DE191874C - - Google Patents

Info

Publication number
DE191874C
DE191874C DENDAT191874D DE191874DA DE191874C DE 191874 C DE191874 C DE 191874C DE NDAT191874 D DENDAT191874 D DE NDAT191874D DE 191874D A DE191874D A DE 191874DA DE 191874 C DE191874 C DE 191874C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
signaling device
resonance
sound
tone
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT191874D
Other languages
English (en)
Publication of DE191874C publication Critical patent/DE191874C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/004Mounting transducers, e.g. provided with mechanical moving or orienting device

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 74rl. GRUPPE
LUCIEN IRA BLAKE in BOSTON, V. St. A.
Unterseeische Signaleinrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Februar 1907 ab.
Während man durch einen konsonierenden Körper, z. B. eine Fichtenholzplatte, auch in Flüssigkeiten Töne unabhängig von ihrer Tonhöhe" verstärken kann, war die auswählende Verstärkung eines einzelnen Tons aus einem Tongernisch durch Resonanzräume ähnlich den Flöten und dem Helmholtzschen Resonator in Flüssigkeiten bisher nicht möglich. Bläst man z. B. eine Orgelpfeife unter
ίο Wasser an, so gibt sie zwar einen schwachen Ton, der aber von der Länge der Pfeife völlig unabhängig ist, also offenbar nicht durch Resonanz im Pfeifenkörper verstärkt wird.
Die vorliegende Erfindung beruht nun auf der Beobachtung, daß man auch in Flüssigkeiten eine Tonverstärkung durch Resonanzräume erzielen kann, sofern man die Wände des als Resonator zu benutzenden Flüssig-
ao keitsbehälters erheblich stärker als bisher üblich macht. Es erklärt sich dies theoretisch dadurch, daß Wasser zu seiner Zusammendrückung unverhältnismäßig größerer Kräfte bedarf als Luft, wie ein [ Vergleich der hydraulischen Presse mit der Luftpumpe zeigt. Um aber die durch Tonschwingungen in einem Mittel erzeugten abwechselnden Verdichtungen und Verdünnungen des Mittels von den Wänden des Resonators zurückzuwerfen, dürfen diese Wände nicht dem Drucke der Schwingungen nachgeben, sondern müssen den in der Verdichtung herrschenden, bei Schwingungen in Flüssigkeiten sehr bedeutenden hydrostatischen Überdruck aushalten können.
Diese Beobachtung wird nun gemäß der Erfindung bei unterseeischen akustischen Signaleinrichtungen zur Verstärkung der Töne sowohl des Tongebers, wie des Tonempfängers verwertet.
Die praktische Ausführung des Gegenstandes der Erfindung kann in sehr verschiedener Weise erfolgen.
Als Material für den Resonanzbehälter empfiehlt sich ein besonders harter und zäher Stahl von genügender Dicke. Zweckmäßig ·.. werden mehrere' sehr zähe Stahlröhren über^.: einander gezwängt. .
: Die Zeichnungen stellen beispielsweise Ausführungsformen der Tonverstärkung durch Resonanzräume bei unterseeischen Tongebern und Empfängern dar.
Bei dem Tongeber in Fig. 1 und 2 wird unter hohem Druck (etwa 50 bis 75 kg) ein Wasserstrahl durch Rohr G in die Kammer E und durch den ringförmigen Schlitz L des ■· mit dem Einsatz //verbundenen Deckels K-]:.': gegen die im Winkel von etwa 60 ° scharf abgeschrägte Kante des in dem Rahmen B, C, D der Kammer E eingeschraubten Resonanzrohrs A geblasen, wodurch ein Ton erzeugt und durch das Resonanzrohr A verstärkt wird. Will man denselben Ton mit einem offenen Resonanzrohr erhalten, so muß letzteres die doppelte Länge besitzen. Die Verschraubung des Resonanzrohrs A mit dem
Rahmen D gestattet cine genaue Einstellung der Entfernung zwischen dem Ringschlitz L und der Vorderkante des Resonanzrohrs A.
Das Resonanzrohr /I kann z. B. eine Bohrung von 8 cm lichter Weite, 28 cm Länge und eine Wandstärke von etwa 4 cm erhalten und durch Aufcinandcrzwängen mehrerer Röhren hergestellt sein.
Die so erzeugten Töne sind sehr weit hörbar und infdlge ihres bestimmten musikalischen Charakters leicht unterscheidbar. Durch regelmäßige Unterbrechungen, Veränderungen oder Ablenkungen des Wasserstrahles kann man auch bestimmte vorher vereinbarte Signale geben.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Tonempfänger gelangt der Ton aus dem umgebenden Wasser durch eine in der Schiffswand S angebrachte Öffnung B (die jedoch auch weg-
ao bleiben kann) in den bei P an der Stahlwand befestigten Resonanzbehältcr M, wird hier verstärkt und durch die Öffnung V im Deckel N auf den Sender T mit Drähten O des Mikrophons übertragen. Der Deckel N ist aufgeschraubt, um die Länge des Resonanzbehälters verändern und so der Höhe des ankommenden Tons anpassen zu können. : Versieht man den Behälter mit einer Skala, die angibt, welchem Tone jede- Deckelstellung entspricht, so kann man auf; diese Weise auch die Höhe des ankommenden Tons feststellen und dadurch mehrere auf verschiedene Töne abgestimmte Sendestellcn unterscheiden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Unterseeische Signaleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Ton durch Flüssigkeitsbehälter mit Wänden von genügender Widerstandsfähigkeit resonatorartig verstärkt wird.
2. Tongeber für eine unterseeische Signaleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Flüssigkeitsstrahl gegen den scharfen Rand eines mit Flüssigkeit gefüllten Rohrs (A) von ausreichender Wandstärke geschleudert und der entstehende Ton in dem Rohre (A) resonatorartig verstärkt wird.
3. Tongeber für eine unterseeische Signaleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Resonanzrohr (A) mit der Austrittsöffnung der Flüssigkeit aus dem Druckrohr (G) durch Verschraubung verbunden ist, um eine genaue Einstellung ihres Abstandes zu ermöglichen.
4. Tonempfänger für eine unterseeische Signaleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeitskammer (M) mit einem verstellbaren Deckel (N) versehen ist, um die Länge des Resonanzbehälters (M) der'Rufte des
zu verstärkenden Tons anpassen zu können;
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen. ,-'/
DENDAT191874D Active DE191874C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE191874C true DE191874C (de)

Family

ID=455246

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT191874D Active DE191874C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE191874C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2931282A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum kontinuierlichen messen von aenderungen der rheologischen monomereigenschaften waehrend eines polymerisationsprozesses
DE2539246A1 (de) Piezoelektrischer wandler
DE191874C (de)
WO2003067284A1 (de) Ortungsgerät und zugehöriges verfahren
DE2809540A1 (de) Vorrichtung zum untersuchen einer rohrleitung auf leckstellen
DE2639476A1 (de) Verfahren zum fuehren einer unterwasseranordnung
DE3019848A1 (de) Stroemungsmesser zum messen von meeresstroemungen in grosser tiefe und in realzeit
DE1190845B (de) Einrichtung zum Feststellen von schallreflektierenden Koerpern, insbesondere von Fischen
DE827912C (de) Verfahren zur Echolotung auf Schiffen durch die Schiffswandplatte hindurch
DE102015209723A1 (de) Fluidfahrzeug mit reduzierter Signatur
DE195339C (de)
DE102014222076A1 (de) Objektmerkmale auf Signalform codiert
DE2615973B2 (de) Verfahren und vorrichtung zur verringerung der echos von ausserhalb der brennlinie liegenden reflektoren bei einem echolotverfahren
DE102019200756A1 (de) Tiefenadaptives Schleppsonar
DE2045234A1 (de)
DE906312C (de) Anordnung zum Senden und Empfangen von Unterwasserschall
AT38947B (de) Unterseeische Signaleinrichtung.
DE961065C (de) Verfahren zur Tiefenmessung mit akustischer Echolotung
DE847921C (de) Lautsprecher mit Rohrleitung
DE648825C (de) Signalgeraet mit Membran
DE264218C (de)
DE762898C (de) Einrichtung zur Bestimmung der Flugzeughoehe
DE977889C (de) Anordnung zur Erzeugung einer ebenen Welle fuer Sonarortung
DE701359C (de) Elektromagnetisches Horn, insbesondere fuer Fahrzeuge
DE1037328B (de) Einrichtung zur Echolotung, insbesondere im Wasser