DE153251C - - Google Patents

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DE153251C
DE153251C DENDAT153251D DE153251DA DE153251C DE 153251 C DE153251 C DE 153251C DE NDAT153251 D DENDAT153251 D DE NDAT153251D DE 153251D A DE153251D A DE 153251DA DE 153251 C DE153251 C DE 153251C
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wheels
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D1/00Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines
    • F01D1/24Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines characterised by counter-rotating rotors subjected to same working fluid stream without intermediate stator blades or the like
    • F01D1/26Non-positive-displacement machines or engines, e.g. steam turbines characterised by counter-rotating rotors subjected to same working fluid stream without intermediate stator blades or the like traversed by the working-fluid substantially axially

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bekannten, in der gleichen Achse nebeneinander auch zu mehreren in Verbundanordnung angeordneten Turbinenrädern, bei welchen das Betriebsmittel beide Räder oder Radsätze nacheinander von einer Seite aus durchströmt, drehen ■ sich beide Räder oder Radsätze unter der Voraussetzung entgegengesetzt gerichteter Schaufeln in entgegengesetzter Richtung. Bei der einseitigen Beaufschlagung ergibt sich dabei eine ungleiche Leistung für beide Radsätze; das Verhältnis stellt sich ungefähr so, daß das erste Rad 2/3 und das zweite Rad 1Z3 der Gesamtleistung aufbringt. Zweiseitige Beaufschlagung derart, daß jedes Rad auf einem gewissen Teil des Umfanges primär beaufschlagt wird, würde zwar gleiche Leistung beider Räder ergeben, eine derartige doppelseitige Beaufschlagung führt aber zu umständlichen Ausführungen tind läßt sich in vielen Fällen überhaupt nicht anwenden. Andererseits führt der Umstand der ungleichen Leistung der beiden Räder in mannigfacher Hinsicht Mißstände mit sich.
Handelt es sich beispielsweise um den Antrieb zweier gleichartigen Maschinen, z. B. zweier parallel geschalteten Dynamomaschinen, Zentrifugalpumpen, Zentrifugalgebläse usw., so ist die Hintereinanderschaltung ebenso wie die Parallelschaltung je zweier solcher Maschinen eben wegen der verschieden großen Leistungen sehr umständlich, bisweilen sogar unmöglich. Auch in praktischer Beziehung ist die Verwendung ungleich starker Arbeitsmaschinen für einen gemeinsamen Betrieb möglichst zu vermeiden, da hieraus sich schon die Anschaffung doppelter Reserveteile notwendig macht. Jedenfalls ist es in bezug auf einfacheren, übersichtlicheren, billigeren Betrieb ein bedeutender Vorteil bei solchen gegenläufigen Turbinenanlagen, die Leistung der beiden Teilbetriebe einander gleich zu machen.
Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird das dadurch erreicht, daß auf die Welle des sekundär beaufschlagten Rades noch ein weiteres Rad aufgesetzt wird, welches das Betriebsmittel von dem zweiten Rade übernimmt, und zwar durch Vermittelung eines Leitschaufelkranzes oder indem man die Gesamtleistung auf zwei Druckstufen verteilt, von denen . die beiden ersten gegenläufigen Räder die erste Stufe, das dritte mit dem zweiten gleichgerichtet laufende Rad die zweite Stufe ergeben. Bei solcher Anordnung macht es keine Schwierigkeiten, die Abmessungen und die Einzelwirkungen so zu bestimmen, daß von der Primärturbine ein Teil der Leistung abgenommen und auf die Sekundärturbine übertragen wird, so daß das primär beaufschlagte Rad 50 Prozent, das sekundär beaufschlagte und das dritte Rad zusammen ebenfalls 50 Prozent der Leistung ergeben.
Diese Anordnung kann natürlich auch ausgedehnt werden auf gegenläufige Turbinenanlagen, bei denen mehr wie zwei Räder gegenläufig arbeiten, bei welchen also z. B. in verschiedenen Stufen gegenläufige Rad-
(2. Auflage, ausgegeben am Q. August igo4J

Claims (1)

  1. sätze nach dem Verbundsystem betrieben werden. Außerdem können statt des einen dritten auch mehrere Räder, also ein drittes, ein viertes, ein fünftes usw., zu den ersten beiden gegenläufigen Rädern noch hinzugeschaltet werden, wobei man die zugeschalteten Räder auch nicht nur zur Gleichmachung der Leistung, sondern auch zur Teilung der Leistung nach bestimmten Verhältnissen
    ίο benutzen kann, in Fällen, in welchen eine solche Einteilung der Gesamtleistung von Bedeutung sein sollte. Das kann z. B. eintreten, wenn es sich um einen Betrieb mit Kondensatorenanlage handelt, wobei dann das sekundär beaufschlagte Rad die Kondensatorpumpen antreibt.
    Einige Ausführungen sind auf der Zeichnung schematisch dargestellt. Fig. 1 verdeutlicht den Antrieb zweier Dynamomaschinen, deren Anker in zwei ineinander gesteckten Wellen sitzen. Die beiden Anker sind bei a und b angedeutet. Der Anker b sitzt auf der inneren vollen Welle c, der Anker α auf der äußeren hohlen Welle d. Am Ende der vollen Welle sitzt das Turbinenrad e. Dieses wird primär beaufschlagt durch die Düsen f. Neben dem Rad e sitzt auf dem Ende der •hohlen Welle d ein Rad g, welches seinen Dampf unmittelbar aus dem Rad e erhält und sich natürlich in entgegengesetzter Richtung wie dieses dreht. Die beiden Räder e und g sind in einem Gehäuse h eingeschlossen. An dieses schließt sich ein zweites Gehäuse h1 an, in welchem ein drittes Turbinenrad i auf der hohlen Welle sitzt, welches also dieselbe Drehung ausführen muß wie das Rad g. Zwischen den beiden Gehäusen h und h1 ist eine Verbindung hergestellt durch die Düsen k, welche den Druck des Dampfes in h beim Übertritt in h1 in Geschwindigkeit umwandeln. Sollen die Räder e, g und i nicht in Geschwindigkeitsstufen hintereinander betrieben werden, so genügt es, wenn zwischen den Rädern g und i ein einfacher Leitschaufelkranz hergestellt wird.
    Fig. 2 zeigt die Einrichtung für zwei konachsiale Welle c und d, die auf den einander zugekehrten Stirnenden die gegenläufigen Räder e und g tragen. Das Rad e ist durch die Düsen / primär beaufschlagt. Auf der Welle d sitzt dann noch ein drittes Rad i.
    welches hier das Betriebsmittel aus dem Rade g durch einen Leitschaufelkranz k erhält. Hier ist also eine Geschwindigkeitsstufenteilung vorgesehen. Auch hier sind zwei Dynamoanker α und b auf den beiden Wellen angedeutet.
    Fig. 3 zeigt zwei mit den Stirnenden gegeneinanderliegende konachsiale Wellen c und d, bei welchen das durch die Düsen f primär beaufschlagte Rad b noch einen zweiten Schaufelkranz b1 trägt, wobei die beiden Kränze durch eine Mantelverbindung, wie in der Figur angedeutet, in Verbindung stehen. Zwischen den beiden Kränzen befindet sich das sekundär beaufschlagte Rad g. Flier wird die Leistung des zuerst beaufschlagten Rades b b1 die des Rades g natürlich weit übersteigen.
    Um die Leistung der beiden Wellen c und d auszugleichen, ist auf der Welle d noch ein zweites Rad i angeordnet, und es ist dieses ebenfalls noch mit einem zweiten Schaufelkranz i1 versehen. Zwischen den beiden Kränzen befindet sich ein Leitschaufelkranz m, der fest gelagert angenommen ist. Beide Radanordnung^ befinden sich in je einem Gehäuse η und 0, und es wird nun der Dampf vom Gehäuse η durch ein Verbindungsrohr p nach dem Gehäuse 0 übergeleitet.
    Aus den drei Beispielen ist schon zu ersehen, daß die praktische Durchführung der Erfindung in mannigfacher Weise möglich ist. Stets kommt es aber nur darauf an, daß die Leistung des sekundären Rades durch Hinzuschaltung eines oder mehrerer Räder erhöht wird.
    Paten τ-Α ν SPRU ch:
    Dampf- bezw. Gasturbine mit primär und sekundär beaufschlagten, in entgegengesetzten Richtungen sich drehenden Rädern, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Sekundärrad ein drittes oder mehr Räder gekuppelt werden, welch letzteren das Betriebsmittel, das im ersten Rad der Sekundärturbine Arbeit geleistet hat, durch feste Leitapparate zugeführt wird, zu dem Zweck, für beide Teilbetriebe gleiche Leistungen zu erzielen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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