DE19639798A1 - Abstreiferanordnung - Google Patents
AbstreiferanordnungInfo
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- F16J15/00—Sealings
- F16J15/16—Sealings between relatively-moving surfaces
- F16J15/32—Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
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Description
Die Erfindung betrifft eine Abstreiferanordnung mit einem in
eine Ringnut eines ersten von zwei rechtwinklig zur Ringnut
axial gegeneinander beweglichen Maschinenteilen eingelegten
Dichtring aus gummielastischem Material, der mit einer Ab
streiflippe am zweiten Maschinenteil anliegt.
Eine derartige Abstreiferanordnung ist beispielsweise durch
den außenseitigen Abstreifer und den Elastomer-Doppelab
streifer auf Seite 192 des Fachbuchs "Heinz Konrad Müller,
Abdichtung bewegter Maschinenteile, Medienverlag, 1990" -
bekanntgeworden.
Die Kolbenstange hydraulischer Geräte ist im ausgefahrenen
Zustand den Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Beim Einfahren
müssen daher anhaftender Schmutz, Wasser, Eis und andere
Fremdsubstanzen sicher von der Stangenoberfläche abgestreift
werden. Gelingt dies nicht, so gelangen diese Fremdstoffe in
den Hydraulikkreislauf und können Dichtungen, Führungen,
Ventile und Pumpen schädigen. Andererseits sollte der auf
der Stange haftende mikrometerdünne Schmierölfilm beim Ein
fahren nicht nach außen abgestreift werden.
Um ein solches hydraulisches System frei von Verschmutzungen
zu halten und damit eine störungsfreie Funktion eines Dicht
systems zu gewährleisten, werden Abstreifer eingesetzt, wo
bei grundsätzlich zwei Arten, nämlich Einzel-Abstreifer und
Doppel-Abstreifer, bekannt sind.
Einzel-Abstreifer sind einlippige Elemente, welche die Auf
gabe haben, den an der Kolbenstange anhaftenden Schmutzfilm
oder Eisfilm abzustreifen und so das hydraulische System vor
äußerer Verschmutzung zu bewahren. Doppel-Abstreifer sind
zweilippige Elemente, die neben der Funktion des Schmutzab
streifens auch noch in der Lage sind, einen Schmierölfilm
zurückzuhalten und gegebenenfalls auch einer geringfügigen
Druckbelastung widerstehen zu können.
Bei Einzel-Abstreifern wird der Schmierölfilm zur Atmosphäre
hin abgestreift, wobei der Einzel-Abstreifer keine Dich
tungsfunktion übernehmen kann. Ein Schmierölfilter bzw. eine
auch nur geringe Druckbelastung kann mit Hilfe eines Einzel-
Abstreifers nicht zurückgehalten werden.
Doppel-Abstreifer können bei unzulässiger Druckbeaufschla
gung ihre Abstreifwirkung verlieren oder sogar aus ihrer
Einbaulage, z. B. aus einer Ringnut, herausgedrückt werden,
wodurch das Dichtsystem bzw. die Abstreifwirkung bleibend
geschädigt werden kann. Bei starker Stangenauslenkung kann
ebenfalls die Abstreifwirkung durch ein Anheben der Ab
streiflippe aufgehoben werden.
Bei den aus dem oben genannten Fachbuch bekannten Einzel-Ab
streifern und Doppel-Abstreifern steigt bei eingebautem Ab
streifer der Anpreßdruck jeweils zu derjenigen Seite hin
steil an, auf der ein Abstreifen erwünscht ist. Da der An
preßdruck auf der anderen Seite demgegenüber flach abfällt,
kann diese Seite des Abstreifrings keine Abstreif- oder
Dichtungsaufgaben übernehmen.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Abstreiferanordnung der eingangs genannten Art dahinge
hend weiterzubilden, daß auf einfache Art und Weise sowohl
ein an der Stange anhaftender Schmutzfilm abgestreift als
auch ein Schmierölfilm zurückgehalten werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die
Abstreiflippe mit einem axialen Flächenabschnitt am zweiten
Maschinenteil anliegt und daß bei eingebautem Abstreifring
der Anpreßdruck der Abstreiflippe an das zweite Maschinen
teil in axialer Richtung über die Abstreiflippe beidseitig
jeweils steil ansteigt.
Die erfindungsgemäße Abstreiferanordnung hat damit den we
sentlichen Vorteil, daß die beiden Wirkprinzipien von Ein
zel-Abstreifern und Doppel-Abstreifern in einer einzigen Ab
streiferanordnung vereint sind. Dabei wird der für die Funk
tion des Abstreifers bzw. des Doppel-Abstreifers wichtige
Verlauf der Preßverteilung, welcher bei den bekannten Ab
streiferanordnungen jeweils von einer Lippe übernommen wurde-
nämlich steiler Anstieg der Preßverteilung zu derjenigen
Seite hin, auf der ein Abstreifen erwünscht ist -, in einer
einzigen Abstreiflippe vereint. Mit der erfindungsgemäßen
Abstreiferanordnung kann zusätzlich zu den Vorteilen von be
kannten Einzel-Abstreifern auch ein Schmierölfilm zurückge
halten werden, d. h., es kann ein beidseitiges Abstreifen
oder Abdichten bewirkt werden.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der An
preßdruck an das zweite Maschinenteil in axialer Richtung
über die Abstreiflippe im Bereich ihrer axialen Mitte maxi
mal. Aber auch eine axiale Preßverteilung mit einem lokalen
Minimum im Bereich der axialen Mitte der Dichtlippe ist mög
lich.
Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß der Anpreß
druck an das zweite Maschinenteil in axialer Richtung über
die Abstreiflippe im wesentlichen symmetrisch ist. Dies hat
den Vorteil, daß auf Grund der symmetrischen Pressungsver
teilung die Abstreifwirkung beider Seiten des Abstreifrings
gleich ist.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist der
Abstreifring einen radial nach innen versetzten axialen
Ringabschnitt auf, der bei eingebautem Abstreifring an einem
axialen Ringvorsprung einer Nutflanke der Ringnut anliegt.
Durch diese Anlage ist kein Herausdrücken des Abstreifrings
aus der Ringnut möglich. Je nach Auslegung kann ein Grenzan
preßdruck des Abstreifrings eingestellt werden, bei dem die
Abstreiflippe kurz abhebt, um dann sofort nach Unterschrei
ten des eingestellten Grenzanpreßdrucks seine Funktion als
Doppel-Abstreifer wieder zu erfüllen.
Bei einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform ist der
Anpreßdruck der Abstreiflippe durch ein radiales Übermaß der
Abstreiflippe gegenüber dem zweiten Maschinenteil erzeugt.
So kann z. B. der Innendurchmesser des Abstreifrings kleiner
als der Außendurchmesser des zweiten Maschinenteils sein, so
daß der Innendurchmesser des Abstreifrings im eingebauten
Zustand auf den Außendurchmesser des zweiten Maschinenteils
geweitet wird und dadurch der Anpreßdruck an das zweite Ma
schinenteil erzeugt wird. Dabei kann insbesondere auch durch
einen geeigneten axialen Querschnitt des radialen Übermaßes
der gewünschte Anpreßdruckverlauf des eingebauten Abstreif
rings erzeugt bzw. beeinflußt werden.
Bei einer weiteren besonders vorteilhaften Ausführungsform
ist vorgesehen, daß der Anpreßdruck der Abstreiflippe durch
den Einbau des Abstreifrings in die Ringnut erzeugt ist.
Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung dieser Aus
führungsform wird der Anpreßdruck der Abstreiflippe dadurch
erzeugt, daß der Abstreifring gegenüber der Ringnut ein ra
diales Übermaß, vorzugsweise einen größeren Außendurchmes
ser, aufweist. Beim Einbau des Abstreifrings in die Ringnut
des ersten Maschinenteils wird der Abstreifring dann in
Richtung auf das zweite Maschinenteil beaufschlagt und der
gewünschte Anpreßdruck erzeugt.
Auch jede Kombination eines radialen Übermaßes der Abstreif
lippe gegenüber dem zweiten Maschinenteil und eines radialen
Übermaßes des Abstreifrings gegenüber der Ringnut zur Erzeu
gung des gewünschten Verlaufs des Anpreßdruckes ist möglich.
Bei einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform liegt
die Abstreiflippe über einen ringförmigen Abstreifsteg mit
im wesentlichen rechteckigem Querschnitt am zweiten Maschi
nenteil an. Über den Abstreifsteg ist der übrige Teil des
Abstreifrings vom zweiten Maschinenteil radial beabstandet
und ist so ein zusätzlicher freier Ringraum zwischen Ab
streifring und zweitem Maschinenteil geschaffen, in welchem
sich mehr Medium ansammeln kann, bevor die Abstreiflippe vom
zweiten Maschinenteil abhebt. Außerdem läßt sich der Anpreß
druck über die axiale und radiale Stegbreite des Abstreif
stegs leicht und gezielt einstellen.
Wenn in einer weiteren Ausführungsform die Abstreiflippe ge
genüber der Ringnut axial versetzt angeordnet ist, werden
die Auslenkungen einer Kolbenstange ohne reine Blockverpres
sung durch eine axial versetzte Krafteinleitung an Kolben
stange und Ringnutgrund ermöglicht.
Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der Beschrei
bung und der beigefügten Zeichnung. Ebenso können die vor
stehend genannten und die noch weiter aufgeführten Merkmale
erfindungsgemäß jeweils einzeln für sich oder in beliebigen
Kombinationen miteinander verwendet werden. Die erwähnten
Ausführungsformen sind nicht als abschließende Aufzählung zu
verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften Charakter
für die Schilderung der Erfindung.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird an
Hand zweier Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein erstes Ausführungsbei
spiel einer Abstreiferanordnung;
Fig. 2 einen Querschnitt des Abstreifrings der Fig. 1;
Fig. 3 schematisch den Anpreßdruck-Verlauf des Abstreif
rings der Fig. 2 in axialer Richtung;
Fig. 4 einen Querschnitt durch ein zweites Ausführungs
beispiel einer Abstreiferanordnung;
Fig. 5 einen Querschnitt des Abstreifrings der Fig. 4;
und
Fig. 6 schematisch den Anpreßdruck-Verlauf des Abstreif
rings der Fig. 5 in axialer Richtung.
Die in Fig. 1 dargestellte Abstreiferanordnung dient an ih
rer Niederdruckseite (links) dem Abstreifen von Schmutz von
einem Maschinenteil 2 und an ihrer Hochdruckseite (rechts)
dem Abstreifen von Leckageflüssigkeit im Spalt zwischen zwei
Maschinenteilen 2 und 3, die sich im Betrieb in axialer
Richtung gegeneinander bewegen. Typischerweise handelt es
sich bei dem Maschinenteil 2 um eine Stange und bei dem Ma
schinenteil 3 um einen Zylinder einer hydraulischen Kolben-
Zylinder-Einheit. In diesem Falle liegt eine innen dichtende
Anordnung vor, es kann jedoch in entsprechender Weise auch
eine außen dichtende Anordnung geschaffen werden.
In das Maschinenteil 3 ist eine zur axialen Bewegungsrich
tung rechtwinklige, kreisförmige Ringnut 4 eingestochen, in
die ein Abstreifring 5 eingelegt ist. Der Abstreifring 5 be
steht aus gummielastischem Material und weist an seiner dem
zweiten Maschinenteil 2 zugewandten Lauffläche eine Ab
streiflippe 9 auf (Fig. 2), welche auf einem axialen Flä
chenabschnitt an dem zweiten Maschinenteil 2 flach anliegt
und welche von dem Ende eines im Querschnitt rechteckigen
Abstreifsteges 8 gebildet wird. Dieser Abstreifsteg 8 ist
über einen schrägen Ringabschnitt 7 gegenüber dem in der
Ringnut 4 angeordneten Ringabschnitt 6 des Abstreifrings 5
beabstandet.
Der durch die Abstreiflippe 9 definierte Innendurchmesser
der Abstreiflippe 9 ist kleiner als der Außendurchmesser des
Maschinenteils 2 und derart gewählt, daß sich bei eingebau
tem Abstreifring 5 der in Fig. 3 gezeigte Verlaut des An
preßdruckes p der Abstreiflippe 9 an das zweite Maschinen
teil 2 in axialer Richtung ergibt. Der Anpreßdruck p steigt
zu beiden Seiten der Abstreiflippe 9 steil an und ist symme
trisch ihrer axialen Mittelebene.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Abstreiferanordnung 11 liegt der
Abstreifring 15 noch mit einer radial nach innen versetzten
Ringfläche 17a (Fig. 5) an einem axialen Ringvorsprung 4b
einer Nutwand 4a der Ringnut 4 an. Durch diesen Ringab
schnitt 17a ist die Abstreiflippe 19 gegenüber der Ringnut 4
weiter versetzt als bei der Abstreiferanordnung nach Fig. 1.
Der in Fig. 6 gezeigte Verlauf des Anpreßdruckes p der Ab
streiflippe 19 an das zweite Maschinenteil 2 wird bei dieser
Ausführungsform durch ein radiales Übermaß d der Ringfläche
17a und der Außenfläche 16a des Ringabschnittes 16 gegenüber
der Ringnut 4 erzeugt, d. h. der Außendurchmesser des Ab
streifrings 15 ist um das Maß d größer als der Innendurch
messer der Ringnut 4. Durch dieses radiale Übermaß d ist der
in die Ringnut 4 eingelegte Abstreifring 15 insbesondere im
Bereich der Abstreiflippe 19 auf das zweite Maschinenteil 2
hin beaufschlagt. Der Anpreßdruck p der Abstreiflippe 19 in
axialer Richtung ist ebenfalls symmetrisch mit steil anstei
genden Flanken und etwas größer als der Anpreßdruck der er
sten Abstreiferanordnung.
Über den ringförmigen Abstreifsteg 8, 18 ist insbesondere
der schräge Ringabschnitt 7, 17 gegenüber dem zweiten Ma
schinenteil 2 radial beabstandet, so daß ein freier Ringraum
zwischen dem schrägen Ringabschnitt 7, 17 und dem zweiten
Maschinenteil 2 ausbildet ist. Dieser freie Ringraum bildet
einen zusätzlichen Speicherraum für eingeschlepptes Hoch
druckmedium, so daß ein Abheben der Abstreiflippe 9, 19 län
ger verhindert werden kann.
Aufgrund dieses Verlaufes des Anpreßdruckes p mit beidseiti
gem steilen Anstieg und maximalem Anpreßdruck etwa in der
Mitte der Abstreiflippe 9, 19 kann der Abstreifring 5, 15
nicht nur einen an dem zweiten Maschinenteil 2 anhaftenden
Schmutzfilm oder Eisfilm abstreifen und so das hydraulische
System vor äußerer Verschmutzung bewahren, sondern er ist
auch in der Lage, einen hochdruckseitigen Schmierölfilm zu
rückzuhalten und einer geringfügigen Druckbelastung wider
stehen zu können.
Bei einer Abstreiferanordnung 1 ist in eine Ringnut 4 eines
ersten (3) von zwei rechtwinklig zur Ringnut 4 axial gegen
einander beweglichen Maschinenteilen 2, 3 ein Abstreifring 5
aus gummielastischem Material eingelegt, der mit einer Ab
streiflippe 9 am zweiten Maschinenteil 2 anliegt. Zum Opti
mieren der Eigenschaften des Abstreifrings liegt die Ab
streiflippe 9 mit einem axialen Flächenabschnitt am zweiten
Maschinenteil 3 an und ist bei eingebautem Abstreifring 5
der Anpreßdruck der Abstreiflippe 9 an das zweite Maschinen
teil 2 in axialer Richtung über die Abstreiflippe 9 im Be
reich ihrer axialen Mitte maximal. Dadurch können die beiden
Wirkprinzipien von Einzel-Abstreifern und Doppel-Abstreifern
in einer einzigen Abstreiferanordnung vereint werden.
Claims (9)
1. Abstreiferanordnung (1; 11) mit einem in eine Ringnut
(4) eines ersten (3) von zwei rechtwinklig zur Ringnut
(4) axial gegeneinander beweglichen Maschinenteilen (2,
3) eingelegten Abstreifring (5; 15) aus gummielasti
schem Material, der mit einer Abstreiflippe (9; 19) am
zweiten Maschinenteil (2) anliegt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstreiflippe (9; 19) mit einem axialen Flä
chenabschnitt am zweiten Maschinenteil (3) anliegt und
daß bei eingebautem Abstreifring (5; 15) der Anpreß
druck (p) der Abstreiflippe (9; 19) an das zweite Ma
schinenteil (2) in axialer Richtung über die Abstreif
lippe (9; 19) beidseitig jeweils steil ansteigt.
2. Abstreiferanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Anpreßdruck (p) an das zweite Maschi
nenteil (2) in axialer Richtung über die Abstreiflippe
(9; 19) im Bereich ihrer axialen Mitte maximal ist.
3. Abstreiferanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Anpreßdruck (p) an das zweite Ma
schinenteil (2) in axialer Richtung über die Abstreif
lippe (9; 19) im wesentlichen symmetrisch ist.
4. Abstreiferanordnung nach einem vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstreifring (15)
einen radial nach innen versetzten axialen Ringab
schnitt (17a) aufweist, der bei eingebautem Abstreif
ring (15) an einem axialen Ringvorsprung (4b) einer
Nutflanke (4a) der Ringnut (4) anliegt.
5. Abstreiferanordnung nach einem vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß der Anpreßdruck (p)
der Abstreiflippe (19) durch ein radiales Übermaß der
Abstreiflippe (9; 19) gegenüber dem zweiten Maschinen
teil (2) erzeugt ist.
6. Abstreiferanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anpreßdruck
(p) der Abstreiflippe (19) durch den Einbau des Ab
streifrings (15) in die Ringnut (4) erzeugt ist.
7. Abstreiferanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Abstreifring (15) gegenüber der Ring
nut (4) ein radiales Übermaß (d) aufweist.
8. Abstreiferanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreiflippe
(9; 19) über einen ringförmigen Abstreifsteg (8; 18)
mit im wesentlichen rechteckigem Querschnitt am zweiten
Maschinenteil (3) anliegt.
9. Abstreiferanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreiflippe
(9; 19) gegenüber der Ringnut (4) axial versetzt ange
ordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19639798A DE19639798C5 (de) | 1996-09-27 | 1996-09-27 | Einzel-Abstreiferanordnung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19639798A DE19639798C5 (de) | 1996-09-27 | 1996-09-27 | Einzel-Abstreiferanordnung |
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| DE19639798A1 true DE19639798A1 (de) | 1998-04-16 |
| DE19639798B4 DE19639798B4 (de) | 2011-09-22 |
| DE19639798C5 DE19639798C5 (de) | 2013-11-28 |
Family
ID=7807108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19639798A Expired - Lifetime DE19639798C5 (de) | 1996-09-27 | 1996-09-27 | Einzel-Abstreiferanordnung |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Also Published As
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Owner name: TRELLEBORG SEALING SOLUTIONS GERMANY GMBH, 705, DE |
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