DE1919829A1 - Anordnung zum Erzeugen einer fein abgestuften,steuerbaren,laserinduzierten Strahlungskombination,bestehend aus einer mit einer Laserstrahlung gekoppelten Elektronenstrahlung - Google Patents

Anordnung zum Erzeugen einer fein abgestuften,steuerbaren,laserinduzierten Strahlungskombination,bestehend aus einer mit einer Laserstrahlung gekoppelten Elektronenstrahlung

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DE1919829A1 DE19691919829 DE1919829A DE1919829A1 DE 1919829 A1 DE1919829 A1 DE 1919829A1 DE 19691919829 DE19691919829 DE 19691919829 DE 1919829 A DE1919829 A DE 1919829A DE 1919829 A1 DE1919829 A1 DE 1919829A1
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01SDEVICES USING THE PROCESS OF LIGHT AMPLIFICATION BY STIMULATED EMISSION OF RADIATION [LASER] TO AMPLIFY OR GENERATE LIGHT; DEVICES USING STIMULATED EMISSION OF ELECTROMAGNETIC RADIATION IN WAVE RANGES OTHER THAN OPTICAL
    • H01S3/00Lasers, i.e. devices using stimulated emission of electromagnetic radiation in the infrared, visible or ultraviolet wave range
    • H01S3/0007Applications not otherwise provided for
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J33/00Discharge tubes with provision for emergence of electrons or ions from the vessel; Lenard tubes

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Description

  • Anordnung zum Erzeugen einer fein abgestuften, steuerbaren, laserinduzierten Strahlung.skombinatioIl, bestehend aus einer mit einer Laserstrahlung gekoppelten Elektronenstrahlung Dic vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung zum Erzeigen einer fein abgestuften, steuerbaren, laserinduzierten Strahlungskombination, bestehend aus einer mit einer Laserstrahlung gekoppelten Elektronenstrahlung, insbesondere für nachrichtentechnische, technische oder medizinische Anwelidungen.
  • Es ist bekannt, daß man mit Laserstrahlen durch Wechselwirkung in einem Festkörper bzw. in Festkörperschichten aus Metall oder Halbleitern, vorzugsweise dotierten Halbleitern, eine neue Laseremission erzeugen kann.
  • Weiterhin ist es bekannt, daß man durch eine Wechselwirkung einer Laserstrahlung mit einer solchen Festkörperschicht eine fotoelektrisch induzierte Elektronenemission erzeugen kann.
  • Aufgabe der vorliegenden erfindung ist es, eine Anordnung zum Erzeugen einer fein abgestuften, steuerbaren, laserinduzierten Strahlungskombination, bestehend aus einer mit ein er Laserstrahlung gekoppelten Elektronenstrahlung, anzu-@eben, die insbesondere für nachrichtentechnische, technische oder medizinische Anwendungen geeignet ist.
  • Bei einer Anordnung der eingangs genannten Art wird die vorstchende Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch mindestens eine Laserstrahlungsquelle zur Emission kohärenter optischer Strahlung, durch eine Vorrichtung zum fest einstellbaren und/oder zeitlich veränderbaren Dosieren der kohärenten optischen Strahlung hinsichtlich ihrer Intensität und/oder zum Einstellen steuerbarer optischer Polarisationsvexhaltnisse, und durch eine Festkörperschichtanordnung, in welcher die dosierte Laserstrahlung zumindest teilweise zur Wechselwirkung mit der Festkörpermaterie kommt, und eine aus der Festkörperschichtanordnung austretende Strahlung erzeugt, welche aus einer mit einer Laserstrahlung steuerbar gekoppelten Elektronenstrahlung besteht.
  • Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Erläuterungen sowie aus der Beschreibung von AusfUhrungebeispielen anhand der Figuren 1 bis 7.
  • Es s sei bemerkt, daß sich die Erfindung nicht allein auf die speziell angegebenen AusfUhrungsbeispiele bezieht und auf diese beschränkt ist.
  • In einem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist ein bestimmter Teil der vorliegenden Erfindung schematisch dargestellte Die-3 c Darstellung bezieht sich auf die Pestkörperschichtanordnung gemäß der Erfindung, in welcher ein dosierter, polarisierter, in seinen optischen Eigenschaften zeitlich vereinderbarer Laserstrahl zur Wechselwirkung kommt, wobei aus der Festkörperschichtanordnung eine Strahlungskombination emittiert wird, die aus einem Elektronenstrahl besteht, der mit einer Laserstrahlung steuerbar gekoppelt ist. Dieser Sachverhalt ist in der Fig. 1 durch folgende Bezeichnungen charakterisiert.
  • Die lies3tkörperschichtanordnung ist in vorliegendem Fall in einer einfachen Ausführungsform durch zwei verschiedene aneinandergrenzende Festkörpermaterialien gekennzeichnet. Hierbei ist 12 ein Metallfilm, welcher auf einem für die Laserstrahlung transparenten Substrat 11 aufgebracht ist. Dieses Substrat hat einerseits die Funktion, den Metallfilm 12 zu realisierern, und andererseits in optischer Hinsicht die Laserstrahlung 10 mit einer erwünschten Dosis auf die Metall- schicht 12 zu führen. In speziellen Fällen kann der Festkörper 11 zweckmäßig auch aus mehreren Schichten bestehen, z. B. anindestens einer Halbleiterschicht, welche der Metallschicht 12 vorgelagert ist. Daß die Laserstrahlung 10 durch einen steuerbaren, optisch polarisierten Zustand ausgezeichnot ist, wird in der Figur 1 durch einen Polarisationspfeil 100 angedeutet. Der Hauptzweck der erfindungsgemäßen Anordnung liegt in der Erzeugung der Strahlungskombination 101, 1001. Diese Strahlungskombination aus einer Elektronenstrahlung 101 und einer Laserstrahlung 1001 ist insofern von besonderer edeutung, als die beiden Strahlungskomponenten von völlig verschiedener Natur sind, aber dennoch durch die laserinduzierte Entstehung@der Kombinationsstrahlung in der Festkörperschichtanordnung 11, 12 ursächlich miteinander gekoppelt sind und auch in ihrer gemeinsamen Emission in gleieher Richtung in Wechselwirkung miteinander bleiben.
  • In diesem Zusamlflenhang ist der Umstand besonders hervorzuheben, daß gemäß der Erfindung die Kopplung innerhalb der Strahlungskombination zwischen dem Elektronenstrahl und dem Laserstrahl steuerbar ist. Diese Steuerung der Kopplung folgt einerseits aus der optisch-elektronischen Modifikation des ii das Festkörpersystem einfallenden Laserstrahls und andererseits aus der Wechselwirkung dieses Laserstrahls mit dem Festkörperschichtsystem bei zeitlich veränderlicher optischer Polari satin und Strahlungsintensität Hierdurch wird die zeitlich veränderliche Aufteilung des Primarlaserstrahls in einen Elektronenstrahl und einen mit diesem gekoppelten Laserstrahl bei der Entstehung dieser Strahlungskombination in der Festkörperschichtanordnung erfindungsgemäß zeitlich verändert, so daß die Zusammensetzung der Strahlungskombination aus Elektronenstrahl und Laserstrahl in den optischen und elektronischen Eigenschaften der beiden Strahlungskomponeigten bereits durch die optisch-elektronische Anordnung zur Modifikation des Primärlaserstrahls mitbestimmt wird. Des weiteren ist die Zusammensetzung der Strahlungskombination aus Elektronenstrahl und Laserstrahl von der Struktur und den optischen Weglängen und den elektronischen Energiebandverhältnissen in der l?estkörperschiclltanordnungr abhängig.
  • Durch entsprechende Dimensionierung der optischen Dicken in der Festkörperschichtanordnung kann in der Strahlungskombination die Elektronenstrahlung gegenüber der Laserstrahlung überwiegen. Es kann aber auch bei entsprechender Dimensionierung der optischen Dicken in der Festkörperschichtanordnung der umgekehrte Fall realisiert sein. In einem speziellen Grenzfall besteht beispielsweise die Strahlungskombination, welche aus der Festkörperschichtanordnung emittiert wird, praktisell nur aus einer Elektronenstrahlung.
  • Die in einer Anordnung gemäß der Erfindung erzeugte Strahlungskombination aus einer mit einer Laserstrahlung gekoppelteil Elektronenstrahlung kann auf Grund ihrer neuartigen Struktur in sehr verschiedenartigen Anordnungen ausgenützt werdeii. In der vorliegenden Erfindung ist in dieser jfinsicht beispielsweise eine Verknüpfung der Festkörperschichtanordnung mit einem Bauelement zur Erzeugung ultrahochfrequenter elektrischer Signale vorgesehen. Dieses Bauelement entspricht einem in der deutschen Auslegeschrift 1 287 71-1 angegebenen aktiven Bauelement.
  • Des weiteren sind technologische Anwendungsmöglichkeiten der in der erfindungsgemäßen Anordnung erzeugten Strahlungskombination in Betracht zu ziehen. Bringt man beispielsweise zwei Festkörperteile mechanisch miteinander zusammengesetzt in den Strahlengang der Strahlungskombination in der in Fig. 1 dargestellten Anordnung gemäß der Erfindung, so können hierbei kristallographische Verschmelzungsprozesse und Lötvorgänge realisiert werden.
  • Diese Lötvorgänge unterscheiden sich von entsprechenden technologisehen Vorgängen nach dem Stand der Technik besonders dadurch, daß nunmehr mit den Niitteln der vorliegeiideii Erflii- dg die Relationen zwischen dem Elektronen- und dem Laserstrahl in einer Strahlungskombination besonders in ihren energetischen Beziehungen fein reguliert und abgestimmt werden können. Außerdem wird durch die verschiedenartige Natur der beiden Strahlungskompollen-ten in der Strahlungskombination ein neuartiger Eingriff in den zu bearbeitenden Werkstoff bewirkt, der durch das Zusammenwirken der beiden gekoppelten Strahlungsarten zustande kommt, Infolge dieser Eigenschaften einer Anordnung gemäß der Erfindung wird es möglich, Stoffe zu bearbeiten und - im allgemeinsten Sinn des Wortes - zu regenerieren, welche nach dem Stand der Technik nicht in gleicher Weise bearbeitet werden können. Dies ist besonders deshalb von Bedeutung, weil hierbei auch Stoffe bearbeitet werden können, die im allgemeinen nicht regeneriert werden können. Das sind beispielsweise nichtmetallische Verbindungen, organische Verbindungen und makromolekulare Kunststoffe.
  • Dieser bemerkenswerte Sachverhalt ist eine Folge der fein abstimmbaren und steuerbaren Strahlungakombination, die in einer Anordnung gemäß der Erfindung erzeugt wird.
  • Bereits aus diesem dargelegten Sachverhalt geht hervor, daß die Strahlungskombination aus einer gekoppelten Elektronenuiid Laserstrahlung in vielfacher Weise auch iii der Medizin verweiidet werden kann. Auch hier ist einerseits die verschiedenartige Natur der beiden gekoppelten Strahlenarten und andererseits die feine Steuerung ihrer gegenseitigen Relationen die Grundlage dieser Anwendungsmöglichkeit.
  • Im Prinzip ergeben sich hierbei zwei Grundrichtungen, nämlich eine rein therapeutische zur Bestrahlung bestimmter Orgarne oder Zellgewebe und eine andere Richtung als operatives Hilfsmittel bzw. Werkzeug. Nicht unwesentlich ist hierbei der Sachverhalt, daß die Strahlungskombination in einer auße rorden tlicil kleinen Festkörperschichtanordnung erzeugt werden kann, so daß bei medizinischen Anwendungen besonders die geometrische Kleinheit der durch die Erfindung gegebenen Instrumente oder Operationshilfsmittel einen großen Vorteil bietet.
  • In einem speziellen Fall kann beispielsweise die Dicke der Pestkörperschicht2nordnung so groß sein, daß die austretende Elektronenstrahlung der laserinduzierten Strahlungskombination infolge ihrer Kopplung mit der Laserstrahlung gegenüber der austrctenden Laserstrahlung überwiegt.
  • Umgekehrt können aber auch die optische Dicke der Pestkörperschichtanordnung bzw. die optischen Dicken der einzelnen Schichten so beschaffen scin, daß die austretende Laserstrahlung der laserinduzierten Strahlungskombination infolge ihrer Kopplung mit der Elektronenstrahlung gegenüber der austretenden Elektronenstrahlung überwiegt Die }4estkörperschichtanordnung kann aus verschiedenen Schichtcn und aus verschiedenen Materialien zusammengesetzt sein.
  • Im allgemeinen hat eine Festkörperschichtanordnung gemäß der Erfindung vorzugsweise mindestens eine Metallschicht. Des weiteren gibt es Ausführungsbeispiele mit Festkörperschichtcnoldnungen, bei denen mindestens und vorzugsweise eine Halbleiterschicht in der Festkörperschichtanordnung vorkommt.
  • Andere spezielle Ausführungsformen weisen vorzugsweise mindestens eine Dielektrikumsschicht in der Festkörperschichtanordnung auf. Ein weiteres grundsätzliches Beispiel ist dadurch gekennzeichnet, daß seine Festkörperschichtanordnung gemäß der Erfindung aus mindestens zwei aneinandergrenzenden Schichten besteht, wobei die eine Schicht vorzugsweise eine Metallschicht und die andere Schicht eine Oxid- oder eine ILalbleiter- oder eine Dielektrikumsschicht ist.
  • ür die Zusammensetzung der erzeugten Strahlungskombination aus Elelctronen- und Laserstrahlung sind auch die Austrittsarbeiten an den Oberflächen bzw. Grenzflächen der Schichten der Festkörperschichtanordnung von Bedeutung. Diese Austritts- arbeiten werden durch atomare bzu. molekulare Oberflächenbelegungen in gewissen Grenzen modifiziert. Es ist deshalb erfindungsgemäß vorgesehen, die Elektronenaustrittsarbeit an derjenigen Oberfläche der Pestkörperschichtanordnung vergleichsweise klein zu machen, an der die Elektronenstrahlung in gcwünschter Richtung austreten soll. Dies erfolgt aus dn genannten Sachverhalt heraus, indem an dieser Oberflache eine Oberflächenbelegung angebracht wird, welche durch eine relativ kleine Elektronenaustrittsarbeit gekennzeichnet ist. Än der anderen Seite der betreffenden Schicht, an der ein Elektronenaustritt kleingehalten werden soll oder vergleichsweise unterdrückt wird, ist in der gleichen Weise die Elektronenaustrittsarbeit relativ groß, was durch eine andere atomare oder molekulare Oberflächenbelegung erfolgt.
  • Die Auswahl der hierbei in Frage kommenden Substanzen richtet sich nach dem Material der in Frage kommenden Schicht dcr Festkörperschichtanordnung und die hierbei erreichten Elektronenaustrittsarbeiten sind im allgemeinen bekannt.
  • lin Merkmal der Erfindung ist es jedoch, daß dieser physikalischc und stoffliche Sachverhalt in vorliegendem Falle die Struktur der erfindungsgemäßen Strahlungskombination aus Elektronen- und Laserstrahlung in definierter Weise festlc"cn kann. Es ist zur Modulation der Zusammensetzung der Strahlungskombination wesentlich, daß die ursprünglich durch die Oberflächenbelegungen bestimmten Austrittsarbeiten mit der Intensitätsmodulation der Primärlaserstrahlung bzw. der Restlaserstrahlung zeitlich vercnderbar ist. Demzufolge ist in einer weiteren besonderen Ausführungsform eine Festkörper--chichttfnordnung gegeben, bei welcher an der Strahleneintritts- und/oder an der Strahlenaustrittsfläche Oberflächenbelegungen vorgesehen sind, welche Elektronenaustrittsarbeiten ergeben, die in Vergleich zur mittleren Quantenenergie de laserstrahlung in der gewünschten Richtung eine große Strtnlllungsergiebigkeit und in der unerwünschten Richtung eine kleine Strahlungsergiebigkeit hervorrufen.
  • Ein repräsentatives Ausführungsbeispiel ist dadurch gekennzeichnet, daß die Laserstrahlungsquelle der Anordnung, welche die dosierbare Primärlaserstrahlung erzeugt, ein Festkörperlaser ist. In einem anderen speziellen Ausführungsbeispiel gemaß der Erfindung kann die Laserstrahlungsquelle für die Primärlaserstrahlung eine Laserdiode sein, welche z. P. mit einer Lumineszenzdiode optisch gekoppelt ist. Dies hat den Vorteil, daß die Laserdiode durch die Lumineszenzdiode zusätzlich gesteuert werden kann oder daß andererseits die l.unineszenzdiode in den Zeitabschnitten eine Bestrahlung der Festkörperschichtanordnung bewirkt, in denen die Laserdiode gerade eine Erholung oder Abkühlung durchmachen muß.
  • Insbesondere ist aber auch der mögliche Fall in Betracht zu zichcn, daß Laserdiode und Lumineszenzdiode eine Primärlaserstrahlung von komplexer Strulctur erzeugt und somit auch die Strahlungskombination gemäß der Erfindung aus Elektronenstrahl und laserstrahl in beiden Komponenten eine entsprechend differenzierte Struktur hinsichtlich der fnergieverhtiltnissc und der Wechselwirkungsrelationen und der Polarisation aufweist. Die optischen Strahlengänge in der Anordnung gemäß der Erfindung werden in konventioneller Weise durch Blenden und Linsen begrenzt. Dies ist in den schematischen Ausführungsbeispielen im allgemeinen nicht besonders aufgeführt, dallit zum besseren Verständnis nur die Dinge dargestellt werden, welche insbesondere zu den Erfindungsmerkmalen in realen Aufbau und in der Wirkung der optisch-elektronischen Verhältnisse beitragen.
  • Der optisch-elektronische Aufbau einer Anordnung gemäß der Erfindung soll nun kurz in seiner Gesamtheit dargelegt werden.
  • In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Anordnung geiiß der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Die Festkörperschichtanordnung besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus einer auf einer Substratschicht 221 nufgebrachten Metallschicht 22. Die Laserstrahlungsquelle 21 ist mit einer Lumineszenzenzdiode 209 optisch gekoppelt. Zwischen der Laserstrahlungsquelle und der Festkörperschichtanordnung befindet sich die optische Dosierungsvorrichtung. Diese Vorrichtung umfaßt ein optisches Prisma 211, das an seiner der Strahlungseintrittsfläche schräg gegenüberliegenden Oberfläche mit einer Spiegelschicht 212 versehen ist und an dessen Strahlungsaustrittsfläehe ein doppelbrechendes Kristallprisma 210 angrenzt. Dieses Kristallprisma 210 ist an seiner Strahlungsaustrittsfläche mit einer eine Blendenöffnung bildcnden spiegelnden Belegung 28 versehen und ist derart angeordnet, daß der an der Spiegelschicht 212 vollständig reflektierte Laserstrahl in einem solchen Winkel in das doppelbrechcndc Kristallprisma 210 einfällt, daß eine starke iufXipaltung des Strahls in einen polarisierten Hauptstrahl und einen polarisierten Nebenstrahl auftritt. Der eine Teilstrahl ist dabei an der spiegelnden Belegung 210 ausblendbar, wie das aus Fig. 2 ersichtlich ist. Der andere Teilstrahl tritt in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise durch die Blendenöffnung aus den Prisma 210 aus und fcllt in einen nachgeordneten optischen Analysator 213 ein. Dieser optische Analysator 213 ist un die Strahlenrichtung als Achse drehbar angeordnet, so daß durch dessen veränderliche Einstellung die Intensität des ihn durchdringenden polarisierten Teilstrahls variierbar ist. Die erzeugte Strahlungskombination, bestehend aus einer mit einer Laserstrahlung gekoppelten Elektronenstrahlung, ist durch Pfeile 201, 2001 angedeutet.
  • In Fig. 3 ist ein anderes Ausführungsbeispiel einer Anordnun gemäß der Erfindung schematisch dargestellt. Die optische Dosierungsvorrichtung umfaßt zwei im Strahlengang zwischen einer Laserstrahlungsquelle 31 und der Festkörperschichtanordnung 315, 31G, 32 befindliche Drehspiegel 317 und einen zwischen den Drehspiegeln 317 im Strahlengang befindlichen, mit Kontakten 319 zum Anlegen einer elektrischen S@annung versehenen elektrostriktiven Körper 318, der licht- durchlässig ist. Die Drehspiel 317 sind zum Zwecke einer genauen Justierung des Strahlenganges um die Drehachse 3170 drehbar und feststellbar. Die Laserstrahlungsquelle 31 ist an ihren beiden Stirnflächen mit Blenden 38 versehen. Laserstrahlungsquelle, Drchspiegel und elektrostriktiver Körper sind im Strahlengang derart angeordnet, daß eine aus der Las ers trahlungsquelle 31 in entgegengesetzter Richtung austretende Laserstrahlung mit einem Zweig der Laserstrahlung unter einstellbaren Einfallswinkel direkt auf die Schicht 315 der Festkö'rperschiehtanordnung auftrifft, während der andere Zweig der Laserstrahlung auf einem optischen Umweg nach Reflexion an den justierbaren Drehspiegeln 317 und nach dem Durchgang durch den zwischen den Drehspiegeln befindlichen clektrostriktiven Körper 318 auf der Festkörperschichtanordnung so auftrifft, daß er mit dem direkten Zweig der Laserstrahlung interferiert. Die beiden Drehspiegel 317 gewährleisten durch drehen um die Achse 3170 eine Feineinstellung und Korrektur der Interferenz. Die Festkörperschichtanordnung besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus einer mit einer halbleitenden Schicht versehenen Metallschicht 32. Die halbleitende Schicht 315 ist am Rand ihrer der Metallschicht 32 gegenüberliegenden Seite mit KontalLten 316 versehen. Die Schicht 315 ist für die optische Anregungsatrahlung durchlässig und hat den Zweck, die nach oben aus der Metallschicht 32 austretenden Fotoelektronen in einem an die Elektroden 316 und die Metallschicht 32 angelegten elektrischen Feld abzufangen, so daß die optische Änregungsstrahlung durch unerwünschte Potoelektronen nicht wesentlich beeinflußt wird.
  • Die erzeugte Strahlungskombination, bestehend aus einer mit einer Laserstrahlung gekoppelten Elektronenstrahlung, ist durch Pfeile 301, 3001 angedeutet.
  • Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Anordnung gemäß der Erfindung. Die Laserstrahlungsquelle 41 ist in diesem Ausführungsbeispiel an ihrer rückwärtigen Stirnfläche mit einer Spiegelschicht 410 versehen, wie das aus Fig. 4 ersichtlich ist, und an ihrer anderen Stirnfläche ist eine Blende 48 zun Ausblenden eines begrenzten Laserstrahlbündes vorgesehen. Die optische Dosierungsvorriehtung umfaßt ein optisches Glasprisma 428, das an seiner der Strahlungseintrittsfläche schräg gegenüberliegenden Oberfläche mit einer Spiegelschicht 427 versehen ist. Außerdem gehört zu der Dosierungavorrichtung ein rotierbarer, halbkugelförmiger, an seiner Grundfläche mit einer spiegelnden Belegung 423 versehener Analysator 422 und ein in Strahlengang nachgeordnetes, an die Festkörperschichtanordnung 42, 414, 415, 41G angrenzendes rotationssymmetrisches Linsenpaar 420, 421.
  • Die Elemente der Dosierungsvorrichtung sind derart in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise in Strahlengang zwischen Laserstrahlungsquelle 41 und der Festkörperschichtanordnung 42, 414, 415, 416 angeordnet, daß die aus der Laserstrahlungsquelle 41 austretende Laserstrahlung in einem solchen Neigungswinkel in das Glasprisma 428 eintritt und an der Spiegelschicht 427 reflektiert aus dem Prisma 428 aus tritt, daß die Laserstralilung mindestens teilweise polarisiert unter einen den Polarisationswinkel nahezu gleichen Winkel in den hall ugel£örrtigen Analysator 422 und von dort durch das nachgeordnet rctationssymmetrische Linsenpaar 420, 421 im Innern abgelenkt und in den hierdurch erzeugten, in der Figur durch gestrichelte Linien dargestellten Strahlengang auf eine bestimmte Stelle der Oberflächenschicht 415 der Pestkörperschichtanordnung gelangt. Der Analysator 422 ist dabei ur. eine in Richtung des Polarisationswinkels an der Rückseite der Spiegelfläche 423 angebrachte Achse 426 in Verlängerung dev einfallenden Laserstrahls drehbar, so daß die Intensität des Laserstrahls durch Rotation des Analysators 422 dosierbar ist. Die erzeugte Strahlungskombination, bestehend aus einer mit einer Laserstrahlung gekoppelten Elektronenstrahlung, ist durch Pfeile 401, 4001 angedeutet.
  • 13R kann zweckmäßig sein, die spiegelnde Belegung 423 des rotierbaren halbkugelförmigen Analysators 422 mit einer Schicht eines total reflektiercnden Liediums 424 zu versehen, an deren Außenseite wiederum eine spiegelnde Belegung 425 angrenzt. Das Anbringen dieser Schichten 424 und 425 an dem Analysator 422 ist immer dann zweckmäßig, wenn ein die Schicht 415 durchdringender Laserstrahl an der Oberfläche dci, Metallschicht 42 teilweise reflektiert wird und aus dem System ausgeblendet werden soll.
  • Die Festkörperschichtanordnung besteht in diesem Ausführungsbeispiel wiederum aus einer mit einer halbleitenden Schicht 415 versehenen Metallschicht 42. Zum Erzeugen eines begrenztcn, aus der Metallschicht 42 austretenden Strahlenbindels, das aus einer mit einer Laserstrahlung gekoppelten Elektron@nstrahlung besteht, ist die Metallschicht 42 mit einer isoliercndcn Matrix 414 umgeben. Die Halbleiterschicht 415 ist an ihrem Rand wiederum mit Saugelektroden 416 versehen, mit deren Hilfe unerwünschte, nach oben aus der Metallschicht 42 austretende Foto elektronen abgesaugt werden können.
  • Linse spezielle Weiterbildung einer Anordnung gemäß der Brfindung, die insbesondere für nachrichtelltechllische Zwecke geeignet ist, ist in Fig. 5 schematisch dargestellt Bei diesen und den in den folgenden Figuren dargestellten Ausführungsbeispi el en ist die Strahlungskombination dadurch spezialisiert, daß die Festkörperschichtanordnung so große optische Dicken aufweist, daß die austretende Elektronenstrahlung der laserinduzierten Strahlungskombination infolge ihrer Kopplung mit der Laserstrahlung in der Festkörperschichtanordnung gegenüber der austretenden Laserstrahlung derart überwiegt, daß praktisch nur die Elektronenatrahlung austritt und die gesamte Laserstrählung in der Pestkörperschichtsnordnung absorbiert wird.
  • Der wesentliche Gesichtspunkt in dem in Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht in einer mit der optischen Dosiervorrichtung zusammenwirkenden Festkörperschichtanordnung, die als rletall-Halbleiteranordnung ausgebildet ist und mit der optischen Anordnung elektronisch zusammenwirkt, wobei mit deren Hilfe eine zur fotoelektrischen Anregung heißer L'lektronen verwendete kohärente optische Strahlung hinsichtlich ihrer Intensit1tt und steuerbaren optischen Polaris'ationsvorhältnisse in gewünschter Weise einstellbar dosiert werden kann, wodurch eine Feineinstellung der Emission heißer Elektronen aus einer Metallschicht in ein Halbleitergebiet einer Festkörperschichtanordnung der Fig. 5 bis 7 ermöglicht wird. Hierbei ergibt sich gemäß dieser speziellen Anordnung der in manchen Fällen vorteilhafte Umstand, daß die genaue Dosierung der fotoelektrischen Anregung rein auf optischem Wege ohne beispielsweise ein teilweise absorbierendes, halbleitendes oder fotoleitendes Zvzischenmedium erfolgt, welches mit der Metallschicht oder dem Halbleitergebiet in Verbindung steht.
  • Aus den laseraktiven Festkörper 51, der zusätzlich noch mit einen' nicht stimulierten Lumineszenzgebiet 501 gekoppelt sein kann, tritt eine intensitätsreiche, zumindest teilweise ]ohcircntc Strahlung in das optische Prisma 511, welches an das doppelbrechende Kristallprisma 510 angrenzt. In 511 wird der Lichtstrahl zunächst an der spiegelnden Belegung 512 vollständig reflektiert, so daß der Strahl in einem solchen Winkel in das Kristallprisma einfällt, daß eine starke Aufspaltung des Strahles in einen senkrecht zur Zeichenebene polarisierten Hauptstrahl und einen parallel zur Zeichenebene polarisierten Nebenstrahl eintritt. Der senkrecht polarisierte Hauptstrahl wird an der spiegelnden Belegung 59 ausgeblendet, während der parallel zur Zeichenebene polarisierte @ebenstrahl durch eine aus 59 und 58 bestimmte Blendenöffnung von kleinerem Durchmesser als die Fläche der Metallschicht 52 auf diese einfällt. Durch den parallel polarisierten Lichtstrahl werden in 52 fotoelektrisch heiße Elektronen von solcher Energie angeregt, daß diese in das Leitungsband des angrenzenden stark p-leitenden Halbleitergebietes 53 emittiert werden können. Der parallel zur Zeichenebene polarisierte Strahl durchdringt vor seinen Auftreffen auf die Metallschicht 52 einen optischen Analysator 513, der um die Strahlrichtung als Achse drehbar angeordnc-t ist, so daß man durch dessen veränderliche Einstellung die Intensität des ihn durchdringenden polarisierten Lichtstrahles variieren kann. Hierdurch wird die oben erwähnte Feineinstellung der Emission heißer Elektronen aus 52 in das I,eitungsband von 53 ermöglicht. In Fig. 5 trifft der Lichtstrahl senkrecht auf die Metallschicht 52 auf. Dies ist jedoch keinesfalls notvJendig oder gar erwünscht, sondern hicr nur eine T;Iaßnahme zur-Vereinfachung der Figur. Vielmehr ist die gegenseitige räumliche Lage zwischen dem optischen @odulationsgerät und der elektronischen Metall-Halbleiteranordnung derart justierbar, daß der Einfallswinkel des polarisierten Lichtstrahles auf die Metallschicht 52 beliebig vcrändert werden kann, wobei die Zeichenebene bei der Varintion des Einfallswinkels wegen der hierbei auftretenden Komponcnten des elelctrischen Feldvektors in der Metallschicht für den fotoelektrischen Anregungsprozeß eine bevorzugte Stellung einnimmt. Durch Kohärenz, Polarisation, Modulation der Intensität und Variation des Einfallswinkels des zur foto elektrischen Anregung heißer Elektronen in der Metallschicht 52 verwendeten stimulierten Lichtes wird gemäß der Erfindung eine vollständige und optimale Steuerung der Übertragung nachrichtentechnischer Signale von der optischon Strahlung auf den Emissionsstrom heißer Elektronen und somit auf die ultrahochfrequenten Plasmaoszillationen des gekoppelten elektronischen Gesamtsystems heißer Elektronen und energiereicher Defektelektronen ermöglicht. Diese ultrahochfrequenten Plasmaoszillationen finden in dem stark p-leitenden Halbleitergebiet 53 statt, welches durch ein herkömmliches tcchnologisches Verfahren in einem oberflächennahen Gobict des llalbleiters 55 mit geringerer Leitfähigkeit ausgebildet und tischförmig präpariert ist. Die ohmschen Kontakte 54 sind zur Ausprägung der erforderlichen, vertinderbaren Sperrspannung in den Ausführungsbeispiel der i1ig. 5 an der Oberflache des Halbleiterkristalls noch im Bereich des elektronischen Oszillationsgebietes 53 neben dessen tischförmiger Erhebung angebracht. Diese Elektroden 54 können beispielsweise auch ringförmig die esa mit Metallschicht 52 umgeben. Der Raumbereich 56 ist ein dielektrisches Substrat, welches als Leiter für die in 53 verstärkten, modulierten Wellen v-crrrendet wird. In speziellen Fällen kann 56 auch ein Hohlkörper sein.
  • Schließlich kann zwischen der Metallschicht 52 und dem Halbleitergebiet 53 in speziellen Fällen noch eine sehr dünne, hochohmig Schicht 520, beispielsweise Oxidschicht des Metalles oder Halbleitors, präpariert sein, in welcher ein starker Spannungsabfall eines Potentialanteiles der angelegten Sperrspannung abfällt und die von den aus der Metallschicht 52 in das Halbleitergebiet 53 emittierten heißen elektronen durchtunnelt wird. Der Zweck dieser dünnen Zwischenschicht 520, die beispielsweise aus einer thermisch aufgebrachten Oxidschicht bestehen kann, beruht auf dem sehr empfindlich steuerbaren Potentialabfall innerhalb dieser Schicht, der einen beträchtlichen Teil des Potentials der Sperrspannung ausmacht. Auf diese Weise ist es möglich, die gegenseiti'5e energetische Hölle des elektronischen Energiespektrums des Halbleitergebietes 53 gegen dasjenige der Metallschicht 52 zu verschieben. Infolgedessen kann bei der Emission der heißen Elektronen in das Leitungsband des Halbleitergebietes 53 die Höhe der Anfangs energie der Elektronen in Leitungsband gesteuert werden.
  • Bei einer speziellen Anordnung gemäß der Erfindung ist die Metallschicht 52 mit einem optisch nichtlinearen Medium bedeckt, in welchen aus der zur fotoelektrischen Anregung bestimmten Strahlung Harmonische erzeugt werden. Die Einfallsrichtung des Fundamentalstrahles wird hierbei so gewählt, daß nur die Lichtquanten der Harmonischenstrahlung in die IIctallschicht 52 eintreten und dort zur Anregung der heißen Elektronen verwendet werden. Der Fundamentalstrahl wird an der Metallschicht vorbeigeführt und bleibt für den fotoelektronischen Prozeß unwirksam. Diese Maßnahmen haben den Zweck, aus der ursprünglichen kohärenten, stimulierten-Strahlung des laseraktiven Gebietes 51 oder des Lumincszenzgebietes 501 eine transformierte optische Strahlung zur fotoelektrischen Anregung der heißen Elektronen herzustellen, deren Lichtquantenenergie durch die nichtlineare doppelbrechcndc Polarisierbarkeit des optisch nichtlinearen Mediums in der Harmonischenstrahlung entsprechend dem Prozeß optischer Frequenzvervielfachung vergrößert ist. Diese Vergrößerung der Lichtqusntenenergie geschieht auf Kosten der Feldintensität des Fundamentalatrahles cs als optischer Prozeß zweiter bzw. höherer Ordnung. Durch diese Transformation der Anregung 5 strahlung in eine Harmonischenstrahlung wird man von der einschränkenden Bedingung unabhängig, daß die energetische Größe der stimulierten optischen Übergänge in 51 bzw. 501 größer sein muß als der energetische Abstand zwischen den Ferminiveau in der Metallschicht 52 und der unteren Grenze des Leitungsbandes des Halbleitergebietes 53.
  • ie weitere Ausbildung der Erfindung ist in Fig. 6 schematisch dargestellt. Die Metall-Halbleiterstruktur ist bei diesem Anwendungsbeispiel nur wenig abgewandelt. Ein wesentlichts neues Merkmal ist die halbleitende Schicll-t 615 über der Metallschicht 62, in welcher die heißen Elektronen fiir das p-leitende Oszillationsgebiet 63 fotoelektrisch angeregt werden. Die Schicht G15 ist für die optische Anregungsstrahlung durchlässig und hat den Zweck, die nach oben aus der Metallschicht 62 austretenden Fotoelektronen in einem an die Elektroden 616 und die Metallschicht 62 angelegten elektrischen Feld abzufangen, so daß die optische Anregungsstrahlung durch unerwünschte Fotoelektronen nicht wesentlich beeinflußt wird. Durch eine isolierende Matrix bzw. Mantel- Schicht 614 wird der Fotostrom in 615 von den elektronizehen Vorgänge in 63 bzw. 630 und 65 getrennt. Das Raumgebiet 66 stellt ein die Mikrowellenstrahlung leitendes Substrat dr. Dic Mesa des elektronischen Oszillationsgebietes 63 ist im vorliegenden Beispiel auf das- dotierte p-leitende oberflächennahe Kristallgebiet 630 des Halbleiters 65 epitaxial aufgetragen, weshalb 63 und 630 durch eine Präparationsgrcnze kristallographisch getrennt sind.
  • Die ohnschen Elektroden 64 sind an der Oberfläche von 630 in die Matrix 614 eingebettet.
  • Pei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß Fig. 6 wird jedoch die fotoelektronische Anregung der heißen Elektronen in der Metallschicht 62 nach einem weiteren Merkmal auf besendere cisc trügheitslos optisch gesteuert und nachrichtcntechnisch moduliert. Dies geschieht zweckmäßig dadurch, t: die zur fotoelektrischen Anregung der heißen Elektronen verwendete kohärente Strahlung an der Oberfläche der Metallschicht 62 zur Interferenz gebracht wird, wobei die Interferenz im Rhythmus des nachrichtentechen Signals zeitlicli verändert wird. Hierdurch kann die mittlere Anregungsintensität und demzufolge die Emission der heißen Elektronen zur 62 in das Leitungsband von 63 modulicrt werden. Der in entgegengesetzten Richtungen aus dem Lasorkristall 61 austretende Lichtstrahl, dessen Querschnitt durch die Blenden f zweckontsprechend begrenzt wird, trifft mit dem einen Zweig unter einstellbarem Einfallswinkel direkt auf die Metallschicht 62, wihrend der kohärente andere Zweig des Lichtstrahles auf einem optischen Umweg nach Reflexion an den justierbaren Spiegeln 617 und nach dem Durchgang durch das @edium 618, welches eine zeitlich variable optische Länge besitzt, an der Oberfläche der Metallschicht 62 mit dem direkten optischen Zweig interferierend vereinigt wird.
  • Die optische Länge des elektrostriktiven Mediums 618 wird v@rtellhaft durch Anlegen eines in llhythmus des nachrichtent@chnischen Signals schwankenden Potentials an die Elektro- den 619 zeitlich variiert, wodurch die Gesamtintensität der Interferenzfläche auf der Metallschicht 72 entsprechend gesteuert wird. Dic beiden Spiegel 617 können durch Drehen un die Achsen 6170 und Justierung eine Feineinstellung und Korrektur der Interferenz gewährleisten.
  • kino weitere Ausgestaltung der Erfindung ist in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 aufgezeigt. Die p-leitende Schicht 73 mit der fotoclektrischen Metallschicht 72 ist technologisch direkt auf den Halbleiterkörper 75 aufgebracht. Außer den ohmschen Elektroden 74, an welchen eine erforderliche Sperrspannung zwischen 72 und 73 angelegt wird, ist noch eine zusätzliche Elektrode 729 an der Grenzfläche zwischen 75 und dem Mikrowellenleiter 76 angebracht.
  • Durch diese zusätzliche Elektrode kann in 73 und 75 eine veränderbare Feldstruktur erzeugt werden, mit deren Hilfe ein Einfluß auf die Schwingungsformen der ultrahochfrequenton Plasmaoszillationen der heißen Elektronen und energiereichen Defektelektronen in 73 sowie auf die Moden des elektromagnetischen @ikrowellenfeldes in 76, 75 und 73 ausgeübt werden kann.
  • Die Zusatzelektrode 729 gewinnt aus dem genannten Grund insbesondere auch bei Generatorbetrieb der Anordnung besondere Bedeutung, weil durch das zuslitzliche innere elektrische Feld die Ausbildung der ultrahochfrequenten Oszillationen modifiziert wird. Außerdem kann durch das elektrische Zusatz geld der Elektrode 729 die elektromagnetische Kopplung zwischen den hochangeregten Ladungsträgerkollektiven einerscits und zwischen dem oszillierenden Plasma und dem die nachrichtentechnischen Signale führenden Mikrowellenfeld andererseits parametrisch gesteuert werden, wodurch die nachrichtentechnischen Kenngrößen des Übertragungsmaßes, des Modulationsgrades, des Verstärkungsfaktors, der Schwelle der Selbstoszillatien, der Phasentreue, des Verzerrungsfaktors, der An- und Abklingzeiten, der Frequenz- bzw. Intensitäts- modulation und andere charakteristische Größen optimal eingestellt werden können. Das p-leitende Oszillationsgebiet 73 ist durch die isolierende Matrix 714, in welche die Metallschicht 72 seitlich eingebettet ist, in elektronicht Hinsicht von der halbleitenden Schicht 715 mit den Saugelektreden 716 getrennt, mit deren Hilfe unerwünschte, nach oben aus 72 austretende Foto elektronen abgesaugt werden können.
  • Auf den elektronischen Kristallsystem ist, wie aus der Fig. 7 zu ersehen, ein rotationssymmetrisches Linsenpaar 720 und 721 aufgesetzt, in welchem mit dem angezeigten optischen Weg ein polarisierter Laserstrahl verläuft, der in der Iletallschicht 72 die fotoelektrische Anregung der heißen Elektronen bewirkt und teilweise reflektiert wird. Hierbei ist die Ebcne des optischen Weges in 720 und 721 um die achse der Rotationssymmetrie des Linsenpaares aus der Zeichenebene heraus drehbar, wobei jeder '.Jinkeleinstellung der ebene des optischen Weges in bezug auf die Zeichenebene eine verschiedene Intensität des polarisierten Laserstrahles zugeordnet ist. Auf diese Weise kann die für die fotoelektriehe Anregung der heißen Elektronen erforderliche Dosierung der Laserstrahlung gemäß der Erfindung von Null bis zum @aximalen Intensitätswert sehr genau eingestellt werden.
  • Dieser Sachverhalt ist ersichtlich für die Vollkommenheit der technischen Realisierung einer Verstärker- bzw. Generatoranordnung insbesondere ii Spektralbereich ultrahochfrequenter Schwingungen von grober Bedeutung. Die herkömmlichen technischen Schwierigkeiten in der feinmechanischen Herstellung entsprechender konventioneller nachrichtentechnischer Geräte dieses Spektralbereiches werden im Rahmen der rlifluung auf optisch leicht zu bewtiltigende Weise mit großer Genauigkeit hinsichtlich der Einstellungs- und Steuerungsmöglichkeiten überwunden.
  • Der zur foto ei ektrisehen Anregung der heißen Elektronen in der Metallschicht 72 verwendete Laserstrahl, der in speziellen Fällen einer optisch gekoppelten, kontinuierlichen Lumineszenzstrahlung überlagert sein kann, wird aus dem lag er aktiven Kristall- oder Glaskörper 71 mit dem Spiegel 710 und der Blende 78 von zweckentsprechender Blendenöffnung in das Glasprisma 728 emittiert. Der Einfallswinkel des Strahles soll bei Reflexion an der Spiegelfläche des angrenzenden Mediums 727 unter Berücksichtigung der Brechungseigenschaften des Materials entweder exakt dem Polarisationswinkel oder in speziellen Fällen, wenn eine nur partielle Polarisation des Strahles bei Reflexion erwünscht ist, näherungsweise dem Polarisationswinkel entsprechen. Der aus 728 wieder austretende, nunmehr polarisierte Laserstrahl tritt snschließend in den halbkugelförmigen Analysator 722 mit der spiegelnden Begrenzung 723 ein, an welcher der Strahl ebenfalls unter einem mit dem Polarisationswinkel identischen oder nahezu gleichkommenden Winkel gemäß den Brechungseigenschaften des Materials in das Linsenpaar 721 und 720 reflektiert wird. Der Analysator ist um die in Richtung des Polarisationswinkels angebrachte Achse 726 in Verlängerung des einfallenden Laserstrahls drehbar. Auf diese Weise wird die Intensität des in 721 und 720 verlaufenden Laserstrahles, der in der Metallschicht 72 zur Erzeugung der heißen Elektronen für die Plasmaoszillationen in 73 verwendet wird, sehr genau dosierbar, wenn man dem Analysator die jeweils benötigte Einstellung durch Drehung um die Achse 726 erteilt. Der teilweise cn der Metallschicht 72 reflektierte Lichtstrahl tritt auf dem bezeichneten Wege in irgendeiner zur Zeichenebene um die Symmetrieachse von 720 und 721 gedrehten Ebene des optischen Weges aus dem Linsenpaar 720 und 721 wieder aus und wird an der Spiegelbelegung 725 des total reflektierenden Mediums 724 in einer gewünschten Richtung refleknicht. In speziellen Fällen kann dieser aus der Anordnung austretende Reststrahl zu einer optischen Rückkopplung auf das Lasersystem verwendet werden, so daß auf diese Weise eine Automatisierung in der optischen Steuerung bzw. Selbst regelung des Lasersystemes möglich wird, wobei die Lasertätigkeit, die Drehung des Analysators und die Saugspannung zwischen 716 und 72 in einem elektronischen Regelsystem zusammenwirken.
  • 15 Patentansprüche 7 Figuren

Claims (15)

  1. Patentansprüche 1. Anordnung zum Erzeugen einer fein abgestuften, steuer-LV baren, laserinduzierten Strahlungskombination, bestehend aus einer mit einer Laserstrahlung gekoppelten Elektronenstrahlung, insbesondere für nachrichtentechnische, technische oder medizinische Anwendungen, g e k e n n -z e i c h n e t durch mindestens eine Laserstrahlungsquelle zur Emission kohärenter optischer Strahlung, durch eine Vorrichtung zum fest einstellbaren und/oder zeitlich veränderbaren Dosieren der kohärenten optischen Strahlung hinsichtlich ihrer Intensität und/oder zum Einstellen steuerbarer optischer Polarisationsverhältnisse, und durch eine Festkörperschichtanordnung, in welcher die dosierte Laserstrahlung zumindest teilweise zur Wechselwirkung mit der Festkörpermaterie kommt und eine aus der Festkörperschichtanordnung austretende Strahlung erzeugt, welche aus einer mit einer Laserstrahlung steuerbar gekoppelten Elektronenstrahlung besteht.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die optische Dicke der Festkörperschichtanordnung so groß ist, daß die austrctende Elektronenstrahlung der laserinduzierten Strahlungakombination infolge ihrer Kopplung mit der Laserstrahlung in der Festkörperschichtanordnung gegenüber der austretenden Laserstrahlung überwiegt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die optische Dicke der Festkörperschichtanordnung so gering ist, daß die austretende Lasrstrahlung der laserinduzierten Strahlungskombination infolgc ihrer Kopplung mit der Elektronenstrahlung in der Festkörperschichtanordnung gegenüber der austretenden Elektronenstrahlung überwiegt.
  4. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Festkörperschichtanordnung mindestens eine Metallschicht enthält.
  5. 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Festkörperschichtanordnung mindestens eine Halbleiterschicht enthält.
  6. 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Festkörperschichtanordnung mindestens eine Dielektrikumsschicht enthält.
  7. 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Festkörperschichtanordnung aus mindestens zwei aneinandergrcnzcnden Schichten besteht, wobei die eine Schicht eine Metallschicht und die andere Schicht einc Oxid- oder eine Halbleitel- oder eine Dielektrikumsschicht ist.
  8. 8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, d & -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Festkörperschichtanordnung an ihrer Strahleneintritts-und/oder an ihrer Strahlenaustrittsfläche mit die Elektronenaustrittsarbeit bestimmenden atomaren bzw.
    molekularen Oberflä.chenbelegungen versehen ist.
  9. 9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, d a -d u r c h g e ]c e n n z e i c h n e t , daß die Laserstrahlungsquelle ein Festkörperlaser ist.
  10. 10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die Laserstrahlungsquelle eine optisch mit einer Lumineszenzdiode gekoppelte Laserdiode ist.
  11. 11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß vor den Strahlenaustrittsflächen der Laserstrahlungsquelle jeweils mindestens eine Blende angeordnet ist.
  12. 12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die optische Dosierungsvorrichtung ein optisches Prisma umfaßt, das an seiner der Strahleneintrittsfläche schräg gegenüberliegenden Oberfläche mit einer- -Spiegelachicht versehen ist und an dessen Strahlenaustrittsfläche angrenzend ein doppelbrechendes Kristallprisma derart angeordnct und an seiner Strahlenaustrittsfläche mit einer eine Blendenöffnung bildenden spiegelnden Belegung versehen ist, daß der an der Spiegelsehicht vollständig reflektierte Laserstrahl in einem solchen Winkel in das doppelbrechende Kristallprisma einfüllt, daß eine starke Aufspaltung des Strahles in einen polarisierten Hauptstrahl und einen polarisierten Nebenstrahl auftritt und der eine Teilstrahl an der spiegelnden Belegung austlendbar ist, während der andere Teilstrahl durch die Blendenöffnung aus den Prisma austritt und in einen nachgeordneten optisciicn Analysator einfällt, der um die Strahlenrichtung als Achse drehbar angeordnet ist, so daß durch dessen vercnderliche Einstellung die Intensität des ihn durchdringenden polarisierten Teilstrahles variierbar ist.
  13. 13. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die optische Dosierungsvorrichtung zwei im Strahlengang svwischen der Laserstrahlungsquelle und der Festkörperschichtanordnung befindliche Drehspiegel und einen zwischen den Drehspiegeln im Strahlengang befindlichen, mit Kontakten zum Anlegen einer elektrischen Spannung versehenen elektrostriJrtiven Körper umfaßt, die derart angeordnet sind, daß eine aus der Laserstrahlungsquelle in entgegengesetzten Richtungen austretende Laserstrahlung mit einem Zweig der Laserstrahlung untcr einstellbarem Einfallswinkel direkt auf die Festkörperschichtanordnung auftrifft, während der andere Zweig der Laserstrahlung auf einem optischen Umweg nach Reflexion an den justierbaren Drehapiegeln und nach dem Durchgang durch den zwischen den Drehapiegeln befindlichen elektrostriktiven Körper auf der Festkörperschichtanordnung so auftrifft, daß er mit dem direkten Zweig der La«er-strahlung interferiert, wobei die beiden Drehspiegel durch Drehen um die Achsen eine Feineinstellung und Korrektur der Interferenz gewährleisten.
  14. 14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß die optische Dosierungsvorrichtung ein optisches Glasprisma, das an seiner der Strahleneintrittsfläche schräg gegenüberlie-;cnden Oberfläche mit einer Spiegelschicht versehen ist, eInen rotierbaren halbkugelförmigen, an seiner Grundfläche mit einer spiegelnden Belegung versehenen Analysator und ein an die Festkörperschichtanordnung angrenzendes rotationssymmetrisches Linsenpaar umfaßt, welche Elemente im Strahlengang zwischen der Laserstrahlunsquelle und der Festkörperschichtanordnung derart angeordnet sind, daß die der der Laserstrahlungsquelle austretende Laserstrahlung in einem solchen Neigungswinkel in das Glasprisma eintritt und an der Spiegelschicht reflektiert aus dem Prisma austritt, daß die Laserstrahlung mindestens teilweise polarisiert unter einem dem Polarisationswinkel nahezu gleichen Winkel in den halbkugelförmigen Analysator und v(.n dort durch das nachgeordnete rotationssymmetrische Linsenpaar im Inneren abgelenkt und in dem hierdurch erzougten Strahlengang auf eine bestimmte Stelle der Festkörperschichtanordnung gelangt, wobei der Analysator um eine in Richtung des Polarisationswinkels angebrachte Achse in Verlängerung des einfallenden Laserstrahles drehbar ist, so daß die Intensität des Laserstrahles durch Rotation des Analysators dosierbar ist.
  15. 15. Anordnung nach Anspruch 14, d a d u r c h g e -k e n n æ e i c h n e t , daß an die spiegelnde Belegung des rotierbaren halbkugelförmigen Analysators eine Schicht eines totalreflektierenden Mediums angrenzt, die an ihrer Außenseite wiederum mit einer spiegelnden Belegung versehen ist.
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