DE185259C - - Google Patents

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DE185259C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D29/00Details, component parts, or accessories
    • F04D29/08Sealings
    • F04D29/10Shaft sealings
    • F04D29/106Shaft sealings especially adapted for liquid pumps
    • F04D29/108Shaft sealings especially adapted for liquid pumps the sealing fluid being other than the working liquid or being the working liquid treated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den an schnellaufenden Pumpen vorkommenden Drehstopfbüchsen ist es von größter Wichtigkeit, wenn die Beanspruchung eine sehr geringe ist,, damit die Abnutzung sowie auch der Reibungsverlust sich günstig gestalten. Eine geringe Beanspruchung ist aber nur möglich, wenn die Druckdifferenz, gegen welche abgedichtet werden muß, nicht groß ist.
ίο Die bis jetzt bekannten Mittel, derartige Stopfbüchsen zu entlasten, sind unvollkommen bezw. deren Wirkung ist von der Geschicklichkeit der Menschenhand abhängig.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, welche bezweckt, den Druck hinter der Stopfbüchse selbsttätig so zu regeln, daß entweder nur ein sehr geringer Überdruck oder ein sehr geringes Vakuum auftreten kann; beide Fälle können für bestimmte Verhältnisse vorteilhaft sein und sichern eine geringe Beanspruchung des Materials.
Wie aus der eine Zentrifugalpumpe darstellenden Zeichnung (Fig. i) zu ersehen, ist die Stopfbüchse durch eine Wand w vom Saugraum getrennt, der dadurch entstandene Hohlraum r ist durch ein kleines Ventil ν mit dem Druckraum verbunden, so daß beim Öffnen des Ventils Druckwasser in den Raum r strömt. Sobald in letzterem Überdruck auftritt, wird durch den Dichtungsring i das Wasser wieder in den Saugraum zurücktreten, so daß bei geringer öffnung des Ventils auch nur ein geringer Überdruck in r entstehen kann. Herrscht im Saugraum ein größeres Vakuum, so kann auch in r ein geringes Vakuum erzeugt werden.
Um das Ventil automatisch so einzustellen, wie es zur Unterhaltung einer geringen Druckdifferenz nötig ist, ist dasselbe mit einem Schwimmer s (Fig. 1) oder mit einer Membrane (Fig. 2) so verbunden, daß seine Öffnung von der Stellung des Schwimmers bezw. der Membrane abhängig ist.
Bei der Anwendung eines Schwimmers tritt in das Gehäuse g Wasser ein, sobald in dem Raum r ein Überdruck entsteht. Die Lage des Schwimmers wird durch den Wasserstand in g bedingt, und je nachdem der Schwimmer hoch oder tief steht, wird das durch einen Kniehebel verbundene Ventil mehr oder weniger geöffnet sein, so daß der Wasserzutritt und infolgedessen auch der Druck im Raum r durch den Schwimmer reguliert wird.
Da die Höhe des Wasserstandes im Gehäuse g den Überdruck ausmacht, welcher in r auftreten kann, so ist durch die Wahl der Höhenlage des Schwimmergehäuses g auch die in r auftretende Druckdifferenz bestimmt.
Bei Anwendung einer Membrane geschieht die Regulierung in der Weise, daß, sobald im Raum r Überdruck auftritt, infolge einer geeigneten Verbindung auch in der einen Hälfte des Membrangehäuses Druck auftreten muß, so daß die Membrane nach der Richtung des Pfeiles gedrückt wird. Durch die durch einen Doppelhebel hergestellte Ventil.verbindung wird infolgedessen das Ven-

Claims (2)

til mehr geschlossen, so daß keine größere Druckdifferenz entstehen kann als diejenige, welche das durch die Membrane eingestellte Ventil gestattet. Durch eine an die Membrane befestigte Feder kann erstere derartig beeinflußt werden, daß in r auch ein geringes Vakuum herbeigeführt werden kann. An Stelle der Membrane kann auch ein Kolben gesetzt werden. ίο Wird das Stopfbüchsengehäuse durch die Wand w von dem Druckraume getrennt, so daß der Hohlraum r dem Druckraume gegenüber steht, so wird r mit dem Saugraume durch ein Ventil verbunden. Es tritt dann Druckwasser durch den Dichtungsring in den Hohlraum r, welches durch das Ventil wieder in den Saugraum zurückgelassen werden muß. Je nachdem nun das Ventil durch die beschriebenen Mittel mehr oder weniger offen gehalten wird, stellt sich im Räume r die gewünschte niedrige Druckdifferenz ein. Paten T-A ν Sprüche:
1. Drehstopfbüchse für schnellaufende Rotationspumpen, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Stopfbüchsengehäuse ein Hohlraum r angeordnet ist, welcher mit dem Druck- oder Saugraum durch ein Ventil ν so verbunden ist, daß durch dieses in dem Hohlraum r eine geringe Druckdifferenz herbeigeführt werden kann.
2. Ausführungsform der Drehstopfbüchse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgleichventil ν durch die Druckverhältnisse in der Pumpe selbsttätig gesteuert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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