DE1680077C - Triebkranz für den Gleiskettenantrieb von geländegängigen Fahrzeugen, insbesondere von Panzerkampfwagen - Google Patents
Triebkranz für den Gleiskettenantrieb von geländegängigen Fahrzeugen, insbesondere von PanzerkampfwagenInfo
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Description
Ausgangsbasis der Erfindung sind die schon eingangs als bekannt genannten bewährten Triebkränze
mit Einzelzähnen, deren nach einem Kreisbogen ab-40 gerundete Fußflanken als Antriebskontaktflächen für
die aufgelaufenen Kettengliedteile am Zahngrund in einer gegenüber der Zahndicke wesentlich verbreiterten
Zahnwurzel auslaufen. Die Lösung der Aufgabe ist darin zu sehen, daß bei einem Triebkranz dieser
auf einem letzten Teilstück ihrer Fußhöhe so weit 45 Art die ideellen bogenförmigen Verlängerungen der
eingeschnürt ist, daß die Rollen (9) auch noch Abrundungen der beiden Fußflanken der Triebkranzinnerhalb
des Teilkreises (3) über die Zahnflan- zähne die Mantelfläche einer über die Flanken der
ken vorstehen. Triebkranzzähne vorstehenden, im Zahn selbst dreh-
7. Triebkranz nach einem der Ansprüche 1 bar gelagerten Rolle tangieren. Bereits gefahrene Verbis
6. dadurch gekennzeichnet, daß in den Zwi- 50 suche mit derartig ausgebildeten Triebkränzen haben
schenraum zwischen den Rollen (9) und der kon- in ihrem Ergebnis das Vorhandensein der aufgabenmäßig
angestrebten Triebkranzeigenschaften hinsichtlich des Verschleißes, Wirkungsgrades und Laufgeräusches
bestätigt. Die an diesem Ergebnis maß-55 geblich beteiligten Zahnrollen werden hauptsächlich
beim Auf- und Ablaufen der Kettenglieder wirksam,
während sie am umschlungenen Triebkranzumfang
größtenteils dadurch entlastet sind, daß die Übertragung
der Kräfte vom Triebkranz auf die Kette
Die Erfindung betrifft einen Triebkranz für den 60 hauptsächlich über die Flanken des Zahnfußes er-Gleiskettenantricb
von geländegängigen Fahrzeugen, folgt. Dadurch ist einer Überbeanspruchung der insbesondere von Panzerkampfwagen, mit Einzclzäh- Zahnrollen durch zu hohe spezifische Flächenpresncn,
deren nach einem Kreisbogen abgerundete Fuß- sung vorgebeugt.
flanken am Zahngrund in einer gegenüber der Zahn- Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung
dicke wesentlich verbreiterten Zahnwurzel auslaufen. 65 können die Rollenaufnahmen in den Triebkranz-Triebkränze
mit derart geformten Einzelzähnen zähnen die Form einer den Zahnkopf in der Triebsind
allgemein bekannt. Sie finden auch bei schwer- kranzebene unterteilenden mittigen Aussparung mit
sten Panzerfahrzeugen Anwendung, weil ihre robuste einer in den Zahnfuß eintauchenden konkav-zvlin-
achsen der Rollen (9) auf dem Teilkreis (3) des Triebkranzes (1), die Krümmungsachsen der Abrundungen
der Fußflanken (6) dagegen auf einem Kreis kleineren Durchmessers liegen.
6. Triebkranz nach einem der Ansprüche 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil der
sich vom Fußkreis zum Kopfkreis (4) des Triebkranzes (1) hin verjüngenden Triebkranzzähne (2)
kav-zylindrischen Bodenfläche (8) der Zahnaussparungen
(7) eine nach außen führende Reinigungsöffnung (16) mündet.
drischen Bodenfläche haben. Damit kann <yner Ver- frei drehbar gelagert ist Der Bolzen 10 dagegen ist
kleinerung der tragenden Kontaktflächen am Zahn- gegen Verdrehungen und Axialverschiebungen im
fuß als Folge der Rolleneinlagerung und einer da- Triebkranzzahn 2 mittels einer Sicherungslasche 11
durch bedingten Erhöhung der spezifischen Flächen- abgesichert, die sich unter der Anzugswirkung von
pressung zwischen der antreibenden Zahnfußflaake 5 Schrauben 12 an einer Abstufung des Bolzenvier-
und dem anliegenden Gleiskettengliedteil vorgebeugt kantkopfes abstützt. Die Sicherungslasche 11 ermög-
werden. Im Falle einer solchen Weiterbildung der licht ein leichtes Ausbauen des Bolzens 10 und der
Erfindung bleibt die tragende Kontaktfläche am Rolle 9. Der Durchmesser dieser Rolle 9 ist so groß
Zahnfuß in ihrer vollen Breite erhalten. gewählt, daß sie über die zum Kopfkreis 4 hin kon-
Zur Beibehaltung einer möglichst großen Kon- io vergierenden Kopf flanken zwar vorsteht, ihre Mantaktfläche
am Zahnfuß empfiehlt es sich, der konkav- telfläche jedoch die Fußflankenabrundungen 6 in
zylindrischen Bodenfläche der die Zahnrolle aufneb- deren, ideellen bogenförmigen Verlängerungen 6 /
menden Zahnaussparung gemäß einem weiteren nicht schneidet, sondern nur tangiert. Da die Dreh-Merkmal
der Erfindung die Rollenachse als Krüm- . achsen der Rollen 9 im gezeigten Ausführungsbeispiel
mungsachse zu geben und den Radius der konkav- 15 — wie schon erwähnt — am Teilkreis 3 des Triebzylindrischen
Bodenfläche mir wenig größer zu wäh- kranzes 1, die Krümmungsachsen der Zahnfußflanlen
als den der Rolle selbst. , ken 6 dagegen noch innerhalb des Teilkreises 3, also
Weitere Einzelheiten des Triebkranzes ergeben auf einem Kreis kleineren Durchmessers liegen, kom-
sich aus nachstehender Beschreibung des Ausfüh- men auch die Berührungslinien zwischen den RoI-
rungsbeispieles. In der Zeichnung zeigt ao len 9 und den Fußflanken 6 bzw. deren Verlängerun-
F i g. 1 in abgebrochener schematischer Ansicht gen 6 i auf einem Kreis zu liegen, der kleiner ist als
einen Triebkranz und seinen Eingriff in eine Ver- der Teilkreis 3. Aus diesem Grunde ist durch Profilbindergleiskette,
einschnürungen 13 der Triebkranzzähne 2 am letzten
F i g. 2 in einem gegenüber der F i g. 1 vergrößer- Teilstück ihrer Fußhöhe dafür gesorgt, daß die RoI-
ten Maßstab einen Einzelzahn des Triebkranzes nach »5 len 9 auch noch innerhalb des Teilkreises 3 über die
F i g. 1 und Zahnflanken vorstehen.
F i g. 3 einen Schnitt durch den Triebkranzzahn Wie aus F i g. 1 ersichtlich und aus F i g. 2 leicht
nach der mehrmals gebrochenen Linie IH-III der abzuleiten ist, liegen die Endverbinder 14 der auf
F i g. 2. den Triebkranz 1 bereits aufgelaufenen Kettenglieder
In der Zeichnung ist mit 1 der Triebkranz als 30 15 mit ihren antriebsseitigen konvex-zylindrischen
Ganzes bezeichnet, mit 2 sind die Triebkranzzähne, Stirnflächen in satter flächenhafter Anlage an den
mit 3 der Teilkreis, mit 4 der Kopfkreis und mit 5 entsprechend konkav-zylindrischen gfußflanken 6 der
der Zahngrund der Triebkranzverzahnung benannt. robusten Triebkranzzähne 2. Die Kraftübertragung
Die Fußflanken 6 der Triebkranzzähne 2 sind nach vom Triebkranz auf die Kette erfolgt über die Zahn-
einem Kreisbogen mit dem Radius r abgerundet, des- 35 fuße unter Entlastung der mit den Stirnflächen der
sen Mitten gerade noch innerhalb des Teilkreises 3 Endverbinder 14 nur in Linienberührung stehenden
liegen. Sie laufen am Zahngrund 5 in einer Zahn- Rollen 9.
wurzel aus, die erheblich breiter ist als die am Teil- Um einem Festfressen der Rollen 9 durch Verkreis
3 gemessene Zahndicke. In einer mittigen Zahn- unreinigungen, die sich in dem Zwischenraum zwiaussparung
7, die den Zahnkopf in der Triebkranz- 40 sehen den Rollen und den konkav-zylindrischen Boebene
E-E unterteilt, in den Zahnfuß jedoch nur mit denflächen 8 der Zahnaussparungen 7 ansammeln
ihrer um die Zahnmitte am Teilkreis 3 konkav-zylin- könnten, vorzubeugen, ist am Grunde der Zahnausdrisch
gekrümmten Bodenfläche 8 eintaucht, so daß sparungen 7 eine nach außen führende Reinigungssie die Fußflanken 6 in deren voller Breite unverletzt öffnung 16 für das Abwandern eingedrungener Verstehen
läßt, ist eine Rolle 9 eingebaut, die um die 45 unreinigungen bzw. für ein reinigendes Ausspülen des
Zahnmitte am Teilkreis 3 mit Hilfe eines Bolzens 10 erwähnten Zwischenraumes vorgesehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Triebkranz für den Gleiskettenantrieb von geländegängigen Fahrzeugen, insbesondere von
Panzerkampfwagen, mit Einzelzähnen, deren nach einem Kreisbogen abgerundete Fußflanken
am Zahngrund in einer gegenüber der Zahndicke wesentlich verbreiterten Zahnwurzel auslaufen,
dadurch gekennzeichnet, daß die ideel- io tengetriebe, bei denen die in die Kette eingreifenden
len bogenförmigen Verlängerungen (6 i) der Ab- Triebkranzzähne zwecks Herabsetzung der Reibung
rundungen der beiden Fußflanken (6) der Trieb- zwischen den Kettengliedern und Triebkranzzähnen
kranzzähne (2) die Mantelfläche einer über die als Wälzkörper in Form von Kugeln, Walzen oder
Flanken der Triebkranzzähne (2) vorstehenden, Rollen ausgebildet sind. Wälzkörper als Triebkranzim
Zahn selbst drehbar gelagerten Rolle (9) tan- 15 zähne ergeben jedoch zwischen Zahn und Kettenglied
gieren. nur eine Punkt- oder Linienberührung. Dies würde
2. Triebkranz nach Anspruch 1, dadurch ge- bei Gleiskettenantrieben schwerer Fahrzeuge, inskennzeichnet,
daß die Rollenaufnahmen in den besondere schwerer Panzerfahrzeuge, in Auswirkung
Triebkranzzähnen (2) die Form einer den Zahn- der zu übertragenden großen Drehmomente und
kopf in der Triebkranzebene (E-E) unterteilenden ao hohen stoßanigen Beanspruchungen zu extrem hohen
mittigen Aussparung (7) mit einer in den Zahnfuß spezifischen Flächenpressungen und als Folge davon
eintauchenden konkav-zylindrischen Bodenfläche zu frühzeitigen Verschleißerscheinungen und Brii-(8)
haben. chen entweder der Wälzkörperzähne oder der mit
3. Triebkranz nach Anspruch 1 oder 2, da- ihnen in Eingriff kommenden Kettengliedteile führen
durch gekennzeichnet, daß die konkav-zylindri- as Dies dürfte der Grund dafür sein, warum diese seit
sehe Bodenfläche (8) der die Rolle (9) aufneh- langem bekannten Zahnformen bei den hochmenden
Zahnaussparung (7) die Zahnrollenachse beanspruchten Triebkränzen für Panzerfahrzeuge bisals
Krümmungsachse hat. her keine praktische Anwendung gefunden haben.
4. Triebkranz nach einem der Ansprüche 1 Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreh- 30 selbst für schwerste Panzerkampfwagen geeigneten
achsen der Rollen (9) und die Krümmungsachsen Triebkranz zu schaffen, der sich dem Bekannten
der Abrundungen der Fußflanken (6) in bezug gegenüber durch eine große Verschleißfreiheit seiner
auf den Teilkreis (3) des Triebkranzes (1) gegen- Verzahnung und der mit ihr in Eingriff kommenden
einander radial versetzt sind. Kettengliedteile, durch einen besseren Wirkungsgrad
5. Triebkranz nach einem der Ansprüche 1 35 der Verzahnung sowie durch eine geräuscharme
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreh- Arbeitsweise auszeichnet.
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