Claims (1)
1877.1877.
Klasse 63.Class 63.
DICK & KIRSCHTEN in OFFENBACH a. M. Wagenaxbüchse.DICK & CHERRIES in OFFENBACH a. M. Wagenax rifle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 16. August 1877 ab.Patented in the German Empire on August 16, 1877.
Fig. ι bildet den Längendurchschnitt der in der Nabe α befestigten Axbüchse b. Zwischen
der Nabe α und Büchse b befindet sich ein Zwischenraum c, welcher ein Spielen der Büchse b
in der Nabe α gestattet. Um die !Drehung der
Büchse b in der Nabe α zu verhindern, ist an die erstere die Nase d angegossen, welche in
die Nabe α bei g eingreift und in dem eisernen Ring e gleichfalls bei g Platz findet.
Der eiserne Ring e, dessen obere Ansicht in Verbindung mit dem Querschnitt. der Büchse b
Fig. 2 darstellt und dessen. Querschnitt in Fig. 3 abgebildet ist, befindet sich in engster
Verbindung mit der Nabe α. Die in das Holz derselben eingelassenen Nasen f verhindern,
dafs der Ring e sich drehen kann. Der Zweck des Ringes e besteht darin, zu verhindern, dafs
durch die Hin- und Herbewegung der Büchse b in der Nabe α die Nase d die sie umgebenden,
weichen Holztheile beschädige und in Folge dessen schliefslich eine Drehung der Büchse b
in der Nabe α ermögliche. Die feste Verbindung der Büchse b mit der Nabe α wird durch
zwei dicke Gummiringe h (Querdurchschnitt Fig. 4, obere Ansicht Fig. 5) und i (Querdurchschnitt Fig. 6, obere Ansicht Fig. 7) hergestellt. Dieselben dienen zur soliden Befestigung der Büchse
in der Mitte der Nabe und werden in der Weise in ihre Stellung gebracht, dafs Ring h
zuerst über die Nase d auf die Büchse b gezogen, die letztere alsdann in die zugerichtete,
bereits mit dem Ring e versehene Nabe a geprefst und hiernach der Ring i eingesetzt wird.
Um nun die Büchse b in der Nabe α zu befestigen,
wird der eiserne Konus k (Querdurchschnitt Fig. 8, obere Ansicht Fig. 9) vermittelst
eines Schlüssels, welcher in die Löcher / eingreift,
auf die Büchse in die gleichgrofse Oeff-. nung des Gummirings i eingeschraubt. Die
messingene Kapsel m vermittelt den Schlufs der
Büchse und dient als Schmierbehälter bei Patent-Axen; dieselbe steht indefs aufser aller Beziehung
zur neuen Büchsen - Construction, indem sie durch jeden beliebigen Verschlufs ersetzt werden
kann.Fig. Ι forms the longitudinal section of the Axbüchse b fastened in the hub α. Between the hub α and sleeve b there is a space c which allows the sleeve b to play in the hub α. In order to prevent the rotation of the bushing b in the hub α , the nose d is cast onto the former, which engages in the hub α at g and also finds its place in the iron ring e at g. The iron ring e, its upper view in connection with the cross section. the sleeve b Fig. 2 represents and its. Cross-section is shown in Fig. 3, is in closest connection with the hub α. The lugs f embedded in the wood of the same prevent the ring e from turning. The purpose of the ring e is to prevent the lug d from damaging the surrounding, soft wooden parts through the to and fro movement of the bushing b in the hub α , and consequently allowing the bushing b to rotate in the hub α . The fixed connection of the bushing b to the hub α is made by two thick rubber rings h (cross section Fig. 4, top view Fig. 5) and i (cross section Fig. 6, top view Fig. 7). These serve to secure the bushing firmly in the center of the hub and are brought into position in such a way that ring h is first drawn over nose d onto bush b , the latter then into the prepared hub already provided with ring e a pressed and then the ring i is inserted. In order to fasten the bushing b in the hub α , the iron cone k (cross section Fig. 8, top view Fig. 9) is placed on the bushing in the opening of the same size by means of a key which engages in the holes /. screwed into the rubber ring i. The brass capsule m conveys the end of the bushing and serves as a lubricant container for Patent-Ax; but it stands beyond all relation to the new can-construction, in that it can be replaced by any closure.
Der Patent-Anspruch gründet sich darauf, dafs die Büchse nicht, wie bisher, fest in die
Radnabe eingekeilt ist und jeden Stofs, welchen sie von dem Rade empfängt, unmittelbar auf
die Axe resp. den damit in Verbindung stehenden Wagen überträgt. Vermöge der die Büchse
an den Enden umgebenden Gummiringe und des der Büchse gestatteten Spieles in der Radnabe
wird der Stofs gebrochen, die Erschütterung wesentlich reducirt, dadurch die Haltbarkeit der
Axen erhöht und das sanftere Fahren der damit versehenen Wagen bewirkt.The patent claim is based on the fact that the rifle is not, as before, firmly in the
Wheel hub is wedged and any material it receives from the wheel, immediately
the ax resp. transmits the associated car. Fortune of the rifle
at the ends surrounding rubber rings and the clearance allowed for the bush in the wheel hub
If the material is broken, the shock is considerably reduced, and thereby the durability of the
Axes increased and the smoother driving of the car equipped with it.