DE1908382U - Schneckenpresse zum verarbeiten thermoplastischer kunststoffe. - Google Patents

Schneckenpresse zum verarbeiten thermoplastischer kunststoffe.

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DE1908382U DEB57238U DEB0057238U DE1908382U DE 1908382 U DE1908382 U DE 1908382U DE B57238 U DEB57238 U DE B57238U DE B0057238 U DEB0057238 U DE B0057238U DE 1908382 U DE1908382 U DE 1908382U
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  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

RA. 290 923-23. k
Bag. 563 Gm
Extruderschneckenlagerung
Barmer Maschinenfabrik Aktiengesellschaft Wuppertal-Oberbarmen
Die Neuerung bezieht sich auf eine Schneckenpresse zum Verarbeiten thermoplastischer Kunststoffe, bei welcher die Schubkräfte der Schnekke von einem Axialwälzlager aufgenommen werden.
Es ist bereits bekannt, die Schubkräfte von Extruderschnecken mittels eines Axial-Pendelrollenlagers, das außerhalb des Extrudergetriebes angeordnet ist, abzufangen. In diesem Fall ist zur Aufnahme des Axiallagers ein besonderes Gehäuse notwendig, welches am eigentlichen Getriebegehäuse axial angeflanscht wird. Der Nachteil dieser Anordnung liegt im verhältnismäßig hohen Platz- und Kostenaufwand.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, das Axiallager möglichst raumsparend und gleichzeitig leicht montierbar anzuordnen.
Demgemäß wird eine Lageranordnung vorgeschlagen, bei welcher neuerungsgemäß der eine Lagerring des Axialwälζlagers in den auf der Antriebswelle des Getriebes sitzenden Zahnradkörper eingesetzt und mit diesem fest verbunden ist, während der andere Lagerring sich mittelbar oder unmittelbar am Getriebegehäuse ortsfest abstützt und frei in eine Aussparung des Zahnradkörpers hineinragt. Da die an der Schnecke auftretenden Schubkräfte häufig schwanken und gegebenenfalls stark ansteigen, empfiehlt es sich, zur Aufnahme des Axial-
- 2 - Bag. 563 km
Schubes in bevorzugter Weise Axial-Pendelrollenlager zu verwenden.
Bei der Verarbeitung von Materialien, welche bereits im Einfüllabschnitt des Zylinders sehr hohe Temperaturen oder gegebenenfalls gar Schmelztemperaturen erreichen, wird das üblicherweise schneckenseitig angeordnete Radiallager hohen Wärmebelastungen ausgesetzt. Es ist durchaus möglich, auf dieses Lager ganz zu verzichten, wenn man das Axial-Pendelrollenlager auch zur Aufnahme von Radialkräftendurch Absetzung einer entsprechenden Axialkomponente am getriebeseitigen Radiallager heranzieht. Zu diesem Ziveck ist das Lager so angeordnet, daß der ortsfeste Lagerring zur Aufnahme von an der Abtriebswelle auftretenden Radialkräften in der Gehäusewand des Getriebes zentriert ist. Um durch Minderung der Zahnradbreite noch mehr Platz in der Länge des Extruders einzusparen und vor allen Dingen um die auf das Axiallager wirkenden Schubkräfte zu verringern, wird vorgeschlagen, daß das auf der Getriebeabtriebswelle sitzende Zahnrad schrägverzahnt ist.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Neuerung scheraatisch dargestellt, Es zeigen:
Pig. 1 die Anordnung des Axial-Pendelrollenlagers als reines
Axiallager,
?ig. 2 die Anordnung des Axial-Pendelrollenlagers zur Aufnahme von Radial« und Axialkräften.
Gemäß Fig. 1 nimmt die Abtriebswelle 1 des Extrudergetriebes die Extruderschnecke 2 auf und wird von den in den Wänden J> und 4 des Getriebege häuses angeordneten Lagern 5 und β radial getragen. Das Zahnrad 7 sitzt fest: gegen den Bund 8 angelegt auf der Antriebswelle 1. Der Innenring S des Axial-Pendelrollenlagers ist in den Zahnradkörper 7 eingesetzt und fest mit diesem verbunden, während sich der Außenring 10 an der Gehäuse wand 4 abstützt. Schraubendruckfedern 11 in der Gehäusewand 4 sorgen dafür, daß die verschiedenen Bauelemente des Axial-Pendelrollenlagers
Bag« 563
bei axialer Entlastung vorgepannt bleiben und in jedem Falle ein sicheres Abwälzen der Lagerrollen gewährleistet ist. Die Deckel und 13 schließen das Gehäuse links und rechts dichtend ab.
Gemäß Fig. 2 ist auf das Radiallager 5 verzichtet. Statt dessen ist der Außenring 10 des Axial-Pendelrollenlagers in der Ausdrehung 14 der Oetriebegehäusewand K radial zentriert.
Gemäß Fig. 1 nimmt das Axial-Pendelrollenlager ausschließlich Axialkräfte auf, die vom Schneckenschaft 2 über die Abtriebswelle 1, den Bund 8, Zahnrad 7, Innenring 9» die nicht bezeichneten Wälzkörper und über den Außenring 10 auf die Gehäusewand 4 übertragen werden. Die übertragung der Schubkräfte erfolgt gemäß Fig. 2 ebenfalls über das Axial-Pendelrollenlager, welches zusätzlich aber auch einen Teil der an der Abtriebswelle auftretenden Radialkräfte aufnimmt, so daß das schneckenseitig angeordnete Radiallager überflüssig wird und deshalb eingespart werden kann. Diese Maßnahme hat vor allem den Vorteil, daß die verwendeten Wälzlager nun nicht mehr unmittelbar am beheizten Extruderzylinder sitzen. Die Anordnung nach Fig. 2 wird für den Fall» daß das zu verarbeitende Material schon gleich nach Eintritt in den Extruderzylinder sehr hohe Temperaturen aufweist, bevorzugt.

Claims (4)

P.A.290S23-23AB* - 4 - Bag. 565 Gm. Schutzansprüche
1) Schneckenpresse zum Verarbeiten thermoplastischer Kunststoffe, bei welcher die Schubkräfte der Schnecke von einem Axialwälzlager aufgenommen werden, gekennzeichnet duroh eine Lageranordnung, bei weloher der eine Lagerring des Axialwälzlagers in den auf der Abtriebswelle des Getriebes sitzenden Zahnradkörper eingesetzt und mit diesem fest verbunden ist, während der andere Lagerring sich mittelbar oder unmittelbar am Getriebegehäuse ortsfest abstützt und frei in eine Aussparung des Zahnradkörpers hineinragt.
2) Schneckenpresse nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, dass als Axiallager ein Axial-Pendelrollenlager vorgesehen ist.'
5) Schneckenpresse nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der ortsfeste Lagerring zur Aufnahme von an der Abtriebswelle auftretenden Radialkräften in der Gehäusewand des Getriebes zentriert ist.
4) Schneckenpresse nach den Ansprüchen 1 bis J>, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der Getriebeabtriebswelle sitzende Zahnrad schrigversahnt i§t.
DEB57238U 1964-04-23 1964-04-23 Schneckenpresse zum verarbeiten thermoplastischer kunststoffe. Expired DE1908382U (de)

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