DE1807443U - Zigarette. - Google Patents
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Landscapes
- Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)
Description
PA 000 95 8-2.1.60
31. 12. 1959
P Dp*7lpr Freiligrathstraße 19
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Postscheckkonto: Dortmund 55868
Fernspr.: Herne 50930 u. 51562
Telegrammanschrift: Bahrpatente
Hernewestfalen
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in der Antwort bitte anzugeben
Erna Döring, Hamburg-Vandsbek, ;ochlosstrasse
" Zigarette "
Beim Rauchen von Zigaretten verändert sich bekanntlich
vom Anrauchen der Zigarette, deren eröte Züge das volle Aroma erkennen lassen, der Hauchgeschmack fortlaufend,
bis der liaucher den üturnmel wegwirft.
Die Ursache für die mit dem Abbrand der Zigarette fortschreitende Minderung des llauchgenusses besteht darin,
dass die Zigarette als solche wie eine Retorte wirkt, d.h. die ungünstigen Destillationsprodukte, die beim
.abbrand der G-lutzone entstehen, sich in den kühleren,
rückwärts liegenden Zonen wieder kondensieren, um mit weiter fortschreitendem Abbrand erneut verflüchtigt und
weiter rückwärts niedergeschlagen zu v/erden, so dass sich schliesslich in dem liest stumme 1 eine hohe Konzentration
dieser beissend wirkenden unerwünschten otoffe ergibt.
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Die aromatischen, für den ilauchgenuss bestimmenden Bestandteile
der Destillationsprodukte müssen durcli diese Kondensate hindurchstreichen und mischen sieh mit innen,
so dass ihre geschmacklichen luigenschaften mit fortschreitendem
Abbrand der Zigarette mehr und mehr verlorengehen.
Durch die Feuerung wird eine Zigarette geschaffen, Lei welcher
das niederschlagen und die allmählich immer grosser werdende Ansammlung von geschmacklich ungünstigen
Destillationsprodukten in den jeweils rückwärts der G-lutaone
liegenden Bereichen der Zigarette völlig vermieden wird und die geschmacklich be-ätiamienden Destillationsprodukte
als solche in gleichbleibender Beschaffenheit zu dem Mund des Hauchers gelangen, so dass das Aroma der
Zigarette und der Rauchgenuss von dem Anzünden bis zum beendigten Abrauchen praktisch unverändert, und zwar gleich
gut, bleibt.
Dies wird gemäss der !Teuerung durch eine neuartige Ausbildung
der Zigarette erreicht, derzufolge die Destillationsprodukte, die für den Eauchgeixuss bestimmend sind,
beim Hauchen - ohne den Sabtickorper zu durchströmen
und ohne dass sich aus ihnen sich a,llmählich anreich&nde
Bestandteile niederschlagen können, - unmittelbar in den iiund des Kauehers geleitet werden.
Gfemäss der !Teuerung wird zu diesem Zwecke in der Ziga-
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rette, vorzugsweise zentral, durch ein aus einem ..erkstoff,
der unter den im Bereich der Destillationszone rückwärts der iilutzone herrschenden Temperaturen dem Abbrand der
Zigarette voreilend ohne Erzeugung schädlicher oder geschmackstorender Yerdampfung;rfprodukte abschmilzt und
•verdampft, wie Liagnesiumkarbonat oder einem anderen
äquivalente Eigenschaften aufweisenden Werkstoff bestehendes
Ilohrchen, ein sich durch die ganze Länge der Zigarette
hindurch erstreckender L'anal gebildet, durch den hindurch die rückwärts" der G-lühzone entstehenden Destillationsprodufcte,
ohne den i£abakkörper zu durchströmen, unmittelbar
in den Lfund ces üauohers gelangen. Der Bereich, in den
dieses Hö'hrchen endet, liegt, da die I/estillationspro&ufete
bei einer Temperatur von 200 bis 400° ö verdampfen, bzw.
aus ihren Zellwandumhüllungen in Freiheit gesetzt v/erden,
etwa 1 bis 2 mm von der G-lutzone an rückwärts.
Ό er -Terkstoff, aus dem aaz liöhrchen besteht, muss, um
die gefahr eines Zuschmelzens des Köhrchens zu vermeiden,
so gewählt werden, dass er bei den in jrrage kommenden
i'emperatüren, ohne eigentlich zu schmelzen, möglichst
unmittelbar in den verdampften Zustand übergeht. Ausseräem
muss er ein schlechter './ärnieleiter sein, damit verhindert
wird, dass die Gluttemperaturen bis zum Mund hin übertragen werden.
'.Der lichte Durchmesser des in der Zigarette eingebetteten
llohrchens wird entsprechend dem erwünschten Zugwiderstand
der Zigarette gewählt.
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Durch, dieses Röhrchen strömen die aromatiseilen Bestandteile,
deren Vorhandensein bei einer Zigarette der Msher üblichen Art nur während der ersten Züge als besonders
angenehm erkennbar v/ird, während der ganzen Dauer des Eauehvorganges in unzersetzter, weil soeben in Freiheit gesetzter
Porni in den Hund des Rauchers, und zwar in wegen der gleichzeitigen Vermeidung jeglicher ICondensationserscheinungen
im rückwärtigen Teil der Zigarette immer gleichbleibender Beschaffenheit.
Hit besonderem Vorteil lässt sich der grundsätzliche
G'-edanke gemäss der !Teuerung auch auf Filterzigaretten anwenden,
wobei das in den iEabakkörper eingebettete Röhrchen
mit dem tabakstrang endet, d.h. nicht durch das "i'ilter selbst
hindurchführt, so dass der Hauch, bevor er in den Uvma des
Hauchers gelangt, über den ganzen querschnitt des Filters
verteilt wird. Die oben gekennzeichnete Wirkung - gleichbleibende Zusammensetzung des Rauches und gleichbleibender
Gehalt desselben an den unmittelbar in Freiheit gesetzten aromatischen Bestandteilen - wird hierdurch
nicht beeinträchtigt, weil die üblicherweise für das filter verwendeten "./erkstoffedie Aromatika auf dem nur
kurzen './ege durch die grundsätzlich parallel zueinander
verlaufenden Kanäle innerhalb desselben nicht absorbieren können.
Die Herstellung von Zigaretten gemäss der Heuerung ist
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auf der Zigarettenmaschine ohne Schwierigkeiten möglich,
indem in den tabakstrang, vorzugsweise genau in der Achse
seines ^uer-schnitts, das in einem endlosen .Strang zugeführte
iiührchen eingebettet und zusammen mit dem üJabak
auf die gewünschte Iän;.e der Zigarette auge schnitten
wird. Beim Anzünden der Zigarette schmilzt bzw. verdampft das Iviide des iiöhrchens unmittelbar bis auf den benötigten
rückwärtigen Abstand von der G-lutzone.
In den Abbildungen sind - ohne v/eitere Erläuterung verständlich
- Zigaretten gemäßs der !Teuerung, und zwar in
Abb. 1 eine Zigarette ohne und in
Abb. 2 eine Zigarette mit Filtermundstück
dargestellt.
Abb. 3 zeigt eine Filterzigarette während des Hauchens und
lässt erkennen, wo das zunächst sich bis zum linde der
Zigarette erstreckende [Röhrchen jeweils endet.
'-jchutzansprüche :
Claims (4)
1. Zigarette mit durch ein in dem üjaoakkörper eingebettetes
Röhrchen gebildeten zentralen liurehgangskanal, dadurch
gekennzeichnet, dass das Röhrchen aus einem werkstoff, der unter den im Bereich der !Destillation rückwärts der G-lutzone
herrschenden Semperaturen dem Abbrand der Zigarette
voreilend abschmilzt und verdampft, so dass die rückwärts der G-lühzone entstehenden 33estilla,tionsprodukte, ohne den
i'abakkörper zu durchströmen, unmittelbar in den Mund des
Tauchers gelangen, besteht.
2. Zigarette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrchen aus einem bei üJenperaturen von etwa 200 bis 400°,
ohne eigentliches Schmelzen unmittelbar verdampfbaren Werkstoff besteht.
3. Zigarette nach .Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass das Röhrchen aus einem schlecht wärmeleitenden Werkstoff
besteht.
4. Filterzigarette nach Anspruch 1 bis 35 dadurch gekennzeichnet,
dass der Kanal ausschliesslich in dem iabakbereich der Zigarette gebildet ist und mit dem ÜJabakstranß endet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957D0014474 DE1807443U (de) | 1957-07-06 | 1957-07-06 | Zigarette. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1957D0014474 DE1807443U (de) | 1957-07-06 | 1957-07-06 | Zigarette. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1807443U true DE1807443U (de) | 1960-03-03 |
Family
ID=32914842
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1957D0014474 Expired DE1807443U (de) | 1957-07-06 | 1957-07-06 | Zigarette. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1807443U (de) |
-
1957
- 1957-07-06 DE DE1957D0014474 patent/DE1807443U/de not_active Expired
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