DE1908472A1 - Rheopneumometer - Google Patents

Rheopneumometer

Info

Publication number
DE1908472A1
DE1908472A1 DE19691908472 DE1908472A DE1908472A1 DE 1908472 A1 DE1908472 A1 DE 1908472A1 DE 19691908472 DE19691908472 DE 19691908472 DE 1908472 A DE1908472 A DE 1908472A DE 1908472 A1 DE1908472 A1 DE 1908472A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
volume
rheopneumometer
circuit
potentiometer
breathing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19691908472
Other languages
English (en)
Other versions
DE1908472B2 (de
DE1908472C3 (de
Inventor
Plaszczynski Romuald Jean M
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thomson Medical Telco SA
Original Assignee
Thomson Medical Telco SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomson Medical Telco SA filed Critical Thomson Medical Telco SA
Publication of DE1908472A1 publication Critical patent/DE1908472A1/de
Publication of DE1908472B2 publication Critical patent/DE1908472B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1908472C3 publication Critical patent/DE1908472C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B6/00Apparatus or devices for radiation diagnosis; Apparatus or devices for radiation diagnosis combined with radiation therapy equipment
    • A61B6/54Control of apparatus or devices for radiation diagnosis
    • A61B6/541Control of apparatus or devices for radiation diagnosis involving acquisition triggered by a physiological signal
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/08Measuring devices for evaluating the respiratory organs
    • A61B5/085Measuring impedance of respiratory organs or lung elasticity
    • A61B5/086Measuring impedance of respiratory organs or lung elasticity by impedance pneumography

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Physiology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • High Energy & Nuclear Physics (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Radiology & Medical Imaging (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

  • "Rheopneumometer" Französische Priorität vom 27. Februar 1968 aus der französischen Patentanmeldung Nr. 141 368 (Seine) Die Erfindung betrifft ein Rheopneumometer mit veränderlicner Impedanz zur Bestimmung der Hauptparameter der Atmung unter Ausschluß von plötzlicnen lnlpedanzänderungen der Brust und von Störsignalen. Ein derartiges Meßgerät ermöglicht es, ausgehend von der essun der änderungen der Impedanz des Brustkastens die Hauptparameter der Atmung, die Atnungsfrequenz, das laufende Luftvoluraen, das Luftvolumen pro Minute, usw. ... zu bestimmen.
  • Wie bei der Rheoencephalographie werden die die Lungenflügel betreffenden Messungen durch ein vollständig elektrisches Verfahren ohne Verwendung von elektromechanischen Fühler, d.h. durch Eingabe eines schwachen Wechselstromes zwischen zurnindest zwei Elektroden durchgeführt.
  • Die Änderung der Brustraumimpedanz @ Z ist tatsächlich quasi proportional dem laufenden Luftvolumen # V, das die Lungenalveolen während jedes Atmungszyklus füllen, der aus einer Einatmung und einer Ausatmung besteht.
  • Ausgehend von der Messung von # Z ist es möglich, einerseits die Atmungsfrequenz und andererseits das laufende Luftvolumen und durch Integration das Luftvolumen pro Minute zu bestimmen.
  • Dennoch ergeben sich zwei Hauptschwierigkeiten: Pür die Messung der Atmungsfrequenz dürfen als Atmungszyklus nicht die plötzlichen Änderungen der Impedanz berück sichtigt werden, -die auf übermäßige Bewegungen des untersuchten Objektes oder auf schlechte Kontakte der Elektroden auf der-Haut zurückzuführen sein können0 Diese plötzlichen Änderungen können außerdem eine lange allgemeine Blockierung der-Vorrichtung hervorrufen und so noch mehr die Messung verfälschen0 Die genaue Bestimmung des Proportionalitätskoeffizienten \T und # Z Z ist schwierig Diese Koeffizient ist hauptsächlich' bestimmend für die absolute:. Volumenmessung, wie die Messung des laufenden Luftvoluriiens in Millilitern und vor allem des Volumens pro Minute (in Litern)O Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Rheopneumometer der eingangs genannten Art zu schaffen, das unter Vermeidung der vorstehend genannten Nachteile in sicherer leise das in einem längeren Zeitraum, z,BD 24 Stunden, geatmete Volumen bestimmen und die Atmungsfrequenz in diesem Zeitraum zählen läßt4 Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst vor allem durch eine mit das Luftvolumen in elektrische Spannung umformenden Wandlern versehene elektronische Eichvorrichtung, einen das in einem längeren Zeitraum geatmete Luftvolumen feststellenden Zähler, einen das Luftvolumen einer Minute angebenden Anzeiger9 einen die Atmungsfrequenz über einen längeren Zeitraum feststellenden Zähler und ferner durch einen nach Frequenz und Ampli tude ausgelösten selektiven Schalter, eine Schaltung zur Messung der Atmungstillstandsverzögerung und schließlich durch eine Vorrichtung zur Auslösung der Lungenradiographie in der gewünschten Atmungsphase.
  • Das erfindungsgemäße Rheopneumometer ermöglicht es, Störsignale zu beseitigen, Alarmsignale für einen Atmungsstillstand auszulösen, der eine vorher festgelegte Atmungstillstandsverzögerung überschreitet, und eine Lungenradiographie in der gewünschten Atmungsphase auszulösen.
  • 1;ine vorteilhafte Ausfüiirungsform des erfingsgemäßen Rheopneumeters besteht darin, daß die elektronische E.ichvorrichtung einen Volumcn- Spannungswandler aufweist, der ein erstes durch eine unabhängige Quelle gespeistes Potentiometer, dessen Schleifer mit den beweglichen Teil eines Spirometers vcrl,unden ist und einen Verstärker umfaßt, dessen Eingang an den Schleifer liegt und dessen Ausgang an Hasse über ein zweites Potentiometer liert, bei dei-- die Stellung dessen Schleifer die für die Eichung verwendete genaue Spannung (t U2 ) in Ilillivolt pro Volumeneinheit bestimmt.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfingungsgemäßen Rheopneumometers besteht darin, daß die elektronische Eichvorruchtung einen Volumen-Spannungswandler aufweist, der eine veränderliche Impedanz besitzt, die einerseits mit dem bewegeichen Teil eines Spirometers und andererseits mit einem Eichrheometer verbunden ist, dessen Ausgang an Masse über ein Potentiometer liegt, bei dem die Stellung dessen Schleifer die iür die Eichung verwendete genaue Spannung (#U2) in Millivolt pro Volumeneinheit bestimmt.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rheopneumometers besteht darin, daß die elektronische Eichvorrichtung miniaturisiert ist, und einen Volumenspannungswandler aufweist, der aus einem Gehäuse mit zwei Abteilen und zwei Ventilen besteht, von denen eins auf der beiden Abteilen gemeinsamen Trennwand sitzt, daß ferner ein Abteil zumindest ine Photozelle, eine Lichtquellc und dazwischen zwei drehbare Teile, wic Flügelschrauben, umfaßt und daß schließlich die Photozelle mit einem Impulsgenerator verbunden ist, dessen Impulse in einer Integrierschaltung integriert werden, die mit einem Verstärker verbunden ist, dessen Ausgang an Masse über ein Potentiometer liegt, bei dem die Stellung dessen Schleifer die für die Eichung verwendete genaue Spannung in Millivolt pro Volumeneinheit bestimmt Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfindungs gemäßen Rheopneumometers besteht darin, daß die Auslösevorrichtung der Bungenradiographie einen beweglichen und über den Lauf des Galvanometerzeigers des das laufende iuftvolumen anzeigenden Anzeigers regelbaren Kontakt aufweist, der mit der Steuerschaltung eines zugehörigen lSöntgenstrahlengenerators verunden isto Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rheopneuflometers besteht darin, daß der das pro Minute geatmete Luftvolumen feststellende Zähler Schaltungen mit Feldeffekttransistoren zur Errichtung langer Zeitkonstanten umfaßt0 Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rheopneumometers besteht darin, daß der die Atmungsfrequenz feststellende Zähler die Kombination einer selbsttätigen Schaltung zur Verringerung der Zeitkonstanten eines Niederfrequenzverstärkers und des nach Frequenz und Amplitude ausgelösten selektiven Schalters umfaßt, der für einen gewählten Bereich der Atmungsfrequenz, z.B. 10 bis 120 Atmungen pro Minute, geregelt ist und an einen monostabilen Multivibrator zur Formgebung, der seinerseits mit einer i'requenzintegrierschaltungverbunden ist und die Schaltung zur Messung der Atmungsstill standsverzögerung steuert, und an einen Anzeiger der Ateung.sfrequenz angeschlossen ist, Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rheopneunometers besteht darin, daß der monostabile Multivibrator nur durch Umkehr der Atmungsphase durch den selektiven Schalter auslösbar ist.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform--de.s erfindungsgemäßen Rheopneumometers besteht darin, daß die Schaltung zur Messung der Atmungsstillstandsverzögerung eine Zeitbasisschalw tung , eine Schaltung zur Impedanzanpassung mit Peldeffekttransistoren und einen gegengekoppelten Integrierverstärker aufweist, der mit einem Potentiometer verbunden ist, das an einem Auslöser von Sicht- und/oder Tonalarm angeschlossen ist.
  • Weitere Merkmale und. durch sie erzielte Vorteile gehen aus der Beschreibung der Zeichnung hervor, in der beispielsweise gewählte Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Rheopneunometers schematisch veranschaulicht sind0 Es zeigen: Fig. 1 ein Beispiel eines Spirogramms und des entsprechenden Rheogramms mit plötzlichen Impedanzänderungeng die auf. übermäßige Bewegungen des untersuchten Objekts zurückzuführen sind, Fig. 2 ein Übersichtsschema einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Rheopneumometers mit einer -elektronischen Etchvo.rrichtung, Figo- 3 éin Schema der -charakteri s:tis chen Schaltungen eines erfindungsgemäßen Rheopneumometers, . Fig. 4, 5 und 6 dri Ausführungsbeispiele von elektronischen Vorrichtungen zur volumetrischen Eichung.
  • In Fig, 1 ist mit Kurve t ein Beispiel eines Spirogramms dargestellt. Die Zeit ist auf der Abszisse- in Sekunden abgetragen. Die Änderung des Volumens #V befindeten sich auf den Ordinaten in Millilitern. Das entsprechende Rheogramm ist mit Kurve 2 ebenfalls in Fig.1 dargestellt. Die Brustraumimpendanz # zu Z ist auf der Ordinate in Ohm abgetragene Als Beispiel wurden in dem Rheogramm auf eine .Störwirkung zurückzuführende plötzliche Impedanyänderungen A und B angegeben. In jeder Kurve 1 und 2 | entsprechen die ansteigenden Flanken der Einatmungsphase und die abfallenden Flanken der Ausatmungsphase.
  • In Fig0 2 ist ein vereinfachtes Schema eines-erfindung's-' gemäßen Rheopneunometers dargestellt, das als bedeutende Verbesserung eine elektronische Eichvorrichtung aufweist, die unerläßlich für die genaue Messung, des laufenden Luftvolumens und vorallem des Volumens pro Minute ist. Die bekannten Methoden des vispellen Vergleichs der Anzeigen eines Rheopneunometers und eines üblichen Spirometers sind viel zu ungenau. In Fig. 2 ist fie Gesamtheit des Rheopneunometers mit der Bezungsziffer 3 und die Gesamtheit der Eichvorrd'chtung mit derBezugsziffer 4 bezeichnet. Ein Generator 5, dessen Frequenz beispielsweise 40 KHz beträgt, schickt einen dank der Widerstände 6 und 7 hohen Wertes, beispielsweise 100 k#, konstanten Wechselstrom zu den Elektroden E1 und E2, die auf dem Brustkasten eines Untersuchungsobjekts S angeordnet sind. Die Spannung an den Klemmen dieser Elektroden ist einer geringen Amplitudenmodelation aufgrund der Impedanzänderung Z der spezifisch'en Lungenzellen im Lauf der Atmungszyklen unterworfen0 Tatsächlich ändert sich das volumetrische Verhältnis Luft/ Gewebe zwischen den beiden Elektroden E1 und E2 entsprechend dem t Zu'stand der Füllung der Lungenalveolen. Es erhöht sich beim Einatmen u;nd verringert sich beim Ausatmen. Der amplitudenmodulierte Träger wird in einem Hochfrequenzverstärker 8 verstärkt.
  • Eine weitere Ausführungsform besteht darin, die Verbindung zwischen den Elektroden E1, E2 und dem Verstärker 8 durch einen Sender herzustellen, der auf dem Untersuchungsobjekt angeordnet ist und unmittelbar an eine mit dem Verstärker 8 verbundenen Empfänger sendet.
  • Der Verstärker 8 ist mit einem Detektor 9 verbunden» der ein Filter umfaßte Der Detektor 9 stellt die auf die Atmung zurückzuführende' langsame Komponente fest, Das Filter begrenzt die Frequenz, beispiels-weise auf 3 Hz, d.h. 180 Atmungen pro minuten Die langsame Komponente wird dann durch einen Niederfrequenzverstärker 10 verstärkte Dieser Verstärker 1Q hat die Aufgabe, die Nutzerscheinungen - hier die Atmung - zu verstärken und jede mögliche Störung, die beispielsweise auf übermäßige Bewegungen des Untersuchungs objekts S oder auf schlechte Kontakt-e der elektroden mit der Elaut' zurückzuführen sind, auf Null zu setzen. Er sperrt sich nicht und nimmt seinen Betrieb wieder auf unmittelbar nach dem Verschwinden des StörungsgrundesO Seine Aufgabe ist äußerst bedeuten, vor allem bei den Atmungsmessungen, bei denen die Prequenz der unterhalb 0,2 Hz abfallenden Erscheinungen sehr große Zeitkonstanten - größer als 6 Sekunden - erfordert Unter diesen Bedingungen wäre die Blockierungszeit nach jeder Störung eines gewöhnlichen Verstärkers zu lange Im Lauf einer intensiven Uberwachung wären viele Nutinformationen, die das Volumen und die Atmungsfrequenz betreffen, verloren.
  • Der Verstärker 10 ist mit einer vorzugsweise in integrierter Schaltweise gebildeten Ausgangsstufe 11 verbunden, die es ermöglicht, die Änderung der Spannung # U, die den Änderungen der Brustraumimpedanz a Z entspricht, auf die sehr geringe Impedanz eines mit Masse verbundenen Potentiometers 12 zu legen. Da Potentiometer 12 hat beispielsweise einen Wert von 200 Ohm.
  • So ist unabhangig von der Stellung des Schleifers 13 des Potentiometers 12 der Bruchteil #U3 der Spannung # U stets auf Null bezogen. Der Abgleich der Schaltung ist nicht gestört, selbst wenn ein bedeutender Strom geliefert werden muß, beispielsweise um einen Spirographen 14 in Betrieb zu setzen, Die Stellung des Schleifers 13 ist genau während der für jeder Anordnung der Elektroden E1, E2 und für jedes Untersuchungsobjekt durchgeführten Eichung eingestellt, bevor dieses der Unterst chung des Rheopneumometers 3 während einer intensiven Überwachung anvertraut wird.
  • Die Eichung des Rheopneunometers besteht.in der Bestimmung Proportionalitäts-koeffizienten zwischen #Z und bV für jeden besonderen Halle Bei dem erfindungsgemäßen Rheo-pneumometer ist die Eichvorrichtung 4 elektronisch0 Während jeder Eichung atmet das Objekt S während einiger Minuten in eine nicht dehnbare Maske 15, die über einen nicht dehnbaren Buftleiter mit einem Volumen-Spannungswandler 17 verbunden ist, der in mehreren Ausführungsformen im folgenden beschrieben werden wird und der das von dem Untersuchungsobjekt empfangene Luftvolumen # V in eine Spannung #U1 umformt. Die Eichvorrichtung 4 ist mit einer Aus gangsstufe geringer Impedanz gegenüber Masse versehene Die Eichung wird mittels eines Potentiometers 18 durchgeführt, um eine gegebene bekannte Spannung für eine gegebene Volumeneinheit zu erhalten - beispielsweise 5 mV/ml.-Diese Spannung # U2 muß sich in umgekehrter Phasenlage gegenüber der an dem Schleifer 13 des Potentiometers 12 abgenommenen Spannung #U3 befinden.
  • Die Ausgangseichspannung aU2 wird über die Verbindung 19 -20 an das gleiche Meßgerät 21 wie die von dem Schleifer 13 des Rheopneumometers gelieferte Spannung gelegt, Das Meßgerät 21 zeigt das laufende Luftvolumen an. Indem der Schleifer 13 verschoben wird, stabilisiert man den Zeiger des Meßgeräts 21 auf die Stellung 0. Dies ist die genaue Kompensation der Spannung #U2 durch die Spannung #U3. Diese Methode kann vollkommen autor matisch sein, wenn der Schleifer 13 durch einen Motor angetrieben wird, der durch die Differenz #U3 - #U2 gesteurt wird. Diese beiden Spannung können ebenfalls in einem Oszilloskop oder jec. dem anderen Anzeiger verglichen werden.
  • In dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel sind die Werte der Widerständev22 und 23 gewählt, um den vollen Zeigerausschlag des Meßgeräts 21 nach links für -2,5 V und nach rechts für +2,5 V zu erhaltene Nach einmal beendeter Eichung entspricht die Gesamtablenkung des Zeigers - links und rechts -dem laufenden Luftvolumen von 1 000 ml, d.h. + 500 ml für Einatmung und Ausatmung. Das Meßgerät 21 umfaßt einen beweglichen Kontakt 24, der durch die Bewegung des Zeigers dieses Gerätes regelbar ist und an einen Röntgenstrahlengenerator angeschlossen das Auslösen einer radiographischen Untersuchung der Lungen in der gewünschten Atmungsphase ermöglicht.
  • Die Zwischenabstufung ist quasi linear, Wenn die Eichung des laufenden Volumens auf dem Gesamtmaßstab mit einer guten Genauigkeit durchgeführt wurde, ergibt sich nach Wleichrichtung in der Gleichrichterbrücke 34 auf dem Anzeiger 26 der genaue Wert des Volumens pro Minute0 Der Anzeiger 26 ist beispielsweise von 0 bis 20 Liter eingeteilt oder besitzt noch besser eine numerische Anzeige. Wenn die Integration über eine sehr lange Zeit, beispielsweise 3 Minuten, durchgeführt werden muß, umfaßt die Integrierschaltung 25 erfindungsgemäß Feldeffekttransistoren, die es ermöglichen, sehr lange Integrationst zeitkonstanten zu erhalten Durch die Erfindung wird eine weitere bedeutende Verbesserung bei der Zählung der Atmungsfrequenz durch gleichzeitige Anwendung der in dem Verstärker 10 enthaltene Schaltung zur automatischen Verringerung der Zeitkonstanten, die im Fall einer Störung auftritt, und eines Selektivschalters 27 herbeigeführt, der nur in dem Atmungsfrequenzbereich, beispielsweise 1Q - 120 Atmungen pro Minute, und auf die Umkehrung der Atmungsphase in dem Pall anspricht, daß die Störungen die Atmung überdecken.
  • Tatsächlich wird jede bedeutende Störung bei der Einatmungsphase unterhalb der Grundlinie durch den Verstärker 10 während einer sehr kurzen Zeit, beispielsweise 40 ms dank der Schaltung zur automatischen Verringerung der Zeitkonstanten auf Null gesetzt und ergibt nur sehr kurze positive Impulse, deren Frequenzspektrum außerhalb des Ansprechbereichs des Schalters 27 liegt0 Dieser löst daher nicht den Formgebungsnniltivibrator 28 aus, an den er angeschlossen ist, und der einerseits einen Frequenzintegrierer 29 speist, der mit einem Anzeiger 30 der Atmungsfrequenz verbunden ist, und andererseits die Steuerung der Schaltung 31 bildet, die die Verzögerung des Atmungsstillstandes mißt0 Wenn die Störung in der Ausautmungsphase auftritt, gibt er ebenfalls nur sehr kurze negative Impulse ab, die ebenfalls nicht den Multivibrator 28 auslösen, Nur die Phasenumkebr löst diesen Multivibrator aus, Selbst wenn das Untersuchungsobjekt S bewegt wird und Störungen häufig auftreten, zeigt so der Anzeiger 30 die reile Frequenz der Atmung anO Aus Vorhergehendem ergibt sich, daß für eine beliebige Erscheinung, die durch ein erfindungsgemäßes Gerät erfaßt wird, diese eine Dauer und eine Amplitude haben muß, die sich im Bereich der Atmung, befinden0 Beide Bedingungen werden kaum durch Störungen erfüllt Eine weitere durch die Erfindung herbeigeführte Verbesserung besteht darin, in dem Rheopneunometer 3 einen Zahler 32 vorzusehen, der die gesamte Anzahl der Atmungen während einer sehr langen Zeit von beispielswegfiwiß Stunden angibt. Dieser durch die übliche Spirometrie sehr/zu erhaltende Parameter bildet e-ine bedeutende Tagesanzeige.
  • Eine weitere durch die Erfindung herbeigeführte Verbessez rung besteht darin, in dem Rheopneunometer 3 einen Zähler 33 des täglich aufgenommenen Luftvolumens vorzusehen, der vorteils hafterweise ein elektrochemischer Integrator ist, Das erfindungsgemäße Rheopneumometer umfaßt außerdem einen Anzeiger 35 für die Verzögerung des Atmungsstillstandes, der Sicht- und/oder Tonalarme im Fall des Stillstehens der Atmung auslöst Diese Messung wird mittels eines elektron nischen Integrators 31 durchgeführt, der sich selbsttätig auf Null setzt, wenn die in Fig. 3 von X, Y, Z durch a kommenden Informationen anzeigen, daß eine wirksame Atmung - eine Folge von beispielsweise 10 .Atmungen - stattgefunden hat0 Diese Informationen kommen von dem Selektivschalter 27, der nur auslöst, wenn die Atmungsamplitude einen durch das Potentiometer 36 gegebenen Schweliwert überschreitet (Fig. 3).
  • In Fig. 3 sind charakteristische Schaltung eines erfindungsgemäßen Rheopneumometers schematisch dargestellt4 In Übereinstimmung mit Fig. 2 besitzen die dort bereits bezeichneten Elemente in Fig. 3 die gleichen Bezugsziffern.
  • Die Eigenschaften des erfindungsgemäßen Rheopneumometers sind hauptsächlich auf diese Schaltungen sowohl bei der Überwachung als auch bei der funktionellen Lungenuntersuchung zurückzuführen.
  • An erster Stelle wurde der Niederfrequenzverstärker 10 mit der Schaltung zur selbsttätigen Verringerung der Zeitkonstanten den speziellen Erfordernissen der Atmungsmessung durch Hin-' zufügung eines monostabilen Multivibrators 37 angepaßt, der die vollständige Verringerung der Zeitkonstanten R1 C1 und R2 C2 in einer gegebenen Zeit t ermöglicht, während die Aufhebung der Vorspannung der Feldeffekttransistoren Q1s Q2 dem Abfall des Drain-Source-Widerstandes von beispielsweise 1010 Ohm bis uf einige hundert Ohm hervorruft. So setzt jede Störung, die den durch den Verstärkungsgrad des Gleichstromverstärkers 38 bestimmten Pegel unterschreitet, die untersuchte Erscheinung - hier das Rheopneumogramm - auf die Grundlinie - beispiels weise Bezugslinie Jull während einer gegenüber seiner Periode sehr kurzen Zeit t zurück t kann in der Größenordnung von 40 ms für eine Atmungsperiode von 4 Sekunden liegen, Wenn die Störung andauert, wird von dem Verstärker 11 eine Reihe von Impulsen von beispielsweise 40 ms abgegeben; jedoch keiner dieser Impulse wird durch den Atmungsfrequenzanzeiger 30 dank des Selektivschalters 27 gezählt, der die Feldeffekttranw sistoren Q52 Q6 und Q7 umfaßt0 Tatsächlich lösen diese kurzen Impulse den 8elektivschalter 27 nach Erreichen der durch das Potentiometer 36 bestimmten Schwelle aus* wählen jedoch nicht durch die aus dem Widerstand R11, dem Kondensator C4 und der Diode D1 gebildeten Schaltung integriert und lösen nicht den monostabilen Multivibrator 28 aus.
  • Es ist zu bemerken, daß bei genauen Volumenmessungen die Fläche dieser Impulse sich von der Fläche abzieht, die durch die Atmungskurve begrenzt ist, und einen Fehler in das laufende Volumen und vor allem das Volumen pro Minute einführt, In diesem Fall wird der Multivibrator 37 ausgeschaltet, indem der Schalter F in die Stellung 2 a gesetzt wird So arbeitet -die Schaltung zur automatischen Verringerung der Zeitkonstanten einfach durch Begrenzung der Amplitude der Störungen, die sich der Atmungskurve hinzufügen wurden. Diese ist Jedoch nicht gestört. Ein Nachteil besteht nun darin, die Beständigkeit der Grundlinie zu verlieren. In gewissen Fällen, beispielsweise bei der funtionellen Lungenuntersuchung, ist es günstig, die Kondensatoren Ci, C2, die einen kontinuierlichen Verbindungskanal bilden kurz zu schließen. In diesem Fall kann die sich aus der Gleichrichtung des Trägers ergebende Spannung durch Einführung einer Gegenspannung am Eingang des Verstärkers SP kompensiert werden.
  • Die der Atmung entspreehenden Impulse lösen den monostabilen Multivibrator 28 aus, der sie umformt, um sie in dem Integrator 29 integrieren zu können und die mittlere Frequenz in dem Aneiger 30 beispielsweise über 3 Minuten messen zu können0 Unter diesen Bedingungen weist der Integrator 29 vorzugsweise Feldeffekttransistoren auf. Der Frequenzanzeiger 30 besitzt eine bewegliche Anzeige, die mit Ton- und Sichtalarmsystemen verbunden ist welche in Gang gesetzt werden, sobald die vorher gewählte Schwelle - Minimum oder Maximum - überschritten wird. Bei der Krankenhausüberwachung tritt # häufig der Fall auf, daß die mittlere Atmungsfrequenz, die beispielsweise über 3 Minuten integriert wird, innerhalb der normalen Grenzen bleibt, während das Untersuchungsobjekt längere At#ungsausfälle von 15 Sekunden und selbst mehr erleidet. Um diese Atmungsausfälle dem Uberwachungspersonal anzeigen zu können, umfaßt zu t das erfindungsgemäße Rheopneunometer als zusätzliche Verbesserung eine Spezialschaltung 31, die, es ermöglicht, auf dem Anzeiger oder Periodenmesser 35 die Dauer des Atmungsstillstandes im Fall eines Atmungsausfalls anzuzeigen. So ermöglicht der bewegliche Anzeiger 39, der sich auf dem in Sekunden unterteilten Zifferblatt des Meßgerätes 35 befindet, vorher eine Zeitschwelw le für Ton" und Sichtalarm im Fall eines Atmungsstillstandes einzustellen.
  • Die Schaltung 31 für die Messung der Dauer des Atmung stillstandes verwendet vorteilhafterweise die große Eingangsimpedanz und die durch die Feldeffekttransistoren gebotenen Schalteigenschaften. Ble ist vor allem aus einer Zeitbasisschaltung gebildet, die einen sehr hohen Widerstand R13 von || beispielsweise 100 M# und einen Kondensator C6 von beispiels-|| weise 3 µ F aufweist, wodurch eine gute Linearität selbst über 60 Sekunden gewährleistet ist. Ein derart hoher Wert für den Widerstand R13 konnte verwendet werden wegen der Schaltung zu Anpassung der Impedanz mit Feldeffekttransistor Q8, beispielsweise den Kanal , der als gesteuerte Quelle arbeitet und am Ausgang die Verwendung eines gegengekoppelten Integrationsverstärkers 40 ermöglicht, um den vollen Ausschlag des Periodenmessers 35 in einer gewünschten Zeit, die durch die Widerstände R15, R16 und R17 bestimmt ist, beispielsweise in 15,30 oder 60 Sekunden, zu erhalten Zwischen dem Integrationsverstärker 40 und dem Periodenmesser 35 ist die Schaltung 41 zur Anpassung der Spannung angeordnet, die die am Ausgang des Verstärkers 40 abgenommene Spannung von -5 Volt derart auf Null zurückführt, daß der Zeiger des Periodenmessers 35 während der normalen Atmung auf Null bleibt.
  • Das Potentiometer 42 dient dazu, die Null-Stellung des Periodenmessers einzustellen, die am Ausgang des Verstärkers 40 der pinch-Spannung des Feldeffekttransistors Qg, beispielsweise -5 Volt entspricht. Dieser legt die Ausgangsspannung fur die Entladung des Kondensators C6 unabhängig von der Atmungsfrequenz fest. Beim Ausfall der Atmung beginnt der Zeiger des Periodenmessers mit der Geschwindigkeit auszuschlagen,. die durch die Stellung des Schalters K3 bestimmt ist, bis zum Auslösen der Alarme in dem durch den beweglichen Kontakt 39 angezeigten Augenblick. Wenn jedoch im Lauf des Zeigerausschlags das Untersuchungsobjekt seine normale Atmung wieder auf'wnmt, erscheinen eine Reihe von positiven Impulsen vom Multivibrator 28, durchqueren die-Diode 43 und werden durch die aus dem Widerstand R12 und dem Kondensator C6 gebildeten Schaltung integriert, wodurch ein schrittweises Abfallen des Potentials am Aus gang des Verstärkers 40 hervorgerufen wird, das die Ruckkehr des Zeigers des Periodenmesssers 35 nach Xull zur Folge hat.
  • Unter diesen Bedingungen wird die Gitterelektrode des Umschalt-Feldeffekttransistors Q9, beispielsweise Kanal § immer weniger negativ. In einem durch die pinch-Spannung beispielsweise - 5 Volt, bestimmten Au.':'genblick sinkt der Drain- Source-Wi#derstand beispielsweise von 1010# bis 100#. Der Kondensator C6 lädt sich nicht mehr auf und der Zeiger des Periodenmessers bleibt bei Null.
  • Wenn die normale Atmung anhält und wenn sich der Schalter K4 in der Stellung 0 ohne Integrationswiderstand befindet, zeigt der Periodenmesser 35 dann den augenblicklichen Wert der Periode jedes Atmungszyklus an. Die Möglichkeit, diese Messung durchzuführen, hat eine große Bedeutung, da der Frequenzmesser 30 nur die über 3 Minuten integrierte mittlere Frequenz anzeigt.
  • Wenn der Schalter K4 geöffnet ist, findet das Rücksetzen auf Null stufenweise über mehrere Atmungen statt So ist für längere Atmungsstillstandsdauern die Sicherheit, daß der Periodenmesser 35 durch eine Störung nicht auf Null zurückgesetzt wird, erhöht. Es ist zu bemerken, daß die zu niedrige Atsungsfrequenz (beispielsweise weniger als 10 Atmungen pro Minute) sowie das Lösen einer Elektrode auf dem Untersuchungsobjekt oder die oberflächliche Atmung, deren Amplitude durch das PoZ tentiometer 36 bestimmt wird, die Auslösung von Alarmen durch den Periodenmesser 35 durch das gleiche Verfahren zur Folge hat.
  • Tatsächlich treten in all diesen Fällen die Impulse X, Y und Z nicht auf und Schaltung 31 verhält sich, als wenn das Untersuw chungsobjekt aufhörte zu atmen, und alarmiert das Überwachungspersonal, das leicht feststellt, ob es sich um einen Atmungsstillstand oder das Lösen einerSlektrode handelt.
  • Wie im vorhergehenden ausgeführt, kann das erfindungsgemäße Rheopneunometer für relative Volumenmessungen verwendet werden, beispielsweise zur Registrierung von Änderungen des Spirogramms, das von dem Spirometer 14 während Atmungskrisen oder nach Verabreichung von Medikament-enw wie bronchienverengenden oder -erweiternden Mitteln u.s.w., aufgezeichnet wird.
  • Die gleichzeitige Verwendung von 4, 8 oder selbst mehr Rheopneumometern, die über mehrere auf dem Brustkasten angeordo nete elektroden angeschlossen sind, ergibt die Möglichkeit einer vergleichenden Atmungsuntersuchung der betreffenden BungenteileO Pür absolute und gesamte Volumenmessungen des laufenden Luftvolumens, des Luftvolumens pro Minute, u.s.w... wurde festgestellt, daß die Elektroden Ei, E2 anders als auf dem' Brustkörper angeordnet sein müssen, um örtliche Erscheinungen zu beseitigen und # Z zu messen das die Gesamtheit des geatmeten Buftvolumens #V von nicht allein die Anderung des Luftvolumens in einem Teil der Lunge, wie in Fig. 2 dargestellt, betrifft.
  • Es wurden gute Ergebnisse erzielt, indem eine elektrode auf der rechten Hand und die andere auf dem linken Bein angel ordnet wurde, was der zweiten elektrokardiographischen Ableitung entspricht0 Es ist zu bemerken, daß die gleichen Elektroden des Elektrokardiogramms und selbst der Hämodynamik verwendet werden können für die Aufnahme der AtmungserscheinungenO So durchquert der elektrische Hochfrequenzstrom die Gesamtheit der Zungen und die Änderung der Impedanz a Z wird streng proportional der Volumenänderung # V. Es ist jedenfalls zu bemerken, 'daß die Empfindlichkeit dieser Methode größer ist, als wenn man 4 Elektroden benutzte, beispielweise ein Paar von mit dem-Generator 5 verbundenen Elektroden auf jedem Bein und das andere mit dem Eingang des Verstärkers 8 ve-rbundene Paar auf jeder Hand, Unabhängig von dem verwendeten Verfahren zur Gewinnung der absoluten Volumenwerte ist es stets nötig, vorher eine Eichung durchzuführen, um den Proportionalitätskoeffizienten zwischen #Z und #V zu bestimmen.
  • In den Fig. 4, 5 und 6 sind drei Ausführungsformen von Volumen-Spannungswandlern dargestellt, die verwendet werden, um eine genaue Volumeneichung nach dem im vorhergehenden beschriebenen Verfahren durchzuführen.
  • In der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform speist die Spannungsquelle 44 über den Widerstand 45 das Potentiometer 46, dessen Schleifer 47 durch die durch die Änderung des 1 laufenden Luftvolumens T V hervorgerufene Bewegung des beweglichen Teils 48 in Richtung der Pfeile F1, F2 eines üblichen Spirometers 49 angetrieben wird0 Der Schleifer wird durch das Kabel 50 angetrieben, das in bekannter Weise mit dem beweglichen Zeiger 51 eines Ablesegeräts 52 verbunden ist, auf dem der Ab-| solutwert von a V in Millilitern abgelesen werden kann0 Zwischen den Punkten 53 und 54, d.h. zwischen dm Schleifer des Potentiometers und Masse erscheint eine #V proportionale Wechselkompo-| nente. Diese Komponente durchquert den Kondensator 55 und wird durch den Verstärker 56 verstärkt. Am Ausgang dieses Verstärkers ermöglicht das Potentiometer 57 genau die gewünschte Anzahl von Millivolt pro Volumeneinheit zwischen dem Schleifer 58 des Potentiometers und Masse einzustellen0 Die so gebildete Spannung u2 dient zur eichung des Rheopneumometers, indem sie in Punkt 20 der Schaltung nach Fig. 2 angelegt wird. ine weitere Ausführungsform eines Volumen-Spannungswandlers ist in Fig. 5 dargestellt. Ebenso wie bei der im vorhergehenden beschriebenen Ausführungsform wird vorzugsweise ein'üblichtes Spirometer 59 verwendet, bei dem die der Volumenänderung | #V proportionalen Bewegungen des beweglichen Teils 60 die Anderung einer Impedanz 61, Potentiometers, Kondensators oder Spule hervorrufen, die am Eingang eines Eichrheometers 62 angeordnet ist, das an der Basis des Rheopneumometers vorgesehen ist0 Es ist so möglich, am Ausgang des Rheometers mit dem Potentiometer 62 die Anzahl der pro Volumeneinheit gewünschten Millivolt zu erhalten Diese SpannungAU2 wird wie im vorhergehenden Pall zu Eingang 20 des Rheopneumometers geführt (Fig. 2).
  • Eine dritte Ausführungsform eines Volumen-Spannungswandl'ers ist in Fig. 6 dargestellt. Die den Teilen des Rheopneumow meters nach Fig. 2 entsprehcnenden Elemente sind mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet0 Es handelt sich hier um eine miniaturisierte Vorrichtung4 Der Wandler besteht aus einer Röhre 63, die mit dem Eingang des Luftstroms verbunden istp Die Röhre 63 besitzt zwei Abteile 64 und 65 mit einer gemeinsamen Trennwand, Das Abteil 64 weist ein Ventil 66 auf, das sich bei jeder Einatmung öffnet. In der gemeinsamen Trennwand ist ein Ventil 67 vorgesehen, das sich beim Ausatmen öffnet und den Luftstrom in das Abteil 65 gelangen läßt, in dem eine Flügelschraube 68 angeordnet ist. Diese beginnt sich zu drehen.
  • Die von ihr erreichte Umdrehungszahl ist proportional dem Volumen dv des Luftstromes. Die Flügelschraube ist zwischen einer Lichtquclle 69 und einer photoelektrischen Zelle 70 angeordnet.
  • Jede vollständige Umdrehung der Flügelschraube löst mittels der Photozelle 70 den Impulsgenerator 71 aus. Dabei ist zu bemerkern, daß mehrer Photoelemente in dem Behälter 65 vorgesehen sein könnens Die von dem Generator 71 kommenden Impulse werden durch die aus dem Widerstand 72 und dem Kondensator 73 gebildete Schaltung integriert und ergeben nach Anpassung der Impedanz durch den Transistor Q9 eine Spannung am Ausgang des Verstärkers 74, die proportional dem Volumen der geatmeten Luft ist0 Diese Spannung ß U2 nach Eichung durch das Potentiometer 75 dient zur Eichung des Rheopneumometers. In diesem Fall schaltet man in die Schaltung des Anzeigers 21 des laufenden Buftvolumens eine Diode 76 durch Offnung des Schalters K6 e ein, um die durch das Rheopneumometer registrierte Einatmungsphase zu unterdrücken, Durch das erfindungsgemäße Rheopneumometer erden insbesondere folgende Vorteile erreicht: Es wird die mittlere Atmungsfrequenz angezeigt, wobei die Möglichkeit besteht, Minimal-und/oder Maximal-Alarme auszulösen.
  • Es kann die Verzögerung zwischen den Atmungsvorgängen angegeben werden. Es können Alarme für Atmungsunterbrechungen gegeben werden, die eine vorher eingestellte Stillstandsverzögerung übeischreiten. Es ist möglich, ein Spirogramm aufzuzeichnen0 Nach Eichung kann das laufende Luftvolumen und das Volumen pro Minute angezeigt werden0 Es kann das während sehr langer Periode, bei'spielsweise innerhalb von 24 Stunden, geatmete Luftvolumen zusammengezählt werden Es kann die Anzahl der Atmungen in einer sehr langen Periode, beispielsweise 24 Stunden, gezählt werden. Es ist möglich, eine radiologische Lungenprüfung in der gevvunschten Atmungsphase durchzuführen.
  • Die verwendeten Schaltungen, wie die Schaltung zur automatischen Verringerung der Zeitkonstanten, der Selektivschalter, die Schaltung zur Messung der Zeit nach dem Stillstand eines Oszillators unabhängig von der Schwingungsfrequenz können in der medizinischen und der allgemeinen Elektronik Anwendung | finden.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 9 Rheopneumometer mit veränderlicher Impedanz zur Bestimmung der Hauptparameter der Atmung unter Ausschluß von plötzlichen Impedanzänderungen der Brust und von Störsignalen, gekennzeichnet durch eine mit das Luftvolumen in elektrische Spannung umformenden Wandlern (17) versehene elektronische Eichvorrichtung (4), einen das in einem längeren Zeitraum geatmete Luftvolumen feststellenden Zähler (33), einen das Luftvolumen einer Minute angebenden Anzeiger (26), einen die Atmungfrequenz über einen längeren Zeitraum feststellenden Zähler (52) und ferner durch einen nach Frequenz und Amplitude ausgelösten selektiven Schalter (27), eine Schalt tung (31) zur Messung der Atmungsstillstandsverzögerung und schließlich durch eine Vorrichtung (24) zur Auslösung der Lungenradiographie in dergewünschten Atmungsphase0
  2. 2. Rheopneumometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn'et, daß die elektronische Eichvorrichtung einen Volumen-Spannungswandler aufweist, der ein erstes durch eine unabhängige Quelle (44) gespeistes Potentiometer (46), dessen Schleifer (47) mit dem beweglichen Teil (48) eines Spirometers (49) verbunden ist, und einen Verstärker (56) umfaßt, dessen Eingang an dem Schleifer liegt und dessen Ausgang an Masse über ein zweites Potentiometer (57) liegt, bei dem die Stellung dessen Schleifer (58) die für die Eichung/genaue Spannung (# u,2) in Millivolt pro Volumeneinheit bestimmt.
  3. 3. Rheopneumometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische Eichvorrichtung einen Volumenspannungswandler aufweist, der eine veränderliche Impedanz (61) besitzt, die einerseits mit dem beweglichen Teil (60) eines Spirometers (59) und andererseits mit einem Eichrheometer (62) verbunden ist, dessen Ausgang an Masse über ein Potentiometer (62) liegt, bei dem die Stellung dessen Schleifer die für die Eichung verwendete genaue Spannung X U2) in Millivolt pro Volumeneinheit bestimst. -
  4. 4. Rheopneumometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronische Eichvorrichtung miniaturisiert ist und einen Volumenspannungswandler aufweist, der aus einem Gehäuse (63) mit zwei Abteilen (64, 65) und zwei VertLlen (66, 67) bestens) von denen eins (67) auf der beiden Abteilen gemeinsamen Trennwand sitzt, daß -ferner ein Abteil zumindest eine Photozelle (70),. eine Lichtquelle (69) und dazwischen zwei drehbare Teile, wie Flügelschrauben, umfaßt und daß schließlich die Photozelle mit'einem Impulsgenerator (71) verbunden ist, dessen Impulse in einer Integrierschaltung (72, 73) integriert werden, die mit einem Verstärker (74) verbunden ist, dessen Ausgang an Masse über ein Potentiometer (75) liegt, bei dem die Stellung dessen Schleifer die für die Eichung verwendete genaue Spannung in Millivolt pro Volumeneinheit bestimmt.
  5. 5. Rheopneumometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösvorrichtung der Lungenradiographie einen beweglichen und über den Lauf des Galvanometerzeigers -des das laufende Luftvolumen anzeigenden Anzeigers (21) regelbaren Kontakt (24) aufweist, der mit der Steuerschaltung eines zugehörigen Röntgenstrahlengenerators verbunden ist.
  6. 6. Rheopneumometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das pro Minute geatmete Luftvolumen feststellende Zähler Schaltungen mit Feldeffekttransistoren zur Erreichung langer Zeitkonstanten umfaßt.
  7. 7. Rheopneumometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Atmungsfrequenz feststellende Zähler die Xombination einer selbsttätigen Schaltung zur Verringerung der Zeitkonstanten eines Niederfrequenzverstärkers (10) und des nach Frequenz und Amplitude ausgelösten selektiven Schalters (27) umfaßt, der für einen gewahlten Bereich der Atmungsfrequenz, z.B. 10 bis 120 Atmungen pro Minute, geregelt ist und an einen monostabilen Multivibrator (28) zur Formgebung, der seinerseits mit einer Frequenzintegrierschaitung (29) verbunden ist und die Schaltung (31) zur Messung der Atmungsstillstandsverzögerung steuert, und an einen Anzeiger (30) der Atmungsfrequenz angeschlossen ist.
  8. 8. Rheopneumometer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der monostabile Multivibrator nur durch Umkehr der Atmung 5-phase durch den selektiven Schalter (27) auslösbar ist.
  9. 9. Rheopneumometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (31) zur Messung der Atmungsstillstandsverzögerung eine Zeitbasisschaltung (R13,C6) und eine Schaltung zur Impedanzanpassung mit Feldef£ekttransistoren (Q8) und einen gegengekoppelten Integrierverstärker (40) aufweist, der mit einem Potentiometer (35) verbunden ist, das an einen Auslöser von Sicht- und/oder Tonalarm angeschlossen ist.
    L e e r s e i t e
DE1908472A 1968-02-27 1969-02-20 Rheopneumometer Expired DE1908472C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR141368 1968-02-27

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1908472A1 true DE1908472A1 (de) 1969-09-18
DE1908472B2 DE1908472B2 (de) 1977-07-28
DE1908472C3 DE1908472C3 (de) 1978-03-09

Family

ID=8646574

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1908472A Expired DE1908472C3 (de) 1968-02-27 1969-02-20 Rheopneumometer

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1908472C3 (de)
FR (1) FR1563125A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4269195A (en) * 1978-05-31 1981-05-26 Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha Apparatus for measuring a pulmonary function

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2041477A5 (de) * 1969-04-25 1971-01-29 Thomson Medical Telco
GB1299140A (en) * 1971-11-02 1972-12-06 Philips Electronic Associated Electronically controlled gas pressure meter
US3835839A (en) * 1972-12-08 1974-09-17 Systron Donner Corp Impedance plethysmograph and flow rate computer adjunct and method for use therewith
BE814753A (fr) * 1974-05-08 1974-09-02 Appareil electronique et automatique pour la mesure de la resistance bronchique et de l'elastance pulmonaire.
US4267845A (en) * 1978-10-05 1981-05-19 Robertson Jr Charles H Method and apparatus for measuring pulmonary ventilation
US4289142A (en) * 1978-11-24 1981-09-15 Kearns Kenneth L Physiological occurrence, such as apnea, monitor and X-ray triggering device
DE3037625C2 (de) * 1980-10-04 1983-11-10 Battelle-Institut E.V., 6000 Frankfurt Vorrichtung zur Kontrolle von Atemfrequenz und Atemvolumenänderungen
AU2002952265A0 (en) * 2002-10-25 2002-11-07 Upfal, Jonathan Implantable sensor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4269195A (en) * 1978-05-31 1981-05-26 Tokyo Shibaura Denki Kabushiki Kaisha Apparatus for measuring a pulmonary function

Also Published As

Publication number Publication date
FR1563125A (de) 1969-04-11
DE1908472B2 (de) 1977-07-28
DE1908472C3 (de) 1978-03-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69018602T2 (de) Spirometer.
DE3442174C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Messen eines Indikators für den Entspannungszustand eines Menschen
DE2113248C2 (de) Impedanz-Pneumograph
DE3533557C2 (de) Meßvorrichtung zur Überwachung des CO¶2¶-Gehalts, des Sauerstoffverbrauchs und des Respirationsquotienten eines Patienten
DE69820367T2 (de) Bestimmung von Luftwegwiderstand und Lungennachgiebigkeit
DE69014262T2 (de) Hämatokritmessvorrichtung.
DE68917166T3 (de) Durch das Minutenvolumen in seiner Impulsrate gesteuerter Herzschrittmacher.
DE69025200T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur atemüberwachung und hierzu verwendbares leitfähiges gel
DE2648889A1 (de) Verfahren und einrichtung zum messen der veraenderlichkeit der herzpulszahl eines lebewesens
DE2906790B2 (de) Verfahren und Anordnung zur Bestimmung der Alkoholkonzentration des Blutes durch Messung der Alkoholkonzentration und der Feuchtigkeit in der Atemluft
DE4439080B4 (de) Ganzkörper-Plethysmograph
DE2737709C3 (de) Anordnung und Verfahren zur transcutanen Bestimmung der Perfusionseffizienz
DE1908472A1 (de) Rheopneumometer
DE2851490C2 (de) Gerät zur künstlichen Beatmung
DE2513676A1 (de) Elektronisches geraet zur selbsttaetigen messung und anzeige des stroemungswiderstandes r der luft in den bronchienwegen und der elastance e des pulmonalgewebes
CH644696A5 (de) Anordnung zur bestimmung des alkoholgehaltes in der atemluft.
DE2746078A1 (de) Anordnung zur bestimmung der konzentration reduzierender mundgase
DE2731989C3 (de) Gerät zur Bestimmung der potentiellen schädlichen Wirkung von zahnärztlichen Werkstoffen
DE2045403C3 (de) Gerät zum Bestimmen des Atemwegwiderstandes
WO2002024070A1 (de) Gerät zur schnellen bestimmung der diffusionskapazität einer lunge
DE1566113A1 (de) Vorrichtung zur UEberwachung von physiologischen Funktionen
DE1766759B2 (de) Schaltungsanordnung für elektronische Atmungsanzeigegeräte
DE2016073B2 (de) Direktanzeigendes Gerät zur Messung des Atemwiderstandes
DE2204473A1 (de) Vorrichtung zum bestimmen zeitlicher mittelwerte des stromes und/oder der konzentration von gaskomponenten in einem messgas
DE2012450A1 (de) Arztliches Gerat zur Registrierung zweier Meßgroßen, von denen die eine durch Analyse der Atemluft gewonnen wird

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)