DE1900366U - Umlaufendes holzschneidwerkzeug. - Google Patents
Umlaufendes holzschneidwerkzeug.Info
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Description
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■ RA-/+37 797*20.
,. DR.-ΙΝβ. DR.-ΙΝβ. DIPL.-INS. M.SC.
HÖGER - EUG. MAIER - STELLRECHT PATENTANWÄLTE IN STUTTGART
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1OJuni 1964
Firma Wilhelm G-rupp? Werkzeug- und
Maschinenfabrik Oberkocheßff
Ob-erkochea/Württ«,
umlaufendes Holsschneidwei°kseug0
Erfindung betrifft ein umlaufendes Holsscimeidwerkseug
zur Herstellung γοη G-ehrungsprofilen und zeichnet sieh
erfinöungsgemäss dadurch aus? dass iaindestena ein erstes
und mindestens ein zweites an seinem Trägerkörper angeordnetes
Paar von Sohne'idzähnesi vorgesehen ist, von'denen daa
erste Schneidzahnpaar in- axialem Abstand nebeneinander aage«
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ordnet ist und die Sehneiden In einer gemeinsamen 9 zur
Achse des Erägerkörpers vorzugsweise um 45°geneigten Ebene
liegen und dass die Schneide des zweiten Sehneiösahnpaares
2ΛΧΤ Achse des Tragkörpers vorzugsweise parallel, jedoch
in unterschiedlichem Badialabstand und im Winkelabstand
zvm ersteji Schneiäzahnpaar angeordnet sind und der den
grösseren SadiaXabstsnd aufweisende Sahneidzahn mit seiner
vom benachbarten Schneid sahn abgekehrten, radialen Zahnkan-;.
te in der Ebene der Sohneidenkante des den geringen radiales
Abstand aufweisenden Schneidzahnes des ersten. Söhiieiäs^ah^ ·;:
paares liegt, und dass dessen Zahnbreite dein, halben Abstand
des ersten Schneidzahnpaares entspricht» ■-
Das erfinduEisgejnässe Holzschneidwerkzeug gestattet eine
solche Profilierung von Werkstücken an ihrer Stirn- baw*
Längsseite, daas ein passgenaues Verleimen derselben
in einer Ebene oder in einem Winkel zueinander möglich ist.'
Während nämlich das erste Seaneidiaahnpaar die für eins
Winkelverbindung oder in der gleichen Ebene erfolgende ¥erbindung
notwendigen, in einer Schräge von vorzugsweise 45° anzuordnenden G-ehrungsflache schneidet, dient das
sweite Schneiössahapaar zur Herstellung einer zwischen
den Gehrungsflachen vorhandenen Nat- und Federanordnung?
wobei durch die spezielle Ausbildung des den grösseren
Kadialabstand aufweisenden ScKneidzahnes im Hinblick auf
deagen Breite gewährleistet ist^ dass tot und feder gleiche
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Breiten haben und sieh deshalb ein passgenaues Zusammenleimen -von Werkstücken in der gewünschten Weise, entweder
fluchtend zueinander oder rechtwinklig zueinander -iaoglichist
Ό 3oll hierbei eine fluchtende Werkstückverbindung' her?
gestellt'werden, so ist lediglich darauf zu achten, dass ;
das eine Werkstück zum anderen Werkstück so angeöfdnet
wirös dass sich beim Zusammenfügen der beider? Werkstücke
die 3?ede£· deöreinen in die Mut des anderen WsrKsA
einfügen lässt, wobei jedoch die beiden Werkstücke mit
ihren gleichen Seiten am Holzschneidwerkseüg eö£i!ang au :
führen sind«,
Soll hingegen eine passgenaue Eckverbindung von-Werkest ticken, die sowohl als Tischler- oder Spanplatten als
auch in iOrm von ein- oder zweiseitig mit Kunststoffen^.-.-wie
Resopal oder dergleichen, beleimte Platten ausgebildet;
sein können, geschaffen werden, so ist hierzu lediglich notwendig, dass das eine Werkstück in einer Bearbeitungsstellung
am Werkzeug entlang geführt wird? die sur der
Bearbeitungsstellung des anderen Werkstückes um 90° verändert ist«,
Ein vorteilhaftes erfiüduagsgemässes Holzschneidwerkzeug
ergibt sich hierbei, wenn am Trägerkörper diametral zueinander 3e ein erstes und ein zweites Paar von Sehneidzahnen
angeordnet ist, wobei man ara Trägerkör-per" vorteilhaft
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lediglich die Sehxiei&sähne der "beiden ersten S-elraeiäzaiinpaare
auformen wird unö; dia Schneidaahne der beiden zweiten
Sehneidzatopaare jeweils an einem gemeinsamen Träger
vorgesehen wird, der' seinerseits am Tragerkör-per auswechselbar angeordnet ist* Der die zweiten Sc-hxie id zahnpaare
aufweisende !Träger bildet zweekmässig einen sogenannten
nutenfräser, der am frägerkö'rper auf entsprechenden
Aufnahmen, beispielsweise Pasatiften, aufsteckbar ist*
In Weiterbildung, der Erfindung -wird dabei -vorge sehlag en*
dass das zweite SJchneidzahnpaar in einer Ebene hinterein-r
ander zwei Schneiden mit gleichem Plugkreis aufweist, wodurch
eine relativ lange Standzeit der verhältnismägsig
schmalen Schneidzähne gewährleistet ist und zweckmäasig
sind die Schneiden sämtlicher Sehneidzahnpaare durch
Hartmetall gebildet«
In der Zeichnung ist ein nicht einschränkend gemeintes
Ausführuttgsbeisßiel eines erfindungsgemässen Hölsschneid»?
Werkzeuges gezeigt, es zeigen?
ffig.l eine sehaubildliche Ansicht auf das erfindungsgemäs-
se Holzsehneidwerkzeugg
Fig.2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig„l in grösserem
Fig.2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig„l in grösserem
Masstab als diese,
Hg.3 einen Schnitt .durch zwei mit dem erfindungsgemässen Holasehneidwerkzeug bearbeitete Werkstücke zur fluch« tenden Yerbindung derselben im Abstand voneinander9
Hg.3 einen Schnitt .durch zwei mit dem erfindungsgemässen Holasehneidwerkzeug bearbeitete Werkstücke zur fluch« tenden Yerbindung derselben im Abstand voneinander9
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]?igo4- die Werkstücke gemäss Fig»3 in zusammengesetztem
Zustand?
PIg05 einen Schnitt durch mit dem erfinclurigsgemässeri Holz-:.
Schneidwerkzeug "bearbeitete Werkstücke,.: die so bear-"-.
beitet sind, dass sie beispielsweise senkrecht suein-r
ander angeora.net, miteinander -verbunden werden können*
Das gezeigte; Hölzschneidwerkzeug weist einen mit 10 be- v
zeichneten Tragerkörper auf, an dessen Umfang diametral ;>
einander gegenüberliegend je ein erstes Sehne id 2'ahnpaar
12 bzw. 14 angeformt ist« Die Schneidzähne 16 und IS9 die
eine Hartmetallschneide 20 aufweisen, sind in einem axialen
Abstand Ca) voneinander vorgesehen und deren Schneidenkante
22 liegt in" einer gerne, in samen, zur Achse des (Dragkörpers
beispielsweise um 45 geneigten Ebene (b-^. Mit diesen er™
sten Schneidζahnpaaren werden unter einem" Winkel liegende
Sehrungsflachen 24 uiid-:26 von miteinander;-;ζμ- verbindenden ,
Werkstücken 28 und 30 geschnitten, die notwendig sind;
-Um Werkstücke fluchtend miteinander oder in einem Winkel
miteinander werbindeir zu können. Erfindungsgemäss sind
nun am Tragerkörper XQ diametral einander gegenüberliegenuje
ein zweites S ohne id zahnpaar 32 und 34 vörgessher:
.und diese zweiten Schneidzahnpaare sind, so angeordnet,,
daats deren Schneiden 3.6 bzw>
38 zur Achse des Traglrö'rpers ^ vorzugsweise parallel jedoch in unterschiedlichem Radialabstand
und im Winkelabstand zu den ersten Schneidsahnpaaren
angeordnet öiads wobei der den grösseren Radial-
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abstand aufweisende Schneidzahn 40 mit seiner, vom "benachbarten Schneidzahn 42 abgekehrten, radialen Zahnkante
44 in der Ebene (c) der Schneidenkante 46 der den geringeren
Radialabstand aufweisenden Schneide 20 des ersten Schneidzahnpaares liegt, und die Breite der Schneide
des Schneidaalnes 4Q des zweiten. Schneidzalinpaarea dem
halben Abstand.(a) des ersten Schneidzahnpaares entspricht ο Der Radi al ab st and der Schneide des ISchneidzahnes ;
4Ö ist hierbei in seiner Grosse so gewählt, dass, er- wesentlich
die Schneidkante 22 der Schneide 20 überragt« {
"während der Hadialabstand der Schneide des Sohneidzahnea
42 so gross ist, dass die durch den Schneidzahn 40 gebildete liut 48 die gleiche Tiefe hat wie der verbleibende^
die, Feder bildende Ansatz 50, so dass eine paasgenaue
Hut- und Federverbindung gewährleistet ist.
Im Interesse einer vorteilhaften Fertigung erfindungegemasser
Holaschneidwerkgeuge sind die Schneidsähne des ssweiten
Schneidzahnpaares 32 bzw. 34 nicht unmittelbar am
Srägerkb'rper 10 angeformt, vielmehr bilden sie jeweils einen Bestandteil eines plattenartigen Trägers 52 und aufgrund der diametralen Anordnung des zweiten Schneidzahnpsiarea
sind beispielsweise zwei sogenannte lutenfräser 54 und 56 geschaffen, die. mittels Passtiften 58 an einer
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Anlagefläche 60 des {Drägerkörpers koaxial zu diesem
befestigt sind, wobei diese Anlageflache relativ zu dem
ersten Sehneidaahnpaar 12 bzw. 14 so angeordnet ist, dass sich die Schneidz.ähne 40 bzw« 42 in der geforderten
Ebene relativ zu den ersten 'Schneidzahnpaaren befinden,
Erfindungsgemäss weist jeder Nutenfräser 54 bzw, 56
hintereinander zwei Schneiden 36 und 56* bzw β 38 und 38"
auf, die gleichfalls, wie die Schneiden äea ersten Schneidzahnpaares,
aus Hartmetall gebildet sind und einen gleichest-,
radialen Abstand haben. Durch die doppelte-Schneidzahnaüordnung
wird ein Maximum der Standzeit dieser ?erhältnisraässig
schmalen Schneiden erreicht«
In den Fig*3 und 4-ist nun gezeigt, -nie die Profilierung
von Werkstücken-zu erfolgen hat, um solche beispielsweise
fluchtend miteinander zu verbinden, und es ist aus Fig.3
zu ersehen, dass,hierzu beispielsweise das Werkstück 28
am Hoizschneidwerkzeug vorbeizuführen, ist-, wenn es die
Lage geraäss Pig»2 einnimmt und das Werkstück 50 dann von
diesem au.·, profilier en ist? wenn es uia 180° ge-wendet ist, :
Sollen hingegen V/erkstüeke so profiliert werden, dass sie9
wie in fig.5 gezeigt ist, in einem Winkel zueinander miteinander
verbunden werden können, so kann das Holzsehneid— werkzeug1 in seiner" Jiage auf der Trägerwelle der betreffenden
Maschine· verbleiben«, Es ist lediglich das eine Werkstück, beispielsweise dä;s Werkstück 30 in einer um 90° veränderten
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Bearbeitungsstellung am Werkzeug vorbelaufuhren9 ao
dass die für öle senkrechte Zuordnung sweier Werkstücke
notwendige Gehrung erreicht wiräe
Claims (1)
- RA.^37 797*20.6.64A 33 562 laj -* ta10«Juni 1964 - 9 -S Oh1U, t ζ ana prüche;1« Umlaufendes Holaschneidwerkzeug.zur Herstellung von Gehrungsprofilen, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein erstes und ein zweites f an seinem Trägerkörper angeordnetes Paar von Schneidaähnen vorgesehen ist9 von denen das erste Schneidzahnpaar im axialen Ab~ stand nebeneinander angeordnet ist und die Schneiden in einer gemeinsamen,, zur Achse des Tr&gerkörp.ers vorzugsweise um 45 geneigten Ebene liegen und dass die Schneiden des zweiten Schneidsahnpaares zur Achse des frägerkörpers vorzugsweise parallel, jedoch in unter-■ schiedlichem. Hadialabstand und im Winkelabstand zum ersten Schneidaahnpaar angeordnet sind und der den grösseren "Radialabstand aufweisende Schneidzahn mit seiner- vom benachbarten Schneidzahn abgekehrten radialen Zahnkante in der Ebene der Schneidkante des den geringeren, radialen Abstand aufweisenden Schneidzrahnes dos ersten Schneidzahnpa-ares liegt und dasa dessen Zahnbreite dem halben Abstand des ersten Schneidzannpaares entspricht.2β Eolässohneidwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ¥-dass am frägerkörper diametral zueinander ^e ein erstes und ein zweites Paar von Schneidsähnen angeordnet istc- 10 - -A 33 562 h
J - ta1964 - 10 -3ο HolasGhneidwerkzeug nach Anopruch 1 oder 2f dadurch gekennzeichnet, dass am Trägerkörper die Schneidzähne der beiden ersten Schneidzahnpaare angeformt sind und öle Schneidzähne der beiden zweiten Schneid-=· zannpaare jeweils einen gemeinsamen Träger aufweisen,, .der am Trägerkörßer auswechselbar angeordnet ist*4. Hölzachneidwerkzeug nach Ansprach 3S dadurch gekennzeich-■ net, dass'das· zweite.Schneidzahnpaar in einer Ehene •hintereinander zwei Schneiden, mit gleichem aufweistο
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964G0030309 DE1900366U (de) | 1964-06-20 | 1964-06-20 | Umlaufendes holzschneidwerkzeug. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1964G0030309 DE1900366U (de) | 1964-06-20 | 1964-06-20 | Umlaufendes holzschneidwerkzeug. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1900366U true DE1900366U (de) | 1964-09-10 |
Family
ID=33170629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1964G0030309 Expired DE1900366U (de) | 1964-06-20 | 1964-06-20 | Umlaufendes holzschneidwerkzeug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1900366U (de) |
-
1964
- 1964-06-20 DE DE1964G0030309 patent/DE1900366U/de not_active Expired
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