionsmotoren.
Einzelne Induktionsmotortypen einer Baureihe unterscheiden sich in der
Größe und in der Leistung. Beispielsweise für Heizungspumpen stehen meh
rere elektrische Motoren unterschiedlicher Leistung je nach Größe der Hei
zungsanlagen zur Verfügung. Regelt man die Leistung nicht, sondern stellt
sie nur z. B. durch eine Kennfeld, so benötigt man für jeden einzelnen Typ
spezielle Parameter bzw. Kennfelder zur Ansteuerung. Diese können in Hard
ware (z. B. Widerstände) oder Software gespeichert sein.
Beim Stand der Technik wird beispielsweise mit Hilfe einer mechanischen
Steckerkodierung verhindert, daß unterschiedliche Motoren mit Elektroni
ken betrieben werden können, welche nicht zu dem entsprechenden Motor
passende Kennlinienparameter benutzen.
Hierin werden folgende Nachteile gesehen:
Die mechanische Steckerkodierung erfordert Bauraum, Geld, Montagezeit und schränkt die eigentliche Universalität von Ansteuerelektroniken für ei ne Motortypenreihe ein. Eine weitere Konsequenz daraus ist eine getrennte Lagerhaltung kodierter Elektroniken, wodurch wegen der kleineren Stück zahl die Herstellungskosten pro Elektronik steigen und zusätzlich Kosten we gen der Lagerung verschiedener Elektroniken hinzukommen.
Die mechanische Steckerkodierung erfordert Bauraum, Geld, Montagezeit und schränkt die eigentliche Universalität von Ansteuerelektroniken für ei ne Motortypenreihe ein. Eine weitere Konsequenz daraus ist eine getrennte Lagerhaltung kodierter Elektroniken, wodurch wegen der kleineren Stück zahl die Herstellungskosten pro Elektronik steigen und zusätzlich Kosten we gen der Lagerung verschiedener Elektroniken hinzukommen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Unterscheidung von be
kannten Motoren, insbesondere aus einer Baureihe ohne Steckerkodierung
zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren dadurch gelöst,
daß mindestens eine elektrische Größe des Motors gemessen wird, die mit
entsprechenden bekannten elektrischen Größen der Motoren der Gruppe
verglichen wird, wobei bei einer als hinreichend angesehenen Übereinstim
mung mit der entsprechenden Größe bzw. mit den entsprechenden Größen
eines bestimmten der bekannten Motoren der erstgenannte Motor als der
bestimmte Motor identifiziert wird.
Will man mit einer einzigen Elektronik unterschiedliche Motortypen einer
Baureihe betreiben, so wird eine Motoridentifikation benötigt, die durch
die Erfindung ermöglicht wird.
Die Erfindung ist insbesondere anwendbar für Induktionsmotoren mit An
zapfungen der Hilfs- und/oder Hauptwicklung.
Ein Vorteil der Erfindung besteht in der einfachen und kostengünstigen Er
kennung unterschiedlicher Motoren, insbesondere Heizungspumpenmoto
ren.
Die Erfindung hat den weiteren Vorteil, daß sie eine kostengünstige, einfa
che Zuordnung verschiedener Motortypen einer Reihe von bekannten Mo
toren zu einer für alle unterschiedlichen Motoren baugleichen Elektronik er
möglicht. Hierdurch können Anpaßarbeiten entbehrlich werden, wenn die
Elektronik (die die Einstellung und ggf. Regelung der Motordrehzahl durch
führt) so ausgebildet ist, daß bei jedem Einschaltvorgang die Motoridentifi
zierung durchgeführt wird.
Eine Alternative ist es, daß der Monteur beim Anschließen eines Motors ei
ner Heizungspumpe an die Elektronik z. B. durch Betätigen eines hierfür vor
gesehenen Schalters eine einmalige Motoridentifizierung veranlaßt, mittels
der sich die Elektronik auf den Motor einstellt. Dies erfolgt zweckmäßig so,
daß die Elektronik auf genau diesem Motor zugeordnete Stell- und Regelpa
rameter, die zweckmäßig in einer elektronisch lesbaren Tabelle stehen, ein
gestellt wird.
Es kann zweckmäßig sein, nur diejenigen unterschiedlichen Motoren, die
zum Betrieb mit einer bestimmten Elektronik vorgesehen sind, mit einem
zu dieser Elektronik passenden Stecker zu versehen. Dadurch kann der An
schluß von der Elektronik unbekannten Motoren verhindert werden.
Bei der Erfindung wird eine meßtechnische Motoridentifikation durchge
führt. Dabei werden die interessierenden Parameter der bekannten Moto
ren in geeigneter Weise zugänglich gemacht, um den Vergleich zu ermögli
chen. Zweckmäßig sind diese Parameter in einer Tabelle gespeichert, z. B. in
einem Halbleiterspeicher, z. B. einem ROM oder EPROM.
Die Motoridentifikation kann über eine Impedanzmessung aus Strom, Span
nung und/oder der zugehörigen Phase geschehen. Zwar sind diese auch ab
hängig von der Belastung, Temperatur, Betriebsspannung und der Ferti
gungsstreuung des Motors. Im Falle eines Induktionsmotors mit Anzapfun
gen der Hilfswicklung oder Hauptwicklung lassen sich jedoch beim Hochlauf
des Motors (Erhöhung der Drehzahl aus dem Stillstand heraus) die einzelnen
Schaltzustände der Wicklungen ansteuern und dadurch ein Vielfaches der
sonst nur eindimensionalen Meßgrößen Strom, Spannung, Phase ermitteln.
Weiter läßt sich die Dimension bzw. Entscheidungssicherheit dadurch erhö
hen, daß die Einschwingzeiten dieser Größen ermittelt werden.
Je nach der geforderten Unterscheidungsfeinheit kann durch beide Maß
nahmen die Anzahl der Meßparameter eingeschränkt werden. Weiter läßt
sich die Dimension der Entscheidungsmatrix durch Zusammenfassung ein
zelner Parameter zu einem Gesamtwert und Vergleich mit einem Referenz
wert verkleinern.
Ein Verfahren, das besonders speicherplatzsparend und zeitsparend ist, bil
det aus den erforderlichen Meßwerten der jeweiligen Schaltzustände mit
Hilfe einer Gewichtung einen Gesamtwert. Diese Werte werden für die fol
genden Schaltzustände addiert und mit Kennwerten aus Mittelwerten ein
zelner Motortypen verglichen. Dadurch kann der Einfluß zufälliger Abwei
chungen von einem Sollwert verringert werden. Auch die Methoden der so
genannten Fuzzy-Logik sind hier anwendbar.
Bei Ausführungsformen der Erfindung erfolgt die Messung bzw. erfolgen
die Messungen beim Einschalten der Stromversorgung noch bei Stillstand
oder fast bei Stillstand des Motors. Weil der Motor hierbei nicht oder kaum
mechanische Leistung abgibt, ist der Einfluß der Belastung des Motors prak
tisch eliminiert, so daß die Identifizierung nicht durch unterschiedliche Bela
stungen erschwert wird.
Zur Erfindung gehören auch eine Vorrichtung zum Identifizieren eines Mo
tors und eine Elektronik zum Steuern eines Motors, die das erfindungsgemä
ße Verfahren verwendet oder die erfindungsgemäße Vorrichtung aufweist.
Bei Elektroniken, die einen Mikroprozessor enthalten, kann die Phasenver
schiebung zwischen Spannung und Strom sehr einfach und kostensparend
ermittelt werden. Eine genaue Erfassung der Amplitude von Strom und
Spannung, die bei hohen Genauigkeitsforderungen aufwendig ist, kann sich
dabei möglicherweise erübrigen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfol
genden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung anhand der
Zeichnung, die erfindungswesentliche Einzelheiten zeigt, und aus den An
sprüchen. Die einzelnen Merkmale können je einzeln für sich oder zu mehre
ren in beliebiger Kombination bei einer Ausführungsform der Erfindung
verwirklicht sein.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand von Ausfüh
rungsbeispielen näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt ein Prinzipschaltbild eines Motors, bei dem es sich um
einen Einphasen-Induktionsmotor mit angezapfter Hilfswicklung handelt,
mit Steuerung.
Die in der Figur gezeigte Anordnung arbeitet im Beispiel mit einer Wechsel
spannung von 230 V und 50 Hz. Ein als Einphasen-Induktionsmotor ausgebil
deter Motor 1, von dem lediglich das elektrische Schaltbild gezeigt ist, weist
im Ständer des Motors 1 eine Hauptwicklung 2 sowie in Reihe geschaltete
Hilfswicklungen 3, 4 und 5 auf. Die Serienschaltung der Hilfswicklungen 3, 4
und 5 ist einerseits mit einer ersten Netzzuleitung 10 und andererseits über
einen Kondensator 6 (Anlaufkondensator) mit einer zweiten Netzzuleitung
11 verbunden. Die Netzzuleitungen 10 und 11 sind zur Verbindung mit dem
Wechselstromnetz vorgesehen. Die Leitung 10 liegt bei Betrieb an Phase, die
Leitung 11 am Null-Leiter, somit an Masse.
Der Verbindungspunkt der in der Figur obersten Hilfswicklung 3 mit der
Netzzuleitung 10, die jeweiligen Verbindungspunkte zwischen den Hilfswick
lungen 3 und 4 einerseits und 4 und 5 andererseits und der Verbindungs
punkt der Hilfswicklung 5 mit dem Kondensator 6 führen zu jeweils einem
Kontakt je eines Schalters 21, 22, 23, 24, die von einer Stellvorrichtung in ei
ner Steuerung 25 elektrisch betätigbar sind, was durch gepunktete Linien
angedeutet ist. Die Hauptwicklung 2 ist einerseits mit der Leitung 11 verbun
den, andererseits über einen ohmschen Widerstand 15 mit dem gemeinsa
men Anschluß der Schalter 21 bis 24. Wenn nur der Schalter 24 leitend ge
schaltet ist, dann läuft der Motor 1 mit minimaler Leistung.
Der Strom durch die Hauptwicklung 2 durchfließt dann alle Hilfswicklungen.
Wenn nur der Schalter 21 leitend ist, läuft der Motor 1 mit maximaler Lei
stung. Die Schalter 22 und 23 bewirken dazwischen liegende Leistungswerte.
Die am Widerstand 25 abfallende Spannung ist dem Strom durch die Haupt
wicklung 2 proportional und wird von einer Anordnung 28 verstärkt, die als
Verstärker und als Komparator arbeitet. Das dem Strom proportionale Aus
gangssignal wird über eine Leitung 29 an einen Meßeingang der Steuerung
25 geliefert. Eine Leitung 30 liefert an die Steuerung ein Signal, das immer
beim Nulldurchgang des Stroms auftritt und daher die Ermittlung der Pha
senverschiebung erlaubt. Die Spannung an der Netzzuleitung 10 wird über
eine Leitung 31 einem Spannungsmeßeingang der Steuerung 25 zugeführt.
Anhand dieses Signals wird nur der Zeitpunkt des Nulldurchgangs der Netz
spannung ermittelt.
Die Steuerung 25, die einen Mikroprozessor 26 enthält, ist so ausgebildet,
daß sie die folgenden Vorgänge bewirkt:
Der Meßvorgang startet bei Leistungsstufe Minimum (nur Schalter 24 lei tend) beim Spannungsnulldurchgang an der Leitung 31. Es wird nun der Spitzenstrom i1 und die Zeit t1 des Stromnulldurchgangs in der ersten Halb welle der Netzspannung gemessen. Diese Werte werden gespeichert. Zu Be ginn der zweiten Halbwelle der Netzspannung wird nur der Schalter 21 lei tend geschaltet (Leistungsstufe Maximum). Es wird nun der Spitzenstrom i2 und die Zeit t2 des Stromnulldurchgangs in der zweiten Halbwelle gemes sen. Da eine Halbwelle bei 50 Hz eine Länge von 10 ms hat, ist der Wert t1 und t2 der jeweiligen Phasenverschiebung linear proportional.
Der Meßvorgang startet bei Leistungsstufe Minimum (nur Schalter 24 lei tend) beim Spannungsnulldurchgang an der Leitung 31. Es wird nun der Spitzenstrom i1 und die Zeit t1 des Stromnulldurchgangs in der ersten Halb welle der Netzspannung gemessen. Diese Werte werden gespeichert. Zu Be ginn der zweiten Halbwelle der Netzspannung wird nur der Schalter 21 lei tend geschaltet (Leistungsstufe Maximum). Es wird nun der Spitzenstrom i2 und die Zeit t2 des Stromnulldurchgangs in der zweiten Halbwelle gemes sen. Da eine Halbwelle bei 50 Hz eine Länge von 10 ms hat, ist der Wert t1 und t2 der jeweiligen Phasenverschiebung linear proportional.
Für t1 gilt: Phasenverschiebung = 360° (t1/20 ms).
Anschließend erfolgt eine Verhältnisbildung Vi = i1/i2 und Vt = t1/t2. Diese
Verhältniswerte werden in einer Tabelle 35 (EPROM) in der Steuerung 25 ge
sucht. An der entsprechenden Stelle der Tabelle steht die Kennzeichnung
des Motors 1. Die Tabelle enthält die Werte Vi und Vt aller für den Betrieb
mittels der Steuerung 25 (Steuerelektronik oder Ansteuerelektronik) vom
Hersteller zugelassenen Motoren.
Bei einer anderen Ausführungsform enthält die Schaltung zusätzlich zu den
in der Figur gezeigten Teilen noch eine Einrichtung zum Messen der an der
Hauptwicklung 2 herrschenden Spannung. Unmittelbar nach dem Span
nungsnulldurchgang an der Leitung 31 werden in der Leistungsstufe Mini
mum in der ersten Halbwelle die Phasenverschiebung, der Maximalstrom
durch die Hauptwicklung 2, und die Spannung an der Hauptwicklung 2 ge
messen. Die Messung wird in der zweiten Halbwelle wiederholt. Dann wird
auf die Leistungsstufe Maximum umgeschaltet und in der dritten Halbwelle
und der darauffolgenden vierten Halbwelle werden die gleichen Messungen
ausgeführt. Diese sind daher innerhalb von vier Halbwellen (= 40 ms) abge
schlossen. In dieser kurzen Zeit hat der Motor erst eine geringe Drehzahl er
reicht.
Die entsprechenden Werte einer Anzahl von verschiedenen Induktionsmoto
ren sind auch hier wieder in einer Tabelle enthalten. Durch Vergleich in der
Tabelle, bei welchem Motor die beste Übereinstimmung vorliegt, wird die
Identifizierung ausgeführt.
Bei einem beispielhaften 70-Watt-Motor ergeben sich folgende Meßwerte
für die oben genannten vier Halbwellen:
phi1 = 90°, I1 = 200 mA, U1 = 170 V;
phi2 = 70°, I2 = 450 mA, U2 = 130 V;
phi3 = 20°, I3 = 650 mA, U3 = 330 V;
phi4 = 30°, I4 = 550 mA, U4 = 330 V.
phi1 = 90°, I1 = 200 mA, U1 = 170 V;
phi2 = 70°, I2 = 450 mA, U2 = 130 V;
phi3 = 20°, I3 = 650 mA, U3 = 330 V;
phi4 = 30°, I4 = 550 mA, U4 = 330 V.
Es mag zweckmäßig sein, die Steuerung bzw. Steuerelektronik 25 so auszu
bilden, daß sie beim Beginn des Meßvorgangs auch das Anschalten der Lei
tung 10 an das Wechselstromnetz steuert.
Claims (13)
1. Verfahren zum Identifizieren eines elektrischen Motors für Wechselstrom,
der als Induktionsmotor ausgebildet ist, aus einer Gruppe von bekannten
Motoren, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine elektrische Größe
des Motors gemessen wird, die mit entsprechenden bekannten elektrischen
Größen der Motoren der Gruppe verglichen wird, wobei bei einer als hinrei
chend angesehenen Übereinstimmung mit der entsprechenden Größe bzw.
mit den entsprechenden Größen eines bestimmten der bekannten Motoren
der erstgenannte Motor als der bestimmte Motor identifiziert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrische
Größe eine hier als Verhältnis von Wicklungsspannung zu Wicklungsstrom
definierte Wicklungsimpedanz ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elek
trische Größe eine Phasenverschiebung zwischen Spannung und Strom ist.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß zum Identifizieren eines Motors, der eine Umschaltvorrich
tung zum Umschalten zwischen mindestens zwei Leistungsbereichen auf
weist, Messungen bei mehreren Leistungsbereichen vorgenommen werden.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß eine Betriebsspannung an den noch im Stillstand oder fast im
Stillstand befindlichen Motor angelegt wird, und daß unmittelbar danach
bei praktisch noch stillstehendem Motor gemessen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß unmittel
bar nach dem Anlegen der Betriebsspannung in einer Stellung für kleine Lei
stung in einer ersten Halbwelle der Betriebsspannung ein erster Wert einer
elektrischen Größe gemessen wird, und daß nach einer Umschaltung auf ei
ne höhere Leistung in einer darauf folgenden Halbwelle ein weiterer Wert
der selben elektrischen Größe gemessen wird, oder umgekehrt, und daß die
Werte der gemessenen elektrischen Größe mit den entsprechenden Werten
der Gruppe verglichen werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß bei mindestens einem eingestellten Leistungsbereich während verschie
dener Halbwellen der Spannung, die vorzugsweise unmittelbar aufeinander
folgen, mehrere Messungen der elektrischen Größe vorgenommen werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, daß die bekannten elektrischen Größen der Gruppe in einer elek
trisch oder elektronisch lesbaren Tabelle enthalten sind und aus dieser gele
sen werden.
9. Vorrichtung für die Ausführung des Verfahrens nach einem der vorherge
henden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Einrichtung zum
Messen der genannten mindestens einen Größe und eine Einrichtung zum
Vergleich der gemessenen Größe mit den entsprechenden Werten der Mo
toren der Gruppe aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Ein
richtung zum Veranlassen des Umschaltens der Leistung des Motors (1) auf
weist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie
eine Einrichtung zum Anlegen der Betriebsspannung an den Motor auf
weist.
12. Ansteuerelektronik für einen Induktionsmotor, dadurch gekennzeichnet,
daß sie derart ausgebildet ist, daß sie ein Verfahren zum Identifizieren eines
angeschlossenen Motors (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8 ausführen
kann.
13. Ansteuerelektronik für einen Induktionsmotor mit einer Vorrichtung
zum Identifizieren eines angeschlossenen Motors (1) nach einem der Ansprü
che 9 bis 11.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997109596 DE19709596C2 (de) | 1997-03-08 | 1997-03-08 | Verfahren zum Identifizieren eines elektrischen Motors für Wechselstrom |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1997109596 DE19709596C2 (de) | 1997-03-08 | 1997-03-08 | Verfahren zum Identifizieren eines elektrischen Motors für Wechselstrom |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19709596A1 true DE19709596A1 (de) | 1998-09-24 |
| DE19709596C2 DE19709596C2 (de) | 2000-10-12 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1997109596 Expired - Fee Related DE19709596C2 (de) | 1997-03-08 | 1997-03-08 | Verfahren zum Identifizieren eines elektrischen Motors für Wechselstrom |
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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Owner name: TEMIC TELEFUNKEN MICROELECTRONIC GMBH, 90411 NUERN |
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Owner name: WILO GMBH, 44263 DORTMUND, DE |
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