DE19630642C2 - Werkzeug für eine Schrämmaschine - Google Patents

Werkzeug für eine Schrämmaschine

Info

Publication number
DE19630642C2
DE19630642C2 DE19630642A DE19630642A DE19630642C2 DE 19630642 C2 DE19630642 C2 DE 19630642C2 DE 19630642 A DE19630642 A DE 19630642A DE 19630642 A DE19630642 A DE 19630642A DE 19630642 C2 DE19630642 C2 DE 19630642C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chisel
support element
support
holder
tool according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19630642A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19630642A1 (de
Inventor
Karl Kammerer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wirtgen GmbH
Betek GmbH and Co KG
Original Assignee
Betek Bergbau- und Hartmetalltechnik Karl-Heinz Simon & Co Kg 78733 Aichhalden De GmbH
Wirtgen GmbH
Betek Bergbau und Hartmetalltechnik Karl Heinz Simon GmbH and Co KG DE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Betek Bergbau- und Hartmetalltechnik Karl-Heinz Simon & Co Kg 78733 Aichhalden De GmbH, Wirtgen GmbH, Betek Bergbau und Hartmetalltechnik Karl Heinz Simon GmbH and Co KG DE filed Critical Betek Bergbau- und Hartmetalltechnik Karl-Heinz Simon & Co Kg 78733 Aichhalden De GmbH
Priority to DE19630642A priority Critical patent/DE19630642C2/de
Priority to DE29623215U priority patent/DE29623215U1/de
Publication of DE19630642A1 publication Critical patent/DE19630642A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19630642C2 publication Critical patent/DE19630642C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/18Mining picks; Holders therefor
    • E21C35/183Mining picks; Holders therefor with inserts or layers of wear-resisting material
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/18Mining picks; Holders therefor
    • E21C35/183Mining picks; Holders therefor with inserts or layers of wear-resisting material
    • E21C35/1831Fixing methods or devices
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C35/00Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
    • E21C35/18Mining picks; Holders therefor
    • E21C35/19Means for fixing picks or holders
    • E21C35/197Means for fixing picks or holders using sleeves, rings or the like, as main fixing elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Drilling And Exploitation, And Mining Machines And Methods (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Werkzeug für eine Schrämmaschine mit einem Meißelhalter, der in einer Aufnahmebohrung einen Meißel festlegt, wobei der Meißel einen Meißelschaft und einen Meißelkopf aufweist, wobei auf den Meißelschaft eine Spannhülse aufgeschoben ist, die sich an der Wandung der Aufnahmebohrung verspannt, und wobei der Meißelkopf gegenüber dem Meißelhalter auf einem als Verschleißscheibe ausgebildeten Zwischenelement abgestützt ist.
Ein derartiges Werkzeug ist aus der Druckschrift, DE 37 01 905 C1 bekannt. In dieser Druck­ schrift ist ein Meißel beschrieben, der mit seinem Meißelschaft drehbar in eine Spannhülse eingesetzt ist. Hierzu weist der Meißelschaft eine umlaufende Nut auf, die die Spannhülse aufnimmt. Während des Betriebseinsatzes eines solchen Werkzeuges werden über den Meißelkopf stoßartige Belastungen aufgenommen, die sich in den Meißelschaft übertragen. Hierdurch können abhängig von der Dauer und Stärke der Belastung Deformationen an der Aufnahmebohrung für die Spannhülse entstehen. Diese Deformationen treten besonders an dem, dem Meißelkopf zugewandten Bohrungseintritt der Aufnahmebohrung auf. Wenn die Aufnahmebohrung infolge dieses Effektes ausgeschlagen ist, so muß der ge­ samte Meißelhalter mit entsprechend hohem Kostenaufwand ausgetauscht werden.
In der Druckschrift DE 42 02 961 C2 ist ein Meißelhalter gezeigt, der von einer Aufnahmebohrung durchsetzt ist. Sowohl am Bohrungseintritt als auch am Bohrungsaustritt ist die Aufnahmebohrung erweitert. In diese Erweiterungen können Hartmetallringe eingesetzt werden. Zwischen den Hartmetallringen ist eine Spannhülse eingesetzt, die in axialer Richtung formschlüssig von den Hartmetallringen gehalten wird. In radialer Richtung hingegen ist die Spannhülse mit Spiel in die Aufnahmebohrung eingesetzt. Während des Werkzeugeinsatzes dreht sich die fest mit dem Meißelschaft eines Meißels verbundene Spannhülse in der Aufnahmebohrung. Abraummaterial, daß durch die Aufnahmebohrung hindurch in den Zwischenraum zwischen Spannhülse und Meißelhalter gelangt, beschädigt die Aufnahmebohrung. Insbesondere kann es dabei vorkommen, daß die Spannhülse sich in der Aufnahmebohrung festfrißt. Dann kann sich aber der Meißel nicht mehr frei drehen.
Aus der Druckschrift DE-GM 75 13 108 ist ein Meißelhalter bekannt, der mit einer Aufnahme­ bohrung versehen ist. In die Aufnahmebohrung sind Hartmetallager eingesetzt, die den Meißelschaft eines Meißels abstützen. An den Hartmetallagern kann der Meißelschaft während des Werkzeugeinsatzes rotieren. Bei dieser Ausge­ staltungsform eines Meißelhalters hat es sich als nachteilig erwiesen, daß ein starker Verschleiß zwischen dem Meißelschaft und den Hartmetallagern ent­ steht. Dies ist auf die ungünstige Materialpaarung: Meißelschaft-Hartmetallager zurückzuführen.
In der Druckschrift DE 34 08 209 A1 ist ein Meißelhalter gezeigt, der in einer Auf­ nahmebohrung einen Meißel drehbar aufnimmt. In die Aufnahmebohrung ist ein Hartmetallring eingesetzt. Oberhalb des Hartmetallringes ist ein weiterer Hartmetallring in der Aufnahmebohrung gehalten, der mit einem Kopfstück über die Oberfläche des Meißelhalters vorsteht. In die Aufnahmebohrung kann ein aus Meißelschaft und Meißelkopf bestehender Meißel eingebaut werden. Der Meißelschaft besitzt eine umlaufende Nut, in die eine Spannhülse eingeschnappt ist. Bei eingesetztem Meißel verspannt sich die Spannhülse gegenüber dem unteren Hartmetallring. Der Meißelkopf ist an seiner dem Meißelhalter zu­ gekehrten Seite mit einer umlaufenden Nut versehen. In diese Nut greift das Kopfstück des oberen Hartmetallringes ein. Schon nach kurzem Werkzeugein­ satz schleift sich der obere Hartmetallring in die umlaufende Nut des Meißel­ kopfes ein. Dann sitzt der Meißelkopf direkt auf dem Meißelhalter auf und bewirkt hier infolge von drehendem Verschleiß eine Beschädigung des Meißel­ halters. Insbesondere kann es dabei vorkommen, daß sich der Meißelkopf auf dem Meißelhalter festfrißt und sich dann nicht mehr drehen läßt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Werkzeug zu schaffen, bei dem die Standzeit des Werkzeughalters wesentlich verlängert ist.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Dem­ gemäß ist es also vorgesehen, daß die Spannhülse in radialer Richtung mittels wenigstens eines Stützelementes gegenüber dem Meißelhalter abgestützt ist, wobei das Stützelement mit einem Kopfteil das als Verschleißscheibe aus­ gebildete Zwischenelement gegenüber dem Meißelhalter abstützt. Das Stütz­ element weist dabei eine größere Härte als die an das Stützelement an­ grenzenden Bereiche des Meißelhalters auf. Das Stützelement ist damit günstigerweise in dem Bereich plaziert, in dem die größte Belastung des Meißelhalters während des Werkzeugeinsatzes auftritt. Hier verhindert es zuver­ lässig, daß Deformationen der Aufnahmebohrung enstehen. Darüberhinaus übernimmt das Stützelement auch noch die weitere Funktion der Abstützung der Verschleißscheibe (Zwischenelement). Damit ist der besonders empfindliche Bereich des Meißelhalters in der Übergangszone zwischen Meißelschaft und Meißelkopf optimal gegen Verschleiß geschützt. Um den Meißel axial un­ verlierbar zu halten, weist die Spannhülse einen zum Meißelschaft hin vor­ stehenden Ansatz auf, der in eine umlaufende Nut des Meißelschaftes eingreift.
Während des Betriebseinsatzes eines solchen Werkzeuges werden über den Meißelkopf stoßartige Belastungen aufgenommen, die sich in den Meißelschaft übertragen. Hierdurch können abhängig von Dauer und Stärke der Belastung Deformationen an der Aufnahmebohrung für die Spannhülse entstehen. Diese Deformationen treten besonders an den beiden Enden des Schaftes auf. Damit ist dann die Standzeit für den Werkzeughalter begrenzt.
Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß die Spannhülse mittels eines oder mehrerer Stützelemente gegenüber dem Meißelhalter abgestützt ist, und daß das Stützelement eine größere Härte als die an das Stützelement an­ grenzenden Bereich des Meißelhalters aufweist.
Mit den separaten Stützelementen kann die Aufnahmebohrung in dem Bereich, in dem Deformationen entstehen können, verstärkt werden. Damit ist der Meißelhalter verschleißoptimiert ausgelegt. Der durch die Rotation des Meißels entstehende Verschleiß findet zwischen der Spannhülse und dem Meißelschaft statt. Eine Aufweitung der Aufnahmebohrung ist mit den Stützelementen ver­ hindert.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, daß das Stützele­ ment als Ringelement ausgebildet und mit einem Steckansatz in eine erste Auf­ nahme des Meißelhalters eingesteckt ist.
Mit einem so ausgestalteten Werkzeug kann auch eine Deformation des Meißel­ halters verhindert werden, die infolge einer Stoßbelastung auf das Zwischen­ element entstehen würde. Dadurch, daß das Stützelement als Ringelement aus­ gebildet ist, kann die Aufnahmebohrung über den gesamten Umfang geschützt werden.
Ist vorgesehen, daß die erste Aufnahme für das Stützelement als konisch, kon­ zentrisch um den Meißelschaft umlaufende Bohrung ausgebildet ist, in die das Stützelement mit seiner konischen Außenkontur des Steckansatzes eingesetzt ist, und daß die konische Bohrung an ihrem verjüngten Bereich einen Freiraum hinter dem Steckansatz aufweist, so ist eine einfache Montage des Stützele­ mentes möglich. Dieses kann einfach in die konische Bohrung eingesetzt und hierdurch zentriert ausgerichtet werden. Je nach Ausbildung der Öffnungs­ winkel der konischen Bohrung und der Außenkontur des Steckansatzes ist das Stützelement selbsthemmend gehalten. Es sind damit keine zusätzlichen Ver­ bindungsmittel mehr notwendig.
Um zu verhindern, daß das Zwischenelement sich unbeabsichtigt relativ zu dem Meißelhalter verdreht, ist nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß an dem Kopfteil des Stützelementes Halteelemente angeordnet sind, die eine Verdrehung des Zwischenelementes gegenüber dem Stützelement verhindern.
Hierbei können die Halteelemente Spitzen und/oder Schneiden aufweisen, die sich in das Zwischenelement eingaben und/oder an dem Stützelement können Vorsprünge angeordnet sein, die in Ausnehmungen des Zwischenelementes eintreten. Mit den Spitzen und/oder Schneiden bzw. den Vorsprüngen wird ein Formschluß zwischen dem Stützelement und dem Zwischenelement erreicht.
Nach einer verschleißoptimierten Ausgestaltung eines Werkzeugs ist vorge­ sehen, daß zwei Stützelemente den Meißelschaft an seinem dem Meißelkopf zu­ gekehrten und dem diesem abgekehrten Ende abstützen, daß das dem Meißel­ kopf abgekehrte Stützelement als Ringkörper ausgebildet ist und in eine zylindrische zweite Aufnahme eingesetzt ist, die konzentrisch zu der Auf­ nahmebohrung verläuft. An den beiden Enden des Meißelschaftes entstehen erfahrungsgemäß die größten Belastungen und Deformationen am Meißelhalter. Dadurch, daß nun in diesen Bereichen Stützelemente eingesetzt sind, werden Deformationen sicher verhindert und die Standzeit des Meißelhalters damit erhöht. Das dem Meißelkopf abgekehrte Stützelement kann in die zylindrische zweite Aufnahme eingeschoben oder beispielsweise eingelötet werden.
Es ist aber auch denkbar, daß ein Stützelement verwendet ist, das die Spann­ hülse über ihre gesamte axiale Länge abstützt. In diesem Fall muß nur eine einzige Aufnahme in den Werkzeughalter eingebracht werden. Dies verringert die Herstellungskosten für den Meißelhalter.
Besonders hohe Festigkeiten lassen sich an dem Werkzeughalter dann verwirk­ lichen, wenn vorgesehen ist, daß die Stützelemente zumindest an ihren der Spannhülse und/oder dem Stützelement zugekehrten Bereichen aus Hartmetall bestehen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1a in Seitendarstellung und teilweise im Schnitt einen Meißelhalter, der einen Meißel festhält,
Fig. 1b den Meißelhalter gemäß Fig. 1a ohne den Meißel,
Fig. 2a in Seitendarstellung und teilweise im Schnitt einen Meißelhalter mit einer zu den Fig. 1a und 1b Al­ ternativen Lagerung des Meißels,
Fig. 2b den Meißelhalter gemäß Fig. 2a ohne den Meißel,
Fig. 3a in Seitendarstellung und teilweise im Schnitt eine weitere Alternative zur Festlegung des Meißels an dem Meißelhalter und
Fig. 3b die Darstellung gemäß Fig. 3a in Draufsicht ohne den Meißel.
Die Fig. 1a zeigt einen Meißelhalter 30 der ein Basis­ teil 31 aufweist. An das Basisteil 31 ist ein nach unten abstehender Steckansatz 32 angesetzt. Mit dem Steck­ ansatz 32 kann der Meißelhalter 30 an einem nicht mehr dargestellten Grundkörper fixiert werden. In den Basis­ körper 31 ist eine schräg verlaufende Aufnahmeboh­ rung 33 für einen Meißel 10 eingebracht.
Der Meißel 10 besteht im wesentlichen aus einem Meißelkopf 12, der einen Schneideinsatz 11 trägt. An den Meißelkopf 12 ist ein Meißelschaft 15 angesetzt, auf den eine Spannhülse 16 aufgeschoben ist. Die Spannhül­ se 16 verspannt sich an der Innenwandung der Aufnah­ mebohrung 33. Sie hält den Meißelschaft 15 des Meißels 10 axial unverlierbar jedoch drehbar fest. Weiterhin stützt sich die Spannhülse 16 an Stützelementen 40a, 40b ab. Das Stützelement 40a ist in eine erste Aufnahme 36 des Meißelhalters 30 eingesetzt. Hierbei ist die erste Aufnahme 36 als eine konische Sacklochbohrung ausge­ bildet, die konzentrisch zu dem Meißelschaft 15 verläuft und sich in Richtung zum freien Ende des Schaftes 15 hin verjüngt. Das Stützelement 40a weist ebenfalls eine konische Außengeometrie auf. Die beiden Konusse sind hierbei so aufeinander abgestimmt, daß das Stützele­ ment 40a selbsthemmend in der ersten Aufnahme 36 gehalten ist. Hierdurch ist eine verbindungselementfreie Montage des Stützelementes 40a möglich. Hinter dem Stützelement 40a ist an dem verjüngten Ende der ersten Aufnahme 36 ein Freiraum vorgesehen, in den sich das Stützelement 40a während des Betriebes des Werkzeu­ ges kontinuierlich einsetzen kann. Das Stützelement 40a unterteilt sich im wesentlichen in zwei Teilbereiche, ei­ nen Steckansatz 43 und ein Kopfteil 41. Mit dem Steck­ ansatz 43 ist das Stützelement 40a in die erste Aufnahme 36 eingesetzt. Das Kopfteil 41 schließt vorliegend mit der Oberfläche des Meißelhalters 30 ab. Es ist jedoch auch denkbar, daß das Kopfteil 41 ein wenig über den Meißelhalter 30 vorsteht. An dem Stützelement 40a liegt ein Zwischenelement 20 mit seiner rückwärtigen Anlagefläche 21 auf. Das Zwischenelement 20 ist vorlie­ gend als eine ringförmige Verschleißscheibe ausgebil­ det, die den Meißelschaft 15 aufnimmt. Planparallel zu der rückwärtigen Anlagefläche 21 ist an dem Zwischen­ element 20 eine frontseitige Anlagefläche 22 vorgese­ hen. Auf dieser frontseitigen Anlagefläche 22 stützt sich der Meißelkopf 12 mit einer Lauffläche 14 des Stützbun­ des 13 ab. Mit dieser Lauffläche 14 gleitet der Meißel­ kopf 12 während des Betriebes auf dem Zwischenele­ ment 20.
An dem dem Meißelkopf 12 abgekehrten freien Ende des Meißelschaftes 15 ist ein weiteres Stützelement 40b angeordnet. Das Stützelement 40b weist eine im we­ sentlichen ringförmige Geometrie auf. Das Stützele­ ment 40b ist in eine zweite Aufnahme 35 des Meißelhal­ ters 30 eingesetzt. Die zweite Aufnahme 35 ist als zylin­ drische Bohrung ausgeführt. Für die Fixierung kann das Stützelement 40b entweder in die zylindrische Bohrung eingeschrumpft oder stoffschlüssig festgelegt werden.
Mit den an den beiden Enden des Meißelschaftes 15 festgelegten Stützelementen 40a, 40b können Bela­ stungsstöße die über den Meißelkopf 12 eingeleitet sind, abgefangen und so Deformationen vom Meißelhalter 30 abgehalten werden.
Die Fig. 1b zeigt in Draufsicht die Anordnung der beiden Stützelemente 40a, 40b in dem Meißelhalter 30.
Die Fig. 2a und 2b zeigen eine zu den Fig. 1a und 1b alternative Ausgestaltungsvariante eines Meißelhalters 30. Wie hieraus ersichtlich ist, ist nur ein Stützelement 40a an dem dem Meißelkopf 12 zugekehrten Ende des Meißelschaftes 15 in den Meißelhalter 30 eingesetzt. Im Unterschied zu dem Stützelement 40a gemäß den Fig. 1a und 1b ist das vorliegende Stützelement 40a an seinem Kopfteil 41 mit Halteelementen 42 versehen. Die Halteelemente 42 sind in Form von Zacken in Richtung auf das Zwischenelement 20 hin abstehend an dem Kopfteil 41 angebracht. Die Zacken bilden Schneiden, die sich an der rückwärtigen Anlagefläche 21 des Zwi­ schenelementes 20 anlegen.
Infolge eines Belastungsstoßes auf den Meißel 10 während des Betriebes graben sich die Halteelemente 42 in die rückwärtige Anlagefläche 21 des Zwischenele­ mentes 20 ein. Damit entsteht ein Formschluß in Rota­ tionsrichtung des Meißels 10. Mit diesem Formschluß ist erreicht, daß das Zwischenelement 20 verdrehsicher an dem Stützelement 40a festgelegt ist. Anstatt der Zacken mit den Schneiden können auch einzelne Spitzen oder dgl. vorgesehen sein. Wichtig ist, daß zwischen dem Zwi­ schenelement 20 und dem Stützelement 40a ein Form­ schluß in Umfangsrichtung erreicht wird. In der Fig. 2b ist das Stützelement 40a isoliert in Seitendarstellung gezeichnet. Wie hieraus ersichtlich ist, sind die einzelnen Halteelemente 42 gleichförmig über den Umfang ver­ teilt. Es ist jedoch auch möglich, die einzelnen Halteele­ mente 42 so anzuordnen, daß sie gegen die Drehrich­ tung des Meißels 10 geneigt sind. Oft wird der vorlie­ gende Meißelhalter 30 bei großen Schrämmaschinen eingesetzt. Hierbei rotiert ein Teil der Meißel 10 in und ein anderer Teil gegen den Uhrzeigersinn. Um ein für diese beide Rotationsrichtungen angepaßtes Bauteil zu erhalten, können die einzelnen Halteelemente 42 auch gegeneinander geneigt sein.
Die Fig. 3a und 3b zeigen ein Stützelement 40a, daß sich über die gesamte axiale Länge der Spannhülse 16 erstreckt. Damit muß nur eine einzige Aufnahme 36 in den Meißelhalter 30 eingebracht werden. Für die Mon­ tage ist im Bohrungsgrund der Aufnahme 36 ein An­ schlag 37 vorgesehen. Das hülsenförmige Stützelement 40a wird in die Aufnahme 36 eingesteckt und schlägt in der Endmontagestellung an dem Anschlag 37 an. Für die Fixierung kann das Halteelement 40a entweder in die Aufnahme 36 eingepreßt, eingelötet, eingeklebt und/oder eingeschweißt sein.
Ist vorgesehen, daß die einzelnen Stützelemente 40a, 40b auswechselbar sein sollen, was beispielsweise für ein getrenntes Recycling des Meißelhalters von Vorteil wäre, so empfiehlt es sich keine stoffschlüssige Verbin­ dung zwischen den Stützelementen 40a, 40b und dem Meißelhalter 30 vorzusehen. Auch ist darauf zu achten, daß Angriffsflächen vorhanden sind, an denen die Stütz­ elemente 40a, 40b ausgetrieben werden können. In den vorliegenden Beispielen gemäß den Fig. 1a bis 3b wäre hierbei denkbar, daß der Innendurchmesser der Stütz­ elemente 40a, 40b kleiner gewählt wird als der Durch­ messer der Aufnahmebohrung 33.
Um eine gute Verschleißeigenschaft zu erzielen sind die Stützelemente 40a, 40b bevorzugt aus einem Materi­ al gefertigt, daß eine höhere Festigkeit als der Meißel­ halter 30 aufweist. Dies kann beispielsweise Hartmetall sein.

Claims (9)

1. Werkzeug für eine Schrämmaschine mit einem Meißelhalter, der in einer Aufnahmebohrung einen Meißel festlegt, wobei der Meißel einen Meißelschaft und einen Meißelkopf aufweist, wobei auf den Meißelschaft eine Spannhülse aufgeschoben ist, die sich an der Wandung der Auf­ nahmebohrung verspannt, und wobei der Meißelkopf gegenüber dem Meißelhalter auf einem als Verschleißscheibe ausgebildeten Zwischen­ element abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannhülse (16) in radialer Richtung mittels wenigstens eines Stützelementes (40a, 40b) gegenüber dem Meißelhalter (30) abgestützt ist,
daß das Stützelement (40a) mit einem Kopfteil (41) das Zwischenelement (20) gegenüber dem Meißelhalter (30) abstützt, und
daß das Stützelement (40a, 40b) eine größere Härte als die an das Stützelement (40a, 40b) angrenzenden Bereich des Meißelhalters auf­ weist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stützelement (40a) als Ringelement ausgebildet und mit einem Steckansatz (43) in eine 1. Aufnahme (36) des Meißelhalters (30) eingesteckt ist.
3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Aufnahme (36) als konische, konzentrisch um den Meißel­ schaft (15) umlaufende Bohrung ausgebildet ist, in die das Stützelement (40a) mit seiner konischen Außenkontur des Steckansatzes (43) einge­ setzt ist, und
daß die konische Bohrung an ihrem verjüngten Bereich einen Freiraum hinter dem Steckansatz (43) aufweist.
4. Werkzeug nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kopfteil (41) des Stützelementes (40a) Halteelemente (42) angeordnet sind, die eine Verdrehung des Zwischenelementes (20) gegenüber dem Stützelement (40a) verhindern.
5. Werkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteelemente (42) Spitzen und/oder Schneiden aufweisen, die sich in das Zwischenelement (20) eingraben, und/oder,
daß an dem Stützelement (40a) Vorsprünge angeordnet sind, die in Aus­ nehmungen des Zwischenelementes (20) eintreten.
6. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zwei Stützelemente (40a, 40b) den Meißelschaft (15) an seinem dem Meißelkopf (12) zugekehrten und dem diesem abgekehrten Ende ab­ stützen,
daß das dem Meißelkopf (12) abgekehrte Stützelement (40b) als Ring­ körper ausgebildet ist und in eine zylindrische zweite Aufnahme (35) eingesetzt ist, die konzentrisch zu der Aufnahmebohrung (33) verläuft.
7. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente (40a, 40b) in ihren Aufnahmen (35, 36) stoff­ schlüssig festgelegt und/oder eingeschrumpft sind.
8. Werkzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Stützelement (40a) verwendet ist, welches die Spannhülse (16) über ihre gesamte axiale Länge abstützt.
9. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützelemente (40a, 40b) zumindest an ihren der Spannhülse (16) und/oder dem Zwischenelement (20) zugekehrten Bereichen aus Hartmetall bestehen.
DE19630642A 1996-07-30 1996-07-30 Werkzeug für eine Schrämmaschine Expired - Fee Related DE19630642C2 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19630642A DE19630642C2 (de) 1996-07-30 1996-07-30 Werkzeug für eine Schrämmaschine
DE29623215U DE29623215U1 (de) 1996-07-30 1996-07-30 Werkzeug für eine Schrämmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19630642A DE19630642C2 (de) 1996-07-30 1996-07-30 Werkzeug für eine Schrämmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19630642A1 DE19630642A1 (de) 1998-02-05
DE19630642C2 true DE19630642C2 (de) 1999-04-22

Family

ID=7801218

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19630642A Expired - Fee Related DE19630642C2 (de) 1996-07-30 1996-07-30 Werkzeug für eine Schrämmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19630642C2 (de)

Families Citing this family (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20121298U1 (de) * 2001-07-04 2002-09-05 Betek Bergbau & Hartmetall Befestigungsanordnung
RU2198292C1 (ru) * 2001-11-12 2003-02-10 Леванковский Игорь Анатольевич Устройство для разрушения минеральных и искусственных материалов
DE102005001536B3 (de) * 2005-01-13 2006-01-19 Betek Bergbau- Und Hartmetalltechnik Karl-Heinz Simon Gmbh & Co. Kg Werkzeug für eine Schrämmaschine
EP2766571A2 (de) 2011-10-11 2014-08-20 Betek GmbH & Co. KG Schaftmeissel und halter
DE102011054384A1 (de) 2011-10-11 2013-04-11 Betek Gmbh & Co. Kg Meißelhalter
DE102011054393A1 (de) 2011-10-11 2013-04-11 Betek Gmbh & Co. Kg Schaftmeißel

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3408209A1 (de) * 1983-03-10 1984-09-13 Santrade Ltd., Luzern Meisselhalteanordnungen
DE3701905C1 (de) * 1987-01-23 1988-09-15 Betek Bergbau & Hartmetall Befestigung eines Rundschaftmeissels
DE4202961C2 (de) * 1992-02-01 1994-06-16 Boart Hwf Gmbh Co Kg Meißelhalterung

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3408209A1 (de) * 1983-03-10 1984-09-13 Santrade Ltd., Luzern Meisselhalteanordnungen
DE3701905C1 (de) * 1987-01-23 1988-09-15 Betek Bergbau & Hartmetall Befestigung eines Rundschaftmeissels
DE4202961C2 (de) * 1992-02-01 1994-06-16 Boart Hwf Gmbh Co Kg Meißelhalterung

Also Published As

Publication number Publication date
DE19630642A1 (de) 1998-02-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102004057302B4 (de) Meißelhalter
DE19856916C1 (de) Befestigung für einen Rundschaftmeißel
EP2160274B1 (de) Schaftmeissel
DE102012100976B4 (de) Einschraubwerkzeug und Werkzeugaufnahme für ein derartiges Einschraubwerkzeug
DE69913159T2 (de) Schneidkopf / werkzeughalter kupplung
DE3307910A1 (de) Werkzeuganordnung mit einem rundschaftmeissel
EP1761682A1 (de) Werkzeug-haltevorrichtung
DE10221764C1 (de) Halterung für einen Schaftmeißel
DE102017123368A1 (de) Meißelhalter
DE4032176C2 (de) Scheibenschneider
DE19630642C2 (de) Werkzeug für eine Schrämmaschine
EP0639437A1 (de) Fräsmeisselanordnung für Strassenfräsmaschinen
DE29623215U1 (de) Werkzeug für eine Schrämmaschine
DE19630653C1 (de) Verschleißarme Abstürzung eines drehbar in einem Meißelhalter gelagerten Meißels
DE4202961C2 (de) Meißelhalterung
EP0393337B1 (de) Bodenbearbeitungswerkzeug
DE4000050C2 (de)
DE202004018419U1 (de) Meißelhalter
EP3241948A1 (de) Rotierendes fräswerkzeug mit einer vielzahl von auswechselbaren werkzeugköpfen und werkzeugkopf für ein solches rotierendes fräswerkzeug
DE8713970U1 (de) Lösbare, gesicherte Bolzengelenkverbindung von Maschinenteilen
DE19922318A1 (de) Bearbeitungswerkzeug für eine Straßenbelag-Bearbeitungsmaschine
DE3116326A1 (de) Buerstenwerkzeug zum entgraten
DE10138675B4 (de) Anordnung zur Sicherung von Gelenkbolzen
EP0987398A1 (de) Bohrwerkzeug
DE7907575U1 (de) Werkzeug zum putzen von ebenen, eine bohrung umgebenden dichtungsflaechen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
R082 Change of representative

Representative=s name: JECK - FLECK - HERRMANN PATENTANWAELTE, DE

Representative=s name: JECK - FLECK - HERRMANN PATENTANWAELTE, 71665 VAIH

R081 Change of applicant/patentee

Owner name: BETEK GMBH & CO. KG, DE

Free format text: FORMER OWNERS: BETEK BERGBAU- UND HARTMETALLTECHNIK KARL-HEINZ SIMON GMBH & CO. KG, 78733 AICHHALDEN, DE; WIRTGEN GMBH, 53578 WINDHAGEN, DE

Effective date: 20120222

Owner name: WIRTGEN GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNERS: BETEK BERGBAU- UND HARTMETALLTECHNIK KARL-HEINZ SIMON GMBH & CO. KG, 78733 AICHHALDEN, DE; WIRTGEN GMBH, 53578 WINDHAGEN, DE

Effective date: 20120222

Owner name: WIRTGEN GMBH, DE

Free format text: FORMER OWNER: BETEK BERGBAU- UND HARTMETALLTE, WIRTGEN GMBH, , DE

Effective date: 20120222

Owner name: BETEK GMBH & CO. KG, DE

Free format text: FORMER OWNER: BETEK BERGBAU- UND HARTMETALLTE, WIRTGEN GMBH, , DE

Effective date: 20120222

R082 Change of representative

Representative=s name: JECK - FLECK - HERRMANN PATENTANWAELTE, DE

Effective date: 20120222

R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20150203