DE1925369B2 - Rohr für pneumatische Fördereinrichtungen, Verfahren zu seiner Herstellung und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Rohr für pneumatische Fördereinrichtungen, Verfahren zu seiner Herstellung und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Rohr für pneumatische Fördereinrichtungen mit einer glatten Innenfläche, die
durch Vertiefungen unterbrochen ist, welche in einem Muster angeordnet sind, das längs jeder Mantellinie der
Innenfläche glatte Flächenbereiche und Vertiefungen im Wechsel ergibt Außerdem betrifft die Erfindung ein
Verfahren zur Herstellung von Rohren dieser Art sowie eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
Rohre der obengenannten Art, die beispielsweise zum Transport von Teilen aus bestimmten Kunststoffen
vorgesehen sind, sind bereits bekannt vgl. US-PS 32 24 814. Unterbrechungen in der glatten Innenfläche
solcher Rohre sieht man vor, um die Entstehung einer durchgehenden Schicht aus dem Abrieb der Kunststoffpartikel
an der Rohrinnenwandung zu vermeiden. Bildet sich nämlich eine derartige Schicht, dann besteht die
Gefahr, daß beim Auftreffen von transportierten Kunststoffpartikeln auf die gebildete Schicht aus dieser
durch die schabende Wirkung in Verbindung mit der Reibungswärme band- oder fadenförmige Teile losgerissen
werden. Derartige losgerissene Gebilde können zu Zusammenballungen führen, die den Strömungsweg
in nachfolgenden Anlageteilen mehr und mehr zusetzen. Bei dem aus der genannten US-PS 32 24 814
bekannten Förderrohr sind die Vertiefungen, die die glatte Innenfläche des Rohrs unterbrechen, als Muster
aus Ringnuten oder schraubenlinienförmig verlaufenden Nuten ausgebildet. Nachteilig ist dabei, daß die
zwischen den Nuten befindlichen Wandungsteile der Innenfläche des Rohrs gewissermaßen als ring- oder
schraubenförmig vorspringende Rippen wirken, durch die Ablenkflächen gebildet werden, auf die die Partikel
auftreffen können. Anders ausgedrückt kann man sagen, daß die Gestaltung der Innenfläche des bekannten
so Rohrs in zu starkem Maße abriebfördernd ist.
Außerdem ist ein ungünstig hoher Arbeitsaufwand erforderlich, um die Nuten in die Innenwandung der
bekannten Rohre einzuarbeiten, insbesondere dann, wenn das herzustellende Rohr eine relativ große Länge
hat.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Förderrohr der in Rede stehenden Art zu schaffen, bei
dem die Innenfläche gegenüber den bekannten Förderrohren weniger abrieberzeugend wirkt, das nichtsdestoweniger
aber mit geringem Aufwand herstellbar ist, selbst wenn es sich um größere Rohrlängen handelt.
Bei einem Rohr der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die von
den Vertiefungen gebildeten Unterbrechungen der glatten Rohrinnenfläche die Form einzelner Löcher
haben. Dadurch wird das Entstehen und Ablagern von Abrieb an der Rohrinnenfläche wesentlich verringert,
da durch die in der Innenfläche vorgesehenen einzelnen
Löcher die glatte Innenfläche lediglich unterbrochen
wird, jedoch praktisch keine Ablenkflächen gebildet werden, die abliebfördernd wirken könnten. Das
Einarbeiten der Löcher in die Rohrinnenfläche ist außerdem mit geringem Aufwand durchführbar, so daß
das erfindungsgemäße Rohr in erstrebter Weise, selbst bei großen Rohrlängen, einfach und billig herstellbar ist.
Ferner liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein einfach und billig durchzuführendes Verfahren zur
Herstellung der erfindungsgemäßen Rohre anzugeben. Diese Aurgabe ist dadurch gelöst, daß in die glatte
Innenfläche des Rohres ein aus einzelnen, einander eng benachbarten Vertiefungen gebildetes Lochmuster
schraubenlinienförmig eingedrückt wird. Durch die längs einer Schraubenlinie fortschreitend erfolgende
Bearbeitung der Innenwandung läßt sich in einfacher Weise die gesamte Innenwandung des Rohres auch an
Krümmungsstellen gleichmäßig bearbeiten.
Die weitere Aufgabe, eine Vorrichtung ?ur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens zu schaffen, ist durch ein an die Innenwandung des Rohres anlegbares
Präge- oder Schneidwerkzeug mit mindestens einer Rolle, die über den Umfang verteilt auf ihrem
Außenmantel angeordnete Vorsprünge aufweist und in einem Halter drehbar gelagert ist, sowie eine das
Werkzeug zusammen mit dem Halter auf der Innenwandung des Rohres längs einer schraubenförmigen Bahn
bewegende Antriebsvorrichtung gelöst.
Die Bildung der Vertiefungen in der Rohrinnenwandung erfolgt, indem sich während der Drehung des
Halters das Schneidwerkzeug auf der Innenwandung abwälzt Der Aufbau und der Betrieb der erfindungsgemäßen
Vorrichtung sind also sehr einfach. Ferner bereitet es keine Schwierigkeiten, auch gekrümmte
Rohre zu bearbeiten, was mit den bekannten Verfahren, beispielsweise dem Sandstrahlverfahren nicht möglich
ist. Dort muß die Krümmung nach dem Aufrauhen des Rohres hergestellt werden, was zur Folge hat, daß die
Rauhigkeit im Bereich der Krümmung und damit die Wirksamkeit der gesamten Fördereinrichtung vermindert
werden.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind mindestens zwei im Abstand voneinander und vom
Schneidwerkzeug drehbar im Halter gelagerte Führungsrollen vorgesehen, deren Drehachsen gegenüber
der in der Längsachse des Rohres liegenden Längsachse des Halters geneigt sind. Durch die Neigung der
Drehachse jeder Führungsrolle erhält man bei einer Drehung des Halters um seine Längsachse eine
Axialbewegung. Dies ist insofern äußerst vorteilhaft, als die Vorrichtung hierdurch bei einer Rotation des
Halters selbst den erforderlichen Vorschub erzeugt. Auf den Halter braucht also lediglich, beispielsweise mittels
einer biegsamen Welle, ein Drehmoment, nicht dagegen eine Schubkraft, übertragen zu werden. Unter der
Wirkung eines solchen Drehmomentes bewegt sich dann die Vorrichtung selbst vom einen Ende des Rohres
zum anderen, auch wenn das Rohr Krümmungen aufweist.
Im folgenden ist die Erfindung anhand eines auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung sowie eines damit hergestellten, ebenfalls auf der Zeichnung dargestellten
Rohres erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung und des mit dieser zu kuppelnden Endes einer der
Übertragung des Antriebdrehmomentes dienenden biegsamen Welle,
Fig.2 einen Querschnitt durch ein Rohr mit der eingesetzten Vorrichtung gemäß F i g. 1,
F i g. 3 eine Seitenansicht mit Blick auf die Führungsrollen,
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie A-A der F i g. 2,
F i g. 5 eine vergrößert dargestellte Ansicht des Schneidwerkzeuges der Vorrichtung gemäß den F i g. 1
bis 4,
F i g. 6 eine perspektivisch dargestellte Ansicht eines
F i g. 6 eine perspektivisch dargestellte Ansicht eines
ίο mittels der Vorrichtung gemäß den Fig. 1 bis 5
bearbeiteten Rohres.
Eine Vorrichtung zur Bearbeitung der Innenfläche eines für eine pneumatische Fördereinrichtung vorgesehenen
Rohres 6 weist, wie beispielsweise F i g. 1 zeigt, einen zweiteiligen Halter auf, von denen der eine Teil als
Bügel 1 ausgebildet ist. An der einen Wange dieses Bügels ist ein zapfenartiger Vorsprung 2 vorgesehen,
der eine zentrale Ausnehmung 3 mit quadratischem Querschnitt besitzt, in die ein als Vierkant ausgebildetes
Kupplungsstück 4 einer biegsamen Welle 5 einschiebbar ist. Die biegsame Welle 5 ist an ihrem anderen Ende mit
einem nichtdargestellten Antriebsmotor gekuppelt. Um das in die Ausnehmung 3 eingesetzte Kupplungsstück 4
in dieser Position zu sichern, ist der Vorsprung 2 im Ausführungsbeispiel mit Klemmschrauben 2' versehen.
F i g. 2 zeigt die Lage der Vorrichtung im Rohr 6. Das Mittelstück des Bügels 1 ist mit einem Führungskanal 8
versehen, der einen rechteckigen Querschnitt besitzt und dessen Längsachse senkrecht zur Längsachse des
Vorsprunges 2 und dessen Ausnehmung 3 verläuft. Im Führungskanal 8 ist gleitend verschiebbar ein den
zweiten Teil des Halters bildender Stab 7 mit begrenztem Verschiebebereich gelagert. An seinem aus
dem Führungskanal 8 herausragenden Ende bildet der
■S5 Arm 7 zwei im Abstand voneinander angeordnete
Wangen 9 und 10, die je ein Lager 12 bzw. 11 tragen, in
dem eine Welle 13 drehbar gelagert ist. Die Welle 13, deren Längsachse parallel zur Längsachse der Ausnehmung
3 liegt, trägt eine das Schneidwerkzeug bildende Rolle 14.
Wie F i g. 4 zeigt, ist demgegenüber dem zapfenartigen Vorsprung 2 im Bügel 1 eine Gewindebohrung
vorgesehen, die einen als Anschlag dienenden Gewindestift 15 aufnimmt. Die Spitze des Gewindestifts 15 ragt
in eine Ausnehmung 16 des Stabes 7, die in der Verschieberichtung des Stabes 7 eine größere Abmessung
als die Spitze des Gewindestiftes 15 besitzt. Durch den Gewindestift 15 und die Ausnehmung 16 ist der
Verschiebebereich des Stabes 7 begrenzt.
An der Stirnfläche des im Führungskanal 8 liegenden Endes des Stabes 7 liegt eine vorgespannte Schraubenfeder
17 an, die andererseits an einer im Führungskanal verschiebbaren Platte ii8 anliegt. Der Druck, den die
Feder auf den Stab 7 ausübt, kann mittels einer Schraube 19 eingestellt werden, die in einer Gewindebohrung
des Bügels 1 geführt ist und an der der Feder 17 abgekehrten Seite der Platte 18 anliegt.
Im Bügel 1 sind zwei Führungsrollen 20 und 21 drehbar gelagert, die zwei Aufgaben erfüllen. Zum einen
stützen sie den Bügel 1 an der Innenwandung des Rohres 6 ab, damit die das Schneidwerkzeug bildende
Rolle 14 von der Feder 17 mit dem erforderlichen Druck an uie Innenwandung des Rohres 6 angedrückt werden
kann. Zum anderen bewirken die Führungsrollen 20 und
μ 21 bei einer Drehung des Halters um die Längsachse des
Vorsprunges 2, die im wesentlichen mit der Längsachse des Rohres 1 zusammenfällt, einen Vorschub in
Richtung der Längsachse des Rohres. Die Führungsroi-
len 20 und 21 sind auf Stiften 22 bzw. 23 gelagert, deren
Enden in Bohrungen 24 und 25 bzw. 26 und 27 des Bügels 1 stecken. Wie die F i g. 2 und 3 zeigen, sind die
zusammengehörenden Bohrungen leicht gegeneinander versetzt, wodurch die Stifte 22 und 23 und damit die
Drehachsen der Führungsrollen 20 und 21 leicht gegenüber der Drehachse des Halters und damit der
Längsachse der Ausnehmung 3 geneigt sind. Die Neigung ist bei beiden Führungsrollen so gewählt, daß
diese bei einer Drehung des Halters versuchen, je einer Bahn zu folgen, wobei beide Bahnen eine gleich große
und gleich gerichtete Komponente in Richtung der Rohrlängsachse besitzen. Hierdurch wird bei einer
Drehung des Halters ein Vorschub erreicht, ohne daß eine Schubkraft auf den Halter ausgeübt zu werden
braucht. Die Führungsrollen 20 und 21 besitzen je eine zentrale Bohrung mit einem Durchmesser, der größer
ist als der Außendurchmesser des zugeordneten Stiftes 22 bzw. 23. In dem dadurch vorhandenen Ringraum 28
bzw. 29 ist je ein Lager untergebracht, das im Ausführungsbeispiel als Nadellager 30 bzw. 31 ausgebildet
ist.
Die Rolle 14 ist, wie insbesondere F i g. 5 zeigt, mit einer Vielzahl von spitzen, pyramidenförmigen Zähnen
32 versehen. Um mit diesem Schneidwerkzeug ein Muster in der Innenwandung des Rohres 6 erzeugen zu
können, das gegeneinander versetzt angeordnete Vertiefungen aufweist, sind die verschiedenen Reihen
von Zähnen, die alle eine gleiche Größe besitzen, geringfügig gegeneinander in Umfangsrichtung verdreht,
so daß bei einer Betrachtung in Richtung einer Mantellinie die einzelnen Zähne gegeneinander versetzt
sind.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung, deren Abmessungen dem Durchmesser des zu bearbeitenden Rohres 6
angepaßt sein müssen, wird zunächst mit der biegsamen Welle 5 gekuppelt. Sodann wird der Druck der Feder 17
mit Hilfe der Schraube 19 so eingestellt, daß die Rolle 14 ständig mit dem gewünschten Anpreßdruck an der
Innenwandung des Rohres 6 anliegt. Der einzustellende Federdruck ist ferner von der Tiefe abhängig, welche
die in der Innenwandung des Rohres 6 zu erzeugenden Vertiefungen 33 aufweisen sollen. Die Tiefe der
Vertiefungen wird ferner mit Hilfe des Gewindestiftes 15 eingestellt, der den Verschiebebereich des Stabes 7
begrenzt. Nach dem diese Einstellungen vorgenommen worden sind, wird die Vorrichtung in das Rohr 6
eingesetzt und der die biegsame Welle 5 antreibende Motor eingeschaltet. Durch die Neigung der Drehachsen
der Führungsrollen 20 und 21 gegenüber der Drehachse des Werkzeuges bewegen diese Rollen die
Vorrichtung auch in Längsrichtung des Rohres 6, wodurch die Rolle 14 auf einer schraubenförmigen Bahn
ίο geführt wird, während sie auf der Innenfläche des
Rohres 6 abrollt. Die Vorrichtung bewegt sich also wie ein Bohrer durch das Rohr hindurch. Während sich die
Rolle 14 auf der Innenfläche des Rohres 6 abwälzt, erzeugen die Zähne 32 Vertiefungen 33, die gegeneinander
versetzt sind, ohne daß zwischen den Vertiefungen die glatte Innenwandung des Rohres 6 verändert
werden würde. Die auf schraubenförmigen Linien liegenden Reihen von Vertiefungen 33 sind daher
allseitig von glatten Flächenbereichen begrenzt.
Eine Veränderung der Tiefe der Vertiefungen bedarf nur eine andere Einstellung des Federdruckes und des
Verschiebebereichs des Stabes 7.
Das Muster, das auf der Innenwandung des Rohres 6 gebildet wird, ist in F i g. 6 angedeutet. Die Vertiefungen
33 verhindern das Entstehen der störenden faden- odei bandförmigen Gebilde. Versuche haben gezeigt, daC
Partikel, die sich an den glatten Flächenbereichen dei
Innenwandung ablagern, wenn transportierte Teile au: einem zum Abrieb neigenden Material mit dei
Innenwandung in Berührung kommen, sich als kleine Partikel und nicht in Form langer, faden- odei
bandförmiger Gebilde wieder ablösen. Durch da; Fehlen von Vorsprüngen wird ferner der Verschleiß des
Rohres und der transportierten Teile erheblich vermin· dert
Die Vorrichtung kann zur Bearbeitung der Innenwan dung von verschiedenartigen Rohren für pneumatisch«
Fördereinrichtungen verwendet werden. Es könner nicht nur gerade Rohre, sondern auch gekrümmt«
Rohre bearbeitet werden. Vorteilhaft ist ferner, dal Rohre aus allen für pneumatische Förderanlager
üblic'ien Werkstoffen wie Aluminium, Kupfer, Stahl rostfreier Stahl und viele andere Materialien, bearbeite
werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (13)
1. Rohr für pneumatische Fördereinrichtungen mit einer glatten Innenfläche, die durch Vertiefungen
unterbrochen ist, welche in einem Muster angeordnet sind, das längs jeder Mantellinie der Innenfläche
glatte Flächenbereiche und Vertiefungen im Wechsel ergibt, dadurch gekennzeichnet, daß
die von den Vertiefungen (33) gebildeten Unterbrechungen der glatten Rohrinnenfläche die Form
einzelner Löcher haben.
2. Rohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (33) nebeneinanderliegende,
parallele und auf je einer Schraubenlinie liegende Reihen bilden und in jeder Reihe die einzelnen
Vertiefungen gegenüber den Vertiefungen der benachbarten Reihe versetzt sind.
3. Verfahren zur Herstellung von Rohren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in
die glatte Innenfläche des Rohres ein aus einzelnen, einander eng benachbarten Vertiefungen gebildetes
Lochmuster schraubenlinienförmig fortschreitend eingedrückt wird.
4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein an die
Innenwandung des Rohres anlegbares Präge- oder Schneidwerkzeug mit mindestens einer Rolle (14),
die über den Umfang verteilt auf ihrem Außenmantel angeordnete Vorsprünge (32) aufweist und in
einem Halter (1, 7) drehbar gelagert ist, sowie eine das Werkzeug zusammen mit dem Halter (1, 7) auf
der Innenwandung des Rohres längs einer schraubenförmigen Bahn bewegende Antriebsvorrichtung
(4,5).
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch mindestens zwei im Abstand voneinander und
vom Präge- oder Schneidwerkzeug (14) im Halter (1, 7) gelagerte Führungsrollen (20,21).
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen der Führungsrollen
(20, 21) gegenüber der in der Längsrichtung des Rohres liegenden Längsachse des Halters (1, 7)
geneigt sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter zwei relativ
zueinander und senkrecht zu seiner Längsachse bewegbare Teile (1, 7) aufweist, von denen die
Führungsrollen (20, 21) bzw. das Präge- oder Schneidwerkzeug (14) gehalten sind und an denen
eine vorgespannte, den Abstand der Führungsrollen vom Werkzeug zu vergrößern suchende Feder (17)
abgestützt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch eine im einen Teil (1) des Halters geführte
Schraube (19) zur Einstellung der Vorspannung der Feder (17).
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der die Führungsrollen tragende
Teil des Halters als Bügel (1) ausgebildet und mit einem Führungskanal (8) für den anderen Teil (7)
versehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Bewegungsbereich
des das Präge- oder Schneidwerkzeug (14) tragenden Teils (7) durch einen Anschlag (15) begrenzt ist,
der in eine in der Bewegungsrichtung begrenzte Ausnehmung (16) des das Werkzeug tragenden Teils
(7) ragt
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (1,7) mit
einer Anschlußvorrichtung (2, 3) für eine Antriebswelle (4,5) versehen ist
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (32)
des Präge- oder Schneidwerkzeuges in mehreren gegeneinander versetzten Reihen angeordnet sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis
12, dadurch gekennzeichnet, daß nie Vorsprünge (32)
pyramidenförmig ausgebildet sind.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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