DE1925308C - Scharnier, insbesondere Möbelscharnier - Google Patents

Scharnier, insbesondere Möbelscharnier

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DE1925308C
DE1925308C DE1925308C DE 1925308 C DE1925308 C DE 1925308C DE 1925308 C DE1925308 C DE 1925308C
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DE
Germany
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hinge
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eccentric
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Willi 4900 Herford. E05d 7-04 Pittasch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Richard Heinze GmbH and Co KG
Original Assignee
Richard Heinze GmbH and Co KG
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Description

Die Erfindung betrifft ein Scharnier, insbesondere Möbelscharnier, mit einem an einer Seitenwand zu befestigenden Tragkörper, welcher zumindest teilweise einen U-förmigen Querschnitt aufweist und zwischen den senkrecht zur Seitenwand gerichteten Schenkeln einen zur gelenkigen Verbindung mit dem Türflügel dienenden Gelenkarm aufnimmt, wobei der Gelenkarm nach dem Entfernen seiner Befestigungsschraube vom Tragkörper frei abhebbar ist.
Bei bekannten Scharnieren dieser Art sind die Gelenkarme entweder ebenso wie der Tragkörper mit U-förmigem Querschnitt oder aber als massive Spritzgußteile ausgeführt. In allen bekannten Fällen ergeben sich verhältnismäßig hohe Material- und Herstellungskosten.
Weiterhin sind bereits Scharniere bekannt, bei denen der den Gelenkpunkten tragende Gelenkarm als flacher Teil ausgeführt ist, welcher hochkant bzw. senkrecht zur Möbelwand stehend an der Möbelseitenwand mit Hilfe eines entsprechend ausgeführten Tragkörpers befestigt wird. Nachteilig ist bei dieser bekannten Scharnierart jedoch, daß der Gelenkarm bei der Befestigung am Tragkörper in Längs-
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richtung in eine entsprechende Bohrung dieses Körpers eingeschoben und dann durch eine Anpreßschraube gesichert wird, so daß ein freies Abheben des Gelenkanßs vom Tragkörper nach dem Entfernen der Befestigungsschraube bzw. Halteschraube für den Gelenkarm nicht möglich ist, wie dies für eine einfache Befestigung von mit den Scharnierteilen vormontierten Türflügeln an den Möbelkörper erforderlich ist und außerdem eine einfache Verstellmögiichkeit des GelenUarms in Richtung senkrecht zur Möbelseitenwand vollkommen ausscheidet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile bekannter Scharnierausführungen zu vermeiden und ein besonders einfach aufgebautos und vor allem auch leicht montierbares Scharnier zu schaffen.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Scharnier der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß so aufgebaut, daß der Gelenkarm aus zwei flachen bandförmigen Teilen besteht, die hochkant und senkrecht zur Seitenwand stehend, sowie flach aneinanderliegend mit ihren äußeren Oberflächenseiten an je einer Innenfläche der als Führungsflächen dienenden Schenkel des Tragkörpers anliegen, und daß zumindest einer der Teile des Gelenkarms im Bereich des Tragkörpers derart gekröpft ist, daß zwischen beiden Teilen wenigstens ein länglicher Spalt zum Durchführen einer Befestigungsschraube entsteht.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß der Gelenkarm bei geringem Materialverbrauch durch einen einfachen Stanzvorgang hergestellt werden kann und dabei trotzdem ein freies Abheben vom Tragkörper gestattet u.id die Möglichkeit einer einfachen Verstellung in Längsrichtung und in Richtung senkrecht zur Möbelseitenwand bietet.
Um den Abstand des Gelenkarms von der Möbelseitenwand verstellen zu können, ist bei dem erfindungsgemäßen Scharnier am Tragkörper ein Exzenter vorgesehen, gegen welchen die Teile des Gelenkarms mit ihrer möbelseitigen Längskante anliegen und mit dem der Abstand des Gelenkarms vom Möbelstück verstellbar ist. Die Lagerzapfen dieses mit seiner Drehachse quer zum Gelenkarm verlaufenden Exzenter? werden dabei vorzugsweise durch in den Längsseiten des Tragkörpers vorgesehene Vertiefungen gebildet, die sich bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung an dem beim montierten Scharnier über die Möbelssitenwand hinausragenden gelenkseitigen Ende des Tragkörpers befinden, wobei dann an der der Möbelseitenwand zugewandten Oberfläche des Tragkörpers, den Vertiefungen gegenüberliegend, eine parallel zur Möbelseitenwandstirnfläche verlaufende Lasche vorgesehen ist, die infolge der Eigenelastizität des Tragkörpers beim Festziehen der Befestigungsschraube über den Exzenter gegen die Möbelseitenwandstirnfläche angepreßt wird.
Durch diese Anordnung ist erreicht, daß der Exzenter durch Verlagerung vor die Möbelseitenwandstirnfläche möglichst gut zugänglich ist, wobei gleichzeitig durch die sich gegen die Möbelstirn abstützende Lasche eine Überbeanspruchung des Tragkörpers vermieden und eine zusätzliche Drehsicherung des Tragkörper:; erreicht ist. Dieser Effekt ist selbstverständlich dann besonders stark ausgeprägt, wenn sowohl der Tragkörper als auch der an diesem angeformte laschenförmige Ansatz aus elastischem Material, z. B. aus Kunststoff bestehen.
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind die beiden Teile des Gelenkarms an ihrem gelenkseitigen Ende hakenartig abgewinkelt, so daß sie nach der Montage des Scharniers am Möbel um die Möbelseitenwandstirnfläche herumgreifen. Um die beiden Gelenkarmtcile zusammenzuhalten und deren Auseinanderklaffen am gelenkseitigen Ende zu verhindern, weist der als Scharniergehäuse ausgebildete türseitige Gelenkträger für die Gelenkarmteile
in Führungsflächen auf, die von einem in seiner Stirnwand angeordneten Schlitz und von einer Bodenaussparung im Gehäuse gebildet werden, in die beim Schließen der Tür der abgewinkelte Bereich des Ge-Isnkarins hineinschwenkt. Bei Verwendung dieser Führungsflächen ist es aus C änden der Materialersparnis zweckmäßig, ein ruiid"s trogartiges Gehäuse vorzusehen, dessen Längsachse parallel zur Türfläche verläuft und das zur Befestigung am Türflügel in einer von der Türstirn ausgehenden zylinderföniiigen Bohrung untergebracht ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den F i g. 1 bis 5 wiedergegeben. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht de& Scharniers gemäß r1 r vorliegenden Erfindung,
Fig. 2a, 2b und 2c den Gelenkarm des in der Fig. 1 gezeigten Scharniers,
Fig. 3a, 3b, 3c und 3d den Tragteil dieses Scharniers in der Draufsicht (3 a), in einer Ansicht von unten (3 b) sowie in einem Längs- und Querschnitt (3c bzw. 3d),
Fig. 4a und 4b den Exzenter zum Verstellen des Abstands zwischen Gelenkarm und Möbelstück in einer Seitenansicht (4 a) sowie in der Draufsicht (4 b) und
F i g. 5 a 5 b, 5 c und 5 d ein Zwischengehäuse zur Aufnahme des Gelenkpunkts in einer Frontansicht
(5 a), der Draufsicht (5 b) sowie in einem Quer- und Längsschnitt (5 c bzw. 5 d).
Die in der F i g. 1 dargestellte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Scharniers besteht aus einem an einer Seitenwand 1 des Möbels befestigten Tragkörper 2, an dem seinerseits ein Gelenkarm 3 mit Hilfe einer Befestigungsschraube 4 angeschraubt ist. Die Schraube greift dabei in das Gewinde eines nicht
näher dargestellten, innerhalb eines, Dübelzapfens 5 a !geordneten Speizkonus ein, so daß beim Festziehen der Befestigungsschraube 4 zugleich der an dem Tragkörper 2 angeformte und in die Seitenwand 1 eingelassene Dübelzapfen 5 auseinanderge-
spreizt wird und sich mit seinen widerhakenartigen Rippen 6 fes* in dieser Seitenwand 1 verankert. Der mit dem Tragkörper 2 verschraubte Gelenkarm 3 ist dabei, wie die F i g. 1 zeigt, so ausgeführt, daß er um die Stirnkante der Seitenwand I heiumgreift und sein freies Ende sowie der an diesem Ende vorgesehene einzige Gelenkpunkt 7 vor die Möbelstirnseite zu liegen kommt. Der Gelenkpunkt 7 wird in an sich bekannter Weise von einem Bolzen T gebildet, der in der Nähe der Stirnseite des Türflügels 8 in einem in den Türflügel 8 eingelassenen Gehäuse 9 beidseitig gelagert und durch eine Bohrung im Gelenkarm 3 hindurchgeführt ist. Der Abstand des Gelenkarms 3 von der Seitenwand 1 kann mit Hilfe eines Exzenters 10 verändert werden, gegen den der Gelenkarm 3 in
der Nähe der Möbelstimseite anliegt. .__
Der Gelenkarm 3 selbst besteht, wie die Fig. 2a, 2b und 2c zeigen, aus zwei bandförmigen Teilen 11 und 12, die vorzugsweise aus Blech gestanzt sind.
Wie insbesondere die Fig. 2b zeigt, sind die Teile 11 und 12 derart gekröpft, daß zwischen ihnen ein länglicher Spalt 13 zum Durchführen der. Befestigungsschraube 4 hesteht. Die längliche Form des Spaltes 13 erlaubt ein Verstellen des aus den beiden Teilen 11 und 12 bestehenden Gelenkarms 3 in axialer Richtung, d. h. entlang der Oberflächenseite der Seitenwand 1, so daß zusammen mit der durch den Exzenter 10 gegebenen Verstellmöglichkeit der Gelenkpunkt 7 des Scharniers in einer quer zur Oberfläche der Tür verlaufenden Ebene beliebig verschoben werden kann und das Scharnier somit in jeder in der Praxis erforderlichen Richtung justiert werden kann.
In den Fig. 3a, 3b, 3c und 3d ist der Tragkörper 2 im Detail dargestellt. Wie diese Figuren zeigen, weist der Tragkörper 2 einen U-förmigen Querschnitt auf, der zwei Schenkel 14 und IS aufweist. Beide Schenkel erstrecken sich nahezu entlang der gesamten Längsseitc des Tragkörpers 2, so daß »o auch die gekröpften Teile II und 12 zwischen den durch die Schenkel 14, 15 gebildeten Führungsflächen liegen. Der Abstand der beiden Schenkel 14 und 15 ist dabei in der Umgebung einer für db Durchführung der Befestigungsschraube4 (Fig. 1) vorgesehene Bohrung 16 so erweitert, daß auch die gekröpften Teile 11 und 12 zwischen den Schenkeln 14 und 15 Platz finden und das erwünschte Verschieben des Gelenkarms in axialer Richtung ohne Behinderung durcii die Schenkel möglich ist. Bei der dargestellten Ausbildung des Tragkörpers ist es nicht •erforderlich, die beiden Teile 11 und 12 des Gelenkarms 3 durch eine besondere Verbindung, beispielsweise durch Nieten, Löten oder Schweißen u. dgl., miteinander zu verbinden, sondern sie werden ledig-Hch mit einer ihrer LMngsseitenkanten voraus nebeneinander zwischen die Schenkel 14 und 15 eingeführt und dann mit der einzigen Befestigungsschraube 4, die hinter die dem Möbelstück abgewandte Längsseite dieser Teile greift, befestigt. Hierdurch erp,ibl sich eine besonders einfache und billige Herstellung und vor allem auch eine sehr einfache Montage der dargestellten Ausführungsform der Erfindung.
An der Unterseite des Tragkörpers 2 ist etwa in dessen mittlerem Bereich als einziges Befestigungsmittel der bereits erwähnte Dübelzapfen 5 angeformt, der eine zum Tragkörper 2 hin sich verengende Bohrung 17 aufweist, in der der oben erwähnte, nicht näher dargestellte Spreizkonus angeordnet ist. So
Das Verdrehen des Tragkörpers um den einzigen Dübelzapfen 5 wird durch eine an einer Stirnseite des Tragkörpers 2 vorgesehene Lasche 18 verhindert, die. wie in der Fig. I näher dargestellt, um die Innenkante der Seitenwand 1 hemmgretft und gegen deren Stirnseite anliegt. Wie bereits erwähnt, sind außerdem an dem Tragkörper 2 Lagerstellen für den Exzenter 10 vorgesehen. Diese werden durch sattelartige möbelabgewandt offene Vertiefungen 19 gebildet, die an den Längsseiten des Tragkörpers 2 vor- 6c «sehen sind. Der Exzenter 10 selbst besteht dabei Jos einem kreisscheibenförniigeu Teil 20, der an »einen beiden einander gegenüberliegenden Oberlächcnserten je einen exzentrisch angeordneten l-agerzanfen 21 aufweist (Fig.4a und 4b). Mit diexn !.agcrzapfcn 21 ist der Exzenter 10 quer zum Gelenkarm 3 in den sattelartigen Vertiefungen 19 gehaltert. Um ein unerwünschtes Verdrehen des Exzenters 10 nach dem endgültigen Festziehen der Befestigungsschraube 4 zu verhindern, sind sowohl die der Rundung der Lagerzapfen 21 angepaßten Bodenflächen der sattelartigen Vertiefungen 19 als auch die Lagerzapfen 21 selbst mit einer Längsrändelung versehen. Um ein Verstellen des Exzenters 10 zu ermöglichen, sind dessen beide Lagerzapfen 21, wie die Fig. 4a und 4b zeigen, mit je einem Schraubschlitz versehen.
Wie insbesondere die Fig. 3 zeigt, weisen die sattelartigen Vertiefungen 19 im oberen Bereich eine durch eine Hinterschncidung 19' hervorgerufene Verengung auf, durch die der in Richtung der Exzenterebene von oben her in den Tragkörper 2 eingebrachte Exzenter 10 an seinen Lagerzapfen 21 gehaltert und bei der Montage gegen ein Herausfallen gesichert ist. Der einzige Gelenkpunkt 7 ist tUrscitig, wie bereits an Hand der Fig. 1 erläutert, in einem in den Türflügel P eingelassenen Gehäuse 9 vorgesehen. Die Besonderheit besteht hierbei darin, daß dieses Gehäuse 9 in eine von der Stirnkante des Türflügels 8 in Richtung auf die Türmitte h.n zulaufende Bohrung untergebracht ist, in einer Bohrung also, die nicht wie bei bekannten Scharnieren in die Türinnenseite, sondern in die Stirnkante des Türflügels 8 eingelassen ist. Die Bohrung ist dabei allerdings an der Türinnenfläche für den Durchtritt des Gelenkarrm offen.
In den Fi g. 5 a bis 5 d ist das Gehäuse 9 im Detail dargestellt, wobei in der Fig. 5a zum besseren Verständnis der Türflügel 8 zumindest teilweise angedeutet ist. Das Gehäuse 9 weist dabei seiner besonderen Montageari wegen in Längsrichtung einen im wesentlichen kreisförmigen Querschnitt auf und ist an seiner Oberseite abgeflacht, so daß sich eine trogartig gewölbte Form ergibt. Um ein unerwünschtes Herausziehen des Gehäuses 9 aus den Türflügel 8 bzw. aus der Bohrung zu vermeiden, ist an die Gehäuseseitenflächen eine Vielzahl von Widerhakenrippen 22 angeformt. Die Anordnung der Rippen nur im seitlichen Bereich des Gehäuses 9 soll vei meiden, daß aus Spanplatten gefertigte Türflügel 8 beim Eindrücken bzw. Einschlagen des Gehäuses 9 auseinandergetrieben werden. Durch die angeformten Rippen ist im allgemeinen eine ausreichende Halterung des Gehäusrs 9 im Türflügel 8 sichergestellt, so daß zusätzliche Schraubenverbindungen nicht erforderlich sind.
Bei geschlossenem Türflügel 8 erfährt der Gelenkarm 3 an seinem die Möbelstirnkante sowie die Lasche 18 des Tragkörpers 2 umgreifenden freien Ende (Fi g. 1) durch Führungswände 23 und 24 bzw. durch eine von beiden begrenzte Bodenaussparung im Gehäuse 9 eine seitliche Abstützung.
Die Führungswände 23 und 24 sind dabei, wie die Fig. 5b und 5c zeigen, über Versteifungsstege 25 und 26 mit der Gehäusewandung verbunden. Bei geöffnetem Türflügel 8 ist der Gelenkarm 3 in einem Schlitz 27 an der dem Gelenkbolzen T benachbarten Stirnseite des Gehäuses 9 seitlich geführt.
Ebenso wie der Tragkörper 2 besteben auch der Exzenter 10 und das Gehäuse 9 vorzugsweise aus Kunststori, wodurch sich besonders niedrige Herstellungskosten ergeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Scharnier, insbesondere Möbelscharnier, mit einem an einer Seitenwand zu befestigenden S Tragkörper, welcher zumindest teilweise einen U-förmigen Querschnitt aufweist und zwischen den senkrecht zur Seitenwand gerichteten Schenkeln einen zur gelenkigen Verbindung mit dem Türflügel dienenden Gelenkarm aufnimmt, wobei der Gelenkann nach dem Entfernen seiner Befestigungsschraube vom Tragkörper frei abhebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkarm (3^ aus zwei flachen bandförmigen Teilen (11, 12j besteht, die hochkant i,nd senkrecht zur Seitenwand stehend, sowie flach aneinanderliegend mit ihren äußeren Oberflächenseiten an je einer Innenfläche der als Führungsflächen dienenden Schenkel (14, 15) des Tragkörpers (2) anliegen, und daß zumindest einer der Teile (11, 12) des Gelenkarms (3) im Bereich des Tragkörpers (2) derart gekröpft ist, daß zwischen beiden Teilen (11, 12) wenigstens ein länglicher Spalt (13) zum Durchführen einer Befestigungsschraube (4; entsteht.
2. Scharnier nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch der gekröpfte Teilbereich der Teile(ll, 12) des Gelenkarms (i/ zwischen den Innenflächen der Schenkel (14, 15) liegt und der Abstand der beide" Innenflächen zur Aufnähme des gekröpften Teils durch Materialaussparungen vergrößert ist.
3. Scharnier nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Tragkörper (2) ein Exzenter (10) vorgesehen ist, gegen den die Teile (11, 12) des Gelenkarms (3) mit ihrer möbelseitigen Längskante anliegen und mit dem der Abstand zwischen der Seitenwand (1) und dem Gelenkarm (3) verstellbar ist.
4. Scharnier nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenter (10) aus einem kreisscheibenförmigen Teil (20) besteht, der an zwei exzentrisch an seinen beiden einander gegenüberliegenden Oberflächenseiten angeordneten, senkrecht zu den Oberflächenseiten des Gelenkarms (3) gerichteten Lagerzapfen (21) gehalten ist.
5. Scharnier nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerzapfen (21) in sattelartigen offenen Vertiefungen (19) an den Tragkörperlängsseiten einrastend gelagert sind, so daß ein Einbringen in Richtung der Exzenterebene möglich ist, daß ferner die Bodenfläche der Vertiefungen (19) der Rundung der Lagerzapfen (21) angepaßt ist, und daß sowohl die Lagerzapfen (21) als auch die Vertiefungen (19) mit einer Längsrändelung versehen sind.
6. Scharnier nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stirnseiten der Lagerzapfen (21) Schraubenschlitze vorgesehen sind, die ein Verdrehen des Exzenters (10) ermöglichen.
7. Scharnier nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertiefungen (19) an dem bei montiertem Scharnier über die Seitenwand hinausragenden, gelenkseitigen Ende des Tragkörpers (2) vorgesehen sind, und daß an der der Seitenwund zugewandten Oberfläche des Tragkörpers (2) den Vertiefungen (19) gegenüberliegend eine parallel zur Seitenwandstirnfläche verlaufende Lasche (18) vorgesehen is'. die infolge der Eigenelastizität des Tragkörpers (2) beim Festziehen der Befestigungsschraube (4) für den Gelenkarm (3) über den Exzenter (10) gegen die Seitenwandstirnfläche angepreßt wird und durch diese Anpressung die Exzenterlagerung festlegt
8. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Trag-
'körper (2) aus elastischem Material, insbesondere Kunststoff, besteht und an seiner der Seitenwand (1) zugewandten Fläche einen vorzugsweise angeformten Dübelzapfen (5) mit einem Spreizkonus aufweist, der mit einem Gewinde für die Befestigungsschraube (4) versehen ist und beim Festziehen der Befestigungsschraube (4) den Dübelzapfen (5) auseinanderspreizt.
9. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile(ll, 12) des Gelenkarms (3) an ihrem gelenkseitigen Ende hakenartig abgewinkelt sind, daß das freie Ende des Gelenkarms (3) in einem runden, trogartigen Gehäuse (9) gelagert ist, dessen Längsachse parallel zur Türfläche verläuft, das zur Befestigung am Türflügel (8) in einer von der Türstirn ausgehenden zylinderförmigen Bohrung untergebracht ist und das einen Schlitz (27) in seiner Stirnwand zur Führung des Gelenkarms (3) und eine Bodenaussparung zur Aufnahme des Gelenkarms (3) in der Schließstellung aufweist.
10. Scharnier nach Anspruch 9. dadurch gekennzeichnet, daß sich an die Bodenaussparung im Gehäuse (9) eine erweiterte Aussparung zur Aufnahme des Tragkörpers (2) in der Schließstellung anschließt.
11. Scharnier nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (9) im seitlichen Bereich mit angeformten Widerhakenrippen (22) versehen ist.

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