DE19633237C2 - Druckverfahren - Google Patents

Druckverfahren

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bedrucken einer Fläche auf einer Bahn oder einem Bogen mit Hilfe einer Druckmaschine, bei der das zu druckende Bild mittels digi­ taler Signale während des Druckens auf einer Druckplatte oder Druckwalze erzeugbar ist.
Bei einem aus der EP 0394 576 B1 bekannten Verfahren der angegebenen Art wird zum Bedrucken einer Bahn eines konti­ nuierlichen Druckmaterials in einer Druckstation ein Ladungsbild auf eine photoempfindliche Oberfläche einer rotierenden Druckwalze projiziert, anschließend Toner auf das Ladungsbild auf der Oberfläche der Druckwalze aufge­ bracht und das so entwickelte Bild auf die Bahn des Druck­ materials übertragen und dort fixiert. Unmittelbar nach dem Übertragen des entwickelten Bildes wird das Ladungsbild von der Druckwalze gelöscht und ein neues an das vorherige anschließende Ladungsbild erzeugt. Auf diese Weise lassen sich mit der gleichen Druckwalze Druckbilder beliebiger Länge herstellen.
Druckverfahren der angegebenen Art werden häufig angewen­ det, um die mit Hilfe eines Computers erstellten Bilddaten unmittelbar an die Druckstation zu übertragen und in ein Ladungsbild auf der Druckplatte oder Druckwalze umzusetzen. Da es sich hierbei um große Datenmengen handelt dauert es relativ lange, bis die digitale Information für einen voll­ ständigen Bogen oder ein vollständiges Druckbild zur Verfü­ gung steht. Dagegen ist im allgemeinen die Druckgeschwin­ digkeit höher als die Übertragungsgeschwindigkeit für die Bilddaten. Des weiteren besteht in der Praxis häufig das Bedürfnis, verschiedene Druckaufträge so zusammenzufassen, daß die Druckfläche optimal ausgenutzt wird. Hierbei muß mit dem Drucken so lange gewartet werden, bis alle Daten zu den zusammenzufassenden Aufträgen überspielt sind. Erst danach kann mit dem Drucken begonnen werden.
Aus der DE 30 09 902 A1 ist ein Verfahren zum Bedrucken von in Nutzen unterteilten, endlosen, kontinuierlich bewegten Papierbahnen mittels wenigstens einer Druckform bekannt, bei dem das Druckbild abschnittsweise gedruckt wird, wobei zwischen jedem der bedruckten Abschnitte Platz für die übrigen Abschnitte des Druckbilds gelassen wird, die in einem oder mehreren weiteren Druckvorgängen gedruckt werden. Nach diesem Verfahren lassen sich Druckbilder herstellen, die sich erst nach einer Länge von mehreren Metern wiederholen, wie dies zum Beispiel im Endlosformulardruck von Scheckheften der Fall ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren der eingangs genannten Art dergestalt weiterzubilden, daß Zeitverluste vermieden werden und eingehende Druckaufträge noch mit im bereits im Druck befindlichen Aufträgen zur optimalen Flä­ chenausnutzung zusammengefaßt werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die zu bedruckende Fläche des Bogens oder der Bahn während eines ersten Durchgangs durch die Druckmaschine nur teil­ weise derart bedruckt wird, daß zwischen bedruckten Flä­ chenteilen liegende Flächenteile unbedruckt bleiben und in einem oder mehreren folgenden Durchgängen die unbedruckten Flächenteile bedruckt werden, wobei eine abwechselnde Ver­ teilung der Bildbestandteile bei einem Durchlauf auf zwei nebeneinander liegende Flächenstreifen erfolgt.
Mit der Erfindung ist es möglich, die Druckgeschwindigkeit und die Übertragungsgeschwindigkeit der Bilddaten dadurch aneinander anzugleichen, daß beim ersten Durchgang durch die Druckmaschine nur Teile der Bilddaten gesendet und die entsprechenden Bildbestandteile gedruckt werden und daß das Drucken weiterer Bildbestandteile bei einem zweiten Durch­ gang des Bogens oder der Bahn durch die Druckmaschine erfolgt. Weiterhin bietet das erfindungsgemäße Verfahren die Möglichkeit, laufende Druckaufträge, die die bedruckba­ ren Flächen nicht ganz belegen, mit nachfolgenden Aufträgen zusammenzufassen, um mit letzteren noch freie Fläche auf dem Bogen oder der Bahn zu bedrucken. Werden mehrere Druck­ maschinen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren miteinander kombiniert, so können Druckaufträge anstatt nach Anzahl von Druckbogen nach Druckflächenanteilen angeboten und abge­ rechnet werden. Hierbei kann ein zentraler Rechner, der alle Aufträge kontrolliert und verwaltet, die geeignete Maschinenbelegung vornehmen und die Zahl der Druckdurch­ gänge je Maschine regeln.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich auch zum Bedruc­ ken von Flächen, deren Breite größer ist als die Breite des Druckwerks der Druckmaschine, indem während des ersten Durchgangs ein Streifen der Fläche bedruckt wird, anschließend Druckwerk und Fläche quer zur Laufrichtung der Bahn oder des Bogens gegeneinander versetzt werden und in einem weiteren Durchgang ein zweiter Streifen der Fläche bedruckt wird. Ebenso kann auch ein drittes oder viertes Mal verfahren werden. Auf diese Weise lassen sich Bilder drucken, deren Größe zwei oder mehr Druckwerksbreiten beträgt.
Vorzugsweise wird bei dem erfindungsgemäßen Verfahren eine Druckmaschine verwendet, die vorwärts und rückwärts drucken kann, wobei bei zwei aufeinander folgenden Durchgängen die Druckrichtung umgekehrt wird. Hierdurch werden Rücklaufzei­ ten vermieden und alle Durchgänge durch die Druckmaschine können mit der gleichen Aufspannung des Bogens oder der Bahn durchgeführt werden, um Rasterfehler zu vermeiden.
Die Positionierung der einzelnen Bilder oder Bildteile auf der Fläche können bei dem erfindungsgemäßen Verfahren mit Hilfe einer elektronischen Recheneinrichtung gesteuert wer­ den.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend anhand von Beispielen näher erläutert, die in der Zeichnung darge­ stellt sind.
Fig. 1 zeigt einen Bogen 1, der nach einem ersten Durch­ lauf nur teilweise mit Bildbestandteilen 2, 3, 4, 5 bedruckt ist. Die Bildbestandteile 2 bis 5 nehmen jeweils nur etwa die Hälfte der Bogenbreite in Anspruch und sind im Wechsel mal auf der linken, mal auf der rechten Seite des Bogens angeordnet. Entsprechend sind jedem Bildbestandteil 2 bis 5 unbedruckte Flächenteile benachbart, deren Breite der halben Bogenbreite und deren Länge etwa der Länge des zugeordneten Bildbestandteils entspricht.
Fig. 2 zeigt den Bogen 1 nach dem zweiten Durchlauf durch die Druckmaschine. Bei diesem Durchlauf wurden die nach dem ersten Durchlauf noch unbedruckten Flächenteile mit weite­ ren Bildbestandteilen 6, 7, 8, 9 bedruckt. Die Übermittlung der Bildbestandteile 6 bis 9 an die Druckmaschine konnte während des ersten Laufs erfolgen, so daß durch die Daten­ übertragung kein Zeitverlust entstanden ist. Ebenso konnten durch die erfindungsgemäße Verfahrensweise die Bildbestand­ teile 6 bis 9 noch nach dem Drucken der Bildbestandteile 2 bis 5 auf dem Bogen 1 untergebracht werden.

Claims (4)

1. Verfahren zum Bedrucken einer Fläche auf einer Bahn oder einem Bogen mit Hilfe einer Druckmaschine, bei der das zu druckende Bild mittels digitaler Signale während des Druckens auf einer Druckplatte oder Druckwalze erzeugbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die zu bedruckende Fläche des Bogens oder der Bahn während eines ersten Durchgangs durch die Druckmaschine nur teilweise derart bedruckt wird, daß zwischen bedruckten Flächenteilen liegende Flächenteile unbedruckt bleiben, daß in einem oder mehreren folgenden Durchgängen die unbedruckten Flächenteile bedruckt werden und daß eine abwechselnde Verteilung der Bildbestandteile bei einem Durchlauf auf nebeneinander liegende Flächenstreifen erfolgt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Fläche größer ist als die Breite des Druckwerks der Druckmaschine und daß während des ersten Durchgangs ein Streifen der Fläche bedruckt wird, anschließend Druckwerk und Fläche quer zur Laufrichtung der Bahn oder des Bogens gegeneinander versetzt werden und in einem weiteren Durchgang ein zweiter Streifen der Fläche bedruckt wird.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckmaschine verwen­ det wird, die vorwärts und rückwärts drucken kann, wobei bei zwei aufeinander folgenden Durchgängen die Druckrichtung umgekehrt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Positionierung der ein­ zelnen Bilder oder Bildteile auf der Fläche mit Hilfe einer elektronischen Recheneinrichtung gesteuert wird.
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